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Leichtathletik-Europameisterschaften 2012

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21. Leichtathletik-Europameisterschaften
Logo der 21. Leichtathletik-Europameisterschaften
Logo der 21. Leichtathletik-Europameisterschaften
Das Olympiastadion Helsinki im Jahr 2005
Das Olympiastadion Helsinki im Jahr 2005
Das Olympiastadion Helsinki im Jahr 2005
Stadt FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Helsinki, Finnland
Stadion Olympiastadion Helsinki
Teilnehmende Länder 50
Teilnehmende Athleten 1342
Wettbewerbe 42 (Männer: 21 / Frauen: 21)
Eröffnung 27. Juni 2012
Schlusstag 1. Juli 2012
Eröffnet durch Jussi Pajunen
(Oberbürgermeister von Helsinki)
Chronik
Barcelona 2010 Zürich 2014
Medaillenspiegel (Endstand nach 42 Entscheidungen)
Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
01 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 6 7 5 180
02 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 6 3 5 140
03 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 4 4 5 130
04 UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine 4 3 6 130
05 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien 4 2 2 80
06 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 3 1 1 50
07 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande 2 3 1 60
08 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Türkei 2 1 1 40
09 BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien 2 1 0 30
10 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 1 1 2 40
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien 1 1 2 40
Vollständiger Medaillenspiegel

Die 21. Leichtathletik-Europameisterschaften wurden vom 27. Juni bis zum 1. Juli 2012 zum dritten Mal nach 1971 und 1994 in der finnischen Hauptstadt Helsinki ausgetragen. Die fünftägigen Wettkämpfe (Mittwoch bis Sonntag) fanden im Olympiastadion statt, das 1952 Austragungsort der Olympischen Spiele war. Auch die ersten Leichtathletik-Weltmeisterschaften im Jahr 1983 sowie die zehnten im Jahr 2005 waren in dem Stadion ausgetragen worden.

Europameisterschaften im Jahr von Olympischen Sommerspielen

Zum ersten Mal wurden die Europameisterschaften in einem Jahr mit Olympischen Sommerspielen veranstaltet. Die Europameisterschaften waren deshalb bereits im Juni terminiert und fanden etwa fünf Wochen vor den Spielen statt. Das Hauptereignis für die Spitzensportler in diesem Jahr waren die Olympischen Spiele. Von Ausnahmen abgesehen richteten die Athleten ihre Saisonplanung auf diesen Hauptschwerpunkt aus. Die Europameisterschaften standen nicht als der zentrale Mittelpunkt einer Saison im Fokus wie in sonstigen Jahren. Auch in der Folge wurde der bisherige vierjährige auf einen zweijährigen Rhythmus umgestellt, sodass von 2012 an jede zweite Austragung von Europameisterschaften mit der Austragung der Olympischen Sommerspiele im selben Jahr zusammenfällt. In diesen Jahren hatten und haben die Europameisterschaften dennoch nach wie vor einen hohen Stellenwert, vor allem für die Sportler in Disziplinen, in denen Athleten aus anderen Kontinenten die Szene dominieren, zum Beispiel in den Sprints und Langstrecken. Allerdings müssen auch bezüglich der Angebote von Disziplinen und der Teilnahme von Spitzenathleten gewisse Einbußen hingenommen werden. So fallen die Straßenwettbewerbe im Gehen und dem Marathonlauf ganz weg, einige herausragende Sportler verzichten zugunsten der Olympischen Spiele auf die Teilnahme bei Europameisterschaften, das Leistungsniveau ist insgesamt nicht ganz so hoch wie in Jahren ohne Spiele.

Teilnehmer

1342 Athleten (738 Männer und 604 Frauen) aus allen fünfzig Mitgliedsstaaten des Europäischen Leichtathletikverbands (EAA) waren gemeldet, darunter auch aus Deutschland, Liechtenstein, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Im Vergleich zu den Europameisterschaften 2010 traten damit 28 Athleten weniger an. Diese Zurückhaltung war vor allem in den in diesem Jahr nahe bevorstehenden Olympischen Spielen begründet.

Fernsehübertragungen

In Deutschland wurden die Titelkämpfe abwechselnd von ARD und ZDF übertragen.<ref>Leichtathletik-EM 2012 Live im Fernsehen, autonews-123.de, abgerufen am 6. März 2023</ref><ref>Leichtathletik-EM 2012 live im ZDF, autonews-123.de, abgerufen am 6. März 2023</ref> Der TV-Sender Eurosport zeigte fast alle Wettkämpfe live im Fernsehen. In der Schweiz waren die Wettkämpfe im TV-Sender SF zwei zu sehen.

Doping

Im Rahmen der Kontrollen und vor allem Nachkontrollen wurden im Lauf der nächsten Jahre folgende 27 Dopingfälle bei diesen Europameisterschaften aufgedeckt:

Einige Besonderheiten fallen dabei ins Auge:

  • In 22 Fällen handelte es sich um Frauen, fünfmal waren Männer betroffen.
  • Die 27 Dopingsünder verteilten sich auf neun Nationen. Jeweils sieben Sportler kamen aus Russland, der Türkei und der Ukraine. Darüber hinaus wurden ein Franzose, ein Grieche, eine Moldawierin, ein Portugiese, eine Spanierin und ein Ungar disqualifiziert.
  • Ein Wettbewerb, der 1500-Meter-Lauf der Frauen, war mit sechs Dopingfällen ganz besonders betroffen. Hier wurden die ersten Vier und darüber hinaus auch die Achte sowie eine im Vorlauf ausgeschiedene Läuferin disqualifiziert, die nächstplatzierten Läuferinnen rückten in den Platzierungen entsprechend nach.

Wettbewerbe

Bei den Europameisterschaften 2012 wurden keine Entscheidungen im Marathonlauf und im Gehen ausgetragen. Im Vergleich zu den vorherigen Europameisterschaften fanden damit fünf Wettbewerbe weniger statt. Der Grund lag hier in den wenige Wochen später stattfindenden Olympischen Spielen, durch die für Spitzenathleten bei einer Entscheidung für beide Großveranstaltungen ein Doppelstart zustande gekommen wäre. In diesen Ausdauerdisziplinen wäre einen Leistungsabfall bei den Olympischen Spielen die Konsequenz gewesen, ein Doppelstart wäre nicht in Frage gekommen.

Sportliche Leistungen

In der Medaillenwertung hatten mit Deutschland und Frankreich zwei Nationen je sechs EM-Titel auf ihrem Konto. Das deutsche Team hatte darüber hinaus sieben Silber- und fünf Bronzemedaillen gesammelt, gegenüber drei silbernen und fünf bronzenen bei Frankreich. Damit lag Deutschland in der Medaillenwertung diesmal ganz vorn. Russland, die Ukraine und Großbritannien hatten jeweils vier Europameister in ihren Reihen, wobei Russland bei der Zahl der Silbermedaillen vor der Ukraine und Großbritannien lag. Dahinter folgte Tschechien, das drei Sieger stellte. Polen und Bulgarien hatten je zwei Goldmedaillen auf ihrem Konto, die Türkei hatte darüber hinaus eine Silber- und eine Bronzemedaille gesammelt. Bulgarien lag mit einer Silbermedaille ohne weiteres Edelmetall knapp dahinter.

