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Olympische Sommerspiele 1952/Leichtathletik

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Leichtathletik bei den
XV. Olympischen Spielen
Olympische Ringe
Olympische Ringe
Leichtathletik
Leichtathletik
Informationen
Datum: 20. bis 27. Juli
Wettkampfort: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Helsinki
Austragungsort: Olympiastadion
Entscheidungen: Männer: 24/Frauen: 9
Teilnehmende Nationen: 57
Teilnehmer: Männer: 1011/Frauen: 267
London 1948 Melbourne 1956
Logo der Olympischen Spiele 1952
Olympische Spiele 1952
Medaillenspiegel Leichtathletik
Platz Mannschaft Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen Total
1 Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA 15 10 6 31
2 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechoslowakei 4 1 5
3 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien 3 1 4
4 Sowjetunion 1923Datei:Flag of the Soviet Union (1936–1955).svg Sowjetunion 2 8 7 17
5 Jamaika 1906Datei:Flag of Jamaica (1906–1957).svg Jamaika 2 3 5
6 Vorlage:ITA-1946 1 1 2
Sudafrika 1928Datei:Flag of South Africa (1928-1982).svg Südafrikanische Union 1 1 2
8 Ungarn 1949Datei:Flag of Hungary 1949-1956.svg Ungarn 1 4 5
9 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 1 2 3
10 Brasilien 1889Datei:Flag of Brazil (1889-1960).svg Brasilien 1 1 2
NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 1 1 2
12 LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Luxemburg 1 1
13 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 3 5 8
14 Frankreich 1946Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Frankreich 2 2
15 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien 1 4 5
16 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande 1 1
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz 1 1
ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien 1 1
19 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 1 1
Venezuela 1930Datei:Flag of Venezuela (1930-1954).svg Venezuela 1 1

Bei den XV. Olympischen Spielen 1952 in der finnischen Hauptstadt Helsinki fanden 33 Wettkämpfe in der Leichtathletik statt.

Teilnehmer

Nachdem bei den Olympischen Spielen 1948 bedingt durch die Nachwirkungen des Zweiten Weltkriegs Deutschland und Japan noch von der Teilnahme ausgeschlossen waren, durften sie in Helsinki wieder dabei sein. Außerdem entsandte jetzt auch die Sowjetunion Teilnehmer, die gleich sehr erfolgreich auftraten. Insgesamt gab es 1342 gemeldete Leichtathleten – 267 Frauen und 1011 Männer – aus 57 Nationen.<ref>Ekkehard zur Megede: Die Geschichte der olympischen Leichtathletik. Band 2: 1948–1968. Verlag Bartels & Wernitz KG, Berlin, 2. Auflage 1970, S. 60.</ref>

Stadion

Austragungsort war das Olympiastadion von Helsinki, erbaut von 1934 bis 1936 im Hinblick auf die eventuelle Austragung der Olympischen Spiele 1940, die dann nach Tokio vergeben worden und schließlich kriegsbedingt ganz ausgefallen waren. Für die Austragung der Leichtathletikwettbewerbe hatte man eine Aschenbahn als 400-Meter-Rundbahn angelegt. Diese befand sich trotz schlechter Witterungsbedingungen mit häufig teilweise heftig auftretenden Regenfällen in durchgängig guter Verfassung.

Das Stadion fasste rund 70.000 Zuschauer und hatte erstmals eine elektronische Anzeigetafel vorzuweisen. Das erleichterte dem Publikum das Verfolgen der Disziplinen und der Ergebnisse erheblich.<ref>Ekkehard zur Megede: Die Geschichte der olympischen Leichtathletik. Band 2: 1948–1968. Verlag Bartels & Wernitz KG, Berlin, 2. Auflage 1970, S. 61 f.</ref>

Wettbewerbe

Das Wettbewerbsangebot war identisch mit dem der letzten Spiele in London. Es gab 24 Disziplinen im Männerbereich und neun für die Frauen, die sich immer noch mit drei Einzellaufangeboten – 100 Meter, 200 Meter und 80 Meter Hürden – begnügen mussten. Weiterhin gab es keine einzige Mittel- oder Langstrecke. Im Laufbereich wurde darüber hinaus nur noch die 4-mal-100-Meter-Staffel ausgetragen. Mit Hoch- und Weitsprung gab es weiterhin zwei Sprungdisziplinen sowie mit Kugelstoßen, Diskus- und Speerwurf drei Stoß-/Wurfwettbewerbe. An diesem Programm änderte sich auch bei den kommenden Spielen 1956 nichts. Erst 1960 wurde zusätzlich der 800-Meter-Lauf für die Frauen wieder ins olympische Programm genommen.

