Zum Inhalt springen

Liste schwäbischer Adelsgeschlechter/N

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

N

Name Stammsitz Stand Anmerkungen zu Geschichte und Verbreitung Mitgliedschaft in Adelsvereinigungen, Bündnissen oder Matrikeln Links zu relevanten
Bildergalerien
Wappen<ref name="Wappen">In den meisten Fällen wurden Wappen aus dem Scheiblerschen Wappenbuch (älterer Teil 1450 -1480) oder aus Siebmachers Wappenbuch (1605) gewählt. Beide Wappenbücher greifen in ihrer Sortierung auf den Begriff Schwaben zurück.</ref>
Nagelsberg Burg Nagelsberg Ritter, Patrizier Der Siebmacher zählt sie zu den schwäbisch-hällischen Geschlechtern
Datei:Siebmacher Wappen Nagelsberg.jpg
Siebmacher
Neithart (Neidhart, Neidhardt von Gneisenau) Ulm Patrizier,

Adelige (ab 1552)

Patriziergeschlecht aus Ulm; Adelsstand am 29. Oktober 1552 durch Kaiser Karl V.; Zweige später in Sachsen, Preußen und Österreich ansässig (u. a. Schloss Gneisenau); Bekanntester Angehöriger der preußische Generalfeldmarschall August Graf Neidhardt von Gneisenau (1760–1831).
Datei:Neidhart Siebmacher209 - Ulm.jpg
Siebmacher
Grafen von Neipperg<ref name="Köbler 7." /> Burg Neipperg Herren
Reichsritter
Grafen
Reichsgrafen
1241 nennts sich das auf Birtilo von Schwaigern (1120 bezeugt) zurückgehende Geschlecht nach der Burg Niberch.
1302 Herrschaft Schwaigern,
1407 Erwerb von Klingenberg,
1726 zu Reichsgrafen ernannt
Gesellschaft mit dem Esel<ref name="Ranft">Andreas Ranft: Adelsgesellschaften; Thorbecke Verlag GmbH, Sigmaringen, 1994</ref>
Kanton Kraichgau
Datei:Neipperg-burg-3.JPG
Burg Neipperg
weitere Bilder hier
Datei:Neipperg-Scheibler310ps.jpg
Scheibler
Grafen von Nellenburg<ref name="Köbler 7.">Gerhard Köbler: Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 7., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1.</ref> Nellenburg Grafen Seit 889 erkennbar. Verwandt mit den Burchardingern und den Udalrichingern. Stifter des Klosters Allerheiligen. Wechseln um 1050 vom Zürichgau an den oberen Rhein. 107//78 ging das Gebiet im Zürichgau verloren. 1080 nennen sie sich erstmals nach der Nellenburg. 1100/1105 starben die älteren Grafen aus und vererbten Herrschaft und Namen an die Grafen von Bürglen. 1170 geht die Herrschaft an die Grafen von Veringen Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram">Ingeram-Codex: Gesellschaft im Leitbracken von Schwaben</ref> Datei:900-49 Ratssitzung Eberhard der Milde-mit Legende.jpg
Ratsitzung Graf Eberhard des Milden von Württemberg (regierte 1392–1417)
Graf von Nellenburg Nr. 12
weitere Bilder hier
Datei:XIngeram Codex 093b-Nellenburg.jpg
Ingeram-Codex
Datei:Siebmacher-Nellenburg.jpg
Siebmacher
Nenningen<ref name="Alberti">Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch. Kohlhammer, Stuttgart 1889–1916</ref><ref>Julius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Band 3 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. März 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/diglit.ub.uni-heidelberg.de, S. 198</ref> Nenningen erwähnt von 1270 bis 1578; Besitz u. a. Burg Rinderbach bei Schwäbisch Gmünd. Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" /> Datei:XIngeram Codex 127f-lenningen.jpg
Ingeram-Codex
verschrieben Lenningen

