Olympische Sommerspiele 1968/Leichtathletik
| Leichtathletik bei den XIX. Olympischen Spielen | |||
|---|---|---|---|
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| Informationen | |||
| Datum: | 13. bis 20. Oktober | ||
| Wettkampfort: | Datei:Flag of Mexico.svg Mexiko-Stadt | ||
| Austragungsort: | Estadio Olimpico de la Ciudad Universitaria | ||
| Entscheidungen: | Männer: 24/Frauen: 12<ref>Offizieller Report der Olympischen Spiele 1960, S. 17 (englisch) auf library.la84.org (PDF), abgerufen am 24. Oktober 2017</ref> | ||
| Teilnehmende Nationen: | 93 | ||
| Teilnehmer: | 1031 | ||
| ← Tokio 1964 | München 1972 → | ||
Bei den XIX. Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt fanden 36 Wettkämpfe – davon 24 für Männer und 12 für Frauen – in der Leichtathletik statt. Insgesamt nahmen 1031 Sportler aus 93 Nationen an den Leichtathletikwettbewerben teil.
Teilnehmer
Wie auch bei den letzten Olympischen Spielen gab es einige Probleme und Sonderfälle im Hinblick auf die Teilnahme bestimmter Nationen. Folgende Nationen waren nicht zugelassen:
- Volksrepublik China – kein Mitglied des IOC. Im Gegensatz dazu war das kleinere Taiwan in Mexiko unter der Bezeichnung Republic of China dabei.
- Südafrika
- Rhodesien
- Nordkorea – zunächst Teilnahme erlaubt, nach Fernbleiben von der Eröffnungsfeier dann doch der Ausschluss
Das geteilte Deutschland trat erstmals mit zwei eigenständigen Mannschaften auf, allerdings noch unter einer gemeinsamen Flagge. Die Bezeichnungen lauteten ‚Deutschland‘ für die Bundesrepublik Deutschland und ‚Ostdeutschland‘ für die DDR.<ref>Olympia-Lexikon. Mexico City 1968 olympia-lexikon.de, abgerufen am 25. September 2021</ref>
Stadion
Das Olympiastadion verfügte über eine revolutionierende Technik der Wettkampfstätten. Die 400-Meter-Rundbahn sowie die Anlaufbahnen für die verschiedenen Sprung- und Wurfwettbewerbe waren aus dem neuen Material Tartan beschaffen, einem äußerst leistungsfördernden Kunststoff, der von nun an die bis dahin üblichen Aschenbahnen bei allen Großereignissen ablöste. Es standen acht Bahnen zur Verfügung, sodass wie schon 1964 in Tokio acht Teilnehmer an den Endläufen teilnehmen konnten. Dies wurde nun erstmals auch in den Wurfdisziplinen sowie im Weit- und Dreisprung für die letzten drei Finaldurchgänge eingeführt. Zur Weitenmessung wurde erstmals elektronische Technik eingesetzt.
Wettbewerbe
Im Wettbewerbsangebot gab es diesmal keine Änderungen, auch im Frauenbereich, der bzgl. der angebotenen Disziplinen nach wie vor deutlich unterrepräsentiert war, fand in diesem Jahr keine Aufstockung der Wettbewerbe statt.
Es gab 24 Disziplinen im Männerbereich und zwölf für die Frauen, die fünf Einzellaufdisziplinen – 100 Meter, 200 Meter, 400 Meter und 80 Meter Hürden sowie als Mittelstrecke 800 Meter – im Programm vorfanden. Im Laufbereich wurde darüber hinaus nur noch die 4-mal-100-Meter-Staffel ausgetragen. Mit Hoch- und Weitsprung gab es weiterhin zwei Sprungdisziplinen sowie mit Kugelstoßen, Diskuswurf und Speerwurf drei Stoß- und Wurfwettbewerbe. Als Mehrkampf wurde der Fünfkampf ausgetragen. Der 80-Meter-Hürdenlauf stand in Mexiko letztmals auf dem olympischen Programm. Um der Schrittlänge der Athletinnen besser gerecht zu werden, wurde er danach abgelöst durch den 100-Meter-Hürdenlauf. Bis heute – Stand November 2017 – hat sich im Bereich der olympischen Männerdisziplinen nichts mehr verändert. Bei den Frauen dagegen standen noch zahlreiche Ergänzungen für die Zukunft an.
Erstmals fanden auch Dopingtests bei diesen Spielen statt.
Besonderheiten bei den Leichtathletikwettbewerben dieser Spiele
Höhenlage
Im Vorfeld gab es teilweise erheblich Bedenken bzgl. des durch die Höhenlage des Austragungsortes bedingten geringeren Sauerstoffgehalts der Atemluft. Allerdings waren die Athleten dieser Problematik von Ausnahmen abgesehen vor allem durch entsprechend gute Vorbereitung in Höhentrainingslagern gewachsen.
