Olympische Sommerspiele 2008/Leichtathletik
| Leichtathletik bei den XXIX. Olympischen Spielen 2008 | |
|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122; text-align: center;" | Datei:Olympic rings.svg | |
| Datei:Athletics pictogram.svg | |
| Information | |
| Austragungsort | Datei:Flag of the People's Republic of China.svg Peking |
| Wettkampfstätte | Nationalstadion, Tian’anmen-Platz |
| Nationen | 200 |
| Athleten | 2056 (1082 Datei:Unicode Geschlechtersymbole.svg, 974 Datei:Unicode Geschlechtersymbole.svg) |
| Datum | 15. bis 24. August 2008 |
| Entscheidungen | 47 (24 Datei:Unicode Geschlechtersymbole.svg, 23 Datei:Unicode Geschlechtersymbole.svg) |
| ← Athen 2004 | |
Bei den XXIX. Olympischen Spielen 2008 in Peking wurden 47 Wettbewerbe in der Leichtathletik ausgetragen, 24 davon für Männer und 23 für Frauen. Austragungsort war das Nationalstadion Peking.
Teilnehmer
An den Leichtathletikwettbewerben nahmen 1082 Männer und 974 Frauen, also insgesamt 2056 Sportler, teil.
In Peking wurde es im Gegensatz zu den Spielen 2000 in Sydney und 2004 Athen trotz Verhandlungen der Verbände miteinander nichts mit einem gemeinsamen Betreten des Stadions durch Süd- und Nordkorea bei der Eröffnungsfeier.<ref>Koreas 'to unify Olympics teams', BBC News 1. November 2005, news.bbc.co.uk, abgerufen am 20. März 2022</ref> Die Verbände aus Serbien und Montenegro gingen nach dem Unabhängigkeitsreferendum in Montenegro 2006 erstmals getrennt an den Start.
Wettbewerbe
Im Wettbewerbsangebot der Leichtathletik bei diesen Spielen gab es eine Änderung. Für die Frauen wurde nun auch der 3000-Meter-Hindernislauf mit in das olympische Programm aufgenommen. Damit war die Angleichung des Angebots für Frauen so gut wie abgeschlossen. Es gab und gibt im Frauenbereich nur noch eine im Vergleich zum Männerangebot fehlende Disziplin: im Gehen wird nur eine Distanz im Gegensatz zu zwei Strecken bei den Männern ausgetragen. Weitere Unterschiede finden sich in der Hürdenhöhe auf den beiden Hürdendistanzen sowie der Länge der kürzeren Hürdenstrecke, die bei den Männern 110 und bei den Frauen 100 Meter beträgt, um den unterschiedlichen Schrittlängen der Geschlechter Rechnung zu tragen. Außerdem wurde und wird bei den Frauen als Mehrkampf ein Siebenkampf, bei den Männern ein Zehnkampf ausgetragen. Darüber hinaus sind die Geräte in den Wurf- und Stoßdisziplinen bei den Frauen etwas leichter als bei den Männern.
Um den olympischen Kurs für den Marathonläufe für Frauen und Männer zu testen, wurde am 20. April 2008 der Good Luck Beijing Marathon durchgeführt.<ref>Mongolia and China take marathon honours – Beijing Olympic test events continue 20. April 2008, iaaf.org, abgerufen am 20. März 2022</ref>
Stadion und Sportstätten
Das Olympiastadion von Peking wurde für die Spiele nach einem Entwurf der Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron neu erbaut. Als die Planungen bereits auf dem Tisch lagen, wurde in den chinesischen Medien die Bezeichnung Vogelnest geboren, die mit dazu beitrug, dass der Zuschlag für den Bau der Anlage an die Schweizer Architekten erfolgte.<ref>Vogelnest-Architekt Herzog kontert Kritik «Wir Schweizer machen gute Geschäfte mit China», blick.ch, 3. Februar 2022, abgerufen am 20. März 2022</ref> Die ungewöhnliche Konstruktion erhielt viel Lob, aber natürlich gab es wie bei solch großen Projekten nicht unüblich auch Kritik – hier vor allem durch den am Projekt beteiligten Künstler Ai Weiwei, der den in seinen Augen entstandenen Gigantismus ablehnt.<ref>So geht Widerstand. In: Die Zeit, 20. März 2014, abgerufen am 20. März 2022</ref> Die Kosten betrugen 325 Millionen Euro, die Zuschauerkapazität war mit einem Wert von 91.000 sehr groß bemessen.<ref>Was kosten die Spiele in Peking?, dw.com, abgerufen am 20. März 2022</ref> Für die Austragung der leichtathletischen Wettkämpfe war die Anlage auf dem modernsten Stand der Technik.
Qualifikationsnormen
Zu den Einzelwettbewerben durfte jedes Nationale Olympische Komitee (NOK) einen Sportler entsenden, der die niedrigere B-Norm erfüllt, oder bis zu drei Sportler, die die höhere A-Norm erreicht hatten.
Bei den Staffelläufen war höchstens eine Mannschaft bestehend aus maximal sechs Sportlern je NOK startberechtigt. Nationale Olympische Komitees, von denen sich keine Athleten für einen Wettbewerb qualifiziert hatten, waren berechtigt, einen männlichen Sportler und eine weibliche Sportlerin für einen Wettbewerb aufzustellen. Ausgenommen waren davon der 10.000-Meter-Lauf, der 3000-Meter-Hindernislauf und die Mehrkämpfe (Siebenkampf, Zehnkampf).
Für die Erfüllung Qualifikationsnormen anerkannt wurden Leistungen ab dem 1. Januar 2007, im Marathonlauf ab dem 1. September 2006.
Teilnehmer an den Marathonläufen und am Wettbewerb im 50-km-Gehen mussten am 31. Dezember 2008 mindestens zwanzig Jahre alt sein.
| Olympiaqualifikationsnormen 2008 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Disziplin | Männer | Frauen | ||
| B-Norm | A-Norm | B-Norm | A-Norm | |
| 100 m | 10,28 s | 10,21 s | 11,42 s | 11,32 s |
| 200 m | 20,75 s | 20,59 s | 23,20 s | 23,00 s |
| 400 m | 45,95 s | 45,55 s | 52,35 s | 51,55 s |
| 800 m | 1:47,60 min | 1:46,00 min | 2:01,30 min | 2:00,00 min |
| 1500 m | 3:39,00 min | 3:36,60 min | 4:08,00 min | 4:07,00 min |
| 5000 m | 13:28,00 min | 13:21,50 min | 15:24 min | 15:09 min |
| 10.000 m | 28:10,00 min | 27:50,00 min | 32:20,00 min | 31:45,00 min |
| Marathonlauf | 2:18:00 h | 2:15:00 h | 2:42:00 h | 2:37:00 h |
| 20 km Gehen | 1:24:30 h | 1:23:00 h | 1:38:00 h | 1:33:30 h |
| 50 km Gehen | 4:07:00 h | 4:00:00 h | ||
| 100 m Hürden | 13,11 s | 12,96 s | ||
| 110 m Hürden | 13,72 s | 13,55 s | ||
| 400 m Hürden | 49,50 s | 49,20 s | 56,60 s | 55,60 s |
| 3000 m Hindernis | 8:24,60 min | 8:32:00 min | 9:55,00 min | 9:46,00 min |
| 4 × 100 m | Platz 16 oder besser in der Weltbestenliste des Qualifikationszeitraums | |||
| 4 × 400 m | ||||
| Hochsprung | 2,27 m | 2,30 m | 1,91 m | 1,95 m |
| Stabhochsprung | 5,55 m | 5,70 m | 4,30 m | 4,45 m |
| Weitsprung | 8,05 m | 8,20 m | 6,60 m | 6,72 m |
| Dreisprung | 16,80 m | 17,10 m | 14,00 m | 14,20 m |
| Kugelstoßen | 19,80 m | 20,30 m | 17,20 m | 18,35 m |
| Diskuswurf | 62,50 m | 64,50 m | 59,00 m | 61,00 m |
| Hammerwurf | 74,00 m | 78,50 m | 67,00 m | 69,50 m |
| Speerwurf | 77,80 m | 81,80 m | 56,00 m | 60,50 m |
| Siebenkampf | 5800 Punkte | 6000 Punkte | ||
| Zehnkampf | 7700 Punkte | 8000 Punkte | ||
Doping
Die Zahl der Dopingfälle bei diesen Spielen überstieg eigentlich jedes Maß. Davon war auch die Leichtathletik in nicht akzeptabler Weise betroffen. Einige betroffene Sportler wurden zeitnah im Anschluss an ihren Wettkampf überführt, andere durften wegen positiver Dopingproben, deren Ergebnis vor Beginn der Spiele offiziell wurde, gar nicht erst antreten und zahlreiche weitere Sportler wurden erst viele Jahre später bei Nachkontrollen der konservierten Proben mittels neuer Überprüfungsmethoden erwischt. Das hatte für die Betreffenden in der Regel die Aberkennung ihres Resultats und eine Rückgabeforderung eventuell erhaltener Medaillen zur Folge. In dem in diesem Artikel aufgeführten Medaillenspiegel sind die entsprechend veränderten Ergebnisse in den einzelnen Disziplinen komplett berücksichtigt. Der Sumpf, in den die Leichtathletik geraten war, setzte sich weiter fort, ein Ende war nicht absehbar. Die Dummen waren und sind die ehrlichen Sportler, die erst Jahre später ihre Medaillen erhielten, denen die Teilnahme an Finalkämpfen durch die Dopingbetrüger verwehrt wurden und denen eigentlich zustehende Fördergelder entgingen, weil die wahren Platzierungen erst lange Zeit nach den Wettbewerben verifiziert wurden.
