Liste schwäbischer Adelsgeschlechter/B
Erscheinungsbild
B
| Name | Stammsitz | Stand | Anmerkungen zu Geschichte und Verbreitung | Mitgliedschaft in Adelsvereinigungen, Bündnissen oder Matrikeln | Links zu relevanten Bildergalerien |
Wappen<ref name="Wappen">In den meisten Fällen wurden Wappen aus dem Scheiblerschen Wappenbuch (älterer Teil 1450 -1480) oder aus Siebmachers Wappenbuch (1605) gewählt. Beide Wappenbücher greifen in ihrer Sortierung auf den Begriff Schwaben zurück.</ref> |
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| Babo | Reichsfreiherren | 1790 erhoben | ||||
| Bach<ref>Julius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Band 1 ( des Vorlage:IconExternal vom 26. Juni 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., S. 25 ff, mit Stammtafel.</ref> | Burg Bach bei Neusatz | Edelknechte, Ritter | erwähnt 1311, erloschen 1538 | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram">Ingeram-Codex: Gesellschaft im Leitbracken von Schwaben</ref> | ||
| Bachenstein<ref name="Alberti" /> | Burg Bachenstein (bei Döttingen) | Ritter | erloschenes Geschlecht aus der Region Schwäbisch Hall | |||
| Backnang<ref name="Alberti" /> | Backnang | Ministeriale | Ursprünglich Dienstleute der Markgrafen von Baden; Ende des 13. Jahrhunderts bis Anfang des 15. Jahrhunderts nachweisbar; Zweige in Esslingen und Schwäbisch Hall | |||
| Baden<ref name="Köbler 7.">Gerhard Köbler: Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 7., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1.</ref> | Hohenbaden, Baden-Baden | Markgrafen | siehe: Markgrafschaft Baden | Schwäbischer Kreis | Datei:Stammbaum Baden.jpg weitere Bilder hier |
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| Baden-Sponheim<ref name="Köbler 7." /> | Burg Sponheim | Markgrafen | siehe: Markgrafschaft Baden | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Schwäbischer Kreis |
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| Baden-Rötteln<ref name="Köbler 7." /> | Burg Rötteln | Markgrafen | siehe: Markgrafschaft Baden | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Schwäbischer Kreis |
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| Baldeck<ref name="Köbler 7." /> | Burg Baldeck | Ritteradelig | erwähnt 1268, im Mannesstamm erloschen 1565, in weiblicher Linie 1603; im 14. Jh. Teilung in zwei Linien, deren eine 1440/47–1536 Schloss Herteneck mit Zubehör, die andere 1427–1594 die Burg Hohengutenberg besaß | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Kanton Kocher (1542–65) |
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| Baldegg<ref>Waltraud Hörsch: Baldegg, von. In: Historisches Lexikon der Schweiz.</ref> | Baldegg (kurz vor 1199) | habsburgische Ministeriale Ritteradelige |
nannte sich zunächst de Laccu/vom See (Baldeggersee). 1236 erstmals de Baldecke eng an Habsburg angelehnt, viele reichspolitische Dienste: Hartmann II (belegt 1256–92) im Gefolge König Rudolfs I.; Reichsvogt zu Basel, Burggraf von Rheinfelden, Pfleger der österreichischen Vorlande und Landvogt in Burgund. Hartmann III. (belegt 1264–1330/31) habsburgischer Gesandter zum Papst. Ein Mitglied fällt auf habsburgischer Seite bei der Schlacht von Sempach Heiratsverbindungen zu hochadeligen Geschlechtern: 1451 Erbe von Burg Schenkenberg von den Freiherren von Aarau, dass sie aber schon 1460 an Bern verlieren. Johann III. kämpfte im Schwabenkrieg gegen die Eidgenossen. Mit ihm starb 1513 das Geschlecht aus. |
Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Gesellschaft „Vom Fisch und Falken“ Sankt Jörgenschild Schwäbischer Bund<ref name="Schwäbischer Bund" /> |
