Liste schwäbischer Adelsgeschlechter/W
Erscheinungsbild
W
| Name | Stammsitz | Stand | Anmerkungen zu Geschichte und Verbreitung | Mitgliedschaft in Adelsvereinigungen, Bündnissen oder Matrikeln | Links zu relevanten Bildergalerien |
Wappen<ref name="Wappen">In den meisten Fällen wurden Wappen aus dem Scheiblerschen Wappenbuch (älterer Teil 1450–1480) oder aus Siebmachers Wappenbuch (1605) gewählt. Beide Wappenbücher greifen in ihrer Sortierung auf den Begriff Schwaben zurück.</ref> |
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| Waiblingen | Burg Waiblingen (Waiblingen am Kocher, Aalen) | Ritter | 1229 erstmals erwähnt; nach Hessen umgezogen im 16. Jahrhundert. | |||
| Waldauf von Waldenstein | Burg Waldenstein bei Rudersberg | Ritter | Stammvater es erloschenen Geschlechts ist der 1490 durch Kaiser Maximilian I. zum Ritter geschlagene Florian Waldauf aus Anras in Tirol; 1551 Belehnung des Christoph Waldauf mit Burg Waldenstein durch Herzog Christoph von Württemberg | |||
| Waldburg<ref name="Köbler 7.">Gerhard Köbler: Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 7., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1.</ref> | Waldburg Zeil |
Ministeriale Herren Truchsessen Grafen |
Die Herren von Tanne nennen sich ab 1219 nach ihrem Lehen Waldburg zunächst Schenken der Staufer erhalten sie ab 1214 das Amt des Reichstruchsess Ausbau der Herrschaft: Wolfegg (1200), Waldsee (um 1240), Stadt Isny und Trauchberg (1306), Zeil (1337), Pfandschaft der „Fünf Donaustädte“ (1384/86 – 1680) (dies sind: Mengen, Munderkingen, Riedlingen, Saulgau und Waldsee) Pfand Herrschaft Waldsee (1386), Herrschaft Bussen (1387), Herrschaft Kallenberg (1401–1695), Landvogtei in Oberschwaben (1415–1416), Friedberg-Scheer (1452–1786), Grafschaft Sonnenberg (1455–1474) Seit 1429 Verzweigung in mehrere Linien (s. u.) 1803 Erhebung der Linien Waldburg-Wolfegg-Waldsee und Waldburg-Zeil-Zeil zu Reichsfürsten 1806 Mediatisierung |
Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram">Ingeram-Codex: Gesellschaft im Leitbracken von Schwaben</ref> Schwäbischer Reichskreis |
Datei:Adel im Wandel17.jpg Die Waldburg weitere Bilder hier |
Datei:Waldburg Scheibler43ps.jpg Scheibler Datei:Truchsess von Waldburg Siebmacher019 - Freiherren.jpg Siebmacher |
| Waldburg-Trauchburg | Trauchburg später Scheer |
jakobinische Linie (1429–1772) | Datei:Adel im Wandel242.jpg Herrschaft Trauchburg um 1725 |
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| Waldburg-Sonnenberg | Scheer Wolfegg |
Grafen (Titel von Sonnenberg übernommen) | eberhardische Linie (1429–1511) | |||
| Waldburg-Zeil | Zeil | georgische Linie Erwerb von Wolfegg von Waldburg-Sonnenberg (1508) 1595 Trennung in Waldburg-Wolfegg und Waldburg-Zeil Waldburg-Zeil trennt sich 1674 in Waldburg-Zeil-Zeil und Waldburg-Zeil-Wurzach (1903 erloschen) |
Datei:Adel im Wandel243.jpg Herrschaft Zeil um 1725 |
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| Waldburg-Wolfegg | Reichsgraf im schwäbischen Reichsgrafenkollegium | 1672 Abspaltung von Waldburg-Wolfegg-Wolfegg (1798 erloschen) und Waldburg-Wolfegg-Waldsee | ||||
| Waldburg-Zeil-Zeil | ||||||
| Waldburg-Zeil-Wurzach | Reichsgraf im schwäbischen Reichsgrafenkollegium | 1674–1903 | ||||
| Truchseß von Waldeck<ref name="Alberti" /> | Burg Waldeck (Schwarzwald) | erwähnt von 1140 bis 1553 | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Ingeram Codex