Die Liste der Dopingsünder umfasst folgende 29 Athleten:
- Rashid Ramzi, Bahrain – 1500-Meter-Lauf (zunächst Erster). Er wurde positiv auf das Dopingpräparat CERA getestet, sein Olympiasieg wurde am 17. November 2009 vom IOC annulliert.<ref name="DopRamzi">IOC Executive Board decision regarding Rashid Ramzi, olympic.org, 17. November 2009 (PDF; 54 kB), abgerufen am 20. März 2022</ref>
- Nesta Carter, Jamaika – 4-mal-100-Meter-Staffel (zunächst Erster mit der Staffel Jamaikas). Carter war positiv auf das Dopingmittel Methylhexanamin getestet worden und so wurde dem jamaikanischen Team am 25. Januar 2017 die Goldmedaille aberkannt.<ref name="DopCarter">IOC sanctions two athletes for failing anti-doping tests at Beijing 2008, olympics.com 1. September 2016, abgerufen am 20. März 2022</ref>
- Denis Alexejew, Russland – 4-mal-400-Meter-Staffel (zunächst Dritter mit der Staffel Russlands). Alexejews Dopingprobe von September 2016 war positiv, so erfolgte die Disqualifikation der kompletten Staffel durch das IOC.<ref name="spon1112167">Obergföll bekommt Silber zugesprochen. In: Der Spiegel 13. September 2016, spiegel.de, abgerufen am 20. März 2022</ref>
- Denys Jurtschenko, Ukraine – Stabhochsprung (zunächst Dritter). Ihm wurde die Bronzemedaille am 20. August 2014 wegen Dopings aberkannt.<ref name="DopJurtMich">Canada’s Dylan Armstrong finally gets 2008 Beijing Olympics bronze medal after doping DQ thestar.com (englisch), abgerufen am 20. März 2022</ref>
- Wilfredo Martínez, Kuba – Weitsprung (zunächst Fünfter). Er wurde in Nachtests zu den Olympischen Spielen 2008 und 2012 gemeinsam mit sechzehn weiteren Athleten des Dopings überführt. Bei ihm wurde die Substanz Acetazolamid gefunden. Sein Weitsprung-Resultat hier in Peking wurde annulliert.<ref name="DopMartin1">Cubano Wilfredo Martínez es descalificado por doping en Juegos Olímpicos de Pekín 2008, cibercuba.com 26. Oktober 2016 (spanisch), abgerufen am 20. März 2022</ref><ref name="DopMartin2">17 nachträgliche Disqualifikationen wegen Doping, netzathleten.de 26. Oktober 2016, abgerufen am 20. März 2022</ref>
- Andrej Michnewitsch, Belarus – Kugelstoßen (zunächst Dritter). Ihm wurde die Bronzemedaille am 20. August 2014 wegen Verstoßes gegen die Dopingbestimmungen aberkannt.<ref name="DopJurtMich" />
- Pawel Lyschyn, Belarus – Kugelstoßen (zunächst Fünfter). Der Athlet wurde 2016 des Dopingmissbrauchs überführt, sein Resultat annulliert.<ref name="DopLyschyn">IOC SANCTIONS SEVEN ATHLETES FOR FAILING ANTI-DOPING TESTS AT BEIJING 2008 AND LONDON 2012, olympic.org 25. November 2016, abgerufen am 20. März 2022</ref>
- Iwan Juschkow, Russland – Kugelstoßen (zunächst Elfter). Der Athlet wurde im August 2016 des Dopingmissbrauchs überführt, sein Resultat annulliert.<ref name="DopJuschk">Drei russische Leichtathleten nachträglich disqualifiziert. In: Rheinische Post 19. August 2016, rp-online.de, abgerufen am 20. März 2022</ref>
- Aleksandr Pogorelov, Russland – Zehnkampf (zunächst Vierter). Bei einem Nachtest am 2. Juni 2016 wurde in seiner B-Probe Turinabol nachgewiesen. Auf alle Anfragen der Disziplinarkommission reagierte er nicht. Am 15. August wurde sein Ergebnis annulliert, sein vierter Platz wurde aberkannt.<ref name="DopPogorelow">IOC DISCIPLINARY COMMISSION, DECISION REGARDING ALEXANDER POGORELOV, stillmed.olympic.org 15. August 2018 (englisch), PDF; 49 KB, abgerufen am 20. März 2022</ref>
- Anastassija Kapatschinskaja, Russland – 400-Meter-Lauf (zunächst Fünfte) und 4-mal-400-Meter-Staffel (zunächst Zweite mit der Staffel Russlands). Sie wurde als Wiederholungstäterin am 19. August 2016 nachträglich disqualifiziert, ihre Einzel-Platzierung sowie das Resultat der Staffel wurden annulliert.<ref name="DopKapatsch">Olympia Kompakt, Abschnitt: +++ 20. August: "Schlechteste Spiele, die wir je hatten" +++. In: Stern 20. August 2016, stern.de; abgerufen am 20. März 2022</ref>
- Tatjana Firowa, Russland – 400-Meter-Lauf (zunächst Sechste) und 4-mal-400-Meter-Staffel (zunächst Zweite mit der Staffel Russlands). Sie wurde nachträglich als Dopingsünderin überführt, ihre Einzel-Platzierung sowie das Resultat der Staffel wurden annulliert.<ref name="DopFirowa">Medaillengewinner von 2008 werden disqualifiziert. Peking-Nachtests: IOC greift durch, sport1.de, 31. August 2016; abgerufen am 20. März 2022</ref>
- Elvan Abeylegesse, Türkei – 5000- und 10.000-Meter-Lauf (in beiden Rennen zunächst Zweite). Ihre Medaillen wurden wegen Dopingmissbrauchs aberkannt.<ref name="DopAbeleyg">1.500-m-Läuferin Bulut verliert Olympiagold von 2012, Abeylegesses Vergehen und Konsequenzen im letzten Abschnitt des Artikels benannt, sport.orf.at, 29. März 2017, abgerufen am 20. März 2022</ref>
- Inga Abitowa, Russland – 10.000-Meter-Lauf (zunächst Sechste). Sie wurde im September 2016 vom IOC wegen der Einnahme von unerlaubten Dopingmitteln disqualifiziert.<ref name="spon1112167" />
- Jekaterina Wolkowa, Russland – 3000-Meter-Hindernislauf (zunächst Dritte). Sie wurde bei einem Nachtest des Dopingmissbrauchs überführt. Ihre Bronzemedaille wurde ihr aberkannt.<ref name="DopWolkowa">Doping-Nachtests: Hindernisläuferin Volkova verliert Bronze, leichtathletik.de 27. Oktober 2016, abgerufen am 20. März 2022</ref>
- Julija Tschermoschanskaja, Russland – 4-mal-100-Meter-Staffel (zunächst Erste mit der Staffel Russlands). Tschermoschanskaja wurde bei einem Nachtest 2016 positiv auf die verbotenen Substanzen Turinabol und Stanozolol getestet. Der russischen Staffel wurde daraufhin die Goldmedaille aberkannt<ref name="DopTschermosch">Gold der Russinnen ist weg! IOC erkennt 4x100-Meter-Frauen-Staffel Medaille von 2008 ab. In: Focus 17. August 2016, focus.de, abgerufen am 20. März 2022</ref> und den zweitplatzierten Belgierinnen zugesprochen.<ref name="4m100GoldBelg">Nach acht Jahren: Belgische Sprinterinnen erhalten Olympia-Gold, eurosport.de 9. September 2016, abgerufen am 20. März 2022</ref>
- Swjatlana Ussowitsch, Belarus – 4-mal-400-Meter-Staffel (zunächst Erste mit der Staffel von Belarus). Im November 2016 wurde die Belarussin des Dopingmissbrauchs überführt. Mit ihr verlor die belarussische Staffel die Bronzemedaille.<ref name="DopUssow">IOC sanctions seven athletes for failing anti-doping tests at Beijing 2008 and London 2012, olympic.org 25. November 2016, abgerufen am 20. März 2022</ref>
- Anna Tschitscherowa, Russland – Hochsprung (zunächst Dritte). Ihr wurde im Jahr 2016 ihre Bronzemedaille wegen Dopingmissbrauchs aberkannt.<ref name="DopHochD">IOC sanctions Anna Chicherova for failing anti-doping test at Beijing 2008, www.olympic.org 6. Oktober 2016, abgerufen am 20. März 2022</ref>
- Jelena Slessarenko, Russland – Hochsprung (zunächst Vierte). Auch ihre Platzierung wurde im Jahr 2016 wegen Dopingmissbrauchs annulliert.<ref name="DopHochD" />
- Wita Palamar, Ukraine – Hochsprung (zunächst Fünfte). Ihr wurde im Jahr 2016 ihre Resultat wegen Dopingmissbrauchs aberkannt.<ref name="DopHochD" />
- Ljudmyla Blonska, Ukraine – Weitsprung und Siebenkampf. Sie war eine der wenigen Fälle mit einem zeitnahen Dopingnachweis. Vier Tage nach ihrem ersten Einsatz bei diesen Spielen, dem Siebenkampf, wurde sie positiv auf das anabole Steroid Methyltestosteron getestet. Nach ebenfalls positiver B-Probe am Tag darauf wurde sie zunächst suspendiert. Wiederum einen Tag später wurde sie disqualifiziert und endgültig von den Spielen ausgeschlossen. Später folgte eine lebenslange Sperre.<ref name="DopBlonska">Doping Rule Violation, worldathletics.org 13. November 2008 (englisch), abgerufen am 20. März 2022</ref>
- Tatjana Lebedewa, Russland – Weitsprung und Dreisprung (zunächst jeweils Zweite). Ihre Silbermedaillen wurden im Anschluss an Nachuntersuchungen im Januar 2017 wegen Dopingmissbrauchs annulliert.<ref name="DopLebewa">IOC sanctions two athletes for failing anti-doping test at Beijing 2008. olympic.org vom 25. Januar 2017 (englisch), abgerufen am 20. März 2022</ref>
- Chrysopigi Devetzi, Griechenland – Weitsprung (in der Qualifikation ausgeschieden) und Dreisprung (zunächst Dritte). Ihre Bronzemedaille wurde im Anschluss an Nachuntersuchungen im Januar 2017 wegen Dopingmissbrauchs annulliert.<ref name="DopLebewa" />
- Natallja Michnewitsch, Belarus – Kugelstoßen (zunächst Zweite). Sie fiel bei den umfangreichen Dopingnachtests 2016 positiv auf. Sie war 2008 mit Metandienon und Stanozolol gedopt, wurde nachträglich disqualifiziert und verlor daher auch ihre Silbermedaille.<ref name="DopMichnewa">IOC sanctions seven athletes for failing anti-doping tests at Beijing 2008 and London 2012, olympics.com 25. November 2016 (englisch), abgerufen am 20. März 2022</ref>
- Nadseja Astaptschuk, Belarus – Kugelstoßen (zunächst Dritte). Ihre Bronzemedaille wurde bei nachträglichen Kontrolluntersuchungen wegen Dopingmissbrauchs annulliert.<ref name="DopAstapt">Nadzeya Ostapchuk muss Kugelstoß-Bronze von Peking abgeben, leichtathletik.de 12. Januar 2017, abgerufen am 20. März 2022</ref>
- Yarelys Barrios, Kuba – Diskuswurf (zunächst Zweite). Im Rahmen von Nachtests der Dopingproben der Olympischen Spiele 2008 wurde bei ihr das verbotene Diuretikum Acetazolamid entdeckt. Daraufhin wurde ihr die Silbermedaille aberkannt.<ref name="DopBarrios">Silbermedaillengewinnerin von Peking positiv getestet. In: Der Spiegel 1. September 2016, abgerufen am 20. März 2022</ref>
- Aksana Mjankowa, Belarus – Hammerwurf (zunächst Erste). Sie wurde 2016 des Dopings überführt und disqualifiziert. Die Goldmedaille wurde aberkannt.<ref name="DopMiankowa">Doping bei Olympia in Peking 2008 und London 2012: Täglich ein neuer Medaillenspiegel, eurosport.de 23. November 2016; abgerufen am 20. März 2022</ref>
- Darja Ptschelnik, Belarus – Hammerwurf (zunächst Vierte bzw. Dritte nach Mjankowas Resultatsannullierung). Sie wurde 2016 des Dopings überführt und disqualifiziert. Ihre Bronzemedaille musste sie abgeben.<ref name="DopPtschel">IOC sanctions eight athletes for failing anti-doping test at Beijing 2008 and London 2012, The Athlete, Darya PCHELNIK, olympics.com (englisch), abgerufen am 20. März 2022</ref>
- Marija Abakumowa, Russland – Speerwurf (zunächst Zweite). Bei Nachkontrollen ihrer Dopingprobe wurde die Einnahme von Turinabol nachgewiesen. Daraufhin entschied das IOC im September 2016 auf Aberkennung ihrer Silbermedaille.<ref name="spon1112167" />
- Tatjana Tschernowa, Russland – Siebenkampf (zunächst Vierte). Sie wurde am 24. April 2017 disqualifiziert, nachdem sie des Dopingmissbrauch überführt worden war.<ref name="DopTscher">Doping: Russin Tschernowa verliert Medaille von 2008. In: Frankfurter Rundschau 24. April 2017, fr.de, abgerufen am 20. März 2022</ref>
Darüber hinaus gab es zwei Sportler, die wegen positiver Dopingtests vom IOC im Dezember 2008 zunächst disqualifiziert wurden.<ref name="DopHamm1">IOC takes decisions on three doping cases, olympic.org 11. Dezember 2008, abgerufen am 20. März 2022</ref><ref name="DopHamm2">Gedopte Hammerwerfer verlieren Medaillen. In: Der Tagesspiegel 11. Dezember 2008, tagesspiegel.de, abgerufen am 20. März 2022</ref> Die betroffenen Wadsim Dsewjatouski und Iwan Zichan, beide aus Belarus, klagten jedoch gegen diese Entscheidung vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS), der im Juni 2010 wegen einer Panne in dem Labor, welches die Proben analysierte, die Disqualifikation der Sportler aufhob.<ref name="DopHamm3">Tribunal Arbitral du Sport / Court of Arbitration for Sport, Arbitration CAS 2009/A/1752 Vadim Devyatovskiy v. International Olympic Committee (IOC) & CAS 2009/A/1753 Ivan Tsikhan v. IOC, award of 10 June 2010, jurisprudence.tas-cas.org (englisch), PDF; 564 KB, abgerufen am 20. März 2022</ref> IOC-Vizepräsident Thomas Bach kündigte an, das IOC werde eine weitere Analyse durchführen, um das CAS-Urteil zu kippen.<ref name="DopHamm4">IOC will dritte Analyse, leichtathletik.de 10. Juni 2010, abgerufen am 20. März 2022</ref> Doch mit der häufig anzutreffenden Halbherzigkeit des IOC im Kampf gegen Doping passierte nichts weiter.
