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Olympische Sommerspiele 2008/Leichtathletik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Leichtathletik bei den
XXIX. Olympischen Spielen 2008
colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122; text-align: center;" | Datei:Olympic rings.svg
Datei:Athletics pictogram.svg
Information
Austragungsort China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Peking
Wettkampfstätte Nationalstadion, Tian’anmen-Platz
Nationen 200
Athleten 2056 (1082 Datei:Unicode Geschlechtersymbole.svg, 974 Datei:Unicode Geschlechtersymbole.svg)
Datum 15. bis 24. August 2008
Entscheidungen 47 (24 Datei:Unicode Geschlechtersymbole.svg, 23 Datei:Unicode Geschlechtersymbole.svg)
Athen 2004
Logo der Olympischen Spiele 2008
Olympische Spiele 2008
Bereinigter Medaillenspiegel Leichtathletik
Platz Mannschaft Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen Total
01 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 7 10 8 25
02 KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Kenia 5 4 6 15
03 JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika 5 4 2 11
04 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 5 1 4 10
05 Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg Äthiopien 4 2 1 7
06 KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba 2 1 3 6
07 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien 2 - - 2
08 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien 1 2 5 8
09 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien 1 2 1 4
10 NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg Neuseeland 1 1 2
NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 1 1 2
PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 1 1 2
Trinidad und TobagoDatei:Flag of Trinidad and Tobago.svg Trinidad und Tobago 1 1 2
UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine 1 1 2
15 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien 1 2 3
16 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 1 1 2
17 EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Estland 1 1
KamerunDatei:Flag of Cameroon.svg Kamerun 1 1
PanamaDatei:Flag of Panama.svg Panama 1 1
PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal 1 1
RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien 1 1
SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 1 1
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 1 1
24 Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg Belarus 2 1 3
25 NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Nigeria 2 2
26 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China 1 3 4
27 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 1 2 3
28 BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg Bahamas 1 1 2
MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Marokko 1 1 2
30 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 1 1
EcuadorDatei:Flag of Ecuador.svg Ecuador 1 1
JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan 1 1
KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Kasachstan 1 1
KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien 1 1
LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland 1 1
SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Südafrika 1 1
SudanDatei:Flag of Sudan.svg Sudan 1 1
38 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada 2 2
39 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 1 1
LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg Litauen 1 1

Bei den XXIX. Olympischen Spielen 2008 in Peking wurden 47 Wettbewerbe in der Leichtathletik ausgetragen, 24 davon für Männer und 23 für Frauen. Austragungsort war das Nationalstadion Peking.

Teilnehmer

An den Leichtathletikwettbewerben nahmen 1082 Männer und 974 Frauen, also insgesamt 2056 Sportler, teil.

In Peking wurde es im Gegensatz zu den Spielen 2000 in Sydney und 2004 Athen trotz Verhandlungen der Verbände miteinander nichts mit einem gemeinsamen Betreten des Stadions durch Süd- und Nordkorea bei der Eröffnungsfeier.<ref>Koreas 'to unify Olympics teams', BBC News 1. November 2005, news.bbc.co.uk, abgerufen am 20. März 2022</ref> Die Verbände aus Serbien und Montenegro gingen nach dem Unabhängigkeitsreferendum in Montenegro 2006 erstmals getrennt an den Start.

Wettbewerbe

Im Wettbewerbsangebot der Leichtathletik bei diesen Spielen gab es eine Änderung. Für die Frauen wurde nun auch der 3000-Meter-Hindernislauf mit in das olympische Programm aufgenommen. Damit war die Angleichung des Angebots für Frauen so gut wie abgeschlossen. Es gab und gibt im Frauenbereich nur noch eine im Vergleich zum Männerangebot fehlende Disziplin: im Gehen wird nur eine Distanz im Gegensatz zu zwei Strecken bei den Männern ausgetragen. Weitere Unterschiede finden sich in der Hürdenhöhe auf den beiden Hürdendistanzen sowie der Länge der kürzeren Hürdenstrecke, die bei den Männern 110 und bei den Frauen 100 Meter beträgt, um den unterschiedlichen Schrittlängen der Geschlechter Rechnung zu tragen. Außerdem wurde und wird bei den Frauen als Mehrkampf ein Siebenkampf, bei den Männern ein Zehnkampf ausgetragen. Darüber hinaus sind die Geräte in den Wurf- und Stoßdisziplinen bei den Frauen etwas leichter als bei den Männern.

Um den olympischen Kurs für den Marathonläufe für Frauen und Männer zu testen, wurde am 20. April 2008 der Good Luck Beijing Marathon durchgeführt.<ref>Mongolia and China take marathon honours – Beijing Olympic test events continue 20. April 2008, iaaf.org, abgerufen am 20. März 2022</ref>

Stadion und Sportstätten

Datei:National Stadium Beijing.jpg

Das Olympiastadion von Peking wurde für die Spiele nach einem Entwurf der Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron neu erbaut. Als die Planungen bereits auf dem Tisch lagen, wurde in den chinesischen Medien die Bezeichnung Vogelnest geboren, die mit dazu beitrug, dass der Zuschlag für den Bau der Anlage an die Schweizer Architekten erfolgte.<ref>Vogelnest-Architekt Herzog kontert Kritik «Wir Schweizer machen gute Geschäfte mit China», blick.ch, 3. Februar 2022, abgerufen am 20. März 2022</ref> Die ungewöhnliche Konstruktion erhielt viel Lob, aber natürlich gab es wie bei solch großen Projekten nicht unüblich auch Kritik – hier vor allem durch den am Projekt beteiligten Künstler Ai Weiwei, der den in seinen Augen entstandenen Gigantismus ablehnt.<ref>So geht Widerstand. In: Die Zeit, 20. März 2014, abgerufen am 20. März 2022</ref> Die Kosten betrugen 325 Millionen Euro, die Zuschauerkapazität war mit einem Wert von 91.000 sehr groß bemessen.<ref>Was kosten die Spiele in Peking?, dw.com, abgerufen am 20. März 2022</ref> Für die Austragung der leichtathletischen Wettkämpfe war die Anlage auf dem modernsten Stand der Technik.

Qualifikationsnormen

Zu den Einzelwettbewerben durfte jedes Nationale Olympische Komitee (NOK) einen Sportler entsenden, der die niedrigere B-Norm erfüllt, oder bis zu drei Sportler, die die höhere A-Norm erreicht hatten.

Bei den Staffelläufen war höchstens eine Mannschaft bestehend aus maximal sechs Sportlern je NOK startberechtigt. Nationale Olympische Komitees, von denen sich keine Athleten für einen Wettbewerb qualifiziert hatten, waren berechtigt, einen männlichen Sportler und eine weibliche Sportlerin für einen Wettbewerb aufzustellen. Ausgenommen waren davon der 10.000-Meter-Lauf, der 3000-Meter-Hindernislauf und die Mehrkämpfe (Siebenkampf, Zehnkampf).

Für die Erfüllung Qualifikationsnormen anerkannt wurden Leistungen ab dem 1. Januar 2007, im Marathonlauf ab dem 1. September 2006.

Teilnehmer an den Marathonläufen und am Wettbewerb im 50-km-Gehen mussten am 31. Dezember 2008 mindestens zwanzig Jahre alt sein.

