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Olympische Sommerspiele 2004/Leichtathletik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Leichtathletik bei den
XXVIII. Olympischen Spielen 2004
colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122; text-align: center;" | Datei:Olympic rings.svg
Datei:Athletics pictogram.svg
Information
Austragungsort GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Athen
Wettkampfstätte Olympiastadion
einige Wettbewerbe: Antikes Stadion
Datum 18. bis 29. August 2004
Entscheidungen 46 (24 Datei:Unicode Geschlechtersymbole.svg, 22 Datei:Unicode Geschlechtersymbole.svg)
Sydney 2000
Logo der Olympischen Spiele 2004
Olympische Spiele 2004
Bereinigter Medaillenspiegel Leichtathletik
Platz Mannschaft Datei:Gold medal-2008OB.svg Datei:Silver medal-2008OB.svg Datei:Bronze medal-2008OB.svg Total
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 9 11 5 25
2 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 6 7 6 19
3 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien 3 1 4
4 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 3 5
2 Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg Äthiopien 2 3 2 7
6 GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland 2 2 1 5
7 JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika 2 1 2 5
KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba 2 1 2 5
9 MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Marokko 2 1 3
10 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 2 1 3
11 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China 2 2
JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan 2 2
13 KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Kenia 1 4 2 7
14 LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Litauen 1 1 2
15 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 1 2 3
16 BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg Bahamas 1 1 2
PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 1 1 2
18 Dominikanische RepublikDatei:Flag of the Dominican Republic.svg Dominikanische Republik 1 1
KamerunDatei:Flag of Cameroon.svg Kamerun 1 1
NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 1 1
BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Belarus 1 1
22 RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien 2 1 3
23 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 2 2
SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Südafrika 2 2
25 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien 1 2 3
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien 1 2 3
UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine 1 2 3
28 DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark 1 1 2
PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal 1 1 2
30 LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland 1 1
MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Mexiko 1 1
UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn 1 1
33 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 2 2
NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Nigeria 2 2
35 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien 1 1
EritreaDatei:Flag of Eritrea.svg Eritrea 1 1
EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Estland 1 1
KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Kasachstan 1 1
SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 1 1

Bei den XXVIII. Olympischen Spielen 2004 in Athen wurden 46 Wettkämpfe in der Leichtathletik ausgetragen, 24 davon für Männer und 22 für Frauen. Mit wenigen Ausnahmen fanden die Wettbewerbe im Olympiastadion statt. Austragungsort für das Kugelstoßen – Frauen und Männer – war das Antike Stadion von Athen, die beiden Marathonläufe begannen in Marathon und endeten im Panathinaiko-Stadion.

Teilnehmer

Wie bereits vier Jahre zuvor in Sydney betraten Süd- und Nordkorea bei der Eröffnungsfeier gemeinsam das Olympiastadion. Die beiden Verbände hatten sogar über ein gemeinsames Team nachgedacht, dazu kam es jedoch nicht.<ref>Korea plant vereinigtes Team. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung 15. März 2003, faz.net, abgerufen am 28. Februar 2022</ref> Dieses positive Zeichen für eine Annäherung der beiden Staaten wurde später allerdings nach und nach wieder aufgeweicht und schlug spätestens nach den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin ins Gegenteil um. Bis zu den Winterspielen 2018 in Pyeongchang rückten beide Länder politisch, wirtschaftlich und militärisch wieder weit auseinander.

Wettbewerbe

Im Wettbewerbsangebot der Leichtathletik gab es bei diesen Spielen zum ersten Mal seit längerer Zeit keine Änderungen. Das Angebot für Frauen hatte den Umfang der Männerwettbewerbe durch die Erweiterungen vergangener Jahre fast erreicht. Im Bereich Laufen fehlte nur noch der 3000-Meter-Hindernislauf, der allerdings bereits bei den Olympischen Spielen 2008 hinzukommen sollte. Darüber hinaus gab und gibt es für die Frauen im Gehen nur eine Distanz im Gegensatz zu zwei Strecken bei den Männern. Weitere Unterschiede finden sich außerdem in der Hürdenhöhe auf den beiden Hürdendistanzen sowie der Länge der kürzeren Hürdenstrecke, die bei den Männern 110 Meter und bei den Frauen 100 Meter beträgt, um den unterschiedlichen Schrittlängen der Geschlechter Rechnung zu tragen. Außerdem sind die Geräte in den Wurf- und Stoßdisziplinen bei den Frauen etwas leichter als bei den Männern. Als Mehrkampf wurde und wird bei den Frauen ein Siebenkampf, bei den Männern ein Zehnkampf ausgetragen.

Stadion und Sportstätten

Das Athener Olympiastadion war bereits vorhanden und wurde auch vorher schon vor allem für die Austragung von Fußballspielen, aber auch für die Leichtathletik genutzt. Mit 156 Millionen Euro wurde es für die Olympischen Spiele auf den neuesten Stand gebracht. Die Sportanlage gehört zu den wenigen, die sich nach Beendigung der Spiele noch in gutem Zustand befinden und weiter intensiv genutzt werden. Fast alle anderen der teilweise komplett neu errichteten oder aber für sehr viel Geld modernisierten Sportstätten sind heute dem Verfall ausgeliefert. Veranstaltungen gibt es dort nicht mehr, eine Pflege findet nicht statt und die weitreichenden Pläne zur Einbindung der Anlagen in Freizeitparks wurden nie umgesetzt.<ref>Wie die Olympischen Spiele Griechenland ruinierten. In: Die Zeit 29. Juli 2012, zeit.de, abgerufen am 28. Februar 2022</ref> Einige wenige Wettbewerbe wurden nicht im Olympiastadion, sondern im Panathinaiko-Stadion, dem antiken Stadion von Athen ausgetragen.

Finanzkrise des Ausrichters Griechenland

Nicht alleine die verfallenden Sportstätten brachten dem Veranstalter Schwierigkeiten und Probleme. Die Ausrichtung der Spiele hatte nicht wie erhofft eine Belebung der Wirtschaft zur Folge, sondern im Gegenteil müssen ca. zwölf Milliarden Euro daraus resultierender Schulden abgetragen werden. Diese Spiele belasteten den von Krisen geschüttelten Haushalt Griechenlands zusätzlich so intensiv, dass es nur wenige Jahre später fast zu einem Staatsbankrott gekommen wäre.<ref>Griechenland: Olympische Spiele 2004 brachten 12 Milliarden Euro Schulden. In: Deutsche MittelstandsNachrichten 27. Februar 2012, deutsche-mittelstands-nachrichten.de, abgerufen am 28. Februar 2022</ref>

Doping

Es gab eine ganze Reihe von Dopingfällen in der Leichtathletik bei diesen Spielen. Einige betroffene Sportler wurden unmittelbar im Anschluss an ihren Wettkampf überführt, andere durften wegen positiver Dopingproben, deren Ergebnis vor Beginn der Spiele offiziell wurde, gar nicht erst antreten und weiteren Sportlern wurde erst Jahre später bei Nachkontrollen der konservierten Proben mittels neuer Überprüfungsmethoden der Einsatz unerlaubter Mittel nachgewiesen. Das hatte für die Betreffenden in der Regel die Aberkennung ihres Resultats und eine Rückgabeforderung eventuell erhaltener Medaillen zur Folge. In dem oben aufgeführten Medaillenspiegel sind die entsprechend veränderten Ergebnisse in den einzelnen Disziplinen komplett berücksichtigt. Ein ziemlicher Sumpf tat sich hier auf, in den die Leichtathletik immer mehr hineingeriet, denn auch bei zahlreichen späteren großen Meisterschaften auf Kontinental- und Weltniveau riss die Zahl der Dopingbetrüger nicht ab.

