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Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2011

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13. Leichtathletik-Weltmeisterschaften
Logo der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2011
Logo der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2011
Das Daegu-Stadion
Das Daegu-Stadion
Das Daegu-Stadion
Stadt Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Daegu, Südkorea
Stadion Daegu-Stadion
Teilnehmende Länder 206
Teilnehmende Athleten 1945
Wettbewerbe 47
Eröffnung 27. August 2011
Schlusstag 4. September 2011
Eröffnet durch Lee Myung-bak
Präsident Südkoreas
Chronik
Berlin 2009 Moskau 2013
Medaillenspiegel (Endstand)
Platz Land G S B Gesamt
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 12 9 7 28
2 KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Kenia 7 8 3 18
3 JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika 4 4 1 9
4 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 3 4 1 8
5 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien 3 3 2 8
6 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 3 1 3 7
7 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China 2 2 4 8
8 SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Südafrika 1 2 1 4
9 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien 1 2 3
10 AthiopienDatei:Flag of Ethiopia.svg Äthiopien 1 4 5
Vollständiger Medaillenspiegel

Die 13. Leichtathletik-Weltmeisterschaften fanden vom 27. August bis zum 4. September 2011 im Daegu-Stadion von Daegu in Südkorea statt. Mit dem südafrikanischen Sprinter Oscar Pistorius konnte sich erstmals ein Behindertensportler für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften qualifizieren.

Teilnehmende Nationen

Es nahmen Sportler aus 198 Ländern an den Wettbewerben teil.

Liste der teilnehmenden Nationen (in Klammern steht die Anzahl der qualifizierten Athleten):

Luxemburg und Liechtenstein entsandten keine Athleten.

Wettkampfrunden

Die Teilnehmer am Finalwettkampf wurden in bis zu drei Ausscheidungsrunden ermittelt. Im 10.000-Meter-Lauf, Marathonlauf, den drei Disziplinen im Gehen, im Sieben- und Zehnkampf fanden keine Vorausscheidungen statt.

Termine der Wettkampfrunden
Disziplin Männer Frauen
Voraus-
scheidung
Vorlauf (VL),
Qualifikation (Q)
Halb-
finale
Finale Voraus-
scheidung
Vorlauf (VL),
Qualifikation (Q)
Halb-
finale
Finale
100 m 27.08. 27.08. (VL) 28.08. 28.08. 27.08. 28.08. (VL) 29.08. 29.08.
200 m 02.09. (VL) 02.09. 03.09. 01.09. (VL) 01.09. 02.09.
400 m 28.08. (VL) 29.08. 30.08. 27.08. (VL) 29.08. 29.08.
800 m 27.08. (VL) 27.08. (VL) 28.08. 30.08. 27.08. (VL) 27.08. (VL) 02.09. 04.09.
1500 m 27.08. (VL) 27.08. (VL) 01.09. 03.09. 27.08. (VL) 27.08. (VL) 30.08. 01.09.
5000 m 01.09. (VL) 04.09. 30.08. (VL) 02.09.
10.000 m 28.08. 27.08.
Marathonlauf 04.09. 27.08.
100 m Hürden 02.09. (VL) 03.09. 03.09.
110 m Hürden 28.08. (VL) 29.08. 29.08.
400 m Hürden 29.08. (VL) 30.08. 01.09. 29.08. (VL) 30.08. 01.09.
3000 m Hindernis 29.08. (VL) 01.09. 27.08. (VL) 30.08.
4 × 100 m 04.09. (VL) 04.09. 04.09. (VL) 04.09.
4 × 400 m 01.09. (VL) 02.09. 03.09. (VL) 03.09.
20-km-Gehen 28.08. 31.08.
50-km-Gehen 03.09.
Hochsprung 30.08. (Q) 01.09. 01.09. (Q) 03.09.
Stabhochsprung 27.08. (Q) 29.08. 28.08. (Q) 30.08.
Weitsprung 01.09. (Q) 02.09. 27.08. (Q) 28.08.
Dreisprung 02.09. (Q) 04.09. 30.08. (Q) 01.09.
Kugelstoßen 01.09. (Q) 02.09. 28.08. (Q) 29.08.
Diskuswurf 29.08. (Q) 30.08. 27.08. (Q) 28.08.
Hammerwurf 27.08. (Q) 29.08. 02.09. (Q) 04.09.
Speerwurf 01.09. (Q) 03.09. 01.09. (Q) 02.09.
Siebenkampf 29./30.08.
Zehnkampf 27./28.08.

Sportliche Leistungen

Datei:Usain Bolt 4 x 100 m Daegu 2011.jpg
Usain Bolt führte die jamaikanische 4-mal-100-Meter-Staffel als Schlussläufer zum einzigen Weltrekord der Wettkämpfe

Das Leistungsniveau dieser Veranstaltung auf dem Saisonhöhepunkt war hoch, die in der folgenden Übersicht aufgelisteten Rekorde und Bestleistungen machen das deutlich.

Rekorde und Bestleistungen

Erfolgreichste Sportler

Es gab fünf Athleten, die sich über Mehrfacherfolge freuen durften.

Folgende Weltmeister waren bereits bei vorangegangenen Weltmeisterschaften siegreich:

Nationenwertungen

Doping

Auch diese Weltmeisterschaften blieben wie die Weltmeisterschaften in den Jahren zuvor nicht verschont von der Dopingproblematik. Es gab weiterhin eine Vielzahl von Sportlern, die ihre Leistungen durch unerlaubte Mittel verbessern wollten und davon ausgingen, nicht erwischt zu werden.

Mit 65 Fällen erhöhte sich die Zahl der Athleten, denen Verstöße gegen die Antidopingbestimmungen nachgewiesen und die disqualifiziert wurden, noch einmal um sechzehn Fälle gegenüber den letzten Weltmeisterschaften. Betroffen waren diesmal 20 Männer und 44 Frauen, die im Einzelnen nachfolgend aufgelistet sind.<ref>DOPING VIOLATIONS AT IAAF WORLD CHAMPIONSHIPS im Statistics Handbook der IAAF zur WM 2019 in Doha, Daegu 2011, S. 83f (PDF; 10,3 MB), englisch, abgerufen am 16. Dezember 2020.</ref>

