Leichtathletik-Europameisterschaften 2012
| 21. Leichtathletik-Europameisterschaften | |
|---|---|
| Stadt | Datei:Flag of Finland icon.svg Helsinki, Finnland |
| Stadion | Olympiastadion Helsinki |
| Teilnehmende Länder | 50 |
| Teilnehmende Athleten | 1342 |
| Wettbewerbe | 42 (Männer: 21 / Frauen: 21) |
| Eröffnung | 27. Juni 2012 |
| Schlusstag | 1. Juli 2012 |
| Eröffnet durch | Jussi Pajunen (Oberbürgermeister von Helsinki) |
| Chronik | |
| ← Barcelona 2010 | Zürich 2014 → |
| Medaillenspiegel (Endstand nach 42 Entscheidungen) | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Platz | Land | Gold | Silber | Bronze | Gesamt |
| 1 | Datei:Flag of Germany.svg Deutschland | 6 | 7 | 5 | 18 |
| 2 | Datei:Flag of France.svg Frankreich | 6 | 3 | 5 | 14 |
| 3 | Datei:Flag of Russia.svg Russland | 4 | 4 | 5 | 13 |
| 4 | Datei:Flag of Ukraine.svg Ukraine | 4 | 3 | 6 | 13 |
| 5 | Datei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien | 4 | 2 | 2 | 8 |
| 6 | Datei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien | 3 | 1 | 1 | 5 |
| 7 | Datei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande | 2 | 3 | 1 | 6 |
| 8 | Datei:Flag of Turkey.svg Türkei | 2 | 1 | 1 | 4 |
| 9 | Datei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien | 2 | 1 | 0 | 3 |
| 10 | Datei:Flag of Norway.svg Norwegen | 1 | 1 | 2 | 4 |
| Datei:Flag of Spain.svg Spanien | 1 | 1 | 2 | 4 | |
| Vollständiger Medaillenspiegel | |||||
Die 21. Leichtathletik-Europameisterschaften wurden vom 27. Juni bis zum 1. Juli 2012 zum dritten Mal nach 1971 und 1994 in der finnischen Hauptstadt Helsinki ausgetragen. Die fünftägigen Wettkämpfe (Mittwoch bis Sonntag) fanden im Olympiastadion statt, das 1952 Austragungsort der Olympischen Spiele war. Auch die ersten Leichtathletik-Weltmeisterschaften im Jahr 1983 sowie die zehnten im Jahr 2005 waren in dem Stadion ausgetragen worden.
Europameisterschaften im Jahr von Olympischen Sommerspielen
Zum ersten Mal wurden die Europameisterschaften in einem Jahr mit Olympischen Sommerspielen veranstaltet. Die Europameisterschaften waren deshalb bereits im Juni terminiert und fanden etwa fünf Wochen vor den Spielen statt. Das Hauptereignis für die Spitzensportler in diesem Jahr waren die Olympischen Spiele. Von Ausnahmen abgesehen richteten die Athleten ihre Saisonplanung auf diesen Hauptschwerpunkt aus. Die Europameisterschaften standen nicht als der zentrale Mittelpunkt einer Saison im Fokus wie in sonstigen Jahren. Auch in der Folge wurde der bisherige vierjährige auf einen zweijährigen Rhythmus umgestellt, sodass von 2012 an jede zweite Austragung von Europameisterschaften mit der Austragung der Olympischen Sommerspiele im selben Jahr zusammenfällt. In diesen Jahren hatten und haben die Europameisterschaften dennoch nach wie vor einen hohen Stellenwert, vor allem für die Sportler in Disziplinen, in denen Athleten aus anderen Kontinenten die Szene dominieren, zum Beispiel in den Sprints und Langstrecken. Allerdings müssen auch bezüglich der Angebote von Disziplinen und der Teilnahme von Spitzenathleten gewisse Einbußen hingenommen werden. So fallen die Straßenwettbewerbe im Gehen und dem Marathonlauf ganz weg, einige herausragende Sportler verzichten zugunsten der Olympischen Spiele auf die Teilnahme bei Europameisterschaften, das Leistungsniveau ist insgesamt nicht ganz so hoch wie in Jahren ohne Spiele.
Teilnehmer
1342 Athleten (738 Männer und 604 Frauen) aus allen fünfzig Mitgliedsstaaten des Europäischen Leichtathletikverbands (EAA) waren gemeldet, darunter auch aus Deutschland, Liechtenstein, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Im Vergleich zu den Europameisterschaften 2010 traten damit 28 Athleten weniger an. Diese Zurückhaltung war vor allem in den in diesem Jahr nahe bevorstehenden Olympischen Spielen begründet.
Fernsehübertragungen
In Deutschland wurden die Titelkämpfe abwechselnd von ARD und ZDF übertragen.<ref>Leichtathletik-EM 2012 Live im Fernsehen, autonews-123.de, abgerufen am 6. März 2023</ref><ref>Leichtathletik-EM 2012 live im ZDF, autonews-123.de, abgerufen am 6. März 2023</ref> Der TV-Sender Eurosport zeigte fast alle Wettkämpfe live im Fernsehen. In der Schweiz waren die Wettkämpfe im TV-Sender SF zwei zu sehen.
Doping
Im Rahmen der Kontrollen und vor allem Nachkontrollen wurden im Lauf der nächsten Jahre folgende 27 Dopingfälle bei diesen Europameisterschaften aufgedeckt:
- José Rocha (Portugal) – 5000 Meter, Rennen vorzeitig beendet. Er wurde am 11. Dezember 2012 des Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen überführt und für zwei Jahre gesperrt. Sein Resultat bei den Europameisterschaften wurde annulliert.<ref name="DopRoch">Jose-Manuel Rocha (M), dopingsanctions.com, abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Nour-Eddine Gezzar (Frankreich) – 3000 Meter Hindernis, zunächst Vierter. Er wurde 2012 nachträglich disqualifiziert, als in einer am 17. Juni vorgenommenen Dopingprobe Erythropoetin entdeckt wurde.<ref name="DopGezz">Hindernisläufer Gezzar für zehn Jahre gesperrt. In: Focus 19. November 2013, focus.de, abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Ildar Minschin (Russland) – 3000 Meter Hindernis, als Elfter des zweiten Vorlaufs ausgeschieden. Ihm wurde nachträglich die Einnahme verbotener Substanzen im August 2009 nachgewiesen. Er wurde für zwei Jahre gesperrt, mehrere Ergebnisse wurden annulliert, darunter sein EM-Resultat.<ref name="DopMinsch">Athletes currently suspended from all competitions in athletics following an Anti-Doping Rule Violation as at: 27.3.17, bianet.org (englisch), S. 16 (PDF; 154 KB), abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Zoltán Kővágó (Ungarn) – Diskuswurf, zunächst Dritter. Er wurde wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen nachträglich disqualifiziert und für zwei Jahre gesperrt.<ref name="DopKovag">Hungarian discus thrower banned for doping offense, Reuters (englisch), reuters.com, 26. Juli 2012, abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Yervásios Filippídis (Griechenland) – Speerwurf, in der Qualifikation als Letzter der Gruppe A ausgeschieden. Er wurde wegen Verstoßes gegen die Dopingbestimmungen nachträglich disqualifiziert.<ref name="DopFilipp">Keihäänheittäjä kärähti dopingista, mtvuutiset.fi (finnisch), abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Pınar Saka (Türkei) – 400 Meter, zunächst qualifiziert für das Halbfinale und dort ausgeschieden / 4 × 400-m-Staffel, im Vorlauf ausgeschieden. Sie wurde 2013 wegen Auffälligkeiten in ihrem biologischen Pass für drei Jahre bis zum 23. Mai 2015 gesperrt. Alle ihre Ergebnisse vom 18. Juni 2012 an wurden rückwirkend annulliert.