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| Baldern<ref name="Alberti" /><ref name="Seyler" /> | Burg Hohenbaldern | staufische und oettingische Ministerialen | erwähnt 1251 bis 1353 | |||
| Baldinger | Ulm | Patrizier, Adelige (ab 1489) | 1389 erstmals nachweisbar; Adelsbrief 1489 für Albrecht Baldinger durch Kaiser Friedrich III. | |||
| Balgheim<ref name="Alberti" /> | Balgheim | erwähnt bis 1488 | ||||
| Bartelstein, (Bartenstein)<ref name="Alberti" /> | Bartelstein bei Scheer | erwähnt von 1246 bis 1456 | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | |||
| Bartenauer (Barthenauer) | Schloss Bartenau | Adelige | Nach Otto von Alberti wahrscheinlich ein Zweig der Herren von Stetten.<ref>Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch, S. 768.</ref> Im Siebmacher (1705) werden die Bartenauer zu den schwäbisch-hällischen Geschlechtern gezählt. | |||
| Baustetten<ref name="Alberti">Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch. Kohlhammer, Stuttgart 1889–1916.</ref><ref>Der Landkreis Biberach, Band II, ISBN 3-7995-6186-2, S. 306ff</ref> | Baustetten | Ritter | erwähnt 1293, Mannesstamm erloschen 1541; Maisenburg (vor 1399 bis 1538) | |||
| Bayer von Ehrenberg<ref name="Alberti" /> | ? | Adlige | Ursprünglich Dienstmänner der Hohenzollern; 1834 Adel durch Württemberg bestätigt | |||
| Bayer zu Freudenfels<ref>Julius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Band 1 ( des Vorlage:IconExternal vom 26. Juni 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., S. 74f</ref><ref>Schloss Freudenfels (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (pdf)</ref> | Überlingen | Patrizier | Schloss Freudenfels bei Eschenz 1524 erworben; Mannesstamm erloschen 1619 | |||
| Beauvau de Craon<ref name="Alberti" /> | in Lothringen | Reichsfürsten (ab 1723) | Lothringischer Zweig des französischen Geschlechts Beauvau. Marc Beauvau de Craon ab 1723 Reichsfürst. 1721 Erwerbung von Mühlhausen am Neckar mit der Alten Burg Mühlhausen von den Herren von Closen. 1728 an die Freiherren von Palm veräußert. | Ritterkanton Kocher (1721–1743) | ||
| Beilstein<ref name="Alberti" /> | Burg Hohenbeilstein | Ministeriale | Gefolgsleute der Grafen von Calw | |||
| Beinstein<ref name="Alberti" /> | Burg Beinstein | Ritter | Siegfried (Seytz) von Beinstein, 1482 Kommandant von Hohenrechberg; 1487 ist ein Seytz von Bynstain Bürgermeister der Freien Reichsstadt Aalen | |||
| Bemelberg (Bemmelberg, Bömmelberg) | Boyneburg | Reichsritter, Reichsfreiherren seit 1571 | Konrad von Boyneburg; Pfandschaft Ehingen-Schelklingen (1530–1567), Bremelau (Do, 1551–1651), Hohenburg-Bissingen (1568–1651), Erolzheim (Do, seit 1594) | Kanton Donau
Kanton Kocher (1569–1661) |
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| Benningen<ref name="Alberti" /> | Benningen am Neckar | Ortsadelige | Albertus von Benningen 1271 erwähnt | |||
| Berckheim (Bergheim) | Mittelbergheim | Freiherren | Vermutlich verwandt mit den Herren von Andlau, da das Wappen eine große Ähnlichkeit aufweist | Ortenauer Reichsritterschaft
Kanton Neckar-Schwarzwald |