  • Mohd Noor Imran, Malaysia100-Meter-Lauf, in der Vorrunde ausgeschieden. Nachdem klar wurde, dass der Sportler eine vorgeschriebene Dopingprobe durch Mitverschulden des Präsidenten des malaiischen Leichtathletikverbands Malaysian Athletics Union zusammen mit fünf weiteren Athleten ausgelassen hatte, wurden seine Resultate vom 24. Mai 2011 bis 23. Mai 2013 erzielten Resultate durch die IAAF annulliert.<ref name="DopHadi1">‘Tuhan dah tunjukkan siapa yang salah‘ ('Gott hat gezeigt, wer falsch ist'), bharian.com, 19. August 2018 (malaiisch), abgerufen am 16. Dezember 2020.</ref><ref name="DopHadi2">Athletes currently suspended from all competitions in athletics following an Anti-Doping Rule Violation as at: 06.03.15, iaaf.org, S. 9 (PDF; 159 KB), englisch, abgerufen am 16. Dezember 2020.</ref>
  • Mohammed Shaween, Saudi-Arabien1500-Meter-Lauf, in der Vorrunde ausgeschieden. Das saudi-arabische Anti-Doping Komitee sperrte den Athleten wegen Abweichungen in seinem Biologischen Pass für drei Jahre. Seine seit 2006 erzielten Resultate wurden annulliert.<ref name="DopShaAlHam">2 Saudi athletes banned for doping offenses, apnews.com, 22. November 2013 (englisch), abgerufen am 20. Dezember 2020.</ref>
  • Hussain Jamaan Alhamdah, Saudi-Arabien – 5000-Meter-Lauf, zunächst Dreizehnter. Das saudi-arabische Anti-Doping Komitee sperrte den Athleten wegen Abweichungen in seinem Biologischen Pass für zweieinhalb Jahre. Seine seit 2009 erzielten Resultate wurden gestrichen.<ref name="DopShaAlHam" />
  • Abderrahime Bouramdane, MarokkoMarathonlauf, zunächst Vierter. Die IAAF sperrte den Läufer wegen Unregelmäßigkeiten in seinem Biologischen Pass für zwei Jahre. Alle seine seit dem 14. April 2011 erzielten Resultate wurden annulliert.<ref name="DopBour">Moroccan marathon runner Bouramdane banned for doping, apnews.com 27. Oktober 2015 (englisch), abgerufen am 21. Dezember 2020.</ref>
  • Ahmed Baday, Marokko – Marathonlauf, zunächst auf Rang 24. Er hatte verbotene Substanzen eingesetzt, seine seit dem 26. März 2010 erzielten Resultate wurden für die nächsten zwei Jahre gestrichen.<ref name="DopBada">Athletes currently suspended from all competitions in athletics following an Anti-Doping Rule Violation as at: 06.03.15, iaaf.org, S. 2 (PDF; 159 KB), englisch, abgerufen am 21. Dezember 2020.</ref>
  • Abderrahim Goumri, MarokkoMarathonlauf, Ziel nicht erreicht. Er wurde zusammen mit acht weiteren Sportlern bei Nachtests des Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen überführt. In seinem Fall ging es konkret um Unregelmäßigkeiten in seinem Biologischen Pass. Schon seit 2009 waren Verdachtsmomente aufgetaucht und sein Verband sperrte ihn schließlich für vier Jahre.<ref name="DopGoEfJeTo">IAAF sperrt neun Dopingsünder, leichtathletik.de 25. Juli 2012, abgerufen am 7. Januar 2021.</ref>
  • Lim Hee-Nam, Südkorea4-mal-100-Meter-Staffel, im Vorlauf ausgeschieden. Der Läufer wurde zusammen mit einer weiteren Athletin des Einsatzes der verbotenen Substanz Methylhexanamin bei diesen Weltmeisterschaften überführt und für zwei Jahre gesperrt. Die südkoreanische Staffel wurde disqualifiziert.<ref name="DopHeeMor">IAAF sperrt neun Dopingsünder, leichtathletik.de, 25. Juli 2012, abgerufen am 7. Januar 2021.</ref>
  • Denis Alexejew, Russland4-mal-400-Meter-Staffel, zunächst Rang vier. Der Läufer hatte, wie Nachtests ergaben, wie zwei weitere Athleten Steroide bei den Olympischen Spielen 2008 eingesetzt, was zu einer Sperre von vier Jahren führte. Seine zwischen August 2008 und Juni 2013 erzielten Resultate wurden gestrichen, darunter auch das Ergebnis der russischen Staffel bei diesen Weltmeisterschaften.<ref name="DopAleKap"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Three Russian runners banned for four years after Beijing retests (Memento des Vorlage:IconExternal vom 15. Dezember 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/uk.reuters.com, uk.reuters.com (englisch), 21. Juni 2017, abgerufen am 7. Januar 2021.</ref>
  • Waleri Bortschin, Russland – 20-km-Gehen, zunächst auf Rang 1. Er erhielt als Wiederholungstäter 2015 eine achtjährige Sperre, die rückwirkend zum 15. Oktober 2012 begann. Unter anderem sein Resultat von diesen Weltmeisterschaften wurde annulliert.<ref name="DopBorts">Russische Olympiasieger gesperrt, sport1.de 20. Januar 2015, abgerufen am 25. Dezember 2020.</ref>
  • Wladimir Kanaikin, Russland – 20-km-Gehen, zunächst Zweiter. Er hatte das verbotene Mittel Erythropoetin (EPO) eingesetzt., was mit einer zweijährigen Sperre geahndet wurde. Unter anderem sein Resultat von diesen Weltmeisterschaften wurde gestrichen.<ref name="DopKanai">Leichtathletik. In: Neue Zürcher Zeitung, nzz.che, 24. September 2008, abgerufen am 25. Dezember 2020.</ref>
  • Stanislaw Jemeljanow, Russland – 20-km-Gehen, zunächst Fünfter. Er wurde 2010 wegen Abweichungen in seinem Biologischen Pass für zwei Jahre gesperrt. Unter anderem sein Resultat von diesen Weltmeisterschaften wurde annulliert.<ref name="DopJeme1">List of doping cases in Race Walking, geherpokal.de, S. 1 (PDF; 254 KB), abgerufen am 25. Dezember 2020.</ref> Er verletzte später noch einmal die Antidopingbestimmungen und wurde vom Internationalen Sportgerichtshof CAS mit einer Sperre von acht Jahren belegt, die am 7. April 2017 begann.<ref name="DopJeme2">The Court of Arbitration for Sport (CAS) issues decisions in the cases of Stanislav Emelyanov, Ekaterina Poistogova, Vladimir Kazarin and Alexy Melnikov, sportsintegrityinitiative.com 7. April 2017 (englisch), abgerufen am 25. Dezember 2020.</ref>
  • Ruslan Dmytrenko, Ukraine – 20-km-Gehen, zunächst Siebter. Er verstieß im August 2009 gegen die Antidopingbestimmungen, seine vom 14. August 2009 bis 4. Mai 2020 erzielten Resultate wurden gestrichen, darunter sein Resultat von diesen Weltmeisterschaften.<ref name="DopDmyt">Ruslan Dmytrenko, dopingsanctions.com (englisch), abgerufen am 25. Dezember 2020.</ref>
  • Sergei Morosow, Russland – 20-km-Gehen, zunächst Zwölfter. Der russische Leichtathletikverband verhängte 2012 gegen ihn als Mehrfachtäter im Jahr 2012 eine lebenslange Sperre, nachdem sein Biologischer Pass ein abnormales Hämoglobin-Profil aufwies. Vor den Olympischen Spielen 2008 war er bereits einmal für zwei Jahre wegen Doping mit EPO gesperrt.<ref name="DopMoros">@1@2Vorlage:Toter Link/de.reuters.comRussian race-walker Morozov gets life ban for doping (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, reuters.com, 18. Dezember 2012 (englisch), abgerufen am 25. Dezember 2020.</ref>
  • Recep Çelik, Türkei – 20-km-Gehen, ursprünglich Rang 28. Zunächst war eine Dopingprobe des Athleten von Mai 2012 positiv, was zu einer Sperre von zwei Jahren führte. Bei Nachtests erwies sich auch eine Probe von August 2011 als positiv. Daraufhin wurde Recep Çelik mit einer weiteren Sperre von acht Jahren belegt, beginnend am 27. September 2016. Die Resultate des Gehers seit dem 25. Juli 2011 wurden annulliert.<ref name="DopCeli">Mais marchadores em lista de sancionados por doping, omarchador.blogspot.com, 17. November 2017 (portugiesisch), abgerufen am 25. Dezember 2020.</ref>
  • Sergei Bakulin, Russland – 50-km-Gehen, zunächst Rang 1. Er wurde als Mehrfachtäter mit einer Sperre von acht Jahren belegt, die im April 2027 endet. Unter anderem sein Titel als Weltmeister 2009 im 50-km-Gehen wurde ihm aberkannt.<ref name="DopBaku">Russian race walker Bakulin handed eight-year doping ban for second offence, insidethegames.biz, 21. August 2019 (englisch), abgerufen am 26. Dezember 2020.</ref>
  • Sergei Kirdjapkin, Russland – 50-km-Gehen, Ziel nicht erreicht. Der Internationale Sportgerichtshof CAS legte eine Streichung aller Resultate des Gehers vom 20. August 2009 bis 15. Oktober 2012 fest. Die russische Antidopingagentur RUSADA hatte zuvor trotz der Abweichungen im Biologischen Pass des Athleten keine Disqualifikationen aussprechen wollen, unter anderem war davon Kirdjapkins Olympiasieg 2012 betroffen. Der CAS-Entscheid wurde nach Einspruch der IAAF schließlich rechtswirksam. Auch eine mindestens zweijährige Sperre wird die Folge des Dopingvergehens sein.<ref name="DopKirdS">UPDATE 2-Doping-Russian race walker Kirdyapkin stripped of 2012 Olympic gold, reuters.com, 24. März 2016 (englisch), abgerufen am 26. Dezember 2020.</ref>
  • Igor Jerochin, Russland – 50-km-Gehen, wegen unsauberen Gehens disqualifiziert. Er wurde 2008 zusammen mit vier weiteren russischen Gehern positiv auf EPO getestet und für zwei Jahre gesperrt.<ref name="DopJeroc1">Five RUSSIAN RACE WALKERS BANNED FOR DOPING. In: The New York Times. 23. September 2008, nytimes.com (englisch), abgerufen am 26. Dezember 2020.</ref> Es folgte ein weiterer Befund von Unregelmäßigkeiten in seinem Blutprofil, der eine lebenslange Sperre nach sich zog. Alle nach Februar 2011 erzielten Resultate des Gehers wurden gestrichen.<ref name="DopJeroc2">Has the biological passport delivered clean or confused sport?, bbc.com, 12. November 2014 (englisch), abgerufen am 26. Dezember 2020.</ref>
  • Andrej Michnewitsch, BelarusKugelstoßen, zunächst Dritter. Er wurde wegen wiederholter Verstöße gegen die Antidopingbestimmungen schließlich lebenslang gesperrt. Die Sperre erfolgte im Jahr 2013 aufgrund von Nachtests der Weltmeisterschaften 2005 und galt rückwirkend vom 26. Dezember 2012 an. Alle seit den Weltmeisterschaften 2005 erzielten Resultate des Athleten wurden gestrichen.<ref name="DopMich">Michnewitsch gesperrt, Focus Online 1. August 2013, focus.de, abgerufen am 30. Dezember 2020.</ref>
  • Andrij Semenow, UkraineKugelstoßen, in der Qualifikation ausgeschieden. Ein im Jahr 2019 vorgenommener Nachtest seiner Proben von diesen Weltmeisterschaften war positiv. Semenov hatte das unerlaubte Mittel Turinabol eingesetzt. Gegen ihn wurde eine zweijährige Sperre bis 2021 verhängt. Alle seine vom 22. August 2011 bis 22. August 2013 erzielten Resultate wurden gestrichen.<ref name="DopSemen">Former world 800m champion Arzamasova provisionally suspended by AIU, insidethegames.biz (englisch), abgerufen am 30. Dezember 2020.</ref>
  • Zoltán Kővágó, UngarnDiskuswurf, in der Qualifikation ausgeschieden. Der Internationale Sportgerichtshof CAS sperrte den Athleten 2012 kurz vor Beginn der Olympischen Spiele in London für zwei Jahre. Grund war die Verweigerung einer Dopingprobe am 11. August 2011. Unter anderem sein Resultat von diesen Weltmeisterschaften wurde gestrichen.<ref name="DopKova">@1@2Vorlage:Toter Link/de.reuters.comHungarian discus thrower banned for doping offence (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, reuters.com, 26. Juli 2012 (englisch), abgerufen am 30. Dezember 2020.</ref>
  • Dilschod Nasarow, TadschikistanHammerwurf, zunächst Zehnter. Ihm wurde bei einem Nachtest im Jahr 2019 der Einsatz eines verbotenen anabolen Steroids nachgewiesen. Alle seine zwischen dem 29. August 2011 und 29. August 2013 erzielten Resultate wurden ihm aberkannt. Außerdem erhielt er eine am 24. September 2019 beginnende zweijährige Sperre.<ref name="DopNasar">Doping: Hammerwurf-Olympiasieger gesperrt, sport.de, 18. März 2021, abgerufen am 11. April 2021</ref>
  • Semoy Hackett, Trinidad und Tobago – 100-Meter-Lauf, im Halbfinale ausgeschieden / 4-mal-100-Meter-Staffel, zunächst Rang 4. Sie wurde nach einem positiven Dopingbefund für zwei Jahre und vier Monate bis zum 30. April 2015 gesperrt. Sie hatte im Jahr 2011 wegen des Einsatzes von Methylhexanamin bei ihren Landesmeisterschaften bereits eine Sperre von einem halben Jahr hinnehmen müssen. Ihre Resultate von den Weltmeisterschaften hier in Daegu im Einzelrennen und auch mit der Staffel wurden annulliert.<ref name="DopHack">Hackett ban ends in April , guardian.co.tt, 29. Mai 2014 (englisch), abgerufen am 7. Januar 2021.</ref>
  • Inna Eftimowa, Bulgarien – 100-Meter-Lauf, in der Vorrunde ausgeschieden. Sie wurde zusammen mit zwei weiteren Sportlerinnen bei Nachtests zu diesen Weltmeisterschaften positiv getestet. In ihrem Fall wurden synthetische Wachstumshormone gefunden. Die drei Athletinnen wurden für jeweils zwei Jahre gesperrt, ihre WM-Resultate von Daegu wurden annulliert.<ref name="DopGoEfJeTo" />
  • Norjannah Hafiszah Jamaludin, Malaysia – 100-Meter-Lauf, in der Vorrunde ausgeschieden. Zusammen mit fünf weiteren Athleten ließ sie einen vorgeschriebenen Dopingtest aus. Sie erhielt eine zweijährige Sperre und eine Verwarnung des malaiischen Leichtathletikverbands Malaysia Athletics Union. Ihr Ergebnis von den Weltmeisterschaften in Daegu wurden gestrichen.<ref name="DopJama">No Sympathy For Dope Cheats, perdana.org.my, 4. Juni 2013 (PDF; 41 KB), englisch, abgerufen am 3. Januar 2021.</ref>
  • Julija Guschtschina, Russland – 100-Meter-Lauf, im Halbfinale ausgeschieden / 4-mal-100-Meter-Staffel, zunächst Rang 6. Die Resultate der Sprinterin wurden nach positiven Dopingbefunden in Nachtests aus dem Jahr 2017 von den Olympischen Spielen 2012 und den Weltmeisterschaften 2011 hier in Daegu beginnend mit dem 1. September 2011 bis 31. Dezember 2014 annulliert. Die Athletin wurde außerdem mit einer vierjährigen Sperre bis zum 27. März 2021 belegt.<ref name="DopGusc1"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Yuliya Gushchina (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. März 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dopingsanctions.com, dopingsanctions.com (englisch), abgerufen am 7. Januar 2021.</ref><ref name="DopGusc2">Russians Yulia Gushchina, Anna Nazarova disqualified from Olympics for doping, espn.com, 28. November 2017 (englisch), abgerufen am 7. Januar 2021.</ref>
  • Anastassija Kapatschinskaja, Russland – 400-Meter-Lauf, zunächst Dritte / 4-mal-400-Meter-Staffel, zunächst Rang 3. Sie hatte, wie Nachtests ergaben, wie zwei weitere Athleten Steroide bei den Olympischen Spielen 2008 eingesetzt, was zu einer Sperre von vier Jahren führte. Ihre seit August 2008 erzielten Resultate wurden gestrichen, darunter auch ihr Einzelergebnis und das der russischen Staffel bei diesen Weltmeisterschaften.<ref name="DopAleKap" />
  • Antonina Jefremowa, Ukraine – 400-Meter-Lauf, im Halbfinale ausgeschieden / 4-mal-400-Meter-Staffel, zunächst Rang 5. Sie wurde zusammen mit zwei weiteren Sportlerinnen bei Nachtests zu diesen Weltmeisterschaften positiv getestet. In ihrem Fall wurden synthetische Hormone gefunden. Die drei überführten Athletinnen wurden für jeweils zwei Jahre gesperrt. Jefremowas WM-Resultate von Daegu im 400-Meter-Einzelrennen und mit der Staffel wurden annulliert.<ref name="DopGoEfJeTo" />
  • Pınar Saka, Türkei – 400-Meter-Lauf, in der Vorrunde ausgeschieden / 4-mal-400-Meter-Staffel, in der Vorrunde ausgeschieden. Sie verstieß, wie sich 2013 herausstellte, im Juni 2010 gegen die Antidopingbestimmungen. Der Verstoß wurde mit einer dreijährigen Sperre bis zum 2. Juni 2016 geahndet und ihre Resultate von den Weltmeisterschaften 2011 wurden gestrichen.<ref name="DopSaka">Pinar Saka, dopingsanctions.com (englisch), abgerufen am 7. Januar 2021.</ref>
  • Marija Sawinowa, Russland – 800-Meter-Lauf, zunächst Rang 1. Auf eine Initiative der IAAF hin wurde der Verstoß der Athletin gegen die Antidopingbestimmungen vom Internationalen Sportgerichtshof CAS mit einer Sperre von vier Jahren geahndet. Alle ihre vom 26. Juli 2010 bis 19. August 2013 erzielten Resultate wurden gestrichen.<ref name="DopSawi">Savinova stripped of London Games 800m gold for doping, reuters.com, 10. Februar 2017, englisch, abgerufen am 3. Januar 2021.</ref>
  • Jekaterina Kostezkaja, Russland – 800-Meter-Lauf, zunächst Fünfte. Am 28. Juli 2014 gab die IAAF bekannt, dass es Abnormalitäten im Biologischen Pass der Athletin gegeben hatte, die zu einer zweijährigen Sperre bis zum 20. Januar 2015 führten. Kostezkajas betreffende Resultate wurden annulliert, darunter ihr fünfter Rang von diesen Weltmeisterschaften.<ref name="DopKost">Yekaterina Kostetskaya, alchetron.com, 30. Mai 2018, englisch, abgerufen am 3. Januar 2021.</ref>
  • Julija Stepanowa, Russland – 800-Meter-Lauf, zunächst Achte. Die Athletin gehört zusammen mit ihrem Ehemann Witaly Stepanow zu den bekanntesten Whistleblowern der Sportwelt. Im Jahr 2011 wurden Unregelmäßigkeiten in Stepanowas Biologischem Pass gefunden, die zur Aberkennung von Resultaten führte. Ihr Mann Witaly arbeitete bei der russischen Antidopingagentur RUSADA. Als die beiden dann mit Enthüllungen an die Öffentlichkeit gingen, wurde er bei der RUSADA entlassen. Intensiv trug vor allem auch der deutsche Journalist Hajo Seppelt zu den weiteren Aufklärungen bei. Die Athletin beendete ihre Sportlaufbahn, inzwischen lebt das in Russland geächtete Ehepaar nicht mehr in ihrem Heimatland.<ref name="DopStep">@1@2Vorlage:Toter Link/www.angestaslicht.deJulya und Vitaly STEPANOV: Wie das russische Staatsdoping enttarnt wurde (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, angestaslicht.de, 7. Mai 2019, abgerufen am 3. Januar 2021.</ref>
