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Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2007

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11. Leichtathletik-Weltmeisterschaften
Logo der 11. Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009
Logo der 11. Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2009
Nagai-Stadion (2004)
Nagai-Stadion (2004)
Nagai-Stadion (2004)
Stadt JapanDatei:Flag of Japan.svg Osaka, Japan
Stadion Nagai-Stadion
Teilnehmende Länder 200
Teilnehmende Athleten 1978
Wettbewerbe 47
Eröffnung 25. August 2007
Schlusstag 2. September 2007
Chronik
Helsinki 2005 Berlin 2009
Medaillenspiegel
Platz Land G S B Gesamt
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 14 5 7 26
2 KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Kenia 5 3 5 13
3 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 4 7 3 14
4 Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg Äthiopien 3 1 4
5 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 2 2 3 7
6 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 2 1 3
7 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien 2 2
8 JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika 1 6 3 10
9 BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg Bahamas 1 2 3
10 KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba 1 2 3
Vollständiger Medaillenspiegel

Die 11. Leichtathletik-Weltmeisterschaften (offiziell: 11th IAAF World Championships in Athletics Osaka 2007) wurden vom 25. August bis zum 2. September 2007 in der japanischen Stadt Osaka ausgetragen. Die Wettkämpfe fanden im 50.000 Zuschauer fassenden Nagai-Stadion statt, in dem während der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 zwei Vorrundenspiele und ein Viertelfinale ausgetragen worden waren. Es nahmen 1978 Athleten aus 200 Ländern teil.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />President Diack proudly signs off Osaka 2007 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. September 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/osaka2007.iaaf.org, iaaf.org, 2. September 2007, abgerufen am 18. Oktober 2020</ref>

Bewerbung

Osaka hatte am 15. November 2002 vom Council des Internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF) den Zuschlag erhalten, nachdem alle anderen Städte ihre Bewerbung zurückgezogen hatten.

Eröffnungs- und Abschlusszeremonien

Die Eröffnungszeremonie fand am 25. August um 17:00 Uhr, die Abschlusszeremonie am 2. September um 21:30 Uhr statt. Am 1. September wurden zwei Einladungsrennen für Rollstuhlfahrer über 1500 Meter ausgetragen.

Teilnehmende Nationen

In Klammern die Anzahl der Teilnehmer.

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

Wettbewerbe

Das Wettbewerbsprogramm blieb diesmal im Vergleich zu den letzten Weltmeisterschaften unverändert.

Für die Frauen gab es im Vergleich zu den Männer-Wettbewerben abgesehen von der langen Gehstrecke über 50 Kilometer, die 2017 ins Frauen-WM-Programm kam, keine Defizite mehr.

Sportliche Leistungen

Auch wenn es diesmal keine Weltrekorde gab, war die elfte Austragung der Leichtathletik-Weltmeisterschaften wie die Veranstaltungen zuvor von einem hohen Leistungsniveau geprägt.

Erfolgreichste Sportler

Doping

Wie schon die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2001 in Edmonton, 2003 in Paris und 2005 in Helsinki litten auch diese Weltmeisterschaften bedingt durch nachträgliche Untersuchungen und Erkenntnisse deutlich unter der Dopingproblematik. Gleich nach den Weltmeisterschaften gab es noch Presseberichte mit Meldungen, dies seien unter Umständen die ersten Weltmeisterschaften seit zwanzig Jahren ohne Dopingbefunde.<ref>Saubere Leichtathletik-WM? Kein Dopingfall in Osaka, n-tv.de, 2. September 2007, abgerufen am 18. Oktober 2020</ref> Aber auch dort ist die Skepsis zu spüren, die sich durch nachträgliche Resultate bestätigen sollte.

Offiziell betroffen waren diesmal elf Sportler, denen aufgrund von Verstößen gegen die Antidopingbestimmungen ihre Platzierungen/Medaillen aberkannt werden mussten.

