24-Stunden-Rennen von Le Mans 1966
Das 34. 24-Stunden-Rennen von Le Mans, der 34e Grand Prix d’Endurance les 24 Heures du Mans, auch 24 Heures du Mans, Circuit de la Sarthe, Le Mans, fand vom 18. bis 19. Juni 1966 auf dem Circuit des 24 Heures statt.
Das Rennen
Vor dem Rennen
Wie in fast allen Jahren davor, nahm der Automobile Club de l’Ouest (ACO) auch vor diesem 24-Stunden-Rennen wieder eine Adaption am Reglement vor. Eine neue Sportwagenklasse wurde eingeführt, in der Fahrzeuge startberechtigt waren von denen mindestens 50 Stück gebaut worden waren. Die seit 1958 bestehende GT-Klasse litt 1966 unter fehlenden Teilnehmern. Nur fünf Fahrzeuge wurden gemeldet, wovon nur vier am Rennen teilnahmen.
Die Fahrzeuge
Das Gros der Starter stellte Ford. Acht 7-Liter-GT40 Mk.II und fünf 5-Liter-GT40 wurden nach Le Mans gebracht. Von unterschiedlichen Teams eingesetzt, hatten jedoch alle Fahrzeuge Werksunterstützung aus Dearborn und der Einsatz der Wagen wurde von Ford-Motorsportchef Lee Beebe koordiniert. Die 7-Liter-Wagen wurden in der unlimitierten Prototypen-Klasse gemeldet, die 5-Liter-Wagen in der Sportwagenklasse. Schon im Training kam es zu einer ersten Auseinandersetzung zwischen dem ACO und der Teamleitung von Ford. Im ersten Training kollidierte Dick Thompson, der sich einen Mk.II mit Graham Hill teilte, mit dem privaten GT40 von Richard Holquist. Dabei wurde der von der Scuderia Bear eingesetzte 5-Liter-Ford so schwer beschädigt, dass er nicht am Rennen teilnehmen konnte. Daraufhin wollte der ACO auch dem Thompson/Hill-Ford die Teilnahme am Rennen verwehren. Als Folge drohte der verärgerte Beebe den Offiziellen mit dem Rückzug aller Ford-Rennwagen. Als Kompromiss musste nach einigen Verhandlungen Dick Thompson auf seinen Start verzichten und wurde durch den Australier Brian Muir ersetzt.
Insgesamt waren elf Ferrari am Start. Die Werksmannschaft brachte zwei 330P3 an die Sarthe. Gefahren wurden die Prototypen von Lorenzo Bandini, Jean Guichet, Ludovico Scarfiotti und Mike Parkes. Das North American Racing Team von Luigi Chinetti musste sich neben einem P3 mit der Kundenversion dieses Wagens, dem 365P2, zufriedengeben. In der kleinen Prototypen-Klasse kamen die Dino 206S zum Einsatz.
Porsche brachte sieben Fahrzeuge nach Le Mans. Sechs Porsche 906 Carrera und einen Porsche 911. Damit gab dieser Porsche-Fahrzeug-Typ sein Le-Mans-Debüt. Aus den USA brachte Jim Hall einen Chaparral 2D an die Sarthe. Gefahren wurde der von einem 7-Liter-Chevrolet-Motor angetriebene Prototyp vom dreifachen Le-Mans-Gesamtsieger Phil Hill und vom Schweden Joakim Bonnier. Aus Italien kamen abseits von Ferrari drei bemerkenswerte Konstruktionen. Einerseits der neue Bizzarrini P 538, den Giotto Bizzarrini im selben Jahr entwickelt hatte. Dazu kamen mit dem Serenissima Jungla und dem ASA RB613 zwei weitere interessante Neuentwicklungen.
Das Veranstalterland Frankreich wurde vor allem durch die neuen Alpine A210 und die CD SP66 von Charles Deutsch repräsentiert.