Sportliche Erfolge

Das Leistungsniveau brachte insgesamt noch einmal eine deutliche Steigerung gegenüber den vorangegangenen Großveranstaltungen. In der Fachzeitschrift 'Leichtathletik' war zu lesen, dass die Leistungen oberhalb der Grenzen liegen, die ein Mensch sich vorstellen könne. So gab es in zehn Disziplinen fünfzehn egalisierte oder neue Weltrekorde und eine Weltbestleistung. In 24 Disziplinen gab es darüber hinaus 41 neue oder egalisierte olympische Rekorde.<ref>Ekkehard zur Megede: Die Geschichte der olympischen Leichtathletik. Band 2: 1948–1968. Verlag Bartels & Wernitz KG, Berlin, 2. Auflage 1970, S. 62 bis 64.</ref>

Erfolgreichste Nation waren wie bei allen Spielen in der Leichtathletik zuvor die Vereinigten Staaten mit fünfzehn Goldmedaillen. Mit deutlichem Abstand rangierte die Tschechoslowakei mit vier Olympiasiegen auf dem zweiten Platz knapp vor Australien, das dreimal ganz vorne lag. Je zwei Goldmedaillen errangen die Sowjetunion und Jamaika. Das UdSSR-Team stellte sich bei seiner ersten Teilnahme nach dem Zweiten Weltkrieg als Leichtathletikgroßmacht vor. Neben den zwei Goldmedaillen errang die Mannschaft noch acht Silber- und sieben Bronzemedaillen.

Herausragender Sportler dieser Spiele war der Langstreckenläufer Emil Zátopek aus der Tschechoslowakei. Er wurde zunächst Doppelolympiasieger über 5000 und 10.000 Meter. Am Schlusstag nahm er dann auch noch am Marathonlauf teil und errang trotz seiner Unerfahrenheit auf dieser Distanz seine dritte Goldmedaille. Die Leistung, sämtliche Langstreckenwettbewerbe im selben Jahr bei Olympischen Spielen zu gewinnen, ist bis heute einmalig in der Leichtathletikgeschichte.

Es gab fünf weitere Sportler, die je zwei Goldmedaillen bei diesen Spielen errangen:

Folgende hier siegreiche Leichtathleten hatten bereits bei früher ausgetragenen Olympischen Spielen Goldmedaillen errungen:

Resultate Männer

100 m

Platz Athlet Land Offiz. hand-
gestoppte
Zeit
Inoffiz.
elek-
tron. Zeit
1 Lindy Remigino Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA 10,4 s 10,79 s
2 Herb McKenley Jamaika 1906Datei:Flag of Jamaica (1906–1957).svg JAM 10,4 s 10,80 s
3 McDonald Bailey Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 10,4 s 10,83 s
4 Dean Smith Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA 10,4 s 10,84 s
5 Wladimir Sucharew Sowjetunion 1923Datei:Flag of the Soviet Union (1936–1955).svg URS 10,5 s 10,88 s
6 John Treloar AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 10,5 s 10,91 s

Finale am 21. Juli

Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum:

Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Werner Zandt (Viertelfinale) und Erich Fuchs (Vorläufe)
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Hans Wehrli-Frei (Viertelfinale) sowie Fritz Griesser und Willy Schneider (Vorläufe)

200 m

Platz Athlet Land Offiz. hand-
gestoppte
Zeit
Inoffiz.
elek-
tron. Zeit
1 Andy Stanfield Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA 20,7 s ORe 20,81 s
2 Thane Baker Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA 20,8 s0000 20,97 s
3 James Gathers Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA 20,8 s0000 21,08 s
4 McDonald Bailey Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 21,0 s0000 21,14 s
5 Leslie Laing Jamaika 1906Datei:Flag of Jamaica (1906–1957).svg JAM 21,2 s0000 21,45 s
6 Gerardo Bönnhoff ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg ARG 21,3 s0000 21,59 s