  • Naman Keïta, Frankreich400-Meter-Hürdenlauf (im Halbfinale ausgeschieden). Er wurde positiv auf die verbotene Substanz Testosteron getestet und für zwei Jahre gesperrt.<ref name="DopKeit">Dopingsünder Keita zwei Jahre gesperrt. In: Neue Zürcher Zeitung, 23. Oktober 2007, nzz.ch, abgerufen am 18. Oktober 2020</ref>
  • Andrej Michnewitsch, BelarusKugelstoßen (zunächst Dritter). Als Mehrfachtäter wurde der Belarusse vom 26. Dezember 2012 an lebenslang gesperrt. Zahlreiche seiner Medaillen musste er zurückgeben, viele seiner Resultate wurden ihm aberkannt, darunter das Ergebnis von diesen Weltmeisterschaften.<ref name="DopMichn">Michnewitsch gesperrt, Focus Online, 19. November 2013, focus.de, abgerufen am 28. Oktober 2020</ref>
  • Swetlana Tscherkassowa, Russland800-Meter-Lauf (im Vorlauf ausgeschieden). Die Athletin wurde kurz vor den Olympischen Spielen 2008 nach der Auswertung von Nachtests mit positiven Resultaten zusammen mit sechs weiteren russischen Sportlern für zwei Jahre gesperrt. Ihr Resultat bei diesen Weltmeisterschaften wurde annulliert.<ref name="DopTschSobFom">Russische Leichtathleten zwei Jahre gesperrt. In: Der Tagesspiegel, 20. Oktober 2008, tagesspiegel.de, abgerufen am 11. November 2020</ref>
  • Jelena Sobolewa, Russland – 1500-Meter-Lauf (zunächst Zweite). Die Läuferin wurde kurz vor den Olympischen Spielen 2008 nach der Auswertung von Nachtests mit positiven Resultaten zusammen mit sechs weiteren russischen Sportlern für zwei Jahre gesperrt. Ihr Resultat bei diesen Weltmeisterschaften wurde annulliert.<ref name="DopTschSobFom" />
  • Julija Fomenko, Russland – 1500-Meter-Lauf (zunächst Siebte). Die Athletin wurde kurz vor den Olympischen Spielen 2008 nach der Auswertung von Nachtests mit positiven Resultaten der Auswertung von Nachtests mit positiven Resultaten zusammen mit sechs weiteren russischen Sportlern für zwei Jahre gesperrt. Ihr Resultat bei diesen Weltmeisterschaften wurde annulliert.<ref name="DopTschSobFom" />
  • Elvan Abeylegesse, Türkei5000-Meter-Lauf (zunächst Fünfte) und 10.000-Meter-Lauf (zunächst Zweite). Nachtests von Proben der Athletin von den Weltmeisterschaften 2005 und 2007 waren positiv. Die betreffenden Resultate wurden annulliert. Außerdem erhielt die Läuferin eine Sperre von zwei Jahren.<ref name="DopAbeyl">Langstreckenläuferin Elvan Abeylegesse für zwei Jahre gesperrt. Olympiazweite wegen Dopings gesperrt. Sport1, 31. März 2016 auf sport1.de, abgerufen am 6. November 2020</ref>
  • Chrysopigi Devetzi, GriechenlandDreisprung (zunächst Dritte). Aufgrund von Verstößen gegen die Antidopingbestimmungen wurden der Griechin ihre Resultate vom 31. August, 2007 und 30. August, 2009 aberkannt. Darüber hinaus hatte sie eine zweijährige Sperre hinzunehmen.<ref name="DopDevet">Greek triple jumper fails third drugs test as IOC sanctions 16 athletes over Beijing Games The 42, 17. November 2016 (englisch), abgerufen am 10. November 2020</ref>
  • Anna Pjatych, Russland – Dreisprung (zunächst Vierte). Sie erhielt aufgrund von Dopingmissbrauch im Jahr 2017 eine vierjährige Sperre, rückwirkend gültig ab dem 15. Dezember 2016. Ihre zwischen dem 6. Juli 2013 und 15. Dezember 2016 sowie bei diesen Weltmeisterschaften erzielten Resultate wurden annulliert.<ref name="DopPjat">CAS sperrt russische Dreispringerin Pjatych Focus Online 18. August 2017, abgerufen am 10. November 2020</ref>
  • Nadseja Astaptschuk, Belarus – Kugelstoßen (zunächst Zweite). Die Athletin wurde im Laufe der Jahre mehrfacher Dopingvergehen überführt. Zuletzt wurden alle ihre Resultate von 2005 bis 2012 annulliert. Eine ganze Reihe von Medaillen musste sie zurückgeben, darunter eine olympische Goldmedaille (2012), eine WM-Goldmedaille (2005) sowie viele weitere WM- und EM-Medaillen.<ref name="DopAstap">Adams to get another world title, rnz.co, 29. November 2017, abgerufen am 11. November 2020</ref>
  • Darja Pischtschalnikowa, Belarus – Diskuswurf (zunächst Zweite). Die Athletin hatte nach Bekanntwerden positiver Befunde in ihren Dopingproben ein umfassendes Geständnis abgelegt und sich mit vertraulichen Aussagen zum Staatsdoping in Russland an die WADA gewendet. Die WADA leitete diese eigentlich vertraulichen Angaben daraufhin weiter an die russische Anti-Doping-Agentur RUSADA und lieferte die Sportlerin damit in Russland einer Verfolgung als Verräterin aus. Darja Pischtschalnikowa wurde mit einer Sperre von zehn Jahren belegt, ihre Resultate unter anderem von diesen Weltmeisterschaften wurden gestrichen.<ref name="DopPischt">Whistleblowerin. "Eine große charakterliche Schweinerei", deutschlandfunk.de, abgerufen am 11. November 2020</ref>
  • Gulfija Chanafejewa, Russland – Hammerwurf (zunächst Zehnte). Die Sportlerin wurde kurz vor den Olympischen Spielen 2008 nach der Auswertung von Nachtests mit positiven Resultaten zusammen mit sechs weiteren russischen Athleten für zwei Jahre gesperrt. Ihr Resultat bei diesen Weltmeisterschaften wurde annulliert.<ref name="DopTschSobFom" />

Die elf bei diesen Weltmeisterschaften offiziell ermittelten Dopingfälle verteilen sich auf die Nationen wie folgt:
Russland: 5 / Belarus: 3 / Türkei: 1 / Griechenland: 1 / Frankreich: 1.