  • Tetjana Petljuk, Ukraine – 800-Meter-Lauf, im Vorlauf ausgeschieden. Es gab für sie einen für den 18. August 2009 gültigen positiven Dopingtest. Sie wurde nach Feststellung der positiven Probe für zwei Jahre bis zum 19. Februar 2015 gesperrt. Zahlreiche Resultate wurden gestrichen, darunter auch ihr Ergebnis von diesen Weltmeisterschaften.<ref name="DopPetl">Athletes currently suspended from all competitions in athletics following an Anti-Doping Rule Violation as at: 09.04.14, S. 17, iaaf.org, (PDF; 161 KB), englisch, abgerufen am 3. Januar 2021.</ref>
  • Natalija Tobias, Ukraine – 1500-Meter-Lauf, zunächst Neunte. Sie wurde zusammen mit zwei weiteren Sportlerinnen bei Nachtests zu diesen Weltmeisterschaften positiv getestet. In ihrem Fall wurden synthetische Hormone gefunden. Die drei betreffenden Athletinnen wurden für jeweils zwei Jahre gesperrt, die WM-Resultate der Ukrainerin von Daegu wurden annulliert.<ref name="DopGoEfJeTo" />
  • Jekaterina Martynowa, Russland – 1500-Meter-Lauf, im Halbfinale ausgeschieden. Im November 2016 stellte sich nach Auswertung des Biologischen Passes der Athletin Blutdoping heraus. Nach Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS wurden Martynowa Resultate vom 17. Juni 2011 bis 5. August 2015 annulliert. Außerdem erhielt sie eine dreijährige Sperre.<ref name="DopMarty">Yekaterina SHARMINA, sporting-heroes.net (englisch), abgerufen am 3. Januar 2021.</ref>
  • Aslı Çakır Alptekin, Türkei – 1500-Meter-Lauf, im Halbfinale ausgeschieden. Sie musste als Wiederholungstäterin nach ihrem dritten Verstoß gegen die Antidopingbestimmungen – zuletzt mit überhöhten Werten im Blut – eine Sperre von acht Jahren bis 2021 hinnehmen, die jedoch aufgrund ihrer Mithilfe als Kronzeugin auf vier Jahre verkürzt wurde.<ref name="DopCaki1">Doping: Asli Cakir Alptekin lebenslang gesperrt, eurosport.de, 22. September 2017, abgerufen am 3. Januar 2021.</ref> Ihr erster positiver Test datiert aus dem Jahr 2004, der zweite hatte die Annullierung aller ihrer Resultate von Juli 2010 bis Oktober 2012 durch den Internationalen Sportgerichtshof zur Folge.<ref name="DopCaki2">Doping in der Leichtathletik: „Es kotzt einen an!“, lokalkompass.de, 18. August 2015, abgerufen am 3. Januar 2021.</ref>
  • Olesja Syrewa, Russland – 1500-Meter-Lauf, im Halbfinale ausgeschieden. Der russische Leichtathletikverband VFLA sperrte die Läuferin wegen eines abnormalen Hämoglobin-Profils, festgestellt aus ihrem Biologischen Pass, für zwei Jahre bis Februar 2015. Alle ihre seit dem 3. März 2011 erzielten Resultate wurden annulliert.<ref name="DopSyre">@1@2Vorlage:Toter Link/de.reuters.comRussia's Syreva gets two-year ban for doping (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, reuters.com, 3. Februar 2013 (englisch), abgerufen am 3. Januar 2021.</ref>
  • Natalja Jewdokimowa, Russland – 1500-Meter-Lauf, im Halbfinale ausgeschieden. Gegen sie wurde wegen abnormaler Blutwerte eine vierjährige Sperre ausgesprochen, die am 14. April 2016 begann. Alle ihre zwischen dem 17. August 2009 und 29. Mai 2012 erzielten Ergebnisse wurden gestrichen.<ref name="DopJewdo">CAS suspends Russia’s two-time Universiade speed walking champion, tass.com. 17. August 2017 (englisch), abgerufen am 3. Januar 2021.</ref>
  • Natallja Karejwa, Belarus – 1500-Meter-Lauf, im Vorlauf ausgeschieden. Sie wurde wegen abnormaler Werte in ihrem Biologischen Pass vom August 2014 an für zwei Jahre gesperrt. Alle ihre Resultate vom 28. Juli 2010 an wurden annulliert.
  • Anschelika Schewtschenko, Ukraine – 1500-Meter-Lauf, im Vorlauf ausgeschieden. Ihr wurden wegen irregulärer Werte in ihrem Biologischen Pass alle vom 2. Juli 2011 bis 1. Juli 2013 erzielten Resultate aberkannt. Außerdem wurde sie für zwei Jahre bis zum 17. Februar 2015 gesperrt.<ref name="DopShev">Athletes currently suspended from all competitions in athletics following an Anti-Doping Rule Violation as at: 09.04.14, S. 20, iaaf.org, (PDF; 161 KB), englisch, abgerufen am 3. Januar 2021.</ref>
  • Jelisaweta Gretschischnikowa, Russland – 5000-Meter-Lauf, zunächst Vierzehnte. Die russische Antidopingagentur RUSADA verhängte wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen eine zweijährige Sperre bis zum 15. Oktober 2015 gegen die Athletin. Alle ihre seit dem 18. August 2009 erzielten Resultate wurden gestrichen.<ref name="DopGret">2 Russian runners banned 2 years for doping, apnews.com, 25. Oktober 2013 (englisch), abgerufen am 3. Januar 2021.</ref>
  • Alemitu Bekele, Türkei – 5000-Meter-Lauf, im Vorlauf ausgeschieden. Die Werte in ihrem Biologischen Pass ergaben einen Verstoß gegen die Antidopingbestimmungen. Dies wurde durch die IAAF mit einer Sperre von vier Jahren bis zum 14. Februar 2016 geahndet. Außerdem wurden alle ihre seit dem 17. August 2009 erzielten Resultate annulliert.<ref name="DopBeke"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Alemitu Bekele verliert EM-Titel (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. Februar 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.leichtathletik.de, leichtathletik.de, 16. Januar 2013, abgerufen am 3. Januar 2021.</ref>
  • Tetjana Gamera, Ukraine – Marathonlauf, zunächst Fünfzehnte. Sie erhielt wegen Blutdopings, das aus ihrem Biologischen Pass ersichtlich wurde, eine vierjährige Sperre bis zum 29. September 2019. Ihre seit August 2011 erzielten Resultate wurden gestrichen.<ref name="DopGame">Ukraine bans three-time Osaka International Ladies Marathon champion for four years, insidethegames.biz, 25. November 2015 (englisch), abgerufen am 4. Januar 2021.</ref>
  • Bahar Doğan, Türkei – Marathonlauf, zunächst Rang 36. Sie wurde wegen Auffälligkeiten in ihrem Biologischen Pass vom 31. März 2015 bis zum 30. September 2017 gesperrt. Zahlreiche Resultate wurden gestrichen, darunter das von diesen Weltmeisterschaften.<ref name="DopDoga">Bahar Dogan, dopingsanctions.com (englisch), abgerufen am 4. Januar 2021.</ref>
  • Kateryna Stezenko, Ukraine – Marathonlauf, Ziel nicht erreicht. Aufgrund von Auffälligkeiten in ihrem Biologischen Pass wurde die Athletin vom 27. April 2016 bis zum 26. August 2018 gesperrt. Ihre seit dem 26. August 2011 erzielten Resultate wurden für den nachfolgenden Zeitraum von fünf Jahren annulliert.<ref name="DopStez">Kateryna Stetsenko, dopingsanctions.com (englisch), abgerufen am 4. Januar 2021.</ref>
  • Julija Saripowa, Russland – 3000-Meter-Hindernislauf, zunächst Rang 1. Sie gehörte zu einer Gruppe von elf weiteren russischen Athleten, deren Nachtests früherer Dopingproben positiv waren. Bei ihr wurde das verbotene Steroid Turinabol gefunden, was vom Internationalen Sportgerichtshof CAS mit einer Sperre von zweieinhalb Jahren geahndet wurde. Ihre zwischen dem 20. Juni und 20. August 2011 sowie vom 3. Juli bis zum 3. September 2012 erzielten Resultate wurden annulliert.<ref name="DopSarip">Doping-Sperren für Yuliya Zaripova und Tatyana Chernova, leichtathletik.de, 31. Januar 2015, abgerufen am 7. Januar 2021.</ref>
  • Binnaz Uslu, Türkei – 3000-Meter-Hindernislauf, zunächst Siebte. Sie wurde erstmals 2007 bei einem Dopingverstoß erwischt und erhielt eine zweijährige Sperre.<ref name="DopUslu1">Binnaz Uslu‘da doping, aksam.com.tr, 26. Februar 2014 (türkisch), abgerufen am 7. Januar 2021.</ref> Auch für die Weltmeisterschaften 2011 stellte sich bei Nachtests heraus, dass die Läuferin gedopt hatte, sodass ihr Resultat gestrichen wurde.<ref name="DopUslu2">Markus Esser rückt auf WM-Bronzerang, leichtathletik.de, 25. Mai 2016, abgerufen am 7. Januar 2021.</ref> Sie wurde als Mehrfachtäterin auf Lebenszeit gesperrt.<ref name="DopUslu3">Doping listesi güncellendi, aksam.com.tr, 2. August 2014 (türkisch), abgerufen am 7. Januar 2021.</ref>
  • Hanane Ouhaddou, Marokko – 3000-Meter-Hindernislauf, zunächst Achte. Sie wurde zweimal des Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen überführt und zuletzt mit einer Sperre von acht Jahren bis zum 10. Mai 2024 belegt. Ihre seit 2009 erzielten Resultate wurden annulliert.<ref name="DopOuha">Hanane Ouhaddou in the World Championships, olympiandatabase.com (englisch), abgerufen am 7. Januar 2021.</ref>
  • Ljubow Charlamowa, Russland – 3000-Meter-Hindernislauf, zunächst Elfte. Sie wurde wegen eines positiven Dopingtests vom 27. Juli 2010 mit einer Sperre von zwei Jahren bis zum 14. Juni 2019 belegt. Ihre seit dem 27. Juli 2010 erzielten Resultate wurden annulliert.<ref name="DopCharl">Six Russian athletes banned by RUSADA, insidethegames.biz, 16. August 2017 (englisch), abgerufen am 7. Januar 2021.</ref>
  • Sara Moreira, Portugal – 3000-Meter-Hindernislauf, zunächst Zwölfte. Sie wurde zusammen mit einem weiteren Athleten des Einsatzes der verbotenen Substanz Methylhexanamin bei diesen Weltmeisterschaften überführt und für zwei Jahre gesperrt.<ref name="DopHeeMor" />
  • Irini Kokkinariou, Griechenland – 3000-Meter-Hindernislauf, im Vorlauf ausgeschieden. Ihr wurden zusammen mit acht anderen Athleten kurz vor den Olympischen Spielen 2012 Abweichungen im Biologischen Pass nachgewiesen. Sie erhielt eine Sperre und unter anderem ihr Resultat von diesen Weltmeisterschaften wurde gestrichen.<ref name="DopKokk">Doping: Neun Athleten gesperrt. In: Tagesspiegel. 26. Juli 2012 (archive.org).</ref>
  • Olga Kaniskina, Russland – 20-km-Gehen, zunächst Rang 1. Alle Resultate der Geherin vom 15. August 2009 bis zum 15. Oktober 2012 wurden wegen Unregelmäßigkeiten in ihrem Biologischen Pass annulliert. Außerdem wurde sie rückwirkend für 38 Monate gesperrt, was jedoch faktisch keine Auswirkungen mehr hatte, weil Kaniskina inzwischen vom Leistungssport zurückgetreten war.<ref name="DopKanis"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Doping: Russische Geher Kirdjapkin und Kaniskina geben Olympiamedaillen zurück (Memento des Vorlage:IconExternal vom 9. Januar 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ran.de, ran.de, 1. Juni 2016, abgerufen am 7. Januar 2021.</ref>
  • Anissja Kirdjapkina, Russland – 20-km-Gehen, zunächst Dritte, nach Kaniskinas Disqualifikation zunächst aufgerückt auf Rang 2. Sie wurde vom Internationalen Sportgerichtshof CAS wegen Blutauffälligkeiten für drei Jahre gesperrt. Ihre bei den Weltmeisterschaften 2011 und 2013 gewonnenen Medaillen musste sie zurückgeben.<ref name="DopKirdA">Russian race walker Kirdyapkina banned for doping, apnews.com, 7. Februar 2019 (englisch), abgerufen am 7. Januar 2021.</ref>
  • Olena Schumkina, Ukraine – 20-km-Gehen, zunächst Zwölfte. Sie wurde wegen auffälliger Blutwerte in ihrem Biologischen Pass für dreieinhalb Jahre gesperrt. Ihre seit Mai 2011 erzielten Ergebnisse wurden gestrichen.<ref name="DopSchum">Ukrainian race walker Olena Shumkina banned for doping, apnews.com, 13. Juni 2017 (englisch), abgerufen am 7. Januar 2021.</ref>
  • Tatjana Minejewa, Russland – 20-km-Gehen, zunächst Siebzehnte. Sie wurde wegen abnormaler Blutwerte, die aus ihrem Biologischen Pass hervorgingen, für zwei Jahre gesperrt. Ihre seit dem 12. Juli 2011 erzielten Resultate wurden annulliert.<ref name="DopMinej">Champion race walker gets 2-year doping ban, sportskeeda.com, 15. Dezember 2012 (englisch), abgerufen am 7. Januar 2021.</ref>
  • Semiha Mutlu, Türkei – 20-km-Gehen, Ziel nicht erreicht. Sie wurde wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen, festgestellt für den 20. August 2011, für zweieinhalb Jahre bis zum 2. September 2017 gesperrt. Unter anderem ihr bei diesen Weltmeisterschaften erzieltes Ergebnis wurde gestrichen.<ref name="DopMutl">Semiha Mutlu-Ozdemir, dopingsanctions.com (englisch), abgerufen am 7. Januar 2021.</ref>
  • Jelena Slessarenko, Russland – Hochsprung, zunächst Vierte. Ihr wurde der Einsatz der verbotenen Substanz Turinabol bei den Olympischen Spielen 2008 und bei diesen Weltmeisterschaften nachgewiesen. Sie erhielt eine vierjährige Sperre bis Oktober 2020. Die erzielten Resultate unter anderem für die Olympischen Spiele 2008 und für diese Weltmeisterschaften wurden ihr aberkannt.<ref name="DopSles">Doping-News der Woche (KW 20), sport-politik.com, 21. Mai 2018, abgerufen am 8. Januar 2021.</ref>
  • Marielys Rojas, Venezuela – Hochsprung, in der Qualifikation ausgeschieden. Ihr wurde ein Verstoß gegen die Antidopingbestimmungen für den 27. Oktober 2011 nachgewiesen. Die erzielten Resultate unter anderem für diese Weltmeisterschaften wurden annulliert und sie erhielt eine zweijährige Sperre bis zum 21. November 2013.<ref name="DopRoja">Athletes currently suspended from all competitions in athletics following an Anti-Doping Rule Violation as at: 4.2.13, iaaf.org (PDF; 190 KB), englisch, abgerufen am 8. Januar 2021.</ref>
  • Olga Kutscherenko, Russland – Weitsprung, zunächst Zweite. Sie wurde wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen für zwei Jahre gesperrt. Die bei diesen Weltmeisterschaften zunächst errungene Silbermedaille musste sie zurückgeben.<ref name="DopKuts">Long jumper Kucherenko banned for two years, reports claim, insidethegames.biz, 1. Februar 2017 (englisch), abgerufen am 10. Januar 2021.</ref>
  • Nadseja Astaptschuk, Belarus – Kugelstoßen, zunächst Zweite. Ihr wurden drei Mal Dopingverstöße während ihrer Karriere als Kugelstoßerin nachgewiesen. Erstmals wurde sie am Tag vor und nach ihrem Sieg bei den Olympischen Spielen 2012 positiv getestet, die Goldmedaille musste sie zurückgeben. Nur wenig später ergab ein Nachtest zu den Weltmeisterschaften 2005 ebenfalls ein positives Ergebnis. Auch dieser Titel wurde ihr aberkannt.<ref name="DopAsta1">Nur vier Jahre Sperre für Nadzeya Ostapchuk, leichtathletik.de, 5. April 2014, abgerufen am 12. Januar 2021.</ref> Nach Ablauf der im Zusammenhang mit dem Dopingfall 2012 ausgesprochenen Sperre von vier Jahren startete sie bei den Olympischen Spielen 2016 und wurde erneut positiv getestet. Ihre dort zunächst errungene Bronzemedaille musste sie zurückgeben.<ref name="DopAsta2">Doping: Vier Medaillengewinner überführt, sport.de, 12. Januar 2017, abgerufen am 12. Januar 2021.</ref> Im Anschluss wurde unter anderem auch ihr Resultat von den Weltmeisterschaften hier in Daegu gestrichen.<ref name="DopAsta3">WORLD ATHLETICS CHAMPIONSHIPS DAEGU, Shot Put women, worldathletics.org (englisch), abgerufen am 12. Januar 2021.</ref>
  • Anna Omarowa, Russland – Kugelstoßen, zunächst Zehnte. Ihr Ergebnis bei Nachtests zu diesen Weltmeisterschaften im Jahr 2017 war positiv, sie gab den Dopingverstoß zu und wurde für zwei Jahre gesperrt. Ihr Resultat wurde annulliert.<ref name="DopOmar">Dopage: trois nouveaux athlètes russes reconnaissent s'être dopés, la-croix.com, 3. Mai 2017 (französisch), abgerufen am 12. Januar 2021.</ref>
  • Darja Pischtschalnikowa, Russland – Diskuswurf, zunächst Elfte. Sie wurde als Mehrfachtäterin nach einem positiven Dopingtest von den Olympischen Spielen 2012 im Jahr 2013 für zehn Jahre gesperrt. Eine erste Sperre hatte sie von Juli 2008 bis April 2011 hinnehmen müssen.<ref name="DopPisc1">Darya Pishchalnikova has been given a 10-year doping ban by the Russian Athletics Federation, skysports.com, 30. April 2013 (englisch), abgerufen am 12. Januar 2021.</ref> Im Anschluss wurde unter anderem auch ihr Resultat von den Weltmeisterschaften hier in Daegu gestrichen.<ref name="DopPisc2">WORLD ATHLETICS CHAMPIONSHIPS DAEGU, Discus Throw women, worldathletics.org (englisch), abgerufen am 12. Januar 2021.</ref>
  • Zalina Marghieva, MoldawienHammerwurf, zunächst Achte. Eine positive Dopingprobe führte zur Streichung der Athletin aus der Mannschaft der Republik Moldau für die Olympischen Spiele 2012. Ihr Resultat von diesen Weltmeisterschaften wurde im Zuge der sich daraus ergebenden Konsequenzen annulliert.<ref name="DopMargh">Zalina Marghieva in the World Championships, olympiandatabase.com (englisch), abgerufen am 12. Januar 2021.</ref>
  • Marija Abakumowa, Russland – Speerwurf, zunächst Rang 1. In einem Nachtest wurde ihr der Einsatz der verbotenen Substanz Turinabol nachgewiesen. Alle ihre zwischen August 2008 und August 2012 erzielten Resultate wurden annulliert, sodass sie ihre WM-Medaillen (2011: Gold / 2009: Bronze) zurückgeben musste. Vorher war ihr wegen eines ersten positiven Tests bereits ihre olympische Silbermedaille von 2008 aberkannt worden.<ref name="DopAbak">Maria Abakumova has been stripped of worlds title 2011 for doping, throwshub.com, 7. September 2020 (englisch), abgerufen am 13. Januar 2021.</ref>
  • Tatjana Tschernowa, Russland – Siebenkampf, zunächst Rang 1. Der Entscheidungsprozess im Zusammenhang mit den gegen die Athletin zu treffenden Maßnahmen zog sich aufgrund ihres Widerspruchs lange hin. Nachdem Tschernowa die gegen sie auch auf der Grundlage des McLaren-Reports erhobenen Vorwürfe akzeptierte, wurden alle ihre vom 17. August 2008 bis 5. Februar 2016 erzielten Resultate gestrichen.<ref name="DopTschern">Athletics Integrity Unit conclude case against Chernova after she accepts latest doping violation, insidethegames.biz, 10. August 2019 (englisch), abgerufen am 13. Januar 2021.</ref>
  • Ljudmyla Jossypenko, Ukraine – Siebenkampf, zunächst Zehnte. Sie erhielt wegen eines Dopingverstoßes bei diesen Weltmeisterschaften eine vierjährige Sperre vom 26. März 2013 bis zum 26. März 2017. Ihr WM-Resultat von 2011 wurde annulliert.<ref name="DopJossy">Lyudmila Yosypenko, dopingsanctions.com (englisch), abgerufen am 13. Januar 2021.</ref>