Folgende Rekorde / Bestleistungen wurden neu aufgestellt:

  • dreizehn Landesrekorde in neun Disziplinen
  • zwei Weltjahresbestleistungen in zwei Disziplinen

Bei den einzelnen Sportlern sind besonders folgende Leistungen zu nennen.

Legende

Kurze Übersicht zur Bedeutung der Symbolik – so üblicherweise auch in sonstigen Veröffentlichungen verwendet:

NR Nationaler Rekord
NUR23 Nationaler U23-Rekord
WL Weltjahresbestleistung
DNF Wettkampf nicht beendet (did not finish)
DSQ disqualifiziert
DNS nicht am Start (did not start)
DOP wegen Dopingvergehens disqualifiziert
IWR Internationale Wettkampfregeln
TR Technische Regeln
w Rückenwindunterstützung über dem erlaubten Limit von 2,0 m/s

Resultate Männer

100 m

Datei:Christophe Lemaitre Helsinki 2012.jpg
Favorit Christophe Lemaitre setzte sich gegen starke Konkurrenz durch und wurde wie schon 2010 Sprinteuropameister
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Christophe Lemaitre FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 0010,09
2 Jimmy Vicaut FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 0010,12
3 Jaysuma Saidy Ndure NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 0010,17
4 Harry Aikines-Aryeetey Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 0010,31
5 Serhij Smelyk UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 0010,34
DNF Ronalds Arājs LettlandDatei:Flag of Latvia.svg LAT
Rytis Sakalauskas LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg LTU IWR 162, TR16.5.3 – Startabbruch<ref name="Reg144"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internationale Wettkampfregeln (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. September 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.leichtathletik.de (PDF; 7,1 MB), S. 88f, leichtathletik.de, abgerufen am 6. März 2023</ref>
DSQ Simone Collio ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA IWR 162, TR16.6 – Fehlstart<ref name="Reg162T166"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internationale Wettkampfregeln -IWR- Ausgabe 2022-2023 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. September 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.leichtathletik.de (PDF; 7,1 MB), S. 89, leichtathletik.de, abgerufen am 6. März 2023</ref>

Finale: 28. Juni, 19:45 Uhr

Wind: −0,7 m/s

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Im Halbfinale (27. Juni) ausgeschieden:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Lucas Jakubczyk – Lauf 3, Platz 4 in 10,32 s
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Julian Reus – Lauf 2, Platz 4 in 10,44 s
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Reto Amaru Schenkel, – Lauf 2, Platz 5 in 10,48 s
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Rolf Fongué – Lauf 1, Platz 7 in 10,50 s

Weitere:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Tobias UngerDNS

200 m

Datei:Churandy Martina Helsinki 2012.jpg
Europameister Churandy Martina
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Churandy Martina NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 20,42
2 Patrick van Luijk NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 20,87
3 Daniel Talbot Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 20,95
4 Jonathan Borlée BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg BEL 20,99
5 Nil de Oliveira SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 21,11
6 Christopher Clarke Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 21,26
7 Diego Marani ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 21,26
8 Paul Hession IrlandDatei:Flag of Ireland.svg IRL 21,27

Finale: 30. Juni, 22:20 Uhr

Wind: −0,9 m/s

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern

Im Halbfinale (29. Juni) ausgeschieden:
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Alex Wilson (Leichtathlet, 1990) – Lauf 3, Platz 3 in 20,87 s
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Sebastian Ernst (Leichtathlet) – Lauf 2, Platz 5 in 20,91 s
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Sven Knipphals – Lauf 1, Platz 4 in 20,92 s
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Reto Amaru Schenkel – Lauf 3, Platz 6 in 21,05 s

Im Vorlauf (29. Juni) ausgeschieden:
LiechtensteinDatei:Flag of Liechtenstein.svg Fabian Haldner – Lauf 3, Platz 4 in 23,32 s

400 m

Datei:Pavel Maslák Ostrava 2011.jpg
Pavel Maslák, Sieger über 400 Meter
Platz Athlet Land Zeit
1 Pavel Maslák TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 45,24 s
2 Marcell Deák Nagy UngarnDatei:Flag of Hungary.svg HUN 45,52 s
3 Yannick Fonsat FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 45,82 s
4 Donald Sanford IsraelDatei:Flag of Israel.svg ISR 45,91 s
5 Richard Buck Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 45,92 s
6 Brian Gregan IrlandDatei:Flag of Ireland.svg IRL 46,04 s
7 Marcin Marciniszyn PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 46,46 s
8 Marco Vistalli ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 4:04,20 min

Finale: 29. Juni, 21:25 Uhr

Der Italiener Marco Vistalli brach seinen Lauf vermutlich wegen eines Krampfs ab, setzte sein Rennen jedoch gehend fort und erreichte das Ziel nach mehr als vier Minuten.

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Im Halbfinale (28. Juni) ausgeschieden:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Eric Krüger – Lauf 3, Platz 5 in 46,68 s

Im Vorlauf (27. Juni) ausgeschieden:
LiechtensteinDatei:Flag of Liechtenstein.svg Fabian Haldner – Lauf 5, Platz 7 in 50,77 s

800 m

Datei:Yuriy Borzakovskiy Helsinki 2012.jpg
Die Führenden im 800-Meter-Finale: Antonio Manuel Reina (rechts) und der spätere Sieger Juri Borsakowski
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Juri Borsakowski RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 1:48,61
2 Andreas Bube DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg DEN 1:48,69
3 Pierre-Ambroise Bosse FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 1:48,83
4 Antonio Manuel Reina SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 1:48,98
5 Jakub Holuša TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 1:48,99
6 Robert Lathouwers NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 1:49,22
7 Jozef Repčík SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg SVK 1:49,42
8 Thomas Roth NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 1:49,54

Finale: 29. Juni, 19:40 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Im Halbfinale (28. Juni) ausgeschieden:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Sebastian Keiner – Lauf 1, Platz 5 in 1:46,91 min
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Sören Ludolph – Lauf 2, Platz 5 in 1:48,06 min

Im Vorlauf (27. Juni) ausgeschieden:
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Raphael Pallitsch – Lauf 5, Platz 6 in 1:48,84 min
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Andreas Rapatz – Lauf 2, Platz 7 in 1:51,79 min
LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Charel Grethen – Lauf 1, Platz 5 in 1:53,22 min

1500 m

Datei:Henrik front.jpg
Europameister Henrik Ingebrigtsen – er war als erster der Ingebrigtsen-Brüder international erfolgreich
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Henrik Ingebrigtsen NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 3:46,20
2 Florian Carvalho FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 3:46,33
3 David Bustos SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 3:46,45
4 Hélio Gomes PortugalDatei:Flag of Portugal.svg POR 3:46,50
5 Bartosz Nowicki PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 3:46,69
6 İlham Tanui Özbilen TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg TUR 3:46,85
7 Dmitrijs Jurkevičs LettlandDatei:Flag of Latvia.svg LAT 3:47,36
8 Goran Nava SerbienDatei:Flag of Serbia.svg SRB 3:47,74

