Zum Inhalt springen

Liste schwäbischer Adelsgeschlechter/D

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

D

Name Stammsitz Stand Anmerkungen zu Geschichte und Verbreitung Mitgliedschaft in Adelsvereinigungen, Bündnissen oder Matrikeln Links zu relevanten
Bildergalerien
Wappen<ref name="Wappen"> In den meisten Fällen wurden Wappen aus dem Scheiblerschen Wappenbuch (älterer Teil 1450 -1480) oder aus Siebmachers Wappenbuch (1605) gewählt. Beide Wappenbücher greifen in ihrer Sortierung auf den Begriff Schwaben zurück.</ref>
Dachenhausen<ref name="Köbler 7.">Gerhard_Köbler: Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 7., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1.</ref> (Tachenhausen) Reichsritter Zeitweise im Besitz von Schloss Ebersberg Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram">Ingeram-Codex: Gesellschaft im Leitbracken von Schwaben</ref>
Sankt Jörgenschild Teil am Neckar (1488)
Schwäbischer Bund<ref name="Schwäbischer Bund">Die Gesellschaft vom Sankt Jörgenschild trat 1488 zu Beginn der ersten Einungsperiode geschlossen dem Schwäbischen Bund bei. Bei den späteren Einungsperioden waren nicht mehr alle Niederadeligen Geschlechter vertreten</ref>
Kanton Neckar-Schwarzwald (16. u. 17. Jahrhundert)
Kanton Kocher (wg. Freudental)
Datei:Siebmacher110-Dachsenhausen.jpg
Siebmacher
Dankertswyl, Dankenschwyl, Danketsweiler<ref name="Alberti">Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch. Kohlhammer, Stuttgart 1889–1916.</ref><ref>Der Landkreis Konstanz, Band IV, ISBN 3-7995-6184-6, S. 267 u. S. 659</ref><ref name="Köbler 7." /> Danketsweiler Reichsritter auf Stammsitz bis 1444, Mühlingen (He, 1623–1700), Worblingen (He, 1600–1706) Kanton Hegau
Datei:DT-Scheibler424.jpg
Scheibler
Datei:Siebmacher118-Dankertswyl.jpg
Siebmacher
Degelin (von Wangen)<ref>Julius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Band 1 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 26. Juni 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/diglit.ub.uni-heidelberg.de, S. 202ff, mit Stammtafel</ref> Freiburg im Breisgau Bürgerlich Schlossgut Wangen bei Tiengen (15./16. Jh.)
Datei:Siebmacher119-Degelin von Wangen.jpg
Siebmacher
Degenfeldt<ref name="Köbler 7."/> Degenfeld (Schwäbisch Gmünd) Reichsritter
Freiherren
Reichsgrafen
Kanton Kocher
auch: Kanton Odenwald des Ritterkreises Franken (wg. Rothenberg)
Kanton Rhön-Werra des Ritterkreises Franken (wg. Vollmerz)
Kanton Oberrheinstrom des Ritterkreises Rhein (wg. Altdorf samt Freisbach und Gommersheim)
Datei:Degenfeld Siebmacher115 - Schwaben.jpg
Siebmacher
Dettighofer (Dettigkofer, Tettighofer) Dettighofen, später Augsburg Niederer Adel,