  • Die beiden griechischen Medaillenkandidaten Konstantinos Kenteris, unter anderem Weltmeister von 2001 über 200 Meter, und Ekaterini Thanou, unter anderem Europameisterin über 100 Meter, wurden am Vorabend vor der Eröffnungsfeier von einem griechischen Funktionär vor einer unangekündigten Dopingkontrolle gewarnt. Beide tauchten ab – um persönliche Sachen abzuholen, hieß es. Auch das Nachholen der Kontrolle zwei Stunden später war nicht möglich, die Ausrede lautete, es habe einen Motorradunfall gegeben, was sich als unwahr herausstellte. Bevor der Dopingtest eventuell doch noch in die Tat umgesetzt werden konnte, gaben sowohl Kenteris als auch Thanou ihre Akkreditierung für die Spiele zurück. Daraufhin erfolgte umgehend eine Sperre für zwei Jahre. Doch sieben Monate später sprach ein fünfköpfiges Gremium des griechischen Leichtathletikverbands beide Sportler frei. Als Schuldiger wurde Trainer Christos Tzekos ausgemacht. Er habe es versäumt, dafür zu sorgen, dass seine beiden Schützlinge zur Dopingkontrolle erscheinen. Der Motorradunfall fand keine Erwähnung. Bei einer Razzia in Tzekos’ Geschäftsräumen wurden rund 1500 Ampullen mit verbotenen Substanzen gefunden. Der Weltleichtathletikverband IAAF akzeptierte den Freispruch der Athleten nicht, die Sperre blieb in Kraft. Kenteris trat als Leistungssportler zurück, während Thanou bei den Olympischen Spielen 2008 antreten wollte. Doch die IAAF verweigerte ihre Akkreditierung. Im Mai 2011 wurden Thanou und Kenteris zu 31 Monaten Gefängnis mit Bewährung wegen Meineides verurteilt, von einem Berufungsgericht jedoch wieder freigesprochen.<ref name="KentThalDop">Einer der grössten Olympia-Skandale: Kenteris und Thanou und der mysteriöse Töff-Unfall, watson.ch, 12. August 2017, abgerufen am 28. Februar 2022</ref>
  • Anton Galkin, Russland400-Meter-Lauf (zunächst Vierter seines Halbfinallaufs). Er wurde nachträglich wegen Dopingmissbrauchs disqualifiziert. In seiner Dopingprobe wurde Stanozolol nachgewiesen.<ref name="GalkDop">IOC sanctions 400m runner Anton Galkin for failing anti-doping test, olympics.com/ioc/news (englisch), 27. August 2004, abgerufen am 28. Februar 2022</ref>
  • Duane Ross, USA110-Meter-Hürdenlauf (zunächst als Fünfter seines Halbfinallaufs ausgeschieden). Er wurde aufgrund von Ermittlungsergebnissen aus der BALCO-Affäre von der US-Anti-Doping-Kommission für zwei Jahre gesperrt. Seine Resultate wurden rückwirkend zum 2. November 2001 für alle Wettkämpfe nachträglich gestrichen.<ref name="RossDop">Ross suspended two years, 6. Februar 2010 espn.com (englisch), abgerufen am 28. Februar 2022</ref>
  • Aljaksej Ljasnitschy, BelarusHochsprung (ohne gültigen Versuch im Vorkampf ausgeschieden). Ljasnitschy hatte zwar keinen gültigen Versuch geschafft und kam damit erst gar nicht in die Wertung, anschließend wurde bei der Dopingkontrolle die Substanz Clenbuterol nachgewiesen. Er wurde daraufhin von den Spielen ausgeschlossen und für zwei Jahre gesperrt.<ref name="LesnitDop">Doping: Eine Chronologie der Fälle von Athen, welt.de, 30. August 2004, abgerufen am 28. Februar 2022</ref>
  • Jurij Bilonoh, UkraineKugelstoßen (zunächst Erster). Ihm wurde die Einnahme des verbotenen Mittels Nandrolon nachgewiesen, was seine Disqualifikation zur Folge hatte.<ref name="BilZicKriwJatDop">IOC disqualifies four medallists from Athens 2004 following further analysis of stored samples 5. Dezember 2012, olympics.com/ioc/news, (englisch), abgerufen am 28. Februar 2022</ref>
  • Róbert Fazekas, UngarnDiskuswurf (zunächst Erster). Er verbrachte viele Stunden bei seiner Dopingprobe nach dem Wettkampf und ihm gelang es trotz großer Mengen von Flüssigkeiten, die er zu sich nahm, die Urinprobe nicht zu ermöglichen. Die zuständigen Kontrolleure verhinderten derweil, dass Fazekas eine sorgfältig vorbereitete Betrugsmasche mittels eines in seinem Genitalbereich angebrachten Plastiksacks mit Fremdurin in Gang setzen konnte.<ref name="FazekDop">Austausch von Körperflüssigkeiten. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung 30. April 2004, abgerufen am 28. Februar 2022</ref>
  • Adrián Annus, UngarnHammerwurf (zunächst Erster). Der Athlet erschien nicht zu einer bei seiner Rückkehr in Ungarn regulär angesetzten Dopingkontrolle, sodass ihm sein Olympiasieg aberkannt wurde.<ref name="AnnusDop">Hammerwurf-Olympiasieger Annus gibt Gold ab. In: Rheinische Post 21. Oktober 2004, abgerufen am 28. Februar 2022</ref>
  • Iwan Zichan, Belarus – Hammerwurf (zunächst Dritter). Ihm wurde seine Bronzemedaille am 5. Dezember 2012 aberkannt, nachdem ihm nachträglich Dopingmissbrauch nachgewiesen wurde.<ref name="BilZicKriwJatDop" />
  • Schanna Block, Ukraine – 100-Meter-Lauf (zunächst Sechste ihres Halbfinallaufs). Sie wurde im Oktober 2011 wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen nachträglich disqualifiziert.<ref name="BlockDop">Pintusewitsch-Block zwei Jahre gesperrt, derwesten.de 23. Dezember 2011, abgerufen am 28. Februar 2022</ref>
  • Marion Jones, USA – Weitsprung (zunächst Fünfte). Sie wurde im Gefolge der BALCO-Affäre nachträglich wegen Dopings disqualifiziert.<ref name="JonesDop">Marion Jones hofft auf eine kurze Haftstrafe welt.de, 6. Oktober 2007, abgerufen am 28. Februar 2022</ref> Sie war auch Mitglied der US-amerikanischen 4-mal-100-Meter-Staffel, für die es keine Disqualifikation gab – was wohl vor allem daran lag, dass die Staffel im Finale nach Stabverlust nicht ins Ziel kam.
  • Irina Korschanenko, Russland – Kugelstoßen (zunächst Erste). Ihr wurde im Anschluss an ihren Wettkampf die Einnahme des verbotenen Mittels Stanozolol nachgewiesen, was ihre Disqualifikation zur Folge hatte.<ref name="KorschDop">Korschanenko verliert Gold - Kleinert gewinnt Silber. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung 23. August 2004, faz.net, abgerufen am 28. Februar 2022</ref>
  • Swetlana Kriweljowa, Russland – Kugelstoßen (zunächst Dritte). Am 5. Dezember 2012 wurde sie nachträglich wegen nachgewiesenen Dopingvergehens disqualifiziert und musste ihre Bronzemedaille abgeben.<ref name="BilZicKriwJatDop" />
  • Olga Shukina, Usbekistan – Kugelstoßen (nicht über die Qualifikation hinausgekommen). Sie war bei einer Trainingskontrolle kurz vor den Spielen positiv auf Clenbuterol getestet worden, was jedoch erst nach den Spielen von Athen offiziell wurde. Ihr Resultat wurde annulliert und sie wurde vom Weltverband IAAF für zwei Jahre gesperrt.<ref name="ShchukDop">Shchukina tested positive for Clenbuterol Offizielle Seite des IOC 20. August 2004, abgerufen am 28. Februar 2022</ref>
  • Iryna Jattschanka, Belarus – Diskuswurf (zunächst Dritte). Auch ihr wurde die Bronzemedaille 2012 wegen nachgewiesenen Dopingvergehens aberkannt.<ref name="BilZicKriwJatDop" />