Der Rennverlauf
Das Rennen war noch keine acht Runden alt, als der Schweizer Edgar Berney mit dem Bizzarrini P 538 auf der Start- und Zielgeraden die Herrschaft über den Wagen verlor und in eine Barriere prallte. Der Wagen wurde dabei so nachhaltig beschädigt, dass an eine Weiterfahrt nicht zu denken war. Zu diesem Zeitpunkt lagen bereits drei 7-Liter-Ford in Führung und Dan Gurney, der den Shelby-American-Ford mit der Startnummer 3 fuhr, begann sich Rekordrunden fahrend vom Feld abzusetzen. In dieser Phase fuhr der Amerikaner mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 230,103 km/h einen neuen Rundenrekord. Der beste Ferrari, der North-American-Racing-330P3, gefahren von Richie Ginther, lag zu diesem Zeitpunkt an der fünften Stelle der Gesamtwertung. In den frühen Abendstunden fiel der Chaparral mit einer defekten Batterie aus. An der Spitze löste kurzfristig Denis Hulme den Ford mit der Nummer 3 ab, in dem jetzt Jerry Grant saß.
In der Nacht übernahm Richie Ginther kurz die Führung, ehe der Ferrari durch Getriebeschaden ausfiel. Aber vor allem bei Ford gab es viele Ausfälle. Der Grant/Gurney-Wagen fiel genauso aus wie der GT40 der Essex Wire Corporation. Dort gab der erst 21 Jahre alte und spätere sechsfache Gesamtsieger Jacky Ickx sein Le-Mans-Debüt.
Das tote Rennen
Am frühen Sonntagnachmittag hatten nicht nur Ferrari alle Prototypen durch Defekte und Unfälle verloren, auch bei Ford war die Ausfallquote hoch. Von den 12 Rennwagen waren nurmehr drei Fahrzeuge im Rennen, wobei der Mk.II von Ronnie Bucknum und Dick Hutcherson, der auf dem dritten Gesamtrang lag, bereits 12 Runden Rückstand hatte und unter einer rutschenden Kupplung litt.
Henry Ford II, der die Ehre hatte, das Rennen als Gaststarter zu eröffnen, wollte den totalen Triumph. Nach 23 Stunden und kurz vor dem letzten Boxenstopp lag Ken Miles, der Teamkollege von Denis Hulme und langjährige Test- und Einsatzfahrer von Ford (Startnummer 1), knapp eine Runde und damit knapp 4 Minuten vor dem Mk.II von Bruce McLaren (Startnummer 2) in Führung<ref>Informationen zum Rennen</ref>. McLaren teilte sich das Steuer dieses Wagens mit seinem Landsmann Chris Amon. Beim letzten Stopp wurde beiden Piloten mitgeteilt, dass es ein totes Rennen zwischen den beiden führenden Fords geben wird. Ken Miles wartete daher nach einigen langsamen Runden auf Bruce McLaren, und die beiden Fords fuhren in der letzten Rennstunde mit geringem Abstand um den Kurs. Henry Ford hatte beim ACO anfragen lassen, ob ein totes Rennen und damit zwei Siegerfahrzeuge überhaupt möglich seien. Die Antwort war negativ. Warum die Ford-Verantwortlichen ihre beiden Fahrer nicht über die geänderte Sachlage in Kenntnis setzten, bleibt bis heute unklar. In den Publikationen werden unterschiedliche Spekulationen darüber angestellt. Am wahrscheinlichsten ist die Vermutung, dass Henry Ford kein Risiko mehr eingehen wollte und bei einem freien Rennen die viel zu nahe beieinander liegenden Führungswagen sich gegenseitig in Defekte hetzen könnten. Der nurmehr in langsamer Fahrt um die Strecke fahrende Bucknum/Hutcherson-Wagen (Startnummer 5) – der NASCAR-Pilot Hutcherson bestritt in Le Mans sein erstes Sportwagenrennen – hatte zwar neun Runden Vorsprung auf den Porsche von Joseph Siffert und Colin Davis, es war jedoch ungewiss, ob der Wagen das Ziel auch erreichen würde.
Knapp nachdem die beiden Fords mit den Startnummern 2 und 1 in dieser Reihenfolge in einem Abstand von 15 yards (ca. 13,7 Meter) über die Ziellinie fuhren und abgewinkt wurden, war die Verwirrung bei den Fahrern groß. Alle vier Piloten waren der Meinung, das Rennen gewonnen zu haben, aber der ACO erklärte Bruce McLaren und Chris Amon (Startnummer 2) zur Siegermannschaft. Es war der knappste Le-Mans-Zieleinlauf aller Zeiten. Beide Fahrzeuge hatten mit 210,795 km/h dieselbe Durchschnittsgeschwindigkeit und mit 4843,067 Kilometer die idente Distanz erzielt, und am Ende entschieden 25 yards (ca. 22,9 Meter) über Sieg und Niederlage, denn der McLaren/Amon-Wagen stand 40 yards (ca. 36,6 m) hinter dem Miles/Hulme-Boliden in der Startaufstellung, und die – wenn auch sehr kurze – Mehrdistanz von 25 yards machte Ken Miles zu einem der unglücklichsten Zweiten in Le Mans.