Finale am 23. Juli

Wind: +1,0 m/s

Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum:

Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Werner Zandt (Halbfinale) und Peter Kraus (Viertelfinale)
LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Fred Hammer und Roby Schaeffer (Vorläufe)
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Willy Eichenberger, Ernst Mühlethaler und Hans Wehrli-Frei (Vorläufe)

400 m

Platz Athlet Land Offiz. hand-
gestoppte
Zeit
Inoffiz.
elek-
tron. Zeit
1 George Rhoden Jamaika 1906Datei:Flag of Jamaica (1906–1957).svg JAM 45,9 s OR 46,09 s
2 Herb McKenley Jamaika 1906Datei:Flag of Jamaica (1906–1957).svg JAM 45,9 s OR 46,20 s
3 Ollie Matson Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA 46,8 s000 46,94 s
4 Karl-Friedrich Haas DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 47,0 s000 47,22 s
5 Arthur Wint Jamaika 1906Datei:Flag of Jamaica (1906–1957).svg JAM 47,0 s000 46,24 s
6 Mal Whitfield Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA 47,1 s000 46,30 s

Finale am 25. Juli

Weitere Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum:

Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Hans Geister (Halbfinale)
LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Jean Hamilius, Fred Hammer und Gérard Rasquin (Vorläufe)
OsterreichÖsterreich Rupert Blöch und Rudolf Haidegger (Vorläufe)
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Hans Ernst Schneider (Viertelfinale), Josef Steger und Ernst von Gunten (Vorläufe)

800 m

Finale am 22. Juli

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Nationen:

Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Urban Cleve (Halbfinale)
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Johannes Baumgartner und Fred Lüthi (Vorläufe)

1500 m

Finale am 26. Juli

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Nationen:

Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Günter Dohrow (Halbfinale)
OsterreichÖsterreich Fritz Prossinagg (Vorläufe)
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Fred Lüthi (Vorläufe)

5000 m

Datei:Helsingin olympialaiset 1952 - XLVIII-303a - hkm.HKMS000005-km0000mrim.jpg
Szene aus dem 5000-Meter-Rennen in Helsinki

Finale am 24. Juli

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Nationen:

LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Paul Frieden (Vorläufe)
OsterreichÖsterreich Helmuth Perz und Kurt Rötzer (Vorläufe)
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Pierre Page und August Sutter (Vorläufe)

10.000 m

Datum: 20. Juli

Teilnehmer aus deutschsprachigen Nationen:

OsterreichÖsterreich Helmuth Perz (27.)

Marathon

Datum: 27. Juli

Teilnehmer aus deutschsprachigen Nationen:

Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Dieter Engelhardt (30.) und Ludwig Warnemünde (43.)
OsterreichÖsterreich Adolf Gruber (39.)
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Rudolf Morgenthaler (50.)

110 m Hürden

Datei:Harrison Dillard in the hurdles, Olympic Games, London, 1948.jpg
Harrison Dillard holte sich hier das vier Jahre zuvor verpasste Olympiagold im Hürdensprint
Platz Athlet Land Offiz. hand-
gestoppte
Zeit
Inoffiz.
elek-
tron. Zeit
1 Harrison Dillard Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA 13,7 s OR 13,91 s
2 Jack Davis Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA 13,7 s OR 14,00 s
3 Arthur Barnard Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA 14,1 s000 14,40 s
4 Jewgeni Bulantschik Sowjetunion 1923Datei:Flag of the Soviet Union (1936–1955).svg URS 14,5 s000 14,73 s
5 Ken Doubleday AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 14,7 s000 14,82 s
6 Ray Weinberg AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 14,8 s000 15,15 s

Finale am 24. Juli, 18:20 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigen Nationen:

Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Wolfgang Troßbach (Vorläufe)
LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Jean Fonck (Vorläufe)
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Oliver Bernard (Vorläufe)