Olympiaqualifikationsnormen 2008
Disziplin Männer Frauen
  B-Norm A-Norm B-Norm A-Norm
100 m 10,28 s 10,21 s 11,42 s 11,32 s
200 m 20,75 s 20,59 s 23,20 s 23,00 s
400 m 45,95 s 45,55 s 52,35 s 51,55 s
800 m 1:47,60 min 1:46,00 min 2:01,30 min 2:00,00 min
1500 m 3:39,00 min 3:36,60 min 4:08,00 min 4:07,00 min
5000 m 13:28,00 min 13:21,50 min 15:24 min 15:09 min
10.000 m 28:10,00 min 27:50,00 min 32:20,00 min 31:45,00 min
Marathonlauf 2:18:00 h 2:15:00 h 2:42:00 h 2:37:00 h
20 km Gehen 1:24:30 h 1:23:00 h 1:38:00 h 1:33:30 h
50 km Gehen 4:07:00 h 4:00:00 h    
100 m Hürden     13,11 s 12,96 s
110 m Hürden 13,72 s 13,55 s    
400 m Hürden 49,50 s 49,20 s 56,60 s 55,60 s
3000 m Hindernis 8:24,60 min 8:32:00 min 9:55,00 min 9:46,00 min
4 × 100 m Platz 16 oder besser in der
Weltbestenliste des Qualifikationszeitraums
4 × 400 m
Hochsprung 2,27 m 2,30 m 1,91 m 1,95 m
Stabhochsprung 5,55 m 5,70 m 4,30 m 4,45 m
Weitsprung 8,05 m 8,20 m 6,60 m 6,72 m
Dreisprung 16,80 m 17,10 m 14,00 m 14,20 m
Kugelstoßen 19,80 m 20,30 m 17,20 m 18,35 m
Diskuswurf 62,50 m 64,50 m 59,00 m 61,00 m
Hammerwurf 74,00 m 78,50 m 67,00 m 69,50 m
Speerwurf 77,80 m 81,80 m 56,00 m 60,50 m
Siebenkampf     5800 Punkte 6000 Punkte
Zehnkampf 7700 Punkte 8000 Punkte    

Doping

Die Zahl der Dopingfälle bei diesen Spielen überstieg eigentlich jedes Maß. Davon war auch die Leichtathletik in nicht akzeptabler Weise betroffen. Einige betroffene Sportler wurden zeitnah im Anschluss an ihren Wettkampf überführt, andere durften wegen positiver Dopingproben, deren Ergebnis vor Beginn der Spiele offiziell wurde, gar nicht erst antreten und zahlreiche weitere Sportler wurden erst viele Jahre später bei Nachkontrollen der konservierten Proben mittels neuer Überprüfungsmethoden erwischt. Das hatte für die Betreffenden in der Regel die Aberkennung ihres Resultats und eine Rückgabeforderung eventuell erhaltener Medaillen zur Folge. In dem in diesem Artikel aufgeführten Medaillenspiegel sind die entsprechend veränderten Ergebnisse in den einzelnen Disziplinen komplett berücksichtigt. Der Sumpf, in den die Leichtathletik geraten war, setzte sich weiter fort, ein Ende war nicht absehbar. Die Dummen waren und sind die ehrlichen Sportler, die erst Jahre später ihre Medaillen erhielten, denen die Teilnahme an Finalkämpfen durch die Dopingbetrüger verwehrt wurden und denen eigentlich zustehende Fördergelder entgingen, weil die wahren Platzierungen erst lange Zeit nach den Wettbewerben verifiziert wurden.

Die Liste der Dopingsünder umfasst folgende 29 Athleten:

Darüber hinaus gab es zwei Sportler, die wegen positiver Dopingtests vom IOC im Dezember 2008 zunächst disqualifiziert wurden.<ref name="DopHamm1">IOC takes decisions on three doping cases, olympic.org 11. Dezember 2008, abgerufen am 20. März 2022</ref><ref name="DopHamm2">Gedopte Hammerwerfer verlieren Medaillen. In: Der Tagesspiegel 11. Dezember 2008, tagesspiegel.de, abgerufen am 20. März 2022</ref> Die betroffenen Wadsim Dsewjatouski und Iwan Zichan, beide aus Belarus, klagten jedoch gegen diese Entscheidung vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS), der im Juni 2010 wegen einer Panne in dem Labor, welches die Proben analysierte, die Disqualifikation der Sportler aufhob.<ref name="DopHamm3">Tribunal Arbitral du Sport / Court of Arbitration for Sport, Arbitration CAS 2009/A/1752 Vadim Devyatovskiy v. International Olympic Committee (IOC) & CAS 2009/A/1753 Ivan Tsikhan v. IOC, award of 10 June 2010, jurisprudence.tas-cas.org (englisch), PDF; 564 KB, abgerufen am 20. März 2022</ref> IOC-Vizepräsident Thomas Bach kündigte an, das IOC werde eine weitere Analyse durchführen, um das CAS-Urteil zu kippen.<ref name="DopHamm4">IOC will dritte Analyse, leichtathletik.de 10. Juni 2010, abgerufen am 20. März 2022</ref> Doch mit der häufig anzutreffenden Halbherzigkeit des IOC im Kampf gegen Doping passierte nichts weiter.

Sportliche Erfolge

Das Leistungsniveau bei diesen Olympischen Spielen war sehr hoch. Die Qualität minderte sich zwar nach der großen Anzahl von Athleten, die im Laufe der Jahre nach den Spielen dopingbedingt disqualifiziert werden mussten, hatte jedoch auch danach ein hohes Level.

Erfolgreichste Nation waren wieder einmal die Vereinigten Staaten mit 7 Olympiasiegern und insgesamt 25 Medaillen. Aber die US-amerikanische Überlegenheit war nicht mehr so deutlich wie noch vor vier Jahren. Kenia, Jamaika und Russland hatten jeweils fünf Goldmedaillen auf ihrem Konto. Dahinter folgte Äthiopien mit vier Olympiasiegen. Je zwei Goldmedaillen gab es für Kuba und das überraschend starke Belgien. Alle anderen Nationen errangen in der Leichtathletik höchstens eine Goldmedaille.

Bei den einzelnen Sportlern sind besonders folgende Leistungen zu nennen.

Wettkampfrunden während der Spiele

In den einzelnen Disziplinen waren bis zu drei Ausscheidungswettkämpfe zu bestreiten, in denen die Teilnehmer an den Finals ermittelt wurden. Keine Vorausscheidungen fanden im 10.000-Meter-, Marathonlauf, in den Gehwettbewerben sowie im Sieben- und Zehnkampf statt.

Resultate Männer

100 m

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Usain Bolt JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 09,69 WR
2 Richard Thompson Trinidad und TobagoDatei:Flag of Trinidad and Tobago.svg TTO 9,8900
3 Walter Dix Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 9,9100
4 Churandy Martina Niederlandische AntillenDatei:Flag of the Netherlands Antilles (1986–2010).svg AHO 09,93 NR
5 Asafa Powell JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 9,9500
6 Michael Frater JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 9,9700
7 Marc Burns Trinidad und TobagoDatei:Flag of Trinidad and Tobago.svg TTO 10,01000
8 Darvis Patton Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 10,03000

Finale: 16. August 2008, 22:30 Uhr

Wind: ±0,0 m/s

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Tobias Unger, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland (ausgeschieden als Siebter seines Viertelfinals in 10,36 s)

Rund zwanzig Meter vor der Ziellinie drosselte Usain Bolt das Tempo und breitete jubelnd die Arme aus, womit er eine noch bessere Zeit vergab, zumal sich sein Schnürsenkel geöffnet hatte und ein Schuh somit über weite Teile der Strecke offen gewesen war.

200 m

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Usain Bolt JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 19,30 WR
2 Shawn Crawford Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 19,96000
3 Walter Dix Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 19,98000
4 Brian Dzingai SimbabweDatei:Flag of Zimbabwe.svg ZIM 20,22000
5 Christian Malcolm Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 20,40000
6 Kim Collins Saint Kitts NevisDatei:Flag of Saint Kitts and Nevis.svg SKN 20,59000
DSQ Churandy Martina Niederlandische AntillenDatei:Flag of the Netherlands Antilles (1986–2010).svg AHO IAAF-Regel 163.3
Bahnübertreten
<ref name="Regel1633"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internationale Wettkampfregeln (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. September 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.leichtathletik.de (PDF; 7143 KB), S. 88, leichtathletik.de, abgerufen am 20. März 2022</ref>
Wallace Spearmon Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA

Finale: 20. August 2008, 22:20 Uhr

Wind: −0,9 m/s

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Churandy Martina (19,82 s) und Wallace Spearmon (19,96 s) wurden kurz nach dem Zieleinlauf noch auf dem zweiten und dritten Platz geführt. Wenig später wurden sie jedoch disqualifiziert, da sie in der Kurve ihre Bahnmarkierung überschritten hatten (Regel 163.3).

