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Olympische Sommerspiele 1968/Leichtathletik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Leichtathletik bei den
XIX. Olympischen Spielen
Olympische Ringe
Olympische Ringe
Leichtathletik
Informationen
Datum: 13. bis 20. Oktober
Wettkampfort: MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Mexiko-Stadt
Austragungsort: Estadio Olimpico de la Ciudad Universitaria
Entscheidungen: Männer: 24/Frauen: 12<ref>Offizieller Report der Olympischen Spiele 1960, S. 17 (englisch) auf library.la84.org (PDF), abgerufen am 24. Oktober 2017</ref>
Teilnehmende Nationen: 93
Teilnehmer: 1031
Tokio 1964 München 1972
Datei:Exposição Design & Utopia dos Jogos (28262056573).jpg
Olympische Spiele 1968
Medaillenspiegel Leichtathletik
Platz Mannschaft Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen Total
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 15 6 7 28
2 KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Kenia 3 4 1 8
3 Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Sowjetunion 3 2 8 13
4 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien 2 3 1 6
Deutschland Demokratische Republik 1968Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg DDR 2 3 1 6
6 Rumänien 1965Datei:Flag of Romania (1965–1989).svg Rumänien 2 2 4
7 Ungarn 1957Datei:Civil Ensign of Hungary.svg Ungarn 2 1 4 7
8 Deutschland BRDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg BR Deutschland 1 4 3 8
9 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien 1 2 1 4
10 Athiopien 1941Datei:Flag of Ethiopia (1897–1974).svg Äthiopien 1 1 2
11 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechoslowakei 1 1 2
FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 1 1 2
Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Polen 1 1 2
TunesienDatei:Flag of Tunisia.svg Tunesien 1 1 2
15 KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba 2 2
16 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 1 1 2
17 Brasilien 1968Datei:Flag of Brazil (1968-1992).svg Brasilien 1 1
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 1 1
JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika 1 1
Japan 1870Japan Japan 1 1
MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Mexiko 1 1
22 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 2 1
23 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande 1 1
NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 1 1
TaiwanDatei:Flag of the Republic of China.svg Republik China 1 1

Bei den XIX. Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt fanden 36 Wettkämpfe – davon 24 für Männer und 12 für Frauen – in der Leichtathletik statt. Insgesamt nahmen 1031 Sportler aus 93 Nationen an den Leichtathletikwettbewerben teil.

Teilnehmer

Wie auch bei den letzten Olympischen Spielen gab es einige Probleme und Sonderfälle im Hinblick auf die Teilnahme bestimmter Nationen. Folgende Nationen waren nicht zugelassen:

Das geteilte Deutschland trat erstmals mit zwei eigenständigen Mannschaften auf, allerdings noch unter einer gemeinsamen Flagge. Die Bezeichnungen lauteten ‚Deutschland‘ für die Bundesrepublik Deutschland und ‚Ostdeutschland‘ für die DDR.<ref>Olympia-Lexikon. Mexico City 1968 olympia-lexikon.de, abgerufen am 25. September 2021</ref>

Stadion

Datei:Opening Ceremony Mexico 84 University Stadium.jpg
Das Olympiastadion während der Eröffnungsfeier 1968

Das Olympiastadion verfügte über eine revolutionierende Technik der Wettkampfstätten. Die 400-Meter-Rundbahn sowie die Anlaufbahnen für die verschiedenen Sprung- und Wurfwettbewerbe waren aus dem neuen Material Tartan beschaffen, einem äußerst leistungsfördernden Kunststoff, der von nun an die bis dahin üblichen Aschenbahnen bei allen Großereignissen ablöste. Es standen acht Bahnen zur Verfügung, sodass wie schon 1964 in Tokio acht Teilnehmer an den Endläufen teilnehmen konnten. Dies wurde nun erstmals auch in den Wurfdisziplinen sowie im Weit- und Dreisprung für die letzten drei Finaldurchgänge eingeführt. Zur Weitenmessung wurde erstmals elektronische Technik eingesetzt.

Wettbewerbe

Im Wettbewerbsangebot gab es diesmal keine Änderungen, auch im Frauenbereich, der bzgl. der angebotenen Disziplinen nach wie vor deutlich unterrepräsentiert war, fand in diesem Jahr keine Aufstockung der Wettbewerbe statt.

Es gab 24 Disziplinen im Männerbereich und zwölf für die Frauen, die fünf Einzellaufdisziplinen – 100 Meter, 200 Meter, 400 Meter und 80 Meter Hürden sowie als Mittelstrecke 800 Meter – im Programm vorfanden. Im Laufbereich wurde darüber hinaus nur noch die 4-mal-100-Meter-Staffel ausgetragen. Mit Hoch- und Weitsprung gab es weiterhin zwei Sprungdisziplinen sowie mit Kugelstoßen, Diskuswurf und Speerwurf drei Stoß- und Wurfwettbewerbe. Als Mehrkampf wurde der Fünfkampf ausgetragen. Der 80-Meter-Hürdenlauf stand in Mexiko letztmals auf dem olympischen Programm. Um der Schrittlänge der Athletinnen besser gerecht zu werden, wurde er danach abgelöst durch den 100-Meter-Hürdenlauf. Bis heute – Stand November 2017 – hat sich im Bereich der olympischen Männerdisziplinen nichts mehr verändert. Bei den Frauen dagegen standen noch zahlreiche Ergänzungen für die Zukunft an.