- Meliz Redif (Türkei) – 400 Meter / 4 × 400-m-Staffel, jeweils im Vorlauf ausgeschieden. Sie wurde wegen Auffälligkeiten in ihrem biologischen Pass für drei Jahre gesperrt – 31. März 2015 bis 30. März 2018. Alle ihre Ergebnisse von 2009 bis 2013 wurden rückwirkend annulliert.<ref name="DopRedif">Meliz Redif (W), dopingsanctions.com (englisch), abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Jelena Arschakowa (Russland) – 800 Meter, zunächst Erste. Sie wurde 2013 wegen anormaler Hämoglobinwerte in ihrem biologischen Pass für zwei Jahre gesperrt, alle ihre Ergebnisse ab dem 12. Juli 2011 wurden rückwirkend annulliert.<ref name="DopArschak">Der Lord will nichts gehört haben. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung 9. November 2015, faz.net, abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Irina Maratschowa (Russland) – 800 Meter, zunächst Dritte. Sie wurde 2016 durch das Russische Olympische Komitee (ROC) wegen anormaler Hämoglobinwerte in ihrem biologischen Pass für zwei Jahre gesperrt. Ihre bei den Europameisterschaften 2012 errungene Medaille musste sie abgeben.<ref name="DopMara">Irina Maracheva among four Russians banned for doping, British Broadcasting Corporation (BBC), Sport 25. Januar 2016, bbc.com, abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Tetjana Petljuk (Ukraine) – 800 Meter, als Fünfte des ersten Vorlaufs ausgeschieden. Sie wurde durch den Leichtathletikverband der Ukraine wegen Abweichungen in ihrem biologischen Pass bis zum 17. Januar 2015 gesperrt. Unter anderem ihr Resultat bei den Europameisterschaften 2012 wurde annulliert.<ref name="DopPetlj">Athens 2004 Olympic shot put gold medallist given retrospective two-year doping ban, insidethegames.biz 5. April 2013 (englisch), abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Aslı Çakır Alptekin (Türkei) – 1500 Meter, zunächst Erste. Sie wurde 2013 wegen wiederholten Dopingvergehen zunächst bis 2021 gesperrt, alle ihre Ergebnisse ab Juli 2011 wurden rückwirkend annulliert.<ref name="DopAlptek">Turkey's Asli Cakir Alptekin, winner of 'dirtiest race in history', banned for life following third doping offence, independent.co.uk, 23. September 2017 (englisch), abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Gamze Bulut (Türkei) – 1500 Meter, zunächst Zweite. Sie wurde 2013 wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen für zwei Jahre gesperrt, alle ihre Ergebnisse ab Juli 2011 wurden rückwirkend annulliert.<ref name="DopBulut">Doping - auch neue Siegerin Bulut muss Olympiagold abgeben. In: Hamburger Abendblatt 29. März 2017, abendblatt.de, abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Hanna Mischtschenko (Ukraine) – 1500 Meter, zunächst Dritte. Ihre Resultate von 2012 wurden rückwirkend wegen Dopingmissbrauchs annulliert.<ref name="DopMischt">Medaillenvergaben nach Dopingfällen. Herzlichen Glückwunsch nachträglich. In: Rheinische Post 15. März 2018, rp-online.de, abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Jekaterina Gorbunowa, spätere Jekaterina Ischowa (Russland) – 1500 Meter, zunächst Vierte. Sie wurde 2013 wegen anormaler Hämoglobinwerte in ihrem biologischen Pass für zwei Jahre gesperrt, alle ihre Ergebnisse ab dem 12. Juli 2011 wurden rückwirkend annulliert.<ref name="DopGorbun">Ekaterina Ishova (nee Gorbunova) (W), dopingsanctions.com (englisch), abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Kristina Chalejewa, spätere Kristina Ugarova (Russland) – 1500 Meter, zunächst Achte. Sie wurde am 29. November 2016 wegen anormaler Hämoglobinwerte in ihrem biologischen Pass für zwei Jahre gesperrt, alle ihre Ergebnisse ab dem 12. Juli 2011 wurden rückwirkend annulliert.<ref name="DopChala">Julya und Vitaly Stepanov: Wie das russische Staatsdoping enttarnt wurde, anstageslicht.de, abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Anschelika Schewtschenko (Ukraine) – 1500 Meter, im Vorlauf ausgeschieden. Sie wurde vom 18. Februar 2013 bis zum 17. Februar 2015 wegen abnormaler Blutwerte in ihrem biologischen Pass disqualifiziert. Ihre Ergebnisse vom 2. Juli 2011 an wurden gestrichen.<ref name="DopShevch">Zwei ukrainische Athleten beschlossen, für Russland zu starten, segodnya.ua/sport (ukrainisch/russisch), abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Ljudmyla Kowalenko, spätere Ljudmyla Ljakowitsch (Ukraine) – 5000 Meter, zunächst Zweite. Sie wurde wegen Abweichungen in ihrem biologischen Pass vom 27. Juni 2012 bis 10. April 2016 gesperrt, ihre Ergebnisse von diesen Europameisterschaften wurden rückwirkend annulliert.<ref name="DopKowal">Lyudmila Liakhovich (nee Kovalenko) (W) auf dopingsanctions.com (englisch), abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Swetlana Kirejewa (Russland) – 5000 Meter, zunächst Siebte. Sie wurde wegen Abweichungen in ihrem biologischen Pass vom 27. Juni 2012 bis 10. April 2016 gesperrt, ihre Ergebnisse von diesen Europameisterschaften wurden rückwirkend annulliert.<ref name="DopKirej">Athletes currently suspended from all competitions in athletics following an Anti-Doping Rule Violation as at: 27.3.17, bianet.org (englisch), S. 12 (PDF; 154 KB), abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Nevin Yanıt (Türkei) – 100 Meter Hürden, zunächst Erste. Sie wurde am 30. Juni 2015 wegen Dopingmissbrauchs nachträglich disqualifiziert und für zwei Jahre gesperrt.