Im Nachhinein wurde die besondere Rekordflut und das hohe Leistungsniveau dem Umstand des geringeren Luftwiderstands zugeschrieben. Das war allerdings nur bedingt der Fall. Die Sprintdisziplinen sowie die Sprungwettbewerbe mit längerem schnellen Anlauf waren und sind deutlich begünstigt durch diese Verhältnisse. Leistungshemmend wirken sich die Bedingungen dagegen auf alle Ausdauerdisziplinen aus, was in Mexiko auch spürbar wurde. Andere Wettbewerbe dagegen sind kaum oder gar nicht betroffen durch eine solche Höhenlage.<ref>Der Spiegel 42/1968, 14. Oktober 1968: Höhne-Athleten, spiegel.de, abgerufen am 25. September 2021</ref>
Black Power
Die Siegerehrung des 200-Meter-Laufs wurde zu einer Demonstration für die damals sehr aktuelle afroamerikanische Bürgerrechtsbewegung Black Power und zu einem Protest gegen die Unterdrückung der Schwarzen in den Vereinigten Staaten. Die US-Athleten Tommie Smith, Olympiasieger, und John Carlos, Olympiadritter, standen ohne Schuhe und mit schwarzen Strümpfen auf dem Siegerpodest. Als die Hymne gespielt wurde, reckte jeder eine Faust mit einem schwarzen Handschuh in den Himmel. Peter Norman, der australische Olympiazweite, wollte mit einem Button seine Sympathie für die Aktion zum Ausdruck bringen, was jedoch niemandem auffiel. Im Umfeld kam dieser Protest insgesamt wenig an. Nach Ende der Zeremonie gab es viele Pfiffe von den Zuschauern, die beiden Athleten wurde von der US-Teamleitung für die weiteren Wettbewerbe gesperrt, sodass sie in den Staffeln nicht teilnehmen konnten.<ref>Spiegel Online, 19. August 2008: Zwei Fäuste, ein Skandal, abgerufen am 25. September 2021</ref>
Windmessung
Exakt die höchstzulässige Windstärke für die Anerkennung eines Rekords bei Sprints sowie beim Weit- und Dreisprung, nämlich 2,0 Meter pro Sekunde, wurde vom Kampfgericht angegeben für insgesamt vier Weltrekorde:
- Weitsprung Männer: 8,90 m – Bob Beamon, USA
- Dreisprung Männer: 17,27 m – Nelson Prudêncio, Brasilien
- Dreisprung Männer: 17,39 m – Wiktor Sanejew, Sowjetunion
- 200-Meter-Lauf Frauen: 22,5 s – Irena Szewińska, Polen
Es wurde die Vermutung geäußert, dass tatsächlich mit größeren Geschwindigkeiten gemessene Rückenwinde absichtlich mit diesem Wert dokumentiert wurden, um die Leistungen als Rekorde werten zu können.<ref>Ekkehard zur Megede, Die Geschichte der olympischen Leichtathletik, Band 2: 1948–1968, Verlag Bartels & Wernitz KG, Berlin, 1. Auflage 1969, S. 325</ref>
Rückwärtsspringer
Ganz besonders auffällig und viel beachtet wurde im Hochsprung der US-Amerikaner Dick Fosbury mit seiner ganz neuen Technik. Nach einem zügigen Anlauf übersprang er die Latte rückwärts. Das sah damals spektakulär aus, und die Sprungtechnik wurde nach ihm als ‚Fosbury-Flop‘ benannt.<ref>Zirkus oder Genickbruch: Fosbury wird 60, Kölner Stadtanzeiger, 2. März 2007, abgerufen am 25. September 2021</ref>
Sportliche Erfolge
Das Leistungsniveau war auch bei dieser Großveranstaltung sehr hoch, von einer Rekordflut war in den Medien die Rede. Es gab 25 neue oder eingestellte Weltrekorde in vierzehn Disziplinen. In 22 Disziplinen wurde der olympische Rekord darüber hinaus 85 Mal verbessert oder egalisiert.
- Weltrekorde im Einzelnen:
- 100-Meter-Lauf, Männer: 9,9 s – Jim Hines (USA), Finale bei einem Rückenwind von 0,3 m/s
- 200-Meter-Lauf, Männer: 19,8 s – Tommie Smith (USA), Finale bei einem Rückenwind von 0,9 m/s
- 400-Meter-Lauf, Männer: 43,8 s – Lee Evans (USA), Finale
- 800-Meter-Lauf, Männer: 1:44,3 min (egalisiert) – Ralph Doubell (Australien), Finale
- 400-Meter-Hürdenlauf, Männer: 48,1 s – David Hemery (Großbritannien), Finale
- 4-mal-100-Meter-Staffel, Männer: 38,6 s (egalisiert) – Jamaika (Errol Stewart, Michael Fray, Clifton Forbes, Lennox Miller), Vorlauf
- 4-mal-100-Meter-Staffel, Männer: 38,3 s – Jamaika (Errol Stewart, Michael Fray, Clifton Forbes, Lennox Miller), Halbfinale
- 4-mal-100-Meter-Staffel, Männer: 38,2 s – USA (Charles Greene, Mel Pender, Ronnie Ray Smith, Jim Hines), Finale
- 4-mal-400-Meter-Staffel, Männer: 2:56,1 min – USA (Vince Matthews, Ron Freeman, Larry James, Lee Evans), Finale
- Weitsprung, Männer: 8,90 m – Bob Beamon (USA), Finale bei einem Rückenwind von 2,0 m/s
- Dreisprung, Männer: 17,10 m – Giuseppe Gentile (Italien), Qualifikation bei Windstille
- Dreisprung, Männer: 17,22 m – Giuseppe Gentile (Italien), Finale bei Windstille
- Dreisprung, Männer: 17,23 m – Wiktor Sanejew (Sowjetunion), Finale bei einem Rückenwind von 2,0 m/s
- Dreisprung, Männer: 17,27 m – Nelson Prudêncio (Brasilien), Finale bei einem Rückenwind von 2,0 m/s
- Dreisprung, Männer: 17,39 m – Wiktor Sanejew (Sowjetunion), Finale bei einem Rückenwind von 2,0 m/s
- 100-Meter-Lauf, Frauen: 11,1 s (egalisiert) – Barbara Ferrell (USA), Viertelfinale bei einem Rückenwind von 0,6 m/s
- 100-Meter-Lauf, Frauen: 11,1 s (egalisiert) – Irena Szewińska (Polen), Viertelfinale bei einem Rückenwind von 1,8 m/s
- 100-Meter-Lauf, Frauen: 11,0 s – Wyomia Tyus (USA), Finale bei einem Rückenwind von 1,2 m/s
- 200-Meter-Lauf, Frauen: 22,5 s – Irena Szewińska (Polen), Finale bei einem Rückenwind von 2,0 m/s
- 4-mal-100-Meter-Staffel, Frauen: 43,4 s – USA (Barbara Ferrell, Margaret Bailes, Mildrette Netter, Wyomia Tyus), Vorlauf
- 4-mal-100-Meter-Staffel, Frauen: 43,4 s (egalisiert) – Niederlande (Wilma van den Berg, Mieke Sterk, Truus Hennipman, Corrie Bakker), Vorlauf
- 4-mal-100-Meter-Staffel, Frauen: 42,8 s – USA (Barbara Ferrell, Margaret Bailes, Mildrette Netter, Wyomia Tyus), Finale
- Weitsprung, Frauen: 6,82 m – Viorica Viscopoleanu (Rumänien), Finale
- Kugelstoßen, Frauen: 19,07 m – Margitta Gummel (DDR), Finale
- Kugelstoßen, Frauen: 19,61 m – Margitta Gummel (DDR), Finale
- Olympische Rekorde im Einzelnen:
- 100-Meter-Lauf, Männer: 10,0 s (egalisiert) – Hermes Ramírez (Kuba), Viertelfinale bei einem Rückenwind von 0,5 m/s
- 100-Meter-Lauf, Männer: 10,0 s (egalisiert) – Charles Greene (USA), Viertelfinale bei einem Rückenwind von 2,0 m/s
- 100-Meter-Lauf, Männer: 10,0 s (egalisiert) – Jim Hines (USA), Halbfinale bei einem Rückenwind von 1,9 m/s
- 200-Meter-Lauf, Männer: 20,3 s (egalisiert) – Tommie Smith (USA), Vorlauf bei einem Rückenwind von 0,5 m/s
- 200-Meter-Lauf, Männer: 20,2 s – Peter Norman (Australien), Vorlauf bei einem Rückenwind von 1,2 m/s
- 200-Meter-Lauf, Männer: 20,2 s (egalisiert) – Tommie Smith (USA), Viertelfinale bei Windstille
- 200-Meter-Lauf, Männer: 20,1 s – John Carlos (USA), Halbfinale bei einem Rückenwind von 0,2 m/s
- 200-Meter-Lauf, Männer: 20,1 s (egalisiert) – Tommie Smith (USA), Halbfinale bei einem Rückenwind von 0,6 m/s
- 400-Meter-Lauf, Männer: 44,8 s – Lee Evans (USA), Halbfinale
- 1500-Meter-Lauf, Männer: 3:34,9 s – Kipchoge Keino (Kenia), Finale
- 110-Meter-Hürdenlauf, Männer: 13,5 s (egalisiert) – Eddy Ottoz (Italien), Vorlauf bei einem Rückenwind von 1,7 m/s
- 110-Meter-Hürdenlauf, Männer: 13,3 s – Ervin Hall (USA), Halbfinale bei einem Rückenwind von 1,8 m/s
- 110-Meter-Hürdenlauf, Männer: 13,3 s (egalisiert) – Willie Davenport (USA), Finale bei Windstille
- 400-Meter-Hürdenlauf, Männer: 49,0 s – Ron Whitney (USA), Vorlauf
- 4-mal-100-Meter-Staffel, Männer: 38,7 s – Kuba (Hermes Ramírez, Juan Morales, Pablo Montes, Enrique Figuerola), Vorlauf
- 4-mal-400-Meter-Staffel, Männer: 3:00,7 min – USA (Vince Matthews. Ron Freeman, Larry James, Lee Evans), Vorlauf
- Hochsprung, Männer: 2,18 m – Dick Fosbury (USA), Finale
- Hochsprung, Männer: 2,18 m – Ed Caruthers (USA), Finale
- Hochsprung, Männer: 2,20 m – Dick Fosbury (USA), Finale
- Hochsprung, Männer: 2,20 m – Ed Caruthers (USA), Finale
- Hochsprung, Männer: 2,20 m – Walentin Gawrilow (Sowjetunion), Finale
- Hochsprung, Männer: 2,22 m – Dick Fosbury (USA), Finale
- Hochsprung, Männer: 2,22 m – Ed Caruthers (USA), Finale
- Hochsprung, Männer: 2,24 m – Dick Fosbury (USA), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,10 m (egalisiert) – Claus Schiprowski (BR Deutschland), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,10 m (egalisiert) – Hennadij Blesnizow (Sowjetunion), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,10 m (egalisiert) – Kiyoshi Niwa (Japan), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,10 m (egalisiert) – Heinfried Engel (BR Deutschland), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,10 m (egalisiert) – Ignacio Sola (Spanien), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,15 m – Christos Papanikolaou (Griechenland), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,15 m – Ignacio Sola (Spanien), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,15 m – Kjell Isaksson (Schweden), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,15 m – Hervé d’Encausse (Frankreich), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,15 m – Kiyoshi Niwa (Japan), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,20 m – Claus Schiprowski (BR Deutschland), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,20 m – Wolfgang Nordwig (DDR), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,20 m – Hennadij Blesnizow (Sowjetunion), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,20 m – Heinfried Engel (BR Deutschland), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,20 m – Bob Seagren (USA), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,20 m – John Pennel (USA), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,20 m – Ignacio Sola (Spanien), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,25 m – Hervé d’Encausse (Frankreich), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,25 m – Claus Schiprowski (BR Deutschland), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,25 m – Christos Papanikolaou (Griechenland), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,30 m – Hennadij Blesnizow (Sowjetunion), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,30 m – Claus Schiprowski (BR Deutschland), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,30 m – Wolfgang Nordwig (DDR), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,30 m – Christos Papanikolaou (Griechenland), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,30 m – John Pennel (USA), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,30 m – Hennadij Blesnizow (Sowjetunion), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,35 m – Wolfgang Nordwig (DDR), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,35 m – Christos Papanikolaou (Griechenland), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,35 m – Claus Schiprowski (BR Deutschland), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,35 m – John Pennel (USA), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,40 m – Bob Seagren (USA), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,40 m – Claus Schiprowski (BR Deutschland), Finale
- Stabhochsprung, Männer: 5,40 m – Wolfgang Nordwig (DDR), Finale
- Weitsprung, Männer: 8,27 m – Ralph Boston (USA), Qualifikation bei Windstille
- Kugelstoßen, Männer: 20,68 m – Randy Matson (USA), Qualifikation
- Diskuswurf, Männer: 63,64 m – Jay Silvester (USA), Qualifikation
- Diskuswurf, Männer: 64,78 m – Al Oerter (USA), Finale
- Hammerwurf, Männer: 72,60 m – Gyula Zsivótzky (Ungarn), Qualifikation
- Hammerwurf, Männer: 72,82 m – |Romuald Klim (Sowjetunion), Finale
- Hammerwurf, Männer: 73,28 m – Romuald Klim (Sowjetunion), Finale
- Hammerwurf, Männer: 73,36 m – Gyula Zsivótzky (Ungarn), Finale
- Speerwurf, Männer: 86,30 m – Jorma Kinnunen (Finnland), Finale
- Speerwurf, Männer: 86,34 m – Jānis Lūsis (Sowjetunion), Finale
- Speerwurf, Männer: 87,06 m – Gergely Kulcsár (Ungarn), Finale