Erstmals fanden auch Dopingtests bei diesen Spielen statt.

Besonderheiten bei den Leichtathletikwettbewerben dieser Spiele

Höhenlage

Im Vorfeld gab es teilweise erheblich Bedenken bzgl. des durch die Höhenlage des Austragungsortes bedingten geringeren Sauerstoffgehalts der Atemluft. Allerdings waren die Athleten dieser Problematik von Ausnahmen abgesehen vor allem durch entsprechend gute Vorbereitung in Höhentrainingslagern gewachsen.

Im Nachhinein wurde die besondere Rekordflut und das hohe Leistungsniveau dem Umstand des geringeren Luftwiderstands zugeschrieben. Das war allerdings nur bedingt der Fall. Die Sprintdisziplinen sowie die Sprungwettbewerbe mit längerem schnellen Anlauf waren und sind deutlich begünstigt durch diese Verhältnisse. Leistungshemmend wirken sich die Bedingungen dagegen auf alle Ausdauerdisziplinen aus, was in Mexiko auch spürbar wurde. Andere Wettbewerbe dagegen sind kaum oder gar nicht betroffen durch eine solche Höhenlage.<ref>Der Spiegel 42/1968, 14. Oktober 1968: Höhne-Athleten, spiegel.de, abgerufen am 25. September 2021</ref>

Black Power

Die Siegerehrung des 200-Meter-Laufs wurde zu einer Demonstration für die damals sehr aktuelle afroamerikanische Bürgerrechtsbewegung Black Power und zu einem Protest gegen die Unterdrückung der Schwarzen in den Vereinigten Staaten. Die US-Athleten Tommie Smith, Olympiasieger, und John Carlos, Olympiadritter, standen ohne Schuhe und mit schwarzen Strümpfen auf dem Siegerpodest. Als die Hymne gespielt wurde, reckte jeder eine Faust mit einem schwarzen Handschuh in den Himmel. Peter Norman, der australische Olympiazweite, wollte mit einem Button seine Sympathie für die Aktion zum Ausdruck bringen, was jedoch niemandem auffiel. Im Umfeld kam dieser Protest insgesamt wenig an. Nach Ende der Zeremonie gab es viele Pfiffe von den Zuschauern, die beiden Athleten wurde von der US-Teamleitung für die weiteren Wettbewerbe gesperrt, sodass sie in den Staffeln nicht teilnehmen konnten.<ref>Spiegel Online, 19. August 2008: Zwei Fäuste, ein Skandal, abgerufen am 25. September 2021</ref>

Windmessung

Exakt die höchstzulässige Windstärke für die Anerkennung eines Rekords bei Sprints sowie beim Weit- und Dreisprung, nämlich 2,0 Meter pro Sekunde, wurde vom Kampfgericht angegeben für insgesamt vier Weltrekorde:

Es wurde die Vermutung geäußert, dass tatsächlich mit größeren Geschwindigkeiten gemessene Rückenwinde absichtlich mit diesem Wert dokumentiert wurden, um die Leistungen als Rekorde werten zu können.<ref>Ekkehard zur Megede, Die Geschichte der olympischen Leichtathletik, Band 2: 1948–1968, Verlag Bartels & Wernitz KG, Berlin, 1. Auflage 1969, S. 325</ref>

Rückwärtsspringer

Ganz besonders auffällig und viel beachtet wurde im Hochsprung der US-Amerikaner Dick Fosbury mit seiner ganz neuen Technik. Nach einem zügigen Anlauf übersprang er die Latte rückwärts. Das sah damals spektakulär aus, und die Sprungtechnik wurde nach ihm als ‚Fosbury-Flop‘ benannt.<ref>Zirkus oder Genickbruch: Fosbury wird 60, Kölner Stadtanzeiger, 2. März 2007, abgerufen am 25. September 2021</ref>

Sportliche Erfolge

Das Leistungsniveau war auch bei dieser Großveranstaltung sehr hoch, von einer Rekordflut war in den Medien die Rede. Es gab 25 neue oder eingestellte Weltrekorde in vierzehn Disziplinen. In 22 Disziplinen wurde der olympische Rekord darüber hinaus 85 Mal verbessert oder egalisiert.