400 m

Platz Athlet Land Zeit (s)
1 LaShawn Merritt Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 43,75
2 Jeremy Wariner Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 44,74
3 David Neville Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 44,80
4 Chris Brown BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg BAH 44,84
5 Leslie Djhone FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 45,11
6 Martyn Rooney Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 45,12
7 Renny Quow Trinidad und TobagoDatei:Flag of Trinidad and Tobago.svg TTO 45,22
8 Johan Wissman SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 45,39

Finale: 21. August 2008, 21:20 Uhr

Keine Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern

800 m

Datei:Osaka07 D7A Wilfried Bungei cropped.jpg
Start-Ziel-Sieg für Wilfred Bungei
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Wilfred Bungei KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 1:44,65
2 Ismail Ahmed Ismail SudanDatei:Flag of Sudan.svg SDN 1:44,70
3 Alfred Kirwa Yego KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 1:44,82
4 Gary Reed KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN 1:44,94
5 Yusuf Saad Kamel BahrainDatei:Flag of Bahrain.svg BHR 1:44,95
6 Yeimer López KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 1:45,88
7 Nabil Madi AlgerienDatei:Flag of Algeria.svg ALG 1:45,96
8 Nadjim Manseur AlgerienDatei:Flag of Algeria.svg ALG 1:47,19

Finale: 23. August 2008, 19:30 Uhr

Keine Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern

1500 m

Datei:Asbel Kiprop Hengelo 2009-2.jpg
Asbel Kiprop – mit schneller letzter Runde zum Olympiasieg
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Asbel Kiprop KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 3:33,11
2 Nick Willis NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg NZL 3:34,16
3 Mehdi Baala FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 3:34,21
4 Juan Carlos Higuero SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 3:34,44
5 Abdalaati Iguider MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg MAR 3:34,66
6 Juan van Deventer SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg RSA 3:34,77
7 Belal Mansoor Ali BahrainDatei:Flag of Bahrain.svg BHR 3:35,23
8 Andrew Baddeley Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 3:35,37

Finale: 19. August 2008, 22:50 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Doping:
Der zunächst erstplatzierte Bahrainer Rashid Ramzi (3:32,94 min) wurde positiv auf das Dopingpräparat CERA getestet, sein Olympiasieg wurde am 17. November 2009 vom IOC annulliert.<ref name="DopRamzi" />

5000 m

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Kenenisa Bekele Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 12:57,82 OR
2 Eliud Kipchoge KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 13:02,80000
3 Edwin Cheruiyot Soi KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 13:06,22000
4 Moses Ndiema Kipsiro UgandaDatei:Flag of Uganda.svg UGA 13:10,56000
5 Abreham Cherkos Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 13:16,46000
6 Tariku Bekele Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 13:19,06000
7 Juan Luis Barrios MexikoDatei:Flag of Mexico.svg MEX 13:19,79000
8 James Kwalia KatarDatei:Flag of Qatar.svg QAT 13:23,48000

Finale: 23. August 2008, 20:10 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Philipp Bandi, SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz (ausgeschieden als Zehnter seines Vorlaufs in 13:59,68 min)

10.000 m

Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Kenenisa Bekele Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 27:01,17 OR
2 Sileshi Sihine Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 27:02,77000
3 Micah Kipkemboi Kogo KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 27:04,11000
4 Moses Ndiema Masai KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 27:04,11000
5 Zersenay Tadese EritreaDatei:Flag of Eritrea.svg ERI 27:05,11000
6 Haile Gebrselassie Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 27:06,68000
7 Martin Irungu Mathathi KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 27:08,25000
8 Ahmad Hassan Abdullah KatarDatei:Flag of Qatar.svg QAT 27:23,75000

Datum: 17. August 2008, 22:45 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Günther Weidlinger, OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich (Rang 27 in 28:14,38 min)

Marathon

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Samuel Kamau Wanjiru KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 2:06:32 OR
2 Jaouad Gharib MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg MAR 2:07:16000
3 Tsegay Kebede Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 2:10:00000
4 Deriba Merga Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 2:10:21000
5 Martin Kiptoo Lel KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 2:10:24000
6 Viktor Röthlin SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI 2:10:35000
7 Gashaw Asfaw Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 2:10:52000
8 Yared Asmerom EritreaDatei:Flag of Eritrea.svg ERI 2:11:11000

Datum: 24. August 2008, 7:30 Uhr

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Marcel Tschopp, LiechtensteinDatei:Flag of Liechtenstein.svg Liechtenstein (Rang 74 in 2:35:06 h)

110 m Hürden

Datei:Dayron Robles Doha 2010-2.jpg
Weltrekordinhaber Dayron Robles gewann olympisches Gold
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Dayron Robles KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 12,93
2 David Payne Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 13,17
3 David Oliver Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 13,18
4 Ladji Doucouré FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 13,24
5 Artur Noga PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 13,36
6 Maurice Wignall JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 13,46
7 Richard Phillips JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 13,60
8 Jackson Quiñónez SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 13,69

Finale: 21. August 2008, 21:40 Uhr

Wind: +0,1 m/s

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Andreas Kundert, SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz (Start wegen Krankheit abgesagt)

400 m Hürden

Datei:Taylor in blue-cropped.jpg
Angelo Taylor – nach acht Jahren zum zweiten Mal Olympiasieger
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Angelo Taylor Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 47,25
2 Kerron Clement Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 47,98
3 Bershawn Jackson Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 48,06
4 Danny McFarlane JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 48,30
5 Louis Jacobus van Zyl SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg RSA 48,42
6 Marek Plawgo PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 48,52
7 Markino Buckley JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 48,60
8 Periklis Iakovakis GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg GRE 49,96

Finale: 18. August 2008, 22:00 Uhr

Keine Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern

3000 m Hindernis

Datei:2011-06-09 Brimin Kipruto.jpg
Brimin Kipruto – Olympiagold
nach WM-Gold im Vorjahr
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Brimin Kiprop Kipruto KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 8:10,34000
2 Mahiedine Mekhissi-Benabbad FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 8:10,49000
3 Richard Kipkemboi Mateelong KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 8:11,01000
4 Yacob Jarso Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 8:13,47 NR
5 Bouabdellah Tahri FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 8:14,79000
6 Youcef Abdi AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 8:16,36000
7 Ezekiel Kemboi KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 8:16,38000
8 Abubaker Ali Kamal KatarDatei:Flag of Qatar.svg QAT 8:16,59000

Finale: 18. August 2008, 21:10 Uhr

Keine Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern

4 × 100 m Staffel

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 Trinidad und TobagoDatei:Flag of Trinidad and Tobago.svg Trinidad und Tobago Keston Bledman
Marc Burns
Emmanuel Callender (Finale)
Richard Thompson
im Vorlauf außerdem:
Aaron Armstrong
38,06
2 JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan Naoki Tsukahara
Shingo Suetsugu
Shinji Takahira
Nobuharu Asahara
38,15
3 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien Vicente de Lima
Sandro Viana
Bruno de Barros
José Carlos Moreira
38,24
4 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Tobias Unger
Till Helmke
Alexander Kosenkow
Martin Keller
38,58
5 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada Hank Palmer
Anson Henry
Jared Connaughton
Pierre Browne
38,66
DSQ China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China Wen Yongyi
Zhang Peimeng
Lu Bin
Hu Kai
Wechselfehler
nach Regel 170.14
<ref name="Regel">Regelwerke Leichtathletik, retrolympics.de, S. 22 (PDF; 580 KB), abgerufen am 20. März 2022</ref>
NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande Maarten Heisen
Guus Hoogmoed
Patrick van Luijk
Caimin Douglas
DOP JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika Nesta Carter
Michael Frater
Usain Bolt (Finale)
Asafa Powell
im Vorlauf außerdem:
Dwight Thomas
37,10
IOC Rule 59.2.1
Dopingnachweis
bei Nesta Carter
im Juni 2016
<ref name="DopCarter" />

Finale: 22. August 2008, 22:10 Uhr

Keine weiteren Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern

Aus den beiden Vorläufen erreichten acht Staffeln das Finale, darunter die deutsche Staffel als Dritte ihres Vorlaufs. Nur Thailand und Frankreich konnten sich nicht qualifizieren, während sechs Staffeln nach Wechselfehlern gar nicht in die Wertung kamen, darunter die US-Amerikaner mit der besten und die Briten mit der drittbesten Qualifikationszeit.