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| Waldhausen | Burg Waldhausen (Lorch) | Ritter, Ministeriale | Besaßen auch zeitweilig die Burg Leineck | |||
| Walther (Walter) | Augsburg,
Ulm |
Patrizier, Adelige | Patriziergeschlecht aus Augsburg und Ulm; Hans Walter von 1585 bis 1606 Ratsherr in Ulm.<ref name=":0">Beschreibung des Oberamts Ulm, S. 289.</ref> Von Johann Siebmacher als adelich bezeichnet. | |||
| Wauler, Wäller | Schloss Waal? | beteiligt an der Schlacht von Reutlingen waren auch zwei Wauler<ref>[1]</ref>; die wohl nach Waal (Schwaben) benannte Familie tritt ansonsten im ostschwäbischen Raum in Erscheinung, auch als Wauler bzw. Waaler von Druisheim; Wappennachweis<ref>Zimmermann: Augsburger Zeichen und Wappen, #1221 Waler; Siebmacher Schwaben 5, 123 Wauler; Siebm Schwaben 2, 96 Wäller.</ref> | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:XIngeram Codex 139f-wäller.jpg Ingeram-Codex Datei:Wauler Scheibler196ps.jpg Scheibler | ||
| Grafen von Wartstein<ref>Casimir Bumiller: Geschichte der Schwäbischen Alb. Von der Eiszeit bis zur Gegenwart. Casimir Katz Verlag, Gernsbach 2008, ISBN 978-3-938047-41-5, S. 110.</ref> | Burg Wartstein | Grafen | Erben der Grafen von Berg; 1397 ausgestorben | Datei:Wartstein Lautertal.jpg Ruine Wartstein |
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| Wehingen<ref name="Alberti" /> | Wehingen | Rudolf von Wehingen, gefallen am 9. Juli 1386 in der Schlacht bei Sempach | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:XIngeram Codex 112c-Wechner.jpg Ingeram-Codex | ||
| Weickmann | Ulm | Patrizier, Adelige (ab 1548) | Wappenbrief verliehen 1469 durch Kaiser Friedrich III.; Jos Weickmann erhielt 1548 von Kaiser Karl V. den Adelsbrief und erbaute das so genannte Schlösslein am Graben; Adelsstand bestätigt 1641 durch Kaiser Ferdinand III.; 1814 Aufnahme in die bayerische Adelsmatrikel; 1859 erloschen.<ref name=":1">Seyler: Abgestorbener Württemberger Adel, S. 72.</ref> | |||
| Weikershausen | Weikershausen (Gem. Erdmannhausen) | Ortsadlige | Mit Edelmann Otto von Weikershausen für das 12. Jahrhundert nachgewiesen | |||
| Weiler<ref name="Köbler 7." /> | Weiler, Eichelberg, Friedrichshof | Reichsritter | Kanton Odenwald des Ritterkreis Franken Kanton Kocher (seit 1542 mit Gut Lichtenberg) Kanton Neckar (1628, Ludwig von Weyler) Sankt Jörgenschild (1392, Burcard von Weyler) |
Datei:BurgLichtenberg.jpg Burg Lichtenberg weitere Bilder hier |
Datei:Siebmacher105-Weiler.jpg Siebmacher | |
| Weiler<ref name="Alberti" /><ref>Historischer Atlas von Bayern, Schwaben Reihe 1, Heft 5 Lindau, S. 75ff</ref> | Altenburg bei Weiler im Allgäu | sanktgallische Ministerialen | Herrschaft 1571 an Österreich verkauft | Datei:Altenburg, Weiler im Allgäu, Schloss um 1570.jpg Die Altenburg weitere Bilder hier |
Datei:Weiler zu Altenburg Scheibler215ps.jpg Scheibler | |
| Weiler<ref name="Seyler">Gustav A. Seyler: Der abgestorbene Württembergische Adel (= J. Siebmachers Wappenbuch. VI, 2). Nürnberg 1911</ref> | Burg Weiler in Weiler, Ortsteil von Rainau | oettingische Ministerialen | 1229 bis 1482 nachgewiesen | Datei:Herren von Weiler.png Neuer Siebmacher | ||
| Weinsberg<ref name="Alberti" /> | Burg Weinsberg | ursprünglich staufische Ministerialen, Edelfreie | Reichserbkämmerer seit 1411, im Mannesstamm erloschen 1507 | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:XIngeram Codex 091a-Weinsberg.jpg Ingeram-Codex | |