Darüber hinaus hatte es schon im Vorfeld dieser Spiele zwei Sportler gegeben, die wegen nachgewiesenen Dopingmissbrauchs gar nicht erst antreten durften.

Weitere Ungereimtheiten gab es bei der Siegerin über 100 Meter Julija Neszjarenka aus Belarus. Sie wurde nach Angaben des polnischen Leichtathletikverbands zwei Jahre vor den Spielen des Dopingmissbrauchs mittels Clenbuterol überführt. Da das zuständige Labor jedoch keine Akkreditierung für die IAAF oder das IOC hatte, blieb dieses Resultat für immer ohne Folgen.<ref name="Nester">Doping-Affäre um Nesterenko wohl ohne Folgen. In: Kölner Stadt-Anzeiger 14. September 2004, abgerufen am 28. Februar 2022</ref>

Sportliche Erfolge

Das Leistungsniveau bei diesen Olympischen Spielen war wie eigentlich fast immer zu Zeiten solcher Höhepunkte für die Sportler hoch. Eine Rekordflut, wie in der Vergangenheit bei solchen Veranstaltungen immer wieder erlebt, gab es allerdings wie schon 1996 in Atlanta und 2000 in Sydney nicht, dazu war das Niveau dieser Rekorde einfach zu hoch.

Erfolgreichste Nation waren wieder einmal die Vereinigten Staaten. Sie stellten neun Olympiasieger und gewannen insgesamt 25 Medaillen – eine Steigerung gegenüber dem Ergebnis von vor vier Jahren. An die zweite Stelle rückte wieder Russland, das sein letztes Ergebnis erheblich steigern konnte und damit wieder etwas näher an das Niveau der früheren Sowjetunion herankam. Auch Großbritannien hatte wieder etwas bessere Bilanz als noch in Sydney. Es gab drei Olympiasiege und eine weitere Bronzemedaille. Ebenfalls drei Sieger bzw. Siegerinnen stellte Schweden ohne weitere Medaillen. Sieben Nationen errangen je zwei Goldmedaillen, dies waren Äthiopien – zusätzlich dreimal Silber und zweimal Bronze, Gastgeber Griechenland – zusätzlich zweimal Silber und einmal Bronze, Jamaika – zusätzlich einmal Silber und zweimal Bronze, Kuba – zusätzlich einmal Silber und zweimal Bronze, Marokko – zusätzlich einmal Silber, Italien – zusätzlich einmal Bronze, China – ohne weiteren Medaillen und Japan – ohne weiteren Medaillen. Für alle anderen Nationen gab es in der Leichtathletik höchstens eine Goldmedaille.

Bei den einzelnen Sportlern sind besonders folgende Leistungen zu nennen.

Resultate Männer

100 m

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Justin Gatlin Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 9,8500
2 Francis Obikwelu PortugalDatei:Flag of Portugal.svg POR 09,86 ER
3 Maurice Greene Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 9,8700
4 Shawn Crawford Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 9,8900
5 Asafa Powell JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 9,9400
6 Kim Collins Saint Kitts NevisDatei:Flag of Saint Kitts and Nevis.svg SKN 10,00000
7 Obadele Thompson BarbadosDatei:Flag of Barbados.svg BAR 10,10000
DNF Aziz Zakari GhanaDatei:Flag of Ghana.svg GHA

Finale: 22. August 2004, 23:10 Uhr

Wind: +0,6 m/s

Der US-Amerikaner Justin Gatlin gewann die Königsdisziplin der Leichtathletik überraschend mit neuer Weltjahresbestzeit von 9,85 s. Francis Obikwelu, ein geborener Nigerianer, der nun für Portugal startete, verbesserte mit seinem zweiten Platz den alten Europarekord von Linford Christie auf 9,86 s.

Maurice Greene (USA), der angetreten war, um seinen Olympiasieg von 2000 zu wiederholen, konnte bereits im Halbfinale nicht gänzlich überzeugen. Er gewann im Finale Bronze. Damit blieb Carl Lewis der einzige 100-Meter-Sprinter, der seinen Olympiasieg wiederholen konnte. Erst Usain Bolt gelang das später wieder.

200 m

Datei:20090818 Shawn Crawford.jpg
Olympiasieger Shawn Crawford
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Shawn Crawford Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 19,79 PB
2 Bernard Williams Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 20,01 PB
3 Justin Gatlin Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 20,03000
4 Frank Fredericks NamibiaDatei:Flag of Namibia.svg NAM 20,14000
5 Francis Obikwelu PortugalDatei:Flag of Portugal.svg POR 20,14000
6 Stéphan Buckland MauritiusDatei:Flag of Mauritius.svg MRI 20,24000
7 Tobias Unger DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 20,64000
DNS Asafa Powell JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM

Finale: 26. August 2004, 22:50 Uhr

Wind: +1,2 m/s

Nach zwanzig Jahren – seit Ralf Lübke 1984 in Los Angeles – erreichte mit dem Kornwestheimer Tobias Unger wieder ein deutscher Läufer das Finale Er wurde in 20,64 s Siebter und damit zweitbester Europäer. Asafa Powell aus Jamaika trat zu diesem Endlauf nicht an.

Doping:
Das Rennen war im Hinblick auf die Begleitumstände einer der außergewöhnlichsten Wettkämpfe der Spiele in Athen. Der Start verzögerte sich, da das Publikum durch lautstarke Äußerungen keinen geordneten Wettkampfablauf zuließ. Damit wollten die Zuschauer gegen die Turbulenzen um den Sprintstar Konstantinos Kenteris protestieren, der nach verweigerten Dopingproben nicht starten durfte und nach seinem Olympiasieg von 2000 in Sydney somit keine zweite Goldmedaillenchance bekam.<ref name="KentThalDop" /> Frank Fredericks aus Namibia, mit 36 Jahren der älteste Teilnehmer im Starterfeld, versuchte das Publikum mit beschwichtigenden Gesten zu beruhigen.