<ref name="DopYanit">Nevin Yanit (W), dopingsanctions.com (englisch), abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Hanna Titimez (Ukraine) – 400 Meter Hürden, im Semifinale ausgeschieden. Sie wurde wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen von ihrem nationalen Verband rückwirkend vom 3. April 2017 für zwei Jahre gesperrt. Ihre Resultate vom 26. Juni 2012 bis zum 26. Juni 2014 wurden annulliert.<ref name="DopTitim">Four athletes subject to recent Athletics Integrity Unit proceedings, sportsintegrityinitiative.com 17. Januar 2019 (englisch), abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Switlana Schmidt (Ukraine) – 3000 Meter Hindernis, zunächst Zweite. Sie musste ihre Silbermedaille nach Unregelmäßigkeiten im biologischen Pass 2015 wieder abgeben.<ref name="DopSchmidt">Freudentränen: Vier nachträgliche Medaillengewinner in Nürnberg geehrt, leichtathletik.de 21. Juli 2018, abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Ljubow Charlamowa (Russland) – 3000 Meter Hindernis, zunächst Dreizehnte. Sie wurde nach Verstößen gegen die Antidopingbestimmungen vom russischen Leichtathletikverband RusAF für zwei Jahre gesperrt. Ihr Resultat von diesen Europameisterschaften wurde annulliert.<ref name="DopCharlam">Six Russian athletes banned for doping, france24.com 2. August 2017 (englisch), abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Marta Domínguez (Spanien) – 3000 Meter Hindernis, das Vorlaufrennen nicht beendet. Sie wurde vom Internationalen Sportgerichtshof CAS für drei Jahre gesperrt. Alle ihre zwischen dem 5. August 2009 und dem 4. Januar 2013 erzielten Ergebnisse wurden gestrichen.<ref name="DopDoming">Läuferin Dominguez verliert ihren WM-Titel. In: Der Spiegel 20. November 2015, spiegel.de, abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Binnaz Uslu (Türkei) – 3000 Meter Hindernis, das Vorlaufrennen nicht beendet. Sie erhielt eine Sperre von zwei Jahren. Ihre seit dem 13. März 2007 erzielten Resultate wurden annulliert.<ref name="DopUslu">Doping Rule Violation, World Athletics 25. Juni 2007 (englisch), worldathletics.org, abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Karin Melis Mey (Türkei) – Weitsprung, zunächst Fünfte. Sie wurde aufgrund eines positiven Dopingtests disqualifiziert.<ref name="DopMelMey">Weitspringerin Mey Melis zwei Jahre gesperrt. In: Focus 19. November 2013, focus.de, abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Zalina Marghieva (Republik Moldau) – Hammerwurf, zunächst Achte. In einem Dopingtest wurden die verbotenen Substanzen Dehydrochlormethyltestosteron und Stanozolol gefunden. Die Athletin wurde daraufhin aus der moldawischen Olympiamannschaft für die Olympischen Spiele 2012 gestrichen. Später erhielt sie eine zweijährige Sperre vom 23. Juli 2013 bis 23. Juli 2015. Unter anderem ihr Resultat von diesen Europameisterschaften wurde ihr aberkannt.<ref name="DopMargh1">Hammerwerferin positiv getestet. In: Kölner Stadtanzeiger 3. August 2012, ksta.de, abgerufen am 6. März 2023</ref><ref name="DopMargh2">Zalina Marghieva, dopingsanctions.com (englisch), abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Ljudmyla Jossypenko (Ukraine) – Siebenkampf, zunächst Zweite. Sie wurde nachträglich als Dopingsünderin erwischt und bis 2017 gesperrt. Ihre Silbermedaille wurde ihr aberkannt.<ref name="DopJossyp">IAAF bans Russian race walker, ESPN 24. September 2013 (englisch), espn.in, abgerufen am 6. März 2023</ref>
Einige Besonderheiten fallen dabei ins Auge:
- In 22 Fällen handelte es sich um Frauen, fünfmal waren Männer betroffen.
- Die 27 Dopingsünder verteilten sich auf neun Nationen. Jeweils sieben Sportler kamen aus Russland, der Türkei und der Ukraine. Darüber hinaus wurden ein Franzose, ein Grieche, eine Moldawierin, ein Portugiese, eine Spanierin und ein Ungar disqualifiziert.
- Ein Wettbewerb, der 1500-Meter-Lauf der Frauen, war mit sechs Dopingfällen ganz besonders betroffen. Hier wurden die ersten Vier und darüber hinaus auch die Achte sowie eine im Vorlauf ausgeschiedene Läuferin disqualifiziert, die nächstplatzierten Läuferinnen rückten in den Platzierungen entsprechend nach.
Wettbewerbe
Bei den Europameisterschaften 2012 wurden keine Entscheidungen im Marathonlauf und im Gehen ausgetragen. Im Vergleich zu den vorherigen Europameisterschaften fanden damit fünf Wettbewerbe weniger statt. Der Grund lag hier in den wenige Wochen später stattfindenden Olympischen Spielen, durch die für Spitzenathleten bei einer Entscheidung für beide Großveranstaltungen ein Doppelstart zustande gekommen wäre. In diesen Ausdauerdisziplinen wäre einen Leistungsabfall bei den Olympischen Spielen die Konsequenz gewesen, ein Doppelstart wäre nicht in Frage gekommen.
Sportliche Leistungen
In der Medaillenwertung hatten mit Deutschland und Frankreich zwei Nationen je sechs EM-Titel auf ihrem Konto. Das deutsche Team hatte darüber hinaus sieben Silber- und fünf Bronzemedaillen gesammelt, gegenüber drei silbernen und fünf bronzenen bei Frankreich. Damit lag Deutschland in der Medaillenwertung diesmal ganz vorn. Russland, die Ukraine und Großbritannien hatten jeweils vier Europameister in ihren Reihen, wobei Russland bei der Zahl der Silbermedaillen vor der Ukraine und Großbritannien lag. Dahinter folgte Tschechien, das drei Sieger stellte. Polen und Bulgarien hatten je zwei Goldmedaillen auf ihrem Konto, die Türkei hatte darüber hinaus eine Silber- und eine Bronzemedaille gesammelt. Bulgarien lag mit einer Silbermedaille ohne weiteres Edelmetall knapp dahinter.
Folgende Rekorde / Bestleistungen wurden neu aufgestellt:
- dreizehn Landesrekorde in neun Disziplinen
- zwei Weltjahresbestleistungen in zwei Disziplinen
Bei den einzelnen Sportlern sind besonders folgende Leistungen zu nennen.
