Liste schwäbischer Adelsgeschlechter/S
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| Name | Stammsitz | Stand | Anmerkungen zu Geschichte und Verbreitung | Mitgliedschaft in Adelsvereinigungen, Bündnissen oder Matrikeln | Links zu relevanten Bildergalerien |
Wappen<ref name="Wappen">In den meisten Fällen wurden Wappen aus dem Scheiblerschen Wappenbuch (älterer Teil 1450–1480) oder aus Siebmachers Wappenbuch (1605) gewählt. Beide Wappenbücher greifen in ihrer Sortierung auf den Begriff Schwaben zurück.</ref> |
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| Sachsenheim<ref>OAB Vaihingen, S. 153ff.</ref> | Altsachsenheim | Ritter | Mannesstamm erloschen 1561 | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram">Ingeram-Codex: Gesellschaft im Leitbracken von Schwaben</ref> Niederer Esel<ref name="Codex-Ingeram Niederer Esel">Ingeram-Codex: Gesellschaft im Niederen Esel vom Main</ref> |
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| Saint-André | Königsbach-Stein (Linie Königsbach); Bad Friedrichshall-Kochendorf (Linie Kochendorf) | Reichsritter, Freiherren | Das protestantische Geschlecht de Saint-André musste Frankreich aufgrund von Verfolgungen im 16. Jahrhundert verlassen. Daniel Rollin de Saint-André (1602–1661) erwarb Königsbach. Ein Sohn erwarb Teile Kochendorfs (St. Andrésches Schlösschen) und die Burg Oberwössingen. Beide Zweige erloschen. | Kanton Kraichgau (wg. Königsbach)
Kanton Neckar-Schwarzwald Kanton Odenwald (wg. Kochendorf) |
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| Salmendingen<ref name="Seyler"/><ref name="Alberti" /> | Burg Salmendingen | Ministerialen der Grafen von Hohenberg | wahrscheinlich ein Zweig der Herren vom Stain (Wappengenossen) | Neuer Siebmacher | ||
| Sanzenbach | Burgstall Sanzenbach | Niederer Adel, Ritter | 1375 verkaufte Hermann Ruprecht von Sanzenbach seinen Besitz.<ref>Beschreibung des Oberamts Hall, S. 241.</ref> | |||
| Sanwald (von Sonnenwald) | Schwäbisch Hall, Keckenburg; Schloss Eltershofen | Patrizier, Adelige (ab 1541) | Wolfgang Sanwald, Bürgermeister von Schwäbisch Hall, wurde am 13. Juli 1541 von Kaiser Karl V. in den Adelsstand erhoben.<ref>Seyler: Abgestorbener Württemberger Adel, S. 61.</ref> Die Sanwald von Sonnenwald erwarben Schloss Eltershofen und verkauften es im 18. Jhd. an die Bonhoeffer. | |||
| Sättelin; Sättlin<ref>Wappen von Gemeinde Trunkelsberg in der Datenbank des Hauses der Bayerischen GeschichteVorlage:Abrufdatum
</ref> |
Trunkelsberg, Eisenburg | Patrizier | Als Patrizier in Ulm, Memmingen und Augsburg<ref>[1] Sättelin in: Paul Hector Mair: Geschlechterbuch der Stadt Augsburg; Augsburg 1548; Bayerische Staatsbibliothek Cod.icon. 312 b, 51v</ref><ref>Stammbaum</ref>, 1455-1533 zu Eisenburg |
Sankt Jörgenschild, 1488 | Datei:Siebmacher117-Sättelin.jpg Siebmacher | |
| Schächingen<ref name="Alberti" /> | Schechingen | Ritter | Stammesgenossen der Herren von Westerstetten, um 1530 erloschen | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:Schechingen Scheibler123ps.jpg Scheibler | |
| Schad | Ulm | Ritter,
Patrizier, Adelige (ab 1552) |
Ahnherr der Familie war wohl der Ritter Berthold Schad, der im 11. Jahrhundert lebte.<ref>Beschreibung des Oberamts Ulm, S. 267.</ref> Die Schad zu Ulm waren von 1548 bis 1803 das aktivste Ratsherrengeschlecht. Am 29. Oktober 1552 wurden die Schad durch Kaiser Karl V. geadelt.<ref name=":1">Beschreibung des Oberamts Ulm, S. 258.</ref> Die Schad besaßen das Schlössle Böfingen. | |||
| Schad von Mittelbiberach<ref>Stadtarchiv Ulm: Archiv der Herren und Freiherren Schad von Mittelbiberach, bearbeitet von Oliver Fieg</ref> | Ulm, Mittelbiberach | Herren | Zweig der Schad zu Ulm in Mittelbiberach und Warthausen 1596 ausgestorben; Linie in Bayern beerbten die Schad von Mittelbiberach; 1637 in den Freiherrenstand erhoben. |
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| Schaffalitzky von Muckadell (Mückental) | Burg Muckadell (Mückental) bei Rakonitz (Böhmen) | Reichsritter (ab 1592) | Ursprünglich aus dem Königreich Böhmen, erwarben die Schaffalitzky 1590 Freudental, 1686 Oberöwisheim und 1623 Gut Faurndau bei Göppingen. 1592 Aufnahme in die Reichsritterschaft. | Kanton Kocher (1592–1685) | ||
| Scharenstetten; Scharnstetten | Scharenstetten | Herren | Dienstmannen der Grafen von Helfenstein; |
Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:Siebmacher119-Scharnsteten.jpg Siebmacher | |
