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Michael Blackwood (Leichtathlet)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Michael Blackwood (* 29. August 1976 in Kingston) ist ein jamaikanischer Leichtathlet, der sich auf den 400-Meter-Lauf spezialisiert hat – mit einer persönlichen Bestmarke von 44,60 s in Madrid (2002).

Er gewann verschiedene Medaillen bei kleineren internationalen Wettbewerben:

Jahr Turnier Ort Resultat Zusatz
2002 Commonwealth Games Manchester 1.
IAAF Grand Prix Final Paris 1.
Weltcup Madrid 1. 44,60 s, aktuelle PB
2003 Weltfinale Monaco 2.
2004 Weltfinale Monaco 1.

Er gewann nie ein größeres Turnier, obwohl er bei den Weltmeisterschaften 2003 in Saint-Denis bei Paris als Dritter nahe dran war. Im Wettbewerb des 400-Meter-Laufes bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen wurde er mit 45,55 s Achter. Bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki erreichte er nur die Halbfinals als Dritter im Vorlauf.

Trotzdem war Blackwood Teil vieler erfolgreicher 4-mal-400-Meter-Staffeln. Er gewann die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney und den Hallenweltmeisterschaften 2001 in Lissabon. Bei den Hallenweltmeisterschaften 2003 in Birmingham wurde die Staffel Erste, nachdem die russische und US-amerikanische Stafel nachträglich disualifiziert wurde. Bei den Weltmeisterschaften 2003 in Paris/Saint-Denis wurde die Staffel ebenfalls Dritte (später rückte sie auf den zweiten Platz vor). Als Vorläufer trug er bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki zu Bronze bei.

Fünf Jahre später stand Blackwood mit einer völlig neu formierten Staffel bei den Hallenweltmeisterschaften 2008 in Valencia wieder im Finale und konnte erneut Silber gewinnen.

Michael Blackwood hat bei einer Größe von 1,90 m ein Wettkampfgewicht von 79 kg.

Weblinks

Vorlage:Navigationsleiste Hallenweltmeister im 4×400-Meter-Staffellauf