- Speerwurf, Männer: 90,10 m – Jānis Lūsis (Sowjetunion), Finale
- Zehnkampf, Männer: 8193 P (1985er Wertung: 8064 P) – Bill Toomey (USA)
- 100-Meter-Lauf, Frauen: 11,2 s (egalisiert) – Wyomia Tyus (USA), Vorlauf bei Windstille
- 100-Meter-Lauf, Frauen: 11,2 s (egalisiert) – Margaret Bailes (USA), Vorlauf bei einem Rückenwind von 1,3 m/s
- 100-Meter-Lauf, Frauen: 11,2 s (egalisiert) – Barbara Ferrell (USA), Vorlauf bei Windstille
- 200-Meter-Lauf, Frauen: 23,0 s (egalisiert) – Raelene Boyle (Australien), Vorlauf bei Windstille
- 200-Meter-Lauf, Frauen: 22,9 s – Barbara Ferrell (USA), Vorlauf bei Windstille
- 200-Meter-Lauf, Frauen: 22,9 s (egalisiert) – Raelene Boyle (Australien), Halbfinale bei Windstille
- 200-Meter-Lauf, Frauen: 22,8 s – Barbara Ferrell (USA), Halbfinale bei Windstille
- 400-Meter-Lauf, Frauen: 52,0 s (egalisiert) – Colette Besson (Frankreich), Finale
- 800-Meter-Lauf, Frauen: 2:00,9 min – Madeline Manning (USA), Finale
- 80-Meter-Hürdenlauf, Frauen: 10,4 s – Pam Kilborn (Australien), Vorlauf bei einem Rückenwind von 0,2 m/s
- 80-Meter-Hürdenlauf, Frauen: 10,4 s (egalisiert) – Maureen Caird (Australien), Vorlauf bei einem Rückenwind von 2,0 m/s
- 80-Meter-Hürdenlauf, Frauen: 10,4 s (egalisiert) – Pam Kilborn (Australien), Halbfinale bei Windstille
- 80-Meter-Hürdenlauf, Frauen: 10,3 s – Maureen Caird (Australien), Finale bei Windstille
- Kugelstoßen, Frauen: 18,78 m – Marita Lange (DDR), Finale
- Diskuswurf, Frauen: 58,28 m – Lia Manoliu (Rumänien), Finale
Erfolgreichste Nation waren wie bei allen Spielen in der Leichtathletik zuvor die Vereinigten Staaten mit 15 Goldmedaillen. Mit Kenia lag erstmals ein afrikanisches Land auf dem zweiten Platz. Ebenso wie die Sowjetunion errangen die kenianischen Leichtathleten drei Goldmedaillen und hatten sogar eine Silbermedaille mehr als die UdSSR. Dahinter fanden sich vier Nationen mit je zwei Olympiasiegen: Australien, Ostdeutschland, Rumänien und Ungarn. Für alle weiteren Nationen gab es in der Leichtathletik höchstens einen Olympiasieg.
Eine Sportlerin und zwei Sportler errangen je zwei Goldmedaillen in der Leichtathletik bei diesen Spielen:
- Wyomia Tyus (USA): 100-Meter-Lauf und 4-mal-100-Meter-Staffel
- Jim Hines (USA): 100-Meter-Lauf und 4-mal-100-Meter-Staffel
- Lee Evans (USA): 400-Meter-Lauf und 4-mal-400-Meter-Staffel
Darüber hinaus sind weitere drei Leistungen besonders hervorzuheben:
- Der US-amerikanische Diskuswerfer Al Oerter gewann seine vierte und letzte Goldmedaille nacheinander in dieser Disziplin.
- Der US-Amerikaner Bob Beamon verbesserte den Weitsprungweltrekord um 55 Zentimeter von 8,35 m auf 8,90 m Die bei Olympischen Spielen erstmals eingesetzte elektronische Messanlage war nur bis maximal 8,60 m ausgelegt, sodass ein Bandmaß beschafft werden musste, um eine Messung vorzunehmen. Dieser Rekord – oft als 'Sprung des Jahrhunderts’ bezeichnet – wurde bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1991 von Beamons Landsmann Mike Powell inzwischen auf 8,95 m verbessert.<ref>RP Online, 29. August 2011: Bob Beamon wird 65. Jahrhundertsprung brachte ihm kein Glück, rp-online.de, abgerufen am 25. September 2021</ref>
Folgende hier siegreiche Leichtathleten hatten bereits bei früher ausgetragenen Olympischen Spielen Goldmedaillen errungen:
- Al Oerter, (USA) – Diskuswurf, Wiederholung seiner Erfolge von 1956, 1960 und 1964, damit jetzt vierfacher Olympiasieger
- Wyomia Tyus, (USA) – 100-Meter-Lauf, Wiederholung ihres Erfolgs von 1964, außerdem hier in Mexiko-Stadt siegreich mit der 4-mal-100-Meter-Staffel, damit jetzt dreifache Olympiasiegerin
- Wolodymyr Holubnytschyj, (Sowjetunion) – 20-km-Gehen, Wiederholung seines Erfolgs von 1960, damit jetzt zweifacher Olympiasieger
- Irena Szewińska, (Polen) – 200-Meter-Lauf, 1964 siegreich mit der 4-mal-100-Meter-Staffel, damit jetzt zweifache Olympiasiegerin
Resultate Männer
100 m
| Platz | Athlet | Land | Offiz. hand- gestoppte Zeit |
Inoffiz. elek- tron. Zeit |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Jim Hines | Datei:Flag of the United States.svg USA | 9,9 s WR | 9,95 s |
| 2 | Lennox Miller | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 10,0 s | 10,04 s |
| 3 | Charles Greene | Datei:Flag of the United States.svg USA | 10,0 s | 10,07 s |
| 4 | Pablo Montes | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 10,1 s | 10,14 s |
| 5 | Roger Bambuck | Datei:Flag of France.svg FRA | 10,1 s | 10,15 s |
| 6 | Mel Pender | Datei:Flag of the United States.svg USA | 10,1 s | 10,17 s |
| 7 | Harry Jerome | Datei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN | 10,1 s | 10,20 s |
| 8 | Jean-Louis Ravelomanantsoa | Datei:Flag of Madagascar.svg MAD | 10,2 s | 10,27 s |
Finale am 14. Oktober
Wind: +0,3 m/s
200 m
| Platz | Athlet | Land | Offiz. hand- gestoppte Zeit |
Inoffiz. elek- tron. Zeit |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Tommie Smith | Datei:Flag of the United States.svg USA | 19,8 s WR | 19,83 s |
| 2 | Peter Norman | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 20,0 s | 20,06 s |
| 3 | John Carlos | Datei:Flag of the United States.svg USA | 20,0 s | 20,10 s |
| 4 | Edwin Roberts | Datei:Flag of Trinidad and Tobago.svg TRI | 20,3 s | 20,34 s |
| 5 | Roger Bambuck | Datei:Flag of France.svg FRA | 20,5 s | 20,51 s |
| 6 | Larry Questad | Datei:Flag of the United States.svg USA | 20,6 s | 20,62 s |
| 7 | Michael Fray | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 20,6 s | 20,63 s |
| 8 | Joachim Eigenherr | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG | 20,6 s | 20,66 s |
Finale am 16. Oktober
Wind: +0,9 m/s
400 m
| Platz | Athlet | Land | Offiz. hand- gestoppte Zeit |
Inoffiz. elek- tron. Zeit |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Lee Evans | Datei:Flag of the United States.svg USA | 43,8 s WR | 43,86 s |