| Schauenburg | Schauenburg (Schwäbisch Hall - Unterlimpurg) | Ritter | Über das Geschlecht ist nicht viel bekannt. Ihre Burg Schauenburg befand sich wohl in Unterlimpurg. Friedrich von Schauenburg war 1408 Schultheiß von Hall. Rudolph v. Schauenburg († 1553) soll der letzte Schauenburger gewesen sein.<ref>Beschreibung des Oberamts Hall, S. 150.</ref> | |||
| Scheer von Schwartzberg<ref name="Köbler 7.">Gerhard Köbler: Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 7., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1.</ref> |
Oberhausen | Ritteradelig | Kanton Neckar-Schwarzwald (1548–1663) wegen Dorf Hausen und Schloss Oberhausen | Datei:Hausen am Tann-St. Petrus und Paulus DSC4533.jpg weitere Bilder hier |
Datei:Siebmacher121-Scheer von Schwartzberg.jpg Siebmacher | |
| Scheffach (Scheffau) | Wasserburg Unterscheffach (Unter-Scheffau) | Ritter | Ortsadelsgeschlecht aus Unterscheffach, erstmals erwähnt 1078 mit Marhold von Scheffach, 1101 Egbert und 1102 Heinrich von Scheffach. Die Sippe ist wohl im 14. Jhd. ausgestorben, denn im 15. Jhd. gehörte sie der Familie Berler von Tullau.<ref>Beschreibung des Oberamts Hall, S. 324f.</ref> | |||
| Scheler (Scheeler, Schaeler, Schäler) | Ulm | Patrizier,
Adelige (ab 1480) |
Aus Oberschwaben stammendes evangelisches Geschlecht; 1480 Adelsbrief für Andreas Scheler durch Kaiser Friedrich III.<ref>Beschreibung des Oberamts Ulm, S. 269.</ref> | |||
| Schellenberg<ref name="Köbler 7." /> | Schellenberg Wasserburg (Bodensee) Kißlegg Hüfingen |
Reichsritter, einige Linien später Freiherren | siehe: Schellenberg (Adelsgeschlecht) |
Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Sankt Jörgenschild Schwäbischer Bund<ref name="Schwäbischer Bund">Die Gesellschaft vom Sankt Jörgenschild trat 1488 zu Beginn der ersten Einungsperiode geschlossen dem Schwäbischen Bund bei. Bei den späteren Einungsperioden waren nicht mehr alle Niederadeligen Geschlechter vertreten</ref> Kanton Hegau-Allgäu-Bodensee Kanton Unterelsaß |
Datei:Schellenberg Scheibler34ps.jpg Scheibler | |
| Schellenberger von Heimberg (Schöllenperger) | Augsburg; Heimberg | Patrizier, Adelige (ab 1560) | Patrizierfamilie aus Augsburg; Am 9. Februar 1593 wurden die Brüder Johann Baptist und Gabriel Schellenberger durch Kaiser Rudolf II. in den Adelsstand erhoben. Dorf und Schloss Heimberg waren schon 1560 erworben worden; Siebmacher bezeichnete sie 1705 als alt adelich; 1729 ist das Geschlecht im Mannesstamm erloschen. | |||
| Schenk von Castell<ref name="Köbler 7." /> | Oberdischingen | Reichsritter Grafen |
ursprünglich aus dem Thurgau als Seitenlinien: Schenk von Hohenberg und Schenk von Schenkenstein (s. u.) 1681: Reichsgrafenstand Malefizschenk: Franz Ludwig Schenk von Castell (1736–1821) |
Kanton Donau Kanton Hegau Kanton Altmühl des Ritterkreis Franken |
Datei:Franz Ludwig Schenk von Castell.JPG weitere Bilder hier |
Datei:Siebmacher202-Schenken von Castel.jpg Siebmacher |
| Schenk von Schenkenberg | Schenkenberg | Ritter-miles-strenuus miles-dominus miles-ministerialis ecclesiae,
Marschall, Komtur (DO), Äbte, Abtissinnen einige Linien: Schenken von Schenkenberg altes Wappen: aufsteigender Adler über Sparren (->Amt Schenkenberg) später auch Grafen von Löwenstein-Schenkenberg -> neues Wappen: Löwe auf Dreiberg; Erbschenkenamt des Hochstifts Brixen Wappen: in Silber 3 schwarze Schrägrechtsbalken, Obereck Kanne Schultess Brugg : Wappen Stierkopf (vgl. auch Schenkenzell) |
- 990 Wago
- 1142 Erbo von Schenkenberg - 1169 Dietho de Schenkenberc erwähnt/Kloster Salem - 1243 H. de Schenkenberg - 1252 Conradus marchalus de Scinkenberch in Sachsen - 1294 Hermann von Schenkenberg Komtur auf der Christburg - 1255 Albrecht I. vonSchenkenberg -1340 Otto Schenk von Schenkenberg in Lübeck
Schweiz - Schenkenberg dann auch im - Schwarzwald, Epfendorf/ Emmingen-Liptingen - Kloster St. Januarius, Murrhardt - 1337-1346 Rüdiger Schenk von Schenkenberg Schultheiss von Brugg - 1567 Joss Schenk von Schenkenberg - Ministerialenburg und Hof „Schenkenberg“, Südtirol, Völs am Schlern |
Datei:900-49 Ratssitzung Eberhard der Milde-mit Legende.jpg Ratsitzung Graf Eberhard des Milden von Württemberg (regierte 1392–1417) mit Heinrich Graf von Löwenstein-Schenkenberg |
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| Schenk von Schenkenstein | Burg Schenkenstein, Aufhausen (Bopfingen) | Reichsritter | verwandt mit Schenk von Castell (?) 1593 erloschen |
Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Kanton Kocher (1562–1584 wegen Schloss Schenkenstein und Herrschaft Aufhausen) Kanton Altmühl des Ritterkreis Franken |