Doping:
Die jamaikanische Staffel wurde 2017 wegen Dopings des Startläufers Nesta Carter nachträglich disqualifiziert. Carter war positiv auf das Dopingmittel Methylhexanamin getestet worden.<ref name="DopCarter" />

4 × 400 m Staffel

Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA LaShawn Merritt (Finale)
Angelo Taylor
David Neville
Jeremy Wariner (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Kerron Clement
Reggie Witherspoon
2:55,39 OR
2 BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg Bahamas Andretti Bain (Finale)
Michael Mathieu
Andrae Williams
Chris Brown (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Avard Moncur
Ramon Miller
2:58,03000
3 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Andrew Steele
Robert Tobin
Michael Bingham
Martyn Rooney
2:58,81000
4 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien Kevin Borlée
Jonathan Borlée
Cédric Van Branteghem
Arnaud Ghislain
2:59,37 NR
5 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien Sean Wroe (Finale)
John Steffensen
Clinton Hill
Joel Milburn
im Vorlauf außerdem:
Mark Ormrod
3:00,02000
6 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen Rafał Wieruszewski
Piotr Klimczak
Piotr Kędzia
Marek Plawgo
3:00,32000
7 JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika Michael Blackwood
Ricardo Chambers
Sanjay Ayre
Lanceford Spence (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Allodin Fothergill
3:01,45000
DOP RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland Maxim Dyldin
Wladislaw Frolow
Anton Kokorin
Denis Alexejew
2:58,06000

Finale: 23. August 2008, 21:05 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland (Kamghe Gaba, Simon Kirch, Bastian Swillims, Ruwen Faller, nicht eingesetzt: Florian Seitz) – ausgeschieden als Elfte ihres Vorlaufs in 3:03,49 min

Doping:
Die Staffel Russlands wurde im September 2016 durch das IOC disqualifiziert und Bronze nachträglich der britischen Staffel zugesprochen, weil die Nachkontrolle der Dopingprobe von Denis Alexejew positiv war.<ref name="spon1112167" />

20 km Gehen

Datei:Waleri Wiktorowitsch Bortschin 6328.jpg
Waleri Bortschin wurde mit seinem starken Schlussabschnitt Olympiasieger
Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Waleri Bortschin RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 1:19:01
2 Jefferson Pérez EcuadorDatei:Flag of Ecuador.svg ECU 1:19:15
3 Jared Tallent AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 1:19:42
4 Wang Hao China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN 1:19:47
5 Ivano Brugnetti ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 1:19:51
6 Luke Adams AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 1:19:57
7 Francisco Javier Fernández SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 1:20:32
8 Robert Heffernan IrlandDatei:Flag of Ireland.svg IRL 1:20:36

Datum: 16. August 2008, 9:00 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
André Höhne, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland (Rang 25 in 1:23:13 h/)

50 km Gehen

Datei:Alex-Schwazer3.jpg
Goldmedaillengewinner Alex Schwazer
Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Alex Schwazer ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 3:37:09 OR
2 Jared Tallent AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 3:39:27000
3 Denis Nischegorodow RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 3:40:14000
4 Jesús Ángel García SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 3:44:08000
5 Erik Tysse NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 3:45:08000
6 Horacio Nava MexikoDatei:Flag of Mexico.svg MEX 3:45:21000
7 Yūki Yamazaki JapanDatei:Flag of Japan.svg JPN 3:45:47000
8 Rafał Fedaczyński PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 3:46:51000

Datum: 22. August 2008, 9:30 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
André Höhne, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland (Rang zwölf in 3:49:52 h)

Hochsprung

Datei:Andrey Silnov IF Moscow asv2018-08.jpg
Olympiasieger Andrei Silnow (Foto: 2018) übersprang als einziger Wettbewerber 2,36 m
Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Andrei Silnow RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 2,36
2 Germaine Mason Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 2,34
3 Jaroslaw Rybakow RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 2,34
4 Stefan Holm SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 2,32
5 Raúl Spank DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 2,32
6 Jaroslav Bába TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 2,29
7 Tomáš Janků TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 2,29
8 Tom Parsons Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 2,25

Finale: 19. August 2008, 19:10 Uhr

Keine Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern

Stabhochsprung

Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Steve Hooker AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 5,96 OR
2 Jewgeni Lukjanenko RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 5,85000
3 Derek Miles Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 5,70000
4 Dmitri Starodubzew RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 5,70000
5 Danny Ecker DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 5,70000
6 Jérôme Clavier FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 5,60000
7 Raphael Holzdeppe DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 5,60000
8 Igor Pawlow RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 5,60000

Finale: 22. August 2008, 19:55 Uhr

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Tim Lobinger, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland (ausgeschieden als Neunter seiner Qualifikationsgruppe mit 5,55 m)

Steve Hooker hatte durch übersprungene 5,90 m bereits die Goldmedaille sicher und ließ dann die neue olympische Rekordhöhe von 5,96 m auflegen.

Doping:
Der zunächst drittplatzierte Denys Jurtschenko trat nach übersprungenen 5,70 m wegen einer Verletzung zu den weiteren Höhen nicht mehr an. Ihm wurde seine Bronzemedaille im November 2016 wegen Dopingmissbrauchs aberkannt.<ref name="DopJurtMich" />

Weitsprung

Datei:Irving Saladino Osaka 2007.jpg
Olympiasieger wurde der amtierende Weltmeister Irving Saladino
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Irving Saladino PanamaDatei:Flag of Panama.svg PAN 8,34
2 Godfrey Khotso Mokoena SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg RSA 8,24
3 Ibrahim Camejo KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 8,20
4 Ngonidzashe Makusha SimbabweDatei:Flag of Zimbabwe.svg ZIM 8,19
5 Ndiss Kaba Badji SenegalDatei:Flag of Senegal.svg SEN 8,16
6 Luis Felipe Méliz SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 8,07
7 Roman Novotný TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 8,00
8 Gable Garenamotse BotswanaDatei:Flag of Botswana.svg BOT 7,85

Finale: 18. August 2008, 20:10 Uhr

Doping:
Der zunächst fünftplatzierte Kubaner Wilfredo Martínez wurde in Nachtests zu den Olympischen Spielen 2008 und 2012 des Dopings mittels Acetazolamid überführt. Sein Weitsprungresultat hier in Peking wurde ihm aberkannt.<ref name="DopMartin1" /><ref name="DopMartin2" />

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Dreisprung

Datei:Nelson Evora Berlin 2009.JPG
Olympiasieger nach einem spannenden Wettkampf wurde Nelson Évora
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Nelson Évora PortugalDatei:Flag of Portugal.svg POR 17,67000
2 Phillips Idowu Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 17,62000
3 Leevan Sands BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg BAH 17,59 NR
4 Arnie David Giralt KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 17,52000
5 Marian Oprea RumänienDatei:Flag of Romania.svg ROM 17,22000
6 Jadel Gregório BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg BRA 17,20000
7 Onochie Achike Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 17,17000
8 Wiktor Kusnjezow UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 16,87000

Finale: 21. August 2008, 20:25 Uhr

Keine Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern

Kugelstoßen

Datei:Tomasz Majewski 2008.jpg
Tomasz Majewski gewann seine erste olympische Goldmedaille
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Tomasz Majewski PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 21,51000
2 Christian Cantwell Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 21,09000
3 Dylan Armstrong KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN 21,04 NR
4 Jurij Bilonoh UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 20,63000
5 Reese Hoffa Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 20,53000
6 Pawel Sofjin RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 20,42000
7 Rutger Smith NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 20,41000
8 Yury Bialou Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 20,06000

Finale: 15. August 2008, 21:00 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Der spätere Olympiasieger Majewski hatte am Vormittag des Wettkampftages in der Qualifikation erstmals die 21-Meter-Marke übertroffen und war damit schon der Beste der Vorausscheidung. Im Finale ging er im ersten Versuch in Führung, verlor diese aber in der zweiten Runde an die späteren Dritt- und Viertplatzierten, den Belarussen Michnewitsch und den Kanadier Armstrong. Mit guten dritten und vierten Versuchen entschied Majewski den Wettkampf. Cantwell stieß erst im letzten Versuch vom fünften Platz auf den zweiten vor. Chancenlos blieben die favorisierten 22-Meter-Stoßer Hoffa (Platz sieben) und Adam Nelson (kein gültiger Versuch).