Finale: 1. Juli, 18:50 Uhr

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern – es gab keine Vorläufe:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Philipp Pflieger – Platz 15 in 13:51,23 min
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Brenton Rowe – Platz 17 in 13:51,58 min
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Philipp Bandi – Platz 22 in 14:07,48 min

5000 m

Datei:5000 m final Helsinki 2012.jpg
Mo Farah – in der Schlussphase über 5000 m bereits vorn, neben ihm Hayle İbrahimov, zweite Reihe dahinter Yohan Durand (links) und Polat Kemboi Arıkan, dritte Reihe rechts: Arne Gabius


Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Mohamed Farah Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 13:29,91
2 Arne Gabius DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 13:31,83
3 Polat Kemboi Arıkan TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg TUR 13:32,63
4 Yohan Durand FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 13:32,65
5 Daniele Meucci ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 13:32,69
6 Hayle İbrahimov AserbaidschanDatei:Flag of Azerbaijan.svg AZE 13:36,05
7 Dennis Licht NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 13:37,99
8 Bashir Abdi BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg BEL 13:39,01

Datum: 27. Juni, 19:40 Uhr

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern – es gab keine Vorläufe:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Philipp Pflieger – Platz 15 in 13:51,23 min
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Brenton Rowe – Platz 17 in 13:51,58 min
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Philipp Bandi – Platz 22 in 14:07,48 min

10.000 m

Datei:Meucci bis 10000 helsinki 2012.jpg
Dichtgedrängte Spitzengruppe über 10.000 m
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Polat Kemboi Arıkan TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg TUR 28:22,27
2 Daniele Meucci ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 28:22,73
3 Jewgeni Rybakow RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 28:22,95
4 Bashir Abdi BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg BEL 28:23,72
5 Carles Castillejo SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 28:24,51
6 Ayad Lamdassem SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 28:26,46
7 Khalid Choukoud NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 28:26,82
8 Rui Pedro Silva PortugalDatei:Flag of Portugal.svg POR 28:31,16

Datum: 30. Juni, 21:00 Uhr

Keine Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern

In diesem Wettbewerb gab es einen Dopingfall:
Der Portugiese José Rocha, der das Rennen vorzeitig beendet hatte, wurde am 11. Dezember 2012 des Verstoßes gegen die Dopingbestimmungen überführt und für zwei Jahre gesperrt. Sein Resultat bei den Europameisterschaften wurde annulliert.<ref name="DopRoch" />

110 m Hürden

Datei:Sergey Shubenkov Zurich 2014.jpg
Europameister Sergei Schubenkow – er durfte in der Folge noch zahlreiche weitere Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften feiern
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Sergei Schubenkow RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 13,16
2 Garfield Darien FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 13,20
3 Artur Noga PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 13,27
4 Alexander John DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 13,38
5 Emanuele Abate ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 13,43
6 Gregory Sedoc NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 13,45
7 Philip Nossmy SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 13,59
8 Konstandinos Douvalidis GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg GRE 13,59

Finale: 1. Juli, 18:11 Uhr

Wind: +0,5 m/s

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Im Halbfinale (1. Juli) ausgeschieden:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Matthias Bühler – Lauf 1, Platz 3 in 13,52 s
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Gregor Traber – Lauf 3, Platz 5 in 13,62 s

400 m Hürden

Datei:Rhys Williams Helsinki 2012 (cropped).jpg
Rhys Williams – Sieger in einem spannenden Finale über 400 m Hürden
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Rhys Williams Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 49,33
2 Emir Bekrić SerbienDatei:Flag of Serbia.svg SRB 49,49
3 Stanislaw Melnykow UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 49,69
4 Adrien Clemenceau FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 49,70
5 Rasmus Mägi EstlandDatei:Flag of Estonia.svg EST 50,01
6 Georg Fleischhauer DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 50,11
7 Nathan Woodward Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 50,20
8 Periklís Iakovákis GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg GRE 50,57

Finale: 29. Juni, 22:05 Uhr

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Im Halbfinale (29. Juni) ausgeschieden:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Tobias Giehl – Lauf 2, Platz 3 in 49,95 s
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Kariem Hussein, 50,81 s

Im Vorlauf (27. Juni) ausgeschieden:
LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Jaques Frisch – Lauf 3, Platz 6 in 51,59 s
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg David Gollnow – Lauf 6 DSQ (IWR 162, TR16.6 – Fehlstart)<ref name="Reg162T166" />

3000 m Hindernis

Datei:2011-06-09 Mahiedine Mekhissi-Benabbad.jpg
Zweiter EM-Titel für Mahiedine Mekhissi-Benabbad
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Mahiedine Mekhissi-Benabbad FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 8:33,23
2 Tarık Langat Akdağ TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg TUR 8:35,24
3 Víctor García SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 8:35,87
4 Abdelaziz Merzougui SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 8:38,58
5 Łukasz Parszczyński PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 8:38,76
6 Yuri Floriani ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 8:39,22
7 Krystian Zalewski PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 8:39,35
8 Hakan Duvar TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg TUR 8:40,05

Finale: 29. Juni, 19:05 Uhr

In diesem Wettbewerb gab es zwei Dopingfälle:

  • Der Franzose Nour-Eddine Gezzar, der auf dem vierten Platz eingelaufen war, wurde 2012 nachträglich disqualifiziert, als in einer am 17. Juni vorgenommenen Dopingprobe Erythropoetin entdeckt wurde.<ref name="DopGezz" />
  • Dem Russen Ildar Minschin, als Elfter des zweiten Vorlaufs ausgeschieden, wurde nachträglich die Einnahme verbotener Substanzen im August 2009 nachgewiesen. Er wurde für zwei Jahre gesperrt, mehrere Ergebnisse wurden annulliert, darunter sein EM-Resultat.<ref name="DopMinsch" />

Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Steffen Uliczka – Finale, Platz 9 in 8:41,53 min

4 × 100 m Staffel

Datei:4 x 100 m podium Helsinki 2012.jpg
Siegerehrung 4 × 100-m-Staffel
Platz Land Athleten Zeit (s)
1 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande Brian Mariano
Churandy Martina
Giovanni Codrington
Patrick van Luijk (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Jerrel Feller
38,34 NR
2 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Julian Reus (Finale)
Tobias Unger
Alexander Kosenkow
Lucas Jakubczyk
im Vorlauf außerdem:
Martin Keller
38,44000
3 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Ronald Pognon (Finale)
Christophe Lemaitre
Pierre-Alexis Pessonneaux
Emmanuel Biron
im Vorlauf außerdem:
Jimmy Vicaut
38,46000
4 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland Michail Idrissow
Konstantin Petrjaschow
Wjatscheslaw Kolesnitschenko
Pawel Karawajew
38,67000
5 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz Alex Wilson
Marc Schneeberger
Reto Schenkel
Rolf Fongué (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Steven Gugerli
38,83000
6 PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal Ricardo Monteiro
Dany Gonçalves
Diogo Antunes
Yazaldes Nascimento
39,96000
DNF TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien Jan Veleba
Rostislav Šulc
Vojtěch Šulc
Lukáš Šťastný
Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Christian Malcolm
Dwain Chambers
James Ellington
Mark Lewis-Francis