Datei:Schenken von Schenkenstein Scheibler222ps.jpg Scheibler Datei:Siebmacher116-Schenken von Schenkenstein.jpg Siebmacher | |
| Schienenstain = Schönstein<ref name="Alberti" /> | Burg Schönstein bei Neuravensburg | Zweig der Herren von Praßberg | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:S-Scheibler89ps.jpg Scheibler Datei:XIngeram Codex 142b-schonenstain.jpg Ingeram-Codex | ||
| Schnabel von Schönstein<ref>Mittelweiherburg. In: burgen-austria.com. Martin Hammerl</ref> | Adelsstand seit 1538? | im 16. Jh. in Bregenz, Mittelweiherburg | ||||
| Schnöd | Ulm | Patrizier | Ulmer Patriziergeschlecht; ursprünglich aus Nürnberg stammend. | |||
| Schönegg<ref name="Alberti" /><ref> Wappen von Markt Babenhausen in der Datenbank des Hauses der Bayerischen GeschichteVorlage:Abrufdatum
</ref> |
Schönegg bei Babenhausen | Reichsministerialen | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:XIngeram Codex 131a-Schönegg.jpg Ingeram-Codex | ||
| Schöntal | Schöntaler Burg in Oberschöntal bei Backnang | Ritter | ausgestorbenes Geschlecht; zunächst im Raum Backnang, ab dem 15. Jahrhundert in Esslingen ansässig. | |||
| Schenck von Stauffenberg<ref name="Köbler 7." /> | Wilflingen; Lautlingen, Rißtissen, Greifenstein, Jettingen | Reichsritter, später Schenken, Freiherren und Grafen | 13. Jhd.: Schenken der Grafen von Zollern 1471: Erwerb von Wilflingen 1698: Freiherren 1791: Grafen 1691. Greifenstein 1747: Jettingen Claus Schenk Graf von Stauffenberg |
Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Sankt Jörgenschild Schwäbischer Bund<ref name="Schwäbischer Bund" /> Kanton Neckar (1548–1805 mit Baisingen, Eutingertal, Geislingen, Lautlingen, Margrethausen) Kanton Donau (1613 mit Rißtissen, Schatzberg, Egelfingen und Wilflingen) Kanton Kocher (seit 1527/1566 mit Amerdingen, 1572–1589 mit Katzenstein) Kanton Gebirg des Ritterkreis Franken (ab 1720) Kanton Odenwald des Ritterkreis Franken (1720–1750) Kanton Altmühl (1650–1680) Kanton Steigerwald |
Datei:Adel im Wandel20.jpg weitere Bilder hier |
Datei:Schenk von Stauffenberg Siebmacher115 - Schwaben.jpg Siebmacher |
| Schenk von Winterstetten, Herren von Schmalegg<ref name="Köbler 7." /> |
Burg Winterstetten bei Winterstettenstadt Burg Schmalegg bei Schmalegg |
Ministeriale Reichsritter |
Konrad von Winterstetten († wahrscheinlich 1242/43) aus dem Ministerialengeschlecht Waldburg-Tanne Ulrich von Winterstetten (* vermutlich um 1225, nachweislich zwischen 1241 und 1280) |
Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Sankt Jörgenschild Schwäbischer Bund<ref name="Schwäbischer Bund" /> Kanton Neckar (1548–1599) Kanton Kocher (1542–1584 wegen 1506 erworbener Güter in Freudental, seit 1666 wegen des 1653 erworbenen Ebersberg – 1694 wiederveräußert) |
Datei:Codex Manesse Ulrich von Winterstetten.jpg Ulrich von Winterstetten (Codex Manesse, Anfang 14. Jh.) weitere Bilder hier |
Ingeram-Codex Siebmacher
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| Schermar (Schermair, Schermeier) | Ulm, Memmingen | Patrizier,
Adelige (ab 1552) |
Ulmer Patriziergeschlecht; 1552 erblicher Adel bestätigt durch Kaiser Karl V.<ref name=":1" /> Die Schermar besaßen im 15. Jahrhundert die Herrschaft Ebersbach; Grundbesitz in Weinstetten.<ref>Seyler: Abgestorbener Württemberger Adel, S. 25.</ref> | |||
| Schertel von Burtenbach, Schertlin von Burtenbach<ref name="Köbler 7." /> | Burtenbach | Reichsritter (ab 1532) Freiherren (ab 1534) |
Evangelische Familie begründet 1532 durch den Landsknechtführer Sebastian Schertlin zu Burtenbach; wegen Verdienste im Kampf gegen die Osmanen zum Ritter geschlagen; Erwerb von Schloss Burtenbach (bei Günzburg), später auch Schloss Stammheim (bei Stuttgart) und Schloss Heutingsheim (ab 1588). |
Kanton Neckar und Kanton Kocher (17. u. 18. Jhd.); Kantone Steigerwald und Odenwald des Ritterkreis Franken (spätes 17. Jh.) |
Datei:Siebmacher117-Schertlin von Burtenbach.jpg Siebmacher | |
| Schienen, Schynau<ref name="Alberti">Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch. Kohlhammer, Stuttgart 1889–1916.</ref><ref>Der Landkreis Konstanz, Band III, S. 364</ref><ref>Der Alb-Donau-Kreis, Ortsbeschreibungen</ref> | Schienen | Reichenauer Ministerialen, Reichsritter | erwähnt 1211, im Mannesstamm erloschen 1638; Gamerschwang (Do, 1435/50–1604), Moosbeuren (Do, 1425–1591), Anteil Rißtissen (Do, ?–1593) | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Kanton Donau |
Datei:Siebmacher120-Schinen.jpg Siebmacher Datei:Schönau Scheibler103ps.jpg Scheibler | |
| Schiller (von Herdern)<ref name=":0">Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch, S. 686.</ref> | Riedlingen | Patrizier,