400 m Hürden

Platz Athlet Land Offiz. hand-
gestoppte
Zeit
Inoffiz.
elek-
tron. Zeit
1 Charles Moore Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA 50,8 s ORe 51,06 s
2 Juri Litujew Sowjetunion 1923Datei:Flag of the Soviet Union (1936–1955).svg URS 51,3 s0000 51,51 s
3 John Holland NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg NZL 52,2 s0000 52,26 s
4 Anatoli Julin Sowjetunion 1923Datei:Flag of the Soviet Union (1936–1955).svg URS 52,8 s0000 52,81 s
5 Harry Whittle Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 53,1 s0000 53,36 s
6 Armando Filiput Vorlage:ITA-1946 54,4 s0000 53,49 s

Finale am 21. Juli, 17:40 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigen Nationen:

LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Jean Fonck (Vorläufe)
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Hans Schwarz (Viertelfinale) und Karl Schmid (Vorläufe)

3000 m Hindernis

Datei:Ashenfelten USA 3000m Steeple Chase, Bestanddeelnr 905-2434.jpg
Überraschungssieger Horace Ashenfelter

Finale am 25. Juli, 16:20 Uhr

Keine weiteren Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum

4 × 100 m Staffel

Pl. Land Athleten Offiz. hand-
gestoppte
Zeit
Inoffiz.
elek-
tron. Zeit
1 Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Dean Smith
Harrison Dillard
Lindy Remigino
Andy Stanfield
40,1 s 40,26 s
2 Sowjetunion 1923Datei:Flag of the Soviet Union (1936–1955).svg Sowjetunion Boris Tokarew
Lewan Kaljajew
Lewan Sanadse
Wladimir Sucharew
40,3 s 40,58 s
3 Ungarn 1949Datei:Flag of Hungary 1949-1956.svg Ungarn László Zarándi
Géza Varasdi
György Csányi
Béla Goldoványi
40,5 s 40,83 s
4 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien McDonald Bailey
William Jack
John Gregory
Brian Shenton
40,6 s 40,85 s
5 Frankreich 1946Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Frankreich Alain Porthault
Étienne Bally
Yves Camus
René Bonino
40,9 s 41,10 s
6 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechoslowakei František Brož
Jiří David
Miroslav Horčic
Zdeněk Pospíšil
41,2 s 41,41 s

Finale am 27. Juli, 17:10 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigen Nationen:

Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg BR DeutschlandPeter Kraus, Werner Zandt, Josef Heinen, Franz Happernagl (VL)
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SchweizWilly Schneider, Willy Eichenberger, Ernst Mühlethaler, Hans Wehrli-Frei (VL)

4 × 400 m Staffel

Pl. Land Athleten Offiz. hand-
gestoppte
Zeit
Inoffiz.
elek-
tron. Zeit
1 Jamaika 1906Datei:Flag of Jamaica (1906–1957).svg Jamaika Arthur Wint
Leslie Laing
Herb McKenley
George Rhoden
3:03,9 min WR 3:04,04 min
2 Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Ollie Matson
Gene Cole
Charles Moore
Mal Whitfield
3:04,0 min 3:04,21 min
3 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Hans Geister
Günter Steines
Heinz Ulzheimer
Karl-Friedrich Haas
3:06,6 min 3:06,78 min
4 Kanada 1921Datei:Canadian Red Ensign (1921-1957).svg Kanada Douglas Clement
Jack Hutchins
Jack Carroll
James Lavery
3:09,3 min 3:09,37 min
5 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Leslie Lewis
Alan Dick
Terence Higgins
Nick Stacey
3:10,0 min 3:10,23 min
6 Frankreich 1946Datei:Flag of France (1794–1815, 1830–1974, 2020–present).svg Frankreich Jean-Pierre Goudeau
Robert Bart
Jacques Degats
Jean-Paul Martin du Gard
3:10,1 min 3:10,33 min

Finale am 27. Juli, 17:20 Uhr

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Nationen:

LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg LuxemburgRoby Schaeffer, Jean Hamilius, Fred Hammer, Gérard Raquin (VL)
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SchweizHans Ernst Schneider, Josef Steger, Paul Stalder, Ernst von Gunten (VL)

10.000 m Gehen

Datei:John Mikaelsson.jpg
John Mikaelsson gewann wie schon 1948 Gold

Finale am 27. Juli

Keine weiteren Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum

50 km Gehen

Datum: 21. Juli

Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum:

Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Rudi Lüttge (13.)
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Gilert Marquis (24.) und René Charrière (26.)

Hochsprung

Finale am 20. Juli

Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum:

SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Hans Wahli (16.)