Sportliche Erfolge
Das Leistungsniveau bei diesen Olympischen Spielen war sehr hoch. Die Qualität minderte sich zwar nach der großen Anzahl von Athleten, die im Laufe der Jahre nach den Spielen dopingbedingt disqualifiziert werden mussten, hatte jedoch auch danach ein hohes Level.
- Es wurden vier Weltrekorde, gestellt:
- 100-Meter-Lauf, Männer: Usain Bolt (Jamaika) – 9,69 s (Finale)
- 200-Meter-Lauf, Männer: Usain Bolt (Jamaika) – 19,30 s (Finale)
- 3000-Meter-Hindernislauf, Frauen: Gulnara Galkina (Russland) – 8:58,81 min (Finale)
- Stabhochsprung, Frauen: Jelena Issinbajewa (Russland) – 5,05 m (Finale)
- Olympische Rekorde wurden in dreizehn Disziplinen vierzehnmal neu aufgestellt oder verbessert, bei den Frauen siebenmal und bei den Männern siebenmal:
- 5000-Meter-Lauf, Männer: Kenenisa Bekele (Äthiopien) – 12:57,82 min (Finale)
- 10.000-Meter-Lauf, Männer: Kenenisa Bekele (Äthiopien) – 27:01,17 min
- Marathon, Männer: Samuel Kamau Wanjiru (Kenia) – 2:06:32 h
- 4-mal-400-Meter-Staffel, Männer: USA (LaShawn Merritt, Angelo Taylor, David Neville, Jeremy Wariner) – 2:55,39 min (Finale)
- 50-km-Gehen, Männer: Alex Schwazer (Italien) – 3:37:09 h
- Stabhochsprung, Männer: Steve Hooker (Australien) – 5,96 m (Finale)
- Speerwurf, Männer: Andreas Thorkildsen (Norwegen) – 90,57 m (Finale)
- 10.000-Meter-Lauf, Frauen: Tirunesh Dibaba (Äthiopien) – 29:54,66 min
- 400-Meter-Hürdenlauf, Frauen: Melaine Walker (Jamaika) – 52,64 s (Finale)
- 3000-Meter-Hindernislauf, Frauen: Gulnara Galkina (Russland) – 9:15,17 min (erster OR, Vorlauf)
- 20-km-Gehen, Frauen: Olga Kaniskina (Russland) – 1:26:31 h
- Stabhochsprung, Frauen: Jelena Issinbajewa (Russland) – 4,95 m (Finale)
- Dreisprung, Frauen: Françoise Mbango Etone (Kamerun) – 15,39 m (Finale)
- Hammerwurf, Frauen: Yipsi Moreno (Kuba) – 75,20 m (Finale)
- Darüber hinaus gab es in 7 Disziplinen 10 neue Kontinentalrekorde (Afrika: 4/Nordamerika: 2/Asien: 1/Ozeanien: 1/Europa: 1/Südamerika: 1) und in 31 Disziplinen wurden 68 Landesrekorde neu aufgestellt oder egalisiert.
Erfolgreichste Nation waren wieder einmal die Vereinigten Staaten mit 7 Olympiasiegern und insgesamt 25 Medaillen. Aber die US-amerikanische Überlegenheit war nicht mehr so deutlich wie noch vor vier Jahren. Kenia, Jamaika und Russland hatten jeweils fünf Goldmedaillen auf ihrem Konto. Dahinter folgte Äthiopien mit vier Olympiasiegen. Je zwei Goldmedaillen gab es für Kuba und das überraschend starke Belgien. Alle anderen Nationen errangen in der Leichtathletik höchstens eine Goldmedaille.
Bei den einzelnen Sportlern sind besonders folgende Leistungen zu nennen.
- Fünf Athleten errangen jeweils zwei Goldmedaillen bei diesen Spielen:
- Usain Bolt (Jamaika) – 100 und 200 Meter, in beiden Fällen mit Weltrekord
- Kenenisa Bekele (Äthiopien) – 5000 und 10.000 Meter
- Tirunesh Dibaba (Äthiopien) – 5000 und 10.000 Meter
- LaShawn Merritt (USA) – 400 Meter und 4-mal-400-Meter-Staffel
- Angelo Taylor (USA) – 400 Meter Hürden und 4-mal-400-Meter-Staffel
- Drei Athletinnen und einem Athleten gelang eine Wiederholung ihres Olympiasieges von 2004 in Athen:
- Veronica Campbell-Brown (Jamaika) – 200 Meter, 2004 außerdem Goldmedaillengewinnerin mit der 4-mal-100-Meter-Staffel, damit jetzt dreifache Olympiasiegerin
- Jelena Issinbajewa (Russland) – Stabhochsprung, damit jetzt zweifache Olympiasiegerin
- Françoise Mbango Etone (Kamerun) – Dreisprung, damit jetzt zweifache Olympiasiegerin
- Andreas Thorkildsen (Norwegen) – Speerwurf, damit jetzt zweifacher Olympiasieger
Wettkampfrunden während der Spiele
In den einzelnen Disziplinen waren bis zu drei Ausscheidungswettkämpfe zu bestreiten, in denen die Teilnehmer an den Finals ermittelt wurden. Keine Vorausscheidungen fanden im 10.000-Meter-, Marathonlauf, in den Gehwettbewerben sowie im Sieben- und Zehnkampf statt.
Resultate Männer
100 m
-
Zieleinlauf des 100-Meter-Finales
| Platz | Athlet | Land | Zeit (s) |
|---|---|---|---|
| 1 | Usain Bolt | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 9,69 WR |
| 2 | Richard Thompson | Datei:Flag of Trinidad and Tobago.svg TTO | 9,89 |
| 3 | Walter Dix | Datei:Flag of the United States.svg USA | 9,91 |
| 4 | Churandy Martina | Datei:Flag of the Netherlands Antilles (1986–2010).svg AHO | 9,93 NR |
| 5 | Asafa Powell | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 9,95 |
| 6 | Michael Frater | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 9,97 |
| 7 | Marc Burns | Datei:Flag of Trinidad and Tobago.svg TTO | 10,01 |
| 8 | Darvis Patton | Datei:Flag of the United States.svg USA | 10,03 |
Finale: 16. August 2008, 22:30 Uhr
Wind: ±0,0 m/s
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Tobias Unger, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (ausgeschieden als Siebter seines Viertelfinals in 10,36 s)
Rund zwanzig Meter vor der Ziellinie drosselte Usain Bolt das Tempo und breitete jubelnd die Arme aus, womit er eine noch bessere Zeit vergab, zumal sich sein Schnürsenkel geöffnet hatte und ein Schuh somit über weite Teile der Strecke offen gewesen war.
200 m
| Platz | Athlet | Land | Zeit (s) |
|---|---|---|---|
| 1 | Usain Bolt | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 19,30 WR |
| 2 | Shawn Crawford | Datei:Flag of the United States.svg USA | 19,96 |
| 3 | Walter Dix | Datei:Flag of the United States.svg USA | 19,98 |
| 4 | Brian Dzingai | Datei:Flag of Zimbabwe.svg ZIM | 20,22 |
| 5 | Christian Malcolm | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 20,40 |
| 6 | Kim Collins | Datei:Flag of Saint Kitts and Nevis.svg SKN | 20,59 |
| DSQ | Churandy Martina | Datei:Flag of the Netherlands Antilles (1986–2010).svg AHO | IAAF-Regel 163.3 Bahnübertreten<ref name="Regel1633"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internationale Wettkampfregeln ( des Vorlage:IconExternal vom 25. September 2022 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 7143 KB), S. 88, leichtathletik.de, abgerufen am 20. März 2022</ref> |
| Wallace Spearmon | Datei:Flag of the United States.svg USA |
Finale: 20. August 2008, 22:20 Uhr
Wind: −0,9 m/s
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
- Marc Schneeberger, Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz (ausgeschieden als Achter seines Viertelfinals in 21,48 s)
- Marco Cribari, Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz (ausgeschieden als Fünfter seines Vorlauf in 20,98 s)
Churandy Martina (19,82 s) und Wallace Spearmon (19,96 s) wurden kurz nach dem Zieleinlauf noch auf dem zweiten und dritten Platz geführt. Wenig später wurden sie jedoch disqualifiziert, da sie in der Kurve ihre Bahnmarkierung überschritten hatten (Regel 163.3).