Hutcherson schleppte seinen angeschlagenen Ford (Startnummer 5) zum dritten Gesamtrang ins Ziel, gefolgt von vier Porsche Carrera. Der beste Alpine kam auf Rang neun ins Ziel. Das einzige britische Fahrzeug in der Endwertung war der Marcos Mini GT, den Jean-Louis Marnat und Claude Ballot-Léna – der wie Jacky Ickx sein Le-Mans-Debüt gab – auf den 15. Platz der Gesamtwertung steuerten. Die Prototypen-Klasse bis 1,3 Liter Hubraum endete mit einem Vierfach-Triumph von Alpine, angeführt von Henri Grandsire und Leo Cella im Alpine A210.
Ergebnisse
Piloten nach Nationen
| Frankreich 32 Franzosen | Vereinigte Staaten 18 US-Amerikaner | Vereinigtes Königreich 17 Briten | Italien 9 Italiener | Datei:Flag of Belgium (civil).svg 8 Belgier |
| Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg 6 Schweizer | Deutschland 5 Deutsche | Australien 3 Australier | Datei:Flag of New Zealand.svg 3 Neuseeländer | Schweden 3 Schweden |
| Österreich 1 Österreicher | Datei:Flag of Finland icon.svg 1 Finne | Datei:Flag of Mexico (1934-1968).svg 1 Mexikaner | Datei:Flag of South Africa (1928-1982).svg 1 Südafrikaner |
Schlussklassement
1 Unfall im Training 2 Trainingswagen 3 Testwagen 4 Reserve 5 Reserve 6 Reserve 7 Reserve 8 Reserve 9 Reserve
Nur in der Meldeliste
Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.
| Pos. | Klasse | Nr. | Team | Fahrer | Chassis | Motor | Reifen |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 65 | P | 5 | Vereinigte Staaten Shelby-American Inc. | Datei:Flag of New Zealand.svg Bruce McLaren Datei:Flag of New Zealand.svg Chris Amon Vereinigte Staaten Jerry Grant Vereinigte Staaten Walt Hansgen |
Ford GT40 MK.IV | Ford 7.0L V8 | |
| 66 | S | 12 | Vereinigte Staaten Essex Wire Corporation | Vereinigte Staaten Bob Bondurant Vereinigte Staaten Dick Thompson |
Ford GT40 | Ford 7.0L V8 | |
| 67 | P | 22 | Italien SpA Ferrari SEFAC | Italien Giancarlo Baghetti Italien Umberto Maglioli |
Ferrari 330P3 | Ferrari 4.0L V8 | |
| 68 | P | 23 | Italien SpA Ferrari SEFAC | Vereinigte Staaten Bob Bondurant Italien Nino Vaccarella |
Ferrari 330P3 | Ferrari 4.0L V8 | |
| 69 | P | 25 | Italien Scuderia Serenissima | Frankreich Louis Corberto Frankreich Jean-Claude Sauer |
Serenissima 308 Jet | ATS 3.5L V8 | |
| 70 | P | 31 | Vereinigtes Königreich Alan Mann Racing Ltd. | Vereinigtes Königreich David Piper Vereinigtes Königreich Peter Procter |
Ford GT40 Mk.II | Ford 7.0L V8 | |
| 71 | S | 31 | Frankreich Robert Buchet | Frankreich Robert Buchet | Porsche 906/6 | Porsche 2.0L Flat-6 | |
| 72 | P | 37 | Datei:Flag of Belgium (civil).svg Pierre Dumay | Datei:Flag of Belgium (civil).svg Pierre Dumay Datei:Flag of Belgium (civil).svg Gustave Gosselin |
Ferrari Dino 206S | Ferrari 2.0L V6 | |
| 73 | P | 39 | Italien SpA Ferrari SEFAC | Italien Giampiero Biscaldi Italien Mario Casoni |
Ferrari Dino 206S | Ferrari 2.0L V6 | |
| 74 | P | 40 | Italien SpA Ferrari SEFAC | Ferrari Dino 206S | Ferrari 2.0L V6 | ||
| 75 | S | 48 | Vereinigte Staaten North American Racing Team | Ferrari 250LM | Ferrari 3.3L V12 | ||
| 76 | S | 56 | Deutschland Porsche System Engineering | Vereinigtes Königreich Colin Davis Deutschland Peter Nöcker Frankreich Robert Buchet |
Porsche 906/6 Carrera 6 | Porsche 2.0L Flat-6 | |