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| Grafen von Berg<ref name="Köbler 7." /> | Stammburg in Berg; weitere Sitze sind Stadtschloss Ehingen, Burgau und Burg Hohenschelklingen | Grafen | verwandt mit den Staufern; im 12. Jahrhundert werden Töchter an die Herzöge von Böhmen, Mähren und Polen verheiratet. Graf Heinrich III. erhielt 1212 Burgau zu Lehen und übertrug den erheirateten Titel des Markgrafen (von Ronsberg) auf Burgau. Diese Linie starb 1301 aus. Die andere Linie, welche sich nach der Teilung in zwei Linien von Berg-Schelklingen oder nur von Schelklingen nannte, starb 1346 aus und die Güter kamen an das Haus Österreich. | Das Wappen der Grafen von Berg findet sich zweimal in der Wappenrolle von Zürich: zuerst als Schaelklingen unter Nr. 38 und zum Zweiten als Schaelchlingen unter Nr. 219.<ref>Die Wappenrolle von Zürich: Ein heraldisches Denkmal des vierzehnten Jahrhunderts. Hrsg. von der Antquarischen Gesellschaft in Zürich. Zürich: Selbstverlag der Gesellschaft, 1860.books.google.com</ref> | ||
| Berg<ref name="Alberti" /> | Berg, Öpfingen | Ministerialen der Grafen von Berg | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | |||
| Berg (Berge) | Ruine Berg (Stuttgart) | Ritter | Im Hirsauer Codex (ca. 1100) werden Diemo und Reginhard von Berge erwähnt. Ein Ritter (miles) Wolframus de Berge wird 1241 genannt. Stammsitz 1291 zerstört. | |||
| Maiser von Berg<ref name="Alberti" /> | unbekannt | wolf maiser vom perg; im 15. Jh. Besitz im Zabergäu (als württ. Lehen), erwähnt bis 1488; die Herren von Stammheim führten ein ähnliches Wappen | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | |||
| Berler (Berler von Tullau)<ref name="Alberti" /> | Schwäbisch Hall, Tullau, Burgruine Buchhorn |
Patrizier, Adelige | Die Berler besaßen den Berlerhof in Schwäbisch Hall; Schloss Tullau, zeitweilig auch Burg Buchhorn; erloschen im 16. Jahrhundert | |||
| Berlichingen | Burg Berlichingen bei Künzelsau | Reichsritter, Freiherren, Grafen | Besitz im fränkisch-schwäbischen Grenzgebiet; Bekanntester Angehöriger der Reichsritter Gottfried „Götz“ von Berlichingen. Über 200 Jahre lang im Kanton Kocher immatrikuliert. | Kanton Kocher (1597–1805) | ||
| Bernerdin zum Pernthurn auf Pregrat | Schloss Plüderhausen (1655 bis 1719), Schloss Sindlingen (1640 bis 1782) | Freiherren | Ursprünglich österreichisches Geschlecht; schwäbische Linie residierte in Plüderhausen und Sindlingen. Franziska Theresia Freiin Bernerdin zum Pernthurn auf Pregrat wurde in morganatischer Ehe Gemahlin Herzog Carl Eugens und zur Reichsgräfin von Hohenheim erhoben. | Kanton Kocher (1656–1673 und 1743–1773)
Kanton Neckar-Schwarzwald |
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| Bernhausen<ref name="Köbler 7." /><ref name="Adel im Wandel">Mark Hengerer und Elmar L. Kuhn in Verbindung mit Peter Blickle: Adel im Wandel; Oberschwaben von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart Band 2, Ostfildern, 2006, ISBN 978-3-7995-0216-0, Seite 553. Unter Berufung auf: Ernst Heinrich Keeschke (Hrsg.): Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon. Leipzig 1859–1870</ref> | Bernhausen: bereits im 14. Jahrhundert an Württemberg mit Katzenstein, Dunstelkingen, Bittenfeld, Buchenbach von 1542–1569 im Kanton Kocher mit Schloss Oberherrlingen und Schloss Klingenstein im Kanton Donau (18. Jahrhundert) |
Reichsritter Freiherren (1790) |
Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Kanton Kocher (1542–69) Kanton Donau |
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| Bernhold von Eschau | ? | Reichsritter | Ortenauer Reichsritterschaft
Kanton Neckar-Schwarzwald |
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| Bernstadt<ref name="Alberti" /><ref>Der Alb-Donau-Kreis, Band I, ISBN 3-7995-1350-7, S. 589f</ref> | Bernstadt | Niederadel | letztmals erwähnt 1510 | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | ||