| Weiss (Weis) | Augsburg | Patrizier, Adelige | Patriziergeschlecht, ansässig in Augsburg.<ref>Paul von Stetten: Geschichte der adeligen Geschlechter der freien Reichsstadt Augsburg, S. 313f.</ref> Leonhard Weiß († 1653) war Bürgermeister (Stadtpfleger) von Augsburg. Nach Siebmacher (1705) ein alt adelich Geschlecht. | |||
| Weissach | Burg Ebersberg; Kammerhof; Oberweissach; Unterweissach<ref name=":1" /> | Ritter, Ministeriale | Die Herren von Weissach waren zunächst Dienstmannen der Markgrafen von Baden, später der Grafen von Württemberg; erstmals erwähnt mit Wolfrad von Weissach im Jahre 1253.<ref name=":1" /> Nach 1480 im Mannesstamm erloschen. | |||
| Weißenburg<ref>Julius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, Band 2 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, S. 367ff</ref> | Weißenburg bei Weisweil (Klettgau) | Edelfreie | Herren von Krenkingen, jüngere Linie | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:Krenkingen von Weißenburg-Scheibler164ps.jpg Scheibler | |
| Weißenburg | Burgstall Weißenburg in Stuttgart | Ministerialen des Hauses Württemberg | Von 1270 bis 1338 nachweisbar | |||
| Weißenstein | bei Geislingen | Adelige | Siegfried von Weißenstein verkauft 1281 seinen Besitz<ref name=":1" /> | |||
| Weissland (Weislandt) | Ulm | Patrizier | Patriziergeschlecht aus Ulm, ursprünglich aus Isny im Allgäu.<ref name=":0" /> | |||
| Weitershausen | Adelige | ursprünglich aus Hessen | Kanton Kocher (1560–1651) | |||
| Weitingen, Volz von Weitingen<ref name="Köbler 7." /><ref name="Alberti">Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch. Kohlhammer, Stuttgart 1889–1916.</ref><ref name="Hellstern">Dieter Hellstern: Der Ritterkanton Neckar-Schwarzwald 1560–1805. Tübingen 1971.</ref> | Weitingen, Urnburg | tübingische, später hohenbergische Ministerialen, Reichsritter | im 16. Jahrhundert Inhaber von Haimburg und Wildeck, letztmals erwähnt 1656 | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Sankt Jörgenschild Schwäbischer Bund<ref name="Schwäbischer Bund">Die Gesellschaft vom Sankt Jörgenschild trat 1488 zu Beginn der ersten Einungsperiode geschlossen dem Schwäbischen Bund bei. Bei den späteren Einungsperioden waren nicht mehr alle Niederadeligen Geschlechter vertreten</ref> Kanton Neckar-Schwarzwald (nur 1562 erwähnt) |
Datei:Siebmacher115-Weiting.jpg Siebmacher Datei:Weitingen Scheibler161ps.jpg Scheibler | |
| Weizsäcker | Öhringen | Ehrbarkeit
Freiherren (ab 1916) |
Vermutlich Stammesverwandte des 1294 erwähnten Ritters Peter Wazach aus Bexbach. Persönlicher Adel 1861 für Carl Heinrich Weizsäcker, Theologe und Universitätskanzler zu Tübingen; Freiherrenstand 1916 für Ministerpräsident Karl von Weizsäcker. Richard Freiherr von Weizsäcker von 1984 bis 1994 Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. | |||
| Welden<ref name="Köbler 7." /> | Welden Laupheim |
Herren Freiherren |
Lehensleute der Markgrafschaft Burgau 1582 Erwerb von Laupheim 1402 Blutgerichtsbarkeit 1597 Verkauf Weldens an die Fugger |
Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Kanton Donau Kanton Kocher (1585–1764 wegen Hochaltingen) |
Datei:Siebmacher114-Welden.jpg Siebmacher Datei:Welden Scheibler208ps.jpg Scheibler | |
