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Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2013

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14. Leichtathletik-Weltmeisterschaften
Logo der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2013
Logo der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2013
Das Olympiastadion Luschniki
Das Olympiastadion Luschniki
Das Olympiastadion Luschniki
Stadt RusslandDatei:Flag of Russia.svg Moskau, Russland
Stadion Olympiastadion Luschniki
Teilnehmende Länder 206
Teilnehmende Athleten 1974
Wettbewerbe 47
Eröffnung 10. August 2013
Schlusstag 18. August 2013
Eröffnet durch Wladimir Putin
Präsident Russlands
Chronik
Daegu 2011 Peking 2015
Medaillenspiegel (Endstand nach 47 Entscheidungen)
Platz Land G S B Gesamt
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten 7 14 5 26
2 JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika 6 2 2 10
3 KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Kenia 5 4 3 12
4 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 5 1 4 10
5 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 4 2 1 7
6 AthiopienDatei:Flag of Ethiopia.svg Äthiopien 3 3 4 10
7 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien 3 1 3 7
8 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 2 1 3
9 UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine 2 2 4
10 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 2 1 3
Vollständiger Medaillenspiegel

Die 14. Leichtathletik-Weltmeisterschaften fanden vom 10. bis 18. August 2013 im Olympiastadion Luschniki in Moskau statt.

Bewerbung

Datei:2013 World Championships in Athletics (August, 10) by Dmitry Rozhkov 101.jpg
Eröffnungszeremonie am 10. August

Bis zum 1. Dezember 2006 hatten sich neben Moskau auch Barcelona in Spanien, Brisbane in Australien und Göteborg in Schweden um die Ausrichtung der Weltmeisterschaften beworben.<ref name="candidates">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL, 2. Dezember 2006. Abgerufen am 3. Dezember 2006 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Göteborg zog seine Kandidatur aufgrund mangelnder finanzieller Unterstützung durch die schwedische Regierung noch im selben Monat zurück.<ref name="Gothenburg">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL, 15. Dezember 2006 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Der Weltleichtathletikverband (IAAF) verkündete während seiner Mitgliederversammlung am 27. März 2007 in Mombasa, dass Moskau die Wahl zur Ausrichtung der Weltmeisterschaften 2013 gewonnen habe.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: IAAF, 27. März 2007 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Kritik an der Entscheidung für Moskau als Ausrichterort

Die Entscheidung für Moskau als Ausrichterort der Leichtathletik-Weltmeisterschaften wurde während der Veranstaltung wiederholt von manchen westlichen Fernsehkommentatoren, Sportlern und Zeitungen kritisiert, da das Stadion nur spärlich besucht wurde. Selbst während des 100-Meter-Finals mit Usain Bolt blieben viele Plätze unbesetzt.<ref name="OOM">Usain Bolt von mieser Stimmung genervt. In: Rheinische Post Online, abgerufen am 19. August 2013</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL, 11. August 2013. Abgerufen am 17. August 2013Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Dies wurde mit dem geringen Interesse der Russen an Leichtathletik im Vergleich zu beispielsweise Fußball begründet. Entgegen diesen Medienmeldungen erzielten die Weltmeisterschaften laut IAAF insgesamt „hervorragende Besucherzahlen“ und übertrafen den bisherigen Rekord bei den Weltmeisterschaften in Daegu im Jahr 2011.<ref>Die Zeit: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Laut IAAF: WM in Moskau besser besucht als Daegu (Memento vom 18. Januar 2017 im Internet Archive), 17. August 2013</ref> Dieser Vergleich mit den vorangegangenen Weltmeisterschaften ist jedoch wenig aussagekräftig, da auch in Daegu die Besucherzahlen niedrig waren. Da wäre eher ein Vergleich zu beispielsweise den Weltmeisterschaften 2009 angebracht gewesen. In Berlin gab es eine sehr hohe Besucherzahl, im Vergleich dazu schnitt Moskau schlecht ab.

Wettbewerbe und Qualifikationsstandards

Die A- und B-Standards waren relevant für die Zulassung der Höchstanzahl von Athleten je Land. Bei Erfüllung des A-Standards waren maximal drei Athleten für ein Land zugelassen, wobei alle drei Wettbewerber diesen Standard erreicht haben müssen. Für die Zulassung von maximal einem Athleten war die Erfüllung des B-Standards notwendig.

Disziplinen und Qualifikationsstandards<ref>"Entry Standards" Website der IAAF. Abgerufen am 5. März 2013. (englisch).</ref>
Disziplin Männer Frauen
  A-Standard B-Standard A-Standard B-Standard
100 m 0000010,15 s 0000010,21 s 0000011,28 s 0000011,36 s
200 m 0000020,52 s 0000020,60 s 0000023,05 s 0000023,30 s
400 m 0000045,28 s 0000045,60 s 0000051,55 s 0000052,35 s
800 m 0001:45,30 min 0001:46,20 min 0002:00,00 min 0002:01,50 min
1500 m 0003:35,00 min 0003:37,00 min 0004:05,50 min 0004:09,00 min
5000 m 0013:15,00 min 0013:20,00 min 0015:18,00 min 0015:24,00 min
10.000 m 0027:40,00 min 0028:05,00 min 0031:45,00 min 0032:05,00 min
Marathonlauf 2:17:00 h 2:43:00 h
100 m Hürden 0000012,94 s 0000013,10 s
110 m Hürden 0000013,40 s 0000013,50 s
400 m Hürden 0000049,40 s 0000049,60 s 0000055,40 s 0000056,55 s
3000 m Hindernis 0008:26,00 min 0008:32,00 min 0009:43,00 min 0009:48,00 min
4 × 100 m 0000039,20 s 0000044,00 s
4 × 400 m 0003:05,00 min 0003:33,00 min
20-km-Gehen 1:24:00 h 1:26:00 h 1:36:00 h 1:38:00 h
50-km-Gehen 4:02:00 h 4:16:00 h
Hochsprung 000002,31 m 000002,28 m 000001,95 m 000001,92 m
Stabhochsprung 000005,70 m 000005,60 m 000004,60 m 000004,50 m
Weitsprung 000008,25 m 000008,10 m 000006,75 m 000006,65 m
Dreisprung 000017,20 m 000016,85 m 000014,40 m 000014,20 m
Kugelstoßen 000020,60 m 000020,10 m 000018,30 m 000017,20 m
Diskuswurf 000066,00 m 000064,00 m 000062,00 m 000059,50 m
Hammerwurf 000079,00 m 000076,00 m 000072,00 m 000069,50 m
Speerwurf 000083,50 m 000081,00 m 000062,00 m 000060,00 m
Siebenkampf 00006100 P 00005950 P
Zehnkampf 00008200 P 00008000 P

Teilnehmende Nationen

Aufgrund der oben genannten Qualifikationsstandards entsandten 206 nationale Leichtathletikverbände insgesamt 1974 weibliche und männliche Athleten zu den Weltmeisterschaften.