Damit war die Zahl der Dopingfälle bei diesen Weltmeisterschaften größer als bei allen Leichtathletik-Weltmeisterschaften zuvor.

Folgende sechzehn Nationen waren von Dopingfällen betroffen:

Land Anzahl
der Fälle
Land Anzahl
der Fälle
Russland 28 Griechenland 1
Ukraine 10 Republik Moldau 1
Türkei 07 Portugal 1
Marokko 04 Südkorea 1
Belarus 03 Ungarn 1
Malaysia 02 Tadschikistan 1
Saudi-Arabien 02 Trinidad und Tobago 1
Bulgarien 01 Venezuela 1

WADA-Studie

Zufolge einer Studie der Universität Tübingen und der Harvard Medical School standen in Daegu mindestens 30 Prozent, im Mittel aber sogar zwischen 39,4 und 47,9 Prozent (Schnitt: 43,6) der Athleten nach eigenen Angaben unter Dopingeinfluss.<ref name="sid"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Studie: Etwa 40 Prozent der Athleten bei Leichtathletik-WM 2011 gedopt (Memento des Vorlage:IconExternal vom 29. August 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.leichtathletik.de, Anonyme Umfrage, leichtathletik.de, 29. August 2017, abgerufen am 16. Dezember 2020.</ref> Bei den Panarabischen Spielen in Doha (Katar) im selben Jahr waren es im Schnitt sogar 57,1 Prozent, die angaben, im Zeitraum von zwölf Monaten vor dem Wettkampf gedopt zu haben.

Bei beiden Veranstaltungen resultierten die Ergebnisse aus einer anonymen Befragung unter insgesamt 2167 Athleten, bei den Weltmeisterschaften waren es 1202 Sportler, darunter 65 deutsche.<ref name="sid" /> Die Validität der Methode Randomisierte Antworttechnik ist wissenschaftlich anerkannt. Neben der Gesamtzahl dopender Athleten ist auch die Ineffizienz der damals vorgenommenen Dopingkontrollen nicht zu übersehen, da nur ein Bruchteil der Dopingfälle (bei den Weltmeisterschaften waren es 0,5 Prozent) erkannt wurden.<ref name="sid" />

Die Wissenschaftler hatten jahrelang um die Veröffentlichung der von der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA in Auftrag gegebenen Studie gestritten. Die New York Times veröffentlichte 2013 erstmals Teile der Arbeit mit der Angabe der Untergrenze von 29 Prozent dopender Sportler.<ref>Umfrage bei Leichtathletik-WM 2011. 29 Prozent gaben Doping zu – Quelle: http://www.mz-web.de/2977522 ©2017. In; Mitteldeutsche Zeitung 23. August 2013, auf mz-web.de, abgerufen am 16. Dezember 2020.</ref> Die Universität Tübingen hatte dem Leichtathletikweltverband IAAF vorgeworfen, die Veröffentlichung verhindern zu wollen. Der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) Clemens Prokop forderte längere Zeit, dass diese Studie veröffentlicht wird.<ref name="sid" /> Ein ausführlicher Artikel zur Studie ist in der Zeitschrift Sports Medicine abgedruckt.<ref>Doping in Two Elite Athletics Competitions Assessed by Randomized-Response Surveys, springer.com (PDF; 1,1 MB, 9 Seiten), abgerufen am 16. Dezember 2020.</ref>


Resultate Männer

100 m

Datei:Yohan Blake 2 Daegu 2011.jpg
Überraschungsweltmeister Yohan Blake im Ziel (im Hintergrund der viertplatzierte Christophe Lemaitre)
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Yohan Blake JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 09,92
2 Walter Dix Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 10,08
3 Kim Collins Saint Kitts NevisDatei:Flag of Saint Kitts and Nevis.svg SKN 10,09
4 Christophe Lemaitre FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 10,19
5 Daniel Bailey Antigua und BarbudaDatei:Flag of Antigua and Barbuda.svg ANT 10,26
6 Jimmy Vicaut FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 10,27
7 Nesta Carter JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 10,95
DSQ Usain Bolt JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM IAAF Rule 162.8 – Fehlstart<ref name="Regel1628"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wettkampfregeln der IAAF, S. 86f (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. September 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.leichtathletik.de (PDF; 7,0 MB), abgerufen am 17. Dezember 2020.</ref>

Finale: 28. August, 20:45 Uhr

Wind: −1,4 m/s

Der Titelverteidiger Usain Bolt wurde wegen eines Fehlstarts disqualifiziert. Kim Collins, Weltmeister von 2003 in Paris/Saint-Denis und mit 35 Jahren der älteste Finalist, hatte den besten Start und errang die Bronzemedaille. Auf der zweiten Hälfte behauptete sich Yohan Blake souverän und gewann das Rennen.