| Welser | Augsburg | Patrizier, Adelige, Reichsritter, Freiherren (ab 1819) | Die durch Bergbau und Fernhandel reich gewordene Patriziergeschlecht Welser gehörte neben den Fuggern zu den Kreditgebern Kaiser Karls V. Augsburger Hauptlinie 1797 erloschen; Nürnberger Zweig 1878 ausgestorben; Besitz an Ulmer Linie gefallen. | |||
| Welzheim | Burg Welzheim, später Schwäbisch Gmünd | Ministeriale, Patrizier | Dienstmänner der Staufer und der Rechberger; Um 1300 Konflikt zwischen Kloster Lorch und Gernold von Welzheim um die Menzlesmühle; Siegfried von Welzheim von 1350 bis 1354 Propst des Augustiner-Chorherrenstifts zu Backnang. | |||
| Wemding, Wemlingen<ref name="Alberti" /> | Wemding | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:XIngeram Codex 106d-Wemlingen.jpg Ingeram-Codex | |||
| Werdenberg<ref name="Köbler 7." /> | Werdenberg, Sigmaringen | Grafen | Stammen als Zweig der Grafen von Monfort von den Pfalzgrafen von Tübingen ab; teilten sich wiederum selbst mehrfach. Hauptlinien: Werdenberg-Heiligenberg, Werdenberg-Sargans |
Sankt Jörgenschild, Schwäbischer Bund | Datei:Sühnebild Felix von Werdenberg.JPG Sühnebild des Felix von Werdenberg über dem Tor des Sigmaringer Schlosses weitere Bilder hier |
Scheiblersches Wappenbuch Scheibler Werdenberg-Sargans Datei:Wappen Werdenberger1.svg Werdenberg-Heiligenberg |
| Werdenstein<ref name="Köbler 7." /> | Werdenstein | Reichsritter Freiherren |
seit 1239 nachweisbar; später Erbkämmerer des Stifts Kempten; 1659 Erwerb von Dellmensingen; 1785 verkauft der letzte Freiherr von Werdenstein, der 1796 gestorbene Christoph Anton, die Herrschaft an die Grafen von Königsegg-Rothenfels |
Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Kanton Hegau-Allgäu-Bodensee (im 18. Jhd.) |
Datei:Burg Werdenstein 2.jpg Burg Werdenstein weitere Bilder hier |
Datei:Siebmacher111-Werdenstein.jpg Siebmacher |
| Werenwag | Werenwag | Ministeriale der Grafen von Hohenberg | Herrschaft Werenwag | Datei:Schloss Werenwag 2.jpg Burg Werenwag weitere Bilder hier |
Datei:Werenwag Scheibler425ps.jpg Scheibler | |
| Wernau<ref name="Köbler 7." /> | Ursprünglicher Sitz ist der Weiler Wernau, heute Stadt Erbach. Spätere Sitze u. a. in Pfauhausen und Steinbach aus deren Zusammenschluss 1938 die Stadt Wernau gebildet wurde. | Ritteradelig | seit 1400 ein Drittel von Pfauhausen 1599 erbten sie halb Donzdorf 1639 erhalten sie das Würzburger Lehen Großeislingen 1666 erwarben sie Steinbach 1696 starb die letzte Linie aus |
Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Kanton Neckar-Schwarzwald (wegen Wernau) (1548–1696) Kanton Kocher (1542) (wegen Wolf Heinrich von Wernau zu Bodelshofen) (1578) (wegen Veit von Wernau zu Unterboihingen) |
Datei:Wernau-Scheibler183ps.jpg Scheibler | |
| Westernach<ref name="Köbler 7." /> | Westernach, Ortsteil von Mindelheim | Ritteradelig Freiherren |
Johann Eustach von Westernach | Kanton Donau (wegen des 1619 erworbenen Kronburg) Kanton Kocher (1560–1576, wegen Bächingen, bis 1594) Kanton Hegau-Allgäu-Bodensee (18. Jhd.) |
Datei:Westernach Scheibler68ps.jpg Scheibler Datei:Siebmacher110-Westernach.jpg Siebmacher | |
| Westerstetten<ref name="Köbler 7." /> | Burg Westerstetten | Ritteradelig | 1264 erstmals erwähnt. Hatten bis 1432 Westerstetten inne, das danach an das Kloster Elchingen kam. ab dem 14. Jahrhundert in mehrere Familien geteilt Besitz um Drackenstein, Dillingen und Ellwangen starben 1637 aus |
Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Kanton Kocher (1542–1637)(wegen Ballhausen, Dunstelkingen und Katzenstein) Kanton Neckar-Schwarzwald (1562–1624) (wegen Lautlingen und Margrethausen: Ulrich Dietdegen von W.) |
Datei:Burg Westerstetten.JPG Rekonstruierte Ansicht der Burg Westerstetten nebst Wappen weitere Bilder hier |
Datei:Westerstetten Scheibler158.jpg Scheibler |
| Westhausen | Burgstall Agnesburg | Ministeriale | Die Herren von Westhausen wurden von 1147 bis 1394 erwähnt und waren Dienstmänner der Abtei Ellwangen. | |||
| Widmann von Mühringen<ref name="Köbler 7." /><ref>Geschichte von Mühringen</ref> | Mühringen | Ritteradelig | 1516 erwirbt Beat Widman (Kanzler von Tirol) Mühringen von Heinrich von Zimmern und nennt sich von Mühringen. Am 24. April 1606 wird Mühringen an die Heren von Westernach verkauft |
Kanton Neckar | Datei:Siebmacher120-Wildmann von Mieringen.jpg Siebmacher | |
| Wielen von Winnenden<ref name="Alberti" /> | Michelwinnaden | Ritter | edelfreie Herren von Wineden erwähnt von 1189 bis 1311; Wielen: Michelwinnaden (1385–1425), Schwarzach (bis 1446) | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:W-Scheibler87ps.jpg Scheibler | |
| Wiesler, Wyßler<ref name="Alberti" /><ref>OAB Ehingen, S. 143</ref> | Weisel | Ministerialen der Grafen von Berg | erwähnt bis 1450 | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:Wiesler Scheibler175ps.jpg Scheibler | |
| Windeck | Alt-Windeck, Neu-Windeck | erwähnt 1212, erloschen 1592 | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:Windeck Scheibler380ps.jpg Scheibler | ||
| Winkental (Winckenthal, Winkenthal) | Burgstall Winken bei Aalen | Ritter | Ulrich von Winkenthal von 1413 bis 1420 Propst des Augustiner-Chorherrenstifts Backnang; 1439 Fritz von Winkenthal; 1480 war Jörg von Winkenthal Bürgermeister von Schwäbisch Gmünd. 1481 residierte Georg von Winkental auf Schloss Urbach im Remstal. | |||
| Wippingen<ref>Armorial illustré des communes fribourgeoises, S. 167</ref> | Vuippens | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:XIngeram Codex 123f-Wyppingen.jpg Ingeram-Codex | |||
| Wittstatt genannt von Hagenbach | u. a. Burg Duttenberg | Reichsritter | Der erste nachweisbare Angehörige war Burkhard von Wittstatt, der 1090 bei der Gründung des Klosters Comburg bei Schwäbisch Hall genannt wurde. Später besaßen die Wittstatt u. a. Burg Duttenberg und Schloss Heuchlingen | Kanton Kocher (1563–1584) | ||
| Witzleben | Burg Bromberg | Adelige, Reichsritter | Ursprünglich thüringisches Geschlecht; schwäbische Linie begründete Poppo von Witzleben, württ. Forstbeamter am Stromberg. Heirat mit der Tochter Georg Gadners von Garneck und Erwerb von Burg Bromberg 1606. Hans Albrecht von Witzleben 1620 Forstmeister in württ. Diensten. Friedrich Jost von Witzleben 1703 Förster in Schorndorf. | Kanton Neckar-Schwarzwald | ||
| Woellwarth<ref name="Köbler 7." /> | Essingen; Lauterburg; Fachsenfeld; Laubach; Lautern | Reichsritter Freiherren |
Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Kanton Kocher Kanton Altmühl des Ritterkreis Franken (wegen Polsingen) zeitweise auch Kanton Baunach des Ritterkreis Franken Georg von Wöllwarth 1805 als Personalist im Kanton Odenwald |
Datei:Lauterburg 1.jpg Burg Lauterburg weitere Bilder hier |
