Liste schwäbischer Adelsgeschlechter/V
Erscheinungsbild
V
| Name | Stammsitz | Stand | Anmerkungen zu Geschichte und Verbreitung | Mitgliedschaft in Adelsvereinigungen, Bündnissen oder Matrikeln | Links zu relevanten Bildergalerien |
Wappen<ref name="Wappen"> In den meisten Fällen wurden Wappen aus dem Scheiblerschen Wappenbuch (älterer Teil 1450 -1480) oder aus Siebmachers Wappenbuch (1605) gewählt. Beide Wappenbücher greifen in ihrer Sortierung auf den Begriff Schwaben zurück.</ref> |
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| Varnbüler, Varnbühler (Varnbüler von und zu Hemmingen) | St. Gallen, später Hemmingen bei Ludwigsburg | Patrizier, | Ursprünglich bürgerliche Familie aus St. Gallen, fand im 15. Jahrhundert Aufnahme ins Patriziat. Ulrich Varnbüler (1432–1496) war Bürgermeister von St. Gallen. Sein Sohn Johannes Varnbüler Bürgermeister von Lindau. Nikolaus Varnbüler war Professor der Rechte in Tübingen. Johann Konrad Varnbüler (1595–1657) erwarb das Schloss Hemmingen und stieg zum Freiherren auf. | Kanton Neckar-Schwarzwald | ||
| Veinau | Veinau | Niederer Adel, Ritter | Erloschenes Geschlecht aus der Region Schwäbisch Hall | |||
| Veldner (Feldner) genannt Geyer | Geyersburg | Patrizier, Adelige | Patriziergeschlecht aus Schwäbisch Hall mit umfangreichem Besitz im Umland. 1402 wird Hans Veldner genannt Geyer erwähnt, der Güter an das Kloster Comburg veräußerte.<ref>Seyler: Abgestorbener Württemberger Adel, S. 5.</ref> | |||
| Vellberg | Burg Vellberg | Adelige | Im 15. Jahrhundert im Besitz von Burg Leofels und Schloss Ebersberg bei Backnang. Im 16. Jahrhundert auf Burg Bichishausen bei Münsingen. 1592 ist das Geschlecht erloschen. | |||
| Venningen | Bietigheim, Burg Neidenstein | Adelige | Wahrscheinlich aus Unterfinningen im oberen Donauraum; Im 13. Jahrhundert als Ganerben in Bietigheim ansässig. | Kanton Kocher (1614–1629) | ||
| Veringen<ref name="Köbler 7."/> | Burg Veringen | Grafen | Die Grafen von Veringen waren eine der begütertsten und angesehensten Dynastenfamilien des 11. und 12. Jahrhunderts im schwäbischen süddeutschen Raum.<ref>Sebastian Locher: Regesten zur Geschichte der Grafen zu Veringen. Sigmaringen 1872 Seite 3f.</ref> Liste der Besitzungen der Grafen von Veringen.
1417 ausgestorben. |
weitere Siegel hier
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| Veser<ref> Beschreibung des Oberamts Waldsee S. 197, 199, 207. (Zitat mit Abb. 3417. Siegel, St. Arch. nach Württembergisches Wappenbuch. Seite 910)</ref> | Burg Alt-Otterswang außerhalb von Otterswang | Herren | Zuerst genannt die Ritter Heinrich, Albert und Rudolf die Veser und deren Vater Heinrich zu Otterswang. Propst Johannes I. von Veser (von 1363 bis 1371 17. Propst des Prämonstratenserstifts Schussenried) Zuletzt 1510 genannt Hans Veser, Keller zu Göppingen. |
führte im gegitterten runden Siegelfelde ein Dreieck mit überstehenden Enden.<ref>nach Kindler von Knobloch: Oberbadisches Wappenbuch. Seite 249, mit Abb.</ref>
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| Villenbach (von Bobingen)<ref> Wappen von Gemeinde Villenbach in der Datenbank des Hauses der Bayerischen GeschichteVorlage:Abrufdatum
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Villenbach | bischöflich-augsburgische Ministerialen | im 15. Jh. in Bobingen<ref>Historischer Atlas von Bayern, Schwabmünchen, S. 142</ref> | Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram">Ingeram-Codex: Gesellschaft im Leitbracken von Schwaben</ref> | Ingeram-Codex Scheibler
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| Vögt von Sumerau und Prasberg<ref name="Köbler 7.">Gerhard Köbler: Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 7., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1.</ref>|Altsummerau Neusummerau |
Reichsritter Freiherren |
Sixt Werner Vogt von Altensumerau und Prasberg Franz Johann Vogt von Altensumerau und Prasberg |
Kanton Hegau-Allgäu-Bodensee (16. Jh. – etwa 1800) | Siebmacher | ||
| Vogtsberg | Fautsburg | Dienstmänner | 1276 wurde Hugo von Vogtsberg erwähnt; 1288 Heinrich von Voitesberg<ref>Beschreibung des Oberamts Calw, S. 200.</ref> | |||
| Vohenstein<ref name="Köbler 7."/> | Burg Vohenstein | Reichsritter | Kanton Odenwald des Ritterkreis Franken Kanton Kocher (im frühen 17. Jahrhundert wegen Talheim, Utzmemmingen und Adelmannsfelden) |
Siebmacher
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| Vöhlin (Vöhlin von Frickenhausen, Vöhlin von Neuburg) | Memmingen, Augsburg, Illertissen | Patrizier, Freiherren (ab 1417) | Patriziergeschlecht aus Augsburg; Conrad Vöhlin lebte um 1370 in Augsburg und hatte Elisabeth Heiliggraber geheiratet. Hans Christoph Vöhlin wurde zum Hauptdirektor der schwäbischen Reichsritter (Donau) gewählt. 1417 Freiherrenstand für Conrad Vöhlin durch Kaiser Sigismund<ref>Paul von Stetten: Geschichte der adeligen Geschlechter der freien Reichsstadt Augsburg, S. 231.</ref> während des Konstanzer Konzils. Erhard Vöhlin II. d. J. (* 1487; † 1557) kaufte 1520 die Herrschaft Illertissen und Schloss Frickenhausen. | Kanton Neckar-Schwarzwald | ||
| Vol von Wildenau<ref name="Köbler 7."/> | Burg Wildenau | Reichsritter | Besitzer des Orts Rübgarten bei Pliezhausen<ref name="OAT"> Karl Eduard Paulus: Beschreibung des Oberamts Tübingen, Seite 465</ref> | Sankt Jörgenschild Schwäbischer Bund<ref name="Schwäbischer Bund">Die Gesellschaft vom Sankt Jörgenschild trat 1488 zu Beginn der ersten Einungsperiode geschlossen dem Schwäbischen Bund bei. Bei den späteren Einungsperioden waren nicht mehr alle Niederadeligen Geschlechter vertreten</ref> Kanton Neckar (1548–1623) |
Siebmacher
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| Volland (Volland von Vollandseck) | Markgröningen | Patrizier, Adelige (seit dem 16. Jahrhundert) | Patriziergeschlecht aus Markgröningen, geadelt unter Karl V.; später Linien in Thüringen und im Baltikum (Livland) | Kanton Neckar-Schwarzwald
Gesellschaft zum Esel Leitbracken |
Einzelnachweise
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