- Ein Athlet errang zwei Goldmedaillen bei diesen Meisterschaften:
- Folgende Europameister von 2012 hatten bereits vorher EM-Titel gewonnen:
- Christophe Lemaitre (Frankreich) – 100 Meter, Wiederholung seines Erfolgs von 2010, darüber hinaus 2010 Sieger über 200 Meter und 4 × 100 Meter, damit jetzt vierfacher Europameister
- Mo Farah (Großbritannien) – 5000 Meter, Wiederholung seines Erfolgs von 2010, darüber hinaus 2010 Sieger über 10.000 Meter, damit jetzt dreifacher Europameister
- Mahiedine Mekhissi (Frankreich) – 3000 Meter Hindernis, Wiederholung seines Erfolgs von 2010
- Renaud Lavillenie (Frankreich) – Stabhochsprung, Wiederholung seines Erfolgs von 2010
- Nuria Fernández (Spanien) – 1500 Meter, Wiederholung ihres Erfolgs von 2010
- Olha Saladucha (Ukraine) – Dreisprung, Wiederholung ihres Erfolgs von 2010
- Sandra Perković (Kroatien) – Diskuswurf, Wiederholung ihres Erfolgs von 2010
Legende
Kurze Übersicht zur Bedeutung der Symbolik – so üblicherweise auch in sonstigen Veröffentlichungen verwendet:
| NR | Nationaler Rekord |
| NUR23 | Nationaler U23-Rekord |
| WL | Weltjahresbestleistung |
| DNF | Wettkampf nicht beendet (did not finish) |
| DSQ | disqualifiziert |
| DNS | nicht am Start (did not start) |
| DOP | wegen Dopingvergehens disqualifiziert |
| IWR | Internationale Wettkampfregeln |
| TR | Technische Regeln |
| w | Rückenwindunterstützung über dem erlaubten Limit von 2,0 m/s |
Resultate Männer
100 m
| Platz | Athlet | Land | Zeit (s) |
|---|---|---|---|
| 1 | Christophe Lemaitre | Datei:Flag of France.svg FRA | 10,09 |
| 2 | Jimmy Vicaut | Datei:Flag of France.svg FRA | 10,12 |
| 3 | Jaysuma Saidy Ndure | Datei:Flag of Norway.svg NOR | 10,17 |
| 4 | Harry Aikines-Aryeetey | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 10,31 |
| 5 | Serhij Smelyk | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 10,34 |
| DNF | Ronalds Arājs | Datei:Flag of Latvia.svg LAT | |
| Rytis Sakalauskas | Datei:Flag of Lithuania.svg LTU | IWR 162, TR16.5.3 – Startabbruch<ref name="Reg144"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internationale Wettkampfregeln ( des Vorlage:IconExternal vom 25. September 2022 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 7,1 MB), S. 88f, leichtathletik.de, abgerufen am 6. März 2023</ref> | |
| DSQ | Simone Collio | Datei:Flag of Italy.svg ITA | IWR 162, TR16.6 – Fehlstart<ref name="Reg162T166"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internationale Wettkampfregeln -IWR- Ausgabe 2022-2023 ( des Vorlage:IconExternal vom 25. September 2022 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 7,1 MB), S. 89, leichtathletik.de, abgerufen am 6. März 2023</ref> |
Finale: 28. Juni, 19:45 Uhr
Wind: −0,7 m/s
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Im Halbfinale (27. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Germany.svg Lucas Jakubczyk – Lauf 3, Platz 4 in 10,32 s
Datei:Flag of Germany.svg Julian Reus – Lauf 2, Platz 4 in 10,44 s
Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Reto Amaru Schenkel, – Lauf 2, Platz 5 in 10,48 s
Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Rolf Fongué – Lauf 1, Platz 7 in 10,50 s
Weitere:
Datei:Flag of Germany.svg Tobias Unger – DNS
200 m
| Platz | Athlet | Land | Zeit (s) |
|---|---|---|---|
| 1 | Churandy Martina | Datei:Flag of the Netherlands.svg NED | 20,42 |
| 2 | Patrick van Luijk | Datei:Flag of the Netherlands.svg NED | 20,87 |
| 3 | Daniel Talbot | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 20,95 |
| 4 | Jonathan Borlée | Datei:Flag of Belgium (civil).svg BEL | 20,99 |
| 5 | Nil de Oliveira | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 21,11 |
| 6 | Christopher Clarke | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 21,26 |
| 7 | Diego Marani | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 21,26 |
| 8 | Paul Hession | Datei:Flag of Ireland.svg IRL | 21,27 |
Finale: 30. Juni, 22:20 Uhr
Wind: −0,9 m/s
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern
Im Halbfinale (29. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Alex Wilson (Leichtathlet, 1990) – Lauf 3, Platz 3 in 20,87 s
Datei:Flag of Germany.svg Sebastian Ernst (Leichtathlet) – Lauf 2, Platz 5 in 20,91 s
Datei:Flag of Germany.svg Sven Knipphals – Lauf 1, Platz 4 in 20,92 s
Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Reto Amaru Schenkel – Lauf 3, Platz 6 in 21,05 s
Im Vorlauf (29. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Liechtenstein.svg Fabian Haldner – Lauf 3, Platz 4 in 23,32 s
400 m
| Platz | Athlet | Land | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Pavel Maslák | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 45,24 s |
| 2 | Marcell Deák Nagy | Datei:Flag of Hungary.svg HUN | 45,52 s |
| 3 | Yannick Fonsat | Datei:Flag of France.svg FRA | 45,82 s |
| 4 | Donald Sanford | Datei:Flag of Israel.svg ISR | 45,91 s |
| 5 | Richard Buck | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 45,92 s |
| 6 | Brian Gregan | Datei:Flag of Ireland.svg IRL | 46,04 s |
| 7 | Marcin Marciniszyn | Datei:Flag of Poland.svg POL | 46,46 s |
| 8 | Marco Vistalli | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 4:04,20 min |
Finale: 29. Juni, 21:25 Uhr
Der Italiener Marco Vistalli brach seinen Lauf vermutlich wegen eines Krampfs ab, setzte sein Rennen jedoch gehend fort und erreichte das Ziel nach mehr als vier Minuten.
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Im Halbfinale (28. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Germany.svg Eric Krüger – Lauf 3, Platz 5 in 46,68 s
Im Vorlauf (27. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Liechtenstein.svg Fabian Haldner – Lauf 5, Platz 7 in 50,77 s
800 m
| Platz | Athlet | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Juri Borsakowski | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 1:48,61 |
| 2 | Andreas Bube | Datei:Flag of Denmark.svg DEN | 1:48,69 |
| 3 | Pierre-Ambroise Bosse | Datei:Flag of France.svg FRA | 1:48,83 |
| 4 | Antonio Manuel Reina | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 1:48,98 |
| 5 | Jakub Holuša | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 1:48,99 |
| 6 | Robert Lathouwers | Datei:Flag of the Netherlands.svg NED | 1:49,22 |
| 7 | Jozef Repčík | Datei:Flag of Slovakia.svg SVK | 1:49,42 |
| 8 | Thomas Roth | Datei:Flag of Norway.svg NOR | 1:49,54 |
Finale: 29. Juni, 19:40 Uhr
Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Im Halbfinale (28. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Germany.svg Sebastian Keiner – Lauf 1, Platz 5 in 1:46,91 min
Datei:Flag of Germany.svg Sören Ludolph – Lauf 2, Platz 5 in 1:48,06 min
Im Vorlauf (27. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Austria.svg Raphael Pallitsch – Lauf 5, Platz 6 in 1:48,84 min
Datei:Flag of Austria.svg Andreas Rapatz – Lauf 2, Platz 7 in 1:51,79 min
Datei:Flag of Luxembourg.svg Charel Grethen – Lauf 1, Platz 5 in 1:53,22 min
1500 m