Doping:
Das Kugelstoßen war überschattet durch drei Dopingfälle, die jeweils erst Jahre später durch Nachkontrollen offensichtlich wurden.

  • Dem Belarussen Andrej Michnewitsch wurde die Bronzemedaille am 20. August 2014 wegen Verstoßes gegen die Dopingbestimmungen aberkannt.<ref name="DopJurtMich" />
  • Ebenfalls gedopt war sein zunächst viertplatzierter Landsmann Pawel Lyschyn, der 2016 gleichfalls des Dopingmissbrauchs überführt wurde.<ref name="DopLyschyn" />
  • Der ursprünglich elftplatzierte Iwan Juschkow wurde im August 2016 des Dopingmissbrauchs überführt, seine Ergebnisse von Peking wurden gestrichen.<ref name="DopJuschk" />

Diskuswurf

Datei:Kanter, Gerd.IMG 8513.JPG
Der amtierende Weltmeister Gerd Kanter wurde nun auch Olympiasieger
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Gerd Kanter EstlandDatei:Flag of Estonia.svg EST 68,82
2 Piotr Małachowski PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 67,82
3 Virgilijus Alekna LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg LTU 67,79
4 Robert Harting DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 67,09
5 Yennifer Frank Casañas SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 66,49
6 Bogdan Pischtschalnikow RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 65,88
7 Rutger Smith NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 65,39
8 Róbert Fazekas UngarnDatei:Flag of Hungary.svg HUN 63,43

Finale: 19. August 2008, 21:00 Uhr

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Hammerwurf

Datei:Primož Kozmus throwing.jpg
Der siegreiche Primož Kozmus
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Primož Kozmus SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg SLO 82,02
2 Wadsim Dsewjatouski Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 81,61
3 Iwan Zichan Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 81,51
4 Krisztián Pars UngarnDatei:Flag of Hungary.svg HUN 80,96
5 Kōji Murofushi JapanDatei:Flag of Japan.svg JPN 80,71
6 Olli-Pekka Karjalainen FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg FIN 79,59
7 Szymon Ziółkowski PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 79,22
8 Libor Charfreitag SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg SVK 78,65

Finale: 17. August 2008, 19:10 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Markus Esser, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland (Rang neun mit 77,10 m)

Doping:
Wadsim Dsewjatouski und Iwan Zichan wurden wegen positiver Dopingtests zunächst vom IOC im Dezember 2008 disqualifiziert.<ref name="DopHamm1" /><ref name="DopHamm2" /> Die Beschuldigten klagten jedoch gegen diese Entscheidung vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS), der im Juni 2010 wegen einer Panne im Labor, welches die Proben analysierte, die Disqualifikation der Sportler aufhob.<ref name="DopHamm3" /> IOC-Vizepräsident Thomas Bach kündigte an, das IOC werde eine weitere Analyse durchführen, um das CAS-Urteil zu kippen.<ref name="DopHamm4" /> Doch mit der häufig anzutreffenden Halbherzigkeit des IOC im Kampf gegen Doping passierte nichts weiter.

Speerwurf

Datei:Andreas Thorkildsen Europacup 2008.JPG
Zweiter Olympiasieg in Folge für Andreas Thorkildsen
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Andreas Thorkildsen NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 90,57 OR
2 Ainārs Kovals LettlandDatei:Flag of Latvia.svg LAT 86,64000
3 Tero Pitkämäki FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg FIN 86,16000
4 Tero Järvenpää FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg FIN 83,95000
5 Teemu Wirkkala FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg FIN 83,46000
6 Jarrod Bannister AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 83,45000
7 Ilja Korotkow RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 83,15000
8 Uladsimir Kaslou Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 82,06000

Finale: 23. August 2008, 19:10 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Zehnkampf

Datei:Bryan Clay Doha 2010-2.jpg
Gold ging an den Mitfavoriten Bryan Clay
Platz Athlet Land Punkte
1 Bryan Clay Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 8791000
2 Andrej Krautschanka Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 8551000
3 Leonel Suárez KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 8527 NR
4 Romain Barras FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 8253000
5 Roman Šebrle TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 8241000
6 Oleksij Kasjanow UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 8238000
7 André Niklaus DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 8220000
8 Maurice Smith JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 8205000

Datum: 21. August 2008, 9:20 Uhr bis 22. August 2008, 21:49 Uhr

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Doping:
Durch das IOC initiierte Untersuchungen an den archivierten Proben ergaben im Juni 2016, dass der russische Athlet Alexandr Pogorelow mit Turinabol gedopt war. Er wurde am 15. August 2016 nachträglich disqualifiziert, sein vierter Platz wurde ihm aberkannt.<ref name="DopPogorelow" />

Resultate Frauen

100 m

Datei:Fraser and Stewart Berlin 2009-2.jpg
Shelly-Ann Fraser – Gold ging an die kleinste Läuferin im Finale
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Shelly-Ann Fraser JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 10,78
2 Sherone Simpson JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 10,98
Kerron Stewart JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 10,98
4 Lauryn Williams Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 11,03
5 Muna Lee Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 11,07
6 Jeanette Kwakye Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 11,14
7 Debbie Ferguson-McKenzie BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg BAH 11,19
8 Torri Edwards Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 11,20

Finale: 17. August 2008, 22:25 Uhr

Wind: ±0,0 m/s

Keine Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern

200 m

Datei:Veronica Campbell Daegu 2011 cropped.jpg
Veronica Campbell wiederholte ihren Olympiasieg von 2004
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Veronica Campbell-Brown JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 21,74
2 Allyson Felix Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 21,93
3 Kerron Stewart JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 22,00
4 Muna Lee Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 22,01
5 Marshevet Hooker Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 22,34
6 Sherone Simpson JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 22,36
7 Debbie Ferguson-McKenzie BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg BAH 22,61
8 Cydonie Mothersill Cayman IslandsDatei:Flag of the Cayman Islands.svg CAY 22,68

Finale: 21. August 2008, 19:30 Uhr

Wind: +0,6 m/s

Keine Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern

400 m

Datei:OhuruoguBeijing-2.jpg
Ein Jahr nach WM-Gold nun auch olympisches Gold für Christine Ohuruogu
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Christine Ohuruogu Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 49,62
2 Shericka Williams JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 49,69
3 Sanya Richards Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 49,93
4 Julija Guschtschina RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 50,01
5 Rosemarie Whyte JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 50,68
6 Amantle Montsho BotswanaDatei:Flag of Botswana.svg BOT 51,18
DSQ Tatjana Firowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS
Anastassija Kapatschinskaja RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS

Finale: 19. August 2008, 22:10 Uhr

Keine Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern

Doping:
In diesem Wettbewerb gab es zwei Dopingfälle:

  • Als nachträglich überführte Dopingsünderin wurde die russische Läuferin Tatjana Firowa im August 2016 disqualifiziert, ihr zunächst sechster Platz wurde als Resultat aberkannt.<ref name="DopFirowa" />
  • Auch die Russin Anastassija Kapatschinskaja wurde als Wiederholungstäterin am 19. August 2016 nachträglich disqualifiziert und damit ihr zunächst erreichter fünfter Platz für sie gestrichen.<ref name="DopKapatsch" />

800 m

Datei:Pamela Jelimo Bislett Games 2008 cropped.jpg
Olympiasiegerin Pamela Jelimo
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Pamela Jelimo KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 1:54,87 AF/WL
2 Janeth Jepkosgei Busienei KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 1:56,07000000
3 Hasna Benhassi MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg MAR 1:56,73000000
4 Swetlana Kljuka RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 1:56,94000000
5 Maria de Lurdes Mutola MosambikDatei:Flag of Mozambique.svg MOZ 1:57,68000000
6 Kenia Sinclair JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 1:58,24000000
7 Julija Krewsun UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 1:58,73000000
8 Tatjana Andrianowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 2:02,63000000

Finale: 18. August 2008, 21:35 Uhr

Keine Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern

1500 m

Datei:1500 m women Berlin 2009 2.JPG
Olympiasiegerin Nancy Jebet Langat (hier an zweiter Stelle liegend beim ISTAF 2009 in Berlin)
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Nancy Jebet Langat KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 4:00,23
2 Iryna Lischtschynska UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 4:01,63
3 Natalija Tobias UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 4:01,78
4 Lisa Dobriskey Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 4:02,10
5 Maryam Yusuf Jamal BahrainDatei:Flag of Bahrain.svg BHR 4:02,71
6 Natalia Rodríguez SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 4:03,19
7 Shannon Rowbury Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 4:03,58
8 Iris Fuentes-Pila SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 4:04,86