Resultate Männer

100 m

Datei:Osaka07 D2A Men 100M final participants.jpg
Die Finalteilnehmer kurz vor dem Start

Finale: 26. August 2007, 22:20 Uhr

Wind: −0,5 m/s

Das 100-Meter-Finale endete überraschend: Trotz der guten Saisonergebnisse von Tyson Gay war Asafa Powell favorisiert. Noch im Halbfinale hatte er ganz bewusst sichtbar Zeit verschenkt und dabei einen sehr guten Eindruck gemacht. Aber auch Gay hatte bei weitgehend gleichmäßig erzielten zehn Sekunden noch Reserven aufgezeigt. Nicht wenige Fachleute erwarteten daher für das Finale einen neuen Weltrekord, was allerdings bei Gegenwind sehr schwierig war. Während Gay im Endlauf nur mäßig startete und erst am Ende richtig aufkam, war Powell vom Start weg leicht in Führung und konnte diese bis sechzig Metern sogar noch ausbauen. Unerwartet verlor er jedoch im letzten Drittel des Rennens gegenüber dem Rest des Feldes zwei bis drei Meter und lief deutlich enttäuscht aufrecht über die Linie.

200 m

Finale: 30. August 2007, 22:20 Uhr

Wind: −0,8 m/s

400 m

Finale: 31. August 2007, 22:05 Uhr

800 m

Finale: 2. September 2007, 19:55 Uhr

1500 m

Datei:Osaka 2007 1500m final.jpg
1500-m-Zieleinlauf:
Sieg für Bernard Lagat (Bildmitte)

Finale: 29. August 2007, 22:05 Uhr

5000 m

Finale: 2. September 2007, 19:30 Uhr

10.000 m

Finale: 27. August 2007, 21:40 Uhr

Marathon

Datum: 25. August 2007, 7:00 Uhr

Der Lauf in Osaka, der bei Temperaturen jenseits der 30 °C und einer Luftfeuchtigkeit von ca. 80 % ausgetragen wurde, war der bisher langsamste Weltmeisterschaftsmarathon überhaupt. Von 85 gestarteten Athleten erreichten lediglich 57 das Ziel. Luke Kibet setzte sich bei seiner ersten internationalen Meisterschaft bei Kilometer 31 ab und lief bis ins Ziel über eine Minute Vorsprung heraus. Der Schweizer Viktor Röthlin hatte sich das Rennen gut eingeteilt und arbeitete sich auf den letzten zwei Kilometern von Platz sechs auf den Bronzerang vor. Der Deutsche Ulrich Steidl belegte in 2:30:03 h den 37. Platz und erlitt kurz nach seiner Zielankunft einen Kreislaufkollaps. Marcel Tschopp aus Liechtenstein landete in 2:33:42 h auf Platz 47. Martin Beckmann, ein weiterer Deutscher, musste nach dreißig Kilometern aufgeben.

Marathon-Cup

Platz Land Athleten Zeit (h)
1 JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan Tsuyoshi Ogata
Satoshi Ōsaki
Toshinari Suwa
6:54:23
2 Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea Park Ju-young
Kim Young-chun
Lee Myong-seung
7:12:08
3 KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Kenia Luke Kibet Bowen
William Kiplagat
Laban Kagika
7:12:33
4 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Mbarak Kipkorir Hussein
Mike Morgan
Kyle O’Brien
7:15:00
5 Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg Äthiopien Gashaw Asfaw
Dejene Berhanu
Ambesse Tolosa
7:19:08
6 TansaniaDatei:Flag of Tanzania.svg Tansania Samson Ramadhani y
Getuli Bayo
Michael Tluway Mislay
7:23:20
7 IsraelDatei:Flag of Israel.svg Israel Seteng Ayele
Wodage Zvadya
Asaf Bimro
7:23:22
8 PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal Alberto Chaíça
Luís Feiteira
Paulo Gomes
7:24:58

Datum: 25. August 2007, 7:00 Uhr

Im Marathonlauf gab es zusätzlich auch eine Teamwertung. Es waren fünf Läufer je Nation zugelassen, für die Wertung wurden die Zeiten der jeweils besten drei addiert. Der Wettbewerb zählte allerdings nicht zum offiziellen Medaillenspiegel.