| Platz | Athlet | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Henrik Ingebrigtsen | Datei:Flag of Norway.svg NOR | 3:46,20 |
| 2 | Florian Carvalho | Datei:Flag of France.svg FRA | 3:46,33 |
| 3 | David Bustos | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 3:46,45 |
| 4 | Hélio Gomes | Datei:Flag of Portugal.svg POR | 3:46,50 |
| 5 | Bartosz Nowicki | Datei:Flag of Poland.svg POL | 3:46,69 |
| 6 | İlham Tanui Özbilen | Datei:Flag of Turkey.svg TUR | 3:46,85 |
| 7 | Dmitrijs Jurkevičs | Datei:Flag of Latvia.svg LAT | 3:47,36 |
| 8 | Goran Nava | Datei:Flag of Serbia.svg SRB | 3:47,74 |
Finale: 1. Juli, 18:50 Uhr
Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern – es gab keine Vorläufe:
Datei:Flag of Germany.svg Philipp Pflieger – Platz 15 in 13:51,23 min
Datei:Flag of Austria.svg Brenton Rowe – Platz 17 in 13:51,58 min
Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Philipp Bandi – Platz 22 in 14:07,48 min
5000 m
| Platz | Athlet | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Mohamed Farah | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 13:29,91 |
| 2 | Arne Gabius | Datei:Flag of Germany.svg GER | 13:31,83 |
| 3 | Polat Kemboi Arıkan | Datei:Flag of Turkey.svg TUR | 13:32,63 |
| 4 | Yohan Durand | Datei:Flag of France.svg FRA | 13:32,65 |
| 5 | Daniele Meucci | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 13:32,69 |
| 6 | Hayle İbrahimov | Datei:Flag of Azerbaijan.svg AZE | 13:36,05 |
| 7 | Dennis Licht | Datei:Flag of the Netherlands.svg NED | 13:37,99 |
| 8 | Bashir Abdi | Datei:Flag of Belgium (civil).svg BEL | 13:39,01 |
Datum: 27. Juni, 19:40 Uhr
Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern – es gab keine Vorläufe:
Datei:Flag of Germany.svg Philipp Pflieger – Platz 15 in 13:51,23 min
Datei:Flag of Austria.svg Brenton Rowe – Platz 17 in 13:51,58 min
Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Philipp Bandi – Platz 22 in 14:07,48 min
10.000 m
| Platz | Athlet | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Polat Kemboi Arıkan | Datei:Flag of Turkey.svg TUR | 28:22,27 |
| 2 | Daniele Meucci | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 28:22,73 |
| 3 | Jewgeni Rybakow | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 28:22,95 |
| 4 | Bashir Abdi | Datei:Flag of Belgium (civil).svg BEL | 28:23,72 |
| 5 | Carles Castillejo | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 28:24,51 |
| 6 | Ayad Lamdassem | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 28:26,46 |
| 7 | Khalid Choukoud | Datei:Flag of the Netherlands.svg NED | 28:26,82 |
| 8 | Rui Pedro Silva | Datei:Flag of Portugal.svg POR | 28:31,16 |
Datum: 30. Juni, 21:00 Uhr
Keine Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern
In diesem Wettbewerb gab es einen Dopingfall:
Der Portugiese José Rocha, der das Rennen vorzeitig beendet hatte, wurde am 11. Dezember 2012 des Verstoßes gegen die Dopingbestimmungen überführt und für zwei Jahre gesperrt. Sein Resultat bei den Europameisterschaften wurde annulliert.<ref name="DopRoch" />
110 m Hürden
| Platz | Athlet | Land | Zeit (s) |
|---|---|---|---|
| 1 | Sergei Schubenkow | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 13,16 |
| 2 | Garfield Darien | Datei:Flag of France.svg FRA | 13,20 |
| 3 | Artur Noga | Datei:Flag of Poland.svg POL | 13,27 |
| 4 | Alexander John | Datei:Flag of Germany.svg GER | 13,38 |
| 5 | Emanuele Abate | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 13,43 |
| 6 | Gregory Sedoc | Datei:Flag of the Netherlands.svg NED | 13,45 |
| 7 | Philip Nossmy | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 13,59 |
| 8 | Konstandinos Douvalidis | Datei:Flag of Greece.svg GRE | 13,59 |
Finale: 1. Juli, 18:11 Uhr
Wind: +0,5 m/s
Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Im Halbfinale (1. Juli) ausgeschieden:
Datei:Flag of Germany.svg Matthias Bühler – Lauf 1, Platz 3 in 13,52 s
Datei:Flag of Germany.svg Gregor Traber – Lauf 3, Platz 5 in 13,62 s
400 m Hürden
| Platz | Athlet | Land | Zeit (s) |
|---|---|---|---|
| 1 | Rhys Williams | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 49,33 |
| 2 | Emir Bekrić | Datei:Flag of Serbia.svg SRB | 49,49 |
| 3 | Stanislaw Melnykow | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 49,69 |
| 4 | Adrien Clemenceau | Datei:Flag of France.svg FRA | 49,70 |
| 5 | Rasmus Mägi | Datei:Flag of Estonia.svg EST | 50,01 |
| 6 | Georg Fleischhauer | Datei:Flag of Germany.svg GER | 50,11 |
| 7 | Nathan Woodward | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 50,20 |
| 8 | Periklís Iakovákis | Datei:Flag of Greece.svg GRE | 50,57 |
Finale: 29. Juni, 22:05 Uhr
Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Im Halbfinale (29. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Germany.svg Tobias Giehl – Lauf 2, Platz 3 in 49,95 s
Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Kariem Hussein, 50,81 s
Im Vorlauf (27. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Luxembourg.svg Jaques Frisch – Lauf 3, Platz 6 in 51,59 s
Datei:Flag of Germany.svg David Gollnow – Lauf 6 DSQ (IWR 162, TR16.6 – Fehlstart)<ref name="Reg162T166" />
3000 m Hindernis
| Platz | Athlet | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Mahiedine Mekhissi-Benabbad | Datei:Flag of France.svg FRA | 8:33,23 |
| 2 | Tarık Langat Akdağ | Datei:Flag of Turkey.svg TUR | 8:35,24 |
| 3 | Víctor García | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 8:35,87 |
| 4 | Abdelaziz Merzougui | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 8:38,58 |
| 5 | Łukasz Parszczyński | Datei:Flag of Poland.svg POL | 8:38,76 |
| 6 | Yuri Floriani | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 8:39,22 |
| 7 | Krystian Zalewski | Datei:Flag of Poland.svg POL | 8:39,35 |
| 8 | Hakan Duvar | Datei:Flag of Turkey.svg TUR | 8:40,05 |
Finale: 29. Juni, 19:05 Uhr
In diesem Wettbewerb gab es zwei Dopingfälle:
- Der Franzose Nour-Eddine Gezzar, der auf dem vierten Platz eingelaufen war, wurde 2012 nachträglich disqualifiziert, als in einer am 17. Juni vorgenommenen Dopingprobe Erythropoetin entdeckt wurde.<ref name="DopGezz" />
- Dem Russen Ildar Minschin, als Elfter des zweiten Vorlaufs ausgeschieden, wurde nachträglich die Einnahme verbotener Substanzen im August 2009 nachgewiesen. Er wurde für zwei Jahre gesperrt, mehrere Ergebnisse wurden annulliert, darunter sein EM-Resultat.<ref name="DopMinsch" />
Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:
Datei:Flag of Germany.svg Steffen Uliczka – Finale, Platz 9 in 8:41,53 min
4 × 100 m Staffel
Finale: 1. Juli, 18:25 Uhr
Keine weiteren Staffeln aus deutschsprachigen Ländern
4 × 400 m Staffel
Finale: 1. Juli, 19:45 Uhr
Keine weiteren Staffeln aus deutschsprachigen Ländern
Hochsprung
| Platz | Athlet | Land | Höhe (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Robert Grabarz | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 2,31 |
| 2 | Raivydas Stanys | Datei:Flag of Lithuania.svg LTU | 2,31 |
| 3 | Mickael Hanany | Datei:Flag of France.svg FRA | 2,28 |