Finale: 23. August 2008, 19:50 Uhr

Keine Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern

5000 m

Datei:Tirunesh Dibaba Bislett Games 2008.jpg
Zweites Gold für die Weltrekordinhaberin Tirunesh Dibaba
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Tirunesh Dibaba Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 15:41,40
2 Meseret Defar Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 15:44,12
3 Sylvia Jebiwott Kibet KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 15:44,96
4 Vivian Jepkemoi Cheruiyot KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 15:46,32
5 Lilija Schobuchowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 15:46,62
6 Alemitu Bekele TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg TUR 15:48,48
7 Meselech Melkamu Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 15:49,03
8 Kara Goucher Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 15:49,39

Finale: 22. August 2008, 20:40 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Silvia Weissteiner, ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien (ausgeschieden als Zehnte ihres Vorlaufs in 15:23,45 min)

Doping:
Wie auch über 10.000 Meter wurde der Silbermedaillengewinnerin Elvan Abeylegesse im März 2017 ihre Medaille wegen Dopingmissbrauchs aberkannt.<ref name="DopAbeleyg" />

10.000 m

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Tirunesh Dibaba Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 29:54,66 OR/AF
2 Shalane Flanagan Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 30:22,22 NM00
3 Linet Chepkwemoi Masai KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 30:26,50 NR00
4 Marija Konowalowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 30:35,8400000
5 Lucy Wangui Kabuu KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 30:39,9600000
6 Lornah Kiplagat NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 30:40,2700000
7 Kimberley Smith NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg NZL 30:51,0000000
8 Kara Goucher Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 30:55,1600000

Datum: 15. August, 2008, 22:45 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Sabrina Mockenhaupt, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland (Elfte in 31:14,21 min)

In einem extrem schnellen Rennen, bei dem zwei Kontinentalrekorde aufgestellt wurden, machte zunächst die Niederländerin Lornah Kiplagat das Tempo. Die für die Türkei startende gebürtige Äthiopierin Elvan Abeylegesse – später allerdings wegen Dopingvergehens disqualifiziert – übernahm die Spitze, als Kiplagat auf dem siebten Kilometer zurückfiel, und setzte sich ca. zwei Kilometer vor Schluss gemeinsam mit Tirunesh Dibaba vom Feld ab. In der Schlussrunde war Dibaba die spurtstärkere Läuferin und siegte mit Olympia- und Afrikarekord, während Abeylegesse, deren Dopingvergehen lange unentdeckt blieb, als zunächst Zweitplatzierte einlief. Für die Kenianerin Linet Masai blieb am Ende die Bronzemedaille, denn überraschend kam die US-Amerikanerin Shalane Flanagan, die ihren eigenen Nordamerikarekord um über zehn Sekunden verbesserte, auf den zweiten Rang. Die Deutsche Sabrina Mockenhaupt teilte sich das Rennen klug ein und belegte mit ihrer persönlichen Bestzeit von 31:14,21 min den elften Platz, nachdem sie erst kurz vor Schluss überrundet worden war. Tirunesh Dibaba unterbot erstmals seit dem Weltrekord der Chinesin Wang Junxia von 1993 die 30-Minuten-Grenze. Von 31 gestarteten Läuferinnen beendeten 27 das Rennen, zwei wurden wegen Dopingvergehens disqualifiziert.

Doping:
In diesem Wettbewerb gab es zwei Dopingfälle:

  • Die Russin Inga Abitowa wurde im September 2016 vom IOC wegen der Einnahme von unerlaubten Dopingmitteln disqualifiziert.<ref name="spon1112167" />
  • Wie auch über 5000 Meter wurde der Silbermedaillengewinnerin Elvan Abeylegesse im März 2017 ihre Medaille wegen Dopingmissbrauchs aberkannt.<ref name="DopAbeleyg" />

Marathon

Datei:Constantina Dita.jpg
Gold für die Mitfavoritin Constantina Diță-Tomescu
Platz Athletin Land Zeit (h)
1 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) RumänienDatei:Flag of Romania.svg ROM 2:26:44
2 Catherine Ndereba KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 2:27:06
3 Zhou Chunxiu China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN 2:27:07
4 Zhu Xiaolin China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN 2:27:16
5 Martha Komu KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 2:27:23
6 Mara Yamauchi Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 2:27:29
7 Irina Timofejewa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 2:27:31
8 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) RumänienDatei:Flag of Romania.svg ROM 2:27:51

Datum: 17. August 2008, 7:30 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Bei 23 °C und leichtem Regen blieb die befürchtete Hitzeschlacht aus. Kurz nach Kilometer zwanzig setzte sich Diţă vom Rest des Feldes ab und lief einen Vorsprung von mehr als einer Minute heraus. Bei Kilometer vierzig spaltete sich die bis dahin noch siebenköpfige Verfolgergruppe. Zwei Kenianerinnen und zwei Chinesinnen kämpften um die Medaillen, und schließlich setzte sich Weltmeisterin Ndereba im Schlussspurt gegen die Weltmeisterschaftszweite Zhou durch. Die britische Weltrekordlerin Paula Radcliffe, die sich nach einer langen Verletzungspause erst wenige Tage vor den Spielen zur Teilnahme entschieden hatte, hielt lange mit, wurde aber auf dem letzten Viertel von Krämpfen geplagt und kam auf den 23. Platz. Von 81 gestarteten Läuferinnen erreichten zwölf nicht das Ziel, darunter einige Favoritinnen: Deena Kastor (USA) verletzte sich bei Kilometer fünf den Fuß, die WM-Dritte Reiko Tosa aus Japan fiel schon in der ersten Hälfte sichtlich leidend zurück, und die Äthiopierinnen Berhane Adere sowie Gete Wami gaben auf, nachdem sie bei Kilometer dreißig aus der Spitzengruppe herausgefallen waren. Mizuki Noguchi, die Olympiasiegerin von 2004, hatte kurz vor den Spielen verletzungsbedingt abgesagt.

100 m Hürden

Datei:Dawn Harper Daegu 2011.jpg
Olympiasiegerin Dawn Harper
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Dawn Harper Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 12,54
2 Sally McLellan AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 12,64
3 Priscilla Lopes-Schliep KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN 12,64
4 Damu Cherry Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 12,65
5 Delloreen Ennis-London JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 12,65
6 Brigitte Foster-Hylton JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 12,66
7 LoLo Jones Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 12,72
8 Sarah Claxton Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 12,94

Finale: 19. August 2008, 22:30 Uhr

Wind: +0,1 m/s

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Carolin Nytra, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland (ausgeschieden als Siebte ihres Halbfinals in 12,99 s)

400 m Hürden

Datei:Melaine Walker Berlin 2009.JPG
Melaine Walker siegte mit neuem Olympiarekord
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Melaine Walker JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 52,64 OR
2 Sheena Tosta Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 53,70000
3 Tasha Danvers Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 53,84000
4 Anastassija Rabtschenjuk UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 53,96000
5 Anna Jesień PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 54,29000
6 Jekaterina Bikert RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 54,96000
7 Zuzana Hejnová TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 54,97000
8 Tiffany Ross-Williams Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 57,55000

Finale: 20. August, 2008, 22:35 Uhr

Keine Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

3000 m Hindernis

Datei:Gulnara Galkina.jpg
Gulnara Galkina – Olympiasiegerin mit Weltrekord
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Gulnara Galkina RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 8:58,81 WR
2 Eunice Jepkorir Kertich KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 9:07,41 AF
3 Tatjana Petrowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 9:12,33000
4 Cristina Casandra RumänienDatei:Flag of Romania.svg ROM 9:16,85 NR
5 Ruth Bisibori Nyangau KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 9:17,35000
6 Zemzem Ahmed Athiopien 1996Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH 9:17,85 NR
7 Wioletta Frankiewicz PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 9:21,76000
8 Jenny Barringer Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 9:22,26 NM

Finale: 17. August, 2008, 21:30 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Antje Möldner, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland (ausgeschieden als Siebte ihres Vorlaufs in 9:29,86 m NR)

Der Wettbewerb feierte seine olympische Premiere. Die US-Amerikanerin Jennifer Simpson stellte als Achte mit 9:22,26 min einen Nordamerikarekord auf.