110 m Hürden

Datei:Osaka07 D7A M110M Hurdles participants.jpg
Letzte Startvorbereitungen zum 110-Meter-Hürden-Finale

Finale: 31. August 2007, 22:20 Uhr

Wind: +1,7 m/s

400 m Hürden

Finale: 28. August 2007, 22:20 Uhr

Bereits im Halbfinale war der Titelverteidiger und eigentliche Favorit Bershawn Jackson an der letzten Hürde gestrauchelt und ausgeschieden. Im Finale gab es nun keinen klaren Favoriten mehr, es gewann letztlich Kerron Clement, der zwischen den Hürden der schnellste aller Endlaufteilnehmer war und eine neue Weltjahresbestleistung aufstellte. Der von 2001 bis 2004 ungeschlagene Félix Sánchez zeigte ein großes Comeback und gewann Silber vor Marek Plawgo, der im Finale Landesrekord lief.

Hier gab es einen Dopingfall:
Der im Halbfinale ausgeschiedene Franzose Naman Keïta wurde positiv auf die verbotene Substanz Testosteron getestet und für zwei Jahre gesperrt.<ref name="DopKeit" />

3000 m Hindernis

Datei:Osaka07 D4A 3000mSC final participants.jpg
Die Läufer am Start zum Finale
über 3000 m Hindernis

Finale: 28. August 2007, 20:55 Uhr

4 × 100 m Staffel

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Darvis Patton
Wallace Spearmon
Tyson Gay (Finale)
Leroy Dixon
im Vorlauf außerdem:
Rodney Martin
37,78 WL
2 JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika Marvin Anderson (Finale)
Usain Bolt (Finale)
Nesta Carter
Asafa Powell
im Vorlauf außerdem:
Dwight Thomas
Steve Mullings
37,89 NR
3 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Christian Malcolm
Craig Pickering
Marlon Devonish
Mark Lewis-Francis
37,90
4 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien Vicente de Lima
Rafael Ribeiro
Basílio de Moraes
Sandro Viana
37,99
5 JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan Naoki Tsukahara
Shingo Suetsugu
Shinji Takahira
Nobuharu Asahara
38,03 AS
6 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Ronny Ostwald
Tobias Unger
Alexander Kosenkow
Julian Reus
38,62
DNF PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen Michał Bielczyk
Łukasz Chyła
Marcin Jędrusiński
Dariusz Kuć
NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Nigeria Obinna Metu
Isaac Uchenna
Chinedu Oriala
Olusoji Fasuba

Finale: 1. September 2007, 22:20 Uhr

4 × 400 m Staffel

Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA LaShawn Merritt (Finale)
Angelo Taylor
Darold Williamson
Jeremy Wariner (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Bershawn Jackson
Kerron Clement
2:55,56 WL
2 BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg Bahamas Avard Moncur (Finale)
Michael Mathieu
Andrae Williams
Chris Brown
im Vorlauf außerdem:
Nathaniel McKinney
2:59,18
3 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen Marek Plawgo (Finale)
Daniel Dąbrowski
Marcin Marciniszyn
Kacper Kozłowski (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Rafał Wieruszewski
Witold Bańka
3:00,05
4 JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika Michael Blackwood
Ricardo Chambers
Leford Green
Sanjay Ayre
3:00,76
5 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland Maxim Dyldin
Wladislaw Frolow
Konstantin Swetschkar
Denis Alexejew
3:01,62
6 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Andrew Steele
Robert Tobin
Richard Buck
Martyn Rooney
3:02,94
7 Dominikanische RepublikDatei:Flag of the Dominican Republic.svg Dominikanische Republik Félix Sánchez
Yoel Tapia
Carlos Santa
Arismendy Peguero
3,03,56
8 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Ingo Schultz
Simon Kirch
Kamghe Gaba
Bastian Swillims
3:07,40

Finale: 2. September 2007, 20:50 Uhr

20 km Gehen

Datum: 26. August 2007, 8:00 Uhr

Dieser Wettbewerb litt trotz früher Startzeit unter großer Hitze und auch organisatorischen Unzulänglichkeiten – so gab es nach etwa einer Stunde keine nassen Schwämme zum Abkühlen mehr. Es kam zu mehreren Aufgaben und Zusammenbrüchen. Von 42 Teilnehmern erreichten 32 das Ziel. Auf der Strecke und im Stadion spielten sich dramatische Szenen ab: Mehrere Sportler mussten aufgrund der Dehydrierung herausgetragen werden, auch der Sieger brach unmittelbar nach dem Überqueren der Ziellinie mit einem Krampf zusammen.