| 2 | Larry James | Datei:Flag of the United States.svg USA | 43,9 s | 43,97 s |
| 3 | Ron Freeman | Datei:Flag of the United States.svg USA | 44,4 s | 44,41 s |
| 4 | Amadou Gakou | Datei:Flag of Senegal.svg SEN | 45,0 s | 45,01 s |
| 5 | Martin Jellinghaus | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG | 45,3 s | 45,33 s |
| 6 | Tegegne Bezabeh | Datei:Flag of Ethiopia (1897–1974).svg ETH | 45,4 s | 45,42 s |
| 7 | Andrzej Badeński | Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL | 45,4 s | 45,42 s |
| 8 | Amos Omolo | Datei:Flag of Uganda.svg UGA | 47,6 s | 47,61 s |
Finale am 18. Oktober
800 m
| Platz | Athlet | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Ralph Doubell | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 1:44,3 WRe/OR |
| 2 | Wilson Kiprugut | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 1:44,5 |
| 3 | Tom Farrell | Datei:Flag of the United States.svg USA | 1:45,4 |
| 4 | Walter Adams | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG | 1:45,8 |
| 5 | Jozef Plachý | Datei:Flag of the Czech Republic.svg TCH | 1:45,9 |
| 6 | Dieter Fromm | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR | 1:46,2 |
| 7 | Thomas Saisi | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 1:47,5 |
| 8 | Benedict Cayenne | Datei:Flag of Trinidad and Tobago.svg TRI | 1:54,3 |
Finale am 15. Oktober
1500 m
-
Kipchoge Keino – drei Tage zuvor Zweiter über 5000 m und 1972 Olympiasieger über 3000 m Hindernis – gewann mit bedingungslosem Tempo Gold
| Platz | Athlet | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Kipchoge Keino | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 3:34,9 OR |
| 2 | Jim Ryun | Datei:Flag of the United States.svg USA | 3:37,8 |
| 3 | Bodo Tümmler | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG | 3:39,0 |
| 4 | Harald Norpoth | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG | 3:42,5 |
| 5 | John Whetton | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 3:43,8 |
| 6 | Jacky Boxberger | Datei:Flag of France.svg FRA | 3:46,6 |
| 7 | Henryk Szordykowski | Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL | 3:46,6 |
| 8 | Josef Odložil | Datei:Flag of the Czech Republic.svg TCH | 3:48,6 |
Finale am 20. Oktober
5000 m
-
Auf der Gegengeraden vor Beginn der vorletzten Runde: Mohamed Gammoudi (rechts) vor Naftali Temu (Zweiter von rechts.), dahinter Ron Clarke noch auf Platz drei vor Juan Martínez und Kipchoge Keino (ganz links)
| Platz | Athlet | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Mohamed Gammoudi | Datei:Flag of Tunisia.svg TUN | 14:05,0 |
| 2 | Kipchoge Keino | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 14:05,2 |
| 3 | Naftali Temu | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 14:06,4 |
| 4 | Juan Martínez | Datei:Flag of Mexico.svg MEX | 14:10,8 |
| 5 | Ron Clarke | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 14:12,4 |
| 6 | Wohib Masresha | Datei:Flag of Ethiopia (1897–1974).svg ETH | 14:17,6 |
| 7 | Nikolai Swiridow | Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS | 14:18,4 |
| 8 | Fikru Deguefu | Datei:Flag of Ethiopia (1897–1974).svg ETH | 14:19,0 |
Finale am 17. Oktober
10.000 m
-
Olympiasieger Naftali Temu errang vier Tage später noch Silber über 5000 Meter
| Platz | Athlet | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Naftali Temu | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 29:27,4 |
| 2 | Mamo Wolde | Datei:Flag of Ethiopia (1897–1974).svg ETH | 29:28,0 |
| 3 | Mohamed Gammoudi | Datei:Flag of Tunisia.svg TUN | 29:34,2 |
| 4 | Juan Martínez | Datei:Flag of Mexico.svg MEX | 29:35,0 |
| 5 | Nikolai Swiridow | Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS | 29:43,2 |
| 6 | Ron Clarke | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 29:44,8 |
| 7 | Ron Hill | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 29:53,2 |
| 8 | Wohib Masresha | Datei:Flag of Ethiopia (1897–1974).svg ETH | 29:57,0 |
13. Oktober
Marathon
-
Nach Silber über 10.000 Meter eine Woche zuvor errang Mamo Wolde Gold im Marathonlauf
| Platz | Athlet | Land | Zeit (h) |
|---|---|---|---|
| 1 | Mamo Wolde | Datei:Flag of Ethiopia (1897–1974).svg ETH | 2:20:26,4 |
| 2 | Kenji Kimihara | Japan JPN | 2:23:31,0 |
| 3 | Mike Ryan | Datei:Flag of New Zealand.svg NZL | 2:23:45,0 |
| 4 | İsmail Akçay | Datei:Flag of Turkey.svg TUR | 2:25:18,8 |
| 5 | Bill Adcocks | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 2:25:33,0 |
| 6 | Gebru Merawi | Datei:Flag of Ethiopia (1897–1974).svg ETH | 2:27:16,8 |
| 7 | Derek Clayton | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 2:27:23,8 |
| 8 | Tim Johnston | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 2:28:04,4 |
20. Oktober
110 m Hürden
| Platz | Athlet | Land | Offiz. hand- gestoppte Zeit |
Inoffiz. elek- tron. Zeit |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Willie Davenport | Datei:Flag of the United States.svg USA | 13,3 s ORe | 13,33 s |
| 2 | Ervin Hall | Datei:Flag of the United States.svg USA | 13,4 s | 13,42 s |
| 3 | Eddy Ottoz | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 13,4 s | 13,46 s |
| 4 | Leon Coleman | Datei:Flag of the United States.svg USA | 13,6 s | 13,67 s |
| 5 | Werner Trzmiel | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG | 13,6 s | 13,468 s |
| 6 | Bo Forssander | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 13,7 s | 13,73 s |
| 7 | Marcel Duriez | Datei:Flag of France.svg FRA | 13,7 s | 13,77 s |
| 8 | Pierre Schoebel | Datei:Flag of France.svg FRA | 14,0 s | 14,02 s |
Finale am 17. Oktober
Wind: ±0,0 m/s
400 m Hürden
| Platz | Athlet | Land | Offiz. hand- gestoppte Zeit |
Inoffiz. elek- tron. Zeit |
|---|---|---|---|---|