400 m
-
Der Zieleinlauf hinter LaShawn Merritt: Jeremy Wariner (7 – Silber), David Neville (9 – Bronze im Sturz über die Ziellinie), Chris Brown (verdeckt), Leslie Djhone (Dritter von links), Martyn Rooney (ganz links), Renny Quow (Vierter von links), Johan Wissman (Zweiter von links)
| Platz | Athlet | Land | Zeit (s) |
|---|---|---|---|
| 1 | LaShawn Merritt | Datei:Flag of the United States.svg USA | 43,75 |
| 2 | Jeremy Wariner | Datei:Flag of the United States.svg USA | 44,74 |
| 3 | David Neville | Datei:Flag of the United States.svg USA | 44,80 |
| 4 | Chris Brown | Datei:Flag of the Bahamas.svg BAH | 44,84 |
| 5 | Leslie Djhone | Datei:Flag of France.svg FRA | 45,11 |
| 6 | Martyn Rooney | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 45,12 |
| 7 | Renny Quow | Datei:Flag of Trinidad and Tobago.svg TTO | 45,22 |
| 8 | Johan Wissman | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 45,39 |
Finale: 21. August 2008, 21:20 Uhr
Keine Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern
800 m
| Platz | Athlet | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Wilfred Bungei | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 1:44,65 |
| 2 | Ismail Ahmed Ismail | Datei:Flag of Sudan.svg SDN | 1:44,70 |
| 3 | Alfred Kirwa Yego | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 1:44,82 |
| 4 | Gary Reed | Datei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN | 1:44,94 |
| 5 | Yusuf Saad Kamel | Datei:Flag of Bahrain.svg BHR | 1:44,95 |
| 6 | Yeimer López | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 1:45,88 |
| 7 | Nabil Madi | Datei:Flag of Algeria.svg ALG | 1:45,96 |
| 8 | Nadjim Manseur | Datei:Flag of Algeria.svg ALG | 1:47,19 |
Finale: 23. August 2008, 19:30 Uhr
Keine Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern
1500 m
| Platz | Athlet | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Asbel Kiprop | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 3:33,11 |
| 2 | Nick Willis | Datei:Flag of New Zealand.svg NZL | 3:34,16 |
| 3 | Mehdi Baala | Datei:Flag of France.svg FRA | 3:34,21 |
| 4 | Juan Carlos Higuero | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 3:34,44 |
| 5 | Abdalaati Iguider | Datei:Flag of Morocco.svg MAR | 3:34,66 |
| 6 | Juan van Deventer | Datei:Flag of South Africa.svg RSA | 3:34,77 |
| 7 | Belal Mansoor Ali | Datei:Flag of Bahrain.svg BHR | 3:35,23 |
| 8 | Andrew Baddeley | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 3:35,37 |
Finale: 19. August 2008, 22:50 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
- Christian Obrist, Datei:Flag of Italy.svg Italien (Zwölfter in 3:39,87 min)
- Carsten Schlangen, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (ausgeschieden als Achter seines Halbfinals in 3:37,94 min)
Doping:
Der zunächst erstplatzierte Bahrainer Rashid Ramzi (3:32,94 min) wurde positiv auf das Dopingpräparat CERA getestet, sein Olympiasieg wurde am 17. November 2009 vom IOC annulliert.<ref name="DopRamzi" />
5000 m
| Platz | Athlet | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Kenenisa Bekele | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 12:57,82 OR |
| 2 | Eliud Kipchoge | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 13:02,80 |
| 3 | Edwin Cheruiyot Soi | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 13:06,22 |
| 4 | Moses Ndiema Kipsiro | Datei:Flag of Uganda.svg UGA | 13:10,56 |
| 5 | Abreham Cherkos | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 13:16,46 |
| 6 | Tariku Bekele | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 13:19,06 |
| 7 | Juan Luis Barrios | Datei:Flag of Mexico.svg MEX | 13:19,79 |
| 8 | James Kwalia | Datei:Flag of Qatar.svg QAT | 13:23,48 |
Finale: 23. August 2008, 20:10 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Philipp Bandi, Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz (ausgeschieden als Zehnter seines Vorlaufs in 13:59,68 min)
10.000 m
| Platz | Athlet | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Kenenisa Bekele | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 27:01,17 OR |
| 2 | Sileshi Sihine | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 27:02,77 |
| 3 | Micah Kipkemboi Kogo | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 27:04,11 |
| 4 | Moses Ndiema Masai | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 27:04,11 |
| 5 | Zersenay Tadese | Datei:Flag of Eritrea.svg ERI | 27:05,11 |
| 6 | Haile Gebrselassie | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 27:06,68 |
| 7 | Martin Irungu Mathathi | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 27:08,25 |
| 8 | Ahmad Hassan Abdullah | Datei:Flag of Qatar.svg QAT | 27:23,75 |
Datum: 17. August 2008, 22:45 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Günther Weidlinger, Datei:Flag of Austria.svg Österreich (Rang 27 in 28:14,38 min)
Marathon
-
Samuel Kamau Wanjiru beim Zieleinlauf
| Platz | Athlet | Land | Zeit (h) |
|---|---|---|---|
| 1 | Samuel Kamau Wanjiru | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 2:06:32 OR |
| 2 | Jaouad Gharib | Datei:Flag of Morocco.svg MAR | 2:07:16 |
| 3 | Tsegay Kebede | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 2:10:00 |
| 4 | Deriba Merga | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 2:10:21 |
| 5 | Martin Kiptoo Lel | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 2:10:24 |
| 6 | Viktor Röthlin | Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI | 2:10:35 |
| 7 | Gashaw Asfaw | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 2:10:52 |
| 8 | Yared Asmerom | Datei:Flag of Eritrea.svg ERI | 2:11:11 |
Datum: 24. August 2008, 7:30 Uhr
Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Marcel Tschopp, Datei:Flag of Liechtenstein.svg Liechtenstein (Rang 74 in 2:35:06 h)
110 m Hürden
| Platz | Athlet | Land | Zeit (s) |
|---|---|---|---|
| 1 | Dayron Robles | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 12,93 |
| 2 | David Payne | Datei:Flag of the United States.svg USA | 13,17 |
| 3 | David Oliver | Datei:Flag of the United States.svg USA | 13,18 |
| 4 | Ladji Doucouré | Datei:Flag of France.svg FRA | 13,24 |
| 5 | Artur Noga | Datei:Flag of Poland.svg POL | 13,36 |
| 6 | Maurice Wignall | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 13,46 |
| 7 | Richard Phillips | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 13,60 |
| 8 | Jackson Quiñónez | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 13,69 |
Finale: 21. August 2008, 21:40 Uhr
Wind: +0,1 m/s
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Andreas Kundert, Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz (Start wegen Krankheit abgesagt)
400 m Hürden
| Platz | Athlet | Land | Zeit (s) |
|---|---|---|---|
| 1 | Angelo Taylor | Datei:Flag of the United States.svg USA | 47,25 |
| 2 | Kerron Clement | Datei:Flag of the United States.svg USA | 47,98 |
| 3 | Bershawn Jackson | Datei:Flag of the United States.svg USA | 48,06 |
| 4 | Danny McFarlane | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 48,30 |
| 5 | Louis Jacobus van Zyl | Datei:Flag of South Africa.svg RSA | 48,42 |
| 6 | Marek Plawgo | Datei:Flag of Poland.svg POL | 48,52 |
| 7 | Markino Buckley | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 48,60 |
| 8 | Periklis Iakovakis | Datei:Flag of Greece.svg GRE | 49,96 |
Finale: 18. August 2008, 22:00 Uhr
Keine Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern
3000 m Hindernis
| Platz | Athlet | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Brimin Kiprop Kipruto | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 8:10,34 |
| 2 | Mahiedine Mekhissi-Benabbad | Datei:Flag of France.svg FRA | 8:10,49 |
| 3 | Richard Kipkemboi Mateelong | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 8:11,01 |
| 4 | Yacob Jarso | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 8:13,47 NR |
| 5 | Bouabdellah Tahri | Datei:Flag of France.svg FRA | 8:14,79 |
| 6 | Youcef Abdi | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 8:16,36 |
| 7 | Ezekiel Kemboi | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 8:16,38 |
| 8 | Abubaker Ali Kamal | Datei:Flag of Qatar.svg QAT | 8:16,59 |
Finale: 18. August 2008, 21:10 Uhr
Keine Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern
4 × 100 m Staffel
Finale: 22. August 2008, 22:10 Uhr
Keine weiteren Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern
Aus den beiden Vorläufen erreichten acht Staffeln das Finale, darunter die deutsche Staffel als Dritte ihres Vorlaufs. Nur Thailand und Frankreich konnten sich nicht qualifizieren, während sechs Staffeln nach Wechselfehlern gar nicht in die Wertung kamen, darunter die US-Amerikaner mit der besten und die Briten mit der drittbesten Qualifikationszeit.
Doping:
Die jamaikanische Staffel wurde 2017 wegen Dopings des Startläufers Nesta Carter nachträglich disqualifiziert. Carter war positiv auf das Dopingmittel Methylhexanamin getestet worden.<ref name="DopCarter" />
4 × 400 m Staffel
Finale: 23. August 2008, 21:05 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (Kamghe Gaba, Simon Kirch, Bastian Swillims, Ruwen Faller, nicht eingesetzt: Florian Seitz) – ausgeschieden als Elfte ihres Vorlaufs in 3:03,49 min
Doping:
Die Staffel Russlands wurde im September 2016 durch das IOC disqualifiziert und Bronze nachträglich der britischen Staffel zugesprochen, weil die Nachkontrolle der Dopingprobe von Denis Alexejew positiv war.<ref name="spon1112167" />
20 km Gehen
| Platz | Athlet | Land | Zeit (h) |
|---|---|---|---|
| 1 | Waleri Bortschin | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 1:19:01 |
| 2 | Jefferson Pérez | Datei:Flag of Ecuador.svg ECU | 1:19:15 |
| 3 | Jared Tallent | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 1:19:42 |
| 4 | Wang Hao | Datei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN | 1:19:47 |
| 5 | Ivano Brugnetti | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 1:19:51 |
| 6 | Luke Adams | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 1:19:57 |
| 7 | Francisco Javier Fernández | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 1:20:32 |
| 8 | Robert Heffernan | Datei:Flag of Ireland.svg IRL | 1:20:36 |
Datum: 16. August 2008, 9:00 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
André Höhne, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (Rang 25 in 1:23:13 h/)
50 km Gehen
| Platz | Athlet | Land | Zeit (h) |
|---|---|---|---|
| 1 | Alex Schwazer | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 3:37:09 OR |
| 2 | Jared Tallent | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 3:39:27 |
| 3 | Denis Nischegorodow | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 3:40:14 |
| 4 | Jesús Ángel García | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 3:44:08 |
| 5 | Erik Tysse | Datei:Flag of Norway.svg NOR | 3:45:08 |
| 6 | Horacio Nava | Datei:Flag of Mexico.svg MEX | 3:45:21 |
| 7 | Yūki Yamazaki | Datei:Flag of Japan.svg JPN | 3:45:47 |
| 8 | Rafał Fedaczyński | Datei:Flag of Poland.svg POL | 3:46:51 |
Datum: 22. August 2008, 9:30 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
André Höhne, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (Rang zwölf in 3:49:52 h)
Hochsprung
| Platz | Athlet | Land | Höhe (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Andrei Silnow | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 2,36 |
| 2 | Germaine Mason | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 2,34 |
| 3 | Jaroslaw Rybakow | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 2,34 |
| 4 | Stefan Holm | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 2,32 |
| 5 | Raúl Spank | Datei:Flag of Germany.svg GER | 2,32 |
| 6 | Jaroslav Bába | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 2,29 |
| 7 | Tomáš Janků | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 2,29 |
| 8 | Tom Parsons | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 2,25 |
Finale: 19. August 2008, 19:10 Uhr
Keine Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern
Stabhochsprung
-
Steve Hooker siegte mit neuem olympischen Rekord
| Platz | Athlet | Land | Höhe (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Steve Hooker | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 5,96 OR |
| 2 | Jewgeni Lukjanenko | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 5,85 |
| 3 | Derek Miles | Datei:Flag of the United States.svg USA | 5,70 |
| 4 | Dmitri Starodubzew | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 5,70 |
| 5 | Danny Ecker | Datei:Flag of Germany.svg GER | 5,70 |
| 6 | Jérôme Clavier | Datei:Flag of France.svg FRA | 5,60 |
| 7 | Raphael Holzdeppe | Datei:Flag of Germany.svg GER | 5,60 |
| 8 | Igor Pawlow | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 5,60 |
Finale: 22. August 2008, 19:55 Uhr
Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Tim Lobinger, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (ausgeschieden als Neunter seiner Qualifikationsgruppe mit 5,55 m)
Steve Hooker hatte durch übersprungene 5,90 m bereits die Goldmedaille sicher und ließ dann die neue olympische Rekordhöhe von 5,96 m auflegen.