400 m

Datei:JeremyWariner1.JPG
Gold für Jeremy Wariner
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Jeremy Wariner Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 44,00
2 Otis Harris Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 44,16
3 Derrick Brew Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 44,42
4 Alleyne Francique GrenadaDatei:Flag of Grenada.svg GRN 44,66
5 Brandon Simpson JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 44,76
6 Davian Clarke JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 44,83
7 Leslie Djhone FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 44,94
8 Michael Blackwood JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 45,55

Finale: 23. August 2004, 21:05 Uhr

Doping:
Der in seinem Viertelfinallauf auf Platz vier eingelaufene Anton Galkin aus Russland wurde nachträglich wegen Dopingmissbrauchs disqualifiziert. In seiner Dopingprobe wurde Stanozolol nachgewiesen.<ref name="GalkDop" />

800 m

Datei:Yuri Borzakovski photo in Zhukovskiy city center.jpg
Juri Borsakowski mit strahlendem Lächeln
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Juri Borsakowski RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 1:44,45
2 Mbulaeni Mulaudzi SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg RSA 1:44,61
3 Wilson Kipketer DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg DEN 1:44,65
4 Mouhssin Chehibi MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg MAR 1:45,16
5 Wilfred Bungei KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 1:45,31
6 Hezekiél Sepeng SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg RSA 1:45,53
7 Djabir Saïd-Guerni AlgerienDatei:Flag of Algeria.svg ALG 1:45,61
8 Ismail Ahmed Ismail SudanDatei:Flag of Sudan.svg SUD 1:52,49

Finale: 28. August 2004, 20:50 Uhr

1500 m

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Hicham El Guerrouj MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg MAR 3:34,18
2 Bernard Lagat KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 3:34,30
3 Rui Silva PortugalDatei:Flag of Portugal.svg POR 3:34,68
4 Timothy Too Kiptanui KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 3:35,61
5 Iwan Heschko UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 3:35,82
6 Michael East Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 3:36,33
7 Reyes Estévez SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 3:36,63
8 Gert-Jan Liefers NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 3:37,17

Finale: 24. August 2004, 23:40 Uhr

5000 m

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Hicham El Guerrouj MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg MAR 13:14,39
2 Kenenisa Bekele Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 13:14,59
3 Eliud Kipchoge KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 13:15,10
4 Gebregziabher Gebremariam Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 13:15,35
5 Dejene Berhanu Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 13:16,92
6 John Kemboi Kibowen KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 13:18,24
7 Zersenay Tadese EritreaDatei:Flag of Eritrea.svg ERI 13:24,31
8 Craig Mottram AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 13:25,70

Finale: 28. August 2004, 21:05 Uhr

10.000 m

Datei:10,000-meter final during the 2004 Olympics.jpg
Start zum 10.000-Meter-Rennen
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Kenenisa Bekele Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 27:05,10 Olympischer Rekord
2 Sileshi Sihine Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 27:09,39000
3 Zersenay Tadese EritreaDatei:Flag of Eritrea.svg ERI 27:22,57 NR
4 Boniface Toroitich Kiprop UgandaDatei:Flag of Uganda.svg UGA 27:25,48000
5 Haile Gebrselassie Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 27:27,70000
6 John Cheruiyot Korir KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 27:41,91000
7 Moses Cheruiyot Mosop KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 27:46,61000
8 Ismaïl Sghyr FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 27:57,09000

Datum: 20. August, 22:35 Uhr

Der Äthiopier Haile Gebrselassie, der alles beherrschende Langstreckenläufer der 1990er Jahre, belegte den fünften Platz. Gebrselassie wandte sich anschließend auch der Marathondistanz zu, trat aber bei den Olympischen Spielen 2008 noch ein weiteres Mal auf der 10.000-Meter-Strecke an.

Marathon

Datei:Stefano Baldini cropped.jpg
Gold für Stefano Baldini
Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Stefano Baldini ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 2:10:55
2 Mebrahtom Keflezighi Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 2:11:29
3 Vanderlei de Lima BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg BRA 2:12:11
4 Jon Brown Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 2:12:26
5 Shigeru Aburaya JapanDatei:Flag of Japan.svg JPN 2:13:11
6 Toshinari Suwa JapanDatei:Flag of Japan.svg JPN 2:13:24
7 Erick Wainaina KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 2:13:30
8 Alberto Chaíça PortugalDatei:Flag of Portugal.svg POR 2:14:17
...
29 Michael Buchleitner OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 2:19:19
DNF Viktor Röthlin SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI

Datum: 29. August, 18:00 Uhr

Der Brasilianer Vanderlei de Lima führte das Rennen an, bis er acht Kilometer vor dem Ziel von einem Zuschauer attackiert und von der Straße gedrängt wurde. Dieser trug ein Kilt-Kostüm und hatte auf seinem Rücken ein Plakat befestigt mit der Aufschrift „The Grand Prix Priest. Israel Fulfillment of Prophecy Says The Bible. The Second Coming Is Near“. Der nach Polizeiangaben stark angetrunkene Mann wurde sofort verhaftet und abgeführt. De Lima, der schon vorher ziemlich erschöpft war, verlor durch das Gerangel über zehn Sekunden und wurde fünf Kilometer vor dem Ziel von Baldini und Keflezighi eingeholt. Der Südamerikaner beklagte anschließend, er habe durch die Attacke im letzten Viertel des Laufes seinen Rhythmus und somit möglicherweise auch den Sieg verloren.

Bei dem Angreifer handelte es sich um den 56-jährigen Iren Cornelius Horan, der im Vorjahr beim Formel-1-Grand-Prix von Großbritannien in Silverstone auf die Strecke gelaufen war. Er wurde im Anschluss von einem Athener Gericht zu einer Bewährungsstrafe von zwölf Monaten und einer Geldbuße von 3000 Euro verurteilt.

Der große Favorit und Weltrekordler Paul Tergat aus Kenia landete auf einem für ihn enttäuschenden zehnten Platz.

110 m Hürden

Datei:Liu Xiang Doha 2010 cropped.jpg
Der siegreiche Liu Xiang
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Liu Xiang China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN 12,91 WRe/Olympischer Rekord
2 Terrence Trammell Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 13,180000000
3 Anier García KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 13,200000000
4 Maurice Wignall JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 13,210000000
5 Staņislavs Olijars LettlandDatei:Flag of Latvia.svg LAT 13,210000000
6 Charles Allen KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN 13,480000000
7 Matheus Facho Inocêncio BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg BRA 13,490000000
8 Ladji Doucouré FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 13,760000000

Finale: 27. August 2004, 21:30 Uhr

Wind: +0,3 m/s

Liu Xiang egalisierte den elf Jahre alten Weltrekord des Briten Colin Jackson.

Doping:
Der zunächst auf Rang fünf des ersten Halbfinales gewertete und damit dort ausgeschiedene US-Amerikaner Duane Ross wurde aufgrund von Ermittlungsergebnissen aus der BALCO-Affäre von der US-Anti-Doping-Kommission für zwei Jahre gesperrt. Seine Resultate wurden rückwirkend zum 2. November 2001 für alle Wettkämpfe nachträglich gestrichen.<ref name="RossDop" />

400 m Hürden

Datei:Félix Sánchez 2013.JPG
Gold für den Topfavoriten Félix Sánchez
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Félix Sánchez Dominikanische RepublikDatei:Flag of the Dominican Republic.svg DOM 47,63
2 Danny McFarlane JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 48,11
3 Naman Keïta FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 48,26
4 James Carter Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 48,58
5 Bayano Kamani PanamaDatei:Flag of Panama.svg PAN 48,74
6 Marek Plawgo PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 49,00
7 Alwyn Myburgh SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg RSA 49,07
8 Bennie Brazell Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 49,51