  • Weltrekorde im Einzelnen:
  • Olympische Rekorde im Einzelnen:
    • 100-Meter-Lauf, Männer: 10,0 s (egalisiert) – Hermes Ramírez (Kuba), Viertelfinale bei einem Rückenwind von 0,5 m/s
    • 100-Meter-Lauf, Männer: 10,0 s (egalisiert) – Charles Greene (USA), Viertelfinale bei einem Rückenwind von 2,0 m/s
    • 100-Meter-Lauf, Männer: 10,0 s (egalisiert) – Jim Hines (USA), Halbfinale bei einem Rückenwind von 1,9 m/s
    • 200-Meter-Lauf, Männer: 20,3 s (egalisiert) – Tommie Smith (USA), Vorlauf bei einem Rückenwind von 0,5 m/s
    • 200-Meter-Lauf, Männer: 20,2 s – Peter Norman (Australien), Vorlauf bei einem Rückenwind von 1,2 m/s
    • 200-Meter-Lauf, Männer: 20,2 s (egalisiert) – Tommie Smith (USA), Viertelfinale bei Windstille
    • 200-Meter-Lauf, Männer: 20,1 s – John Carlos (USA), Halbfinale bei einem Rückenwind von 0,2 m/s
    • 200-Meter-Lauf, Männer: 20,1 s (egalisiert) – Tommie Smith (USA), Halbfinale bei einem Rückenwind von 0,6 m/s
    • 400-Meter-Lauf, Männer: 44,8 s – Lee Evans (USA), Halbfinale
    • 1500-Meter-Lauf, Männer: 3:34,9 s – Kipchoge Keino (Kenia), Finale
    • 110-Meter-Hürdenlauf, Männer: 13,5 s (egalisiert) – Eddy Ottoz (Italien), Vorlauf bei einem Rückenwind von 1,7 m/s
    • 110-Meter-Hürdenlauf, Männer: 13,3 s – Ervin Hall (USA), Halbfinale bei einem Rückenwind von 1,8 m/s
    • 110-Meter-Hürdenlauf, Männer: 13,3 s (egalisiert) – Willie Davenport (USA), Finale bei Windstille
    • 400-Meter-Hürdenlauf, Männer: 49,0 s – Ron Whitney (USA), Vorlauf
    • 4-mal-100-Meter-Staffel, Männer: 38,7 s – Kuba (Hermes Ramírez, Juan Morales, Pablo Montes, Enrique Figuerola), Vorlauf
    • 4-mal-400-Meter-Staffel, Männer: 3:00,7 min – USA (Vince Matthews. Ron Freeman, Larry James, Lee Evans), Vorlauf
    • Hochsprung, Männer: 2,18 m – Dick Fosbury (USA), Finale
    • Hochsprung, Männer: 2,18 m – Ed Caruthers (USA), Finale
    • Hochsprung, Männer: 2,20 m – Dick Fosbury (USA), Finale
    • Hochsprung, Männer: 2,20 m – Ed Caruthers (USA), Finale
    • Hochsprung, Männer: 2,20 m – Walentin Gawrilow (Sowjetunion), Finale
    • Hochsprung, Männer: 2,22 m – Dick Fosbury (USA), Finale
    • Hochsprung, Männer: 2,22 m – Ed Caruthers (USA), Finale
    • Hochsprung, Männer: 2,24 m – Dick Fosbury (USA), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,10 m (egalisiert) – Claus Schiprowski (BR Deutschland), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,10 m (egalisiert) – Hennadij Blesnizow (Sowjetunion), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,10 m (egalisiert) – Kiyoshi Niwa (Japan), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,10 m (egalisiert) – Heinfried Engel (BR Deutschland), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,10 m (egalisiert) – Ignacio Sola (Spanien), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,15 m – Christos Papanikolaou (Griechenland), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,15 m – Ignacio Sola (Spanien), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,15 m – Kjell Isaksson (Schweden), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,15 m – Hervé d’Encausse (Frankreich), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,15 m – Kiyoshi Niwa (Japan), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,20 m – Claus Schiprowski (BR Deutschland), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,20 m – Wolfgang Nordwig (DDR), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,20 m – Hennadij Blesnizow (Sowjetunion), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,20 m – Heinfried Engel (BR Deutschland), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,20 m – Bob Seagren (USA), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,20 m – John Pennel (USA), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,20 m – Ignacio Sola (Spanien), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,25 m – Hervé d’Encausse (Frankreich), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,25 m – Claus Schiprowski (BR Deutschland), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,25 m – Christos Papanikolaou (Griechenland), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,30 m – Hennadij Blesnizow (Sowjetunion), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,30 m – Claus Schiprowski (BR Deutschland), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,30 m – Wolfgang Nordwig (DDR), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,30 m – Christos Papanikolaou (Griechenland), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,30 m – John Pennel (USA), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,30 m – Hennadij Blesnizow (Sowjetunion), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,35 m – Wolfgang Nordwig (DDR), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,35 m – Christos Papanikolaou (Griechenland), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,35 m – Claus Schiprowski (BR Deutschland), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,35 m – John Pennel (USA), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,40 m – Bob Seagren (USA), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,40 m – Claus Schiprowski (BR Deutschland), Finale
    • Stabhochsprung, Männer: 5,40 m – Wolfgang Nordwig (DDR), Finale
    • Weitsprung, Männer: 8,27 m – Ralph Boston (USA), Qualifikation bei Windstille
    • Kugelstoßen, Männer: 20,68 m – Randy Matson (USA), Qualifikation
    • Diskuswurf, Männer: 63,64 m – Jay Silvester (USA), Qualifikation
    • Diskuswurf, Männer: 64,78 m – Al Oerter (USA), Finale
    • Hammerwurf, Männer: 72,60 m – Gyula Zsivótzky (Ungarn), Qualifikation
    • Hammerwurf, Männer: 72,82 m – |Romuald Klim (Sowjetunion), Finale
    • Hammerwurf, Männer: 73,28 m – Romuald Klim (Sowjetunion), Finale
    • Hammerwurf, Männer: 73,36 m – Gyula Zsivótzky (Ungarn), Finale
    • Speerwurf, Männer: 86,30 m – Jorma Kinnunen (Finnland), Finale
    • Speerwurf, Männer: 86,34 m – Jānis Lūsis (Sowjetunion), Finale
    • Speerwurf, Männer: 87,06 m – Gergely Kulcsár (Ungarn), Finale
    • Speerwurf, Männer: 90,10 m – Jānis Lūsis (Sowjetunion), Finale
    • Zehnkampf, Männer: 8193 P (1985er Wertung: 8064 P) – Bill Toomey (USA)
    • 100-Meter-Lauf, Frauen: 11,2 s (egalisiert) – Wyomia Tyus (USA), Vorlauf bei Windstille
    • 100-Meter-Lauf, Frauen: 11,2 s (egalisiert) – Margaret Bailes (USA), Vorlauf bei einem Rückenwind von 1,3 m/s
    • 100-Meter-Lauf, Frauen: 11,2 s (egalisiert) – Barbara Ferrell (USA), Vorlauf bei Windstille
    • 200-Meter-Lauf, Frauen: 23,0 s (egalisiert) – Raelene Boyle (Australien), Vorlauf bei Windstille
    • 200-Meter-Lauf, Frauen: 22,9 s – Barbara Ferrell (USA), Vorlauf bei Windstille
    • 200-Meter-Lauf, Frauen: 22,9 s (egalisiert) – Raelene Boyle (Australien), Halbfinale bei Windstille
    • 200-Meter-Lauf, Frauen: 22,8 s – Barbara Ferrell (USA), Halbfinale bei Windstille
    • 400-Meter-Lauf, Frauen: 52,0 s (egalisiert) – Colette Besson (Frankreich), Finale
    • 800-Meter-Lauf, Frauen: 2:00,9 min – Madeline Manning (USA), Finale
    • 80-Meter-Hürdenlauf, Frauen: 10,4 s – Pam Kilborn (Australien), Vorlauf bei einem Rückenwind von 0,2 m/s
    • 80-Meter-Hürdenlauf, Frauen: 10,4 s (egalisiert) – Maureen Caird (Australien), Vorlauf bei einem Rückenwind von 2,0 m/s
    • 80-Meter-Hürdenlauf, Frauen: 10,4 s (egalisiert) – Pam Kilborn (Australien), Halbfinale bei Windstille
    • 80-Meter-Hürdenlauf, Frauen: 10,3 s – Maureen Caird (Australien), Finale bei Windstille
    • Kugelstoßen, Frauen: 18,78 m – Marita Lange (DDR), Finale
    • Diskuswurf, Frauen: 58,28 m – Lia Manoliu (Rumänien), Finale