Doping:
Der zunächst drittplatzierte Denys Jurtschenko trat nach übersprungenen 5,70 m wegen einer Verletzung zu den weiteren Höhen nicht mehr an. Ihm wurde seine Bronzemedaille im November 2016 wegen Dopingmissbrauchs aberkannt.<ref name="DopJurtMich" />
Weitsprung
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Irving Saladino | Datei:Flag of Panama.svg PAN | 8,34 |
| 2 | Godfrey Khotso Mokoena | Datei:Flag of South Africa.svg RSA | 8,24 |
| 3 | Ibrahim Camejo | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 8,20 |
| 4 | Ngonidzashe Makusha | Datei:Flag of Zimbabwe.svg ZIM | 8,19 |
| 5 | Ndiss Kaba Badji | Datei:Flag of Senegal.svg SEN | 8,16 |
| 6 | Luis Felipe Méliz | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 8,07 |
| 7 | Roman Novotný | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 8,00 |
| 8 | Gable Garenamotse | Datei:Flag of Botswana.svg BOT | 7,85 |
Finale: 18. August 2008, 20:10 Uhr
Doping:
Der zunächst fünftplatzierte Kubaner Wilfredo Martínez wurde in Nachtests zu den Olympischen Spielen 2008 und 2012 des Dopings mittels Acetazolamid überführt. Sein Weitsprungresultat hier in Peking wurde ihm aberkannt.<ref name="DopMartin1" /><ref name="DopMartin2" />
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
- Sebastian Bayer, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (ausgeschieden als Zwölfter seiner Qualifikationsgruppe mit 7,77 m)
- Julien Fivaz, Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz (ausgeschieden als Siebzehnter seiner Qualifikationsgruppe mit 7,53 m)
Dreisprung
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Nelson Évora | Datei:Flag of Portugal.svg POR | 17,67 |
| 2 | Phillips Idowu | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 17,62 |
| 3 | Leevan Sands | Datei:Flag of the Bahamas.svg BAH | 17,59 NR |
| 4 | Arnie David Giralt | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 17,52 |
| 5 | Marian Oprea | Datei:Flag of Romania.svg ROM | 17,22 |
| 6 | Jadel Gregório | Datei:Flag of Brazil.svg BRA | 17,20 |
| 7 | Onochie Achike | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 17,17 |
| 8 | Wiktor Kusnjezow | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 16,87 |
Finale: 21. August 2008, 20:25 Uhr
Keine Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern
Kugelstoßen
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Tomasz Majewski | Datei:Flag of Poland.svg POL | 21,51 |
| 2 | Christian Cantwell | Datei:Flag of the United States.svg USA | 21,09 |
| 3 | Dylan Armstrong | Datei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN | 21,04 NR |
| 4 | Jurij Bilonoh | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 20,63 |
| 5 | Reese Hoffa | Datei:Flag of the United States.svg USA | 20,53 |
| 6 | Pawel Sofjin | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 20,42 |
| 7 | Rutger Smith | Datei:Flag of the Netherlands.svg NED | 20,41 |
| 8 | Yury Bialou | Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR | 20,06 |
Finale: 15. August 2008, 21:00 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
- Ralf Bartels, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (abgesagt)
- Peter Sack, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (ausgeschieden als Siebter seiner Qualifikationsgruppe mit 20,01 m)
Der spätere Olympiasieger Majewski hatte am Vormittag des Wettkampftages in der Qualifikation erstmals die 21-Meter-Marke übertroffen und war damit schon der Beste der Vorausscheidung. Im Finale ging er im ersten Versuch in Führung, verlor diese aber in der zweiten Runde an die späteren Dritt- und Viertplatzierten, den Belarussen Michnewitsch und den Kanadier Armstrong. Mit guten dritten und vierten Versuchen entschied Majewski den Wettkampf. Cantwell stieß erst im letzten Versuch vom fünften Platz auf den zweiten vor. Chancenlos blieben die favorisierten 22-Meter-Stoßer Hoffa (Platz sieben) und Adam Nelson (kein gültiger Versuch).
Doping:
Das Kugelstoßen war überschattet durch drei Dopingfälle, die jeweils erst Jahre später durch Nachkontrollen offensichtlich wurden.
- Dem Belarussen Andrej Michnewitsch wurde die Bronzemedaille am 20. August 2014 wegen Verstoßes gegen die Dopingbestimmungen aberkannt.<ref name="DopJurtMich" />
- Ebenfalls gedopt war sein zunächst viertplatzierter Landsmann Pawel Lyschyn, der 2016 gleichfalls des Dopingmissbrauchs überführt wurde.<ref name="DopLyschyn" />
- Der ursprünglich elftplatzierte Iwan Juschkow wurde im August 2016 des Dopingmissbrauchs überführt, seine Ergebnisse von Peking wurden gestrichen.<ref name="DopJuschk" />
Diskuswurf
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Gerd Kanter | Datei:Flag of Estonia.svg EST | 68,82 |
| 2 | Piotr Małachowski | Datei:Flag of Poland.svg POL | 67,82 |
| 3 | Virgilijus Alekna | Datei:Flag of Lithuania.svg LTU | 67,79 |
| 4 | Robert Harting | Datei:Flag of Germany.svg GER | 67,09 |
| 5 | Yennifer Frank Casañas | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 66,49 |
| 6 | Bogdan Pischtschalnikow | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 65,88 |
| 7 | Rutger Smith | Datei:Flag of the Netherlands.svg NED | 65,39 |
| 8 | Róbert Fazekas | Datei:Flag of Hungary.svg HUN | 63,43 |
Finale: 19. August 2008, 21:00 Uhr
Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
- Gerhard Mayer, Datei:Flag of Austria.svg Österreich (ausgeschieden als Achter seiner Qualifikationsgruppe mit 61,32 m)
- Hannes Kirchler, Datei:Flag of Italy.svg Italien (ausgeschieden als Sechzehnter seiner Qualifikationsgruppe mit 56,44 m)
Hammerwurf
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Primož Kozmus | Datei:Flag of Slovenia.svg SLO | 82,02 |
| 2 | Wadsim Dsewjatouski | Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR | 81,61 |
| 3 | Iwan Zichan | Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR | 81,51 |
| 4 | Krisztián Pars | Datei:Flag of Hungary.svg HUN | 80,96 |
| 5 | Kōji Murofushi | Datei:Flag of Japan.svg JPN | 80,71 |
| 6 | Olli-Pekka Karjalainen | Datei:Flag of Finland icon.svg FIN | 79,59 |
| 7 | Szymon Ziółkowski | Datei:Flag of Poland.svg POL | 79,22 |
| 8 | Libor Charfreitag | Datei:Flag of Slovakia.svg SVK | 78,65 |
Finale: 17. August 2008, 19:10 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Markus Esser, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (Rang neun mit 77,10 m)
Doping:
Wadsim Dsewjatouski und Iwan Zichan wurden wegen positiver Dopingtests zunächst vom IOC im Dezember 2008 disqualifiziert.<ref name="DopHamm1" /><ref name="DopHamm2" /> Die Beschuldigten klagten jedoch gegen diese Entscheidung vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS), der im Juni 2010 wegen einer Panne im Labor, welches die Proben analysierte, die Disqualifikation der Sportler aufhob.<ref name="DopHamm3" /> IOC-Vizepräsident Thomas Bach kündigte an, das IOC werde eine weitere Analyse durchführen, um das CAS-Urteil zu kippen.<ref name="DopHamm4" /> Doch mit der häufig anzutreffenden Halbherzigkeit des IOC im Kampf gegen Doping passierte nichts weiter.