| Bernstein genannt Mühlstein | Schwäbisch Hall | Niederer Adel | Das Geschlecht wird in der Haller Chronik von Johann Herolt und in Siebmachers Wappenbuch (1705) erwähnt.<ref>Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch, S. 52.</ref> | |||
| Beroldingen<ref name="Köbler 7." /><ref name="Adel im Wandel" /> | Gündelhart (H) Wildtal (H), Teile von Umkirch (H), Horn (K), Graneck (N-Schw), Friedeck (N-Schw), Niedereschach (N-Schw) | Eidgenössischer Landadel Reichsritter Freiherren (1790) Grafen seit 1800 |
Kanton Hegau (H) (1790) Kanton Kocher (K)(1790–1805) Kanton Neckar-S> |
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| Berstett | Berstett | Freiherren | Ursprünglich aus dem Elsass; nach 1789 in die Ortenau umgesiedelt | Ortenauer Reichsritterschaft
Kanton Neckar-Schwarzwald |
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| Besserer (Besserer von Thalfingen) | Burg Bußmannshausen | Niederer Adel, Patrizier, Freiherren (ab 1838) | Burgherren in Bußmannshausen bei Schwendi (Oberschwaben); später Patrizier in Ulm; zeitweilig im Besitz von Schlössle Böfingen und von Schloss Obertalfingen. Das Geschlecht ist zu Beginn des 21. Jahrhunderts im Mannesstamm erloschen | Kanton Kocher (1628–1629) | ||
| Bettringen (Bättringen) | Turmburg Bettringen bei Schwäbisch Gmünd | Ritter | Erloschene Ministeriale der Staufer; 1218 mit Hadewig von Bettringen erstmals erwähnt; im 14. Jahrhundert Stammsitz an Kloster Gotteszell verkauft. | |||
| Beuren<ref>Julius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Band 1 ( des Vorlage:IconExternal vom 26. Juni 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., S. 71</ref> | Beuren (Salem)? | Ritter | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | |||
| Beutelsbach | Burg Beutelsbach | Ritter | Bruno von Beutelsbach, Abt des Klosters Hirsau. Später nannte sich ein Dienstmannengeschlecht der Grafen von Württemberg „von Beutelsbach“. | |||
| Bidembach (Bidembach von Treuenfels) | Schloss Oßweil bei Ludwigsburg | Ehrbarkeit, Adelige (ab 1654) | Die im 18. Jahrhundert erloschene Gelehrtenfamilie stammt vor Margarethe Wirtenberger, einer natürlichen Tochter Herzog Eberhards I. ab; Nobilitierung 1654 als Bidembach von Treuenfels. | Ritterkanton Kocher (1647–1747) | ||
| Biedenfeld | Owen | Freiherren | Besaßen u. a. Schloss Owen (Landkreis Esslingen), später auch in Baden beheimatet. | |||
| Bielriet | Schlossruine Bielriet | Ritter | Das erloschene Geschlecht wurde mit Adalbert von Bielriet 1057 erstmals erwähnt. | |||
| Bindstein, Binstein<ref name="Seyler">Gustav A. Seyler: Der abgestorbene Württembergische Adel (= J. Siebmachers Wappenbuch. VI, 2). Nürnberg 1911 (Digitalisat)</ref> | Burg Bindstein | niederadlig, im 15. und 16. Jahrhundert Herbrechtinger Bürger und Bauern | Datei:Von Bindstein.png Neuer Siebmacher | |||
| Blankenstein<ref name="Alberti" /><ref>Der Landkreis Reutlingen, Band I, ISBN 3-7995-1357-4, S. 673</ref> | Blankenstein | Edelfreie | Stammsitz 1320 an Württemberg verkauft, später in Mühlhausen am Neckar ansässig; 1251 heiratete Berthold von Blankenstein Elisabeth von Steinheim und stiftete das Kloster Mariental zu Steinheim an der Murr. Mit der Heirat kam die Burg Steinheim auf dem Burgberg und Burg Steinheim am Lehrhof in den Besitz der Familie, die in der Folgezeit auch Burg Blankenstein genannt wurde. Das Geschlecht ist 1471 im Mannesstamm erloschen. | |||
| Blarer von Girsberg<ref>Catherine Bosshart-Pfluger: Blarer (von Wartensee). In: Historisches Lexikon der Schweiz.</ref><ref>Julius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Band 1 ( des Vorlage:IconExternal vom 26. Juni 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., S. 96ff, mit Stammtafel</ref> | St. Gallen, Konstanz, Girsberg | Patrizier | Zweig der Blarer; bekanntester Angehöriger des evangelischen Zweigs der württembergische Reformator Ambrosius Blarer von Giersberg. Evangelische Linie 1865 erloschen. | |||