Finale: 1. Juli, 18:25 Uhr

Keine weiteren Staffeln aus deutschsprachigen Ländern

4 × 400 m Staffel

Datei:4 x 400 m final Helsinki 2012.jpg
Kevin Borlée und Thomas Schneider kurz nach dem letzten Wechsel
Platz Land Athleten Zeit (min)
1 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien Antoine Gillet
Jonathan Borlée (Finale)
Jente Bouckaert
Kevin Borlée
im Vorlauf außerdem:
Nils Duerinck
3:01,09000
2 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Nigel Levine
Conrad Williams
Robert Tobin (Finale)
Richard Buck (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Luke Lennon-Ford
Michael Bingham
3:01,56000
3 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Jonas Plass
Kamghe Gaba
Eric Krüger (Finale)
Thomas Schneider
im Vorlauf außerdem:
Niklas Zender
3:01,77000
4 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen Piotr Wiaderek
Jan Ciepiela
Marcin Marciniszyn (Finale)
Kacper Kozłowski (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Kamil Budziejewski
Michał Pietrzak
3:02,37000
5 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien Daniel Němeček
Pavel Maslák
Josef Prorok
Jakub Holuša
3:02,72 NR
6 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Teddy Atine-Venel
Toumane Coulibaly (Finale)
Marc Macédot
Yannick Fonsat (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Naman Keïta
Mame-Ibra Anne
3:03,04000
7 UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine Oleksij Rjemjen
Stanislaw Melnykow (Finale)
Jewhen Huzol
Wolodymyr Burakow
im Vorlauf außerdem:
Myhaylo Knysh
3:04,56000
8 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande Joeri Moerman
Bram Peters
Dennis Spillekom
Youssef el Rhalfioui
3:05,68000

Finale: 1. Juli, 19:45 Uhr

Keine weiteren Staffeln aus deutschsprachigen Ländern

Hochsprung

Datei:Robbie Grabarz Helsinki 2012.jpg
Hochsprungeuropameister Robert Grabarz
Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Robert Grabarz Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 2,31
2 Raivydas Stanys LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg LTU 2,31
3 Mickael Hanany FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 2,28
4 Sergei Mudrow RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 2,28
5 Gianmarco Tamberi ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 2,24
6 Michal Kabelka SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg SVK 2,24
Szymon Kiecana PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 2,24
8 Jaroslav Bába TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 2,24
Mihai Donişan RumänienDatei:Flag of Romania.svg ROM 2,24

Finale: 29. Juni, 18:40 Uhr

Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Eike Onnen – Finale, Platz 10 mit 2,20 m

Stabhochsprung

Datei:Renaud Lavillenie Helsinki 2012.jpg
Renaud Lavillenie siegte in einem hochklassigen Stabhochsprungwettbewerb
Platz Athlet Land Höhe (m)
1 Renaud Lavillenie FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 5,97
2 Björn Otto DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 5,92
3 Raphael Holzdeppe DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 5,77
4 Malte Mohr DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 5,77
5 Konstandinos Filippidis GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg GRE 5,72
6 Jan Kudlička TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 5,60
7 Rasmus Wejnold Jørgensen DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg DEN 5,50
8 Maksym Masuryk UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 5,40
Claudio Stecchi ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 5,40

Finale: 1. Juli, 16:15 Uhr

Keine weiteren Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern

Weitsprung

Datei:Sebastian Bayer Turin 2009.JPG
Sebastian Bayer, Gewinner des Weitsprungs
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Sebastian Bayer DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 8,34
2 Luis Felipe Méliz SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 8,21
3 Michel Tornéus SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 8,17
4 J. J. Jegede Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 8,10
5 Eusebio Cáceres SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 8,06
6 Roni Ollikainen FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg FIN 8,05
7 Marcos Chuva PortugalDatei:Flag of Portugal.svg POR 7,92
8 Tomasz Jaszczuk PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 7,90

Finale: 1. Juli, 17:45 Uhr

Weitere Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:

In der Qualifikation (29. Juni) ausgeschieden:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Alyn Camara – Gruppe B, Platz 8 mit 7,80 m
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Nils Winter – Gruppe B, Platz 12 mit 7,71 m

Dreisprung

Datei:Fabrizio Donato Helsinki 2012.jpg
Fabrizio Donato feierte seinen Sieg im Dreisprung
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Fabrizio Donato ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 17,63 w
2 Scheryf El-Scheryf UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 17,28 w
3 Aljaksej Zapik Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 16,97 w
4 Alexei Fjodorow RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 16,8300
5 Momtschil Karailiew BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg BUL 16,77 w
6 Karol Hoffmann PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 16,7400
7 Dsmitryj Platnizki Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 16,6800
8 Yochai Halevi IsraelDatei:Flag of Israel.svg ISR 16,6700

Finale: 30. Juni, 19:05 Uhr

Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Andreas Pohle – Finale, Platz 12 mit 16,34 m

Kugelstoßen

Datei:Shot put podium Helsinki 2012.jpg
Siegerehrung im Kugelstoßen (v. l. n. r.): Rutger Smith, David Storl, Asmir Kolašinac
Platz Athlet Land Weite (m)
1 David Storl DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 21,58
2 Rutger Smith NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 20,55
3 Asmir Kolašinac SerbienDatei:Flag of Serbia.svg SRB 20,36
4 Hüseyin Atıcı TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg TUR 20,24
5 Marco Fortes PortugalDatei:Flag of Portugal.svg POR 20,24
6 Antonín Žalský TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 19,94
7 Borja Vivas SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 19,81
8 Marco Schmidt DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 19,65

Finale: 29. Juni, 21:20 Uhr

Keine weiteren Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern

Diskuswurf

Datei:Robert Harting Berlin 2009.JPG
Europameister Robert Harting – der dominante Diskuswerfer seit 2009
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Robert Harting DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 68,30
2 Gerd Kanter EstlandDatei:Flag of Estonia.svg EST 66,53
3 Rutger Smith NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 64,02
4 Mario Pestano SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 63,87
5 Frank Casañas SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 63,60
6 Robert Urbanek PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 62,99
7 Gerhard Mayer OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 62,85
8 Markus Münch DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 61,25

Finale: 30. Juni, 19:10 Uhr

Der zunächst drittplatzierte Ungar Zoltán Kővágó wurde wegen Verstoßes gegen die Dopingbestimmungen nachträglich disqualifiziert und für zwei Jahre gesperrt.<ref name="DopKovag" />

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

In der Qualifikation (29. Juni) ausgeschieden:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Martin Wierig – Gruppe A, Platz 8 mit 61,34 m