Der einzige deutsche Teilnehmer André Höhne erlitt zweihundert Meter vor dem Ziel im Stadion an Position vier liegend einen schweren Zusammenbruch und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Zuvor war er, anstatt ins Stadion einzulaufen, circa fünfzig Meter einem überrundeten Geher gefolgt, ohne dass er direkt auf seinen Fehler hingewiesen wurde. Wie üblich kam es zu zahlreichen Disqualifikationen aufgrund unsauberen Gehens: So wurde der aktuelle Olympiasieger Ivano Brugnetti bereits fünf Kilometer vor dem Ziel aus dem Rennen genommen. Spektakulär waren auch die Umstände rund um die Silbermedaille: Der zweitplatzierte Geher Francisco Javier Fernández, der seinen klar vor ihm liegenden tunesischen Gegner deutlich laufend erst kurz vor der Ziellinie überholte, wurde zunächst disqualifiziert, jedoch nach erfolgreichem Protest wieder auf Rang zwei gewertet.

50 km Gehen

Datum: 1. September 2007, 7:00 Uhr

Der Chinese Yu Chaohong bestimmte die erste Hälfte des Wettbewerbs, nachdem er sich zusammen mit dem Spanier Santiago Pérez vom Feld abgesetzt hatte. Gegen Mitte des Rennens wurde Yu von einer Dreiergruppe mit Nathan Deakes, Wladimir Kanaikin und Yūki Yamazaki eingeholt. Yohann Diniz war bis dahin nicht weit hinter der Spitzengruppe sein eigenes Tempo gegangen. Als er schließlich aufschloss und sogar vorbeizog, ging Deakes mit, setzte sich kurz danach von Diniz ab und gewann diesen Wettbewerb.

Hochsprung

Finale: 29. August 2007, 19:35 Uhr

Stabhochsprung

Datei:Osaka07 D8A M-Pole Vault Participants.jpg
Aufstellung der Finalisten

Finale: 1. September 2007, 19:30 Uhr

Weitsprung

Finale: 30. August 2007, 20:40 Uhr

Dreisprung

Finale: 27. August 2007, 20:30 Uhr

Kugelstoßen

Finale: 25. August 2007, 20:40 Uhr

Doping:
Der Belarusse Andrej Michnewitsch, der mit 21,27 m auf den dritten Platz gekommen war, wurde wegen Dopingvergehens nachträglich disqualifiziert. Später wurde er als Mehrfachtäter vom 26. Dezember 2012 an lebenslang gesperrt.<ref name="DopMichn" />

Diskuswurf

Finale: 28. August 2007, 19:30 Uhr

Hammerwurf

Finale: 27. August 2007, 19:30 Uhr

Iwan Zichan, der Weltmeister von 2003, dem der 2005 zunächst erneut verliehene Weltmeistertitel wegen Dopings nachträglich aberkannt wurde<ref>Revision of results following sanctions of Tsikhan and Ostapchuk, iaaf.org. Abgerufen am 25. Juni 2015</ref> und der auch 2006 gedopt war<ref>Doping-Betrüger Tsikhan holt Hammer-Silber. sport.de, 20. August 2016; abgerufen am 25. August 2016</ref>, lag im Finale lange Zeit außerhalb der Medaillenränge. Mit seinem sechsten und gleichzeitig letzten Versuch sicherte er sich die Goldmedaille und verwies seinen Konkurrenten Primož Kozmus auf den zweiten Rang. Nicht weniger umkämpft war der dritte Platz: Libor Charfreitag gewann Bronze, nachdem er mit seinem sechsten Wurf die Weite des Vizeweltmeisters von 2005 Wadsim Dsewjatouski knapp übertroffen hatte.

Speerwurf

Datei:Osaka07 D9A MJavelin participants.jpg
Die Teilnehmer dieses hochklassigen Speerwurfwettbewerbs

Finale: 2. September 2007, 19:15 Uhr

Zehnkampf

Datum: 31. August und 1. September 2007

Resultate Frauen

100 m

Finale: 27. August 2007, 22:20 Uhr

Wind: −0,2 m/s

Der Zieleinlauf war denkbar knapp: Gleich drei Läuferinnen lagen nahezu gleichauf. Nach dem Rennen dauerte es mehrere Minuten, bis die genaue Platzierung der Läuferinnen feststand. Zunächst wurde Lauryn Williams, dann Torri Edwards und schließlich nach detaillierter Auswertung des Zielfotos Veronica Campbell zur Siegerin erklärt. Für sie war es der erste Weltmeistertitel nach zwei olympischen Goldmedaillen im Jahr Athen 2004 über 200 Meter sowie als Mitglied der jamaikanischen 4-mal-100-Meter-Staffel.