Stabhochsprung

Finale am 22. Juli

Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum:

SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Walter Hofstetter (20.)

Weitsprung

Finale am 21. Juli

Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum:

OsterreichÖsterreich Felix Würth (15.)
Saarland 1947Datei:Flag of Saar (1947–1956).svg Toni Breder (19.)

Dreisprung

Finale am 23. Juli

Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum:

OsterreichÖsterreich Felix Würth (31.)
Saarland 1947Datei:Flag of Saar (1947–1956).svg Willi Burgard (29.)

Kugelstoßen

Finale am 21. Juli

Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum:

OsterreichÖsterreich Alois Schwabl (13.)

Diskuswurf

Finale am 22. Juli

Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum:

Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Josef Hipp (27.)
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Oskar Häfliger (23.)

Hammerwurf

Finale am 24. Juli

Weiterer Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum:

SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Roger Veeser (27.)

Speerwurf

Finale am 23. Juli

Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum:

Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Herbert Koschel (12.)

Zehnkampf

Platz Athlet Land P – offiz. Wert. P – 85er Wert.
1 Bob Mathias Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA 7887 WR 7580
2 Milt Campbell Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA 6975000 6948
3 Floyd Simmons Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA 6788000 6903
4 Wladimir Wolkow Sowjetunion 1923Datei:Flag of the Soviet Union (1936–1955).svg URS 6674000 6868
5 Josef Hipp DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 6449000 6705
6 Göran Widenfelt SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 6388000 6662
7 Kjell Tånnander SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 6308000 6553
8 Friedel Schirmer DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 6118000 6464

Datum: 25./26. Juli

Weiterer Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum:

SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Max Wehrli (18.)

Resultate Frauen

100 m

Datei:Marjorie Jackson 2.jpg
Olympiasiegerin Marjorie Jackson
Platz Athletin Land Offiz. hand-
gestoppte
Zeit
Inoffiz.
elek-
tron. Zeit
1 Marjorie Jackson AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 11,5 WRe/ORe 11,67 s
2 Daphne Hasenjager Sudafrika 1928Datei:Flag of South Africa (1928-1982).svg RSA 11,8 12,05 s
3 Shirley Strickland AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 11,9 12,12 s
4 Winsome Cripps AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 11,9 12,16 s
5 Maria Sander DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 12,0 12,27 s
6 Mae Faggs Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA 12,1 12,27 s

Finale am 22. Juli

Weitere Teilnehmerinnen aus dem deutschsprachigen Raum:

Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Marga Petersen (HF) und Helga Klein (HF)
OsterreichÖsterreich Elfriede Steurer (VL)
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Sonja Prétôt (VL)

200 m

Datei:Winnaressen dames 200m Puck Brouwer, Bestanddeelnr 905-2385 (cropped & rotated).jpg
Die Medaillengewinnerinnen (v. l. n. r.): Nadeschda Chnykina, Marjorie Jackson, Bertha Brower
Platz Athletin Land Offiz. hand-
gestoppte
Zeit
Inoffiz.
elek-
tron. Zeit
1 Marjorie Jackson AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 23,7 s 23,89 s
2 Bertha Brouwer NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 24,2 s 24,25 s
3 Nadeschda Chnykina Sowjetunion 1923Datei:Flag of the Soviet Union (1936–1955).svg URS 24,2 s 24,37 s
4 Winsome Cripps AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 24,2 s 24,40 s
5 Helga Klein DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 24,6 s 24,72 s
6 Daphne Hasenjager Sudafrika 1928Datei:Flag of South Africa (1928-1982).svg RSA 24,6 s 24,72 s

Finale am 26. Juli

Weitere Teilnehmerin aus dem deutschsprachigen Raum:

Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Ursula Knab (HF)

80 m Hürden

Platz Athletin Land Offiz. hand-
gestoppte
Zeit
Inoffiz.
elek-
tron. Zeit
1 Shirley Strickland AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 10,9 s WR 11,01 s
2 Marija Golubnitschaja Sowjetunion 1923Datei:Flag of the Soviet Union (1936–1955).svg URS 11,1 s000 11,24 s
3 Maria Sander DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 11,1 s000 11,38 s
4 Anneliese Seonbuchner DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 11,2 s000 11,46 s
5 Jean Desforges Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 11,6 s000 11,75 s
DNF Fanny Blankers-Koen NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED

Finale am 24. Juli

Weitere Teilnehmerinnen aus dem deutschsprachigen Raum:

OsterreichÖsterreich Helene Bielansky (VL)
OsterreichÖsterreich Elfriede Steurer (VL)
Saarland 1947Datei:Flag of Saar (1947–1956).svg Hilde Antes (VL)
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Gretel Bolliger (VL)

4 × 100 m Staffel

Pl. Land Athletinnen Offiz. hand-
gestoppte
Zeit
Inoffiz.
elek-
tron. Zeit
1 Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Mae Faggs
Barbara Jones
Janet Moreau
Catherine Hardy
45,9 s WR 46,14 s0
2 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Ursula Knab
Maria Sander
Helga Klein
Marga Petersen
45,9 s WR 46,18 s0
3 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Sylvia Cheeseman
June Foulds
Jean Desforges
Heather Armitage
46,2 s000 46,31 s0
4 Sowjetunion 1923Datei:Flag of the Soviet Union (1936–1955).svg Sowjetunion Irina Turowa
Jewgenija Setschenowa
Nadeschda Chnykina
Wera Kalaschnikowa
46,3 s000 46,42 s0
5 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien Shirley Strickland
Verna Johnston
Winsome Cripps
Marjorie Jackson
46,6 s000 46,86 s0
6 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande Grietje de Jongh
Bertha Brouwer
Nel Büch
Wilhelmina Lust
47,8 s<templatestyles src="FN/styles.css" /> a00 47,16 s<templatestyles src="FN/styles.css" /> a

Finale am 27. Juli

Weitere Teilnehmerinnen aus dem deutschsprachigen Raum:

Saarland 1947Datei:Flag of Saar (1947–1956).svg Hilde Antes, Inge Eckel, Ursula Finger, Inge Glashörster (VL)

<templatestyles src="FN/styles.css" />

a 
Die unstimmige Diskrepanz zwischen hangestoppter und elektronisch gemessener Zeit lässt sich am ehesten erklären durch einen unkorrekten Wert der Handzeit, richtig wären hier wohl 47,0 s.<ref>Olympedia, 1952 Summer Olympics, 4 x 100 metres Relay, Women, olympedia.org (englisch), abgerufen am 11. August 2021</ref>

Hochsprung

Finale am 27. Juli

Keine weiteren Teilnehmerinnen aus dem deutschsprachigen Raum.

Weitsprung

Datei:Yvette Williams.jpg
Olympiasiegerin Yvette Williams

Finale am 23. Juli

Weitere Teilnehmerinnen aus dem deutschsprachigen Raum:

Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Elfriede von Nitzsch (14.) und Leni Hofknecht (15.)
Saarland 1947Datei:Flag of Saar (1947–1956).svg Ursula Finger (25.)
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Gretel Bolliger (30.)

Kugelstoßen

Datei:Klavdiya Tochonova, Galina Zybina, Marianne Werner (1952).jpg
Kugelstoß-Siegerehrung (v. l. n. r.): Klawdija Totschonowa, Galina Sybina, Marianne Werner

Finale am 26. Juli

Weitere Teilnehmerinnen aus dem deutschsprachigen Raum:

Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Dorothea Kreß (11.)
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Gretel Bolliger (17.)

Diskuswurf

Finale am 20. Juli

Weitere Teilnehmerinnen aus dem deutschsprachigen Raum:

Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Marianne Werner (9.)
OsterreichÖsterreich Frieda Tiltsch (18.)
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Gretel Bolliger (17.)

Speerwurf

Datei:Dana Zatopkova LQ.jpg
Olympiasiegerin Dana Zátopková (hier im Jahr 2007)

Finale am 24. Juli

Weitere Teilnehmerinnen aus dem deutschsprachigen Raum:

Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Ingeborg Bausenwein (12.)
OsterreichÖsterreich Herma Bauma (9.) und Gerda Staniek (DNF)

Literatur

  • Ekkehard zur Megede: Die Geschichte der olympischen Leichtathletik. Band 2: 1948–1968. Verlag Bartels & Wernitz KG, Berlin, 2. Auflage 1970.

Weblinks

Videolinks

Einzelnachweise

<references />

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