Doping:
Der in der Vorrunde ausgeschiedene Mohammad Noor Imran Abdul Hadi aus Malaysia hatte eine vorgeschriebene Dopingprobe durch Mitverschulden des Präsidenten des malaiischen Leichtathletikverbands Malaysian Athletics Union ausgelassen. Seine Resultate vom 24. Mai 2011 bis 23. Mai 2013 erzielten Resultate wurden durch die IAAF annulliert.<ref name="DopHadi1" /><ref name="DopHadi2" />

200 m

Finale: 3. September, 21:20 Uhr

Wind: +0,8 m/s

400 m

Datei:400 m final Daegu 2011.jpg
Spannendes Rennen über 400 Meter kurz vor dem Zieleinlauf – (v. l. n. r.): Femi Ogunode, Rondell Bartholomew, Jermaine Gonzales, Kirani James, LaShawn Merritt

Finale: 30. August, 21:45 Uhr

800 m

Datei:David Rudisha Daegu 2011.jpg
Weltrekordhalter David Rudisha – 2008 und 2010 Afrikameister und nun Weltmeister

Finale: 30. August, 21:05 Uhr

1500 m

Finale: 3. September, 20:15 Uhr

Doping:
Der in der Vorrunde ausgeschiedene Mohammed Shaween aus Saudi-Arabien wurde durch das saudi-arabische Anti-Doping Komitee wegen Abweichungen in seinem Biologischen Pass für drei Jahre gesperrt. Seine seit 2006 erzielten Resultate wurden gestrichen.<ref name="DopShaAlHam" />

5000 m

Datei:5000m final Daegu 2011.jpg
Das Läuferfeld im 5000-Meter-Finale

Finale: 4. September, 19:40 Uhr

Der Äthiopier Imane Merga, der in 13:23,78 min als Dritter ins Ziel gekommen war, wurde nachträglich disqualifiziert, weil er regelwidrig die Bahn verlassen hatte.

Doping:
Der zunächst auf Rang dreizehn platzierte Hussain Jamaan Alhamdah aus Saudi-Arabien wurde durch das saudi-arabische Anti-Doping Komitee wegen Abweichungen in seinem Biologischen Pass für zweieinhalb Jahre gesperrt. Seine seit 2009 erzielten Resultate wurden gestrichen.<ref name="DopShaAlHam" />

10.000 m

Datum: 28. August, 19:30 Uhr

Mohamed Farah setzte sich eingangs der letzten Runde an die Spitze, doch obwohl er die letzten vierhundert Meter in 53,36 Sekunden zurücklegte, wurde er vom Außenseiter Ibrahim Jeilan kurz vor dem Ziel noch abgefangen. Der äthiopische Titelverteidiger Kenenisa Bekele, der verletzungsbedingt seit anderthalb Jahren keinen Wettkampf mehr bestritten hatte, gab nach 15 von 25 Runden auf.

Marathon

Datei:Podium Men Marathon Daegu 2011.jpg
Siegerehrung (v. l. n. r.): Vincent Kipruto, Abel Kirui, Feyisa Lilesa

Datum: 4. September, 9:00 Uhr

In diesem Wettbewerb wurden drei Marokkaner wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen disqualifiziert:

  • Abderrahime Bouramdane, zunächst Vierter Die IAAF sperrte den Läufer wegen Unregelmäßigkeiten in seinem Biologischen Pass für zwei Jahre. Alle seine seit dem 14. April 2011 erzielten Resultate wurden annulliert.<ref name="DopBour" />
  • Ahmed Baday, zunächst auf Rang 24. Er hatte verbotene Substanzen eingesetzt, seine seit dem 26. März 2010 erzielten Resultate wurden für die nächsten zwei Jahre gestrichen.<ref name="DopBada" />
  • Abderrahim Goumri, Ziel nicht erreicht. Er wurde zusammen mit acht weiteren Sportlern bei Nachtests des Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen überführt. In seinem Fall ging es konkret um Unregelmäßigkeiten in seinem Biologischen Pass. Schon seit 2009 waren Verdachtsmomente aufgetaucht und sein Verband sperrte ihn schließlich für vier Jahre.<ref name="DopGoEfJeTo" />

Marathon-Cup

Finale: 4. September, 9:00 Uhr

In der Mannschaftswertung, dem Marathon-Cup, dessen Resultat nicht in die Medaillenwertung dieser Weltmeisterschaften einging, der jedoch Teil des Weltcups war, errechneten sich die Platzierungen aus der Summe der Zeiten der drei schnellsten Läufer eines Landes. Jede Nation durfte bis zu fünf Teilnehmer stellen.

110 m Hürden

Datei:Jason Richardson2 Daegu 2011.jpg
Überraschungsweltmeister Jason Richardson
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Jason Richardson Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 13,16
2 Liu Xiang China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN 13,27
3 Andrew Turner Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 13,44
4 David Oliver Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 13,44
5 William Sharman Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 13,67
Aries Merritt Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 13,67
DNF Dwight Thomas JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM
DSQ Dayron Robles KubaDatei:Flag of Cuba.svg CUB IAAF Rule 163.2 – Behinderung<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wettkampfregeln der IAAF, S. 88 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. September 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.leichtathletik.de (PDF; 7,0 MB), abgerufen am 21. Dezember 2020.</ref>

Finale: 29. August, 21:25 Uhr

Wind: −1,1 m/s

Der ursprünglich mit 13,14 s als Erster ins Ziel gekommene Dayron Robles wurde nachträglich disqualifiziert, da er Liu Xiang zwei Mal behindert hatte.

400 m Hürden

Datei:David Greene Daegu 2011.jpg
Weltmeister wurde der amtierende Europameister David Greene

Finale: 1. September, 21:30 Uhr

3000 m Hindernis

Finale: 1. September, 20:25 Uhr

4 × 100 m Staffel

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika Nesta Carter
Michael Frater
Yohan Blake
Usain Bolt (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Dexter Lee
37,04 WR
2 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Teddy Tinmar
Christophe Lemaitre
Yannick Lesourd
Jimmy Vicaut
38,20
3 Saint Kitts NevisDatei:Flag of Saint Kitts and Nevis.svg St. Kitts und Nevis Jason Rogers
Kim Collins
Antoine Adams
Brijesh Lawrence
38,49
4 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen Paweł Stempel
Dariusz Kuć
Robert Kubaczyk
Kamil Kryński
38,50
5 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien Michael Tumi
Simone Collio
Emanuele Di Gregorio
Fabio Cerutti
38,96
6 Trinidad und TobagoDatei:Flag of Trinidad and Tobago.svg Trinidad und Tobago Keston Bledman
Marc Burns
Aaron Armstrong
Richard Thompson
39,01
DNF Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Christian Malcolm
Craig Pickering
Marlon Devonish
Harry Aikines-Aryeetey
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Trell Kimmons
Justin Gatlin
Darvis Patton (Finale)
Walter Dix (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Maurice Mitchell
Travis Padgett

Finale: 4. September, 21:00 Uhr

Hier gab es den einzigen Weltrekord dieser Weltmeisterschaften.

Doping:
Die im Vorlauf ausgeschiedene südkoreanische Staffel wurde disqualifiziert, weil mit Lim Hee-nam einer der beteiligten Läufer des Einsatzes der verbotenen Substanz Methylhexanamin bei diesen Weltmeisterschaften überführt und für zwei Jahre gesperrt wurde.<ref name="DopHeeMor" />

4 × 400 m Staffel

Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Greg Nixon
Bershawn Jackson (Finale)
Angelo Taylor (Finale)
LaShawn Merritt
im Vorlauf außerdem:
Jamaal Torrance
Michael Berry
2:59,31
2 SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Südafrika Shane Victor
Ofentse Mogawane
Willem de Beer
Luis Jacobus van Zyl (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Oscar Pistorius
2:59,87
3 JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika Allodin Fothergill
Jermaine Gonzales (Finale)
Riker Hylton
Leford Green
im Vorlauf außerdem:
Lansford Spence
3:00,10
4 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien Jonathan Borlée
Antoine Gillet
Nils Duerinck
Kevin Borlée
3:00,41
5 KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Kenia Vincent Kiplangat Kosgei
Vincent Mumo Kiilu
Anderson Mureta Mutegi
Mark Kiprotich Muttai
3:01,15
6 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Richard Strachan
Nigel Levine
Christopher Clarke
Martyn Rooney
3:01,16
7 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Jonas Plass
Kamghe Gaba
Miguel Rigau (Finale)I
Thomas Schneider
im Vorlauf außerdem:
Eric Krüger
3:01,37
DOP RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland Maxim Dyldin
Konstantin Swetschkar
Pawel Trenichin
Denis Alexejew
3:00,22

Finale: 2. September, 21:15 Uhr

Doping:
Die zunächst viertplatzierte russische Staffel wurde disqualifiziert, weil mit Denis Alexejew einer der beteiligten Läufer verbotene Steroide bei den Olympischen Spielen 2008 eingesetzt hatte, was zu einer Sperre von vier Jahren führte. Seine zwischen August 2008 und Juni 2013 erzielten Resultate wurden gestrichen, darunter auch das Ergebnis der russischen Staffel bei diesen Weltmeisterschaften.<ref name="DopAleKap" />

20 km Gehen

Datei:Marcha en Coruña - Sprint final 1.jpg
Weltmeister Luis Fernando López

Datum: 28. August, 9:00 Uhr

Zunächst wurde das Rennen vom Italiener Giorgio Rubino, der später wegen Nichteinhaltung der Gehregeln disqualifiziert wurde, und Yusuke Suzuki bestimmt. Kurz vor Kilometer 15 setzte sich der nachträglich aufgrund von Dopingverstößen disqualifizierte Waleri Bortschin aus Russland an die Spitze und ging als Erster durchs Ziel. Genauso wie sein Landsmann Wladimir Kanaikin, der als Zweiter die Ziellinie überquert hatte, wurde Bortschin jedoch wie auch bei anderen Veranstaltungen nachträglich disqualifiziert. So siegte nach Abschluss der nachträglich vorgenommenen Disqualifikationen der Kolumbianer Luis Fernando López vor dem Chinesen Wang Zhen.

In diesem Wettbewerb gab es sechs dopingbedingte Disqualifikationen, davon vier für russische, eine für einen ukrainischen und eine für einen türkischen Geher.

  • Waleri Bortschin, Russland, zunächst auf Rang 1. Er erhielt als Wiederholungstäter 2015 eine achtjährige Sperre, die rückwirkend zum 15. Oktober 2012 begann. Unter anderem sein Resultat von diesen Weltmeisterschaften wurde annulliert.<ref name="DopBorts" />
  • Wladimir Kanaikin, Russland, zunächst Zweiter. Er hatte das verbotene Mittel Erythropoetin (EPO) eingesetzt, was mit einer zweijährigen Sperre geahndet wurde. Unter anderem sein Resultat von diesen Weltmeisterschaften wurde gestrichen.<ref name="DopKanai" />
  • Stanislaw Jemeljanow, Russland, zunächst Fünfter. Er wurde 2010 wegen Abweichungen in seinem Biologischen Pass für zwei Jahre gesperrt. Unter anderem sein Resultat von diesen Weltmeisterschaften wurde annulliert.<ref name="DopJeme1" /> Er verletzte später noch einmal die Antidopingbestimmungen und wurde vom Internationalen Sportgerichtshof CAS mit einer Sperre von acht Jahren belegt, die am 7. April 2017 begann.<ref name="DopJeme2" />
  • Ruslan Dmytrenko, Ukraine, zunächst Siebter. Er verstieß im August 2009 gegen die Antidopingbestimmungen, seine vom 14. August 2009 bis 4. Mai 2020 erzielten Resultate wurden gestrichen, darunter sein Resultat von diesen Weltmeisterschaften.<ref name="DopDmyt" />
  • Sergei Morosow, Russland, zunächst Zwölfter. Der russische Leichtathletikverband verhängte 2012 gegen ihn als Mehrfachtäter im Jahr 2012 eine lebenslange Sperre, nachdem sein Biologischer Pass ein abnormales Hämoglobin-Profil aufwies. Vor den Olympischen Spielen 2008 war er bereits einmal für zwei Jahre wegen Doping mit EPO gesperrt.<ref name="DopMoros" />
  • Recep Çelik, Türkei, ursprünglich Rang 28. Zunächst erhielt der Athlet eine zweijährige Sperre wegen einer positiven Dopingprobe von Mai 2012. Bei Nachtests erwies sich auch eine Probe von August 2011 als positiv. Daraufhin wurde Recep Çelik mit einer weiteren Sperre von acht Jahren belegt, beginnend am 27. September 2016. Die Resultate des Gehers seit dem 25. Juli 2011 wurden annulliert.<ref name="DopCeli" />

50 km Gehen

Datum: 3. September, 8:00 Uhr

Dieser Wettbewerb war von drei Dopingfällen überschattet, betroffen waren ausschließlich russische Athleten.