Liste der teilnehmenden Nationen:

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

Wettkampfplan

Legende: M: morgens und A: abends

Q Qualifikation V Vorkampf/-lauf ½ Halbfinale F Finale
Männer
Datum → Sa
10.
So
11.
Mo
12.
Di
13.
Mi
14.
Do
15.
Fr
16.
Sa
17.
So
18.
Wettkampf ↓ M A M A M A M A M A M A M A M A M A
100 m Q V ½ F
200 m V ½ F
400 m V ½ F
800 m V ½ F
1500 m V ½ F
5000 m V F
10.000 m F
Marathon F
110 m Hürden V ½ F
400 m Hürden V ½ F
3000 m Hindernis V F
4 × 100 m V F
4 × 400 m V F
20-km-Gehen F
50-km-Gehen F
Hochsprung Q F
Stabhochsprung Q F
Weitsprung Q F
Dreisprung Q F
Kugelstoßen Q F
Diskuswurf Q F
Hammerwurf Q F
Speerwurf Q F
Zehnkampf F
Frauen
Datum → Sa
10.
So
11.
Mo
12.
Di
13.
Mi
14.
Do
15.
Fr
16.
Sa
17.
So
18.
Wettkampf ↓ M A M A M A M A M A M A M A M A M A
100 m V ½ F
200 m V ½ F
400 m V ½ F
800 m V ½ F
1500 m V ½ F
5000 m V F
10.000 m F
Marathon F
100 m Hürden V ½ F
400 m Hürden V ½ F
3000 m Hindernis V F
4 × 100 m V F
4 × 400 m V F
20-km-Gehen F
 
Hochsprung Q F
Stabhochsprung Q F
Weitsprung Q F
Dreisprung Q F
Kugelstoßen Q F
Diskuswurf Q F
Hammerwurf Q F
Speerwurf Q F
Siebenkampf F

Sportliche Leistungen

Obwohl es keinen Weltrekord gab, lagen die Leistungen dieser Weltmeisterschaften auf einem durchweg sehr hohen Niveau. Es gab zwei Weltmeisterschaftsrekorde, und acht Weltjahresbestleistungen, die im Folgenden aufgelistet sind.

Rekorde und Bestleistungen

Darüber hinaus wurden 37 nationale Rekorde (NR) aufgestellt.

Erfolgreichste Sportler

Doping

Schon vor diesen Weltmeisterschaften gab es wieder einmal einen Eklat in Sachen Doping. Gleich zwei Topsprinter wurden der Einnahme verbotener Mittel überführt und von den Weltmeisterschaften ausgeschlossen. Es handelte sich um den US-Amerikaner Tyson Gay, Hauptwidersacher des Ausnahmesprinters Usain Bolt, sowie um Bolts Landsmann Asafa Powell.<ref>„Die sind so blind“, Spiegel Online 16. Juli 2013, abgerufen am 20. Juli 2017</ref>

Drei weitere Dopingfälle gab es unmittelbar vor Beginn der Wettkämpfe:

Gleich im Anschluss an die Weltmeisterschaften wurden weitere Dopingfälle gemeldet:<ref name="DOPING1">Sieben Dopingfälle bei der WM. In: Der Tagesspiegel 20. September 2013, abgerufen am 4. Februar 2021</ref>

Im Jahr 2016 kam dann eine Lawine ins Rollen, als bekannt wurde, dass der russische Sportverband für die Verschleierung positiver Dopingbefunde bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2013 verantwortlich war.<ref>Russisches Sportministerium soll Dopingvertuschungen bei WM 2013 angeordnet haben, Focus Online, 17. Juni 2016, abgerufen am 20. Juli 2017</ref> Diese und weitere Erkenntnisse zur Rolle dieses russischen Ministeriums führten schließlich zum Ausschluss russischer Leichtathleten von den Leichtathletikwettbewerben bei den Olympischen Spielen 2016 sowie den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2017 und 2019.<ref>Russische Leichtathleten sind endgültig gesperrt, Zeit Online 21. Juli 2016, abgerufen am 20. Juli 2017</ref><ref>Russlands Leichtathletik weiter in die Isolation. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. April 2017, abgerufen am 20. Juli 2017</ref>

Einer großen Zahl weiterer Athleten wurden in der Zeit nach diesen Weltmeisterschaften nach und nach aufgrund von Verstößen gegen die Antidopingbestimmungen ihre hier errungenen Platzierungen/Medaillen aberkannt.<ref>DOPING VIOLATIONS AT IAAF WORLD CHAMPIONSHIPS, Moscow 2013 im Statistics Handbook der IAAF zur WM 2019 in Doha, S. 84 (PDF; 10,3 MB), englisch, abgerufen am 13. Januar 2021</ref>