200 m

Finale: 31. August 2007, 21:15 Uhr

Wind: +1,7 m/s

400 m

Datei:Osaka07 D5A W400M finish.jpg
Finaleinlauf über 400 Meter mit äußerst engen Abständen unter den Medaillengewinnerinnen

Finale: 29. August 2007, 21:50 Uhr

800 m

Finale: 28. August 2007, 21:20 Uhr

Die Kenianerin Janeth Jepkosgei Busienei führte von Anfang an mit einer Durchgangszeit von 56,16 Sekunden bei Rennhälfte. Auf der zweiten Runde versuchte vor allem Maria Mutola, die Lücke gering zu halten, wurde aber in der Zielkurve von Hasna Benhassi angegriffen. Mutola stürzte entkräftet auf der Zielgeraden. Mayte Martínez und Benhassi waren in der ersten Runde das Tempo nicht mitgegangen und überspurteten auf den letzten zweihundert Metern das gesamte Feld. Nur die führende Kenianerin, die einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg entgegenlief, war nicht mehr zu erreichen.

Doping:
Die im Vorlauf ausgeschiedene Russin Swetlana Tscherkassowa wurde kurz vor den Olympischen Spielen 2008 nach der Auswertung von Nachtests mit positiven Resultaten zusammen mit sechs weiteren russischen Sportlern für zwei Jahre gesperrt. Ihr Resultat bei diesen Weltmeisterschaften wurde annulliert.<ref name="DopTschSobFom" />

1500 m

Finale: 2. September 2007, 20:10 Uhr

Es gab zwei Dopingfälle in diesem Wettbewerb;
Die Russinnen Jelena Sobolewa (ursprünglich auf Platz zwei in 3:58,99 min) und Julija Fomenko (ursprünglich auf Platz sieben in 4:02,46 min) wurden kurz vor den Olympischen Spielen 2008 nach der Auswertung von Nachtests mit positiven Resultaten zusammen mit fünf weiteren russischen Sportlern für zwei Jahre gesperrt. Ihre Resultate bei diesen Weltmeisterschaften wurden annulliert.<ref name="DopTschSobFom" />

5000 m

Finale: 1. September 2007, 20:30 Uhr

Doping:
Die zunächst fünftplatzierte Türkin Elvan Abeylegesse wurde nachträglich des Dopings überführt und für zwei Jahre gesperrt. Ihre Resultate dieser Weltmeisterschaften – außer ihrem fünften Platz hier über 5000 Meter noch Silber über 10.000 Meter – wurden annulliert. Außerdem erhielt die Läuferin eine Sperre von zwei Jahren.<ref name="DopAbeyl" />

10.000 m

Datum: 25. August 2007, 21:50 Uhr

Dieser Wettbewerb lief nicht wie erwartet: Zwar kam Tirunesh Dibaba zu einem Favoritensieg, der von den Äthiopierinnen angestrebte Dreifacherfolg blieb jedoch aus. Dibabas ältere Schwester Ejegayehu stürzte und verlor deshalb einige Plätze, ihre Landsfrau Mestawet Tufa stieg mit Kreislaufproblemen aus.

Doping:
In diesem Rennen hatte die Türkin Elvan Abeylegesse zunächst die Silbermedaille erobert, die ihr allerdings ebenso wie ihr fünfter Platz über 5000 Meter aberkannt wurde, nachdem sie nachträglich des Dopings überführt und für zwei Jahre gesperrt wurde.<ref name="DopAbeyl" />

Marathon

Datum: 2. September 2007
7:00 Uhr

Ebenso wie der Wettbewerb der Männer fand auch der der Frauen unter extremen Witterungsbedingungen statt. Bei Temperaturen um die 30 °C dauerte es lange, bis Vorentscheidungen fielen. Nach zwanzig Kilometern lagen noch 28 Läuferinnen gleichauf an der Spitze. Erst bei Kilometer 35 hatten sich jene acht Teilnehmerinnen abgesetzt, die auch am Schluss vorne lagen. Die Entscheidung um die Medaillenränge fiel dann auf den letzten zwei Kilometern, als sich Catherine Ndereba absetzte und einen knappen Vorsprung bis ins Ziel verteidigte. Reiko Tosa konnte von den Zuschauern angefeuert einen Kilometer vor dem Ziel die bis dahin auf Platz drei liegende Zhu Xiaolin noch abfangen und sich bis ins Ziel fast an die zweitplatzierte Zhou Chunxiu heranarbeiten.

Die Deutsche Melanie Kraus hatte sich das Rennen gut eingeteilt. Bei Kilometer 25 noch auf Platz 35 liegend belegte sie am Ende Rang zwanzig. Mehr Probleme hatte die zweite deutsche Läuferin Susanne Hahn, die als 43. einlief. Die Liechtensteinerin Kerstin Metzler-Mennenga, die sich, wie nachträglich bekannt wurde, durch einen Sportbetrug qualifiziert hatte, kam auf den 53. Platz. Von 66 gestarteten Läuferinnen erreichten 57 das Ziel.