Adelige (ab 16. Jhd.) |
Ursprünglich im oberschwäbischen Riedlingen ansässig; Bernhard Schiller erwarb zu Beginn des 16. Jahrhunderts Schloss Herdern (Freiburg im Breisgau). Nobilitierung als Schiller von Herdern. Leo Schiller von Herdern wurde 1612 mit Wäschenbeuren belehnt und erhielt Böhmenkirch als Pfandschaft. | |||
| Schilling von Cannstatt<ref name="Köbler 7." /> | Cannstatt | Ritteradelig Freiherren |
im 13. Jhd. Burgmannen auf Hohenneuffen, später in württembergischen und badischen Diensten; Besitz u. a. Hegnach, Schlössle Steinreinach, Schloss Oberlenningen |
Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> 1542–1659 und 1722: Kanton Kocher (wegen Bodelshofen und Sulzburg) 1752 Kanton Neckar (wegen Hohenwettersbach) |
Datei:Schilling Scheibler126ps.jpg Scheibler Datei:Siebmacher112-Schilling von Canstatt.jpg Siebmacher | |
| Schleicher (ab 1568 Schleicher von Baltringen) | Ulm, Baltringen | Patrizier,
Adelige (ab 1568) |
Der Ulmer Patrizier Franz Schleicher erhielt am 16. Juli 1568 von Kaiser Maximilian II. den Adel und die Erlaubnis, sich Schleicher von Baltringen nennen zu dürfen.<ref>Beschreibung des Oberamts Ulm, S. 286.</ref> Baltringen blieb im Besitz der Familie bis 1803.<ref>Beschreibung des Oberamts Laupheim, S. 127.</ref> | |||
| Schmelz (Schmeltz) | Kempten | Ehrbare,
Patrizier |
Evangelisches Geschlecht aus Kempten, später auch in Biberach. Die Schmelzen stellten viele Bürgermeister und Ratsherren; Wappenbrief am 9. Februar 1557 für Martin Schmelz. | |||
| Schnaitberg<ref name="Seyler">Gustav A. Seyler: Der abgestorbene Württembergische Adel (= J. Siebmachers Wappenbuch. VI, 2). Nürnberg 1911</ref> | Burg Schnaitberg | Ministeriale der Grafen von Dillingen | erwähnt von 1286 bis 1475; Stammes- und Wappengenossen der Herren von Roden | Datei:Von Schnaitberg.pngNeuer Siebmacher | ||
| Schneewasser | Burg Haagen | Adelige | Geschlecht aus dem Raum Schwäbisch Hall; Siegfried Schneewasser besaß 1347 die Burg Haagen bei Untermünkheim.<ref>Seyler: Abgestorbener Württemberger Adel, S. 25.</ref> | |||
| Schöner von Straubenhardt<ref name="Köbler 7." /> | Burg Straubenhardt | Ritteradelig | Sankt Jörgenschild, Teil am Neckar Schwäbischer Bund<ref name="Schwäbischer Bund" /> Kanton Neckar (1548–1614) |
Datei:Siebmacher121-Schoner von Strubenhart.jpg Siebmacher | ||
| Schorndorf | vllt. Turmhügelburg Schorndorf | Reichsdienstmannen | Erstmals erwähnt 1235 mit Dietericus de Shorendorf; In Urkunde von 1236 als Reichsdienstmann bezeichnet; Später ins oberschwäbische Mengen umgesiedelt und dort erloschen. | |||
| Schultheiß | Adelige<ref>Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch, S. 713.</ref> | Wohl im 16. Jahrhundert erloschen | ||||
| Schütz von Eutingertal<ref name="Köbler 7." /> | Eutingen im Gäu | Ritteradelig | Gall Schütz von und zu Eutingertal, Statthalter der Herrschaft Hohenberg (von 1548 bis 1623 Kanton Neckar) | Datei:Siebmacher120-Schützen von Eytingnthal.jpg Siebmacher | ||
| Schwab | Ritter | Rittergeschlecht aus der Region Schwäbisch Hall; Erloschen im 17. Jahrhundert mit Moritz Schwab († 1614) aus Unterlimpurg, dort mit Schild und Helm beigesetzt.<ref>Seyler: Abgestorbener Württemberger Adel, S. 25.</ref> | ||||
| Schwabsberg<ref name="Alberti" /> | Burg Schwabsberg | ellwangische Truchsessen; erwähnt von 1147 bis 1567 | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:XIngeram Codex 121d-Schwabsberg.jpg Ingeram-Codex | ||
| Schwaikheim | Turmhügelburg Schwaikheim | Adelige | Im Hirsauer Codex wird der Edelmann Nibelung de Sweichheim erwähnt; der Burgstall in Schwaikheim wurde in den 1970er Jahren überbaut. | |||
| Schwangau<ref>Stephanie Heyl: Wappen von Liste schwäbischer Adelsgeschlechter/S in der Datenbank des Hauses der Bayerischen GeschichteVorlage:Abrufdatum
</ref> |
Schwangau, Herrschaft Hohenschwangau<ref>Wilhelm Liebhart: Hohenschwangau, Herrschaft. In: Historisches Lexikon Bayerns. 26. September 2016, abgerufen am 23. August 2023.</ref> | Herren | erwähnt ab 1146/47, die letzten Vertreter des Geschlechts zu Hohenschwangau starben 1536,
Eine uneheliche, aber vom Kaiser 1514 legitimierte Linie<ref>Schwangau, Georg von, Sebastian, Brüder, Bestätigung der Legitimierung, Bestätigung des vom Comes palatinus Johann Lamparter verliehenen Wappens. In: Österreichisches Staatsarchiv. Abgerufen am 23. August 2023.</ref> der Herren von Schwangau sind noch bis in das 17. Jhr. nachweisbar |
Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" />, Sankt Jörgenschild | Datei:Schwangau-Scheibler25ps.jpg Scheibler | |
| Schwarzach | Reichsritter | Kanton Kocher (1747–1770) | ||||
| Schwelher (von Wielandstein)<ref name="Alberti" /> | Wielandstein | teckische Ministerialen | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:XIngeram Codex 121e-Schwalhain.jpg Ingeram-Codex Datei:XIngeram Codex 130c-Schwelheim.jpg Ingeram-Codex | ||
| Schwendi<ref name="Köbler 7." /> | Schwendi | Herren | erstmals genannt 1128 ihr bedeutendster Vertreter war Lazarus von Schwendi Linie starb 1689/1700 im Mannesstamm aus |
Kanton Donau | Datei:Custos Lazarus von Schwendi.jpg Lazarus von Schwendi weitere Bilder hier |
Datei:Siebmacher115-Schwendi.jpg Siebmacher |
| Schwenningen<ref name="Köbler 7." /> | Schwenningen (Donau) | Reichsritter | Kanton Kocher | Datei:Schwenningen Scheibler330ps.jpg Scheibler | ||
| Schwingkrist, Schwingrist<ref>Zimmermann: Augsburger Zeichen und Wappen, #2682</ref> | dem Geschlecht entstammten ein Dompropst und zwei Domherren zu Augsburg | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:XIngeram Codex 139b-schwingrist.jpg Ingeram-Codex Datei:S-Scheibler348ps.jpg Scheibler | |||
| Seibold von Horkheim (Seybold) | Burg Horkheim (Heilbronn) | Reichsritter | 1622 erwarb Georg Seibold Burg und Dorf Horkheim. 1634 Aufnahme in die Schwäbische Ritterschaft | Kanton Kocher (1634–1673) | ||
| Senft von Suhlburg<ref name="Köbler 7." />; auch: Senft von Sulburg | Suhlburg im Weiler Suhlburg bei Untermünkheim | Ritteradelig | Stadtadelsgeschlecht der Reichsstadt Hall mit späterem Sitz auf der Suhlburg; Nachfahren des Patriziergeschlechts der Sulmeister von Hall<ref>Senfft von Sulburg aus Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon Band 1, Seite 469; Herausgeber Ernst Heinrich Kneschke, bei books.google.de </ref> Burg Rieden 15 bis 17. Jahrhundert; Ab 1515 Schloss Senftenschlössle; 1524 Schloss Matzenbach; ab 1535 Schloss Eltershofen; 1571 Schloss Oberrot; 1640 mit Carl Fortunat Senft von Suhlburg erloschen, der im Dreißigjährigen Krieg gefallen ist.<ref>Maria Fassbender: Die Familie Senft von Sulburg in Schwäbisch Hall und Umgebung. In: Südwestdeutsche Blätter für Familien- und Wappenkunde (SWDB), Jahrgang 29, S. 47–62.</ref> | Kanton Odenwald des Ritterkreis Franken Kanton Kocher (wegen dem 1524 erworbenen Schloss Matzenbach) |
Datei:Siebmacher116-Senft von Sulburg.jpg Siebmacher | |
| Seutter von Loetzen | Kempten | Patrizier,
Adelige (ab 1559), Freiherren (ab 1703) |
Geschlecht in Oberschwaben ansässig (Kempten, Lindau, Ulm). Adel 1559 von Kaiser Ferdinand I. bestätigt. | |||
| Sirg von Sirgenstein; Syrg von Syrgenstein; Sürg von Sürgenstein<ref name="Köbler 7." /><ref name="Zimm">Eduard Zimmermann: Kemptner Wappen und Zeichen; Artikel im Allgäuer Geschichtsfreund Nr. 60/61; Verlag Heimatverein Kempten e. V. im Heimatverbund Allgäu e. V., Kempten, 1960/61</ref> |
Erst Burg, später Schloss Syrgenstein |
St. Galler (Ministeriale), Ritteradelig, Freiherren |
seit 1304 genannt Erbteilung: Syrgenstein zu Syrgenstein (erloschen 1745) Syrgenstein zu Tannenfels (kleine Nachbarburg) Syrgenstein zu Neusummerau Syrgenstein-Raitnau Syrgenstein-Krauchenwies (erloschen 1546) Syrgenstein zu Syrgenstein und Achberg Syrgenstein-Untermoorweiler bei Wangen Syrgenstein-Oberraitnau Syrgenstein-Amtzell (erloschen 1588) Syrgenstein-Achberg (später Altenberg) |
Sankt Jörgenschild Teil am Neckar (1488) Schwäbischer Bund<ref name="Schwäbischer Bund" /> Kanton Hegau (wegen Schloss Syrgenstein) Kanton Neckar- Schwarzwald Kanton Kocher (18. Jahrhundert) (wegen Altenberg) |
Datei:Maria-Thann bei Hergatz im Allgäu - Schloss Syrgenstein.jpg Schloss Syrgenstein weitere Bilder hier |
Datei:Siebmacher116-Sirgen von Sirgenstein.jpg Siebmacher |
| Snewlin, Schnewlin<ref>BooksGoogle: Der Aufstieg der Familie Snewlin</ref> | Freiburg im Breisgau | Patrizier | Au, Bollschweil, Landeck usw. | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:Schnewlin Scheibler343ps.jpg Scheibler | |
| Sorrer von Kirchberg | Kirchberg an der Murr | Herren | Erloschenes Geschlecht aus der Region Backnang; Albrecht Sorrer von Kirchberg wurde erstmals 1286 erwähnt; 1349 erwirbt Burkhard Sorrer von Kirchberg ein Lehen von Rudolf von Weissach in Oberweissach. Andere Angehörige Chorherren im Stift Backnang und Stiftsdamen zu Mariental in Steinheim | |||
| Specht von Bubenheim | Bubenheim | Reichsritter | Kanton Kocher (1685–1770) | |||
| Spengler (Spengler von Neckarburg) | Ulm, später Neckarburg (Neckartenzlingen) | Patrizier,