Erfolgreichste Nation waren wie bei allen Spielen in der Leichtathletik zuvor die Vereinigten Staaten mit 15 Goldmedaillen. Mit Kenia lag erstmals ein afrikanisches Land auf dem zweiten Platz. Ebenso wie die Sowjetunion errangen die kenianischen Leichtathleten drei Goldmedaillen und hatten sogar eine Silbermedaille mehr als die UdSSR. Dahinter fanden sich vier Nationen mit je zwei Olympiasiegen: Australien, Ostdeutschland, Rumänien und Ungarn. Für alle weiteren Nationen gab es in der Leichtathletik höchstens einen Olympiasieg.

Eine Sportlerin und zwei Sportler errangen je zwei Goldmedaillen in der Leichtathletik bei diesen Spielen:

Darüber hinaus sind weitere drei Leistungen besonders hervorzuheben:

Folgende hier siegreiche Leichtathleten hatten bereits bei früher ausgetragenen Olympischen Spielen Goldmedaillen errungen:

Resultate Männer

100 m

Datei:Jim Hines 1969 Ajman stamp.jpg
Jim Hines (hier abgebildet auf einer Briefmarke) siegte mit Weltrekord
Platz Athlet Land Offiz. hand-
gestoppte
Zeit
Inoffiz.
elek-
tron. Zeit
1 Jim Hines Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 09,9 s WR 9,95 s
2 Lennox Miller JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 10,0 s000 10,04 s
3 Charles Greene Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 10,0 s000 10,07 s
4 Pablo Montes KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 10,1 s000 10,14 s
5 Roger Bambuck FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 10,1 s000 10,15 s
6 Mel Pender Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 10,1 s000 10,17 s
7 Harry Jerome KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN 10,1 s000 10,20 s
8 Jean-Louis Ravelomanantsoa MadagaskarDatei:Flag of Madagascar.svg MAD 10,2 s000 10,27 s