| 1 | David Hemery | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 48,1 s WR | 48,12 s |
| 2 | Gerhard Hennige | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG | 49,0 s | 49,02 s |
| 3 | John Sherwood | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 49,0 s | 49,03 s |
| 4 | Geoff Vanderstock | Datei:Flag of the United States.svg USA | 49,0 s | 49,07 s |
| 5 | Wjatscheslaw Skomorochow | Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS | 49,1 s | 49,12 s |
| 6 | Ron Whitney | Datei:Flag of the United States.svg USA | 49,2 s | 49,27 s |
| 7 | Rainer Schubert | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG | 49,2 s | 49,30 s |
| 8 | Roberto Frinolli | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 50,1 s | 50,13 s |
Finale am 15. Oktober
3000 m Hindernis
| Platz | Athlet | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Amos Biwott | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 8:51,0 |
| 2 | Benjamin Kogo | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 8:51,6 |
| 3 | George Young | Datei:Flag of the United States.svg USA | 8:51,8 |
| 4 | Kerry O’Brien | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 8:52,0 |
| 5 | Alexander Morosow | Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS | 8:55,6 |
| 6 | Michail Schelew | Datei:Flag of Bulgaria (1967-1971).svg BUL | 8:58,4 |
| 7 | Gaston Roelants | Datei:Flag of Belgium (civil).svg BEL | 8:59,4 |
| 8 | Arne Risa | Datei:Flag of Norway.svg NOR | 9:09,0 |
Finale am 16. Oktober
4 × 100 m Staffel
Finale am 20. Oktober
4 × 400 m Staffel
Finale am 20. Oktober
20 km Gehen
| Platz | Athlet | Land | Zeit (h) |
|---|---|---|---|
| 1 | Wolodymyr Holubnytschyj | Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS | 1:33:58,4 |
| 2 | José Pedraza | Datei:Flag of Mexico.svg MEX | 1:34:00,0 |
| 3 | Mykola Smaha | Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS | 1:34:03,4 |
| 4 | Rudy Haluza | Datei:Flag of the United States.svg USA | 1:35:00,2 |
| 5 | Gerhard Sperling | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR | 1:35:27,2 |
| 6 | Otto Bartsch | Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS | 1:36:16,8 |
| 7 | Hans-Georg Reimann | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR | 1:36:31,4 |
| 8 | Stefan Ingvarsson | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 1:36:43,4 |
14. Oktober
50 km Gehen
| Platz | Athlet | Land | Zeit (h) |
|---|---|---|---|
| 1 | Christoph Höhne | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR | 4:20:13,6 |
| 2 | Antal Kiss | Datei:Civil Ensign of Hungary.svg HUN | 4:30:17,0 |
| 3 | Larry Young | Datei:Flag of the United States.svg USA | 4:31:55,4 |
| 4 | Peter Selzer | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR | 4:33:09,8 |
| 5 | Stig Lindberg | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 4:34:05,0 |
| 6 | Vittorio Visini | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 4:36:33,2 |
| 7 | Bryan Eley | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 4:37:32,2 |
| 8 | José Pedraza | Datei:Flag of Mexico.svg MEX | 4:37:51,4 |
17. Oktober
Hochsprung
Finale am 20. Oktober
Dick Fosbury blieb mit dem nach ihm benannten Flop fehlerfrei bis 2,22 m.
Stabhochsprung
-
Bob Seagren (Foto: 2012) – Olympiasieger in einem äußerst hochklassigen Wettbewerb
Finale am 16. Oktober
Weitsprung
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Bob Beamon | Datei:Flag of the United States.svg USA | 8,90 WR |
| 2 | Klaus Beer | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR | 8,19 |
| 3 | Ralph Boston | Datei:Flag of the United States.svg USA | 8,16 |
| 4 | Igor Ter-Owanesjan | Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS | 8,12 |
| 5 | Tõnu Lepik | Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS | 8,09 |
| 6 | Allen Crawley | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 8,02 |
| 7 | Jack Pani | Datei:Flag of France.svg FRA | 7,97 |
| 8 | Andrzej Stalmach | Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL | 7,94 |
Finale am 18. Oktober
Obwohl wegen der Höhenlage von Mexiko-Stadt ein Weltrekord erwartet wurde, rechnete niemand mit einem solchen Riesensatz, wie er Beamon im ersten Versuch gelang: zu weit für die fest installierten Messgeräte. Aus den Katakomben musste ein normales Maßband herbeigeholt werden. Beamon hatte den Weltrekord um 55 Zentimeter verbessert, und seitdem gelangen lediglich Mike Powell mit 8,95 m (WR) und Carl Lewis mit 8,91 m (windunterstützt) bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1991 weitere Sprünge.
Dreisprung
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Wiktor Sanejew | Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS | 17,39 WR |
| 2 | Nelson Prudêncio | Datei:Flag of Brazil (1968-1992).svg BRA | 17,27 |
| 3 | Giuseppe Gentile | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 17,22 |
| 4 | Art Walker | Datei:Flag of the United States.svg USA | 17,12 w |
| 5 | Mikalaj Dudkin | Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS | 17,09 w |
| 6 | Phil May | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 17,02 |
| 7 | Józef Szmidt | Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL | 16,89 |
| 8 | Mansour Dia | Datei:Flag of Senegal.svg SEN | 16,73 w |
Finale am 17. Oktober
Die ersten fünf des Wettkampfs übersprangen alle den bis dahin gültigen Weltrekord von Józef Szmidt (1960, 17,03 m). Insgesamt wurde der Weltrekord während des olympischen Wettkampfs fünfmal von den drei Medaillisten verbessert: Giuseppe Gentile 17,10 m (Qualifikation); im Endkampf: Gentile 17,22 m; 17,23 m Viktor Sanejew; 17,27 m Nelson Prudêncio und schließlich 17,39 m Sanejew.
Kugelstoßen
Finale am 14. Oktober
In der Qualifikation stellte Randy Matson mit 20,68 m einen olympischen Rekord auf.
