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Antonina Wladimirowna Kriwoschapka

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Antonina Kriwoschapka Vorlage:SportPicto

Datei:Antonina Krivoshapka 01.jpg
Antonina Kriwoschapka 2013

Voller Name Antonina Wladimirowna Kriwoschapka
Nation RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
Geburtstag 21. Juli 1987
Geburtsort Rostow am DonSowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion
Größe 168 cm
Gewicht 59 kg
Karriere
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Continentalcup 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Hallen-EM 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften
Bronze 2009 Berlin 400 m
Continentalcup
Silber 2010 Split 4 × 400 m
Europameisterschaften
Silber 2010 Barcelona 400 m
Halleneuropameisterschaften
Gold 2009 Turin 400 m
Gold 2009 Turin 4 × 400 m
letzte Änderung: 1. Februar 2017

Antonina Wladimirowna Kriwoschapka ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), * 21. Juli 1987 in Rostow am Don) ist eine ehemalige russische Leichtathletin, die 2009 zweifache Halleneuropameisterin wurde.

Karriere

Kriwoschapka war 2003 in 53,54 s bei den Jugendweltmeisterschaften in Sherbrooke im 400-Meter-Lauf Zweite hinter der US-Amerikanerin Natasha Hastings. 2004 schied sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Grosseto im Vorlauf aus. In den folgenden Jahren war sie international nicht aktiv, 2008 verbesserte sie ihre persönliche Bestzeit auf 51,24 s.

Im Februar 2009 stellte sie ihre Hallenbestzeit von 50,55 s auf, was auch die Hallenjahresweltbestzeit bedeutete. Bei den Halleneuropameisterschaften 2009 in Turin gewann sie den 400-Meter-Lauf in 51,18 s. Tags darauf führte sie als Schlussläuferin auch die russische 4-mal-400-Meter-Staffel zum Sieg. Im Juli 2009 steigerte Kriwoschapka bei den Russischen Meisterschaften in Tscheboksary ihre Freiluftbestleistung auf 49,29 s. Bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin lief sie im Finale 49,71 s und gewann damit die Bronzemedaille hinter der US-Amerikanerin Sanya Richards und der Jamaikanerin Shericka Williams. Diese drei Läuferinnen standen sich bei den Weltmeisterschaften auch in der Schlussrunde des Staffelfinales gegenüber, auch hier kam Richards vor Williams ins Ziel, die russische Staffel gewann Bronze, welche wegen Doping nachträglich aberkannt wurde.

Datei:Antonina Krivoshapka Barcelona 2010.jpg
Antonina Kriwoschapka (2010)

Bei den Europameisterschaften 2010 in Barcelona belegte sie über 400 Meter den Platz hinter Xenija Ustalowa, nachdem ihre Landsfrau Tatjana Firowa nachträglich disqualifiziert wurde. Zusammen mit Anastassija Kapatschinskaja als Startläuferin gewannen die drei Russinnen den Europameistertitel in der 4-mal-400-Meter-Staffel, dieser Titel wurde wegen Dopings nachträglich aberkannt. 2011 wurde Kriwoschapka Fünfte bei den Weltmeisterschaften in Daegu, mit der russischen Staffel gewann sie die Bronzemedaille, welche nachträglich aberkannt wurde.

2012 verbesserte Kriwoschapka in Tscheboksary ihre Bestzeit über 400 Meter auf 49,16 s. Als Jahresbeste an den Start gegangen lief sie bei den Olympischen Spielen in London auf den sechsten Platz.<ref>HDsports.at: Bolt triumphiert mit Olympiarekord, 5. August 2012</ref> Erfolgreicher war sie mit der Staffel, mit der sie die Silbermedaille gewann.

Doping

Am 1. Februar 2017 gab das IOC bekannt, dass der 4-mal-400-Meter-Staffel der Frauen aus Russland wegen Dopings die Silbermedaille von den Olympischen Spielen 2012 aberkannt wird. Kriwoschapka wurde bei Nachtests positiv auf das anabole Steroid Turinabol getestet.<ref>Doping bei Olympischen Spielen 2012 Russische Staffel verliert Silbermedaille. 1. Februar 2017, abgerufen am 1. Februar 2017.</ref> Sie legte ein Geständnis ab und sie wurde vom russischen Verband für zwei Jahre gesperrt.<ref>Fünf Russen nach Doping-Geständnis für zwei Jahre gesperrt. Tiroler Tageszeitung, 19. April 2017, abgerufen am 20. März 2020.</ref> 2018 wurde der Europameistertitel 2010 der russischen 4-mal-400-Meter-Staffel aberkannt.<ref>EUROPEAN ATHLETICS CHAMPIONSHIPS - BARCELONA 2010</ref>

Weblinks

Commons: Antonina Kriwoschapka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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