  • Sergei Bakulin, zunächst Rang 1. Er wurde als Mehrfachtäter mit einer Sperre von acht Jahren belegt, die im April 2027 endet. Unter anderem sein Titel als Weltmeister 2011 im 50-km-Gehen wurde ihm aberkannt.<ref name="DopBaku" />
  • Sergei Kirdjapkin, Ziel nicht erreicht. Nach einer CAS-Entscheidung wurden alle Resultate des Gehers vom 20. August 2009 bis 15. Oktober 2012 annulliert. Die russische Antidopingagentur RUSADA hatte zuvor trotz der Abweichungen im Biologischen Pass des Athleten keine Disqualifikationen aussprechen wollen, unter anderem war davon Kirdjapkins Olympiasieg 2012 betroffen. Der CAS-Entscheid wurde nach Einspruch der IAAF schließlich rechtswirksam. Auch eine mindestens zweijährige Sperre wird die Folge des Dopingvergehens sein.<ref name="DopKirdS" />
  • Igor Jerochin, wegen unsauberen Gehens disqualifiziert. Er wurde 2008 zusammen mit vier weiteren russischen Gehern positiv auf Erythropoetin (EPO) getestet und für zwei Jahre gesperrt.<ref name="DopJeroc1" /> Es folgte ein weiterer Befund von Unregelmäßigkeiten in seinem Blutprofil, der eine lebenslange Sperre nach sich zog. Alle nach Februar 2011 erzielten Resultate des Gehers wurden gestrichen.<ref name="DopJeroc2" />

Hochsprung

Datei:Jesse Williams Daegu 2011.jpg
Weltmeister Jesse Williams

Finale: 1. September, 19:10 Uhr

Stabhochsprung

Datei:Paweł Wojciechowski Ostrava 2011.jpg
Weltmeister Paweł Wojciechowski

Finale: 29. August, 22:25 Uhr

Weitsprung

Finale: 2. September, 19:20 Uhr

Dreisprung

Datei:Christian Taylor Daegu 2011.jpg
Christian Taylor – Weltmeister mit Weltjahresbestleistung

Finale: 4. September, 19:05 Uhr

Kugelstoßen

Datei:David Storl Daegu.jpg
David Storl – Titelträger mit dem letzten Stoß

Finale: 2. September, 19:00 Uhr

In diesem Wettbewerb gab es zwei Dopingfälle:

  • Andrej Michnewitsch, Belarus, zunächst Dritter. Er wurde wegen wiederholter Verstöße gegen die Antidopingbestimmungen vom 26. Dezember 2012 an lebenslang gesperrt. Alle seine seit den Weltmeisterschaften Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki erzielten Resultate wurden gestrichen.<ref name="DopMich" />
  • Andrij Semenow, Ukraine, in der Qualifikation ausgeschieden. Ein im Jahr 2019 vorgenommener Nachtest seiner Proben von diesen Weltmeisterschaften war positiv. Semenov hatte das unerlaubte Mittel Turinabol eingesetzt. Gegen ihn wurde eine zweijährige Sperre bis 2021 verhängt. Alle seine vom 22. August 2011 bis 22. August 2013 erzielten Resultate wurden gestrichen.<ref name="DopSemen"/>

Diskuswurf

Datei:Robert Harting Daegu 2011.jpg
Überlegener Sieg für Titelverteidiger Robert Harting

Finale: 30. August, 19:55 Uhr

Doping:
Der in der Qualifikation ausgeschiedene Ungar Zoltán Kővágó wurde nach einer am 11. August 2011 verweigerten Dopingprobe im Jahr 2012 vom Internationalen Sportgerichtshof CAS für zwei Jahre gesperrt. Unter anderem sein Resultat von diesen Weltmeisterschaften wurde gestrichen.<ref name="DopKova" />

Hammerwurf

Finale: 29. August, 19:15 Uhr

Doping:
Dem zunächst zehntplatzierten Tadschiken Dilschod Nasarow wurde bei einem Nachtest im Jahr 2019 der Einsatz eines verbotenen anabolen Steroids nachgewiesen. Alle seine zwischen dem 29. August 2011 und 29. August 2013 erzielten Resultate wurden ihm aberkannt. Außerdem erhielt er eine am 24. September 2019 beginnende zweijährige Sperre.<ref name="DopNasar" />

Speerwurf

Datei:2012-06-07 Bislett Games De Zordo.jpg
Überraschender Sieg für den Vizeeuropameister von 2010 Matthias de Zordo

Finale: 3. September, 19:10 Uhr

Zehnkampf

Datei:Trey Hardee Daegu 2011.jpg
Erneuter Sieg für Titelverteidiger Trey Hardee

Datum: 27./28. August

Titelverteidiger Trey Hardee setzte sich bei der siebten Disziplin, dem Diskuswurf, an die Spitze und baute mit der vorletzten Disziplin, dem Speerwurf, seinen Vorsprung aus. Ashton Eaton verdrängte im abschließenden 1500-Meter-Lauf Leonel Suárez vom Silberrang.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Resultate Frauen

100 m

Datei:Carmelita Jeter Daegu 2011.jpg
Carmelita Jeter – nach zweimal WM-Bronze hier als Weltmeisterin im Ziel

Finale: 29. August, 21:50 Uhr

Wind: −1,4 m/s

In diesem Wettbewerb wurden drei Dopingfälle registriert:

  • Semoy Hackett, Trinidad und Tobago, im Halbfinale ausgeschieden. Sie wurde wegen des Einsatzes von Methylhexanamin bei ihren Landesmeisterschaften für ein halbes Jahr gesperrt. Ihre Resultate von den Weltmeisterschaften hier in Daegu im 100-Meter-Einzelrennen und auch mit der Staffel, die ursprünglich den vierten Platz erreicht hatte, wurden annulliert. Im Jahr 2013 gab es einen weiteren positiven Dopingbefund, der mit einer Sperre von zwei Jahren und vier Monaten bis zum 30. April 2015 geahndet wurde.<ref name="DopHack" />
  • Inna Eftimowa, Bulgarien, in der Vorrunde ausgeschieden. Sie wurde zusammen mit zwei weiteren Sportlerinnen bei Nachtests zu diesen Weltmeisterschaften positiv getestet. In ihrem Fall wurden synthetische Wachstumshormone gefunden. Die drei Athletinnen wurden für jeweils zwei Jahre gesperrt, ihre WM-Resultate von Daegu wurden annulliert.<ref name="DopGoEfJeTo" />
  • Norjannah Hafiszah Jamaludin, Malaysia, in der Vorrunde ausgeschieden. Zusammen mit fünf weiteren Athleten ließ sie einen vorgeschriebenen Dopingtest aus. Sie erhielt eine zweijährige Sperre und eine Verwarnung des malaiischen Leichtathletikverbands Malaysia Athletics Union. Ihr Ergebnis von den Weltmeisterschaften in Daegu wurden gestrichen.<ref name="DopJama" />

200 m

Datei:Campbell Jeter 200 m final Daegu 2011.jpg
Es war äußerst knapp: Veronica Campbell-Brown vor Carmelita Jeter

Finale: 2. September, 20:55 Uhr

Wind: −1,0 m/s

Doping:
Die Resultate der im Halbfinale ausgeschiedenen Russin Julija Guschtschina wurden nach positiven Dopingbefunden in Nachtests aus dem Jahr 2017 von den Olympischen Spielen 2012 und den Weltmeisterschaften 2011 hier in Daegu beginnend mit dem 1. September 2011 bis 31. Dezember 2014 annulliert. Die Athletin wurde außerdem mit einer vierjährigen Sperre bis zum 27. März 2021 belegt.<ref name="DopGusc1" /><ref name="DopGusc2" />

400 m

Datei:Montsho Felix Daegu 2011.jpg
Weltmeisterin Amantle Montsho drei Hundertstelsekunden vor Allyson Felix

Finale: 29. August, 21:05 Uhr

Die Goldmedaille für Amantle Montsho war die erste Weltmeisterschaftsmedaille für einen Sportler aus Botswana.

Hier gab es drei Dopingfälle:

  • Anastassija Kapatschinskaja, Russland, zunächst Dritte. Sie hatte, wie Nachtests ergaben, wie zwei weitere Athleten Steroide bei den Olympischen Spielen 2008 eingesetzt, was zu einer Sperre von vier Jahren führte. Ihre seit August 2008 erzielten Resultate wurden gestrichen, darunter auch ihr Einzelergebnis über 400 Meter und der dritte Rang der russischen 4-mal-400-Meter-Staffel bei diesen Weltmeisterschaften.<ref name="DopAleKap" />
  • Antonina Jefremowa, Ukraine, im Halbfinale ausgeschieden. Sie wurde zusammen mit zwei weiteren Sportlerinnen bei Nachtests zu diesen Weltmeisterschaften positiv getestet. In ihrem Fall wurden synthetische Hormone gefunden. Die drei überführten Athletinnen wurden für jeweils zwei Jahre gesperrt. Jefremowas WM-Resultate von Daegu im 400-Meter-Einzelrennen und ihr fünfter Platz mit der 4-mal-400-Meter-Staffel wurden annulliert.<ref name="DopGoEfJeTo" />
  • Pınar Saka, Türkei – in der Vorrunde ausgeschieden. Sie verstieß, wie sich 2013 herausstellte, im Juni 2010 gegen die Antidopingbestimmungen. Der Verstoß wurde mit einer dreijährigen Sperre bis zum 2. Juni 2016 geahndet und ihre Resultate von den Weltmeisterschaften 2011 im 400-Meter-Einzelrennen sowie auch in der 4-mal-400-Meter-Staffel – das Team schied in der Vorrunde aus – wurden gestrichen.<ref name="DopSaka" />

800 m

Finale: 4. September, 20:15 Uhr

In diesem Wettbewerb gab es vier Dopingfälle, betroffen waren drei russische und eine ukrainische Athletin.

  • Marija Sawinowa, Russland, zunächst Rang 1. Der Verstoß der Athletin gegen die Antidopingbestimmungen wurde vom Internationalen Sportgerichtshof CAS mit einer Sperre von vier Jahren geahndet. Alle ihre vom 26. Juli 2010 bis 19. August erzielten Resultate wurden gestrichen.<ref name="DopSawi" />
  • Jekaterina Kostezkaja, Russland, zunächst Fünfte. Am 28. Juli 2014 gab die IAAF bekannt, dass es Abnormalitäten im Biologischen Pass der Athletin gegeben hatte, die zu einer zweijährigen Sperre bis zum 20. Januar 2015 führten. Kostezkajas betreffende Resultate wurden annulliert, darunter ihr fünfter Rang von diesen Weltmeisterschaften.<ref name="DopKost" />
  • Julija Stepanowa, Russland, zunächst Achte. Die Athletin gehört zusammen mit ihrem Ehemann Witaly Stepanow zu den bekanntesten Whistleblowern der Sportwelt. Im Jahr 2011 wurden Unregelmäßigkeiten in Stepanowas Biologischem Pass gefunden, die zur Aberkennung von Resultaten führte. Ihr Mann Witaly arbeitete bei der russischen Antidopingagentur RUSADA. Als die beiden dann mit Enthüllungen an die Öffentlichkeit gingen, wurde er bei der RUSADA entlassen. Intensiv trug vor allem auch der deutsche Journalist Hajo Seppelt zu den weiteren Aufklärungen bei. Die Athletin beendete ihre Sportlaufbahn, inzwischen lebt das in Russland geächtete Ehepaar nicht mehr in ihrem Heimatland.<ref name="DopStep" />
  • Tetjana Petljuk, Ukraine, im Vorlauf ausgeschieden. Es gab für sie einen für den 18. August 2009 gültigen positiven Dopingtest. Sie wurde nach Feststellung der positiven Probe für zwei Jahre bis zum 19. Februar 2015 gesperrt. Zahlreiche Resultate wurden gestrichen, darunter auch ihr Ergebnis von diesen Weltmeisterschaften.<ref name="DopPetl" />

1500 m

Datei:2016 US Olympic Track and Field Trials 2556 (28178570161).jpg
Weltmeisterin Jenny Simpson

Finale: 1. September, 20:55 Uhr

Dieser Wettbewerb war mit sieben Dopingfällen belastet, betroffen waren drei Russinen, zwei Ukrainerinnen, eine Belarussin und eine Türkin.