Hammerwurf

Datei:Pars Krisztián.jpg
Europameister wurde der bereits vorher sehr erfolgreiche Krisztián Pars
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Krisztián Pars UngarnDatei:Flag of Hungary.svg HUN 79,72
2 Alexei Sagorny RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 77,40
3 Szymon Ziółkowski PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 76,67
4 Waleryj Swjatocha Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 75,83
5 Nicola Vizzoni ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 75,13
6 Mattias Jons SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 74,56
7 Markus Esser DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 74,49
8 Jérôme Bortoluzzi FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 74,49

Finale: 30. Juni, 21:05 Uhr

Keine weiteren Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern

Speerwurf

Datei:Vítězslav Veselý 2010 Arena Games.jpg
Europameister Vítězslav Veselý
Platz Athlet Land Weite (m)
1 Vítězslav Veselý TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 83,72
2 Waleri Iordan RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 83,23
3 Ari Mannio FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg FIN 82,63
4 Andreas Thorkildsen NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 81,55
5 Oleksandr Pjatnyzja UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 81,41
6 Igor Janik PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 81,21
7 Kim Amb SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 79,03
8 Gabriel Wallin SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 77,18

Finale: 28. Juni, 18:45 Uhr

In diesem Wettbewerb gab es einen Dopingfall: Der in der Qualifikation als Letzter der Gruppe A ausgeschiedene Grieche Yervásios Filippídis wurde wegen Verstoßes gegen die Dopingbestimmungen nachträglich disqualifiziert.<ref name="DopFilipp" />

Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:

Finale:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Tino Häber – Platz 9 mit 76,11 m

In der Qualifikation (27. Juni) ausgeschieden:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Thomas Röhler – Gruppe A, Platz 7 mit 78,89 m
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Mark Frank – Gruppe B, Platz 7 mit 75,55 m

Zehnkampf

Datei:Pascal Behrenbruch Helsinki 2012.jpg
Gegen die Kritik des eigenen Verbands bestritt Pascal Behrenbruch den Zehnkampf und wurde Europameister
Platz Athlet Land Punkte
1 Pascal Behrenbruch DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 8558
2 Oleksij Kasjanow UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 8321
3 Ilja Schkurenjow RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 8219
4 Mihail Dudaš SerbienDatei:Flag of Serbia.svg SRB 8154
5 Gaël Quérin FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 8098
6 Roman Šebrle TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 8052
7 Norman Müller DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 8003
8 Adam Sebastian Helcelet TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 7998

Datum: 27./28. Juni Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Jonas Fringeli – Platz 11 mit 7719 Punkten
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Dominik Distelberger – Platz 15 mit 7611 Punkte
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Mathias BruggerDNF

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Resultate Frauen

100 m

Datei:Lalova Povh Helsinki2012.JPG
Olessja Powch (links) und Iwet Lalowa, dahinter das Maskottchen der Europameisterschaften
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Iwet Lalowa BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg BUL 11,28
2 Olessja Powch UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 11,32
3 Lina Grinčikaitė LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg LTU 11,32
4 Ezinne Okparaebo NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 11,39
5 Olga Belkina RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 11,42
6 Verena Sailer DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 11,42
7 Anne Cibis DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 11,54
8 Tatjana Pinto DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 11,62

Finale: 28. Juni, 18:30 Uhr

Wind: −0,7 m/s

Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land;

Im Vorlauf (27. Juni) ausgeschieden:
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Mujinga Kambundji – Lauf 4, Platz 7 in 11,68 s

200 m

Datei:Ryemyen Povh Paris 2011-2.jpg
Marija Rjemjen – Siegerin über 200 Meter
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Marija Rjemjen UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 23,05
2 Chrystyna Stuj UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 23,17
3 Myriam Soumaré FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 23,21
4 Wiktorija Pjatatschenko UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 23,25
5 Dafne Schippers NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 23,53
6 Jamile Samuel NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 23,55
7 Eleni Artymata Zypern RepublikDatei:Flag of Cyprus.svg CYP 23,59
8 Johanna Danois FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 23,61

Finale: 30. Juni, 20:50 Uhr

Wind: −1,3 m/s

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Im Halbfinale (29. Juni) ausgeschieden:
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Léa Sprunger – Lauf 2, Platz 3 in 23,45 s
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Inna Weit – Lauf 4, Platz 6 in 23,95 s

Im Vorlauf (29. Juni) ausgeschieden:
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Jaqueline Gasser – Lauf 5, Platz 5 in 24,18 s

400 m

Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Moa Hjelmer SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 51,13 NR
2 Xenija Sadorina RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 51,26000
3 Ilona Ussowitsch Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 51,94000
4 Olha Semljak UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 52,01000
5 Lee McConnell Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 52,20000
6 Libania Grenot ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 52,57000
7 Daryna Prystupa UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 53,03000
8 Muriel Hurtis FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 54,50000

Finale: 29. Juni, 22:25 Uhr

In diesem Wettbewerb gab es zwei Dopingfälle durch türkische Läuferinnen:

  • Pınar Saka, die sich zunächst für das Halbfinale qualifiziert hatte und dort ausgeschieden war, wurde 2013 wegen Auffälligkeiten in ihrem biologischen Pass für drei Jahre bis zum 23. Mai 2015 gesperrt. Alle ihre Ergebnisse vom 18. Juni 2012 an wurden rückwirkend annulliert.
  • Meliz Redif, die schon im Vorlauf ausgeschieden war, wurde wegen Auffälligkeiten in ihrem biologischen Pass für drei Jahre gesperrt – 31. März 2015 bis 30. März 2018. Alle ihre Ergebnisse von 2009 bis 2013 wurden rückwirkend annulliert.<ref name="DopRedif" />

Teilnehmerin aus deutschsprachigen Ländern:

Im Halbfinale (28. Juni) ausgeschieden:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Esther Cremer – Lauf 2, Platz 5 in 52,77 s

800 m

Datei:LynseySharp2014.jpg
Lynsey Sharp im Jahr 2014
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Lynsey Sharp Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 2:00,52
2 Maryna Arsamassawa Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 2:01,02
3 Lilija Lobanowa UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 2:01,29
4 Lucia Klocová SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg SVK 2:01,38
5 Jemma Simpson Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 2:02,14
6 Natalija Piliušina LitauenDatei:Flag of Lithuania.svg LTU 2:06,59
DOP Jelena Arschakowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 1:58,51
Irina Maratschowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 2:00,66

Finale: 29. Juni, 21:45 Uhr

In diesem Wettbewerb gab es drei dopingbedingte Disqualifikationen. In zwei Fällen handelte es sich um russische Läuferinnen, in einem um eine Athletin aus der Ukraine.