Speerwurf
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Andreas Thorkildsen | Datei:Flag of Norway.svg NOR | 90,57 OR |
| 2 | Ainārs Kovals | Datei:Flag of Latvia.svg LAT | 86,64 |
| 3 | Tero Pitkämäki | Datei:Flag of Finland icon.svg FIN | 86,16 |
| 4 | Tero Järvenpää | Datei:Flag of Finland icon.svg FIN | 83,95 |
| 5 | Teemu Wirkkala | Datei:Flag of Finland icon.svg FIN | 83,46 |
| 6 | Jarrod Bannister | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 83,45 |
| 7 | Ilja Korotkow | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 83,15 |
| 8 | Uladsimir Kaslou | Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR | 82,06 |
Finale: 23. August 2008, 19:10 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
- Stephan Steding, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (ausgeschieden als Siebzehnter seiner Qualifikationsgruppe mit 70,05 m)
- Alexander Vieweg Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (ausgeschieden als Siebzehnter seiner Qualifikationsgruppe mit 67,49 m)
Zehnkampf
| Platz | Athlet | Land | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Bryan Clay | Datei:Flag of the United States.svg USA | 8791 |
| 2 | Andrej Krautschanka | Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR | 8551 |
| 3 | Leonel Suárez | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 8527 NR |
| 4 | Romain Barras | Datei:Flag of France.svg FRA | 8253 |
| 5 | Roman Šebrle | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 8241 |
| 6 | Oleksij Kasjanow | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 8238 |
| 7 | André Niklaus | Datei:Flag of Germany.svg GER | 8220 |
| 8 | Maurice Smith | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 8205 |
Datum: 21. August 2008, 9:20 Uhr bis 22. August 2008, 21:49 Uhr
Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
- Arthur Abele. Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (wegen Verletzung vor der fünften Disziplin, dem 400-Meter-Lauf, aufgegeben)
- Michael Schrader, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (Rang zehn mit 8194 Punkten)
Doping:
Durch das IOC initiierte Untersuchungen an den archivierten Proben ergaben im Juni 2016, dass der russische Athlet Alexandr Pogorelow mit Turinabol gedopt war. Er wurde am 15. August 2016 nachträglich disqualifiziert, sein vierter Platz wurde ihm aberkannt.<ref name="DopPogorelow" />
Resultate Frauen
100 m
| Platz | Athletin | Land | Zeit (s) |
|---|---|---|---|
| 1 | Shelly-Ann Fraser | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 10,78 |
| 2 | Sherone Simpson | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 10,98 |
| Kerron Stewart | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 10,98 | |
| 4 | Lauryn Williams | Datei:Flag of the United States.svg USA | 11,03 |
| 5 | Muna Lee | Datei:Flag of the United States.svg USA | 11,07 |
| 6 | Jeanette Kwakye | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 11,14 |
| 7 | Debbie Ferguson-McKenzie | Datei:Flag of the Bahamas.svg BAH | 11,19 |
| 8 | Torri Edwards | Datei:Flag of the United States.svg USA | 11,20 |
Finale: 17. August 2008, 22:25 Uhr
Wind: ±0,0 m/s
Keine Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern
200 m
| Platz | Athletin | Land | Zeit (s) |
|---|---|---|---|
| 1 | Veronica Campbell-Brown | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 21,74 |
| 2 | Allyson Felix | Datei:Flag of the United States.svg USA | 21,93 |
| 3 | Kerron Stewart | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 22,00 |
| 4 | Muna Lee | Datei:Flag of the United States.svg USA | 22,01 |
| 5 | Marshevet Hooker | Datei:Flag of the United States.svg USA | 22,34 |
| 6 | Sherone Simpson | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 22,36 |
| 7 | Debbie Ferguson-McKenzie | Datei:Flag of the Bahamas.svg BAH | 22,61 |
| 8 | Cydonie Mothersill | Datei:Flag of the Cayman Islands.svg CAY | 22,68 |
Finale: 21. August 2008, 19:30 Uhr
Wind: +0,6 m/s
Keine Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern
400 m
| Platz | Athletin | Land | Zeit (s) |
|---|---|---|---|
| 1 | Christine Ohuruogu | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 49,62 |
| 2 | Shericka Williams | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 49,69 |
| 3 | Sanya Richards | Datei:Flag of the United States.svg USA | 49,93 |
| 4 | Julija Guschtschina | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 50,01 |
| 5 | Rosemarie Whyte | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 50,68 |
| 6 | Amantle Montsho | Datei:Flag of Botswana.svg BOT | 51,18 |
| DSQ | Tatjana Firowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | |
| Anastassija Kapatschinskaja | Datei:Flag of Russia.svg RUS |
Finale: 19. August 2008, 22:10 Uhr
Keine Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern
Doping:
In diesem Wettbewerb gab es zwei Dopingfälle:
- Als nachträglich überführte Dopingsünderin wurde die russische Läuferin Tatjana Firowa im August 2016 disqualifiziert, ihr zunächst sechster Platz wurde als Resultat aberkannt.<ref name="DopFirowa" />
- Auch die Russin Anastassija Kapatschinskaja wurde als Wiederholungstäterin am 19. August 2016 nachträglich disqualifiziert und damit ihr zunächst erreichter fünfter Platz für sie gestrichen.<ref name="DopKapatsch" />
800 m
| Platz | Athletin | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Pamela Jelimo | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 1:54,87 AF/WL |
| 2 | Janeth Jepkosgei Busienei | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 1:56,07 |
| 3 | Hasna Benhassi | Datei:Flag of Morocco.svg MAR | 1:56,73 |
| 4 | Swetlana Kljuka | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 1:56,94 |
| 5 | Maria de Lurdes Mutola | Datei:Flag of Mozambique.svg MOZ | 1:57,68 |
| 6 | Kenia Sinclair | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 1:58,24 |
| 7 | Julija Krewsun | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 1:58,73 |
| 8 | Tatjana Andrianowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 2:02,63 |
Finale: 18. August 2008, 21:35 Uhr
Keine Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern
1500 m
| Platz | Athletin | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Nancy Jebet Langat | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 4:00,23 |
| 2 | Iryna Lischtschynska | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 4:01,63 |
| 3 | Natalija Tobias | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 4:01,78 |
| 4 | Lisa Dobriskey | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 4:02,10 |
| 5 | Maryam Yusuf Jamal | Datei:Flag of Bahrain.svg BHR | 4:02,71 |
| 6 | Natalia Rodríguez | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 4:03,19 |
| 7 | Shannon Rowbury | Datei:Flag of the United States.svg USA | 4:03,58 |
| 8 | Iris Fuentes-Pila | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 4:04,86 |
Finale: 23. August 2008, 19:50 Uhr
Keine Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern
5000 m
| Platz | Athletin | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Tirunesh Dibaba | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 15:41,40 |
| 2 | Meseret Defar | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 15:44,12 |
| 3 | Sylvia Jebiwott Kibet | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 15:44,96 |
| 4 | Vivian Jepkemoi Cheruiyot | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 15:46,32 |
| 5 | Lilija Schobuchowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 15:46,62 |
| 6 | Alemitu Bekele | Datei:Flag of Turkey.svg TUR | 15:48,48 |
| 7 | Meselech Melkamu | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 15:49,03 |
| 8 | Kara Goucher | Datei:Flag of the United States.svg USA | 15:49,39 |
Finale: 22. August 2008, 20:40 Uhr
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Silvia Weissteiner, Datei:Flag of Italy.svg Italien (ausgeschieden als Zehnte ihres Vorlaufs in 15:23,45 min)
Doping:
Wie auch über 10.000 Meter wurde der Silbermedaillengewinnerin Elvan Abeylegesse im März 2017 ihre Medaille wegen Dopingmissbrauchs aberkannt.<ref name="DopAbeleyg" />
10.000 m
| Platz | Athletin | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Tirunesh Dibaba | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 29:54,66 OR/AF |
| 2 | Shalane Flanagan | Datei:Flag of the United States.svg USA | 30:22,22 NM |
| 3 | Linet Chepkwemoi Masai | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 30:26,50 NR |
| 4 | Marija Konowalowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 30:35,84 |
| 5 | Lucy Wangui Kabuu | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 30:39,96 |
| 6 | Lornah Kiplagat | Datei:Flag of the Netherlands.svg NED | 30:40,27 |
| 7 | Kimberley Smith | Datei:Flag of New Zealand.svg NZL | 30:51,00 |
| 8 | Kara Goucher | Datei:Flag of the United States.svg USA | 30:55,16 |
Datum: 15. August, 2008, 22:45 Uhr
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Sabrina Mockenhaupt, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (Elfte in 31:14,21 min)
In einem extrem schnellen Rennen, bei dem zwei Kontinentalrekorde aufgestellt wurden, machte zunächst die Niederländerin Lornah Kiplagat das Tempo. Die für die Türkei startende gebürtige Äthiopierin Elvan Abeylegesse – später allerdings wegen Dopingvergehens disqualifiziert – übernahm die Spitze, als Kiplagat auf dem siebten Kilometer zurückfiel, und setzte sich ca. zwei Kilometer vor Schluss gemeinsam mit Tirunesh Dibaba vom Feld ab. In der Schlussrunde war Dibaba die spurtstärkere Läuferin und siegte mit Olympia- und Afrikarekord, während Abeylegesse, deren Dopingvergehen lange unentdeckt blieb, als zunächst Zweitplatzierte einlief. Für die Kenianerin Linet Masai blieb am Ende die Bronzemedaille, denn überraschend kam die US-Amerikanerin Shalane Flanagan, die ihren eigenen Nordamerikarekord um über zehn Sekunden verbesserte, auf den zweiten Rang. Die Deutsche Sabrina Mockenhaupt teilte sich das Rennen klug ein und belegte mit ihrer persönlichen Bestzeit von 31:14,21 min den elften Platz, nachdem sie erst kurz vor Schluss überrundet worden war. Tirunesh Dibaba unterbot erstmals seit dem Weltrekord der Chinesin Wang Junxia von 1993 die 30-Minuten-Grenze. Von 31 gestarteten Läuferinnen beendeten 27 das Rennen, zwei wurden wegen Dopingvergehens disqualifiziert.
Doping:
In diesem Wettbewerb gab es zwei Dopingfälle:
- Die Russin Inga Abitowa wurde im September 2016 vom IOC wegen der Einnahme von unerlaubten Dopingmitteln disqualifiziert.<ref name="spon1112167" />
- Wie auch über 5000 Meter wurde der Silbermedaillengewinnerin Elvan Abeylegesse im März 2017 ihre Medaille wegen Dopingmissbrauchs aberkannt.<ref name="DopAbeleyg" />
Marathon
| Platz | Athletin | Land | Zeit (h) |
|---|---|---|---|
| 1 | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) | Datei:Flag of Romania.svg ROM | 2:26:44 |
| 2 | Catherine Ndereba | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 2:27:06 |
| 3 | Zhou Chunxiu | Datei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN | 2:27:07 |
| 4 | Zhu Xiaolin | Datei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN | 2:27:16 |
| 5 | Martha Komu | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 2:27:23 |
| 6 | Mara Yamauchi | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 2:27:29 |
| 7 | Irina Timofejewa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 2:27:31 |
| 8 | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) | Datei:Flag of Romania.svg ROM | 2:27:51 |
Datum: 17. August 2008, 7:30 Uhr
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
- Melanie Kraus, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (Rang 38 in 2:35:17 h)
- Susanne Hahn Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (Rang 52 in 2:38:31 h)
- Eva-Maria Gradwohl Datei:Flag of Austria.svg Österreich (Rang 57 in 2:44:24 h)
Bei 23 °C und leichtem Regen blieb die befürchtete Hitzeschlacht aus. Kurz nach Kilometer zwanzig setzte sich Diţă vom Rest des Feldes ab und lief einen Vorsprung von mehr als einer Minute heraus. Bei Kilometer vierzig spaltete sich die bis dahin noch siebenköpfige Verfolgergruppe. Zwei Kenianerinnen und zwei Chinesinnen kämpften um die Medaillen, und schließlich setzte sich Weltmeisterin Ndereba im Schlussspurt gegen die Weltmeisterschaftszweite Zhou durch. Die britische Weltrekordlerin Paula Radcliffe, die sich nach einer langen Verletzungspause erst wenige Tage vor den Spielen zur Teilnahme entschieden hatte, hielt lange mit, wurde aber auf dem letzten Viertel von Krämpfen geplagt und kam auf den 23. Platz. Von 81 gestarteten Läuferinnen erreichten zwölf nicht das Ziel, darunter einige Favoritinnen: Deena Kastor (USA) verletzte sich bei Kilometer fünf den Fuß, die WM-Dritte Reiko Tosa aus Japan fiel schon in der ersten Hälfte sichtlich leidend zurück, und die Äthiopierinnen Berhane Adere sowie Gete Wami gaben auf, nachdem sie bei Kilometer dreißig aus der Spitzengruppe herausgefallen waren. Mizuki Noguchi, die Olympiasiegerin von 2004, hatte kurz vor den Spielen verletzungsbedingt abgesagt.