Doping:
2016 wurde die Russin Jekaterina Wolkowa bei einem Nachtest des Dopingmissbrauchs überführt. Ihre Bronzemedaille wurde ihr aberkannt.<ref name="DopWolkowa" />

4 × 100 m Staffel

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien Olivia Borlée
Hanna Mariën
Élodie Ouédraogo
Kim Gevaert
42,54 NR
2 NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Nigeria Ene Franca Idoko
Gloria Kemasuode
Halimat Ismaila (Finale)
Oludamola Osayomi
im Vorlauf außerdem:
Agnes Osazuwa
43,04000
3 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien Rosemar Coelho Neto
Lucimar Aparecida de Moura
Thaíssa Presti
Rosângela Santos
43,14000
4 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Anne Möllinger
Verena Sailer
Cathleen Tschirch
Marion Wagner
43,28000
DNF JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika Shelly-Ann Fraser
Sherone Simpson (Finale)
Aleen Bailey
Veronica Campbell-Brown
im Vorlauf außerdem:
Sheri-Ann Brooks
IAAF-Regel 170.6a
Stabverlust
<ref name="Regel1706a"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internationale Wettkampfregeln (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. September 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.leichtathletik.de (PDF; 7143 KB), S. 118, leichtathletik.de, abgerufen am 20. März 2022</ref>
Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Jeanette Kwakye
Montell Douglas
Emily Freeman
Emma Ania
DSQ PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen Ewelina Ptak Ptak
Daria Korczyńska
Dorota Jędrusińska
Joanna Kocielnik (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Marta Jeschke
IAAF-Regel 170.7
Wechselfehler
<ref name="Regel1707"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internationale Wettkampfregeln (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. September 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.leichtathletik.de (PDF; 7143 KB), S. 120, leichtathletik.de, abgerufen am 20. März 2022</ref>
DOP RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland Jewgenija Poljakowa
Alexandra Fedoriwa
Julija Guschtschina
Julija Tschermoschanskaja

Finale: 22. August 2008, 21:15 Uhr

Die Stafette der USA schied im Halbfinale durch Verlust des Staffelstabes aus, gleiches passierte den favorisierten Stafetten aus Jamaika und Großbritannien im Endlauf. Das polnische Team wurde wegen Überschreitung einer Wechselmarke disqualifiziert.

Doping:
Die Russin Julija Tschermoschanskaja wurde bei einem Nachtest 2016 positiv getestet. Der russischen Staffel wurde daraufhin die Goldmedaille aberkannt<ref name="DopTschermosch" /> und den zweitplatzierten Belgierinnen zugesprochen.<ref name="4m100GoldBelg" />

4 × 400 m Staffel

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Mary Wineberg
Allyson Felix (Finale)
Monique Henderson
Sanya Richards
im Vorlauf außerdem:
Natasha Hastings
3:18,54 SB
2 JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika Shericka Williams
Shereefa Lloyd
Rosemarie Whyte
Novlene Williams-Mills
3:20,40 SB
3 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Christine Ohuruogu
Kelly Sotherton
Marilyn Okoro
Nicola Sanders
3:22,68 SB
4 KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba Roxana Díaz
Zulia Calatayud
Susana Clement
Indira Terrero
3:23,21 NR
5 NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Nigeria Joy Eze
Folashade Abugan
Olouma Nwoke
Muizat Ajoke Odumosu
3:23,74 SB
6 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Jonna Tilgner
Sorina Nwachukwu
Florence Ekpo-Umoh
Claudia Hoffmann
3:28,45000
DOP RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland Julija Guschtschina (Finale)
Ljudmila Litwinowa
Tatjana Firowa
Anastassija Kapatschinskaja (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Jelena Migunowa
Tatjana Weschkurowa
Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg Belarus Hanna Kosak (Finale)
Irina Kljustawa
Ilona Ussowitsch
Swjatlana Ussowitsch
im Vorlauf außerdem:
Juljana Juschtschanka

Finale: 23. August 2008, 20:40 Uhr

Doping:
In diesem Wettbewerb gab es zwei Dopingfälle:

  • Im August 2016 wurde die russische Läuferin Tatjana Firowa als nachträglich überführte Dopingsünderin disqualifiziert. Mit ihr verlor die russische Staffel den zweiten Platz.<ref name="DopFirowa" />
  • Im November 2016 wurde auch die belarussische Läuferin Swjatlana Ussowitsch des Dopingmissbrauchs überführt. Mit ihr verlor die belarussische Staffel die Bronzemedaille.<ref name="DopUssow" />

20 km Gehen

Datei:Osaka07 D7A Olga Kaniskina Medal.jpg
Gold errang die mitfavorisierte Olga Kaniskina
Platz Athletin Land Zeit (h)
1 Olga Kaniskina RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 1:26:31 OR
2 Kjersti Plätzer NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 1:27:07 NR
3 Elisa Rigaudo ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 1:27:12000
4 Liu Hong China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN 1:27:17000
5 María Vasco SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 1:27:25 NR
6 Beatriz Pascual SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 1:27:44000
7 Olive Loughnane IrlandDatei:Flag of Ireland.svg IRL 1:27:45000
8 Ana Cabecinha PortugalDatei:Flag of Portugal.svg POR 1:27:46 NR

Datum: 21. August 2008, 9:00 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Hochsprung

Datei:Tia Hellebaut.jpg
Überraschend gab es Gold für Tia Hellebaut
Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Tia Hellebaut BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg BEL 2,05 NR
2 Blanka Vlašić KroatienDatei:Flag of Croatia.svg CRO 2,05000
3 Chaunté Howard Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 1,99000
4 Ruth Beitia SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 1,96000
Ariane Friedrich DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 1,96000
6 Emma Green SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 1,96000
7 Marina Aitowa KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg KAZ 1,93000
Antonietta Di Martino ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 1,93000

Finale: 23. August 2008, 19:00 Uhr

Keine weiteren Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern

Der Hochsprungwettbewerb war von drei Dopingfällen überschattet:
Anna Tschitscherowa aus Russland (ursprünglich Dritte), Jelena Slessarenko, ebenfalls Russland (ursprünglich Vierte), und Wita Palamar aus der Ukraine (ursprünglich Fünfte) wurden im Oktober und November 2016 ihre Resultate wegen Dopingmissbrauchs aberkannt.<ref name="DopHochD" />

Stabhochsprung

Datei:Yelena Isinbayeva by Augustas Didzgalvis.jpg
Jelena Issinbajewa wiederholte souverän ihren Olympiasieg
Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Jelena Issinbajewa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 5,05 WR
2 Jennifer Stuczynski Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 4,80000
3 Swetlana Feofanowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 4,75000
4 Julija Golubtschikowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 4,75000
5 Monika Pyrek PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 4,70000
6 Carolin Hingst DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 4,65000
7 Silke Spiegelburg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 4,65000
8 April Steiner Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 4,55000

Finale: 18. August 2008, 19:20 Uhr

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Weitsprung

Datei:Maurren Maggi2.jpg
Gold für die Mitfavoritin Maurren Higa Maggi
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Maurren Higa Maggi BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg BRA 7,04
2 Blessing Okagbare NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg NGR 6,91
3 Chelsea Hammond JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 6,79
4 Brittney Reese Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 6,76
5 Oxana Udmurtowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 6,70
6 Jade Johnson Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 6,64
7 Grace Upshaw Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 6,58
8 Carolina Klüft SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 6,49

Finale: 22. August 2008, 19:20 Uhr

Keine Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern

Doping:
In diesem Wettbewerb gab es gleich drei Dopingfälle:

  • Die zunächst für das Finale qualifizierte Ukrainerin Ljudmyla Blonska wurde noch vor Beginn des Weitsprungfinales nach ihrem Siebenkampf, an dem sie ebenfalls teilgenommen hatte, positiv auf das anabole Steroid Methyltestosteron getestet. Nach ebenfalls positiver B-Probe wurde sie zunächst suspendiert. Einen Tag darauf wurde sie disqualifiziert und endgültig von den Spielen ausgeschlossen. Später folgte eine lebenslange Sperre.<ref name="DopBlonska" />
  • Mit der ursprünglich zweitplatzierten Russin Tatjana Lebedewa wurde eine weitere Athletin bei diesen Spielen im Rahmen von Nachuntersuchungen des Dopingmissbrauchs überführt. Im Januar 2017 wurden ihr die Silbermedaillen im Weit- und Dreisprung aberkannt.<ref name="DopLebewa" />
  • Auch die Resultate der Griechin Chrysopigi Devetzi im Weit- und Dreisprung wurden im Anschluss an Nachuntersuchungen im Januar 2017 wegen Dopingmissbrauchs annulliert.<ref name="DopLebewa" /> Im Weitsprung war sie in der Qualifikation ausgeschieden, im Dreisprung hatte sie zunächst Bronze gewonnen.