  • Jelena Arschakowa (Russland), zunächst als Erste eingelaufen, wurde 2013 wegen anormaler Hämoglobinwerte in ihrem biologischen Pass für zwei Jahre gesperrt, alle ihre Ergebnisse ab dem 12. Juli 2011 wurden rückwirkend annulliert.<ref name="DopArschak" />
  • Irina Maratschowa (Russland), zunächst auf Rang drei, wurde 2016 durch das Russische Olympische Komitee (ROC) wegen anormaler Hämoglobinwerte in ihrem biologischen Pass für zwei Jahre gesperrt. Ihre bei den Europameisterschaften 2012 errungene Medaille musste sie abgeben.<ref name="DopMara" />
  • Tetjana Petljuk (Ukraine), als Fünfte des ersten Vorlaufs ausgeschieden, wurde durch den Leichtathletikverband der Ukraine wegen Abweichungen in ihrem biologischen Pass bis zum 17. Januar 2015 gesperrt. Unter anderem ihr Resultat bei den Europameisterschaften 2012 wurde annulliert.<ref name="DopPetlj" />

1500 m

Datei:Núria Fernández (4846711850).jpg
Nuria Fernández konnte ihren Titel letztendlich doch erfolgreich verteidigen
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Nuria Fernández SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 4:08,80
2 Diana Sujew DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 4:09,28
3 Tereza Čapková TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 4:10,17
4 Corinna Harrer DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 4:10,38
5 Isabel Macías SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 4:11,12
6 Ingvill Måkestad Bovim NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 4:13,32
7 Marina Munćan SerbienDatei:Flag of Serbia.svg SRB 4:15,63

Finale: 1. Juli, 16:10 Uhr

Der 1500-Meter-Lauf war durch gleich sechs Dopingfälle belastet. Fünf der betroffenen Athletinnen erreichten das Finale und belegten dort die Ränge eins bis vier sowie Platz acht. Sie wurden nachträglich sukzessive nach jeweils immer neuem Erkenntnisstand disqualifiziert.

Die Athletinnen rückten mit ihren Platzierungen entsprechend nach.

Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:

Im Vorlauf (30. Juni) ausgeschieden:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Denise Krebs – Lauf 1, Platz 6 in 4:12,85 min

5000 m

Datei:5000m women final Helsinki 2012.jpg
5000-Meter-Zieleinlauf
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Olga Golowkina RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 15:11,70
2 Sara Moreira PortugalDatei:Flag of Portugal.svg POR 15:12,05
3 Julia Bleasdale Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 15:12,77
4 Roxana Bârcă RumänienDatei:Flag of Romania.svg ROM 15:13,40
5 Nadia Ejjafini ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 15:16,54
6 Almenesh Belete BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg BEL 15:22,15
7 Elena Romagnolo ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 15:24,38
8 Judith Plá SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 15:27,62

Datum: 28. Juni, 17:35 Uhr

In diesem Wettbewerb gab es zwei Dopingfälle:

  • Ljudmyla Kowalenko (Ukraine), zunächst Zweite, wurde wegen Abweichungen in ihrem biologischen Pass vom 27. Juni 2012 bis 10. April 2016 gesperrt, ihre Ergebnisse von diesen Europameisterschaften wurden rückwirkend annulliert.<ref name="DopKowal" />
  • Swetlana Kirejewa (Russland), zunächst Siebte, wurde wegen Abweichungen in ihrem biologischen Pass vom 27. Juni 2012 bis 10. April 2016 gesperrt, ihre Ergebnisse von diesen Europameisterschaften wurden rückwirkend annulliert.<ref name="DopKirej" />

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern – es gab keine Vorläufe:
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Silvia Weissteiner – Platz 14 in 15:39,23 min
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Maren Kock – Platz 16 in 15:52,74 min
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Sabine Fischer (Leichtathletin)DNF

10.000 m

Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Ana Dulce Félix PortugalDatei:Flag of Portugal.svg POR 31:44,75
2 Joanne Pavey Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 31:49,03
3 Olha Skrypak UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 31:51,32
4 Fionnuala Britton IrlandDatei:Flag of Ireland.svg IRL 32:05,54
5 Sabrina Mockenhaupt DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 32:16,55
6 Charlotte Purdue Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 32:28,46
7 Ana Dias PortugalDatei:Flag of Portugal.svg POR 32:35,82
8 Elena Romagnolo ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 32:42,31

Datum: 1. Juli, 17:25 Uhr

Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land – es gab keine Vorläufe:
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Patricia Morceli – Platz 14 in 34:24,82 min

100 m Hürden

Datei:Paplauskaya Yanit Helsinki 2012.jpg
Finish 100 Meter Hürden: Nevin Yanıt (rechts), Kazjaryna Paplauskaja (Mitte)
Platz Athletin Land Zeit (s)
1 Alina Talaj Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 12,91
2 Kazjaryna Paplauskaja Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 12,97
3 Beate Schrott OsterreichDatei:Flag of Austria.svg AUT 12,98
4 Anne Zagré BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg BEL 13,02
5 Marzia Caravelli ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 13,11
6 Cindy Roleder DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 13,11
7 Micol Cattaneo ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 13,16
DOP Nevin Yanıt TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg TUR 12,81

Finale: 30. Juni, 22:35 Uhr

Wind: −1,4 m/s

Die zunächst erstplatzierte türkische Titelverteidigerin Nevin Yanıt wurde am 30. Juni 2015 wegen Dopingmissbrauchs nachträglich disqualifiziert.<ref name="DopYanit" />

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Im Halbfinale (30. Juni) ausgeschieden:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Nadine Hildebrand – Lauf 1, Platz 7 in 13,52 s

Im Vorlauf (29. Juni) ausgeschieden:
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Clélia Rard-Reuse – Lauf 4, Platz 4 in 13,25 s

400 m Hürden

Datei:Irina Davydova Helsinki 2012.jpg
Irina Dawydowa – Europameisterin über 400 m Hürden
Platz Athlet Land Zeit (s)
1 Irina Dawydowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 53,77 WL
2 Denisa Rosolová TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 54,24000
3 Hanna Jaroschtschuk UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 54,35000
4 Zuzana Hejnová TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 54,49000
5 Jelena Tschurakowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 54,78000
6 Élodie Ouédraogo BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg BEL 55,95000
7 Zuzana Bergrová TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 56,26000
8 Jessie Barr IrlandDatei:Flag of Ireland.svg IRL 56,83000

Finale: 29. Juni, 20:00 Uhr

Doping: Die Ukrainerin Hanna Titimez, die im Halbfinale ausschied, wurde wegen Verstoßes gegen die Dopingbestimmungen von ihrem nationalen Verband rückwirkend vom 3. April 2017 für zwei Jahre gesperrt. Ihre Resultate vom 26. Juni 2012 bis zum 26. Juni 2014 wurden annulliert.<ref name="DopTitim" />

Teilnehmerin aus deutschsprachigem Land:

Im Vorlauf (27. Juni) ausgeschieden:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Tina Kron – Lauf 3, Platz 4 in 57,61 s

3000 m Hindernis

Datei:3000 m steeplechase women final Helsinki 2012.jpg
Feld der Hindernisläuferinnen am Wassergraben
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Gülcan Mıngır TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg TUR 9:32,96
2 Antje Möldner-Schmidt DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 9:36,37
3 Gesa Felicitas Krause DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 9:38,20
4 Ancuța Bobocel RumänienDatei:Flag of Romania.svg ROM 9:41,32
5 Poļina Jeļizarova LettlandDatei:Flag of Latvia.svg LAT 9:41,38
6 Natalja Gortschakowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 9:42,98
7 Diana Martín SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 9:45,36
8 Clarisse Cruz PortugalDatei:Flag of Portugal.svg POR 9:47,76