Finale: 26. August 2004, 22:30 Uhr

3000 m Hindernis

Datei:Ezekiel Kemboi (2) Daegu 2011.JPG
Ezekiel Kemboi lief zu seinem ersten
von zwei Olympiasiegen
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Ezekiel Kemboi KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 8:05,81000
2 Brimin Kiprop Kipruto KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 8:06,11000
3 Paul Kipsiele Koech KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 8:06,64000
4 Musa Amer Obaid KatarDatei:Flag of Qatar.svg QAT 8:07,18 PB
5 Luis Miguel Martín SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 8:11,64000
6 Simon Vroemen NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 8:13,25000
7 Bouabdellah Tahri FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 8:14,26000
8 Ali Ezzine MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg MAR 8:15,58000

Finale: 24. August 2004, 21:40 Uhr

4 × 100 m Staffel

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Jason Gardener
Darren Campbell
Marlon Devonish
Mark Lewis-Francis
38,07
2 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Shawn Crawford
Justin Gatlin (Finale)
Coby Miller
Maurice Greene
im Vorlauf außerdem:
Darvis Patton
38,08
3 NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Nigeria Olusoji Fasuba
Uchenna Emedolu
Aaron Egbele
Deji Aliu
38,23
4 JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan Hiroyasu Tsuchie
Shingo Suetsugu
Shinji Takahira
Nobuharu Asahara
38,49
5 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen Zbigniew Tulin
Łukasz Chyła
Marcin Jędrusiński
Marcin Urbaś
38,54
6 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien Adam Basil
Paul Di Bella
Patrick Johnson
Joshua Ross
38,56
7 Trinidad und TobagoDatei:Flag of Trinidad and Tobago.svg Trinidad und Tobago Nicconnor Alexander
Marc Burns
Ato Boldon
Darrel Brown
38,60
8 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien Cláudio Roberto Souza
Édson Ribeiro
André da Silva
Vicente de Lima
38,67

Finale: 28. August, 21:45 Uhr

Das favorisierte US-Team verpatzte einen Stabwechsel an derselben Stelle wie tags zuvor die US-amerikanische Frauenmannschaft. Die US-Amerikaner konnten wieder auf die Briten aufschließen, verpassten den Sieg aber um eine Hundertstelsekunde.

4 × 400 m Staffel

Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Otis Harris (Finale)
Derrick Brew
Jeremy Wariner (Finale)
Darold Williamson
im Vorlauf außerdem:
Kelly Willie
Andrew Rock
2:55,91
2 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien John Steffensen
Mark Ormrod
Patrick Dwyer
Clinton Hill
im Vorlauf außerdem:
Kelly Willie
Andrew Rock
3:00,60
3 NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Nigeria James Godday
Musa Audu
Saul Weigopwa
Enefiok Udo-Obong
3:00,90
4 JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan Yuki Yamaguchi
Jun Osakada
Tomohiro Itō
Mitsuhiro Satō
3:00,99
5 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Timothy Benjamin
Sean Baldock
Malachi Davis
Matthew Elias
3:01,07
6 BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg Bahamas Nathaniel McKinney
Aaron Cleare (Finale)
Andrae Williams
Chris Brown
im Vorlauf außerdem:
Dennis Darling
3:01,88
7 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Ingo Schultz
Kamghe Gaba
Ruwen Faller
Bastian Swillims
3:02,22
8 BotswanaDatei:Flag of Botswana.svg Botswana Johnson Kubisa
California Molefe
Gaolesiela Salang (Finale)
Kagiso Kilego
im Vorlauf außerdem:
Oganeditse Moseki
3:02,49

Datum: 28. August 2004, 22:25 Uhr

20 km Gehen

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Ivano Brugnetti ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 1:19:40
2 Francisco Javier Fernández SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 1:19:45
3 Nathan Deakes AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 1:20:02
4 Jefferson Pérez EcuadorDatei:Flag of Ecuador.svg ECU 1:20:38
5 Juan Manuel Molina SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 1:20:55
6 Zhu Hongjun China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN 1:21:40
7 Wladimir Andrejew RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 1:21:53
8 André Höhne DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 1:21:56

Datum: 20. August 2004, 9:00 Uhr

50 km Gehen

Datei:Robert Korzeniowski 2013.jpg
Robert Korzeniowski: vierter Olympiasieg
Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Robert Korzeniowski PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 3:38:46000
2 Denis Nischegorodow RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 3:42:50000
3 Alexei Wojewodin RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 3:43:34000
4 Yu Chaohong China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN 3:43:45000
5 Jesús Ángel García SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 3:44:42000
6 Roman Magdziarczyk PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 3:48:11000
7 Grzegorz Sudoł PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 3:49:09 PB
8 Santiago Pérez SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 3:49:48000

Datum: 27. August 2004, 7:00 Uhr

Hochsprung

Datei:Stefan Holm 2013.jpg
Mitfavorit Stefan Holm gewann olympisches Gold
Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Stefan Holm SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 2,36000
2 Matt Hemingway Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 2,34000
3 Jaroslav Bába TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 2,34 PB
4 Jamie Nieto Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 2,34 PB
5 Andrij Sokolowskyj UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 2,32000
6 Jaroslaw Rybakow RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 2,32000
7 Mark Boswell KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN 2,29000
8 Svatoslav Ton TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 2,29000

Finale: 22. August 2004, 19:30 Uhr

Der Belarusse Aljaksej Ljasnitschy wurde nachträglich wegen Dopingmissbrauchs disqualifiziert. Ljasnitschy hatte im Vorkampf keinen gültigen Versuch geschafft und schied damit in der Qualifikation aus. Bei der Dopingkontrolle wurde dann die Substanz Clenbuterol nachgewiesen. Er wurde daraufhin von den Spielen ausgeschlossen und für zwei Jahre gesperrt.<ref name="LesnitDop" />

Stabhochsprung

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Timothy Mack Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 5,95 Olympischer Rekord
2 Toby Stevenson Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 5,90000
3 Giuseppe Gibilisco ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 5,85000
4 Igor Pawlow RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 5,75 PB
5 Danny Ecker DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 5,75000
6 Lars Börgeling DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 5,75000
7 Derek Miles Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 5,75000
8 Alexander Awerbuch IsraelDatei:Flag of Israel.svg ISR 5,65000
...
11 Tim Lobinger DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 5,55000

Finale: 27. August 2004, 20:00 Uhr

Weitsprung

Datei:Osaka07 D5M Dwight Phillips.jpg
Olympiasieger Dwight Phillips (auf dem
Foto in Osaka 2007)
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Dwight Phillips Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 8,59000
2 John Moffitt Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 8,47 PB
3 Joan Lino Martínez SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 8,32 PB
4 James Beckford JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 8,31000
5 Christopher Tomlinson Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 8,25000
6 Ignisious Gaisah GhanaDatei:Flag of Ghana.svg GHA 8,24000
7 Iván Pedroso KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 8,23000
8 Bogdan Țăruș RumänienDatei:Flag of Romania.svg ROM 8,21000

Finale: 26. August 2004, 20:20 Uhr

Dreisprung

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Christian Olsson SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 17,79 NR
2 Marian Oprea RumänienDatei:Flag of Romania.svg ROM 17,55000
3 Daniil Burkenja RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 17,48000
4 Yoandri Betanzos KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 17,47000
5 Jadel Gregório BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg BRA 17,31000
6 Christos Meletoglou GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg GRE 17,13000
7 Wiktor Guschtschinski RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 17,11000
8 Yoelbi Quesada KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 16,96000

Finale: 22. August, 20:10 Uhr

Kugelstoßen

Datei:Adam Nelson 2010 Outdoors.jpg
Olympiasieger Adam Nelson (Foto: 2010) erhielt sein Gold erst nach acht Jahren
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Adam Nelson Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 21,16
2 Joachim Olsen DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg DEN 21,07
3 Manuel Martínez SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 20,84
4 Andrej Michnewitsch Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 20,60
5 Jury Bjalou Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 20,34
6 Justin Anlezark AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 20,31
7 Ralf Bartels DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 20,26
8 John Godina Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 20,19

Finale: 18. August 2004, 17:30 Uhr

Der Wettbewerb fand im antiken Stadion von Olympia statt.