  • Joshua Ross, Australien – 200-Meter-Lauf, im Vorlauf ausgeschieden / 4-mal-100-Meter-Staffel, Vorlauf nicht beendet. Der Athlet erhielt eine zweijährige Sperre, nachdem er drei Dopingtests versäumt hatte. Seine Resultate unter anderem von diesen Weltmeisterschaften wurden gestrichen.<ref name="DopRoss"> Two-year ban for Australian sprinter Josh Ross . In: The Sydney Morning Herald, 5. Dezember 2013 (englisch), abgerufen am 26. Januar 2021</ref>
  • Abdulaziz Ladan Mohammed, Saudi-Arabien800-Meter-Lauf, ursprünglich Rang 8. Der Athlet beging am 9. August 2013 einen Dopingverstoß. Seine im Anschluss erzielten Resultate – unter anderem bei diesen Weltmeisterschaften – wurden annulliert und es folgte eine zweijährige Dopingsperre, die am 23. Mai 2017 begann.<ref name="DopMoham">Abdulaziz Ladan Mohammed, Focus Online, 18. August 2017, abgerufen am 18. Januar 2021</ref>
  • Othmane el-Goumri, Marokko5000-Meter-Lauf, im Vorlauf ausgeschieden. Der Athlet beging am 11. August 2013 einen Dopingverstoß. Seine im Anschluss erzielten Resultate – unter anderem bei diesen Weltmeisterschaften – wurden annulliert und es folgte eine zweijährige Dopingsperre, die am 1. Juli 2016 begann.<ref name="DopGoum">Othmane El Goumri, dopingsanctions.com, abgerufen am 21. Januar 2021</ref>
  • Sergio Sánchez, Spanien – 5000-Meter-Lauf, im Vorlauf ausgeschieden. Bei einer Kontrolle während der spanischen Leichtathletikmeisterschaften am 28. Juli 2013 wurde dem Athleten der Einsatz von Erythropoetin (EPO) nachgewiesen. Seine anschließend erzielten Resultate wurden annulliert und er wurde vom 25. November 2013 an für zwei Jahre gesperrt.<ref name="DopSanch">Sergio Sánchez, condenado por consumo de EPO en 2013, vence la Transcadamia, Carreras Pormontaña, 16. Januar 2017, carreraspormontana.com, 16. Januar 2017, abgerufen am 21. Januar 2021</ref>
  • Hafid Chani, Marokko – Marathonlauf, Rennen nicht beendet. Ihm wurde für den 19. März 2010 anhand seines Biologischen Passes die Verwendung einer verbotenen Substanz nachgewiesen, was die Annullierung seiner von da an erzielten Resultate sowie eine vierjährige Sperre, die am 10. März 2019 begann, nach sich zog.<ref name="DopChan">GLOBAL LIST OF INELIGIBLE PERSONS, athleticsintegrity.org, Februar 2019 (PDF; 816 KB), englisch, abgerufen am 21. Januar 2021</ref>
  • Maxim Dyldin, Russland – 4-mal-400-Meter-Staffel, zunächst Platz 3. Der Sportler hatte einen Dopingtest versäumt und wurde vom Internationalen Sportgerichtshof CAS vom 6. Januar 2017 an für vier Jahre gesperrt. Seine mit der russischen 4-mal-400-Meter-Staffel gewonnenen Medaillen bei den Europameisterschaften 2010 und diesen Weltmeisterschaften wurden ihm aberkannt.<ref name="DopDyld">Doping: Russe Dyldin lange gesperrt, sport1.de, 9. Januar 2017, abgerufen am 26. Januar 2021</ref>
  • Alexandr Iwanow, Russland – 20-km-Gehen, ursprünglich Weltmeister. Sein WM-Titel wurde ihm aberkannt, nachdem ihm laut russischem Leichtathletikverband Abweichungen im Blut nachgewiesen worden waren. Alle seine Resultate zwischen Juli 2012 und August 2015 wurden annulliert, darunter seine EM-Silbermedaille von 2014. Außerdem wurde er rückwirkend ab 2. Mai 2017 für drei Jahre gesperrt.<ref name="DopIwano">Doping: Russischer Olympiasieger muss Medaillen abgeben, n-tv.de 22. März 2019, abgerufen am 27. Januar 2021</ref>
  • Michail Ryschow, Russland – 50-km-Gehen, zunächst Platz 2. Zusammen mit fünf weiteren Landsleuten wurde Michail Ryschow über seinen Biologischen Pass bei Trainingskontrollen des Dopings überführt. Er erhielt eine Sperre von vier Jahren bis zum 14. Juli 2019.<ref name="DopRysch1">Sechs russische Geher wegen Dopings gesperrt. In: Westdeutsche Zeitung, 22. September 2015, wz.de, abgerufen am 27. Januar 2021</ref><ref name="DopRysch2">Mikhail Ryzhov, dopingsanctions.com (englisch), abgerufen am 16. Januar 2021</ref><ref name="DopRysch3"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Leichtathletik - Doping bei Weltmeisterschaften, 2013 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. April 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rekorde-im-sport.de, rekorde-im-sport.de, abgerufen am 27. Januar 2021</ref>
  • Iwan Uchow, Russland – Hochsprung, zunächst Platz 4. Der Athlet wurde wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS für vier Jahre gesperrt. Seine zwischen dem 16. Juli 2012 und dem 31. Dezember 2015 erzielten Resultate wurden annulliert.<ref name="DopUchShkoLys">Zwölf russische Leichtathleten wegen Dopings gesperrt, dw.com, abgerufen am 7. Februar 2021</ref>
  • Soslan Zirichow, Russland – Kugelstoßen, in der Qualifikation ausgeschieden. Er wurde für zwei Jahre gesperrt, nachdem er seinen Dopingverstoß zugegeben hatte. Sein WM-Resultat von 2013 wurde gestrichen.<ref name="DopTsiri">Three more Russians admit doping, business-standard.com, 3. Mai 2017, abgerufen am 28. Januar 2021</ref>
  • Pavel Kryvitski, BelarusHammerwurf, in der Qualifikation ausgeschieden. Er wurde positiv auf ein verbotenes Wachstumshormon getestet. Dies wurde mit einer Sperre von vier Jahren bis zum 10. Juni 2019 und der Streichung unter anderem seines Resultats von diesen Weltmeisterschaften geahndet.<ref name="DopKryv">/leichtathletik/2015/09/doping-hammerwerfer-pawel-krywizki-fuer-vier-jahre-gesperrt Dopingsperre für Hammerwerfer, sport1.de, 17. September 2015, abgerufen am 29. Januar 2021</ref>
  • Hassan Mohamed Mahmoud, Ägypten – Hammerwurf, in der Qualifikation ausgeschieden. Er wurde am 31. Juli 2013 positiv getestet und erhielt eine Sperre von diesem Datum an bis zum 18. April 2016. Sein Resultat von diesen Weltmeisterschaften wurde gestrichen.<ref name="DopMahm">Hassan Mohamed Mahmoud Abdelgawad, dopingsanctions.com, abgerufen am 29. Januar 2021</ref>
  • Jelysaweta Bryshina, Ukraine – 200-Meter-Lauf, im Halbfinale ausgeschieden / 4-mal-100-Meter-Staffel, im Vorlauf ausgeschieden. Die Athletin gehörte zu den ersten positiv getesteten Sportlern dieser Weltmeisterschaften. Sie hatte mit dem Steroid Drostanolon gedopt und wurde in beiden Disziplinen, die sie hier in Moskau bestritten hatte, disqualifiziert. Außerdem gab es für sie eine Sperre bis Ende August 2015.<ref name="DopBrysh">Zwei Ukrainer bei WM positiv getestet, leichtathletik.de, 14. September 2013, abgerufen am 3. Februar 2021</ref>
  • Antonina Kriwoschapka, Russland – 400-Meter-Lauf, ursprünglich Platz 3, / 4-mal-400-Meter-Staffel, zunächst Rang 1. Sie wurde für zwei Jahre gesperrt, nachdem sie gemeinsam mit vier weiteren betroffenen Sportlern ihren Dopingverstoß zugegeben hatte. Unter anderem ihre hier erzielten WM-Resultate wurden annulliert, ihre Medaillen musste sie zurückgeben.<ref name="DOPING2">Fünf russische Athleten gestehen Doping. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung 15. April 2017 auf faz.net, abgerufen am 7. Februar 2021</ref>
  • Marija Sawinowa, 800-Meter-Lauf, ursprünglich Platz 2. Auf eine Initiative der IAAF hin wurde der Verstoß der Athletin gegen die Antidopingbestimmungen vom Internationalen Sportgerichtshof CAS mit einer Sperre von vier Jahren geahndet. Alle ihre vom 26. Juli 2010 bis 19. August 2013 erzielten Resultate wurden gestrichen.<ref name="DopSawin">Savinova stripped of London Games 800m gold for doping, reuters.com, 10. Februar 2017, englisch, abgerufen am 1. Februar 2021</ref>
  • Jekaterina Scharmina, Russland – 1500-Meter-Lauf, ursprünglich Platz 6. Die Läuferin wurde wegen Anomalien in ihrem Blutbild vom 7. Dezember 2015 an für drei Jahre gesperrt. Unter anderem ihr Resultat von diesen Weltmeisterschaften wurde gestrichen.<ref name="DopScharm">Siebenkämpferin Tschernowa erneut wegen Dopings gesperrt. In: Aargauer Zeitung, 29. November 2016, aargauerzeitung.ch, abgerufen am 1. Februar 2021</ref>
  • Swetlana Podosjonowa, spätere Swetlana Karamaschewa, Russland – 1500-Meter-Lauf, im Halbfinale ausgeschieden. Alle ihre vom 14. Juli bis 16. August 2014 erzielten Resultate wurden wegen Auffälligkeiten in ihrem Biologischen Pass gestrichen.<ref name="DopPodos">Svetlana Karamasheva, dopingsanctions.com, abgerufen am 1. Februar 2021</ref>
  • Ümmü Kiraz, Türkei – Marathonlauf, Rennen nicht beendet. Die von 2011 bis 2013 erzielten Resultate der Athletin wurden aufgrund von irregulären Blutwerten in ihrem Biologischen Pass durch die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) annulliert. Darüber hinaus wurde Ümmü Kiraz mit einer Sperre von zweieinhalb Jahren belegt.
  • Julija Kondakowa, Russland – 100-Meter-Hürdenlauf, zunächst Platz 8. Sie wurde zusammen mit elf weiteren Sportlern bei Nachtests von den Olympischen Spielen 2012 des Dopingmissbrauchs überführt. Ihre seitdem erzielten Resultate wurden annulliert und sie wurde beginnend mit dem 1. Februar 2019 für vier Jahre gesperrt.<ref name="DopKonda">London 2012 high jump champion among 12 Russian athletes banned for doping, espn.com, 2. Februar 2019 (englisch), abgerufen am 2. Februar 2021</ref>
  • Hanna Titimez, Ukraine – 400-Meter-Hürdenlauf, zunächst Platz 4. Ihre im Zeitraum vom 26. Juni 2012 bis 26. Juni 2014 erzielten Resultate wurden aufgrund von Dopingvergehen im Jahr 2017 offiziell gestrichen. Außerdem wurde sie vom 3. April 2017 bis zum 2. April 2019 gesperrt.<ref name="DopTiti">LATEST SANCTIONS FORDOPING AND NON-DOPING VIOLATIONS, S. 2 athleticsintegrity.org, Januar 2019 (PDF; 112 KB), englisch, abgerufen am 3. Februar 2021</ref>
  • Anissja Kirdjapkina, Russland – 20-km-Gehen, zunächst Rang 2. Sie wurde vom Internationalen Sportgerichtshof CAS wegen Blutauffälligkeiten für drei Jahre gesperrt. Ihre bei den Weltmeisterschaften 2011 und 2013 gewonnenen Medaillen musste sie zurückgeben.<ref name="DopKirdA">Russian race walker Kirdyapkina banned for doping, apnews.com, 7. Februar 2019 (englisch), abgerufen am 4. Februar 2021</ref>
  • Olena Schumkina, Ukraine – 20-km-Gehen, zunächst Rang 19. Sie wurde wegen auffälliger Blutwerte in ihrem Biologischen Pass für dreieinhalb Jahre gesperrt. Ihre seit Mai 2011 erzielten Ergebnisse wurden gestrichen.<ref name="DopSchum">Ukrainian race walker Olena Shumkina banned for doping, apnews.com, 13. Juni 2017 (englisch), abgerufen am 4. Februar 2021</ref>
  • Swetlana Schkolina, Russland – Hochsprung, ursprünglich Rang 1. Die Athletin wurde wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS für vier Jahre gesperrt. Ihre olympische Bronzemedaille von 2012 und ihre WM-Goldmedaille von 2013 musste sie zurückgeben.<ref name="DopUchShkoLys" />
  • Olga Kutscherenko, Russland – Weitsprung, ursprünglich Platz 5. Sie wurde wegen ihres Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen von der russischen Antidoping-Agentur RUSADA sanktioniert in Form einer zweijährigen Sperre sowie Aberkennung ihrer vom 28. August 2011 bis 28. August 2013 erzielten Resultate.<ref name="DopKutsch">Russian Long jumper Olga Kucherenko banned for two years (backdated to 2011-2013) reports from RUSADA claim, antidopingworld.wordpress.com, 2. Februar 2017, abgerufen am 6. Februar 2021</ref>
  • Anna Pjatych, Russland – Dreisprung, ursprünglich Platz 7. Sie wurde wegen Einsatzes des leistungssteigernden Mittels Turinabol mit einer Sperre von vier Jahren belegt, die am 15. Dezember 2016 begann. Ihre vom 6. Juli 2013 bis 15. Dezember 2016 erzielten Resultate sowie ihr vierter Rang von den Weltmeisterschaften 2007 wurden annulliert.<ref name="DopPjat">CAS sperrt russische Dreispringerin Pjatych, Focus Online, 18. August 2017, abgerufen am 6. Februar 2021</ref>
  • Jewgenija Kolodko, Russland – Kugelstoßen, ursprünglich Platz 5. Sie wurde für zwei Jahre gesperrt, nachdem sie gemeinsam mit vier weiteren betroffenen Sportlern ihren Dopingverstoß zugegeben hatte. Unter anderem ihr hier erzieltes WM-Resultat wurde annulliert.<ref name="DOPING2" />
  • Wera Ganejewa, Russland – Diskuswurf, in der Qualifikation ausgeschieden. Sie wurde für zwei Jahre gesperrt, nachdem sie gemeinsam mit vier weiteren betroffenen Sportlern ihren Dopingverstoß zugegeben hatte. Unter anderem ihr hier erzieltes WM-Resultat wurde annulliert<ref name="DOPING2" />
  • Tatjana Lyssenko, Russland – Hammerwurf, ursprünglich Platz 1. Sie wurde als Mehrfachtäterin durch den Internationalen Sportgerichtshof für acht Jahre gesperrt. Ihr Weltmeistertitel von 2013 wurde ihr aberkannt.<ref name="DopUchShkoLys" />
  • Anna Bulgakowa, Russland – Hammerwurf, ursprünglich Platz 5. Sie wurde für zwei Jahre gesperrt, nachdem sie gemeinsam mit vier weiteren betroffenen Sportlern ihren Dopingverstoß zugegeben hatte. Unter anderem ihr hier erzieltes WM-Resultat wurde annulliert.<ref name="DOPING5">Fünf russische Leichtathleten gestehen Doping, eurosport.de, 19. April 2017, abgerufen am 7. Februar 2021</ref>
  • Gulfija Chanafejewa, Russland – Hammerwurf, ursprünglich Platz 11. Sie wurde zusammen mit zwei weiteren russischen Leichtathletinnen bei Nachtests zu den Olympischen Spielen 2012 des Dopings überführt. Die Athletin hatte bereits vorher eine Sperre wegen eines Verstoßes aus dem Jahr 2008 hinnehmen müssen. Unter anderem ihr hier erzieltes WM-Resultat wurde gestrichen.<ref name="DopChana">Die nächsten russischen Dopingfälle. In: Kleine Zeitung, 22. März 2017, abgerufen am 7. Februar 2021</ref>
  • Aksana Mjankowa, Belarus – Hammerwurf, in der Qualifikation ausgeschieden. Sie wurde bei Nachuntersuchungen der Dopingproben von den Olympischen Spielen 2012 positiv auf Turinabol und Oxandrolon getestet. Ihre Goldmedaille von 2012 musste sie zurückgeben, auch ihr Resultat von den Weltmeisterschaften 2013 wurde gestrichen.<ref name="DopMjank">3 Olympic gold medals stripped in latest IOC doping retests, apnews.com, 25. November 2016, abgerufen am 7. Februar 2021</ref>