Finale: 30. Juni, 19:55 Uhr

Überschattet wurde auch dieser Wettbewerb von Dopingfällen, vier an der Zahl:

  • Der Ukrainerin Switlana Schmidt wurde die zunächst erlaufene Silbermedaille nach Unregelmäßigkeiten im biologischen Pass 2015 aberkannt.<ref>Freudentränen: Vier nachträgliche Medaillengewinner in Nürnberg geehrt, Focus Online, 20. Dezember 2012 auf focus.de, abgerufen am 6. März 2023</ref>
  • Die Russin Ljubow Charlamowa, zunächst eingelaufen als Dreizehnte, wurde nach Verstößen gegen die Dopingbestimmungen vom russischen Leichtathletikverband RusAF für zwei Jahre gesperrt. Ihr Resultat von diesen Europameisterschaften wurde annulliert.<ref name="DopCharlam" />
  • Die Spanierin Marta Domínguez, die ihr Vorlaufrennen nicht beendet hatte, wurde vom Internationalen Sportgerichtshof CAS für drei Jahre gesperrt. Alle ihre zwischen dem 5. August 2009 und dem 4. Januar 2013 erzielten Ergebnisse wurden gestrichen.<ref name="DopDoming" />
  • Die Türkin Binnaz Uslu, die im ersten Vorlauf nicht ins Ziel gekommen war, erhielt eine Sperre von zwei Jahren. Ihre seit dem 13. März 2007 erzielten Resultate wurden annulliert.<ref name="DopUslu" />

Weitere Teilnehmerin aus deutschsprachigen Ländern:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Sanaa Koubaa – Finale, Platz 12 in 10:02,33 min

4 × 100 m Staffel

Datei:4 x 100 m women podium Helsinki.jpg
Siegerehrung 4 × 100-m-Staffel
Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Leena Günther
Anne Cibis
Tatjana Pinto
Verena Sailer
42,51
2 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande Kadene Vassell
Dafne Schippers (Finale)
Eva Lubbers
Jamile Samuel (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Esther Akihary
Marit Dopheide
42,80
3 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen Marika Popowicz
Daria Korczyńska
Marta Jeschke
Ewelina Ptak
43,06
4 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland Jewgenija Poljakowa
Jekaterina Kusina
Jekaterina Woronenkowa
Olga Belkina
43,37
5 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Carima Louami
Ayodelé Ikuesan
Lina Jacques-Sébastien (Finale)
Christine Arron
im Vorlauf außerdem:
Jennifer Galais
43,44
6 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz Michelle Cueni
Jacqueline Gasser
Ellen Sprunger
Léa Sprunger
43,61
7 Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg Belarus Wolha Astaschka
Kazjaryna Hantschar
Alena Daniljuk-Neumjarschizkaja
Julija Balykina
44,06
DNF UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine Olessja Powch
Natalija Pohrebnjak
Marija Rjemjen
Wiktorija Pjatatschenko

Finale: 1. Juli, 17:05 Uhr

Keine weiteren Staffeln aus deutschsprachigen Ländern

4 × 400 m Staffel

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine Julija Olischewska
Olha Semljak (Finale)
Natalija Pyhyda
Alina Lohwynenko
im Vorlauf außerdem:
Daryna Prystupa
3:25,07
2 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Phara Anacharsis
Lénora Guion-Firmin (Finale)
Marie Gayot
Floria Gueï
im Vorlauf außerdem:
Elea Mariama Diarra
3:25,49
3 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien Zuzana Hejnová
Zuzana Bergrová
Jitka Bartoničková
Denisa Rosolová
3:26,02
4 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Shana Cox
Nicola Sanders
Lee McConnell (Finale)
Eilidh Child
im Vorlauf außerdem:
Kelly Massey
3:26,20
5 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Esther Cremer
Janin Lindenberg
Christiane Klopsch
Fabienne Kohlmann
3:27,81
6 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland Olga Towarnowa
Tatjana Weschkurowa
Julija Terechowa
Xenija Sadorina (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Lilija Molgatschewa
3:28,36
7 RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien Sanda Belgyan (Finale)
Mirela Lavric
Bianca Răzor
Angela Moroșanu
im Vorlauf außerdem:
Alina Panainte
3:29,80
8 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen Agata Bednarek
Justyna Święty
Magdalena Gorzkowska (Finale)
Anna Jesień
im Vorlauf außerdem:
Iga Baumgart-Witan
3:30,17

Finale: 1. Juli, 19:25 Uhr

Die Staffel der Türkei, die im Vorlauf ausschied, wurde nachträglich disqualifiziert. Zwei ihrer Läuferinnen, die auch in der Einzeldisziplin über 400 Meter gestartet waren, wurden mit entsprechenden Konsequenzen des Dopingmissbrauchs überführt.

  • Meliz Redif wurde wegen Auffälligkeiten in ihrem biologischen Pass für drei Jahre gesperrt – 31. März 2015 bis 30. März 2018. Alle ihre Ergebnisse von 2009 bis 2013 wurden rückwirkend annulliert.<ref name="DopRedif" />
  • Pınar Saka, ebenfalls aus der Türkei, wurde 2013 wegen Auffälligkeiten in ihrem biologischen Pass für drei Jahre bis zum 23. Mai 2015 gesperrt. Alle ihre Ergebnisse vom 18. Juni 2012 an wurden rückwirkend annulliert.

Keine weiteren Staffeln aus deutschsprachigen Ländern

Hochsprung

Datei:Ruth Beitia by Augustas Didzgalvis.jpg
Die Europameisterin Ruth Beitia
Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Ruth Beitia SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 1,97000000
2 Tonje Angelsen NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 1,97 NU23R
3 Irina Gordejewa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 1,92000000
Emma Green SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 1,92000000
Olena Choloscha UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 1,92000000
6 Burcu Ayhan TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg TUR 1,92000000
Melanie Melfort FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 1,92000000
8 Mirela Demirewa BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg BUL 1,92000000

Finale: 28. Juni, 17:45 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

In der Qualifikation (27. Juni) ausgeschieden:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Marie-Laurence Jungfleisch – Gruppe A, Platz 5 mit 1,87 m
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Monika Gollner – Gruppe B, Platz 11 mit 1,78 m
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Ariane Friedrich – Gruppe B, DNS

Stabhochsprung

Datei:Jirina Ptacnikova-Svobodova by Augustas Didzgalvis.jpg
Jiřina Ptáčníková, spätere Jiřina Svobodová, siegte in einer engen Entscheidung
Platz Athletin Land Höhe (m)
1 Jiřina Ptáčníková TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 4,60
2 Martina Strutz DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 4,60
3 Nikoleta Kyriakopoulou GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg GRE 4,60
4 Anastassija Sawtschenko RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 4,50
Silke Spiegelburg DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 4,50
6 Vanessa Boslak FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 4,50
7 Lisa Ryzih DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 4,40
8 Alexandra Kirjaschowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 4,40