Patrizier

Ursprünglich ein niederes Landadelsgeschlecht aus der Region Hochrhein und Thurgau; Später als Patrizier in Augsburg und Konstanz ansässig. Rudolph Dettigkofer kaufte 1360 Burg Degelstein von Heinrich Hainzel,<ref>Paul von Stetten: Geschichte der adeligen Geschlechter der freien Reichsstadt Augsburg, S. 244.</ref> doch schon 1385 weiterverkauft an das Kanonissenstift Lindau.
Datei:Wappen Dettighofer.jpg
Siebmacher
Dettingen<ref name="Alberti"/><ref name="Köbler 7."/> Dettingen (Horb) Reichsritter erloschen 1617 Schleglerbund
Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" />
Datei:XIngeram Codex 121b-thettingen.jpg
Ingeram-Codex
Dettingen<ref>Julius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Band 1 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 26. Juni 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/diglit.ub.uni-heidelberg.de, S. 214ff</ref><ref name="Köbler 7." /> Dettingen (Konstanz) konstanzische und reichenauische Ministerialen Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" />
Datei:XIngeram Codex 121c-thettingen.jpg
Ingeram-Codex
Diemantstein<ref name="Köbler 7."/> Burg Diemantstein bei Bissingen (Bayern) Reichsritter
Freiherren
Reichsgrafen, seit 1712
Um 1260 baute Teimo von dem Stein im Tal des Flusses Kessel bei Dillingen an der Donau die Burg Diemantstein. Er war wohl verwandt mit den Edelfreien von Fronhofen (s. u.) und Hohenburg. Das Geschlecht starb 1730 aus. Kanton Kocher (1542) Datei:Kesseltal-Diemantstein.jpg
Diemantstein heute
Datei:Siebmacher118-Diemantstein.jpg
Siebmacher
Diemar Schloss Lindach Reichsritter Das ursprünglich fränkische Geschlecht war von 1515 bis 1578 mit Schloss Lindach belehnt.<ref>Otto von Alberti: Württembergisches Adels- und Wappenbuch, S. 127.</ref> Kanton Kocher (1557–1574)
Datei:Siebmacher105-Diemar.jpg
Siebmacher
Dischingen (Tischingen) Burg Alt Dischingen

Burg Dischingen bei Stuttgart-Weilimdorf

Ritter
Datei:Wappen Herren von Dischingen.png
Alberti
Truchsessen von Diessenhofen<ref>Julius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Band 1 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 26. Juni 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/diglit.ub.uni-heidelberg.de, S. 245</ref> Diessenhofen Truchsesse der Grafen von Kyburg, Ritter als Reichenauer Lehnsleute vor allem in Hegau und Baar begütert, Mannesstamm um 1500 erloschen Leitbracken<ref name="Codex-Ingeram" />
Datei:Truchsess von Diessenhofen Scheibler78ps.jpg
Scheibler
Dillingen Burg Dillingen in Dillingen an der Donau Grafen Waren Nachfahren der Hupaldinger, deren Stammsitz die Burg Wittislingen war, die wiederum wahrscheinlich Nachfahren eines hochadeligen Alemannengeschlechts aus Wittislingen waren. Die Dillinger starben 1257 mit dem letzten Grafen Adalbert IV. aus.
Datei:Siegel Graf Dillingen 1194 Sm.png
Dorn Kempten Patrizier Die Dorns stellten mehrere Bürgermeister und Ratsherren und Kempten und Füssen. Ein Haus der Dorns war das Schlößle in Kempten.
Datei:Franz Weiß,die Dorn.JPG
Dotternhausen<ref name="Alberti" /><ref name="SeylerWÜRTT">Gustav A. Seyler: Der abgestorbene Württembergische Adel (= J. Siebmachers Wappenbuch. VI, 2). Nürnberg 1911 (Digitalisat)</ref> Burg Dotternhausen wahrscheinlich Ministeriale der Grafen von Hohenberg erwähnt von 1228 bis 1325
Datei:CoA von Dotternhausen.png
Neuer Siebmacher
Dottighofen<ref>Julius Kindler von Knobloch: Oberbadisches Geschlechterbuch</ref> Burg Dottighofen erwähnt von 1220 bis 1397
Datei:Dottikofen Kindler Knobloch b.jpg
K.v. Knobloch
Dunstelkingen<ref name="Alberti" /><ref name="SeylerWÜRTT"/> Burg Dunstelkingen Ministerialen, zuerst der Dillinger, dann der Staufer, zuletzt der Oettinger erwähnt von 1235 bis 1319
Datei:CoA von Dunstelkingen.png
Neuer Siebmacher
Dürner von Dürnau<ref name="Alberti" /> Dürnau Geschlecht erwähnt von 1255 bis 1468; Im 14. Jahrhundert im Besitz des Erbachhofs bei Waiblingen und der Burg Schnait im Remstal
Datei:Dürner-Scheibler417.jpg
Scheibler
Dürrmenz Dürrmenz Herren Schleglerbund<ref>Ritterorden und Adelsgesellschaften im spätmittelalterlichen Deutschland. In: Holger Kruse, Werner Paravicini, Andreas Ranft (Hrsg.): Kieler Werkstücke, Reihe D: Beiträge zur europäischen Geschichte des späten Mittelalters. Band 1. Peter Lang, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-631-43635-1, S. 181.</ref>
Datei:CoA Dürrmenz.png
Neuer Siebmacher

Einzelnachweise

<references />