Adelige (ab 1540) |
1538 Wappenbrief erhalten; 1540<ref name=":2">Beschreibung des Oberamts Ulm, S. 287.</ref> Adelsdiplom und Wappenbesserung für der Brüder Hans, Hieronymus, Sebald und Lorenz Spengler durch Kaiser Karl V. zu Gent. Epitaphien in der Kirche zu Neckartenzlingen erhalten. | Kanton Neckar-Schwarzwald (wg. Neckarburg, Neckartenzlingen) | ||
| Sperberseck<ref name="Köbler 7." /> | Sperberseck | Ministeriale, Ritteradelig |
1140 erstmals namentlich erwähnt Sperber von Sperberseck spätestens 1230/1240 Bau der Burg Sperberseck. Im Dienst der Zähringer und dann jeweils in Nachfolge der Herzöge von Teck und Württemberg. 1708 erlosch das Geschlecht mit Johann Philipp von Sperberseck. |
Kanton Kocher mit Schnaitheim und dem Unteren Schloss in Talheim (Mitte des 16. Jhd. bis 1708) Kanton Neckar mit Unterriexingen (1681–1708) |
Datei:900-49 Ratssitzung Eberhard der Milde-mit Legende.jpg Ratsitzung Graf Eberhard des Milden von Württemberg (regierte 1392–1417) Friedrich von Sperberseck Nr. 32 |
Datei:Siebmacher111-Sperbersegk.jpg Siebmacher |
| Speth<ref name="Köbler 7." />, Späth, Speth von Zwiefalten | Ritteradelig, Freiherren |
Dietrich Spät | Kanton Neckar (1592–1623) Kanton Donau (im 18. Jh. mit Eglingen und Ehestetten, Gammertingen, Granheim, Hettingen, Maisenburg mit Indelhausen, Schülzburg mit Anhausen und Erbstetten, Untermarchtal und Zwiefaltendorf) |
Datei:900-49 Ratssitzung Eberhard der Milde-mit Legende.jpg Ratsitzung Graf Eberhard des Milden von Württemberg (regierte 1392–1417) Speth Nr. 23, Nr. 26 und Nr. 37 weitere Bilder hier |
Datei:Speth von Zwiefalten-112-Schwabenps.jpg Scheibler Datei:Siebmacher110-Spetten.jpg Siebmacher | |
| Spies (Spiess) | Schwäbisch Hall | Adelige, Patrizier | Hans Spies wurde 1386 mit der Burg Stetten belehnt. Heinrich und Georg Spies erscheinen 1421 und 1451 als Vasallen derer von Hohenlohe. 1471 erwarb Konrad Spiess Schloss Braunsbach. Als Gegner der Reformation verließ das Geschlecht 1540 Schwäbisch Hall. Der letzte Spiess starb 1549.<ref>Seyler: Abgestorbener Württemberger Adel, S. 64.</ref> Siebmacher zählt sie zu den Adeligen.<ref>Siebmachers Wappenbuch 1705, Teil 2, Tafel 83.</ref> | |||
| Stadion<ref name="Köbler 7." /> | Stadion | Herren, Freiherren (1686), Grafen |
1197 erstmals erschienen, 1270 Walter von Stadion, 1352 Zerstörung ihrer Stammburg, 1392 Teilung in eine schwäbische und elsässische Linie, die um 1700 wieder vereint wurde; 1700 Erwerb der Herrschaft Warthausen, 1708 Erwerb der Herrschaft Thannhausen; im 17. Jhd. Teilung in ältere fridericianische Linie Warthausen (1890 ausgestorben) und jüngere philippinische Linie Thannhausen (1908 ausgestorben) |
Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Sankt Jörgenschild, Teil im Hegau Schwäbischer Bund<ref name="Schwäbischer Bund" /> Reichsgrafenbank: Schwäbische Grafen, sonst Ritterkreis Schwaben; Kanton Kocher (1603–1651 wegen Magolsheim), Im Ritterkreis Franken: Kanton Steigerwald (18. Jhd. wegen Hallburg und Kanton Odenwald) |
Datei:Adel im Wandel12.jpg Grafen von Stadion-Warthausen weitere Bilder hier |
Datei:Siebmacher111-Stadion.jpg Siebmacher |
| Die Stählin von Storcksburg; Stählin von Storksburg; 118; 4 | Jacob von Staehlin | Datei:Siebmacher118-Stählin von Storcksburg.jpg Siebmacher | ||||
| Stain, auch Stein, Stein zum Rechenstein<ref name="Köbler 7." /> | Burg Rechtenstein | Ritteradelig Freiherren Grafen |
Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Sankt Jörgenschild Schwäbischer Bund<ref name="Schwäbischer Bund" /> Kanton Neckar-Schwarzwald (1549) (wegen Harthausen), Kanton Donau (wegen Bergenweiler, Teile von Emerkingen, Ichenhausen, Teile von Niederstotzingen, Riedhausen), Kanton Kocher (wegen Bächingen) |
Datei:900-49 Ratssitzung Eberhard der Milde-mit Legende.jpg Ratsitzung Graf Eberhard des Milden von Württemberg (regierte 1392–1417) Ulrich von Stein Nr. 25 weitere Bilder hier |
Datei:Stein Scheibler15ps.jpg Scheibler | |
| Stammheim<ref name="Köbler 7." /> | Stammheim | Ritteradelig | 1588 ausgestorben | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Kanton Kocher (1542–1588 wegen Zazenhausen und Beihingen) |
Datei:900-49 Ratssitzung Eberhard der Milde-mit Legende.jpg Ratsitzung Graf Eberhard des Milden von Württemberg (regierte 1392–1417) Konrad von Stammheim Nr. 35 weitere Bilder hier |
Datei:Stammheim-Scheibler226ps.jpg Scheibler |
| Stammler (Stamler) | Augsburg, | Patrizier,
Adelige (ab 1552) |