Diskuswurf
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Al Oerter | Datei:Flag of the United States.svg USA | 64,78 OR |
| 2 | Lothar Milde | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR | 63,08 |
| 3 | Ludvík Daněk | Datei:Flag of the Czech Republic.svg TCH | 62,92 |
| 4 | Hartmut Losch | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR | 62,12 |
| 5 | Jay Silvester | Datei:Flag of the United States.svg USA | 61,78 |
| 6 | Gary Carlsen | Datei:Flag of the United States.svg USA | 59,46 |
| 7 | Edmund Piątkowski | Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL | 59,40 |
| 8 | Ricky Bruch | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 59,28 |
Finale am 15. Oktober
Hammerwurf
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Gyula Zsivótzky | Datei:Civil Ensign of Hungary.svg HUN | 73,36 OR |
| 2 | Romuald Klim | Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS | 73,28 |
| 3 | Lázár Lovász | Datei:Civil Ensign of Hungary.svg HUN | 69,78 |
| 4 | Takeo Sugawara | Japan JPN | 69,78 |
| 5 | Sándor Eckschmiedt | Datei:Civil Ensign of Hungary.svg HUN | 69,46 |
| 6 | Gennadi Kondraschow | Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS | 69,08 |
| 7 | Reinhard Theimer | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR | 68,84 |
| 8 | Helmuth Baumann | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR | 68,26 |
Finale am 17. Oktober
Speerwurf
-
Olympiasieger wurde Topfavorit Janis Lusis (hier im Jahr 2011)
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Jānis Lūsis | Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS | 90,10 OR |
| 2 | Jorma Kinnunen | Datei:Flag of Finland icon.svg FIN | 88,58 |
| 3 | Gergely Kulcsár | Datei:Civil Ensign of Hungary.svg HUN | 87,06 |
| 4 | Władysław Nikiciuk | Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL | 85,70 |
| 5 | Manfred Stolle | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR | 84,42 |
| 6 | Åke Nilsson | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 83,48 |
| 7 | Janusz Sidło | Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL | 80,58 |
| 8 | Urs von Wartburg | Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI | 80,56 |
Finale am 16. Oktober
Zehnkampf
| Platz | Athlet | Land | P – offiz. Wert. | P – 85er Wert. |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Bill Toomey | Datei:Flag of the United States.svg USA | 8193 OR | 8064 |
| 2 | Hans-Joachim Walde | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG | 8111 | 8032 |
| 3 | Kurt Bendlin | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG | 8064 | 7984 |
| 4 | Mykola Awilow | Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS | 7909 | 7841 |
| 5 | Joachim Kirst | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR | 7861 | 7702 |
| 6 | Tom Waddell | Datei:Flag of the United States.svg USA | 7720 | 7620 |
| 7 | Rick Sloan | Datei:Flag of the United States.svg USA | 7692 | 7553 |
| 8 | Steen Smidt-Jensen | Datei:Flag of Denmark.svg DEN | 7648 | 7507 |
18. und 19. Oktober
Gewertet wurde nach der 1962 entwickelten Punktetabelle, die auch bei den letzten Olympischen Spielen verwendet worden war. Zur besseren Einordnung der Leistung sind neben den offiziellen Punkten nach der Wertungstabelle von 1964 die nach dem heutigen Wertungssystem von 1985 umgerechneten Punktzahlen mit angegeben. Nach dieser heute gültigen Tabelle wäre die Reihenfolge der ersten Acht identisch mit dem Resultat von Mexiko-Stadt. Aber diese Vergleiche sind nur Anhaltswerte, denn als Grundlage müssen die jeweils unterschiedlichen Maßstäbe der Zeit gelten.
Resultate Frauen
100 m
| Platz | Athletin | Land | Offiz. hand- gestoppte Zeit |
Inoffiz. elek- tron. Zeit |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Wyomia Tyus | Datei:Flag of the United States.svg USA | 11,0 s WR | 11,08 s |
| 2 | Barbara Ferrell | Datei:Flag of the United States.svg USA | 11,1 s | 11,15 s |
| 3 | Irena Szewińska | Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL | 11,1 s | 11,19 s |
| 4 | Raelene Boyle | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 11,1 s | 11,20 s |
| 5 | Margaret Bailes | Datei:Flag of the United States.svg USA | 11,3 s | 11,37 s |
| 6 | Dianne Burge | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 11,4 s | 11,33 s |
| 7 | Chi Cheng | Datei:Flag of the Republic of China.svg TPE | 11,5 s | 11,53 s |
| 8 | Miguelina Cobián | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 11,6 s | 11,61 s |
Finale am 15. Oktober
Wind: +1,2 m/s
200 m
| Platz | Athletin | Land | Offiz. hand- gestoppte Zeit |
Inoffiz. elek- tron. Zeit |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Irena Szewińska | Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL | 22,5 s WR | 22,58 s |
| 2 | Raelene Boyle | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 22,7 s | 22,74 s |
| 3 | Jennifer Lamy | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 22,8 s | 22,88 s |
| 4 | Barbara Ferrell | Datei:Flag of the United States.svg USA | 22,9 s | 22,93 s |
| 5 | Nicole Montandon | Datei:Flag of France.svg FRA | 23,0 s | 23,08 s |
| 6 | Wyomia Tyus | Datei:Flag of the United States.svg USA | 23,0 s | 23,08 s |
| 7 | Margaret Bailes | Datei:Flag of the United States.svg USA | 23,1 s | 23,18 s |
| 8 | Jutta Stöck | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG | 23,2 s | 23,25 s |
Finale am 18. Oktober
Wind: +2,0 m/s
400 m
| Platz | Athletin | Land | Offiz. hand- gestoppte Zeit |
Inoffiz. elek- tron. Zeit |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Colette Besson | Datei:Flag of France.svg FRA | 52,0 s ORe | 52,03 s |
| 2 | Lillian Board | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 52,1 s | 52,12 s |
| 3 | Natalja Petschonkina | Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS | 52,2 s | 52,25 s |
| 4 | Janet Simpson | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 52,5 s | 52,57 s |
| 5 | Aurelia Pentón | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 52,7 s | 52,75 s |
| 6 | Jarvis Scott | Datei:Flag of the United States.svg USA | 52,7 s | 52,79 s |
| 7 | Helga Henning | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG | 52,8 s | 52,89 s |
| 8 | Hermina van der Hoeven | Datei:Flag of the Netherlands.svg NED | 53,0 s | 53,02 s |
Finale am 16. Oktober
800 m
| Platz | Athletin | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Madeline Manning | Datei:Flag of the United States.svg USA | 2:00,9 OR |