Marathon-Cup

Platz Land Athletinnen Zeit (h)
1 KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Kenia Catherine Ndereba
Rita Jeptoo Sitienei
Edith Masai
7:35:02
2 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China Zhou Chunxiu
Zhu Xiaolin
Zhang Shujing
7:35:52
3 JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan Reiko Tosa
Kiyoko Shimahara
Mari Ozaki
7:37:39
4 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland Ljubow Morgunowa
Gulnara Wygowskaja
Nailja Julamanowa
7:50:34
5 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien Anna Incerti
Deborah Toniolo
Lucilla Andreucci
8:12:41
6 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Ann Alyanak
Zoila Gómez
Dana Coons
8:13:24
7 Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg Äthiopien Askale Tafa
Zekiros Adanech
Robe Tola
8:58:46

Datum: 2. September 2007, 7:00 Uhr

Im Marathonlauf gab es zusätzlich auch eine Teamwertung. Es waren fünf Läuferinnen je Nation zugelassen, für die Wertung wurden die Zeiten der jeweils besten drei addiert. Der Wettbewerb zählte allerdings nicht zum offiziellen Medaillenspiegel.

100 m Hürden

Finale: 29. August 2007, 21:05 Uhr

Wind: −0,1 m/s

Noch nie lagen bei Weltmeisterschaften im Hürdensprint nur zwei Zehntelsekunden zwischen der ersten und der achten Läuferin. Es gewann die US-amerikanische Weltmeisterin von 2005 Michelle Perry vor der kanadischen Weltmeisterin von 2003 Perdita Felicien. Die Medaillengewinnerinnen trennten jeweils wenige Hundertstelsekunden voneinander. Der amtierenden Europameisterin Susanna Kallur aus Schweden reichte nicht einmal eine persönliche Bestzeit zum Gewinn der Bronzemedaille, auch ihr fehlte dazu eine Hundertstelsekunde.

400 m Hürden

Finale: 30. August 2007, 20:25 Uhr

3000 m Hindernis

Datei:Osaka07 D3A Women Steeplechase VC.jpg
Siegerehrung über 3000 m Hindernis

Finale: 27. August 2007, 20:20 Uhr

4 × 100 m Staffel

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Lauryn Williams
Allyson Felix (Finale)
Mikele Barber
Torri Edwards (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Carmelita Jeter
Mechelle Lewis
41,98 WL
2 JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika Sheri-Ann Brooks
Kerron Stewart
Simone Facey
Veronica Campbell (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Shelly-Ann Fraser
42,01
3 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien Olivia Borlée
Hanna Mariën
Elodie Ouédraogo
Kim Gevaert
42,75 NR
4 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Laura Turner
Montell Douglas
Emily Freeman
Joice Maduaka
42,87
5 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland Jekaterina Grigorjewa (Finale)
Natalja Russakowa
Julija Guschtschina
Jewgenija Poljakowa
im Vorlauf außerdem:
Irina Chabarowa
42,97
6 BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Belarus Nastassja Schuljak
Natallja Safronnikawa
Alena Neumjarschyzkaja
Aksana Drahun
43,37
7 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Katja Wakan
Cathleen Tschirch
Johanna Kedzierski
Verena Sailer
43,51
8 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen Marta Jeschke
Daria Korczyńska
Dorota Jędrusińska
Ewelina Klocek
43,57

Finale: 1. September 2007, 22:05 Uhr

Es kam zum erwarteten Sieg der favorisierten US-Staffel. Auf der Ziellinie wurde es zwar nochmal eng, da Jamaika mit Veronica Campell stark aufkam und die US-Amerikanerin Torri Edwards die letzten Meter nur auslief, aber es reichte am Ende. Die deutsche Staffel blieb mit guten Wechseln innerhalb ihrer Möglichkeiten, nachdem sie aufgrund eines angeblichen Wechselfehlers im Vorlauf zeitweilig als disqualifiziert galt, dann aber doch im Finale starten durfte.

Datei:Osaka07 D8A W4-100M US celebrating.jpg
Die siegreichen Läuferinnen der US-amerikanischen Staffel

4 × 400 m Staffel

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA DeeDee Trotter
Allyson Felix (Finale)
Mary Wineberg
Sanya Richards (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Monique Hennagan
Natasha Hastings
3:18,55 WL
2 JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika Shericka Williams
Shereefa Lloyd
Davita Prendergast
Novlene Williams (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Anastasia Le-Roy
3:19,73 NR
3 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Christine Ohuruogu (Finale)
Marilyn Okoro
Lee McConnell
Nicola Sanders
im Vorlauf außerdem:
Donna Fraser
3:20,04 NR
4 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland Ljudmila Litwinowa
Natalja Nasarowa
Tatjana Weschkurowa (Finale)
Natalja Antjuch (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Jelena Migunowa
Tatjana Lewina
3:20,25
5 BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Belarus Juljana Juschtschanka
Iryna Chljustawa
Ilona Ussowitsch (Finale)
Swjatlana Ussowitsch
im Vorlauf außerdem:
Hanna Kosak
3:21,88 NR
6 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen Zuzanna Radecka
Grażyna Prokopek
Ewelina Sętowska-Drick (Finale)
Anna Jesień
im Vorlauf außerdem:
Agnieszka Karpiesiuk
3:26,49
7 KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba Aymée Martínez
Daimí Pernía
Zulia Calatayud
Indira Terrero
3:27,05
8 MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Mexiko Zudikey Rodríguez
Gabriela Medina
Nallely Vela
Ana Guevara
3:29,14