Finale am 14. Oktober

Wind: +0,3 m/s

200 m

Datei:Tommie Smith-modified (cropped).jpg
Olympiasieger Tommie Smith (hier im Jahr 2009) stellte im Finale einen neuen Weltrekord auf
Platz Athlet Land Offiz. hand-
gestoppte
Zeit
Inoffiz.
elek-
tron. Zeit
1 Tommie Smith Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 19,8 s WR 19,83 s
2 Peter Norman AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 20,0 s000 20,06 s
3 John Carlos Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 20,0 s000 20,10 s
4 Edwin Roberts Trinidad und TobagoDatei:Flag of Trinidad and Tobago.svg TRI 20,3 s000 20,34 s
5 Roger Bambuck FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 20,5 s000 20,51 s
6 Larry Questad Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 20,6 s000 20,62 s
7 Michael Fray JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 20,6 s000 20,63 s
8 Joachim Eigenherr Deutschland BRDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG 20,6 s000 20,66 s

Finale am 16. Oktober

Wind: +0,9 m/s

400 m

Datei:Lee Evans-2.jpg
Lee Evans (Foto: 2008) lief mit Weltrekord zum Olympiasieg
Platz Athlet Land Offiz. hand-
gestoppte
Zeit
Inoffiz.
elek-
tron. Zeit
1 Lee Evans Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 43,8 s WR 43,86 s
2 Larry James Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 43,9 s000 43,97 s
3 Ron Freeman Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 44,4 s000 44,41 s
4 Amadou Gakou SenegalDatei:Flag of Senegal.svg SEN 45,0 s000 45,01 s
5 Martin Jellinghaus Deutschland BRDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG 45,3 s000 45,33 s
6 Tegegne Bezabeh Athiopien 1941Datei:Flag of Ethiopia (1897–1974).svg ETH 45,4 s000 45,42 s
7 Andrzej Badeński Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL 45,4 s000 45,42 s
8 Amos Omolo UgandaDatei:Flag of Uganda.svg UGA 47,6 s000 47,61 s

Finale am 18. Oktober

800 m

Finale am 15. Oktober

1500 m

Finale am 20. Oktober

5000 m

Finale am 17. Oktober

10.000 m

13. Oktober

Marathon

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Mamo Wolde Athiopien 1941Datei:Flag of Ethiopia (1897–1974).svg ETH 2:20:26,4
2 Kenji Kimihara Japan 1870Japan JPN 2:23:31,0
3 Mike Ryan NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg NZL 2:23:45,0
4 İsmail Akçay TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg TUR 2:25:18,8
5 Bill Adcocks Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 2:25:33,0
6 Gebru Merawi Athiopien 1941Datei:Flag of Ethiopia (1897–1974).svg ETH 2:27:16,8
7 Derek Clayton AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 2:27:23,8
8 Tim Johnston Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 2:28:04,4

20. Oktober

110 m Hürden

Platz Athlet Land Offiz. hand-
gestoppte
Zeit
Inoffiz.
elek-
tron. Zeit
1 Willie Davenport Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 13,3 s ORe 13,33 s
2 Ervin Hall Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 13,4 s0000 13,42 s
3 Eddy Ottoz ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 13,4 s0000 13,46 s
4 Leon Coleman Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 13,6 s0000 13,67 s
5 Werner Trzmiel Deutschland BRDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG 13,6 s0000 13,468 s
6 Bo Forssander SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 13,7 s0000 13,73 s
7 Marcel Duriez FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 13,7 s0000 13,77 s
8 Pierre Schoebel FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 14,0 s0000 14,02 s

Finale am 17. Oktober

Wind: ±0,0 m/s

400 m Hürden

Platz Athlet Land Offiz. hand-
gestoppte
Zeit
Inoffiz.
elek-
tron. Zeit
1 David Hemery Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 48,1 s WR 48,12 s
2 Gerhard Hennige Deutschland BRDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG 49,0 s000 49,02 s
3 John Sherwood Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 49,0 s000 49,03 s
4 Geoff Vanderstock Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 49,0 s000 49,07 s
5 Wjatscheslaw Skomorochow Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS 49,1 s000 49,12 s
6 Ron Whitney Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 49,2 s000 49,27 s
7 Rainer Schubert Deutschland BRDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG 49,2 s000 49,30 s
8 Roberto Frinolli ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 50,1 s000 50,13 s

Finale am 15. Oktober

3000 m Hindernis

Finale am 16. Oktober

4 × 100 m Staffel

Pl. Land Athleten Offiz. hand-
gestoppte
Zeit
Inoffiz.
elek-
tron. Zeit
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Charles Greene
Mel Pender
Ronnie Ray Smith
Jim Hines
38,2 s WR 38,24 s
2 KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba Hermes Ramírez
Juan Morales
Pablo Montes
Enrique Figuerola
38,3 s000 38,40 s
3 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Gérard Fenouil
Jocelyn Delecour
Claude Piquemal
Roger Bambuck
38,4 s000 38,43 s
4 JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika Errol Stewart
Michael Fray
Clifton Forbes
Lennox Miller
38,4 s000 38,47 s
5 Deutschland Demokratische Republik 1968Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg DDR Heinz Erbstößer
Hartmut Schelter
Peter Haase
Harald Eggers
38,6 s000 38,66 s
6 Deutschland BRDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg BR Deutschland Karl-Peter Schmidtke
Gert Metz
Gerhard Wucherer
Joachim Eigenherr
38,7 s000 38,76 s
7 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien Sergio Ottolina
Ennio Preatoni
Angelo Sguazzero
Livio Berruti
39,2 s000 39,22 s
8 Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Polen Wiesław Maniak
Edward Romanowski
Zenon Nowosz
Marian Dudziak
39,2 s000 39,22 s