Dem ursprünglich erstplatzierten Ukrainer Jurij Bilonoh wurde am 5. Dezember 2012 seine Medaille wegen Dopings offiziell aberkannt.<ref name="BilZicKriwJatDop" />

Diskuswurf

Datei:Virgilijus Alekna 2007.jpg
Goldmedaillengewinner Virgilijus Alekna
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Virgilijus Alekna Litauen 1989Datei:Flag of Lithuania (1988–2004).svg LTU 69,89 Olympischer Rekord
2 Zoltán Kővágó UngarnDatei:Flag of Hungary.svg HUN 67,04000
3 Aleksander Tammert EstlandDatei:Flag of Estonia.svg EST 66,66000
4 Wassil Kapzjuch Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 65,10000
5 Frantz Kruger SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg RSA 64,34000
6 Casey Malone Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 64,33000
7 Lars Riedel DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 62,80000
8 Hannes Hopley SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg RSA 62,58000
9 Torsten Schmidt DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 61,18000

Finale: 23. August, 20:20 Uhr

Ursprünglich siegte der Ungar Róbert Fazekas. Nach dem Wettbewerb verweigerte er zunächst die Dopingkontrolle und wurde anschließend bei dem Versuch ertappt, seine Urinprobe mit Fremdurin zu vertauschen. Daraufhin wurde ihm die Goldmedaille aberkannt.<ref name="FazekDop" />

Lars Riedel musste den Wettkampf nach drei Versuchen – nur einer davon mit 62,80 m gültig – beenden. Beim fünfmaligen Weltmeister und Olympiasieger von 1996 in Atlanta brach eine alte Verletzung auf, dennoch belegte er Platz sieben. Als zweitbester Deutscher wurde Torsten Schmidt bei seinem ersten Olympiaeinsatz Neunter, nachdem der dritte deutsche Teilnehmer Michael Möllenbeck in der Qualifikation ausgeschieden war.

Hammerwurf

Datei:Koji Murofushi Zagreb 2010.jpg
Gold gab es hier für Kōji Murofushi
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Kōji Murofushi JapanDatei:Flag of Japan.svg JPN 82,91
Silbermedaille nicht vergeben
Bronzemedaille nicht vergeben
2 Eşref Apak TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg TUR 79,81
3 Wadsim Dsewjatouski Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 78,82
4 Krisztián Pars UngarnDatei:Flag of Hungary.svg HUN 78,73
5 Primož Kozmus SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg SLO 78,56
6 Libor Charfreitag SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg SLK 77,54
7 Karsten Kobs DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 76,30
...
11 Markus Esser DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 72,51

Finale: 22. August 2004, 21:15 Uhr

Ursprünglich belegte der Ungar Adrián Annus mit einer Weite von 83,19 m Platz eins. Nachdem Annus zu einer vom Internationalen Olympischen Komitee angesetzten Zielkontrolle in Ungarn nicht erschienen war, wurde ihm die Goldmedaille aberkannt.<ref name="AnnusDop" /> Am 5. Dezember 2012 wurde auch dem Belarussen Iwan Zichan – zunächst Bronzemedaillengewinner –, der nach Annus’ Disqualifikation auf Platz zwei vorgerückt war, wegen Dopings die Medaille aberkannt.<ref name="BilZicKriwJatDop" /> Die Silber- sowie die Bronzemedaille wurde danach vom IOC nicht neu vergeben.<ref name="athens2004_results">Athens 2004 hammer throw men Results. In: olympics.com. IOC, abgerufen am 13. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Speerwurf

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Andreas Thorkildsen NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 86,50 PB
2 Vadims Vasiļevskis LettlandDatei:Flag of Latvia.svg LAT 84,95 PB
3 Sergei Makarow RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 84,74000
4 Steve Backley Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 84,13000
5 Alexander Iwanow RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 83,31000
6 Andrus Värnik EstlandDatei:Flag of Estonia.svg EST 83,25000
7 Ēriks Rags LettlandDatei:Flag of Latvia.svg LAT 83,14000
8 Tero Pitkämäki FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg FIN 83,01000

Finale: 28. August 2004, 20:40 Uhr

Zehnkampf

Platz Athlet Land Punkte
1 Roman Šebrle TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 8893 Olympischer Rekord
2 Bryan Clay Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 8820000
3 Dmitri Karpow KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg KAZ 8725 AS
4 Dean Macey Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 8414000
5 Chiel Warners NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 8343000
6 Attila Zsivóczky UngarnDatei:Flag of Hungary.svg HUN 8287000
7 Laurent Hernu FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 8237000
8 Erki Nool EstlandDatei:Flag of Estonia.svg EST 8235000

Datum: 23./24. August 2004

Der Österreicher Roland Schwarzl wurde mit 8102 Punkten Zehnter. Florian Schönbeck aus Deutschland belegte mit 8077 Punkten Rang zwölf und sein Landsmann Stefan Drews mit 7926 Punkten Rang neunzehn. Dennis Leyckes, ebenfalls Deutschland, konnte durch eine Verletzung schon den 400-Meter-Lauf nicht mehr absolvieren und trat zum zweiten Tag nicht mehr an. Weltmeister Tom Pappas (USA) hatte beim ersten Anlauf im Stabhochsprung Probleme mit dem Fuß und konnte den Wettkampf anschließend nicht mehr fortsetzen.

Resultate Frauen

100 m

Datei:Belarus stamp no. 579 - Yulia Nestsiarenka.jpg
Olympiasiegerin Julija Neszjarenka
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Julija Neszjarenka Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 10,93
2 Lauryn Williams Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 10,96
3 Veronica Campbell JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 10,97
4 Iwet Lalowa BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg BUL 11,00
5 Aleen Bailey JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 11,05
6 Sherone Simpson JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 11,07
7 Debbie Ferguson BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg BAH 11,16
8 LaTasha Colander Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 11,18

Finale: 21. August 2004, 22:55 Uhr

Wind: −0,1 m/s

Die Ukrainerin Schanna Block erreichte das Halbfinale und schied dort als Sechste ihres Laufs aus. Im Oktober 2011 wurde sie dann wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen nachträglich disqualifiziert.<ref name="BlockDop" />

Ungereimtheiten gab es bei der Siegerin über 100 Meter Julija Neszjarenka aus Belarus. Sie wurde nach Angaben des polnischen Leichtathletikverbands zwei Jahre vor den Spielen des Dopingmissbrauchs mittels Clenbuterol überführt. Da das zuständige Labor jedoch keine Akkreditierung für die IAAF oder das IOC hatte, blieb dieses Resultat für immer ohne Folgen.<ref name="Nester" />

200 m

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Veronica Campbell JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 22,05 PB00
2 Allyson Felix Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 22,18 JWR
3 Debbie Ferguson BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg BAH 22,3000000
4 Aleen Bailey JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 22,4200000
5 Iwet Lalowa BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg BUL 22,5700000
6 Kim Gevaert BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg BEL 22,4200000
7 Abiodun Oyepitan Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 22,8700000
Muna Lee Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 22,8700000

