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Brimin Kiprop Kipruto

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Datei:BriminKipruto Rio2016.2.jpg
Brimin Kiprop Kipruto, 2016

Brimin Kiprop Kipruto (* 31. Juli 1985 in Korkitony bei Chebiemit, Marakwet) ist ein kenianischer Hindernisläufer. Er wurde 2008 Olympiasieger.

Karriere

Der Jugendvizeweltmeister von 2001 im 2000-Meter-Hindernislauf wurde 2003 afrikanischer Vizejuniorenmeister über 3000 Meter Hindernis.

Nachdem er sich für die Olympischen Spiele in Athen qualifiziert hatte, trat er im Sommer 2004 zum letzten Mal bei einem internationalen Juniorenwettkampf an und gewann bei den Juniorenweltmeisterschaften Bronze im 1500-Meter-Lauf. In Athen gewann er dann Silber über 3000 Meter Hindernis. Ezekiel Kemboi (Gold) und Paul Kipsiele Koech (Bronze) machten den kenianischen Dreifachtriumph perfekt.

Bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki holte er Bronze in derselben Disziplin. Bei den Weltmeisterschaften 2007 in Osaka gewann er mit einer Zeit von 8:13,82 min die Goldmedaille über die 3000-Meter-Hindernisstrecke vor seinen Landsleuten Ezekiel Kemboi und Richard Kipkemboi Mateelong. Ein Jahr später bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking vertraten erneut Mateelong, Kemboi und Kipruto die kenianische Mannschaft. Kipruto gewann in 8:10,34 min Gold vor dem Franzosen Mahiedine Mekhissi-Benabbad und Mateelong, während Kemboi als Titelverteidiger nur den siebten Platz belegte. Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Daegu sicherte sich Kipruto mit einer Zeit von 8:16,05 min die Silbermedaille.

2011 verpasste Kipruto beim Diamond League Meeting in Monaco den 2005 aufgestellten und bis heute gültigen Weltrekord von Saif Saaeed Shaheen (7:53,63 min) mit 7:53,64 min um eine Hundertstelsekunde.

Bei den Olympischen Spielen 2012 in London konnte er seinen Sieg von Peking nicht wiederholen. Kipruto gelang nach einem Sturz zwar in der Schlussrunde wieder der Anschluss zur Spitze, auf den letzten Metern konnte er jedoch das Tempo der Führungsgruppe nicht mehr halten und musste sich mit Platz fünf begnügen.<ref>HDsports.at: Bolt triumphiert mit Olympiarekord, 5. August 2012</ref> Bei den Weltmeisterschaften 2015 in Peking gewann er hinter seinen Landsleuten Kemboi und Kipruto die Bronzemedaille. Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro wurde er Sechster.

Er hat bei einer Größe von 1,76 m ein Wettkampfgewicht von 54 kg.

Persönliche Bestleistungen

Disziplin Leistung Datum Ort
1500 m 3:35,23 min 25. Juli 2006 Stockholm
3000 m 7:47,33 min 12. Mai 2006 Doha
2000 m Hindernis 5:36,81 min 15. Juli 2001 Debrecen
3000 m Hindernis 7:53,64 min 23. Juli 2011 Monaco

Leistungsentwicklung

Jahr 1500 Meter
(in min)
3000 Meter Hindernis
(in min)
2002  - 8:33,0
2003  - 8:46,74
2004 3:35,96 8:05,52
2005 3:38,90 8:04,22
2006 3:35,23 8:08,32
2007 3:36,27 8:02,89

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Brimin Kipruto – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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2500 m

1900: Kanada 1868Datei:Canadian Red Ensign (1868-1921).svg George Orton

4000 m

1900: Vereinigtes Konigreich 1801[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: John Rimmer

2590 m

1904: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg James Lightbody

3200 m

1908: Vereinigtes Konigreich 1801[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Arthur Russell

3460 m

1932: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Volmari Iso-Hollo

3000 m

1920: Vereinigtes Konigreich 1801[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Percy Hodge • 1924: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Ville Ritola • 1928: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Toivo Loukola • 1936: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Volmari Iso-Hollo • 1948: SchwedenSchweden Tore Sjöstrand • 1952: Vereinigte Staaten 48[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Horace Ashenfelter • 1956: Vereinigtes Konigreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Chris Brasher • 1960: Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Zdzisław Krzyszkowiak • 1964: BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Gaston Roelants • 1968: Kenia Amos Biwott • 1972: Kenia Kipchoge Keino • 1976: SchwedenSchweden Anders Gärderud • 1980: Polen 1980[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Bronisław Malinowski • 1984: Kenia Julius Korir • 1988: Kenia Julius Kariuki • 1992: Kenia Matthew Kiprotich Birir • 1996: Kenia Joseph Keter • 2000: Kenia Reuben Kosgei • 2004: Kenia Ezekiel Kemboi • 2008: Kenia Brimin Kiprop Kipruto • 2012: Kenia Ezekiel Kemboi • 2016: Kenia Conseslus Kipruto • 2020: MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Soufiane el-Bakkali • 2024: MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Soufiane el-Bakkali

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik

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