| Blarer von Wartensee | St. Gallen, Konstanz, Basel | Patrizier, Reichsfreiherren (ab 1635) | 1636 ist Michael Ferdinand Blarer von Wartensee in Wien mit Wappenbesserung in den Reichsfreiherrnstand erhoben worden | Kanton Kocher (1602–1729) | ||
| Bletz von Rotenstein<ref name="Köbler 7." /> | Reichsritter | Ritterkreis Schwaben | ||||
| Blindheim<ref>Wappen von Gemeinde Blindheim in der Datenbank des Hauses der Bayerischen GeschichteVorlage:Abrufdatum
</ref> |
Blindheim | Ritter | erwähnt von 1256 bis 1471 | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | ||
| Blumenegg<ref>Julius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Band 1 ( des Vorlage:IconExternal vom 26. Juni 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., S. 106ff</ref><ref name="Köbler 7." /> | nach Lit. unklar, ob der Stammsitz Blumenegg im Walgau war, oder eher Blumberg bzw. Blumegg | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | ||||
| Böbingen | Böbingen an der Rems (Ostalbkreis) | Ritter | Adelsgeschlecht aus Böbingen | |||
| Bochingen<ref name="Alberti" /> | Bochingen | erwähnt bis 1447 | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | |||
| Böcklin von Böcklinsau<ref>Julius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Band 1 ( des Vorlage:IconExternal vom 26. Juni 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., S. 130ff</ref><ref name="Köbler 7." /><ref>Die Böcklin vom Eutingertal (Burg Eutingertal bei Eutingen im Gäu) führten im roten Schild einen halben silbernen Steinbock.</ref> | Straßburg | ritteradelig Freiherren |
Rust (Or), Bischheim (UE) | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" />, Kantonsbezirk Ortenau, Unterelsässische Ritterschaft, Kanton Kocher (1645–1685) | ||
| Bodman<ref name="Köbler 7." /> | Hohenbodman | Reichsritter Freiherren |
Teilt sich im 15. Jahrhundert in die Linien Bodman zu Bodman und Bodman zu Möggingen | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Sankt Jörgenschild (Teil Hegau und am Bodensee (1488)) Schwäbischer Bund<ref name="Schwäbischer Bund">Die Gesellschaft vom Sankt Jörgenschild trat 1488 zu Beginn der ersten Einungsperiode geschlossen dem Schwäbischen Bund bei. Bei den späteren Einungsperioden waren nicht mehr alle Niederadeligen Geschlechter vertreten</ref> Kanton Hegau |
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| Bodmann zu Bodmann<ref name="Köbler 7." /> | Bodman, Espasingen, Wahlwies, Kargegg, Mooshof, 1786 Kauf Liggeringens, 1790 Kauf der Herrschaft Schlatt am Randen(?) | Reichsritter, Freiherren | Kanton Hegau | |||
| Bodmann zu Kargegg<ref name="Köbler 7." /> | Kargegg | Reichsritter | nach Verzicht auf Espasingen und Wahlwies von Bodman zu Bodman abgespalten | Kanton Hegau | ||
| Bodmann zu Möggingen<ref name="Köbler 7." /> | Möggingen, Liggeringen, Güttingen, Wiechs | Reichsritter, Freiherren | Teilte sich im 18. Jhd. in Bodman zu Möggingen, Bodmann zu Güttingen, Bodman zu Wiechs | Kanton Hegau | ||
| Bodmann zu Wiechs<ref name="Köbler 7." /> | Wiechs | Reichsritter, Freiherren | Kanton Hegau | |||
| Bol | Burgstelle Bol (Dettingen unter Teck) | Ritter | Dienstmänner der Herren von Teck; Im 14. Jahrhundert erloschen. | |||
| Bollstatt | Burgstall Bollstadt (Gem. Amerdingen) | Niederer Adel | Vermutlich war Konrad Bollstatter ein Abkömmling derer von Bollstatt | |||