| 2 | Ileana Silai | Datei:Flag of Romania (1965–1989).svg ROM | 2:02,5 |
| 3 | Maria Gommers | Datei:Flag of the Netherlands.svg NED | 2:02,6 |
| 4 | Sheila Taylor | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 2:03,8 |
| 5 | Doris Brown | Datei:Flag of the United States.svg USA | 2:03,9 |
| 6 | Pat Lowe | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 2:04,2 |
| 7 | Abby Hoffman | Datei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN | 2:06,8 |
| 8 | Maryvonne Dupureur | Datei:Flag of France.svg FRA | 2:08,2 |
Finale am 19. Oktober
80 m Hürden
| Platz | Athletin | Land | Offiz. hand- gestoppte Zeit |
Inoffiz. elek- tron. Zeit |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Maureen Caird | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 10,3 s OR | 10,39 s |
| 2 | Pam Kilborn | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 10,4 s | 10,46 s |
| 3 | Chi Cheng | Datei:Flag of the Republic of China.svg TPE | 10,4 s | 10,51 s |
| 4 | Patty Van Wolvelaere | Datei:Flag of the United States.svg USA | 10,5 s | 10,60 s |
| 5 | Karin Balzer | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR | 10,6 s | 10,61 s |
| 6 | Danuta Straszyńska | Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL | 10,6 s | 10,66 s |
| 7 | Elżbieta Żebrowska | Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL | 10,6 s | 10,66 s |
| 8 | Tatjana Talyschewa | Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS | 10,7 s | 10,72 s |
Finale am 18. Oktober
Wind: ±0,0 m/s
4 × 100 m Staffel
Finale am 20. Oktober
Hochsprung
Finale am 17. Oktober
Weitsprung
Finale am 14. Oktober
Kugelstoßen
Finale am 20. Oktober
Diskuswurf
Finale am 18. Oktober
Speerwurf
| Platz | Athletin | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Angéla Németh | Datei:Civil Ensign of Hungary.svg HUN | 60,36 |
| 2 | Mihaela Peneș | Datei:Flag of Romania (1965–1989).svg ROM | 59,92 |
| 3 | Eva Janko | Datei:Flag of Austria.svg AUT | 58,04 |
| 4 | Márta Rudas | Datei:Civil Ensign of Hungary.svg HUN | 56,38 |
| 5 | Daniela Jaworska | Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL | 56,06 |
| 6 | Nataša Urbančič | Datei:Flag of Yugoslavia (1946-1992).svg YUG | 55,42 |
| 7 | Ameli Koloska | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG | 55,20 |
| 8 | Kaisa Launela | Datei:Flag of Finland icon.svg FIN | 53,96 |
Finale am 14. Oktober
Fünfkampf
| Platz | Athletin | Land | P – offiz. Wert. |
P – 81er Wert. |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Ingrid Becker | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG | 5098 | 4584 |
| 2 | Liese Prokop | Datei:Flag of Austria.svg AUT | 4966 | 4404 |
| 3 | Annamária Tóth | Datei:Civil Ensign of Hungary.svg HUN | 4959 | 4394 |
| 4 | Walentina Tichomirowa | Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS | 4927 | 4360 |
| 5 | Manon Bornholdt | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG | 4890 | 4354 |
| 6 | Pat Winslow | Datei:Flag of the United States.svg USA | 4877 | 4301 |
| 7 | Inge Bauer | Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR | 4849 | 4287 |
| 8 | Meta Antenen | Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI | 4848 | 4312 |
15. und 16. Oktober
Gewertet wurde nach der 1962 entwickelten Punktetabelle, die auch bei den letzten Olympischen Spielen verwendet worden war. Zur besseren Einordnung der Leistung sind neben den offiziellen Punkten nach dieser Wertungstabelle die nach dem heutigen Wertungssystem von 1981 umgerechneten Punktzahlen mit angegeben. Nach dieser heute gültigen Tabelle hätte es bei den engen Abständen eine veränderte Reihenfolge ab Rang vier gegeben. Aber diese Vergleiche sind nur Anhaltswerte, denn als Grundlage müssen die jeweils unterschiedlichen Maßstäbe der Zeit gelten.
Videolinks
- Full Olympic Film – Mexico City 1968 Olympic Games, youtube.com, abgerufen am 25. September 2021
- "Die Zeitlupe" Olympia '68 in Mexico City, youtube.com, abgerufen am 25. September 2021
Literatur
- Ekkehard zur Megede, Die Geschichte der olympischen Leichtathletik, Band 2: 1948–1968, Verlag Bartels & Wernitz KG, Berlin, 1. Auflage 1969, S. 319 bis 403
Weblinks
- Seite des IOC: Mexico City 1968Athletics Results, olympics.com (englisch), abgerufen am 25. September 2021
- Olympedia, Athletics at the 1968 Summer Olympics, olympedia.org (englisch), abgerufen am 25. September 2021
- The Games, Produced by the Organizing Committee of the Games Mexico 68, Volume 3 digital.la84.org, englisch/französisch (PDF; 36.300 KB), abgerufen am 25. September 2021
- 1968 Ciudad de Mexico Summer Games, web.archive.org, sports-reference.com (englisch), abgerufen am 25. September 2021
- Mexiko-City 1968: Sprünge ins nächste Jahrtausend, sportschau.de, abgerufen am 25. September 2021
- Der Spiegel 25. August 1969, H. 35/1965: Schneller auf Tartan, spiegel.de, abgerufen am 25. September 2021
- Der Spiegel 4. November 1968. H. 45/1968: Deb Deutschen zut Lehre?, spiegel.de, abgerufen am 25. September 2021
- Der Spiegel 28. Oktober 1968, H. 44/1968 Montezumas Rache, spiegel.de, abgerufen am 25. September 2021
- RP Online 22. Juli 2004: Olympia in extremer Höhenlage, rp-online.de, abgerufen am 25. September 2021
- Stern: Das Blutbad vor Olympia, stern.de, abgerufen am 25. September 2021
- Mexiko 1968: Olympische Spiele in unruhigen Zeiten, stimme.de 12. Oktober 2008, abgerufen am 25. September 2021
- Christopher Young: Olympia in Mexiko und der deutsch-deutsche Kleinkrieg, tagesspiegel.de, abgerufen am 25. September 2021
Einzelnachweise
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| Sommer: |
1896 • 1900 • 1904 • 1908 • 1912 • 1920 • 1924 • 1928 • 1932 • 1936 • 1948 • 1952 • 1956 • 1960 • 1964 • 1968 • 1972 • 1976 • 1980 • 1984 • 1988 • 1992 • 1996 • 2000 • 2004 • 2008 • 2012 • 2016 • 2020 • 2024 |
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| Jugendspiele: |
Männer: 100 m | 200 m | 400 m | 800 m | 1500 m | 5000 m | 10.000 m | Marathon | 110 m Hürden | 400 m Hürden | 3000 m Hindernis | 4 × 100 m | 4 × 400 m | 20 km Gehen | 50 km Gehen | Hochsprung | Stabhochsprung | Weitsprung | Dreisprung | Kugelstoßen | Diskuswurf | Hammerwurf | Speerwurf | Zehnkampf
Frauen: 100 m | 200 m | 400 m | 800 m | 80 m Hürden | 4 × 100 m | Hochsprung | Weitsprung | Kugelstoßen | Diskuswurf | Speerwurf | Fünfkampf