Dreisprung

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Françoise Mbango Etone KamerunDatei:Flag of Cameroon.svg CMR 15,39 OR/AF
2 Olga Rypakowa KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg KAZ 15,11 AS00
3 Yargelis Savigne KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 15,0500000
4 Marija Šestak SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg SLO 15,03 NR00
5 Wiktorija Gurowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 14,7700000
6 Anna Pjatych RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 14,7300000
7 Olga Saladucha UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 14,7000000
8 Kaire Leibak EstlandDatei:Flag of Estonia.svg EST 14,1300000

Finale: 17. August 2008, 21:35 Uhr

Keine Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern

Doping: Es gab zwei Dopingfälle:

  • Der zunächst zweitplatzierten Russin Tatjana Lebedewa wurden ihre Silbermedaillen im Drei- und Weitsprung im Anschluss an Dopingnachuntersuchungen im Januar 2017 aberkannt.<ref name="DopLebewa" />
  • Der ursprünglich Drittplatzierten Griechin Chrysopigi Devetzi wurde ihre Bronzemedaille im Anschluss an Dopingnachuntersuchungen im November 2016 aberkannt.<ref name="DopLebewa" />

Kugelstoßen

Datei:Valerie Adams Daegu 2011.jpg
Klarer Sieg mit Ozeanienrekord für Valerie Vili
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Valerie Vili NeuseelandDatei:Flag of New Zealand.svg NZL 20,56 OZ
2 Misleydis González KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 19,50000
3 Gong Lijiao China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN 19,20000
4 Anna Omarowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 19,08000
5 Nadine Kleinert DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 19,01000
6 Li Meiju China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN 19,00000
7 Olga Iwanowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 18,44000
8 Mailín Vargas KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 18,28000

Finale: 16. August 2008, 21:10 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Doping: Auch das Kugelstoßen der Frauen blieb nicht von Doping verschont, es gab zwei festgestellte Fälle:

  • Die belarussische Kugelstoßerin Natallja Michnewitsch fiel bei den umfangreichen Dopingnachtests 2016 positiv auf. Sie war 2008 mit Metandienon und Stanozolol gedopt, wurde nachträglich disqualifiziert und verlor daher auch ihre Silbermedaille.<ref name="DopMichnewa" />
  • Ihre Landsfrau Nadseja Astaptschuk, die in Peking zunächst Platz drei erzielt hatte, fiel ebenfalls bei Nachtests auf und wurde daraufhin nachträglich disqualifiziert.<ref name="DopAstapt" />

Diskuswurf

Datei:Stephanie Brown Trafton - 2010 Meeting Areva.jpg
Überraschungssiegerin Stephanie Brown Trafton
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Stephanie Brown Trafton Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 64,74
2 Olena Antonowa UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 62,59
3 Song Aimin China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN 62,20
4 Věra Pospíšilová-Cechlová TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 61,75
5 Elina Swerawa Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 60,82
6 Li Yanfeng China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN 60,68
7 Mélina Robert-Michon FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 60,66
8 Dani Samuels AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg AUS 60,15

Finale: 18. August 2008, 19:00 Uhr

Doping:
Am 1. September 2016 gab das Internationale Olympische Komitee bekannt, dass bei der Kubanerin Yarelys Barrios im Rahmen von Nachtests der Dopingproben der Olympischen Spiele 2008 das verbotene Diuretikum Acetazolamid entdeckt wurde. Daraufhin wurde ihr die Silbermedaille aberkannt und der Ukrainerin Olena Antonowa zugesprochen.<ref name="DopBarrios" />

Hammerwurf

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Yipsi Moreno KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 75,20 OR
2 Zhang Wenxiu China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN 74,32000
3 Manuela Montebrun FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 72,54000
4 Anita Włodarczyk PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 71,56000
5 Clarissa Claretti ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 71,33000
6 Martina Hrašnová SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg SVK 71,00000
7 Betty Heidler DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 70,06000
8 Jelena Prijma RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 69,72000

Finale: 20. August 2008, 19:20 Uhr

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Kathrin Klaas, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland (ausgeschieden als Zehnte ihrer Qualifikationsgruppe mit 67,54 m)

Doping: Es traten zwei Dopingfälle auf:

  • Die Belarussin Aksana Mjankowa wurde 2016 des Dopings überführt und disqualifiziert. Die Goldmedaille wurde ihr aberkannt.<ref name="DopMiankowa" />
  • Auch Mjankowas Landsfrau Darja Ptschelnik, zunächst auf Rang vier und nach Mjankowas Disqualifikation Bronzemedaillengewinnerin, wurde nach positiver Dopingprobe nachträglich disqualifiziert.<ref name="DopPtschel" />

Alle anderen Werferinnen des Finales rückten jeweils um einen bzw. zwei Plätze nach vorne.

Speerwurf

Datei:Barbora Špotáková 2010.jpg
Barbora Špotáková – Olympiasiegerin mit neuem Europarekord
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Barbora Špotáková TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 71,42 ER
2 Christina Obergföll DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 66,13000
3 Goldie Sayers Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 65,75 NR
4 Steffi Nerius DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 65,29000
5 Osleidys Menéndez KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB 63,35000
6 Barbara Madejczyk PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 62,02000
7 Katharina Molitor DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 59,64000
8 Mercedes Chilla SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 58,13000

Finale: 21. August 2008, 19:20 Uhr

Doping;
Im September 2016 entschied das IOC, dass der Russin Marija Abakumowa die Silbermedaille aberkannt wird, weil ihr bei Nachkontrollen ihrer Dopingprobe die Einnahme von Turinabol nachgewiesen wurde. Die nach ihr platzierten Athletinnen rückten um jeweils einen Rang nach vorne. So erhielt Christina Obergföll nachträglich die Silbermedaille zugesprochen, Bronze ging an die Britin Goldie Sayers.<ref name="spon1112167" />

Siebenkampf

Datei:Nataliya Dobrynska 2012.jpg
Der Olympiasieg ging an Natalija Dobrynska
Platz Athletin Land Punkte
1 Natalija Dobrynska UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 6733000
2 Hyleas Fountain Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 6619000
3 Kelly Sotherton Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 6517000
4 Jessica Zelinka KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN 6490 NR
5 Anna Bogdanowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 6465000
6 Karolina Tymińska PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 6428000
7 Lilli Schwarzkopf DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 6379000
8 Jolanda Keizer NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 6370000

Datum: 15./16. August 2008

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Doping:
Es gab zwei gedopte Athletinnen:

  • Die Ukrainerin Ljudmyla Blonska (6700 Punkte) wurde zunächst als Silbermedaillengewinnerin geehrt, aber am 22. August 2008 disqualifiziert, nachdem sie des Dopingmissbrauch überführt worden war.
  • Auch der daraufhin nachträglich drittplatzierten Tatjana Tschernowa wurde die Bronzemedaille wegen Dopingmissbrauchs am 24. April 2017 aberkannt.<ref name="DopTscher" />

Weblinks

Commons: Olympische Sommerspiele 2008/Leichtathletik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Videolinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang
Sommer:

1896 • 1900 • 1904 • 1908 • 1912 • 1920 • 1924 • 1928 • 1932 • 1936 • 1948 • 1952 • 1956 • 1960 • 1964 • 1968 • 1972 • 1976 • 1980 • 1984 • 1988 • 1992 • 1996 • 2000 • 2004 • 2008 • 2012 • 2016 • 2020 • 2024

Jugendspiele:

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