Im Jahr 2019 wurde ein weiterer Athlet bei einem Nachtest des Dopings überführt und gesperrt:

So gab es bei diesen Weltmeisterschaften insgesamt 41 Dopingfälle. Dabei wurden die beiden Spitzen-Sprinter aus den USA und Jamaika, deren Disqualifikationen bereits im Vorfeld vollzogen worden waren, nicht mitgezählt. Die Gesamtzahl der offiziellen Fälle hatte sich gegenüber den vorangegangenen Weltmeisterschaften in Berlin um 23 verringert. Dennoch war der Wert immer noch sehr hoch, der Dopingsumpf, der die Leichtathletik schwer belastete, war immer noch groß. Den weitaus größten Anteil bzgl. der suspendierten Sportler hatte Russland. So litt die Glaubwürdigkeit einer ganzen Sportart schwer, was auch der zweite McLaren-Report noch einmal maßgeblich unterstreicht.<ref>McLaren Report: Strategie zur Medaillenbeschaffung in Russland. Dopingbericht: 1000 Russen belastet, sport1.de, 9. Dezember 2016, abgerufen am 22. Juli 2017</ref>

Folgende siebzehn Nationen waren von Dopingfällen betroffen:

Land Anzahl
der Fälle
Land Anzahl
der Fälle
Russland 19 Iran 1
Ukraine 03 Kasachstan 1
Marokko 02 Rumänien 1
Trinidad und Tobago 02 Saudi-Arabien 1
Belarus 02 Spanien 1
Afghanistan 01 Tadschikistan 1
Ägypten 01 Türkei 1
Australien 01 Turkmenistan 1
Guatemala 01