| 4 | Sergei Mudrow | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 2,28 |
| 5 | Gianmarco Tamberi | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 2,24 |
| 6 | Michal Kabelka | Datei:Flag of Slovakia.svg SVK | 2,24 |
| Szymon Kiecana | Datei:Flag of Poland.svg POL | 2,24 | |
| 8 | Jaroslav Bába | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 2,24 |
| Mihai Donişan | Datei:Flag of Romania.svg ROM | 2,24 |
Finale: 29. Juni, 18:40 Uhr
Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:
Datei:Flag of Germany.svg Eike Onnen – Finale, Platz 10 mit 2,20 m
Stabhochsprung
| Platz | Athlet | Land | Höhe (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Renaud Lavillenie | Datei:Flag of France.svg FRA | 5,97 |
| 2 | Björn Otto | Datei:Flag of Germany.svg GER | 5,92 |
| 3 | Raphael Holzdeppe | Datei:Flag of Germany.svg GER | 5,77 |
| 4 | Malte Mohr | Datei:Flag of Germany.svg GER | 5,77 |
| 5 | Konstandinos Filippidis | Datei:Flag of Greece.svg GRE | 5,72 |
| 6 | Jan Kudlička | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 5,60 |
| 7 | Rasmus Wejnold Jørgensen | Datei:Flag of Denmark.svg DEN | 5,50 |
| 8 | Maksym Masuryk | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 5,40 |
| Claudio Stecchi | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 5,40 |
Finale: 1. Juli, 16:15 Uhr
Keine weiteren Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern
Weitsprung
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Sebastian Bayer | Datei:Flag of Germany.svg GER | 8,34 |
| 2 | Luis Felipe Méliz | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 8,21 |
| 3 | Michel Tornéus | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 8,17 |
| 4 | J. J. Jegede | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 8,10 |
| 5 | Eusebio Cáceres | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 8,06 |
| 6 | Roni Ollikainen | Datei:Flag of Finland icon.svg FIN | 8,05 |
| 7 | Marcos Chuva | Datei:Flag of Portugal.svg POR | 7,92 |
| 8 | Tomasz Jaszczuk | Datei:Flag of Poland.svg POL | 7,90 |
Finale: 1. Juli, 17:45 Uhr
Weitere Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:
In der Qualifikation (29. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Germany.svg Alyn Camara – Gruppe B, Platz 8 mit 7,80 m
Datei:Flag of Germany.svg Nils Winter – Gruppe B, Platz 12 mit 7,71 m
Dreisprung
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Fabrizio Donato | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 17,63 w |
| 2 | Scheryf El-Scheryf | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 17,28 w |
| 3 | Aljaksej Zapik | Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR | 16,97 w |
| 4 | Alexei Fjodorow | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 16,83 |
| 5 | Momtschil Karailiew | Datei:Flag of Bulgaria.svg BUL | 16,77 w |
| 6 | Karol Hoffmann | Datei:Flag of Poland.svg POL | 16,74 |
| 7 | Dsmitryj Platnizki | Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR | 16,68 |
| 8 | Yochai Halevi | Datei:Flag of Israel.svg ISR | 16,67 |
Finale: 30. Juni, 19:05 Uhr
Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:
Datei:Flag of Germany.svg Andreas Pohle – Finale, Platz 12 mit 16,34 m
Kugelstoßen
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | David Storl | Datei:Flag of Germany.svg GER | 21,58 |
| 2 | Rutger Smith | Datei:Flag of the Netherlands.svg NED | 20,55 |
| 3 | Asmir Kolašinac | Datei:Flag of Serbia.svg SRB | 20,36 |
| 4 | Hüseyin Atıcı | Datei:Flag of Turkey.svg TUR | 20,24 |
| 5 | Marco Fortes | Datei:Flag of Portugal.svg POR | 20,24 |
| 6 | Antonín Žalský | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 19,94 |
| 7 | Borja Vivas | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 19,81 |
| 8 | Marco Schmidt | Datei:Flag of Germany.svg GER | 19,65 |
Finale: 29. Juni, 21:20 Uhr
Keine weiteren Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern
Diskuswurf
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Robert Harting | Datei:Flag of Germany.svg GER | 68,30 |
| 2 | Gerd Kanter | Datei:Flag of Estonia.svg EST | 66,53 |
| 3 | Rutger Smith | Datei:Flag of the Netherlands.svg NED | 64,02 |
| 4 | Mario Pestano | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 63,87 |
| 5 | Frank Casañas | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 63,60 |
| 6 | Robert Urbanek | Datei:Flag of Poland.svg POL | 62,99 |
| 7 | Gerhard Mayer | Datei:Flag of Austria.svg AUT | 62,85 |
| 8 | Markus Münch | Datei:Flag of Germany.svg GER | 61,25 |
Finale: 30. Juni, 19:10 Uhr
Der zunächst drittplatzierte Ungar Zoltán Kővágó wurde wegen Verstoßes gegen die Dopingbestimmungen nachträglich disqualifiziert und für zwei Jahre gesperrt.<ref name="DopKovag" />
Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
In der Qualifikation (29. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Germany.svg Martin Wierig – Gruppe A, Platz 8 mit 61,34 m
Hammerwurf
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Krisztián Pars | Datei:Flag of Hungary.svg HUN | 79,72 |
| 2 | Alexei Sagorny | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 77,40 |
| 3 | Szymon Ziółkowski | Datei:Flag of Poland.svg POL | 76,67 |
| 4 | Waleryj Swjatocha | Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR | 75,83 |
| 5 | Nicola Vizzoni | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 75,13 |
| 6 | Mattias Jons | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 74,56 |
| 7 | Markus Esser | Datei:Flag of Germany.svg GER | 74,49 |
| 8 | Jérôme Bortoluzzi | Datei:Flag of France.svg FRA | 74,49 |
Finale: 30. Juni, 21:05 Uhr
Keine weiteren Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern
Speerwurf
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Vítězslav Veselý | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 83,72 |
| 2 | Waleri Iordan | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 83,23 |
| 3 | Ari Mannio | Datei:Flag of Finland icon.svg FIN | 82,63 |
| 4 | Andreas Thorkildsen | Datei:Flag of Norway.svg NOR | 81,55 |
| 5 | Oleksandr Pjatnyzja | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 81,41 |
| 6 | Igor Janik | Datei:Flag of Poland.svg POL | 81,21 |
| 7 | Kim Amb | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 79,03 |
| 8 | Gabriel Wallin | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 77,18 |
Finale: 28. Juni, 18:45 Uhr
In diesem Wettbewerb gab es einen Dopingfall: Der in der Qualifikation als Letzter der Gruppe A ausgeschiedene Grieche Yervásios Filippídis wurde wegen Verstoßes gegen die Dopingbestimmungen nachträglich disqualifiziert.<ref name="DopFilipp" />
Teilnehmer aus einem deutschsprachigen Land:
Finale:
Datei:Flag of Germany.svg Tino Häber – Platz 9 mit 76,11 m
In der Qualifikation (27. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Germany.svg Thomas Röhler – Gruppe A, Platz 7 mit 78,89 m
Datei:Flag of Germany.svg Mark Frank – Gruppe B, Platz 7 mit 75,55 m
Zehnkampf