| 77 | S | 73 | Italien Autodelta SpA | Italien Giacomo Russo Italien Teodoro Zeccoli |
Alfa Romeo Giulia TZ/2 | ||
| 78 | S | 74 | Italien Autodelta SpA | Frankreich Jean Rolland | Alfa Romeo Giulia TZ/2 | ||
| 79 | S | 75 | Italien Autodelta SpA | Italien Roberto Bussinello Italien Andrea de Adamich |
Alfa Romeo Giulia TZ/2 | ||
| 80 | S | 77 | Datei:Flag of Belgium (civil).svg Ecurie Francorchamps | Datei:Flag of Belgium (civil).svg Jacques Patte Datei:Flag of Belgium (civil).svg Teddy Pilette Datei:Flag of Belgium (civil).svg Eric de Keyn |
Alfa Romeo Giulia TZ/2 | ||
| 81 | S | 78 | Datei:Flag of Belgium (civil).svg Ecurie Francorchamps | Datei:Flag of Belgium (civil).svg Camille Demoulin Datei:Flag of Belgium (civil).svg Gérard Langlois van Ophem Datei:Flag of Belgium (civil).svg Georges Harris |
Alfa Romeo Giulia TZ/2 | ||
| 82 | P | Frankreich Société des Automobiles Alpine | Frankreich Roly Weber Frankreich Robert Bouharde Deutschland Michel Weber Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Rico Steinemann Frankreich Vincent Palmaro |
Alpine A210 | Renault 1.0L I4 | ||
| 83 | P | Frankreich Société des Automobiles Alpine | Frankreich Henri Grandsire Frankreich André le Guellec |
Alpine A210 | Renault 1.0L I4 | ||
| 84 | P | Vereinigtes Königreich Maranello Concessionaires | Ferrari 330P3 | Ferrari 4.0L V8 | |||
| 85 | P | Vereinigtes Königreich Maranello Concessionaires | Ferrari 330P3 | Ferrari 4.0L V8 | |||
| 86 | S | Vereinigte Staaten Ed Hugus | Ferrari 250LM | Ferrari 3.3L V12 | |||
| 87 | P | Deutschland Porsche System Engineering | Deutschland Hans Herrmann Deutschland Herbert Linge |
Porsche 907/8 | Porsche 2.2L Flat-8 | ||
| 88 | P | Deutschland Porsche System Engineering | Vereinigtes Königreich Colin Davis Deutschland Gerhard Mitter |
Porsche 907/8 | Porsche 2.2L Flat-8 | ||
| 89 | GT | Deutschland Porsche System Engineering | Deutschland Herbert Linge Deutschland Fritz Huschke von Hanstein Frankreich Jean Kerguen |
Porsche 911 | Porsche 2.0L Flat-6 | ||
| 90 | P | Vereinigte Staaten Shelby American Inc. | Vereinigte Staaten Walt Hansgen | Ford GT40 Mk.II | Ford 7.0L V8 | ||
| 91 | S | 1 | Vereinigte Staaten Cinquante Cinq | Vereinigte Staaten Tony Settember Vereinigte Staaten Ed Freutel |
AC Shelby Cobra | Ford 4.8L V8 | |
| 92 | P | 11 | Vereinigte Staaten Holman & Moody | Italien Umberto Maglioli Vereinigtes Königreich Mike Spence |
Ford GT40 Mk.II | Ford 7.0L V8 | |
| 93 | P | 12 | Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Scuderia Filipinetti | Datei:Flag of Belgium (civil).svg Willy Mairesse Deutschland Jochen Neerpasch Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Arthur Blank Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Herbert Müller Vereinigtes Königreich Innes Ireland |
Ford GT40 | Ford 4.8L V8 | |
| 94 | P | 12 | Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Scuderia Filipinetti | Vereinigtes Königreich Peter Harper Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Dieter Spoerry |
AC Shelby Cobra | Ford 4.8L V8 | |
| 95 | P | 13 | Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Scuderia Filipinetti | Datei:Flag of Belgium (civil).svg Gustave Gosselin Datei:Flag of Belgium (civil).svg Claude Dubois Datei:Flag of Belgium (civil).svg Georges Hacquin |