Kritik an Homophobie

Wegen der Verabschiedung des russischen Gesetzes zum Verbot von Homo-Propaganda in der Öffentlichkeit gab es bei diesen Weltmeisterschaften internationale Kritik und Proteste von Journalisten, Politikern, LGBT- und Menschenrechtsaktivisten.<ref>Der entmündigte Athlet ist das Ziel. In: Die Zeit, zeit.de, abgerufen am 16. Januar 2021</ref><ref>Gesetz zu Homo-Propaganda in Russland, Staatschefs gegen Olympia-Boykott. In: Die Tageszeitung, taz.de, abgerufen am 16. Januar 2021</ref><ref>Umstrittenes Verbot, Russland bestraft erstmals Ausländer für Homo-Propaganda. In: Süddeutsche Zeitung, sueddeutsche.de, abgerufen am 16. Januar 2021</ref><ref>"Homo-Propaganda verboten". Frankfurter Rundschau, fr.de, abgerufen am 16. Januar 2021</ref><ref>AUSLAND: Niederländische Filmmacher wegen „Homopropaganda“ in Russland vor Gericht, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, uni-muenster.de, abgerufen am 16. Januar 2021</ref><ref>queer.de: Russland beharrt auf Verbot von Homo-"Propaganda", queer.de, abgerufen am 16. Januar 2021</ref><ref>queer.de: Olympia 2014: Boykott, Verlegung oder Protest?, queer.de, abgerufen am 16. Januar 2021</ref><ref>Welt.de: Ein Kuss ist selten nur ein Kuss. In: Die Welt, welt.de, abgerufen am 16. Januar 2021</ref>

Resultate Männer

100 m

Datei:Usain BoltLondon2012.jpg
Usain Bolt – hier in Moskau Sieger über 100 und 200 Meter sowie mit der Sprintstaffel

Finale: 11. August, 21:50 Uhr
Wind: −0,3 m/s

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Doping:
Der in den Vorentscheidungsläufen ausgeschiedene Afghane Massoud Azizi war mit Nandrolon gedopt und wurde disqualifiziert.<ref name="DOPING1" />

200 m

Finale: 17. August, 20:10 Uhr
Wind: ±0,0 m/s

Doping:
Der im Vorlauf ausgeschiedene Australier Joshua Ross erhielt eine zweijährige Sperre, nachdem er drei Dopingtests versäumt hatte. Seine Resultate unter anderem von diesen Weltmeisterschaften über 200 Meter und mit der 4-mal-100-Meter-Staffel, die ihren Vorlauf nicht beendet hatte, wurden gestrichen.<ref name="DopRoss" />

400 m

Datei:LaShawn Merritt Moscow 2013.jpg
LaShawn Merritt – zum zweiten Mal 400-Meter-Einzelweltmeister nach 2009

Finale: 13. August, 21:50 Uhr

800 m

Finale: 13. August, 21:10 Uhr

Doping:
Der zunächst achtplatzierte Abdulaziz Ladan Mohammed aus Saudi-Arabien beging am 9. August 2013 einen Dopingverstoß. Seine im Anschluss erzielten Resultate – unter anderem bei diesen Weltmeisterschaften – wurden annulliert und es folgte eine zweijährige Dopingsperre, die am 23. Mai 2017 begann.<ref name="DopMoham" />

1500 m

Datei:Asbel Kiprop Hengelo 2009-2.jpg
Zweiter WM-Titel in Folge für den Olympiasieger von 2008 Asbel Kiprop

Finale: 18. August, 17:25 Uhr

5000 m

Finale: 16. August, 20:45 Uhr

Hier gab es zwei Dopingfälle:

  • Der im Vorlauf ausgeschiedene Marokkaner Othmane el-Goumri beging am 11. August 2013 einen Dopingverstoß. Seine im Anschluss erzielten Resultate – unter anderem bei diesen Weltmeisterschaften – wurden annulliert und es folgte eine zweijährige Dopingsperre, die am 1. Juli 2016 begann.<ref name="DopGoum" />
  • Dem im Vorlauf ausgeschiedenen Spanier Sergio Sánchez wurde bei einer Kontrolle während der spanischen Leichtathletikmeisterschaften am 28. Juli 2013 der Einsatz von Erythropoetin (EPO) nachgewiesen. Seine anschließend erzielten Resultate wurden annulliert und er wurde vom 25. November 2013 an für zwei Jahre gesperrt.<ref name="DopSanch" />

10.000 m

Datei:10000 m men finish Moscow 2013.jpg
Finale über 10.000 Meter ausgangs der Zielkurve: Galen Rupp (in Rot), Ibrahim Jeilan (grünes Trikot), Mo Farah (ganz rechts)
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Mo Farah Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 27:21,71
2 Ibrahim Jeilan AthiopienDatei:Flag of Ethiopia.svg ETH 27:22,23
3 Paul Kipngetich Tanui KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 27:22,61
4 Galen Rupp Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 27:24,39
5 Abera Kuma AthiopienDatei:Flag of Ethiopia.svg ETH 27:25,27
6 Bedan Karoki KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 27:27,17
7 Kenneth Kipkemoi KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 27:28,50
8 Nguse Amlosom EritreaDatei:Flag of Eritrea.svg ERI 27:29,21

Datum: 10. August, 18:55 Uhr

Marathon

Datei:Men's Marathon (Sokolov, Butter) – 2013 World Championships in Athletics.jpg
Start des Marathonlaufs

Datum: 17. August, 15:30 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Es waren zwei Dopingfälle zu verzeichnen:

  • Der zunächst auf Rang 33 eingelaufene Jeremias Saloj aus Guatemala wurde zeitnah im Anschluss der Weltmeisterschaften des Dopings mit Erythropoetin (EPO) überführt und disqualifiziert.<ref name="DOPING1" />
  • Dem Marokkaner Hafid Chani, der das Rennen nicht beendet hatte, wurde für den 19. März 2010 anhand seines Biologischen Passes die Verwendung einer verbotenen Substanz nachgewiesen, was die Annullierung seiner von da an erzielten Resultate sowie eine vierjährige Sperre, die am 10. März 2019 begann, nach sich zog.<ref name="DopChan" />

110 m Hürden

Datei:Wilson Oliver Shubenkov Moscow 2013.jpg
Die Medaillengewinner im Hürdensprint (v. l. n. r.): Ryan Wilson, David Oliver, Sergei Schubenkow

Finale: 12. August, 21:30 Uhr
Wind: +0,3 m/s

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Erik Balnuweit DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER mit 13,68 s als Fünfter im dritten Vorlauf ausgeschieden

400 m Hürden

Datei:Jehue Gordon Moscow 2013.jpg
Jehue Gordon – Weltmeister mit Weltjahresbestleistung

Finale: 15. August, 21:00 Uhr

3000 m Hindernis

Datei:Ezekiel Kemboi Moscow 2013.jpg
Dritter WM-Titel in Folge für Ezekiel Kemboi, den zweifachen Olympiasieger (2004/2012)

Finale: 15. August, 20:20 Uhr

4 × 100 m Staffel

Platz Land Athleten Zeit (s)
1 JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika Nesta Carter
Kemar Bailey-Cole
Nickel Ashmeade (Finale)
Usain Bolt (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Warren Weir
Oshane Bailey
37,36 WL
2 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Charles Silmon
Mike Rodgers
Rakieem Salaam
Justin Gatlin
37,66
3 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada Gavin Smellie
Aaron Brown
Dontae Richards-Kwok
Justyn Warner
37,92
4 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Lucas Jakubczyk
Sven Knipphals
Julian Reus
Martin Keller
38,04
5 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande Brian Mariano
Churandy Martina
Liemarvin Bonevacia
Hensley Paulina
38,37
6 JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan Yoshihide Kiryu
Kenji Fujimitsu
Kei Takase
Shōta Iizuka
38,39
7 Trinidad und TobagoDatei:Flag of Trinidad and Tobago.svg Trinidad und Tobago Ayodele Taffe (Finale)
Keston Bledman
Rondel Sorrillo
Richard Thompson
im Vorlauf außerdem:
Jamol James
38,57
DSQ Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Adam Gemili (Finale)
Harry Aikines-Aryeetey
James Ellington
Dwain Chambers
im Vorlauf außerdem:
Richard Kilty
IAAF Rule 170.7
Wechselfehler
<ref name="Regel1707"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wettkampfregeln der IAAF, Seite 120 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. September 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.leichtathletik.de (PDF; 7,0 MB), abgerufen am 16. Januar 2021</ref>