100 m Hürden
| Platz | Athletin | Land | Zeit (s) |
|---|---|---|---|
| 1 | Dawn Harper | Datei:Flag of the United States.svg USA | 12,54 |
| 2 | Sally McLellan | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 12,64 |
| 3 | Priscilla Lopes-Schliep | Datei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN | 12,64 |
| 4 | Damu Cherry | Datei:Flag of the United States.svg USA | 12,65 |
| 5 | Delloreen Ennis-London | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 12,65 |
| 6 | Brigitte Foster-Hylton | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 12,66 |
| 7 | LoLo Jones | Datei:Flag of the United States.svg USA | 12,72 |
| 8 | Sarah Claxton | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 12,94 |
Finale: 19. August 2008, 22:30 Uhr
Wind: +0,1 m/s
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Carolin Nytra, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (ausgeschieden als Siebte ihres Halbfinals in 12,99 s)
400 m Hürden
| Platz | Athletin | Land | Zeit (s) |
|---|---|---|---|
| 1 | Melaine Walker | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 52,64 OR |
| 2 | Sheena Tosta | Datei:Flag of the United States.svg USA | 53,70 |
| 3 | Tasha Danvers | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 53,84 |
| 4 | Anastassija Rabtschenjuk | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 53,96 |
| 5 | Anna Jesień | Datei:Flag of Poland.svg POL | 54,29 |
| 6 | Jekaterina Bikert | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 54,96 |
| 7 | Zuzana Hejnová | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 54,97 |
| 8 | Tiffany Ross-Williams | Datei:Flag of the United States.svg USA | 57,55 |
Finale: 20. August, 2008, 22:35 Uhr
Keine Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
3000 m Hindernis
| Platz | Athletin | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Gulnara Galkina | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 8:58,81 WR |
| 2 | Eunice Jepkorir Kertich | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 9:07,41 AF |
| 3 | Tatjana Petrowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 9:12,33 |
| 4 | Cristina Casandra | Datei:Flag of Romania.svg ROM | 9:16,85 NR |
| 5 | Ruth Bisibori Nyangau | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 9:17,35 |
| 6 | Zemzem Ahmed | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 9:17,85 NR |
| 7 | Wioletta Frankiewicz | Datei:Flag of Poland.svg POL | 9:21,76 |
| 8 | Jenny Barringer | Datei:Flag of the United States.svg USA | 9:22,26 NM |
Finale: 17. August, 2008, 21:30 Uhr
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Antje Möldner, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (ausgeschieden als Siebte ihres Vorlaufs in 9:29,86 m NR)
Der Wettbewerb feierte seine olympische Premiere. Die US-Amerikanerin Jennifer Simpson stellte als Achte mit 9:22,26 min einen Nordamerikarekord auf.
Doping:
2016 wurde die Russin Jekaterina Wolkowa bei einem Nachtest des Dopingmissbrauchs überführt. Ihre Bronzemedaille wurde ihr aberkannt.<ref name="DopWolkowa" />
4 × 100 m Staffel
Finale: 22. August 2008, 21:15 Uhr
Die Stafette der USA schied im Halbfinale durch Verlust des Staffelstabes aus, gleiches passierte den favorisierten Stafetten aus Jamaika und Großbritannien im Endlauf. Das polnische Team wurde wegen Überschreitung einer Wechselmarke disqualifiziert.
Doping:
Die Russin Julija Tschermoschanskaja wurde bei einem Nachtest 2016 positiv getestet. Der russischen Staffel wurde daraufhin die Goldmedaille aberkannt<ref name="DopTschermosch" /> und den zweitplatzierten Belgierinnen zugesprochen.<ref name="4m100GoldBelg" />
4 × 400 m Staffel
Finale: 23. August 2008, 20:40 Uhr
Doping:
In diesem Wettbewerb gab es zwei Dopingfälle:
- Im August 2016 wurde die russische Läuferin Tatjana Firowa als nachträglich überführte Dopingsünderin disqualifiziert. Mit ihr verlor die russische Staffel den zweiten Platz.<ref name="DopFirowa" />
- Im November 2016 wurde auch die belarussische Läuferin Swjatlana Ussowitsch des Dopingmissbrauchs überführt. Mit ihr verlor die belarussische Staffel die Bronzemedaille.<ref name="DopUssow" />
20 km Gehen
| Platz | Athletin | Land | Zeit (h) |
|---|---|---|---|
| 1 | Olga Kaniskina | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 1:26:31 OR |
| 2 | Kjersti Plätzer | Datei:Flag of Norway.svg NOR | 1:27:07 NR |
| 3 | Elisa Rigaudo | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 1:27:12 |
| 4 | Liu Hong | Datei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN | 1:27:17 |
| 5 | María Vasco | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 1:27:25 NR |
| 6 | Beatriz Pascual | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 1:27:44 |
| 7 | Olive Loughnane | Datei:Flag of Ireland.svg IRL | 1:27:45 |
| 8 | Ana Cabecinha | Datei:Flag of Portugal.svg POR | 1:27:46 NR |
Datum: 21. August 2008, 9:00 Uhr
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
- Sabine Zimmer, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (Ran fünfzehn in 1:30:19 h)
- Melanie Seeger, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (Rang 23 in 1:31:56 h)
Hochsprung
| Platz | Athletin | Land | Höhe (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Tia Hellebaut | Datei:Flag of Belgium (civil).svg BEL | 2,05 NR |
| 2 | Blanka Vlašić | Datei:Flag of Croatia.svg CRO | 2,05 |
| 3 | Chaunté Howard | Datei:Flag of the United States.svg USA | 1,99 |
| 4 | Ruth Beitia | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 1,96 |
| Ariane Friedrich | Datei:Flag of Germany.svg GER | 1,96 | |
| 6 | Emma Green | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 1,96 |
| 7 | Marina Aitowa | Datei:Flag of Kazakhstan.svg KAZ | 1,93 |
| Antonietta Di Martino | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 1,93 |
Finale: 23. August 2008, 19:00 Uhr
Keine weiteren Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern
Der Hochsprungwettbewerb war von drei Dopingfällen überschattet:
Anna Tschitscherowa aus Russland (ursprünglich Dritte), Jelena Slessarenko, ebenfalls Russland (ursprünglich Vierte), und Wita Palamar aus der Ukraine (ursprünglich Fünfte) wurden im Oktober und November 2016 ihre Resultate wegen Dopingmissbrauchs aberkannt.<ref name="DopHochD" />
Stabhochsprung
| Platz | Athletin | Land | Höhe (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Jelena Issinbajewa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 5,05 WR |
| 2 | Jennifer Stuczynski | Datei:Flag of the United States.svg USA | 4,80 |
| 3 | Swetlana Feofanowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 4,75 |
| 4 | Julija Golubtschikowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 4,75 |
| 5 | Monika Pyrek | Datei:Flag of Poland.svg POL | 4,70 |
| 6 | Carolin Hingst | Datei:Flag of Germany.svg GER | 4,65 |
| 7 | Silke Spiegelburg | Datei:Flag of Germany.svg GER | 4,65 |
| 8 | April Steiner | Datei:Flag of the United States.svg USA | 4,55 |
Finale: 18. August 2008, 19:20 Uhr
Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
- Anastasija Reiberger, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (ausgeschieden als Achte ihrer Qualifikationsgruppe mit 4,40 m)
- Nicole Büchler, Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz (ausgeschieden als Elfte ihrer Qualifikationsgruppe mit 4,30 m)
Weitsprung
| Platz | Athletin | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Maurren Higa Maggi | Datei:Flag of Brazil.svg BRA | 7,04 |
| 2 | Blessing Okagbare | Datei:Flag of Nigeria.svg NGR | 6,91 |
| 3 | Chelsea Hammond | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 6,79 |
| 4 | Brittney Reese | Datei:Flag of the United States.svg USA | 6,76 |
| 5 | Oxana Udmurtowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 6,70 |
| 6 | Jade Johnson | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 6,64 |
| 7 | Grace Upshaw | Datei:Flag of the United States.svg USA | 6,58 |
| 8 | Carolina Klüft | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 6,49 |
Finale: 22. August 2008, 19:20 Uhr
Keine Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern
Doping:
In diesem Wettbewerb gab es gleich drei Dopingfälle:
- Die zunächst für das Finale qualifizierte Ukrainerin Ljudmyla Blonska wurde noch vor Beginn des Weitsprungfinales nach ihrem Siebenkampf, an dem sie ebenfalls teilgenommen hatte, positiv auf das anabole Steroid Methyltestosteron getestet. Nach ebenfalls positiver B-Probe wurde sie zunächst suspendiert. Einen Tag darauf wurde sie disqualifiziert und endgültig von den Spielen ausgeschlossen. Später folgte eine lebenslange Sperre.<ref name="DopBlonska" />
- Mit der ursprünglich zweitplatzierten Russin Tatjana Lebedewa wurde eine weitere Athletin bei diesen Spielen im Rahmen von Nachuntersuchungen des Dopingmissbrauchs überführt. Im Januar 2017 wurden ihr die Silbermedaillen im Weit- und Dreisprung aberkannt.<ref name="DopLebewa" />
- Auch die Resultate der Griechin Chrysopigi Devetzi im Weit- und Dreisprung wurden im Anschluss an Nachuntersuchungen im Januar 2017 wegen Dopingmissbrauchs annulliert.<ref name="DopLebewa" /> Im Weitsprung war sie in der Qualifikation ausgeschieden, im Dreisprung hatte sie zunächst Bronze gewonnen.