Finale: 2. September 2007, 20:30 Uhr

20 km Gehen

Datum: 31. August 2007, 8:00 Uhr

Hochsprung

Finale: 2. September 2007, 19:00 Uhr

Stabhochsprung

Finale: 28. August 2007, 19:30 Uhr

Jelena Issinbajewa sprang mit ihrem ersten Versuch über 4,65 m, ihre zweite Höhe von 4,80 m überwand sie im zweiten Versuch und war damit Weltmeisterin. Dreimal versuchte sie sich dann an der Weltrekordmarke von 5,02 m, konnte diese Höhe aber nicht meistern.

Weitsprung

Finale: 28. August 2007, 20:50 Uhr

Tatjana Lebedewa sprang ihre Siegesweite im zweiten Versuch und wiederholte das Resultat mit ihrem dritten Sprung noch einmal. Naide Gomes lag bis zum letzten Versuch an zweiter Stelle, wurde dann aber von den beiden Russinnen Ljudmila Koltschanowa und Tatjana Kotowa übertroffen. Kotowa hatte bei den letzten drei Weltmeisterschaften jeweils Silber errungen und gewann nun Bronze.

Dreisprung

Finale: 31. August 2007, 19:30 Uhr

Hier gab es gleich zwei Athletinnen, die nachträglich wegen positiver Dopingproben disqualifiziert wurden:
Der Griechin Chrysopigi Devetzi, die mit 15,04 m auf den dritten Platz gekommen war, wurden ihre Resultate vom 31. August, 2007 bis 30. August, 2009 aberkannt. Darüber hinaus hatte sie eine zweijährige Sperre hinzunehmen.<ref name="DopDevet" />
Die Russin Anna Pjatych, die mit 14,88 m zunächst Vierte war, erhielt aufgrund von Dopingmissbrauch im Jahr 2017 eine vierjährige Sperre, rückwirkend gültig ab dem 15. Dezember 2016. Unter anderem ihr bei diesen Weltmeisterschaften erzieltes Resultat wurde annulliert.<ref name="DopPjat" />

Kugelstoßen

Finale: 26. August 2007, 19:45 Uhr

Doping:
Die zunächst zweitplatzierte Belarussin Nadseja Astaptschuk wurde im Laufe der Jahre mehrfacher Dopingvergehen überführt. Zuletzt wurden alle ihre Resultate von 2005 bis 2012 annulliert.<ref name="DopAstap" />

Diskuswurf

Finale: 29. August 2007, 19:45 Uhr

Franka Dietzsch gelang ihre Siegesweite gleich im ersten Wurf.

Doping:
Die Russin Darja Pischtschalnikowa, die mit 65,78 m auf den zweiten Platz gekommen war, wurde nachträglich disqualifiziert. Sie legte nach Bekanntwerden positiver Befunde in ihren Dopingproben ein umfassendes Geständnis ab und wurde nach Weiterleitung ihrer eigentlich vertraulichen Aussagen zum russischen Staatsdoping durch die WADA an die russische Anti-Doping-Agentur RUSADA in Russland als Verräterin gebrandmarkt und für zehn Jahre gesperrt.<ref name="DopPischt" />

Hammerwurf

Finale: 30. August 2007, 19:30 Uhr

Betty Heidler übernahm im zweiten Durchgang die Führung. Wenxiu Zhang und Yipsi Moreno kamen zwar fast an Heidlers Weite heran, aber letztlich blieb die deutsche Werferin vorn. Moreno errang bereits ihre vierte Weltmeisterschaftsmedaille.

Doping:
Die zunächst zehntplatzierte Russin Gulfija Chanafejewa wurde kurz vor den Olympischen Spielen 2008 nach der Auswertung von Nachtests mit positiven Resultaten zusammen mit sechs weiteren russischen Athleten für zwei Jahre gesperrt. Ihr Resultat bei diesen Weltmeisterschaften wurde annulliert.<ref name="DopTschSobFom" />

Speerwurf

Finale: 31. August 2007, 20:40 Uhr

Siebenkampf

Datum: 25. und 26. August 2007

Carolina Klüft errang zum dritten Mal in Folge den Weltmeistertitel, gewann ihren achtzehnten Wettkampf in Folge. Mit ihrer Punktzahl stellte sie gleichzeitig eine neue Weltjahresbestleistung und einen neuen Europarekord auf.

Weblinks

Commons: Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2007 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Video

Einzelbelege und Hinweise

<references />

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