Finale: 18. August, 18:40 Uhr

Doping:
Mitglied der australischen Staffel war Joshua Ross. Der Athlet erhielt eine zweijährige Sperre, nachdem er drei Dopingtests versäumt hatte. Seine Resultate unter anderem von diesen Weltmeisterschaften über 200 Meter – hier war Ross im Vorlauf ausgeschieden – und mit der 4-mal-100-Meter-Staffel, die ihren Vorlauf nicht beendet hatte, wurden gestrichen.<ref name="DopRoss" />

4 × 400 m Staffel

Datei:USA 4x400 m Moscow 2013.jpg
Die siegreiche US-Staffel (v. l. n. r.): LaShawn Merritt, Arman Hall, Tony McQuay, David Verburg
Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA David Verburg
Tony McQuay (Finale)
Arman Hall
LaShawn Merritt (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Joshua Mance
James Harris
2:58,71 WL
2 JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika Rusheen McDonald
Edino Steele
Omar Johnson (Finale)
Javon Francis
im Vorlauf außerdem:
Javere Bell
2:59,88
3 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Conrad Williams
Martyn Rooney
Michael Bingham
Nigel Levine (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Jamie Bowie
3:00,88
4 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien Jonathan Borlée
Kevin Borlée
Dylan Borlée
Will Oyowe (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Antoine Gillet
3:01,02
5 Trinidad und TobagoDatei:Flag of Trinidad and Tobago.svg Trinidad und Tobago Renny Quow
Lalonde Gordon
Jehue Gordon (Finale)
Jarrin Solomon
im Vorlauf außerdem:
Deon Lendore
3:01,74
6 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien Pedro Luiz de Oliveira
Wagner Cardoso
Anderson Henriques
Hugo de Sousa
3:02,19
7 AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien Steven Solomon
Craig Burns
Alexander Beck
Tristan Thomas
3:02,26
DOP RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland Maxim Dyldin
Lew Mossin
Sergei Petuchow
Wladimir Krasnow
2:59,90

Finale: 16. August, 21:30 Uhr

Doping:
Die zunächst drittplatzierte russische Staffel wurde wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen ihres Startläufers Maxim Dyldin disqualifiziert, Der Sportler hatte einen Dopingtest versäumt und wurde vom Internationalen Sportgerichtshof CAS vom 6. Januar 2017 an für vier Jahre gesperrt. Seine mit der russischen 4-mal-400-Meter-Staffel gewonnenen Medaillen bei den Europameisterschaften 2010 und diesen Weltmeisterschaften wurden ihm aberkannt.<ref name="DopDyld" />

20 km Gehen

Datum: 11. August, 17:00 Uhr

Hier gab es zwei Dopingfälle:

  • Am 22. März 2019 stellte sich heraus, dass auch diese Disziplin von einem Dopingfall betroffen war. Der ursprünglich als Weltmeister geehrte Russe Alexandr Iwanow musste seine Goldmedaille wieder abgeben, nachdem ihm laut russischem Leichtathletikverband Abweichungen im Blut nachgewiesen worden waren. Alle seine Resultate zwischen Juli 2012 und August 2015 wurden annulliert, darunter seine EM-Silbermedaille von 2014. Außerdem wurde er rückwirkend ab 2. Mai 2017 für drei Jahre gesperrt.<ref name="DopIwano" />
  • Der zunächst auf Platz 52 geführte Iraner Ebrahim Rahimian hatte mit Erythropoetin (EPO) gedopt und wurde disqualifiziert.<ref name="DOPING1" />

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

50 km Gehen

Datei:Robert Heffernan by Augustas Didzgalvis.jpg
Weltmeister Robert Heffernan im Ziel mit neuer Weltjahresbestleistung

Datum: 14. August, 8:30 Uhr

Doping:
Der zunächst zweitplatzierte Russe Michail Ryschow wurde zusammen mit fünf weiteren Landsleuten über seinen Biologischen Pass bei Trainingskontrollen des Dopings überführt. Er erhielt eine Sperre von vier Jahren bis zum 14. Juli 2019.<ref name="DopRysch1" /><ref name="DopRysch2" /><ref name="DopRysch3" />

Hochsprung

Datei:Bohdan Bondarenko Moscow 2013.jpg
Weltmeister Bohdan Bondarenko verbesserte den WM-Rekord um einen Zentimeter auf 2,41 m

Finale: 15. August, 19:00 Uhr

Doping:
Der zunächst viertplatzierte Russe Iwan Uchow wurde wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS für vier Jahre gesperrt. Seine zwischen dem 16. Juli 2012 und dem 31. Dezember 2015 erzielten Resultate wurden annulliert.<ref name="DopUchShkoLys" />

Stabhochsprung

Datei:Raphael Holzdeppe Ostrava 2011.jpg
WM-Titel für Raphael Holzdeppe

Finale: 12. August, 19:00 Uhr

Weitsprung

Datei:Aleksandr Menkov Moscow 2013.jpg
Alexander Menkow – Weltmeister mit Weltjahresbestleistung und russischem Landesrekord

Finale: 16. August, 16:45 Uhr

Dreisprung

Finale: 18. August, 16:45 Uhr

Kugelstoßen

Datei:David Storl Istanbul 2012.jpg
Erneuter Erfolg für Titelverteidiger David Storl

Finale: 16. August, 20:10 Uhr

Doping:
Der in der Qualifikation ausgeschiedene Russe Soslan Zirichow wurde für zwei Jahre gesperrt, nachdem er seinen Dopingverstoß zugegeben hatte. Sein WM-Resultat von 2013 wurde gestrichen.<ref name="DopTsiri" />

Diskuswurf

Datei:Robert Harting Daegu 2011.jpg
Dritter WM-Titel für den aktuellen Olympiasieger und amtierenden Europameister Robert Harting

Finale: 13. August, 19:00 Uhr

Hammerwurf

Finale: 12. August, 20:30 Uhr

Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:
Markus Esser DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER, Platz 9 mit 76,25 m

Hier gab es drei Dopingfälle:

  • Dilschod Nasarow Tadschikistan, zunächst Fünfter. Ihm wurde bei einem Nachtest im Jahr 2019 der Einsatz eines verbotenen anabolen Steroids nachgewiesen. Alle seine zwischen dem 29. August 2011 und 29. August 2013 erzielten Resultate wurden ihm aberkannt. Außerdem erhielt er eine am 24. September 2019 beginnende zweijährige Sperre.<ref name="DopNasar" />
  • Pavel Kryvitski, Belarus, in der Qualifikation ausgeschieden. Er wurde positiv auf ein verbotenes Wachstumshormon getestet. Dies wurde mit einer Sperre von vier Jahren bis zum 10. Juni 2019 und der Streichung unter anderem seines Resultats von diesen Weltmeisterschaften geahndet.<ref name="DopKryv" />
  • Hassan Mohamed Mahmoud, Ägypten, in der Qualifikation ausgeschieden. Er wurde am 31. Juli 2013 positiv getestet und erhielt eine Sperre von diesem Datum an bis zum 18. April 2016. Sein Resultat von diesen Weltmeisterschaften wurde gestrichen.<ref name="DopMahm" />

Speerwurf

Datei:Vítězslav Veselý 2010 Arena Games.jpg
Vítězslav Veselý siegte mit einem Vorsprung von zehn Zentimetern