Finale: 25. August 2004, 23:20 Uhr

Wind: +0,8 m/s

400 m

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Tonique Williams-Darling BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg BAH 49,41000
2 Ana Guevara MexikoDatei:Flag of Mexico.svg MEX 49,56000
3 Natalja Antjuch RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 49,89000
4 Monique Hennagan Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 49,97000
5 DeeDee Trotter Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 50,00 PB
6 Sanya Richards Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 50,19000
7 Christine Amertil BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg BAH 50,37000
8 Natalja Nasarowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 50,65000

Finale: 24. August 2004, 22:50 Uhr

800 m

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Kelly Holmes Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 1:56,38000
2 Hasna Benhassi MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg MAR 1:56,43 NR
3 Jolanda Čeplak SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg SLO 1:56,43000
4 Maria de Lurdes Mutola MosambikDatei:Flag of Mozambique.svg MOZ 1:56,51000
5 Tatjana Andrianowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 1:56,88000
6 Jearl Miles Clark Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 1:57,27000
7 Maria Cioncan RumänienDatei:Flag of Romania.svg ROM 1:59,62000
8 Zulia Calatayud KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 2:00,95000

Datum: 23. August 2004, 20:55 Uhr

1500 m

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Kelly Holmes Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 3:57,90 NR
2 Tatjana Tomaschowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 3:58,12 PB
3 Maria Cioncan RumänienDatei:Flag of Romania.svg ROM 3:58,39 PB
4 Natalja Jewdokimowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 3:59,05 PB
5 Daniela Jordanowa BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg BUL 3:59,10 PB
6 Lidia Chojecka PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 3:59,27000
7 Anna Jakubczak PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 4:00,15 PB
8 Elvan Abeylegesse TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg TUR 4:00,67000

Finale: 28. August, 20:30 Uhr

5000 m

Datei:Meseret Defar Valencia 2008.jpg
Gold erlief sich Meseret Defar
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Meseret Defar Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 14:45,65
2 Isabella Ochichi KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 14:48,19
3 Tirunesh Dibaba Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 14:51,83
4 Jelena Sadoroschnaja RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 14:55,52
5 Joanne Pavey Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 14:57,87
6 Gulnara Samitowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 15:02,30
7 Irina Mikitenko DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 15:03,36
8 Sun Yingjie China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN 15:07,23

Finale: 23. August 2004, 22:00 Uhr

10.000 m

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Xing Huina China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN 30:24,36 PB
2 Ejegayehu Dibaba Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 30:24,98 PB
3 Derartu Tulu Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 30:26,42000
4 Werknesh Kidane Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 30:28,30000
5 Lornah Kiplagat NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 30:31,92000
6 Sun Yingjie China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN 30:54,37000
7 Jeļena Prokopčuka LettlandDatei:Flag of Latvia.svg LAT 31:04,10 NR
8 Lidija Grigorjewa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 31:04,62000

Datum: 27. August 2004, 21:50 Uhr

Marathon

Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Mizuki Noguchi JapanDatei:Flag of Japan.svg JPN 2:26:20
2 Catherine Ndereba KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 2:26:32
3 Deena Kastor Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 2:27:20
4 Elfenesh Alemu Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 2:28:15
5 Reiko Tosa JapanDatei:Flag of Japan.svg JPN 2:28:44
6 Olivera Jevtić Serbien und MontenegroDatei:Flag of Serbia and Montenegro.svg SCG 2:31:15
7 Naoko Sakamoto JapanDatei:Flag of Japan.svg JPN 2:31:43
8 Ljudmila Petrowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 2:31:56
...
18 Luminita Zaituc DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 2:36:45
DNF Ulrike Maisch DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER

Datum: 22. August 2004, 18.00 Uhr

100 m Hürden

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Joanna Hayes Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 12,37 Olympischer Rekord
2 Olena Krassowska UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 12,45 PB
3 Melissa Morrison-Howard Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 12,56000
4 Marija Korotejewa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 12,72000
5 Lacena Golding-Clarke JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 12,73000
6 Angela Whyte KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN 12,81000
DNF Perdita Felicien KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN
Irina Schewtschenko RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS

Finale: 24. August 2004, 22:30 Uhr

Wind: +1,5 m/s

400 m Hürden

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Fani Chalkia GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg GRE 52,82
2 Ionela Târlea-Manolache RumänienDatei:Flag of Romania.svg ROM 53,38
3 Tetjana Tereschtschuk-Antipowa UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 53,44
4 Sheena Johnson Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 53,83
5 Jana Pittman AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 53,92
6 Jekaterina Bikert RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 54,18
7 Brenda Taylor Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 54,97
8 Julija Petschonkina RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 55,79

Finale: 25. August 2004, 21:55 Uhr

Fani Chalkia lief im zweiten Semifinale einen olympischen Rekord in 52,77 s.

4 × 100 m Staffel

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika Tayna Lawrence
Sherone Simpson
Aleen Bailey
Veronica Campbell (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Beverly McDonald
41,73 NR
2 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland Olga Fjodorowa
Julija Tabakowa
Irina Chabarowa
Larissa Kruglowa
42,27000
3 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Véronique Mang
Muriel Hurtis
Sylviane Félix
Christine Arron
42,54000
4 BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg Bahamas Tamicka Clarke
Chandra Sturrup
Shandria Brown
Debbie Ferguson
42,69000
5 Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg Belarus Julija Neszjarenka
Natallja Safronnikawa
Alena Neumjarschyzkaja
Aksana Drahun
42,94 NR
6 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien Katleen De Caluwe
Lien Huyghebaert
Élodie Ouédraogo
Kim Gevaert
43,11000
7 NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Nigeria Gloria Kemasuode
Mercy Nku
Oludamola Osayomi
Endurance Ojokolo
43,42000
DNF Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Angela Williams
Marion Jones
Lauryn Williams
LaTasha Colander

Finale: 27. August 2004, 22:45 Uhr

4 × 400 m Staffel

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA DeeDee Trotter (Finale)
Monique Henderson
Sanya Richards-Ross
Monique Hennagan (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Crystal Cox
Moushaumi Robinson
3:19,01
2 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland Olesja Krasnomowez
Natalja Nasarowa (Finale)
Olesja Sykina
Natalja Antjuch (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Natalja Iwanowa
Tatjana Firowa
3:20,16
3 JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika Novlene Williams (Finale)
Michelle Burgher
Nadia Davy
Sandie Richards
im Vorlauf außerdem:
Ronetta Smith
3:22,00
4 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Donna Fraser (Finale)
Catherine Murphy
Christine Ohuruogu
Lee McConnell
im Vorlauf außerdem:
Helen Karagounis
3:25,12
5 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen Zuzanna Radecka
Monika Bejnar
Małgorzata Pskit
Grażyna Prokopek
3:25,22
6 RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien Angela Moroșanu
Alina Rîpanu
Maria Rus
Ionela Târlea-Manolache
3:26,81
7 IndienDatei:Flag of India.svg Indien Sathi Geetha (Finale)
Kalayathumkuzhi Beenamoll
Chitra Soman
Rajwinder Kaur
im Vorlauf außerdem:
Manjeet Kaur
3:28,51
8 GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland Chariklia Bounda
Chrysoula Ngoundenoudi
Dimitra Dova
Fani Chalkia
3:45,70