| Platz | Athlet | Land | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Pascal Behrenbruch | Datei:Flag of Germany.svg GER | 8558 |
| 2 | Oleksij Kasjanow | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 8321 |
| 3 | Ilja Schkurenjow | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 8219 |
| 4 | Mihail Dudaš | Datei:Flag of Serbia.svg SRB | 8154 |
| 5 | Gaël Quérin | Datei:Flag of France.svg FRA | 8098 |
| 6 | Roman Šebrle | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 8052 |
| 7 | Norman Müller | Datei:Flag of Germany.svg GER | 8003 |
| 8 | Adam Sebastian Helcelet | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 7998 |
Datum: 27./28. Juni
Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Jonas Fringeli – Platz 11 mit 7719 Punkten
Datei:Flag of Austria.svg Dominik Distelberger – Platz 15 mit 7611 Punkte
Datei:Flag of Germany.svg Mathias Brugger – DNF
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100 m
| Platz | Athletin | Land | Zeit (s) |
|---|---|---|---|
| 1 | Iwet Lalowa | Datei:Flag of Bulgaria.svg BUL | 11,28 |
| 2 | Olessja Powch | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 11,32 |
| 3 | Lina Grinčikaitė | Datei:Flag of Lithuania.svg LTU | 11,32 |
| 4 | Ezinne Okparaebo | Datei:Flag of Norway.svg NOR | 11,39 |
| 5 | Olga Belkina | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 11,42 |
| 6 | Verena Sailer | Datei:Flag of Germany.svg GER | 11,42 |
| 7 | Anne Cibis | Datei:Flag of Germany.svg GER | 11,54 |
| 8 | Tatjana Pinto | Datei:Flag of Germany.svg GER | 11,62 |
Finale: 28. Juni, 18:30 Uhr
Wind: −0,7 m/s
Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land;
Im Vorlauf (27. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Mujinga Kambundji – Lauf 4, Platz 7 in 11,68 s
200 m
| Platz | Athletin | Land | Zeit (s) |
|---|---|---|---|
| 1 | Marija Rjemjen | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 23,05 |
| 2 | Chrystyna Stuj | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 23,17 |
| 3 | Myriam Soumaré | Datei:Flag of France.svg FRA | 23,21 |
| 4 | Wiktorija Pjatatschenko | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 23,25 |
| 5 | Dafne Schippers | Datei:Flag of the Netherlands.svg NED | 23,53 |
| 6 | Jamile Samuel | Datei:Flag of the Netherlands.svg NED | 23,55 |
| 7 | Eleni Artymata | Datei:Flag of Cyprus.svg CYP | 23,59 |
| 8 | Johanna Danois | Datei:Flag of France.svg FRA | 23,61 |
Finale: 30. Juni, 20:50 Uhr
Wind: −1,3 m/s
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Im Halbfinale (29. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Léa Sprunger – Lauf 2, Platz 3 in 23,45 s
Datei:Flag of Germany.svg Inna Weit – Lauf 4, Platz 6 in 23,95 s
Im Vorlauf (29. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Jaqueline Gasser – Lauf 5, Platz 5 in 24,18 s
400 m
| Platz | Athletin | Land | Zeit (s) |
|---|---|---|---|
| 1 | Moa Hjelmer | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 51,13 NR |
| 2 | Xenija Sadorina | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 51,26 |
| 3 | Ilona Ussowitsch | Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR | 51,94 |
| 4 | Olha Semljak | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 52,01 |
| 5 | Lee McConnell | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 52,20 |
| 6 | Libania Grenot | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 52,57 |
| 7 | Daryna Prystupa | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 53,03 |
| 8 | Muriel Hurtis | Datei:Flag of France.svg FRA | 54,50 |
Finale: 29. Juni, 22:25 Uhr
In diesem Wettbewerb gab es zwei Dopingfälle durch türkische Läuferinnen:
- Pınar Saka, die sich zunächst für das Halbfinale qualifiziert hatte und dort ausgeschieden war, wurde 2013 wegen Auffälligkeiten in ihrem biologischen Pass für drei Jahre bis zum 23. Mai 2015 gesperrt. Alle ihre Ergebnisse vom 18. Juni 2012 an wurden rückwirkend annulliert.
- Meliz Redif, die schon im Vorlauf ausgeschieden war, wurde wegen Auffälligkeiten in ihrem biologischen Pass für drei Jahre gesperrt – 31. März 2015 bis 30. März 2018. Alle ihre Ergebnisse von 2009 bis 2013 wurden rückwirkend annulliert.<ref name="DopRedif" />
Teilnehmerin aus deutschsprachigen Ländern:
Im Halbfinale (28. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Germany.svg Esther Cremer – Lauf 2, Platz 5 in 52,77 s
800 m
| Platz | Athletin | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Lynsey Sharp | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 2:00,52 |
| 2 | Maryna Arsamassawa | Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR | 2:01,02 |
| 3 | Lilija Lobanowa | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 2:01,29 |
| 4 | Lucia Klocová | Datei:Flag of Slovakia.svg SVK | 2:01,38 |
| 5 | Jemma Simpson | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 2:02,14 |
| 6 | Natalija Piliušina | Datei:Flag of Lithuania.svg LTU | 2:06,59 |
| DOP | Jelena Arschakowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | |
| Irina Maratschowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS |
Finale: 29. Juni, 21:45 Uhr
In diesem Wettbewerb gab es drei dopingbedingte Disqualifikationen. In zwei Fällen handelte es sich um russische Läuferinnen, in einem um eine Athletin aus der Ukraine.
- Jelena Arschakowa (Russland), zunächst als Erste eingelaufen, wurde 2013 wegen anormaler Hämoglobinwerte in ihrem biologischen Pass für zwei Jahre gesperrt, alle ihre Ergebnisse ab dem 12. Juli 2011 wurden rückwirkend annulliert.<ref name="DopArschak" />
- Irina Maratschowa (Russland), zunächst auf Rang drei, wurde 2016 durch das Russische Olympische Komitee (ROC) wegen anormaler Hämoglobinwerte in ihrem biologischen Pass für zwei Jahre gesperrt. Ihre bei den Europameisterschaften 2012 errungene Medaille musste sie abgeben.<ref name="DopMara" />
- Tetjana Petljuk (Ukraine), als Fünfte des ersten Vorlaufs ausgeschieden, wurde durch den Leichtathletikverband der Ukraine wegen Abweichungen in ihrem biologischen Pass bis zum 17. Januar 2015 gesperrt. Unter anderem ihr Resultat bei den Europameisterschaften 2012 wurde annulliert.<ref name="DopPetlj" />
1500 m
| Platz | Athletin | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Nuria Fernández | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 4:08,80 |
| 2 | Diana Sujew | Datei:Flag of Germany.svg GER | 4:09,28 |
| 3 | Tereza Čapková | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 4:10,17 |
| 4 | Corinna Harrer | Datei:Flag of Germany.svg GER | 4:10,38 |
| 5 | Isabel Macías | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 4:11,12 |
| 6 | Ingvill Måkestad Bovim | Datei:Flag of Norway.svg NOR | 4:13,32 |
| 7 | Marina Munćan | Datei:Flag of Serbia.svg SRB | 4:15,63 |
Finale: 1. Juli, 16:10 Uhr
Der 1500-Meter-Lauf war durch gleich sechs Dopingfälle belastet. Fünf der betroffenen Athletinnen erreichten das Finale und belegten dort die Ränge eins bis vier sowie Platz acht. Sie wurden nachträglich sukzessive nach jeweils immer neuem Erkenntnisstand disqualifiziert.