| Bombast von Hohenheim | Burg Hohenheim | Ritter | Bekanntester Angehöriger der Arzt Theophrastus Bombast von Hohenheim, genannt Paracelsus | |||
| Bondorff<ref name="Alberti" /> | Bondorf | Zweig der Herren von Weitingen | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | |||
| Bönnigheim | Bönnigheim | Niederer Adel | Herbord von Bönnigheim, genannt Gütigott, war Abt von Kloster Murrhardt. Grablege des Albrecht von Bönnigheim in der Stiftskirche St. Pankratius in Backnang. | |||
| Bonlanden | Burg Bonlanden | Ritter | Erloschenes Geschlecht aus Filderstadt-Bonlanden; Burgstall ist mit Pfarrhaus überbaut | |||
| Bopfingen<ref name="Alberti" /><ref>OAB Neresheim, S. 228ff</ref> | Bopfingen | Ritter | erwähnt 1153 bis 1513, im 13. Jh. als Kämmerer und Marschall | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | ||
| Boser | Wetzisreute | |||||
| Boßweil, Boswil<ref>Julius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Band 1 ( des Vorlage:IconExternal vom 26. Juni 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., S. 144f</ref> | Boswil | habsburgische Ministerialen | ||||
| Bouwinghausen-Wallmerode | Wallmerod, | Freiherren | Herzog Johann Friedrich von Württemberg überließ das Schloss Zavelstein 1616 seinem Berater Benjamin von Bouwinghausen († 1633). Eberhard Friedrich von Bouwinghausen († 1729) verkaufte 1710 das Schlossgut an Herzog Eberhard Ludwig.<ref>Beschreibung des Oberamts Calw, S. 373.</ref>1753 kam Schloss Großbottwar durch Heirat an den Freiherrn Alexander von Bouwinghausen-Wallmerode, Offizier und enger Vertrauter von Herzog Carl Eugen von Württemberg | Kanton Neckar-Schwarzwald
Kanton Kocher (1639–1805) |
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| Brackwang<ref name="Alberti" /> | Brackwang | Reichsministerialen | 1236 Rudolf von Brackwang (Reichsministeriale) 1287 Rüdiger von Brackwang (Mönch) |
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| Brandenburg zu Riet<ref name="Köbler 7." /> | Biberach, Buchau | Reichsritter | im 16. Jhd. und Anfang des 17. Jahrhunderts im Reichskreis Schwaben | Kanton Neckar-Schwarzwald | ||
| Branthoch<ref name="Alberti" />, Pranfthoch | um 1200 bis 1484 erwähnt, vor allem im Raum Horb Parteigänger der Zollern<ref>Hauptstaatsarchiv Stuttgart Bestand A 602 Nr. 5027 = WR 5027</ref> |
Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | ||||
| Freiherren von Brandis<ref>Martin Leonhard: Brandis, von. In: Historisches Lexikon der Schweiz.</ref> | Burg Brandis im Emmental | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | ||||
| Braunsbach | Braunsbach | Ritter | Die Herren von Braunsbach sollen auch in Künzelsau begütert gewesen sein. Ihr Wappen (schräg geteilter Schild, halb silbern, halb blau mit zwei geteilten Flügeln) ähnelt dem Wappen der Sulmeister.<ref>Beschreibung des Oberamts Künzelsau, S. 431.</ref> | |||
| Breitschwert (von Buchenbach) | Ehningen | Reichsritter, Freiherren | Adelsstand ab 1486; Reichsritterstand ab 1554; Sitz in Backnang (Fürstliches Losament) 1598 an Württemberg veräußert; 1659 Erwerb des Buchenbachhofs bei Winnenden. 1695 Schlössle Höfen; 1824 Freiherrenstand bestätigt | Kanton Kocher (1659–1711) | ||
| Bretzingen | GschlachtenbretzingenOT Burgbretzingen | Adelige | Heinrich von Bretzingen war 1256 Abt von Kloster Comburg. 1350 verkauften Fritz von Brüden und seiner Ehefrau Agnes von Bretzingen Wiesen und Äcker in Erlenbach bei Neckarsulm.<ref name=":0">Beschreibung des Oberamts Neckarsulm, S. 355.</ref> | |||