  • Natalija Tobias, Ukraine, zunächst Neunte. Sie wurde zusammen mit zwei weiteren Sportlerinnen bei Nachtests zu diesen Weltmeisterschaften positiv getestet. In ihrem Fall wurden synthetische Hormone gefunden. Die drei betreffenden Athletinnen wurden für jeweils zwei Jahre gesperrt, die WM-Resultate der Ukrainerin von Daegu wurden annulliert.<ref name="DopGoEfJeTo" />
  • Jekaterina Martynowa, Russland, im Halbfinale ausgeschieden. Im November 2016 stellte sich nach Auswertung des Biologischen Passes der Athletin Blutdoping heraus. Nach Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS wurden Martynowa Resultate vom 17. Juni 2011 bis 5. August 2015 annulliert. Außerdem erhielt sie eine dreijährige Sperre.<ref name="DopMarty" />
  • Aslı Çakır Alptekin, Türkei, im Halbfinale ausgeschieden. Sie musste als Wiederholungstäterin nach ihrem dritten Verstoß gegen die Antidopingbestimmungen – zuletzt mit überhöhten Werten im Blut – eine Sperre von acht Jahren bis 2021 hinnehmen, die jedoch aufgrund ihrer Mithilfe als Kronzeugin auf vier Jahre verkürzt wurde.<ref name="DopCaki1" /> Ihr erster positiver Test datiert aus dem Jahr 2004, der zweite hatte die Annullierung aller ihrer Resultate von Juli 2010 bis Oktober 2012 durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS zur Folge.<ref name="DopCaki2" />
  • Olesja Syrewa, Russland, im Halbfinale ausgeschieden. Der russische Leichtathletikverband VFLA sperrte die Läuferin wegen eines abnormalen Hämoglobin-Profils, festgestellt aus ihrem Biologischen Pass, für zwei Jahre bis Februar 2015. Alle ihre seit dem 3. März 2011 erzielten Resultate wurden annulliert.<ref name="DopSyre" />
  • Natalja Jewdokimowa, Russland, im Halbfinale ausgeschieden. Gegen sie wurde wegen abnormaler Blutwerte eine vierjährige Sperre ausgesprochen, die am 14. April 2016 begann. Alle ihre zwischen dem 17. August 2009 und 29. Mai 2012 erzielten Ergebnisse wurden gestrichen.<ref name="DopJewdo" />
  • Natallja Karejwa, Belarus, im Vorlauf ausgeschieden. Sie wurde wegen abnormaler Werte in ihrem Biologischen Pass vom August 2014 an für zwei Jahre gesperrt. Alle ihre Resultate vom 28. Juli 2010 an wurden annulliert.
  • Anschelika Schewtschenko, Ukraine, im Vorlauf ausgeschieden. Ihr wurden wegen irregulärer Werte in ihrem Biologischen Pass alle vom 2. Juli 2011 bis 1. Juli 2013 erzielten Resultate aberkannt. Außerdem wurde sie für zwei Jahre bis zum 17. Februar 2015 gesperrt.<ref name="DopShev" />

5000 m

Finale: 2. September, 20:25 Uhr

Im 5000-Meter-Lauf gab es zwei Dopingfälle:

  • Jelisaweta Gretschischnikowa, Russland, zunächst Vierzehnte. Die russische Antidopingagentur RUSADA verhängte wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen eine zweijährige Sperre bis zum 15. Oktober 2015 gegen die Athletin. Alle ihre seit dem 18. August 2009 erzielten Resultate wurden gestrichen.<ref name="DopGret" />
  • Alemitu Bekele, Türkei, im Vorlauf ausgeschieden. Die Werte in ihrem Biologischen Pass ergaben einen Verstoß gegen die Antidopingbestimmungen. Dies wurde durch die IAAF mit einer Sperre von vier Jahren bis zum 14. Februar 2016 geahndet. Außerdem wurden alle ihre seit dem 17. August 2009 erzielten Resultate annulliert.<ref name="DopBeke" />

10.000 m

Datei:Vivian Cheruiyot Daegu 2011.jpg
Vivian Cheruiyot – Doppelweltmeisterin über 5000 und 10.000 Meter

Datum: 27. August, 21:00 Uhr

Nach 3000 Metern übernahm die amtierende Weltmeisterin Linet Chepkwemoi Masai aus Kenia mit ihren Landsfrauen Sally Kipyego, Vivian Cheruiyot und Priscah Jepleting Cherono die Initiative. Die äthiopische Mitfavoritin Meseret Defar, die drei Tage später Bronze über 5000 Meter gewann, konnte 2000 Meter vor dem Ziel das Tempo nicht mehr mitgehen und gab auf. Anschließend wurden die äthiopischstämmige Bahrainerin Shitaye Eshete und die US-Amerikanerin Shalane Flanagan abgeschüttelt, sodass nur noch die Äthiopierin Meselech Melkamu den Kenianerinnen die Medaillen streitig machen konnte. Crosslauf-Weltmeisterin Vivian Cheruiyot führte zu Beginn der letzten 400 Meter und sicherte sich mit einer Schlussrunde von 61 Sekunden souverän den Titel.

Marathon

Datei:Edna Kiplagat Moscow 2013.jpg
Weltmeisterin Edna Kiplagat

Datum: 27. August, 9:00 Uhr

Erstmals bei Weltmeisterschaften gingen alle drei Medaillen an Läuferinnen eines Landes.

Der Marathonlauf war von drei Dopingfällen betroffen.

  • Tetjana Gamera, Ukraine, zunächst Fünfzehnte. Sie erhielt wegen Blutdopings, das aus ihrem Biologischen Pass ersichtlich wurde, eine vierjährige Sperre bis zum 29. September 2019. Ihre seit August 2011 erzielten Resultate wurden gestrichen.<ref name="DopGame" />
  • Bahar Doğan, Türkei, zunächst Rang 36. Sie wurde wegen Auffälligkeiten in ihrem Biologischen Pass vom 31. März 2015 bis zum 30. September 2017 gesperrt. Zahlreiche Resultate wurden gestrichen, darunter das von diesen Weltmeisterschaften.<ref name="DopDoga" />
  • Kateryna Stezenko, Ukraine, Ziel nicht erreicht. Aufgrund von Auffälligkeiten in ihrem Biologischen Pass wurde die Athletin vom 27. April 2016 bis zum 26. August 2018 gesperrt. Ihre seit dem 26. August 2011 erzielten Resultate wurden für den nachfolgenden Zeitraum von fünf Jahren annulliert.<ref name="DopStez" />

Marathon-Cup

Datum: 27. August, 9:00 Uhr

Im Marathonlauf gab es zusätzlich auch eine Teamwertung. Es waren fünf Läuferinnen je Nation zugelassen, für die Wertung wurden die Zeiten der jeweils besten drei addiert. Der Wettbewerb zählte allerdings nicht zum offiziellen Medaillenspiegel.

100 m Hürden

Datei:Sally Pearson Daegu 2011.jpg
Weltmeisterin Sally Pearson, frühere Sally McLellan

Finale: 3. September, 21:00 Uhr

Wind: +1,1 m/s

400 m Hürden

Datei:Lashinda Demus Berlin 2009-2.jpg
Siegerin Lashinda Demus – vorher zweimal WM-Silber (2005/2009)

Finale: 1. September, 21:15 Uhr

3000 m Hindernis

Datei:Habiba Ghribi Daegu 2011.jpg
Weltmeisterin Habiba Ghribi – hier noch in der Annahme bei ihrer Medaille handele sich um Silber

Finale: 30. August, 21:20 Uhr

Gesa Felicitas Krause stellte mit ihren 9:32,74 min einen neuen Deutschen A-Jugendrekord und einen U20-Europarekord auf.

Dieser Wettbewerb war von sechs Dopingfällen überschattet.

  • Julija Saripowa, Russland, zunächst Rang 1. Sie gehörte zu einer Gruppe von elf weiteren russischen Athleten, deren Nachtests früherer Dopingproben positiv waren. Bei ihr wurde das verbotene Steroid Turinabol gefunden, was vom Internationalen Sportgerichtshof CAS mit einer Sperre von zweieinhalb Jahren geahndet wurde. Ihre zwischen dem 20. Juni und 20. August 2011 sowie vom 3. Juli bis zum 3. September 2012 erzielten Resultate wurden annulliert.<ref name="DopSarip" />
  • Binnaz Uslu, Türkei, zunächst Siebte. Sie wurde erstmals 2007 bei einem Dopingverstoß erwischt und erhielt eine zweijährige Sperre.<ref name="DopUslu1" /> Auch für die Weltmeisterschaften 2011 stellte sich bei Nachtests heraus, dass die Läuferin gedopt hatte, sodass ihr Resultat gestrichen wurde.<ref name="DopUslu2" /> Sie wurde als Mehrfachtäterin auf Lebenszeit gesperrt.<ref name="DopUslu3" />
  • Hanane Ouhaddou, Marokko, zunächst Achte. Sie wurde zweimal des Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen überführt und zuletzt mit einer Sperre von acht Jahren bis zum 10. Mai 2024 belegt. Ihre seit 2009 erzielten Resultate wurden annulliert.<ref name="DopOuha" />
  • Ljubow Charlamowa, Russland, zunächst Elfte. Sie wurde wegen eines positiven Dopingtests vom 27. Juli 2010 mit einer Sperre von zwei Jahren bis zum 14. Juni 2019 belegt. Ihre seit dem 27. Juli 2010 erzielten Resultate wurden annulliert.<ref name="DopCharl" />
  • Sara Moreira, Portugal, zunächst Zwölfte. Sie wurde zusammen mit einem weiteren Athleten des Einsatzes der verbotenen Substanz Methylhexanamin bei diesen Weltmeisterschaften überführt und für zwei Jahre gesperrt.<ref name="DopHeeMor" />
  • Irini Kokkinariou, Griechenland, im Vorlauf ausgeschieden. Ihr wurden zusammen mit acht anderen Athleten kurz vor den Olympischen Spielen 2012 Abweichungen im Biologischen Pass nachgewiesen. Sie erhielt eine Sperre und unter anderem ihr Resultat von diesen Weltmeisterschaften wurde gestrichen.<ref name="DopKokk" />

4 × 100 m Staffel

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Bianca Knight
Allyson Felix (Finale)
Marshevet Myers
Carmelita Jeter (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Shalonda Solomon
Alexandria Anderson
41,56 WL
2 JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika Shelly-Ann Fraser-Pryce
Kerron Stewart
Sherone Simpson
Veronica Campbell-Brown (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Jura Levy
41,70 NR
3 UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine Olessja Powch
Natalija Pohrebnjak
Marija Rjemjen
Chrystyna Stuj
42,51
4 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Myriam Soumaré
Céline Distel
Lina Jacques-Sébastien
Véronique Mang
42,70
5 NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Nigeria Gloria Asumnu
Oludamola Osayomi
Agnes Osazuwa
Blessing Okagbare
42,93
6 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien Ana Cláudia Silva
Vanda Gomes
Franciela Krasucki
Rosângela Santos
43,10
DOP Trinidad und TobagoDatei:Flag of Trinidad and Tobago.svg Trinidad und Tobago Kai Selvon
Kelly-Ann Baptiste
Semoy Hackett
Michelle-Lee Ahye
42,58
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland Julija Guschtschina
Natalja Russakowa
Jelisaweta Sawlinis
Alexandra Fedoriwa
42,93

Datum 4. September, 20:35 Uhr

Zwei Staffeln wurden aufgrund von Verstößen gegen die Antidopingbestimmungen disqualifiziert:

  • Trinidad und Tobago, zunächst auf dem vierten Platz. Das Team wurde nachträglich disqualifiziert, weil es bei Semoy Hackett einen positiven Drogenbefund gab. Die Läuferin wurde nach einem positiven Dopingbefund für zwei Jahre und vier Monate bis zum 30. April 2015 gesperrt. Sie hatte im Jahr 2011 wegen des Einsatzes von Methylhexanamin bei ihren Landesmeisterschaften bereits eine Sperre von einem halben Jahr hinnehmen müssen. Ihre Resultate von den Weltmeisterschaften hier in Daegu wurden annulliert. Davon betroffen war ihr Einzelrennen über 100 Meter und auch das der Staffel.<ref name="DopHack" />
  • Russland, zunächst auf Rang sechs. Die Disqualifikation der Mannschaft erfolgte aufgrund der Teilnahme von Julija Guschtschina, deren Resultate – hier in der Staffel sowie im 100-Meter-Einzelrennen (im Halbfinale ausgeschieden) – beginnend mit dem 1. September 2011 bis 31. Dezember 2014 annulliert wurden, weil es in Nachtests aus dem Jahr 2017 von den Olympischen Spielen 2012 und den Weltmeisterschaften 2011 hier in Daegu positive Dopingbefunde gegeben hatte. Die Athletin wurde außerdem mit einer vierjährigen Sperre bis zum 27. März 2021 belegt.<ref name="DopGusc1" /><ref name="DopGusc2" />