Augsburger und Ulmer Patrizierfamilie. Erhebung in den Adelsstand erfolgte durch Kaiser Karl V. am 29. Oktober 1552.<ref name=":1" /> Konrad Stammler schenkte dem Wengenkloster 1296 den Kirchensatz zu Billenhausen. Die Stammler besaßen auch Ehrenhausen bei Ulm.<ref>Seyler: Abgestorbener Württemberger Adel, S. 26.</ref> 1688 ist das Geschlecht erloschen.<ref name=":2" /> | |||
| Staufen; Stouphen; Stouffen | Staufen | zähringische Ministerialen, später Freiherren | erloschen 1602 | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:S-Scheibler221ps.jpg Scheibler | |
| Stebenhaber | Memmingen | Adelige | Landsässiger Adel, zu Beginn des 14. Jahrhunderts erstmals erwähnt; 1539 Adel durch den Kaiser bestätigt; 1772 erloschen.<ref>Seyler: Abgestorbener Württemberger Adel, S. 15.</ref> | |||
| Stein | Burg Stein (Bad Cannstatt) | Ritter | erloschenes Geschlecht aus Bad Cannstatt | |||
| Steinheim; Stainhaim; Stainheim<ref name="Alberti" /><ref>Geschichte Schwabens bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts, ISBN 3-406-39452-3</ref> | Steinheim (Neu-Ulm) | im 15. Jh. Waldkirch, Haldenwang, Rettenbach, Hafenhofen | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Bilder | Datei:Siebmacher118-Stainhaim.jpg Siebmacher Datei:S-Scheibler422.jpg Scheibler | |
| Steinwag | Schwäbisch Hall-Steinbach | Ritter | Wohl Dienstmannen der Grafen von Comburg.<ref>Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch, S. 763.</ref> | |||
| Stenglin (Stängel) | Ulm | Patrizier,
Adelige ab 1518, Freiherren ab 1759 |
Angeblich bereits 1354 von Kaiser Karl IV. geadeltes Patriziergeschlecht in Ulm, später in Augsburg und Kempten. 1518 Adel anerkannt durch Kaiser Maximilian I.; Zweige später in Dänemark, Hamburg, Mecklenburg, Preußen, Schlesien und Österreich ansässig. | |||
| Sternenfels<ref name="Köbler 7." /> | Sternenfels | Ritteradelig | 1232 nach Sterenvils benennt sich ein Zweig der Herren von Kürnbach | Sankt Jörgenschild, Teil am Neckar Schwäbischer Bund<ref name="Schwäbischer Bund" /> Kanton Neckar (1548–1663) Kanton Odenwald des Ritterkreis Franken (spätes 17. Jhd.) |
Datei:Siebmacher114-Sternfels.jpg Siebmacher | |
| Stetten | Stetten im Remstal | Herren | Truchsessen der Grafen von Württemberg; Schloss Stetten (Gem. Kernen im Remstal) | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:Truchsess von Stetten Scheibler79ps.jpg Scheibler | |
| Stetten (Stöten) | Augsburg, Aystetten, Burtenbach | Ritter, Patrizier, Adelige (seit 1548) | Augsburger Patriziergeschlecht, ursprünglich aus Kirchheimbolanden; 1254 als miles (Ritter) erwähnt; von J. Siebmacher zu den adelichen Patriziern gezählt. Adelsstand 1548 durch Kaiser Karl V. anerkannt. Bekannter Angehöriger Paul von Stetten, Historiker und letzter Stadtpfleger von Augsburg; Stammsitz Schloss Aystetten (seit 1858), weiterhin Schloss Burtenbach, Schloss Hammel, zeitweise auch Schloss Elmischwang und Schloss Gailenbach. Nach Siebmacher (1705) ein alt adelich Geschlecht. | |||
| Steußlingen | Burg Altsteußlingen (=Briel) und Neusteußlingen | Anno von Köln, Erzbischof von Köln von 1056 bis 1075 Werner von Steußlingen (Magdeburg), Erzbischof von Magdeburg von 1063 bis 1078 Werner von Steußlingen (Münster), Bischof von Münster von 1132 bis 1151 |
Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:Steußlingen Scheibler211ps.jpg Scheibler | ||
| Stickel | Schwäbisch Hall | Adelige, Ritter<ref>Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch, S. 773.</ref> | Möglicherweise ein früh erloschener Zweig der Sturmfeder von Oppenweiler. Für diese Ansicht spricht, dass die Stickel dasselbe Wappen mit zwei Sturmfedern führten und auch die Helmzier identisch ist. | |||
| Streckfuß (Streckburg, Steckelburg) | Stöckenburg (Vellberg) | Adelige, Dienstmannen | Die Streckfuß waren bis 1408 als Vasallen derer von Hohenlohe bekannt.<ref>Beschreibung des Oberamts Hall, S. 306f.</ref> Der Burgstall Stöckenburg wurde mit der St. Martinskirche überbaut; Möglicherweise wurde der Bergfried in einen Glockenturm umgewandelt. | |||
| Stöffeln<ref name="Alberti" /><ref>Der Landkreis Reutlingen, Band II, ISBN 3-7995-1357-4, S. 407ff</ref> | Stöffeln | Edelfreie | Linien Metzingen, Bonlanden, Gönningen, Justingen, im Mannesstamm erloschen 1515 | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:Stöffeln-Scheibler14ps.jpg Scheibler | |
| Stoffeln, Staffel<ref name="Alberti" /><ref>Der Landkreis Konstanz, Band III, S. 233ff</ref> | Hohenstoffeln | Ritter, traten die Nachfolge der edelfreien Herren von Stoffeln an (die ein anderes Wappen führten) | erwähnt 1316, Stammesgenossen der Herren von Homburg, erloschen 1579; Bietingen, Binningen, Weiterdingen | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Kanton Hegau |