Finale am 20. Oktober

4 × 400 m Staffel

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Vince Matthews
Ron Freeman
Larry James
Lee Evans
2:56,1 WR
2 KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Kenia Charles Asati
Munyoro Nyamau
Naftali Bon
Daniel Rudisha
2:59,6000
3 Deutschland BRDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg BR Deutschland Helmar Müller
Manfred Kinder
Gerhard Hennige
Martin Jellinghaus
3:00,5000
4 Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Polen Stanisław Grędziński
Jan Balachowski
Jan Werner
Andrzej Badeński
3:00,5000
5 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Martin Winbolt-Lewis
Colin Campbell
David Hemery
John Sherwood
3:01,2000
6 Trinidad und TobagoDatei:Flag of Trinidad and Tobago.svg Trinidad und Tobago George Simon
Euric Bobb
Benedict Cayenne
Edwin Roberts
3:04,5000
7 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien Sergio Ottolina
Giacomo Puosi
Furio Fusi
Sergio Bello
3:04,6000
8 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Jean-Claude Nallet
Jacques Carette
Gilles Bertould
Jean-Pierre Boccardo
3:07,5000

Finale am 20. Oktober

20 km Gehen

14. Oktober

50 km Gehen

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Christoph Höhne Deutschland Demokratische Republik 1968Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR 4:20:13,6
2 Antal Kiss Ungarn 1957Datei:Civil Ensign of Hungary.svg HUN 4:30:17,0
3 Larry Young Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 4:31:55,4
4 Peter Selzer Deutschland Demokratische Republik 1968Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR 4:33:09,8
5 Stig Lindberg SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 4:34:05,0
6 Vittorio Visini ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 4:36:33,2
7 Bryan Eley Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 4:37:32,2
8 José Pedraza MexikoDatei:Flag of Mexico.svg MEX 4:37:51,4

17. Oktober

Hochsprung

Finale am 20. Oktober

Dick Fosbury blieb mit dem nach ihm benannten Flop fehlerfrei bis 2,22 m.

Stabhochsprung

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Bob Seagren Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 5,40 OR
2 Claus Schiprowski Deutschland BRDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG 5,40 OR
3 Wolfgang Nordwig Deutschland Demokratische Republik 1968Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR 5,40 OR
4 Christos Papanikolaou Königreich GriechenlandDatei:State Flag of Greece (1863-1924 and 1935-1970).svg GRE 5,35000
5 John Pennel Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 5,35000
6 Hennadij Blesnizow Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS 5,30000
7 Hervé d’Encausse FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 5,25000
8 Heinfried Engel Deutschland BRDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG 5,20000

Finale am 16. Oktober

Weitsprung

Datei:Bob Beamon 1968.jpg
Bob Beamon, USA, bei seinem Siegsprung

Finale am 18. Oktober

Obwohl wegen der Höhenlage von Mexiko-Stadt ein Weltrekord erwartet wurde, rechnete niemand mit einem solchen Riesensatz, wie er Beamon im ersten Versuch gelang: zu weit für die fest installierten Messgeräte. Aus den Katakomben musste ein normales Maßband herbeigeholt werden. Beamon hatte den Weltrekord um 55 Zentimeter verbessert, und seitdem gelangen lediglich Mike Powell mit 8,95 m (WR) und Carl Lewis mit 8,91 m (windunterstützt) bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1991 weitere Sprünge.

Dreisprung

Finale am 17. Oktober

Die ersten fünf des Wettkampfs übersprangen alle den bis dahin gültigen Weltrekord von Józef Szmidt (1960, 17,03 m). Insgesamt wurde der Weltrekord während des olympischen Wettkampfs fünfmal von den drei Medaillisten verbessert: Giuseppe Gentile 17,10 m (Qualifikation); im Endkampf: Gentile 17,22 m; 17,23 m Viktor Sanejew; 17,27 m Nelson Prudêncio und schließlich 17,39 m Sanejew.

Kugelstoßen

Finale am 14. Oktober

In der Qualifikation stellte Randy Matson mit 20,68 m einen olympischen Rekord auf.