4 × 400 m Staffel

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Sanya Richards-Ross (Finale)
Allyson Felix (Finale)
Jessica Beard
Francena McCorory
im Vorlauf außerdem:
Natasha Hastings
Keshia Baker
3:18,09 WL
2 JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika Rosemarie Whyte
Davita Prendergast
Novlene Williams-Mills (Finale)
Shericka Williams (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Shereefa Lloyd
Patricia Hall
3:18,71 NR
3 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Perri Shakes-Drayton
Nicola Sanders
Christine Ohuruogu
Lee McConnell
3:23,63
4 BelarusDatei:Flag of Belarus.svg BLR Hanna Reischal
Juljana Juschtschanka
Ilona Ussowitsch
Swjatlana Ussowitsch
3:25,64
5 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien Denisa Rosolová
Zuzana Bergrová
Jitka Bartoničková
Zuzana Hejnová
3:26,57
6 NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Nigeria Omolara Omotosho
Muizat Ajoke Odumosu
Margaret Etim
Bukola Abogunloko
3:29,82
DOP RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland Antonina Kriwoschapka
Natalja Antjuch (Finale)
Ljudmila Litwinowa
Anastassija Kapatschinskaja (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Xenija Wdowina
Xenija Sadorina
3:19,36
UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine Natalija Pyhyda
Anastassija Rabtschenjuk (Finale)
Hanna Jaroschtschuk
Antonina Jefremowa
im Vorlauf außerdem:
Olha Sawhorodnja
3:23,86

Finale: 3. September, 20:40 Uhr

Hier gab es drei Dopingfälle:

  • Russland, zunächst auf dem dritten Platz. Ein Mitglied dieser Staffel, die Läuferin Anastassija Kapatschinskaja, hatte, wie Nachtests ergaben, wie zwei weitere Athleten Steroide bei den Olympischen Spielen 2008 eingesetzt, was zu einer Sperre von vier Jahren führte. Kapatschinskajas seit August 2008 erzielten Resultate wurden gestrichen, darunter auch ihr dritter Rang im 400-Meter-Einzelrennen und der dritte Platz der russischen 4-mal-400-Meter-Staffel bei diesen Weltmeisterschaften.<ref name="DopAleKap" />
  • Ukraine, zunächst auf dem fünften Platz. Mitglied dieser Staffel war Antonina Jefremowa. Sie wurde zusammen mit zwei weiteren Sportlerinnen bei Nachtests zu diesen Weltmeisterschaften positiv getestet. In ihrem Fall wurden synthetische Hormone gefunden. Die drei Athletinnen wurden für jeweils zwei Jahre gesperrt, Jefremowas WM-Resultate von Daegu im 400-Meter-Einzelrennen, wo sie im Halbfinale ausgeschieden war, und ihr fünfter Platz mit der 4-mal-400-Meter-Staffel wurden annulliert.<ref name="DopGoEfJeTo" />
  • Türkei. in der Vorrunde ausgeschieden. Pınar Saka, Mitglied dieser Staffel, verstieß, wie sich 2013 herausstellte, im Juni 2010 gegen die Antidopingbestimmungen. Der Verstoß wurde mit einer dreijährigen Sperre bis zum 2. Juni 2016 geahndet und Sakas Resultate von den Weltmeisterschaften 2011 im 400-Meter-Einzelrennen, wo sie der Vorrunde ausgeschieden war, sowie auch in der 4-mal-400-Meter-Staffel wurden gestrichen.<ref name="DopSaka" />

20 km Gehen

Datei:LiuHong.JPG
Im 20-km-Gehen siegte die Vizeweltmeisterin von 2009 Liu Hong

Datum: 31. August, 9:00 Uhr

In diesem Wettbewerb traten fünf Geherinnen an, die gegen die Antidopingbestimmungen verstoßen hatten.

  • Olga Kaniskina, Russland, zunächst Rang 1. Alle Resultate der Geherin vom 15. August 2009 bis zum 15. Oktober 2012 wurden wegen Unregelmäßigkeiten in ihrem Biologischen Pass annulliert. Außerdem wurde sie rückwirkend für 38 Monate gesperrt, was jedoch faktisch keine Auswirkungen mehr hatte, weil Kaniskina inzwischen vom Leistungssport zurückgetreten war.<ref name="DopKanis" />
  • Anissja Kirdjapkina, Russland, zunächst Dritte, nach Kaniskinas Disqualifikation zunächst aufgerückt auf Rang 2. Sie wurde vom Internationalen Sportgerichtshof CAS wegen Blutauffälligkeiten für drei Jahre gesperrt. Ihre bei den Weltmeisterschaften 2011 und 2013 gewonnenen Medaillen musste sie zurückgeben.<ref name="DopKirdA" />
  • Olena Schumkina, Ukraine, zunächst Zwölfte. Sie wurde wegen auffälliger Blutwerte in ihrem Biologischen Pass für dreieinhalb Jahre gesperrt. Ihre seit Mai 2011 erzielten Ergebnisse wurden gestrichen.<ref name="DopSchum" />
  • Tatjana Minejewa, Russland, zunächst Siebzehnte. Sie wurde wegen abnormaler Blutwerte, die aus ihrem Biologischen Pass hervorgingen, für zwei Jahre gesperrt. Ihre seit dem 12. Juli 2011 erzielten Resultate wurden annulliert.<ref name="DopMinej" />
  • Semiha Mutlu, Türkei, Ziel nicht erreicht. Sie wurde wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen, festgestellt für den 20. August 2011, für zweieinhalb Jahre bis zum 2. September 2017 gesperrt. Unter anderem ihr bei diesen Weltmeisterschaften erzieltes Ergebnis wurde gestrichen.<ref name="DopMutl" />

Hochsprung

Finale: 3. September, 19:00 Uhr

Zwei Hochspringerinnen hatten gegen die Antidopingbestimmungen verstoßen.

  • Jelena Slessarenko, Russland, zunächst Vierte. Ihr wurde der Einsatz der verbotenen Substanz Turinabol bei den Olympischen Spielen 2008 und bei diesen Weltmeisterschaften nachgewiesen. Sie erhielt eine vierjährige Sperre bis Oktober 2020. Die erzielten Resultate unter anderem für die Olympischen Spiele 2008 und für diese Weltmeisterschaften wurden ihr aberkannt.<ref name="DopSles" />
  • Marielys Rojas, Venezuela, in der Qualifikation ausgeschieden. Ihr wurde ein Verstoß gegen die Antidopingbestimmungen für den 27. Oktober 2011 nachgewiesen. Die erzielten Resultate unter anderem für diese Weltmeisterschaften wurden annulliert und sie erhielt eine zweijährige Sperre bis zum 21. November 2013.<ref name="DopRoja" />

Stabhochsprung

Datei:Fabiana Murer Daegu 2011 cropped.jpg
Überraschungsweltmeisterin Fabiana Murer

Finale: 30. August, 19:05 Uhr

Weitsprung

Datei:Brittney Reese 2 Doha 2010-2.jpg
Brittney Reese – erneuter Sieg für die Titelverteidigerin

Finale: 28. August, 18:15 Uhr

Bei Nastassja Mirontschyk-Iwanowa wurde regelgerecht der Abdruck ihres Pferdeschwanzes zur Weitenmessung verwendet. Eine Fotoauswertung ohne Berücksichtigung dieses Abdrucks hatte eine Weite von 6,90 m ergeben.<ref>Pferdeschwanz kostet Belarussin Weitsprung-Gold, Spiegel Online 3. September 2011, abgerufen am 16. Dezember 2020.</ref>

Doping:
Die zunächst zweitplatzierte Russin Olga Kutscherenko wurde wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen für zwei Jahre gesperrt. Die bei diesen Weltmeisterschaften zunächst errungene Silbermedaille musste sie zurückgeben.<ref name="DopKuts" />

Dreisprung

Finale: 1. September, 19:20 Uhr

Kugelstoßen

Datei:Valerie Adams Daegu 2011.jpg
Valerie Adams siegte zum dritten Mal in Folge und egalisierte den WM-Rekord

Finale: 29. August, 20:40 Uhr

In diesem Wettbewerb gab es zwei Dopingfälle.

  • Nadseja Astaptschuk, Belarus, zunächst Zweite. Ihr wurden drei Mal Dopingverstöße während ihrer Karriere als Kugelstoßerin nachgewiesen. Erstmals wurde sie am Tag vor und nach ihrem Sieg bei den Olympischen Spielen 2012 positiv getestet, die Goldmedaille musste sie zurückgeben. Nur wenig später ergab ein Nachtest zu den Weltmeisterschaften 2005 ebenfalls ein positives Ergebnis. Auch dieser Titel wurde ihr aberkannt.<ref name="DopAsta1" /> Nach Ablauf der im Zusammenhang mit dem Dopingfall 2012 ausgesprochenen Sperre von vier Jahren startete sie bei den Olympischen Spielen 2016 und wurde erneut positiv getestet. Ihre dort zunächst errungene Bronzemedaille musste sie zurückgeben.<ref name="DopAsta2" /> Im Anschluss wurde unter anderem auch ihr Resultat von den Weltmeisterschaften hier in Daegu gestrichen.<ref name="DopAsta3" />
  • Anna Omarowa, Russland, zunächst Zehnte. Ihr Ergebnis bei Nachtests zu diesen Weltmeisterschaften im Jahr 2017 war positiv, sie gab den Dopingverstoß zu und wurde für zwei Jahre gesperrt. Ihr Resultat wurde annulliert.<ref name="DopOmar" />

Diskuswurf

Datei:Li Yanfeng Daegu 2011.jpg
Li Yanfeng nach ihrem Titelgewinn

Finale: 28. August 19:15 Uhr

Doping:
Die zunächst elftplatzierte Russin Darja Pischtschalnikowa wurde als Mehrfachtäterin nach einem positiven Dopingtest von den Olympischen Spielen 2012 im Jahr 2013 für zehn Jahre gesperrt. Eine erste Sperre hatte sie von Juli 2008 bis April 2011 hinnehmen müssen.<ref name="DopPisc1" /> Im Anschluss wurde unter anderem auch ihr Resultat von den Weltmeisterschaften hier in Daegu gestrichen.<ref name="DopPisc2" />

Hammerwurf

Finale: 4. September, 18:15 Uhr

Doping:
Eine positive Dopingprobe der zunächst achtplatzierten Moldawierin Zalina Marghieva führte zur Streichung der Athletin aus der Mannschaft der Republik Moldau für die Olympischen Spiele 2012. Ihr Resultat von diesen Weltmeisterschaften wurde im Zuge der sich daraus ergebenden Konsequenzen annulliert.<ref name="DopMargh" />

Speerwurf

Finale: 2. September, 19:10 Uhr

In der Qualifikation am Vortag hatte Christina Obergföll 68,76 m weit geworfen.

Doping:
In einem Nachtest wurde der zunächst siegreichen Russin Marija Abakumowa der Einsatz der verbotenen Substanz Turinabol nachgewiesen. Alle ihre zwischen August 2008 und August 2012 erzielten Resultate wurden annulliert, sodass sie ihre WM-Medaillen (2011: Gold / 2009: Bronze) zurückgeben musste. Vorher war ihr wegen eines ersten positiven Tests bereits ihre olympische Silbermedaille von 2008 aberkannt worden.<ref name="DopAbak" />

Siebenkampf

Datei:Jessica Ennis Daegu 2011.jpg
Erneuter Sieg nach 2009 für die amtierende Europameisterin Jessica Ennis


Datum: 29./30. August

In diesem Wettbewerb waren zwei Dopingfälle zu verzeichnen.

  • Tatjana Tschernowa, Russland, zunächst Rang 1. Der Entscheidungsprozess im Zusammenhang mit den gegen die Athletin zu treffenden Maßnahmen zog sich aufgrund ihres Widerspruchs lange hin. Nachdem Tschernowa die gegen sie auch auf der Grundlage des McLaren-Reports erhobenen Vorwürfe akzeptierte, wurden alle ihre vom 17. August 2008 bis 5. Februar 2016 erzielten Resultate gestrichen.<ref name="DopTschern" />
  • Ljudmyla Jossypenko, Ukraine, zunächst Zehnte. Sie erhielt wegen eines Dopingverstoßes bei diesen Weltmeisterschaften eine vierjährige Sperre vom 26. März 2013 bis zum 26. März 2017. Ihr WM-Resultat von 2011 wurde annulliert.<ref name="DopJossy" />

Weblinks

Commons: Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2011 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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