Datei:S-Scheibler288ps.jpg Scheibler | |
| Stolz | Schwäbisch Hall | Patrizier | Graf Albrecht von Löwenstein verpfändete 1377 das Dorf Sulzbach an der Murr an Johann Stolz, Stadtschultheiß von Schwäbisch Hall. Zweige der Familie Stolz waren die Geschlechter von Braunsbach auf Schloss Braunsbach und die von Künzelsau.<ref>Seyler: Abgestorbener Württemberger Adel, S. 181.</ref><ref>Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch, S. 84.</ref> | |||
| Strölin (Strölin von Böfingen) | Ulm, Böfingen | Patrizier,
Adelige (ab 1552) |
Ulmer Patriziergeschlecht; 1552 Adelsstand durch Kaiser Karl V. anerkannt.<ref name=":1" /> Totenschilder im Ulmer Münster erhalten. Die Strölin erwarben den Burgstall zu Böfingen und errichteten darauf das Schlössle Böfingen. | |||
| Stotzingen<ref name="Köbler 7." /> | Niederstotzingen | Ritteradelig Freiherren |
Rupprecht Freiherr von Stotzingen (•um 1540; † 24. Mai 1600) 1592 Statthalter in Niederösterreich. Stotzing im Burgenland wurde von der Familie gegründet. | Kanton Donau (1471–1790 wegen Heudorf) Kanton Neckar (16. Jhd. - 19. Jhd. wegen Geislingen, Dotternhausen und Roßwangen) |
Datei:Siebmacher115-Stotzingen.jpg Siebmacher | |
| Stuben<ref name="Köbler 7." /> | Stuben, Ortsteil von Altshausen | Reichsritter | Johann Joseph Anton von Stuben (1737 württembergischer Geheimer Rat) | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Kanton Neckar (1640–1737) |
Datei:Stuber von Stuben Scheibler96ps.jpg Scheibler Datei:Siebmacher117-Stuben.jpg Siebmacher | |
| Stuben zu Dauberg<ref name="Köbler 7." /> | Reichsritter | Sankt Jörgenschild Schwäbischer Bund<ref name="Schwäbischer Bund" /> Kanton Hegau (im 16. Jhd.) |
||||
| Stubersheim<ref name="Alberti" /> | Stubersheim | belegt 1092 bis 1120 | ||||
| Sturmfeder<ref name="Köbler 7." /> | Oppenweiler | Reichsritter Freiherren |
Ursprünglich Ministeriale der Markgrafen von Baden auf Burg Reichenberg bei Oppenweiler; Stammsitz Burg Oppenweiler, ab 1782 Wasserschloss Oppenweiler; Witwensitz Schlössle Großaspach; Louise von Sturmfeder Erzieherin Kaiser Franz Josephs von Österreich und des Kaisers Maximilian von Mexiko; Familie mit Carl Theodor von Sturmfeder (1817–1901) erloschen. | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:900-49 Ratssitzung Eberhard der Milde-mit Legende.jpg Ratsitzung Graf Eberhard des Milden von Württemberg (regierte 1392–1417) Hans Sturmfeder Nr. 28, Friedrich Sturmfeder Nr. 33 weitere Bilder hier |
Datei:Sturmfeder Scheibler248ps.jpg Scheibler |
| Sulmeister (Sulmeister von Hall) | Sulmeisterhaus (Sulmeisterburg) Schwäbisch Hall; Suhlburg | Patrizier | Eines der adeligen Sieben-Burgen-Geschlechter aus Hall; Ihre Burg stand bei der Johannisbrücke; Burchard Sulmeister wurde 1216 erstmals erwähnt; Mehrere Sulmeister waren Äbte v. Kloster Comburg. Ein Zweig der Familie nannte sich Senft von Suhlburg. Der letzte Sulmeister Burkhard starb nach 1458.<ref>Beschreibung des Oberamts Hall, S. 151.</ref> | |||
| Sulmetingen, Simentingen<ref name="Alberti" /><ref>Der Landkreis Biberach, Band II, ISBN 3-7995-6186-2, S. 327</ref> | Untersulmetingen | bergische Ministerialen | erwähnt 1225, Mannesstamm erloschen 1528 | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:XIngeram Codex 132a-simentingen.jpg Ingeram-Codex | |
| Sulz<ref name="Köbler 7." /> | Sulz am Neckar | Grafen | Sulz bereits 790 erwähnt kam bereits 1278 an Geroldseck ab 1408 als Erbe von Habsburg-Laufenburg im Klettgau. 1482/97 erlangten sie vom Hochstift Konstanz Stadt und Schloss Tiengen und die Küssaburg. 1510 durch Kauf Vaduz, Schellenberg und Blumenegg. |
Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:900-49 Ratssitzung Eberhard der Milde-mit Legende.jpg Ratsitzung Graf Eberhard des Milden von Württemberg (regierte 1392–1417) Grafen von Sulz Nr. 13 und 15 weitere Bilder hier |
Datei:Sulz Scheibler33ps.jpg Scheibler Datei:Siebmacher-Sulz.jpg Siebmacher |
| Sulzer (Sultzer) | Kaufbeuren, | Patrizier | Evangelisches Patriziergeschlecht aus Augsburg, besaß u. a. Schloss Aystetten, Blankenburg, Hainhofen, Nordendorf. Siebmacher (1705) bezeichnet die Sulzer als alt adelich Geschlecht. | |||
| Sunthausen<ref name="Alberti" /> | Sunthausen | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> | Datei:XIngeram Codex 130f-sunthussen.jpg Ingeram-Codex |
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Einzelnachweise
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