Finale: 17. August, 18:35 Uhr

Doping:
Der ursprünglich fünftplatzierte Ukrainer Roman Awramenko wurde wegen Dopingvergehens mittels Oral-Turinabol disqualifiziert.<ref name="DOPING1" />

Zehnkampf

Datei:2013 IAAF World Championships in Moscow Men Decathlon after finish 1500 m.JPG
Die Athleten nach dem Wettkampf

Datum: 10./11. August

Weiterer Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:
Pascal Behrenbruch DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER, Platz 11 mit 8316 Punkten

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Resultate Frauen

100 m

Datei:Shelly-Ann Fraser-Pryce Moscow 2013 cropped.jpg
Weltmeisterin über 100 und 200 Meter: Shelly-Ann Fraser-Pryce, zweifache Olympiasiegerin (2008/2012) und Weltmeisterin von 2009

Finale: 12. August, 21:50 Uhr
Wind: −0,3 m/s

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

200 m

Finale: 16. August, 21:15 Uhr
Wind: −0,3 m/s

Hier gab es zwei Dopingfälle:

  • Die im Halbfinale ausgeschiedene Ukrainerin Jelysaweta Bryshina war eine der ersten positiv getesteten Sportler dieser Weltmeisterschaften. Sie hatte mit dem Steroid Drostanolon gedopt und wurde disqualifiziert. Auch Bryshinas Resultat mit der 4-mal-100-Meter-Staffel (im Vorlauf ausgeschieden) wurde annulliert. Außerdem gab es für sie eine Sperre bis Ende August 2015.<ref name="DopBrysh" />
  • Die im Vorlauf ausgeschiedene Ýelena Rýabowa aus Turkmenistan gehörte zu den ersten sieben gleich nach Abschluss dieser Weltmeisterschaften ertappten Dopingsündern. Sie war mit einem Steroid gedopt und wurde disqualifiziert.<ref name="DOPING1" />

400 m

Datei:2013 World Championships in Athletics (August, 12) - Christine Ohuruogu.JPG
Christine Ohuruogu feierte ihren zweiten WM-Sieg nach 2007 und dem Olympiasieg 2008

Finale: 12. August, 21:15 Uhr

Doping:
Antonina Kriwoschapka (Russland) wurde ihre Bronzemedaille aberkannt, nachdem sie gemeinsam mit vier weiteren betroffenen Sportlern ihren Dopingverstoß zugegeben hatte. Auch ihre mit der 4-mal-400-Meter-Staffel erlaufene Goldmedaille musste sie zurückgeben. Außerdem wurde sie mit einer zweijährigen Sperre belegt.<ref name="DOPING2" />

800 m

Finale: 18. August, 17:50 Uhr

Die Russin Marija Sawinowa, ursprünglich Silbermedaillengewinnerin, wurde vom Internationalen Sportgerichtshof CAS wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen mit einer Sperre von vier Jahren belegt. Vorausgegangen war eine Initiative der IAAF. Alle ihre vom 26. Juli 2010 bis 19. August 2013 erzielten Resultate wurden gestrichen.<ref name="DopSawin" />

1500 m

Datei:Abeba Aregawi Moscow 2013.jpg
Weltmeisterin Abeba Aregawi

Finale: 15. August, 21:20 Uhr

Hier gab es zwei Dopingfälle:

  • Die zunächst sechstplatzierte russische Läuferin Jekaterina Scharmina wurde aufgrund von Anomalien in ihrem Blutbild vom 7. Dezember 2015 an für drei Jahre gesperrt. Unter anderem ihr Resultat von diesen Weltmeisterschaften wurde gestrichen.<ref name="DopScharm" />
  • Die vom 14. Juli bis 16. August 2014 erzielten Resultate der im Halbfinale ausgeschiedenen Swetlana Podosjonowa, spätere Swetlana Karamaschewa, ebenfalls aus Russland, wurden wegen Auffälligkeiten in ihrem Biologischen Pass annulliert.<ref name="DopPodos" />

5000 m

Datei:5000m women final Moscow 2013.jpg
Ein noch dicht gedrängtes Feld im 5000-Meter-Finale

Finale: 17. August, 18:55 Uhr

10.000 m

Datum: 10. August, 21:05 Uhr

Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:
Sabrina Mockenhaupt DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER, DNF

Marathon

Datei:Edna Kiplagat Moscow 2013.jpg
Edna Kiplagat nach ihrem Sieg im Marathonlauf

Datum: 10. August, 14:00 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Doping:
Die von 2011 bis 2013 erzielten Resultate der Türkin Ümmü Kiraz, die das Rennen nicht beendet hatte, wurden aufgrund von irregulären Blutwerten in ihrem Biologischen Pass durch die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) annulliert. Darüber hinaus wurde Ümmü Kiraz mit einer Sperre von zweieinhalb Jahren belegt.

100 m Hürden

Finale: 17. August, 19:50 Uhr
Wind: −0,6 m/s

Doping:
Die ursprünglich achtplatzierte Russin Julija Kondakowa wurde zusammen mit elf weiteren Sportlern bei Nachtests von den Olympischen Spielen 2012 des Dopingmissbrauchs überführt. Ihre seitdem erzielten Resultate wurden annulliert und sie wurde beginnend mit dem 1. Februar 2019 für vier Jahre gesperrt.<ref name="DopKonda" />

400 m Hürden

Finale: 15. August, 20:45 Uhr

Doping:
Die im Zeitraum vom 26. Juni 2012 bis 26. Juni 2014 erzielten Resultate der ursprünglich viertplatzierten Ukrainerin Hanna Titimez wurden aufgrund von Dopingvergehen im Jahr 2017 offiziell gestrichen. Außerdem wurde sie vom 3. April 2017 bis zum 2. April 2019 gesperrt.<ref name="DopTiti" />

3000 m Hindernis

Datei:Milcah Cheiywa 2010-06-04 Bislett Games 062.jpg
Gold für Milcah Chemos Cheywa nach WM-Silber 2009 und 2011

Finale: 13. August, 21:25 Uhr

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

4 × 100 m Staffel

Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika Carrie Russell
Kerron Stewart
Schillonie Calvert
Shelly-Ann Fraser-Pryce (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Sheri-Ann Brooks
41,29 CR
2 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Jeneba Tarmoh
Alexandria Anderson
English Gardner
Octavious Freeman
42,75
3 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Dina Asher-Smith
Ashleigh Nelson
Annabelle Lewis
Hayley Jones
42,87
4 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Yasmin Kwadwo
Inna Weit
Tatjana Pinto
Verena Sailer
42,90
5 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland Olga Belkina
Natalja Russakowa
Jelisaweta Sawlinis
Jelena Bolsun
42,93
6 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada Crystal Emmanuel
Kimberly Hyacinthe
Shai-Anne Davis
Khamica Bingham
43,28
DNF BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien Evelyn dos Santos
Ana Cláudia Silva
Franciela Krasucki
Vanda Gomes (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Rosângela Santos
DSQ FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Céline Distel-Bonnet
Ayodelé Ikuesan
Myriam Soumaré
Stella Akakpo
IAAF Rule 170.7
Wechselfehler
<ref name="Regel1707" />

Finale: 18. August, 18:10 Uhr

Doping:
Das Resultat der im Vorlauf ausgeschiedenen Staffel aus der Ukraine wurde annulliert, nachdem deren Mitglied Jelysaweta Brysgina positiv auf das Steroid Drostanolon getestet worden war. Auch Brysginas Ergebnis über 200 Meter (im Halbfinale ausgeschieden) wurde gestrichen und die Athletin bis Ende August 2015 gesperrt.