Dreisprung
| Platz | Athletin | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Françoise Mbango Etone | Datei:Flag of Cameroon.svg CMR | 15,39 OR/AF |
| 2 | Olga Rypakowa | Datei:Flag of Kazakhstan.svg KAZ | 15,11 AS |
| 3 | Yargelis Savigne | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 15,05 |
| 4 | Marija Šestak | Datei:Flag of Slovenia.svg SLO | 15,03 NR |
| 5 | Wiktorija Gurowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 14,77 |
| 6 | Anna Pjatych | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 14,73 |
| 7 | Olga Saladucha | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 14,70 |
| 8 | Kaire Leibak | Datei:Flag of Estonia.svg EST | 14,13 |
Finale: 17. August 2008, 21:35 Uhr
Keine Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern
Doping: Es gab zwei Dopingfälle:
- Der zunächst zweitplatzierten Russin Tatjana Lebedewa wurden ihre Silbermedaillen im Drei- und Weitsprung im Anschluss an Dopingnachuntersuchungen im Januar 2017 aberkannt.<ref name="DopLebewa" />
- Der ursprünglich Drittplatzierten Griechin Chrysopigi Devetzi wurde ihre Bronzemedaille im Anschluss an Dopingnachuntersuchungen im November 2016 aberkannt.<ref name="DopLebewa" />
Kugelstoßen
| Platz | Athletin | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Valerie Vili | Datei:Flag of New Zealand.svg NZL | 20,56 OZ |
| 2 | Misleydis González | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 19,50 |
| 3 | Gong Lijiao | Datei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN | 19,20 |
| 4 | Anna Omarowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 19,08 |
| 5 | Nadine Kleinert | Datei:Flag of Germany.svg GER | 19,01 |
| 6 | Li Meiju | Datei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN | 19,00 |
| 7 | Olga Iwanowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 18,44 |
| 8 | Mailín Vargas | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 18,28 |
Finale: 16. August 2008, 21:10 Uhr
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
- Christina Schwanitz Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (Elfte mit 18,27 m)
- Denise Hinrichs Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (ausgeschieden als Neunte ihrer Qualifikationsgruppe mit 18,36 m)
Doping: Auch das Kugelstoßen der Frauen blieb nicht von Doping verschont, es gab zwei festgestellte Fälle:
- Die belarussische Kugelstoßerin Natallja Michnewitsch fiel bei den umfangreichen Dopingnachtests 2016 positiv auf. Sie war 2008 mit Metandienon und Stanozolol gedopt, wurde nachträglich disqualifiziert und verlor daher auch ihre Silbermedaille.<ref name="DopMichnewa" />
- Ihre Landsfrau Nadseja Astaptschuk, die in Peking zunächst Platz drei erzielt hatte, fiel ebenfalls bei Nachtests auf und wurde daraufhin nachträglich disqualifiziert.<ref name="DopAstapt" />
Diskuswurf
| Platz | Athletin | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Stephanie Brown Trafton | Datei:Flag of the United States.svg USA | 64,74 |
| 2 | Olena Antonowa | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 62,59 |
| 3 | Song Aimin | Datei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN | 62,20 |
| 4 | Věra Pospíšilová-Cechlová | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 61,75 |
| 5 | Elina Swerawa | Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR | 60,82 |
| 6 | Li Yanfeng | Datei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN | 60,68 |
| 7 | Mélina Robert-Michon | Datei:Flag of France.svg FRA | 60,66 |
| 8 | Dani Samuels | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 60,15 |
Finale: 18. August 2008, 19:00 Uhr
Doping:
Am 1. September 2016 gab das Internationale Olympische Komitee bekannt, dass bei der Kubanerin Yarelys Barrios im Rahmen von Nachtests der Dopingproben der Olympischen Spiele 2008 das verbotene Diuretikum Acetazolamid entdeckt wurde. Daraufhin wurde ihr die Silbermedaille aberkannt und der Ukrainerin Olena Antonowa zugesprochen.<ref name="DopBarrios" />
Hammerwurf
| Platz | Athletin | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Yipsi Moreno | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 75,20 OR |
| 2 | Zhang Wenxiu | Datei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN | 74,32 |
| 3 | Manuela Montebrun | Datei:Flag of France.svg FRA | 72,54 |
| 4 | Anita Włodarczyk | Datei:Flag of Poland.svg POL | 71,56 |
| 5 | Clarissa Claretti | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 71,33 |
| 6 | Martina Hrašnová | Datei:Flag of Slovakia.svg SVK | 71,00 |
| 7 | Betty Heidler | Datei:Flag of Germany.svg GER | 70,06 |
| 8 | Jelena Prijma | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 69,72 |
Finale: 20. August 2008, 19:20 Uhr
Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Kathrin Klaas, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (ausgeschieden als Zehnte ihrer Qualifikationsgruppe mit 67,54 m)
Doping: Es traten zwei Dopingfälle auf:
- Die Belarussin Aksana Mjankowa wurde 2016 des Dopings überführt und disqualifiziert. Die Goldmedaille wurde ihr aberkannt.<ref name="DopMiankowa" />
- Auch Mjankowas Landsfrau Darja Ptschelnik, zunächst auf Rang vier und nach Mjankowas Disqualifikation Bronzemedaillengewinnerin, wurde nach positiver Dopingprobe nachträglich disqualifiziert.<ref name="DopPtschel" />
Alle anderen Werferinnen des Finales rückten jeweils um einen bzw. zwei Plätze nach vorne.
Speerwurf
| Platz | Athletin | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Barbora Špotáková | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 71,42 ER |
| 2 | Christina Obergföll | Datei:Flag of Germany.svg GER | 66,13 |
| 3 | Goldie Sayers | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 65,75 NR |
| 4 | Steffi Nerius | Datei:Flag of Germany.svg GER | 65,29 |
| 5 | Osleidys Menéndez | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 63,35 |
| 6 | Barbara Madejczyk | Datei:Flag of Poland.svg POL | 62,02 |
| 7 | Katharina Molitor | Datei:Flag of Germany.svg GER | 59,64 |
| 8 | Mercedes Chilla | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 58,13 |
Finale: 21. August 2008, 19:20 Uhr
Doping;
Im September 2016 entschied das IOC, dass der Russin Marija Abakumowa die Silbermedaille aberkannt wird, weil ihr bei Nachkontrollen ihrer Dopingprobe die Einnahme von Turinabol nachgewiesen wurde. Die nach ihr platzierten Athletinnen rückten um jeweils einen Rang nach vorne. So erhielt Christina Obergföll nachträglich die Silbermedaille zugesprochen, Bronze ging an die Britin Goldie Sayers.<ref name="spon1112167" />
Siebenkampf
| Platz | Athletin | Land | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Natalija Dobrynska | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 6733 |
| 2 | Hyleas Fountain | Datei:Flag of the United States.svg USA | 6619 |
| 3 | Kelly Sotherton | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 6517 |
| 4 | Jessica Zelinka | Datei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN | 6490 NR |
| 5 | Anna Bogdanowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 6465 |
| 6 | Karolina Tymińska | Datei:Flag of Poland.svg POL | 6428 |
| 7 | Lilli Schwarzkopf | Datei:Flag of Germany.svg GER | 6379 |
| 8 | Jolanda Keizer | Datei:Flag of the Netherlands.svg NED | 6370 |
Datum: 15./16. August 2008
Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
- Jennifer Oeser, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (Rang elf mit 6360 Punkten)
- Sonja Kesselschläger, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland (Rang sechzehn mit 6140 Punkten)
- Linda Züblin, Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz (Rang dreißig mit 5743 Punkten)
Doping:
Es gab zwei gedopte Athletinnen:
- Die Ukrainerin Ljudmyla Blonska (6700 Punkte) wurde zunächst als Silbermedaillengewinnerin geehrt, aber am 22. August 2008 disqualifiziert, nachdem sie des Dopingmissbrauch überführt worden war.
- Auch der daraufhin nachträglich drittplatzierten Tatjana Tschernowa wurde die Bronzemedaille wegen Dopingmissbrauchs am 24. April 2017 aberkannt.<ref name="DopTscher" />
Weblinks
- Athletics Official Results Book. Official Report of the XXIX Olympiad, englisch/chinesisch (PDF, 2828 KB), abgerufen am 20. März 2022
- Official Report of the Beijing 2008 Olympic Games, v.1, Bid documents and analysis: passion behind the Bid, digital.la84.org, englisch/chinesisch (PDF, 52,892 KB), abgerufen am 20. März 2022
- Official Report of the Beijing 2008 Olympic Games, v.2, Ceremonies and competitions: celebration of the Games, englisch/chinesisch (PDF, 45.963 KB), abgerufen am 20. März 2022
- Official Report of the Beijing 2008 Olympic Games, v.3, Preparation for the Games: new Beijing great Olympics, englisch/chinesisch (PDF, 29.178 KB), abgerufen am 20. März 2022
- Beijing Olympic Games, Weltleichtathletikverband World Athletics, worldathletics.org (englisch), abgerufen am 20. März 2022
- Athletics at the 2008 Summer Olympics, olympics.com (englisch), abgerufen am 20. März 2022
- Beijing 2008 Athletics Results, olympics.com, abgerufen am 20. März 2022
- Athletics at the 2008 Beijing Summer Games, archiviert bei wayback (Internet Archive), sports-reference.com (englisch), abgerufen am 20. März 2022
- Rückblick:Olympische Spiele 2008, Spox.com 17. Mai 2012, spox.com, abgerufen am 20. März 2022
- Chinas Nutzen aus den Olympischen Spielen, Bundeszentrale für politische Bildung 7. Juli 2008, bpb.de, abgerufen am 20. März 2022
- Die Olympischen Spiele werden nicht politische Konflikte lösen, Deutschlandfunk Kultur, Interview mit Helmut Digel, ehemaliger Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV) vom 6. August 2008, deutschlandfunkkultur.de, abgerufen am 20. März 2022
- Zweitplatzierte im Siebenkampf positiv getestet. In: Der Spiegel 20. August 2008, spiegel.de, abgerufen am 20. März 2022
- 31 Athleten stehen unter Dopingverdacht. In: Die Zeit 17. Mai 2016, zeit.de, abgerufen am 20. März 2022
- Doping: 45 weitere Nachtests von Peking und London sind positiv. In: Süddeutsche Zeitung 22. Juli 2016, sueddeutsche.de, abgerufen am 20. März 2022
- Clenbuterol-Fälle bei Olympia 2008, dw.com/de 2. April 2017, abgerufen am 20. März 2022
- IOC soll brisante Testwerte vertuscht haben, n-tv 2. April 2017, n-tv.de/sport, abgerufen am 20. März 2022
- Die US-Amerikanerin Shalane Flanagan hat nachträglich die Silbermedaille über 10.000 Meter von den Olympischen Spielen 2008 erhalten. In: Focus 22. August 2017, focus.de, abgerufen am 20. März 2022
- Wegen Beihilfe zum Doping müssen zwei Ärzte des gesperrten Geher-Olympiasiegers Alex Schwazer (Italien) hinter Gitter. In: Focus 25. Januar 2018 focus.de, abgerufen am 20. März 2022
Videolinks
- Beijing 2008 Opening Ceremony Highlights, youtube.com, abgerufen am 20. März 2022
- Closing Ceremony – Beijing 2008 Summer Olympic Games, youtube.com, abgerufen am 20. März 2022
Einzelnachweise
<references />
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
Badminton | Baseball | Basketball | Bogenschießen | Boxen | Fechten | Fußball | Gewichtheben | Handball | Hockey | Judo | Kanu | Leichtathletik | Moderner Fünfkampf | Radsport | Reiten | Rhythmische Sportgymnastik | Ringen | Rudern | Schießen | Schwimmen | Segeln | Softball | Synchronschwimmen | Taekwondo | Tennis | Tischtennis | Trampolinturnen | Triathlon | Turnen | Volleyball: Halle/Beach | Wasserball | Wasserspringen
| Sommer: |
1896 • 1900 • 1904 • 1908 • 1912 • 1920 • 1924 • 1928 • 1932 • 1936 • 1948 • 1952 • 1956 • 1960 • 1964 • 1968 • 1972 • 1976 • 1980 • 1984 • 1988 • 1992 • 1996 • 2000 • 2004 • 2008 • 2012 • 2016 • 2020 • 2024 |
|
| Jugendspiele: |
Männer: 100 m | 200 m | 400 m | 800 m | 1500 m | 5000 m | 10.000 m | Marathon | 110 m Hürden | 400 m Hürden | 3000 m Hindernis | 4 × 100 m | 4 × 400 m | 20 km Gehen | 50 km Gehen | Hochsprung | Stabhochsprung | Weitsprung | Dreisprung | Kugelstoßen | Diskuswurf | Hammerwurf | Speerwurf | Zehnkampf
Frauen: 100 m | 200 m | 400 m | 800 m | 1500 m | 5000 m | 10.000 m | Marathon | 100 m Hürden | 400 m Hürden | 3000 m Hindernis | 4 × 100 m | 4 × 400 m | 20 km Gehen | Hochsprung | Stabhochsprung | Weitsprung | Dreisprung | Kugelstoßen | Diskuswurf | Hammerwurf | Speerwurf | Siebenkampf