Finale: 28. August, 22:00 Uhr

20 km Gehen

Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Athanasia Tsoumeleka GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg GRE 1:29:12 PB
2 Olimpiada Iwanowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 1:29:16000
3 Jane Saville AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 1:29:25000
4 Ryta Turawa Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 1:29:39000
5 Melanie Seeger DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 1:29:52000
6 Elisa Rigaudo ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 1:29:57000
7 María Vasco SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 1:30:06000
8 Wang Liping China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN 1:30:16000

Finale: 23. August 2004, 9:00 Uhr

Hochsprung

Datei:Yelena Slesarenko jumping 2007.jpg
Die überraschende Olympiasiegerin Jelena Slessarenko
Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Jelena Slessarenko RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 2,06 Olympischer Rekord
2 Hestrie Cloete SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg RSA 2,02000
3 Wita Stjopina UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 2,02 PB
4 Amy Acuff Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 1,99000
5 Iryna Mychaltschenko UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 1,96000
6 Anna Tschitscherowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 1,96000
7 Oana Pantelimon RumänienDatei:Flag of Romania.svg ROM 1,93000
8 Monica Iagăr RumänienDatei:Flag of Romania.svg ROM 1,93000

Finale: 28. August, 20:00 Uhr

Stabhochsprung

Datei:Yelena Isinbayeva Doha 2010.jpg
Jelena Issinbajewa – Olympiasieg mit Weltrekord
Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Jelena Issinbajewa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 4,91 WR
2 Swetlana Feofanowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 4,75000
3 Anna Rogowska PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 4,70000
4 Monika Pyrek PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 4,55000
5 Thórey Edda Elísdóttir IslandDatei:Flag of Iceland.svg ISL 4,55000
6 Naroa Agirre SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 4,40000
Anschela Balachonowa UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR
Vanessa Boslak FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA
Dana Ellis KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN

Finale: 24. August 2004, 20:55 Uhr

Weitsprung

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Tatjana Lebedewa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 7,07000
2 Irina Simagina RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 7,05000
3 Tatjana Kotowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 7,05000
4 Bronwyn Thompson AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 6,96000
5 Anju Bobby George IndienDatei:Flag of India.svg IND 6,83 NR
6 Jade Johnson Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 6,80 PB
7 Tünde Vaszi UngarnDatei:Flag of Hungary.svg HUN 6,73 w0
8 Bianca Kappler DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 6,66000

Finale: 27. August 2004, 20:05 Uhr

Marion Jones (USA), die mit einer Weite von 6,85 m den fünften Platz belegt hatte, wurde im Gefolge der BALCO-Affäre nachträglich wegen Dopings disqualifiziert.<ref name="JonesDop" />

Dreisprung

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Françoise Mbango Etone KamerunDatei:Flag of Cameroon.svg CMR 15,30 AF
2 Chrysopigi Devetzi GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg GRE 15,25000
3 Tatjana Lebedewa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 15,14000
4 Trecia Smith JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 15,02000
5 Yamilé Aldama SudanDatei:Flag of Sudan.svg SUD 14,99000
6 Baya Rahouli AlgerienDatei:Flag of Algeria.svg ALG 14,86000
7 Magdelín Martínez ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 14,85000
8 Anna Pjatych RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 14,79000

Finale: 23. August 2004, 18:45 Uhr

Kugelstoßen

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Yumileidi Cumbá KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 19,59
2 Nadine Kleinert DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 19,55
3 Bronzemedaille nicht vergeben
4 Nadseja Astaptschuk Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 19,01
5 Natallja Charaneka Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 18,96
6 Krystyna Zabawka PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 18,64
7 Misleydis González KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 18,59
8 Valerie Adams NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg NZL 18,56

Finale: 18. August 2004, 17:30 Uhr

Das Kugelstoßen der Frauen wurde von gleich drei Dopingfällen überschattet.

  • Der Russin Irina Korschanenko wurde die Goldmedaille, die sie für ihre Weite von 21,06 m erhalten hatte, wegen Dopings aberkannt.<ref name="KorschDop" /> Die dahinter platzierten Sportlerinnen rückten daraufhin jeweils einen Platz vor.
  • Die Usbekin Olga Shukina – hier in Athen nicht über die Qualifikation hinausgekommen – war bei einer Trainingskontrolle kurz vor den Spielen positiv auf Clenbuterol getestet worden, was jedoch erst nach den Spielen von Athen offiziell wurde. Ihr Resultat wurde annulliert und sie wurde vom Leichtathletikweltverband IAAF für zwei Jahre gesperrt.<ref name="ShchukDop" />
  • Am 5. Dezember 2012 wurde der nun neuen russischen Bronzemedaillengewinnerin Swetlana Kriweljowa (19,49 m) die Medaille ebenfalls wegen Dopings aberkannt.<ref name="BilZicKriwJatDop" /> Die Bronzemedaille wurde vom IOC nun nicht mehr neu vergeben.<ref>Athletics at the 2004 Athens Summer Games: Women's shot put, archiviert bei wayback (Internet Archive), sports-reference.com (englisch), abgerufen am 28. Februar 2022</ref>

Der Wettbewerb fand im antiken Stadion von Olympia statt.

Diskuswurf

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Natalja Sadowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 67,02
2 Anastasia Kelesidou GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg GRE 66,68
3 Věra Pospíšilová-Cechlová TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 66,08
4 Olena Antonowa UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 65,75
5 Nicoleta Grasu RumänienDatei:Flag of Romania.svg ROM 64,92
6 Beatrice Faumuina NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg NZL 63,45
7 Ekaterini Vongoli GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg GRE 62,37
8 Li Yanfeng China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN 61,05

Finale: 21. August 2004, 21:10 Uhr

Der Belarussin Iryna Jattschanka wurde die Bronzemedaille 2012 wegen Dopings aberkannt.<ref name="BilZicKriwJatDop" />

Hammerwurf

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Olga Kusenkowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 75,02 Olympischer Rekord
2 Yipsi Moreno KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 73,36000
3 Yunaika Crawford KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 73,16 PB
4 Betty Heidler DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 72,73 DR
5 Kamila Skolimowska PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 72,57000
6 Wolha Zander Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 72,27000
7 Zhang Wenxiu China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN 72,03000
8 Iryna Sekatschowa UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 70,40000

Finale: 25. August 2004, 22:10 Uhr

Speerwurf

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Osleidys Menéndez KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 71,53 Olympischer Rekord
2 Steffi Nerius DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 65,82000
3 Mirela Maniani GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg GRE 64,29000
4 Nikola Brejchová TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 64,23000
5 Sonia Bisset KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 63,54000
6 Laverne Eve BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg BAH 62,77000
7 Nora Aída Bicet KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 62,51000
8 Tetjana Ljachowytsch UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 61,75000

Finale: 27. August, 20:55 Uhr

Siebenkampf

Datei:Carolina Klueft anlauf.jpeg
Überlegen gewann Favoritin Carolina Klüft olympisches Gold
Platz Athletin Land Punkte
1 Carolina Klüft SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 6952
2 Austra Skujytė Litauen 1989Datei:Flag of Lithuania (1988–2004).svg LTU 6435
3 Kelly Sotherton Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 6424
4 Shelia Burrell Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 6296
5 Jelena Prochorowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 6289
6 Sonja Kesselschläger DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 6287
7 Marie Collonvillé FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 6279
8 Natalija Dobrynska UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 6255

Datum: 20./21. August 2004

Weblinks

Video

Einzelnachweise

<references />

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