| Breuning von Buchenbach<ref name="Köbler 7." /> | Tübingen | Reichsritter | Im 13. Jahrhundert erstmals genannte Familie; als Vögte Amtmänner der Württemberger. 1587 Erwerb des Buchenbachhofs, dass sie wieder 1659 abgaben | Kanton Kocher (1592–1668) | ||
| Brie | Burg Brie bei Bad Cannstatt | Ritter | 1247 erstmals erwähnt; im 14. Jahrhundert ausgestorben | |||
| Brobach genannt Angeloch | ? | Adelige | Die Herren von Brobach waren in Heilberg bei Bühlerzell begütert.<ref>Beschreibung des Oberamts Ellwangen, S. 309.</ref> | |||
| Brüden | Burg Altenberg bei Oberbrüden | Ritter und Ministeriale derer von Ebersberg | 1257 mit Ritter Albert von Brüden (damals Schultheiß zu Oberbrüden) erstmals erwähnt; 1350 verkauften Fritz von Brüden und seiner Ehefrau Agnes von Bretzingen ihre Güter in Erlenbach bei Neckarsulm;<ref name=":0" /> Wohl im 14. Jahrhundert ausgestorben. | |||
| Brunn genannt Hopfach | Burgruine Hopfach | Ritter | ||||
| Brunnen | Bronnen (Achstetten) (?) | im 14. Jh. wird ein Brun von Brunnen genannt, dem Alberti a) dieses Wappen, b) mit Fragezeichen den Ort zuordnet | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | |||
| Brusselle, ab 1854 Brusselle-Schaubeck | Schaubeck (Kleinbottwar) | Adelige,
Freiherren |
Ursprünglich altadelige italienische Familie (Boruselli), ab dem 16. Jahrhundert in Frankreich ansässig, seit dem 17. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum wohnhaft. Freiherrenstand in Württemberg 1829 bestätigt. Besitzungen u. a. Schloss Heutingsheim, der Hetzelhof, Burg Schaubeck und der Warthof. | |||
| Bubenhofen<ref name="Köbler 7." /> | Leinstetten, Bettenhausen, Burg Lichtenstein, Justingen | Reichsritter Personalist |
Ursprünglich zwischen Rosenfeld und Binsdorf beheimatet, bildeten sie um Geislingen (bei Balingen), Dotternhausen, Bronnhaupten, Hausen a.T. und Roßwangen eine Herrschaft aus, die sie durch weitere Pfandschaften ergänzten. Ebenso gehörten Falkenstein, Hettingen und Justingen, letzteres von 1497 bis 1530, zu ihrem Besitz. Sie waren österreichische und württembergische Räte. Besitzteilungen und Schulden führten ab dem frühen 16. Jahrhundert zum Niedergang<ref>Heinrich Haasis (Hrsg.): Der Zollernalbkreis, 2. Aufl., Stuttgart 1989, ISBN 3-8062-0522-1, S. 98f</ref>. | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Sankt Jörgenschild Teil am Neckar (1488) Schwäbischer Bund<ref name="Schwäbischer Bund" /> Kanton Neckar-Schwarzwald Kanton Kocher (mit Kleinsüßen, 1575 erworben, Winzingen, 1621 erworben) |
Datei:Epitaph Bubenhofen.jpg Epitaph der Herren von Bubenhofen weitere Bilder hier |
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| Buch | Burg Buch | Ritter | 1253 wurde Herrmann von Buch erwähnt; die Burg soll durch Kaiser Ludwig dem Bayern zerstört worden sein.<ref>Beschreibung des Oberamts Hall, S. 261.</ref> | |||
| Bühler | Bühler (Adelmannsfelden) | Ortsadelige | Wohl gegen Ende des 15. Jahrhunderts erloschen | |||
| Burgermeister von Deizisau<ref>Seyler: Abgestorbener Württemberger Adel, S. 4.</ref> | Esslingen, Deizisau | Patrizier, Adelige | Erstmals erwähnt 1297; 1704 Adel erneuert, 1774 ausgestorben. | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | ||
| Burggraf (von Zusameck)<ref name="Alberti" /><ref>Eduard Zimmermann: Augsburger Zeichen und Wappen, Augsburg 1970.</ref> | Augsburg | Patrizier | Zusameck, Burtenbach, Glött | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | ||
| Bussnang<ref>Martin Leonhard: Bussnang, von. In: Historisches Lexikon der Schweiz.</ref> | Bussnang | Freiherren | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> |
Einzelnachweise
<references />