Ford GT40 Mk.II | Ford 7.0L V8 | |
| 96 | GT | 14 | Frankreich Denis Veyrat | Chevrolet Corvette | |||
| 97 | P | 18 | Vereinigte Staaten Peter Weisman | Datei:Flag of Belgium (civil).svg Willy Mairesse Vereinigte Staaten Jim Hurtubise |
Arciero Mk.II | ||
| 98 | S | 22 | Vereinigtes Königreich Nick Cussons | Vereinigtes Königreich Nick Cussons Vereinigtes Königreich Richard Bond |
Ford GT40 | Ford 4.8L V8 | |
| 99 | S | 25 | Vereinigtes Königreich F. R. English Ltd. | Österreich Jochen Rindt Vereinigtes Königreich Innes Ireland |
Ford GT40 | Ford 4.8L V8 | |
| 100 | S | 28 | Vereinigtes Königreich Peter Sutcliffe | Vereinigtes Königreich Peter Sutcliffe Vereinigtes Königreich Innes Ireland |
Ford GT40 | Ford 4.8L V8 | |
| 101 | S | 33 | Vereinigtes Königreich Alan Mann Racing Ltd. | Vereinigtes Königreich Graham Hill Vereinigtes Königreich Jackie Stewart Australien Paul Hawkins |
Ford GT40 | Ford 4.8L V8 | |
| 102 | P | 34 | Vereinigte Staaten Peter Weisman | Vereinigte Staaten Roger McCluskey Vereinigte Staaten Bud Tingelstad |
Arciero Mk.II | ||
| 103 | S | 43 | Vereinigte Staaten Arthur Swanson | Vereinigte Staaten Arthur Swanson Vereinigte Staaten Robert Ennis |
Ferrari 250LM | Ferrari 3.3L V12 | |
| 104 | S | 47 | Vereinigtes Königreich Jackie Epstein | Australien Paul Hawkins Vereinigtes Königreich Jackie Epstein |
Ferrari 250LM | Ferrari 3.3L V12 | |
| 105 | S | 50 | Vereinigtes Königreich Edward Worswick | Vereinigtes Königreich Edward Worswick Vereinigtes Königreich Alan Minshaw |
Austin-Healey 3000 | BMC 3.0L I6 | |
| 106 | P | 51 | Datei:Flag of the United Kingdom.svg Morgan Motor Company | Datei:Flag of the United Kingdom.svg Chris Lawrence Vereinigtes Königreich Chris Spender |
Morgan Plus 4 | ||
| 107 | S | 66 | Frankreich Albert Cognet | Frankreich Albert Cognet Frankreich Roger Riviere |
Porsche 904GTS | Porsche 2.0L Flat-4 | |
| 108 | S | 67 | Frankreich Christian Poirot | Porsche 904GTS | Porsche 2.0L Flat-4 | ||
| 109 | GT | 71 | Vereinigte Staaten Young Barf Racing | Vereinigte Staaten Sherman Decker Frankreich Robert Buchet |
Volvo P1800 | Volvo 1.8L I4 | |
| 110 | P | 79 | Frankreich Guy Mismaque | Frankreich Michel Dagorne Frankreich Alain LeGuellec |
Mismaque | Renault 1.6L I4 | |
| 111 | P | 95 | Frankreich Ecurie Maine | Frankreich Marcel Martin Frankreich Jean Mésange |
Fiat-Abarth 1000SP | ||
| 112 | P | 96 | Italien Alejandro de Tomaso | Datei:Flag of Belgium (civil).svg Pierre Noblet Italien Franco Bernabei |
De Tomaso Mangusta | Ford 4.8L V8 |
Index of Performance
| Pos. | Nr. | Fahrer | Chassis | Koeffizient | Platzierung im Gesamtklassement |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 30 | Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Joseph Siffert Vereinigtes Königreich Colin Davis |
Porsche 906/6L Carrera 6 | 1.26300 | Rang 4 |
| 2 | 31 | Deutschland Hans Herrmann Deutschland Herbert Linge |
Porsche 906/6L Carrera 6 | 1.25900 | Rang 5 |
| 3 | 62 | Frankreich Henri Grandsire Italien Leo Cella |
Alpine A210 | 1.25800 | Rang 9 |
| 4 | 32 | Deutschland Udo Schütz Datei:Flag of South Africa (1928-1982).svg Peter de Klerk |
Porsche 906/6L Carrera 6 | 1.25600 | Rang 6 |