Datei:Siebmacher119-Nenningen.jpg
Siebmacher
Nettelhorst Schloss Bittenfeld bei Waiblingen Ritter Eine schwäbische Linie wurde durch Wilhelm Albrecht von Nettelhorst begründet, der Oberst in württembergischen Diensten war. Er erwarb im Jahre 1700 Schloss Bittenfeld von den Herren von Münchingen; schwäbische Linie mit Karl von Nettelhorst 1836 erloschen. Kanton Kocher (1713–1770)
Datei:Nettelhorst COA.png
Neubronner (Neubronn von Eisenburg) Ulm Patrizier, Adelige (ab 1606), Freiherren Patriziergeschlecht aus Ulm 1281 erstmals erwähnt; 1560 Wappenbrief, 1606 Reichsadelsstand; Freiherrenstand in Baden und Württemberg (Hofgut Kleinglattbach) anerkannt.
Datei:Neubronner-Wappen Sbm.jpg
Siebmacher
Neuenburg (Neuburg) Burg Neuburg (Gelbingen) Ritter Über das Geschlecht ist so gut wie nichts mehr bekannt
Datei:Siebmacher Wappen Neuenburg.jpg
Siebmacher
Neunbronn Sulzdorf-Neunbronn Ortsadelige Siebmacher zählt sie zu den schwäbisch-hällischen Geschlechtern
Datei:Siebmacher Wappen Neunbrunn.jpg
Siebmacher
Neuffen Burg Hohenneuffen Grafen Datei:Codex Manesse Gottfried von Neifen.jpg
Gottfried von Neifen im Codex Manesse, ca. 1310
weitere Bilder hier
Zürcher Wappenrolle
Zürcher Wappenrolle
Neuhausen<ref name="Köbler 7." /> Neuhausen Reichsritter Mit Joseph Athanasius von Neuhausen 1754 erloschen; er hatte mehrere Kinder mit einer Bürgerlichen, jedoch keine legitimen Nachkommen. Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" />
Gesellschaft mit dem Esel<ref name="Ranft" />
Kanton Donau (1584 - 18. Jhd. mit halbem Gut Schnürpflingen)
Kanton Neckar (bis 1699 mit halb Neuhausen)
Kanton Kocher (mit Hofen (1369–1753), Oeffingen (1369–1618), Oberensingen (1550–1640), Alfdorf (Mitte 16. Jhd. – 1619))
Datei:Neuhausen-Scheibler111ps.jpg
Scheibler
Datei:Siebmacher112-Neuhausen.jpg
Siebmacher
Neuneck<ref name="Köbler 7." /> Neuneck
Glatt
Ritteradelig Schleglerbund<ref>Ritterorden und Adelsgesellschaften im spätmittelalterlichen Deutschland. In: Holger Kruse, Werner Paravicini, Andreas Ranft (Hrsg.): Kieler Werkstücke, Reihe D: Beiträge zur europäischen Geschichte des späten Mittelalters. Band 1. Peter Lang, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-631-43635-1, S. 179.</ref>
Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" />
Sankt Jörgenschild
Schwäbischer Bund<ref name="Schwäbischer Bund">Die Gesellschaft vom Sankt Jörgenschild trat 1488 zu Beginn der ersten Einungsperiode geschlossen dem Schwäbischen Bund bei. Bei den späteren Einungsperioden waren nicht mehr alle Niederadeligen Geschlechter vertreten</ref>
Ritterkanton Neckar-Schwarzwald (1548–1671) (wegen: Glatt und Dürrenmettstetten)
Datei:Reinhard von neuneck.jpg
Rheinhard von Neuneck
weitere Bilder hier
Datei:Neuneck Scheibler63ps.jpg
Scheibler
Nippenburg<ref name="Köbler 7." /> Nippenburg Reichsritter siehe hier Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" />
Sankt Jörgenschild
Schwäbischer Bund<ref name="Schwäbischer Bund" />
Kanton Neckar (1548- ca. 1630)
Kanton Kocher (1592–1645, wegen des halben Mühlhausens)
Datei:SchwieberdingenNippenburg.jpg
Burgruine Nippenburg
weitere Bilder hier
Datei:XIngeram Codex 109e-Nippenburg.jpg
Ingeram Codex
Datei:Siebmacher111-Nippenberg.jpg
Siebmacher
Nordhausen Burg Nordhausen (Unterschneidheim) Ritter Berthold von Nordhausen taucht 1108 in einer Urkunde auf
Nördlinger Reichsritter Kanton Kocher (1614–1629)
Datei:Wappen Nördlinger Seyler.png
Seyler
Nothaft von Hohenberg<ref name="Köbler 7." /> zuerst Burg Rems; später Hochdorf und Hochberg (alle in Remseck am Neckar) Reichsritter Verwandtschaft mit dem ursprünglich aus Böhmen stammenden fränkischen und bayerischen Adelsgeschlecht Notthaft nicht eindeutig nachgewiesen, aber wahrscheinlich. Kanton Kocher (1542–1687) Datei:900-49 Ratssitzung Eberhard der Milde-mit Legende.jpg
Ratsitzung Graf Eberhard des Milden von Württemberg (regierte 1392–1417)
Werner von Nothaft Nr. 24
weitere Bilder hier
Datei:Nothaft Scheibler83ps.jpg
Scheibler
Datei:Nothaft1siebmacher.JPG
Siebmacher
Nothaft von Rems Burg Remseck Reichsritter Zweig der Nothaft
Datei:Siebmacher Wappen Nothaft von Rems.jpg
Siebmacher

Einzelnachweise

<references />