Diskuswurf

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Al Oerter Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 64,78 OR
2 Lothar Milde Deutschland Demokratische Republik 1968Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR 63,08000
3 Ludvík Daněk TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg TCH 62,92000
4 Hartmut Losch Deutschland Demokratische Republik 1968Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR 62,12000
5 Jay Silvester Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 61,78000
6 Gary Carlsen Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 59,46000
7 Edmund Piątkowski Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL 59,40000
8 Ricky Bruch SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 59,28000

Finale am 15. Oktober

Hammerwurf

Platz Athlet Land Weite (m)
1 Gyula Zsivótzky Ungarn 1957Datei:Civil Ensign of Hungary.svg HUN 73,36 OR
2 Romuald Klim Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS 73,28000
3 Lázár Lovász Ungarn 1957Datei:Civil Ensign of Hungary.svg HUN 69,78000
4 Takeo Sugawara Japan 1870Japan JPN 69,78000
5 Sándor Eckschmiedt Ungarn 1957Datei:Civil Ensign of Hungary.svg HUN 69,46000
6 Gennadi Kondraschow Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS 69,08000
7 Reinhard Theimer Deutschland Demokratische Republik 1968Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR 68,84000
8 Helmuth Baumann Deutschland Demokratische Republik 1968Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR 68,26000

Finale am 17. Oktober

Speerwurf

Finale am 16. Oktober

Zehnkampf

Platz Athlet Land P – offiz. Wert. P – 85er Wert.
1 Bill Toomey Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 8193 OR 8064
2 Hans-Joachim Walde Deutschland BRDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG 8111000 8032
3 Kurt Bendlin Deutschland BRDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG 8064000 7984
4 Mykola Awilow Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS 7909000 7841
5 Joachim Kirst Deutschland Demokratische Republik 1968Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR 7861000 7702
6 Tom Waddell Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 7720000 7620
7 Rick Sloan Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 7692000 7553
8 Steen Smidt-Jensen DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg DEN 7648000 7507

18. und 19. Oktober

Gewertet wurde nach der 1962 entwickelten Punktetabelle, die auch bei den letzten Olympischen Spielen verwendet worden war. Zur besseren Einordnung der Leistung sind neben den offiziellen Punkten nach der Wertungstabelle von 1964 die nach dem heutigen Wertungssystem von 1985 umgerechneten Punktzahlen mit angegeben. Nach dieser heute gültigen Tabelle wäre die Reihenfolge der ersten Acht identisch mit dem Resultat von Mexiko-Stadt. Aber diese Vergleiche sind nur Anhaltswerte, denn als Grundlage müssen die jeweils unterschiedlichen Maßstäbe der Zeit gelten.

Resultate Frauen

100 m

Platz Athletin Land Offiz. hand-
gestoppte
Zeit
Inoffiz.
elek-
tron. Zeit
1 Wyomia Tyus Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 11,0 s WR 11,08 s
2 Barbara Ferrell Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 11,1 s000 11,15 s
3 Irena Szewińska Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL 11,1 s000 11,19 s
4 Raelene Boyle AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 11,1 s000 11,20 s
5 Margaret Bailes Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 11,3 s000 11,37 s
6 Dianne Burge AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 11,4 s000 11,33 s
7 Chi Cheng TaiwanDatei:Flag of the Republic of China.svg TPE 11,5 s000 11,53 s
8 Miguelina Cobián KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 11,6 s000 11,61 s

Finale am 15. Oktober

Wind: +1,2 m/s

200 m

Datei:IrenaKirszenstein.JPG
Olympiasiegerin Irena Szewińska, frühere Irena Kirszenstein
Platz Athletin Land Offiz. hand-
gestoppte
Zeit
Inoffiz.
elek-
tron. Zeit
1 Irena Szewińska Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL 22,5 s WR 22,58 s
2 Raelene Boyle AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 22,7 s000 22,74 s
3 Jennifer Lamy AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 22,8 s000 22,88 s
4 Barbara Ferrell Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 22,9 s000 22,93 s
5 Nicole Montandon FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 23,0 s000 23,08 s
6 Wyomia Tyus Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 23,0 s000 23,08 s
7 Margaret Bailes Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 23,1 s000 23,18 s
8 Jutta Stöck Deutschland BRDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG 23,2 s000 23,25 s

Finale am 18. Oktober

Wind: +2,0 m/s

400 m

Datei:Colette Besson 1.jpg
Überraschungsolympiasiegerin Colette Besson
Platz Athletin Land Offiz. hand-
gestoppte
Zeit
Inoffiz.
elek-
tron. Zeit
1 Colette Besson FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 52,0 s ORe 52,03 s
2 Lillian Board Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 52,1 s0000 52,12 s
3 Natalja Petschonkina Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS 52,2 s0000 52,25 s
4 Janet Simpson Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 52,5 s0000 52,57 s
5 Aurelia Pentón KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 52,7 s0000 52,75 s
6 Jarvis Scott Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 52,7 s0000 52,79 s
7 Helga Henning Deutschland BRDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG 52,8 s0000 52,89 s
8 Hermina van der Hoeven NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 53,0 s0000 53,02 s

Finale am 16. Oktober

800 m

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Madeline Manning Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 2:00,9 OR
2 Ileana Silai Rumänien 1965Datei:Flag of Romania (1965–1989).svg ROM 2:02,5000
3 Maria Gommers NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 2:02,6000
4 Sheila Taylor Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 2:03,8000
5 Doris Brown Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 2:03,9000
6 Pat Lowe Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 2:04,2000
7 Abby Hoffman KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN 2:06,8000
8 Maryvonne Dupureur FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 2:08,2000