Datei:Wöllwarth-Scheibler58ps.jpg Scheibler Datei:Siebmacher115-Welwart.jpg Siebmacher | |
| Wolf von Wolfsthal | angeblich Burg Bettringen bei Schwäbisch Gmünd | Patrizier, Reichsritter, Reichsgrafen (ab 1706) | Stadtadelige aus Schwäbisch Gmünd; Johann Burger von Wolfsthal war 1374 Bürgermeister von Gmünd; Peter Wolf von Wolfsthal war 1401 Bürgermeister. Auch bestanden Linien in Nördlingen und Augsburg, später siedelte der Hauptzweig nach Nürnberg über; 1493 Erwerb von Burgfarnbach; 1500 Adel mit dem Prädikat von Wolfsthal bestätigt durch Kaiser Maximilian I.; ab 1706 Reichsgrafen; 1717 erloschen. | Kanton Steigerwald | ||
| Wölfer von Obersontheim | Obersontheim | Adelige | Im Siebmacher (1705) zu den schwäbisch-hällischen Geschlechtern gezählt | |||
| Wolfsölden | Burg Wolfsölden (Affalterbach) | Hochadelige | Zweig der hochadeligen Hessonen; Siegfried II. von Wolfsölden war Bischof von Speyer (1127 bis 1146). | |||
| Wolfurt | Wolfurt | Herren | Datei:SchlossWolfurt.JPG Schloss Wolfurt weitere Bilder hier |
Datei:Siebmacher117-Wolffurt.jpg Siebmacher | ||
| Wollmershausen<ref name="Alberti" /><ref>Der Landkreis Schwäbisch Hall, Band I, ISBN 3-7995-1366-3, S. 408f</ref><ref>Thomas Schulz: Der Kanton Kocher der Schwäbischen Reichsritterschaft 1524–1805, Sigmaringen 1986</ref> | Wollmershausen, aus Tiefenbach | Ministerialen, Reichsritter | erloschen 1708; Bartholomä (Ko, 1682–1708), Hengstfeld (Od) | Kanton Kocher, Kanton Odenwald des Fränkischen Ritterkreises | Datei:Wollmershausen Scheibler364.jpg Scheibler | |
| Wöllstein | Burg Wöllstein (Abtsgmünd) | Ministeriale | Die Herren von Wöllstein waren eine Nebenlinie derer von Hack | |||
| Wülflingen<ref name="Alberti" /><ref>Die Gemeindewappen des Kantons Zürich, ISBN 3-85572-022-3, S. 113</ref> | Wülflingen | im 15. Jh. im Hegau (Schwandorf, Hecheln)<ref>nach Wülflingen nannten sich mehrere Geschlechter; welche Beziehungen zwischen ihnen bestehen, ist unklar</ref> | Datei:Wülfingen-Scheibler97ps.jpg Scheibler | |||
| Wucherer (Wucherer von Huldenfeld) | Nördlingen | Ehrbares Geschlecht, Patrizier, Adelige, Freiherren (ab 1734) | Ursprünglich in Nördlingen ansässig. Wappenbrief mit dem Stammwappen durch Kaiser Rudolf II. (1552–1612). | Kanton Kocher (1732–1749) | ||
| Wunnenstein | Wunnenstein | Ministeriale |
erwähnt 1251–1456,<ref>Hermann Ehmer: Der Wunnenstein und die Wunnensteiner. In: Historischer Verein für Stadt und Kreis Ludwigsburg (Hrsg.): Ludwigsburger Geschichtsblätter. Nr. 45. Kommissionsverlag J. Aigner, Ludwigsburg 1991, S. 7–20, doi:10.57962/regionalia-20015 (236 S., blb-karlsruhe.de [PDF; 42,5 MB; abgerufen am 11. März 2024]).</ref><ref>Hermann Ehmer: Der Wunnenstein und die Wunnensteiner. In: Historischer Verein Bottwartal e. V. (Hrsg.): Geschichtsblätter aus dem Bottwartal. Band 11. Großbottwar 2008, S. 170–176 (208 S.).</ref> im Mannesstamm ausgestorben, bekanntester Vertreter: Wolf von Wunnenstein | |||
| Württemberg | Wirtemberg Stuttgart Bad Urach |
Grafen Herzöge ab 1495 Könige 1806 bis 1918 |
Liste der Herrscher von Württemberg | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Schwäbischer Bund Schmalkaldischer Bund |
Datei:11Wiege Württemberg.jpg Burg Wirtemberg als Stammburg des Geschlechts weitere Bilder hier |
Datei:WappenUlrichV.jpg siehe aber: Wappen Württembergs |
Einzelnachweise
<references />