| 5 | 45 | Frankreich Guy Verrier Frankreich Robert Bouharde |
Alpine A210 | 1.24000 | Rang 12 |
| 6 | 44 | Frankreich Jacques Cheinisse Frankreich Roger Delageneste |
Alpine A210 | 1.23900 | Rang 11 |
| 7 | 46 | Datei:Flag of Belgium (civil).svg Mauro Bianchi Frankreich Jean Vinatier |
Alpine A210 | 1.23500 | Rang 13 |
| 8 | 58 | Deutschland Günter Klass Deutschland Rolf Stommelen |
Porsche 906/6L Carrera 6 | 1.23000 | Rang 7 |
| 9= | 1 | Vereinigtes Königreich Ken Miles Datei:Flag of New Zealand.svg Denis Hulme |
Ford GT40 Mk.II | 1.20400 | Rang 2 |
| 9= | 2 | Datei:Flag of New Zealand.svg Bruce McLaren Datei:Flag of New Zealand.svg Chris Amon |
Ford GT40 Mk.II | 1.20400 | Gesamtsieg |
| 11 | 5 | Vereinigte Staaten Ronnie Bucknum Vereinigte Staaten Dick Hutcherson |
Ford GT40 Mk.II | 1.16400 | Rang 3 |
| 12 | 35 | Frankreich Jacques Dewez Frankreich Jean Kerguen |
Porsche 911S | 1.05800 | Rang 14 |
| 13= | 57 | Datei:Flag of Belgium (civil).svg Pierre Noblet Datei:Flag of Belgium (civil).svg Claude Dubois |
Ferrari 275 GTB | 1.00000 | Rang 10 |
| 13= | 29 | Vereinigtes Königreich Piers Courage Vereinigte Staaten Roy Pike |
Ferrari 275 GTB/C | 1.00000 | Rang 8 |
| 13= | 50 | Frankreich Claude Ballot-Léna Frankreich Jean-Louis Marnat |
Marcos Mini GT 2+2 | 1.00000 | Rang 15 |
Index of Thermal Efficiency
| Pos. | Nr. | Fahrer | Chassis | Durchschnittsgeschwindigkeit | Fahrzeuggewicht | Liter/100 km | Koeffizient | Platzierung im Gesamtklassement |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 44 | Frankreich Jacques Cheinisse Frankreich Roger Delageneste |
Alpine A210 | 171,852 km/h | 691 kg | 14,79 | 1.35000 | Rang 11 |
| 2 | 46 | Datei:Flag of Belgium (civil).svg Mauro Bianchi Frankreich Jean Vinatier |
Alpine A210 | 171,141 km/h | 700 kg | 15,02 | 1.33000 | Rang 13 |
| 3 | 45 | Frankreich Guy Verrier Frankreich Robert Bouharde |
Alpine A210 | 171,851 km/h | 740 kg | 16,17 | 1.32000 | Rang 12 |
| 4 | 1 | Vereinigtes Königreich Ken Miles Datei:Flag of New Zealand.svg Denis Hulme |
Ford GT40 Mk.II | 201,795 km/h | 1222 kg | 39,77 | 1.32000 | Rang 2 |
| 5 | 62 | Frankreich Henri Grandsire Italien Leo Cella |
Alpine A210 | 174,383 km/h | 663 kg | 15,74 | 1.30000 | Rang 9 |
| 6 | 2 | Datei:Flag of New Zealand.svg Bruce McLaren Datei:Flag of New Zealand.svg Chris Amon |
Ford GT40 Mk.II | 201,795 km/h | 1211 kg | 41,77 | 1.24000 | Gesamtsieg |
| 7 | 5 | Vereinigte Staaten Ronnie Bucknum Vereinigte Staaten Dick Hutcherson |
Ford GT40 Mk.II | 195,065 km/h | 1245 kg | 42,84 | 1.14000 | Rang 3 |
| 8 | 30 | Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Joseph Siffert Vereinigtes Königreich Colin Davis |
Porsche 906/6L Carrera 6 | 190,089 km/h | 712 kg | 24,68 | 1.0900 | Rang 4 |
| 9 | 31 | Deutschland Hans Herrmann Deutschland Herbert Linge |
Porsche 906/6L Carrera 6 | 189,515 km/h | 712 kg | 25,55 | 1.04000 | Rang 5 |
| 10 | 32 | Deutschland Udo Schütz Datei:Flag of South Africa (1928-1982).svg Peter de Klerk |
Porsche 906/6L Carrera 6 | 188,955 km/h | 712 kg | 25,65 | 1.03000 | Rang 6 |
Klassensieger
| Klasse | Fahrer | Fahrer | Fahrzeug | Platzierung im Gesamtklassement |
|---|---|---|---|---|
| Index of Performance | Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Joseph Siffert | Vereinigtes Königreich Colin Davis | Porsche 906/6L Carrera 6 | Rang 4 |