Finale am 19. Oktober

80 m Hürden

Platz Athletin Land Offiz. hand-
gestoppte
Zeit
Inoffiz.
elek-
tron. Zeit
1 Maureen Caird AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 10,3 s OR 10,39 s
2 Pam Kilborn AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 10,4 s000 10,46 s
3 Chi Cheng TaiwanDatei:Flag of the Republic of China.svg TPE 10,4 s000 10,51 s
4 Patty Van Wolvelaere Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 10,5 s000 10,60 s
5 Karin Balzer Deutschland Demokratische Republik 1968Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR 10,6 s000 10,61 s
6 Danuta Straszyńska Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL 10,6 s000 10,66 s
7 Elżbieta Żebrowska Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg POL 10,6 s000 10,66 s
8 Tatjana Talyschewa Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS 10,7 s000 10,72 s

Finale am 18. Oktober

Wind: ±0,0 m/s

4 × 100 m Staffel

Pl. Land Athletinnen Offiz.
hand-
gestoppte
Zeit
Inoffiz.
elek-
tron. Zeit
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Barbara Ferrell
Margaret Bailes
Mildrette Netter
Wyomia Tyus
42,8 s WR 42,88 s
2 KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba Marlene Elejarde
Fulgencia Romay
Violetta Quesada
Miguelina Cobián
43,3 s000 43,36 s
3 Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Sowjetunion Ljudmila Scharkowa
Galina Bucharina
Wera Popkowa
Ljudmila Samotjossowa
43,4 s000 43,41 s
4 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande Wilma van den Berg
Mieke Sterk
Truus Hennipman
Corrie Bakker
43,4 s000 43,44 s
5 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien Jennifer Lamy
Joyce Bennett
Raelene Boyle
Dianne Burge
43,4 s000 43,50 s
6 Deutschland BRDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg BR Deutschland Renate Meyer
Jutta Stöck
Rita Jahn
Ingrid Becker
43,6 s000 43,70 s
7 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Anita Neil
Maureen Tranter
Janet Simpson
Lillian Board
43,7 s000 43,78 s
8 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Michèle Alayrangues
Gabrielle Meyer
Nicole Montandon
Sylviane Telliez
44,2 s000 44,30 s

Finale am 20. Oktober

Hochsprung

Finale am 17. Oktober

Weitsprung

Datei:Viorica Viscopoleanu 1968b.jpg
Viorica Viscopoleanu – Olympiasiegerin mit Weltrekord

Finale am 14. Oktober

Kugelstoßen

Datei:Bundesarchiv Bild 183-G0904-0012-001, Margitta Gummel.jpg
Margitta Gummel – Olympiasiegerin mit Weltrekord
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Margitta Gummel Deutschland Demokratische Republik 1968Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR 19,61 WR
2 Marita Lange Deutschland Demokratische Republik 1968Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR 18,78000
3 Nadeschda Tschischowa Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS 18,19000
4 Judit Bognár Ungarn 1957Datei:Civil Ensign of Hungary.svg HUN 17,78000
5 Renate Boy Deutschland Demokratische Republik 1968Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR 17,72000
6 Iwanka Christowa Bulgarien 1967Datei:Flag of Bulgaria (1967-1971).svg BUL 17,25000
7 Marlene Fuchs Deutschland BRDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG 17,11000
8 Els van Noorduyn NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 16,23000

Finale am 20. Oktober

Diskuswurf

Datei:Lia Manoliu.jpg
Überraschungsolympiasiegerin Lia Manoliu
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Lia Manoliu Rumänien 1965Datei:Flag of Romania (1965–1989).svg ROM 58,28 OR
2 Liesel Westermann Deutschland BRDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG 57,76000
3 Jolán Kleiber-Kontsek Ungarn 1957Datei:Civil Ensign of Hungary.svg HUN 54,90000
4 Anita Otto Deutschland Demokratische Republik 1968Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR 54,40000
5 Antonina Popowa Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS 53,42000
6 Olga Connolly Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 52,96000
7 Christine Spielberg Deutschland Demokratische Republik 1968Datei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg GDR 52,86000
8 Brigitte Berendonk Deutschland BRDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg FRG 52,80000

Finale am 18. Oktober

Speerwurf

Datei:Németh Angéla fortepan 146691.jpg
Olympiasiegerin wurde Angéla Németh, spätere Angéla Ránky

Finale am 14. Oktober

Fünfkampf

15. und 16. Oktober

Gewertet wurde nach der 1962 entwickelten Punktetabelle, die auch bei den letzten Olympischen Spielen verwendet worden war. Zur besseren Einordnung der Leistung sind neben den offiziellen Punkten nach dieser Wertungstabelle die nach dem heutigen Wertungssystem von 1981 umgerechneten Punktzahlen mit angegeben. Nach dieser heute gültigen Tabelle hätte es bei den engen Abständen eine veränderte Reihenfolge ab Rang vier gegeben. Aber diese Vergleiche sind nur Anhaltswerte, denn als Grundlage müssen die jeweils unterschiedlichen Maßstäbe der Zeit gelten.

Videolinks

Literatur

  • Ekkehard zur Megede, Die Geschichte der olympischen Leichtathletik, Band 2: 1948–1968, Verlag Bartels & Wernitz KG, Berlin, 1. Auflage 1969, S. 319 bis 403

Weblinks

Commons: Olympische Sommerspiele 1968 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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