Finale: 30. Juni, 19:15 Uhr

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

In der Qualifikation (28. Juni) ausgeschieden:
LuxemburgDatei:Flag of Luxembourg.svg Gina Reuland – Gruppe A, Platz 13 mit 3,80 m
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Nicole Büchler – Gruppe A, NM

Weitsprung

Platz Athletin Land Weite (m)
1 Éloyse Lesueur FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 6,8100
2 Wolha Sudarawa Belarus 1995Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR 6,7400
3 Margrethe Renstrøm NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 6,6700
4 Sosthene Moguenara DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 6,66 w
5 Ineta Radēviča LettlandDatei:Flag of Latvia.svg LAT 6,5500
6 Irene Pusterla SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI 6,5300
7 Melanie Bauschke DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 6,5000
8 Swetlana Birjukowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 6,4000

Finale: 28. Juni, 17:25 Uhr

Die ursprünglich fünftplatzierte Karin Melis Mey (TUR) wurde aufgrund eines positiven Dopingtests disqualifiziert.<ref name="DopMelMey" />

Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:

In der Qualifikation (27. Juni) ausgeschieden:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Sinje Florczak – Gruppe B, Platz 11 mit 6,15 m

Dreisprung

Datei:077 hinkstapkampioene Olha Saladuha (14997265831).jpg
Die amtierende Weltmeisterin Olha Saladucha verteidigte
souverän ihren EM-Titel
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Olha Saladucha UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 14,99 WL
2 Patrícia Mamona PortugalDatei:Flag of Portugal.svg POR 14,52 NR
3 Jana Borodina RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 14,36000
4 Simona La Mantia ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 14,25000
5 Dana Velďáková SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg SVK 14,24000
6 Níki Panéta GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg GRE 14,23000
7 Athanasia Pérra GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg GRE 14,23000
8 Françoise Mbango Etone FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 14,19000

Finale: 29. Juni, 21:00 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

In der Qualifikation (27. Juni) ausgeschieden:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Jenny Elbe – Gruppe B, Platz 8 mit 13,98 m
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Katja Demut – Gruppe A, Platz 11 mit 13,31 m

Kugelstoßen

Datei:Nadine Kleinert Doha 2010.jpg
Nadine Kleinert errang als Europameisterin einen der größten Erfolge ihrer Karriere
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Nadine Kleinert DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 19,18
2 Irina Tarassowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 18,91
3 Chiara Rosa ItalienDatei:Flag of Italy.svg ITA 18,47
4 Josephine Terlecki DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 18,33
5 Christina Schwanitz DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 18,25
6 Radoslawa Mawrodiewa BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg BUL 18,14
7 Anita Márton UngarnDatei:Flag of Hungary.svg HUN 17,93
8 Helena Engman SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 17,64

Finale: 29. Juni, 18:00 Uhr

Keine weiteren Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Diskuswurf

Datei:Track & Field - Adidas Grand Prix - Icahn Stadium - Sandra Perkovic (20745485815).jpg
Titelverteidigerin Sandra Perković wurde zum zweiten Mal Europameisterin
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Sandra Perković KroatienDatei:Flag of Croatia.svg CRO 67,62
2 Nadine Müller DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 65,41
3 Natalija Semenowa UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 62,91
4 Anna Rüh DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 62,65
5 Julia Fischer DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 62,10
6 Mélina Robert-Michon FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 60,41
7 Věra Pospíšilová-Cechlová TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 60,08
8 Natalia Artîc Moldau RepublikDatei:Flag of Moldova.svg MDA 58,64

Finale: 1. Juli, 18:05 Uhr

Keine weiteren Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Hammerwurf

Datei:AnitaWłodarczykLancerMarteauRio2016.jpg
Anita Włodarczyk setzte eine Erfolgsserie fort, die noch lange andauern sollte
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Anita Włodarczyk PolenDatei:Flag of Poland.svg POL 74,29
2 Martina Hrašnová SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg SVK 73,34
3 Anna Bulgakowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 71,47
4 Kathrin Klaas DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 70,44
5 Tuğçe Şahutoğlu TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg TUR 70,21
6 Stéphanie Falzon FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 68,03
7 Éva Orbán UngarnDatei:Flag of Hungary.svg HUN 67,92
8 Berta Castells SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 67,42

Finale: 1. Juli, 16:00 Uhr

In dieser Disziplin gab es einen Dopingfall.
Der Moldawierin Zalina Marghieva, zunächst Achte, wurden in einem Dopingtest die verbotenen Substanzen Dehydrochlormethyltestosteron und Stanozolol nachgewiesen. Die Athletin wurde daraufhin aus der Olympiamannschaft der Republik Moldau für die Olympischen Spiele 2012 gestrichen. Später erhielt sie eine zweijährige Sperre vom 23. Juli 2013 bis 23. Juli 2015. Unter anderem ihr Resultat von diesen Europameisterschaften wurde ihr aberkannt.<ref name="DopMargh1" /><ref name="DopMargh2" />

Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:

In der Qualifikation (29. Juni) ausgeschieden:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Betty Heidler – Gruppe A, Platz 9 mit 65,06 m

Speerwurf

Datei:RebrykVira 2012.jpg
Wira Rebryk – Europameisterin mit ukrainischem Landesrekord
Platz Athletin Land Weite (m)
1 Wira Rebryk UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg UKR 66,86 NR
2 Christina Obergföll DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 65,12000
3 Linda Stahl DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 63,69000
4 Goldie Sayers Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 63,01000
5 Katharina Molitor DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 60,99000
6 Sinta Ozoliņa-Kovale LettlandDatei:Flag of Latvia.svg LAT 59,34000
7 Tatjana Jelača SerbienDatei:Flag of Serbia.svg SRB 57,58000
8 Madara Palameika LettlandDatei:Flag of Latvia.svg LAT 56,82000

Finale: 29. Juni, 19:30 Uhr

Keine weiteren Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Siebenkampf

Datei:Antoinette Nana Djimou Helsinki 2012.jpg
Antoinette Nana Djimou Ida – eine weinende und gleichzeitig glückliche Siebenkampfeuropameisterin
Platz Athletin Land Punkte
1 Antoinette Nana Djimou Ida FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 6544
2 Laura Ikauniece LettlandDatei:Flag of Latvia.svg LAT 6335
3 Aiga Grabuste LettlandDatei:Flag of Latvia.svg LAT 6325
4 Jekaterina Bolschowa RusslandDatei:Flag of Russia.svg RUS 6298
5 Jessica Samuelsson SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE 6262
6 Claudia Rath DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER 6210
7 Eliška Klučinová TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg CZE 6151
8 Ida Marcussen NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR 6073

Datum: 29./30. Juni

Einen Dopingfall gab es auch im Siebenkampf:
Die Ukrainerin Ljudmyla Jossypenko wurde nachträglich als Dopingsünderin erwischt und bis 2017 gesperrt. Die 2012 erhaltene Silbermedaille wurde ihr aberkannt.<ref name="DopJossyp" />

Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Carolin Schäfer – Platz 11 mit 6003 Punkten

Weblinks

Commons: Leichtathletik-Europameisterschaften 2012 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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