| Index of Thermal Efficiency | Frankreich Jacques Cheinisse | Frankreich Roger Delageneste | Alpine A210 | Rang 11 |
| Prototyp Unlimitiert | Datei:Flag of New Zealand.svg Bruce McLaren | Datei:Flag of New Zealand.svg Chris Amon | Ford GT40 MK II | Gesamtsieg |
| Prototyp 1601–2000 cm³ | Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Joseph Siffert | Vereinigtes Königreich Colin Davis | Porsche 906/6L Carrera 6 | Rang 4 |
| Prototyp 1151–1300 cm³ | Frankreich Henri Grandsire | Italien Leo Cella | Alpine A210 | Rang 9 |
| Sportwagen | Deutschland Günter Klass | Deutschland Rolf Stommelen | Porsche 906/6 Carrera 6 | Rang 7 |
| GT-Wagen 3001–5000 cm³ | Vereinigtes Königreich Piers Courage | Vereinigtes Königreich Roy Pike | Ferrari 375 GTB/C | Rang 8 |
| GT-Wagen 1601–2000 cm³ | Frankreich Jacques Dewez | Frankreich Jean Kerguen | Porsche 911S | Rang 14 |
Renndaten
- Gemeldet: 112
- Gestartet: 55
- Gewertet: 15
- Rennklassen: 8
- Zuschauer: 350.000
- Ehrenstarter des Rennens: Henry Ford II, Aufsichtsratsvorsitzender der Ford Motor Company
- Wetter am Rennwochenende: warm und trocken am Samstag, regnerisch am Sonntag
- Streckenlänge: 13,461 km
- Fahrzeit des Siegerteams: 24:00:00,000 Stunden
- Gesamtrunden des Siegerteams: 360
- Distanz des Siegerteams: 4843,090 km
- Siegerschnitt: 201,795 km/h
- Pole Position: Dan Gurney – Ford GT40 MK II (#3) – 3:30,600 = 230,103 km/h
- Schnellste Rennrunde: Dan Gurney – Ford GT40 MK II (#3) – 3:30,600 = 230,103 km/h
- Rennserie: 7. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1966
Rezeption
Der 2019 erschienene Motorsportfilm Le Mans 66 – Gegen jede Chance greift viele Details des Rennens auf, insbesondere den knappen Zieleinlauf.
Literatur
- Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909413-06-3.
Weblinks
Einzelnachweise
<references/>
| Vorgängerrennen 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring 1966 |
Sportwagen-Weltmeisterschaft | Nachfolgerennen 500-km-Rennen von Mugello 1966 |
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1923 |
1924 |
1925 |
1926 |
1927 |
1928 |
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1932 |
1933 |
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1937 |
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– |
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1967 |
1968 |
1969 |
1970 |
1971 |
1972 |
1973 |
1974 |
1975 |
1976 |
1977 |
1978 |
1979 |
1980 |
1981 |
1982 |
1983 |
1984 |
1985 |
1986 |
1987 |
1988 |
1989 |
1990 |
1991 |
1992 |
1993 |
1994 |
1995 |
1996 |
1997 |
1998 |
1999 |
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2021 |
2022 |
2023 |
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2025 |
2026
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 24-Stunden-Rennen von Daytona | 12-Stunden-Rennen von Sebring | 1000-km-Rennen von Monza | Targa Florio | 1000-km-Rennen von Spa-Francorchamps | 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring | 24-Stunden-Rennen von Le Mans | 500-km-Rennen von Mugello | Coppa Città di Enna | Großer Preis von Hockenheim | Bergrennen Sierre-Montana-Crans | 500-km-Rennen auf dem Nürburgring | 500-km-Rennen von Zeltweg Vorlage:Klappleiste/Ende