4 × 400 m Staffel

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Jessica Beard
Natasha Hastings (Finale)
Ashley Spencer
Francena McCorory
im Vorlauf außerdem:
Joanna Atkins
3:20,41
2 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Eilidh Child
Shana Cox
Margaret Adeoye
Christine Ohuruogu
3:22,61
3 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Marie Gayot
Lénora Guion-Firmin (Finale)
Muriel Hurtis
Floria Gueï
im Vorlauf außerdem:
Phara Anacharsis
3:24,21
4 UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine Daryna Prystupa
Olha Ljachowa (Finale)
Alina Lohwynenko
Natalija Pyhyda
im Vorlauf außerdem:
Olha Semljak
3:27,38
5 NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Nigeria Omolara Omotoso
Patience Okon George
Bukola Abogunloko
Regina George
3:27,57
6 RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien Adelina Pastor
Mirela Lavric (Finale)
Sanda Belgyan
Bianca Răzor
im Vorlauf außerdem:
Alina Panainte
3:28,40
DSQ ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien Chiara Bazzoni
Marta Milani
Maria Enrica Spacca (Finale)
Libania Grenot
im Vorlauf außerdem:
Maria Benedicta Chigbolu
IAAF Rule 170.6
Stabverlust
<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wettkampfregeln der IAAF, Seite 119 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. September 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.leichtathletik.de (PDF; 7,0 MB), abgerufen am 3. Februar 2021</ref>
DOP RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland Julija Guschtschina
Tatjana Firowa
Xenija Ryschowa
Antonina Kriwoschapka (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Natalja Antjuch
3:20,19

Finale: 17. August, 19:30 Uhr

Doping:
Die zunächst siegreiche russische Staffel wurde aufgrund nachgewiesenen Dopingvergehens ihrer Schlussläuferin Antonina Kriwoschapka nachträglich disqualifiziert. Die Athletin hatte gemeinsam mit vier weiteren betroffenen Sportlern ihren Dopingverstoß zugegeben und musste auch ihre über 400 Meter errungene Bronzemedaille zurückgeben.<ref name="DOPING2" />

20 km Gehen

Datei:20kmWalk.jpg
Die 20-km-Geherinnen unterwegs auf ihrer Strecke

Datum: 13. August, 9:35 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Dieser Wettbewerb war mit mehreren Dopingfällen belastet:

Hochsprung

Datei:BrigettaBarrettLondon2012.jpg
Brigetta Barrett – 2012 Olympiasilber und nun WM-Gold

Finale: 17. August, 18:00 Uhr

Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:
Marie-Laurence Jungfleisch DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER, Platz 13 (NM)

Doping:
Die ursprüngliche Siegerin Swetlana Schkolina aus Russland wurde wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS für vier Jahre gesperrt. Ihre olympische Bronzemedaille von 2012 und ihre WM-Goldmedaille von 2013 musste sie zurückgeben.<ref name="DopUchShkoLys" />

Stabhochsprung

Datei:Yelena Isinbayeva by Augustas Didzgalvis.jpg
Dritter WM-Titel für Jelena Issinbajewa

Finale: 13. August, 19:35 Uhr

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Weitsprung

Datei:Brittney Reese (2013 World Championships in Athletics) 01.jpg
Dritter WM-Titel in Folge für die aktuelle Olympiasiegerin Brittney Reese

Finale: 11. August, 19:00 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Doping:
Die russische Weitspringerin Olga Kutscherenko, ursprünglich auf dem fünften Platz, wurde wegen ihres Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen von der russischen Antidoping-Agentur RUSADA sanktioniert in Form einer zweijährigen Sperre sowie Aberkennung ihrer vom 28. August 2011 bis 28. August 2013 erzielten Resultate.<ref name="DopKutsch" />

Dreisprung

Datei:2013 World Championships in Athletics (August, 15) – Ekaterina Koneva (RUS) and Olha Saladuha (UKR) and Caterine Ibargüen (COL).JPG
Die Medaillengewinnerinnen im Dreisprung (v. l. n. r.): Jekaterina Konewa, Olha Saladucha, Caterine Ibargüen

Finale: 15. August, 19:40 Uhr

Doping:
Die zunächst siebtplatzierte Russin Anna Pjatych wurde wegen Einsatzes des leistungssteigernden Mittels Turinabol mit einer Sperre von vier Jahren belegt, die am 15. Dezember 2016 begann. Ihre vom 6. Juli 2013 bis 15. Dezember 2016 erzielten Resultate sowie ihr vierter Rang von den Weltmeisterschaften 2007 wurden annulliert.<ref name="DopPjat" />

Kugelstoßen

Finale: 12. August, 20:25 Uhr

Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:
Josephine Terlecki DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER, mit 17,87 m in der Qualifikation ausgeschieden

Doping:
Die russische Kugelstoßerin Jewgenija Kolodko, ursprünglich auf dem fünften Platz, wurde für zwei Jahre gesperrt, nachdem sie gemeinsam mit vier weiteren betroffenen Sportlern ihren Dopingverstoß zugegeben hatte. Unter anderem ihr hier erzieltes WM-Resultat wurde annulliert.<ref name="DOPING2" />

Diskuswurf

Datei:Sandra Perkovic 2015.jpg
Weltmeisterin Sandra Perković, aktuelle Olympiasiegerin und zweifache Europameisterin (2010/2012)

Finale: 11. August, 20:15 Uhr

Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:
Julia Fischer DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER, mit 60,09 m in der Qualifikation ausgeschieden

Doping:
Disqualifiziert wurde die in der Qualifikation ausgeschiedene Russin Wera Ganejewa. Sie wurde außerdem für zwei Jahre gesperrt, nachdem sie gemeinsam mit vier weiteren betroffenen Sportlern ihren Dopingverstoß zugegeben hatte.<ref name="DOPING2" />

Hammerwurf

Finale: 14. August, 19:00 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Hier gab es vier Dopingfälle:

  • Die ursprüngliche Siegerin Tatjana Lyssenko aus Russland wurde als Mehrfachtäterin durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS für acht Jahre gesperrt. Ihr Weltmeistertitel von 2013 wurde ihr aberkannt.<ref name="DopUchShkoLys" />
  • Die zunächst fünftplatzierte russische Werferin Anna Bulgakowa wurde für zwei Jahre gesperrt, nachdem sie gemeinsam mit vier weiteren betroffenen Sportlern ihren Dopingverstoß zugegeben hatte. Unter anderem ihr hier erzieltes WM-Resultat wurde annulliert.<ref name="DOPING5" />
  • Die ursprünglich elftplatzierte Gulfija Chanafejewa, ebenfalls aus Russland, wurde zusammen mit zwei weiteren russischen Leichtathletinnen bei Nachtests zu den Olympischen Spielen 2012 des Dopings überführt. Die Athletin hatte bereits vorher eine Sperre wegen eines Verstoßes aus dem Jahr 2008 hinnehmen müssen. Unter anderem ihr hier erzieltes WM-Resultat wurde gestrichen.<ref name="DopChana" />
  • Die in der Qualifikation ausgeschiedene Belarussin Aksana Mjankowa wurde bei Nachuntersuchungen der Dopingproben von den Olympischen Spielen 2012 positiv auf Turinabol und Oxandrolon getestet. Ihre Goldmedaille von 2012 musste sie zurückgeben, auch ihr Resultat von den Weltmeisterschaften 2013 wurde gestrichen.<ref name="DopMjank" />

Speerwurf

Datei:20150726 1723 DM Leichtathletik Frauen Speerwurf 1480.jpg

Finale: 18. August, 16:00 Uhr

Siebenkampf

Datum: 12./13. August

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Weblinks

Commons: Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2013 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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