- Aslı Çakır Alptekin (Datei:Flag of Turkey.svg Türkei) – zunächst Erste<ref name="DopAlptek" />
- Gamze Bulut (Datei:Flag of Turkey.svg Türkei) – zunächst Zweite<ref name="DopBulut" />
- Hanna Mischtschenko (Datei:Flag of Ukraine.svg Ukraine) – zunächst Dritte<ref name="DopMischt" />
- Jekaterina Gorbunowa (Datei:Flag of Russia.svg Russland) – zunächst Vierte<ref name="DopGorbun" />
- Kristina Chalejewa, spätere Kristina Ugarova (Datei:Flag of Russia.svg Russland) – zunächst Achte<ref name="DopChala" />
- Anschelika Schewtschenko (Datei:Flag of Ukraine.svg Ukraine) – im Vorlauf ausgeschieden<ref name="DopShevch" />
Die Athletinnen rückten mit ihren Platzierungen entsprechend nach.
Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:
Im Vorlauf (30. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Germany.svg Denise Krebs – Lauf 1, Platz 6 in 4:12,85 min
5000 m
| Platz | Athletin | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Olga Golowkina | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 15:11,70 |
| 2 | Sara Moreira | Datei:Flag of Portugal.svg POR | 15:12,05 |
| 3 | Julia Bleasdale | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 15:12,77 |
| 4 | Roxana Bârcă | Datei:Flag of Romania.svg ROM | 15:13,40 |
| 5 | Nadia Ejjafini | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 15:16,54 |
| 6 | Almenesh Belete | Datei:Flag of Belgium (civil).svg BEL | 15:22,15 |
| 7 | Elena Romagnolo | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 15:24,38 |
| 8 | Judith Plá | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 15:27,62 |
Datum: 28. Juni, 17:35 Uhr
In diesem Wettbewerb gab es zwei Dopingfälle:
- Ljudmyla Kowalenko (Ukraine), zunächst Zweite, wurde wegen Abweichungen in ihrem biologischen Pass vom 27. Juni 2012 bis 10. April 2016 gesperrt, ihre Ergebnisse von diesen Europameisterschaften wurden rückwirkend annulliert.<ref name="DopKowal" />
- Swetlana Kirejewa (Russland), zunächst Siebte, wurde wegen Abweichungen in ihrem biologischen Pass vom 27. Juni 2012 bis 10. April 2016 gesperrt, ihre Ergebnisse von diesen Europameisterschaften wurden rückwirkend annulliert.<ref name="DopKirej" />
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern – es gab keine Vorläufe:
Datei:Flag of Italy.svg Silvia Weissteiner – Platz 14 in 15:39,23 min
Datei:Flag of Germany.svg Maren Kock – Platz 16 in 15:52,74 min
Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Sabine Fischer (Leichtathletin) – DNF
10.000 m
| Platz | Athletin | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Ana Dulce Félix | Datei:Flag of Portugal.svg POR | 31:44,75 |
| 2 | Joanne Pavey | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 31:49,03 |
| 3 | Olha Skrypak | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 31:51,32 |
| 4 | Fionnuala Britton | Datei:Flag of Ireland.svg IRL | 32:05,54 |
| 5 | Sabrina Mockenhaupt | Datei:Flag of Germany.svg GER | 32:16,55 |
| 6 | Charlotte Purdue | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 32:28,46 |
| 7 | Ana Dias | Datei:Flag of Portugal.svg POR | 32:35,82 |
| 8 | Elena Romagnolo | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 32:42,31 |
Datum: 1. Juli, 17:25 Uhr
Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land – es gab keine Vorläufe:
Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Patricia Morceli – Platz 14 in 34:24,82 min
100 m Hürden
| Platz | Athletin | Land | Zeit (s) |
|---|---|---|---|
| 1 | Alina Talaj | Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR | 12,91 |
| 2 | Kazjaryna Paplauskaja | Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR | 12,97 |
| 3 | Beate Schrott | Datei:Flag of Austria.svg AUT | 12,98 |
| 4 | Anne Zagré | Datei:Flag of Belgium (civil).svg BEL | 13,02 |
| 5 | Marzia Caravelli | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 13,11 |
| 6 | Cindy Roleder | Datei:Flag of Germany.svg GER | 13,11 |
| 7 | Micol Cattaneo | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 13,16 |
| DOP | Nevin Yanıt | Datei:Flag of Turkey.svg TUR |
Finale: 30. Juni, 22:35 Uhr
Wind: −1,4 m/s
Die zunächst erstplatzierte türkische Titelverteidigerin Nevin Yanıt wurde am 30. Juni 2015 wegen Dopingmissbrauchs nachträglich disqualifiziert.<ref name="DopYanit" />
Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Im Halbfinale (30. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Germany.svg Nadine Hildebrand – Lauf 1, Platz 7 in 13,52 s
Im Vorlauf (29. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Clélia Rard-Reuse – Lauf 4, Platz 4 in 13,25 s
400 m Hürden
| Platz | Athlet | Land | Zeit (s) |
|---|---|---|---|
| 1 | Irina Dawydowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 53,77 WL |
| 2 | Denisa Rosolová | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 54,24 |
| 3 | Hanna Jaroschtschuk | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 54,35 |
| 4 | Zuzana Hejnová | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 54,49 |
| 5 | Jelena Tschurakowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 54,78 |
| 6 | Élodie Ouédraogo | Datei:Flag of Belgium (civil).svg BEL | 55,95 |
| 7 | Zuzana Bergrová | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 56,26 |
| 8 | Jessie Barr | Datei:Flag of Ireland.svg IRL | 56,83 |
Finale: 29. Juni, 20:00 Uhr
Doping: Die Ukrainerin Hanna Titimez, die im Halbfinale ausschied, wurde wegen Verstoßes gegen die Dopingbestimmungen von ihrem nationalen Verband rückwirkend vom 3. April 2017 für zwei Jahre gesperrt. Ihre Resultate vom 26. Juni 2012 bis zum 26. Juni 2014 wurden annulliert.<ref name="DopTitim" />
Teilnehmerin aus deutschsprachigem Land:
Im Vorlauf (27. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Germany.svg Tina Kron – Lauf 3, Platz 4 in 57,61 s
3000 m Hindernis
| Platz | Athletin | Land | Zeit (min) |
|---|---|---|---|
| 1 | Gülcan Mıngır | Datei:Flag of Turkey.svg TUR | 9:32,96 |
| 2 | Antje Möldner-Schmidt | Datei:Flag of Germany.svg GER | 9:36,37 |
| 3 | Gesa Felicitas Krause | Datei:Flag of Germany.svg GER | 9:38,20 |
| 4 | Ancuța Bobocel | Datei:Flag of Romania.svg ROM | 9:41,32 |
| 5 | Poļina Jeļizarova | Datei:Flag of Latvia.svg LAT | 9:41,38 |
| 6 | Natalja Gortschakowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 9:42,98 |
| 7 | Diana Martín | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 9:45,36 |
| 8 | Clarisse Cruz | Datei:Flag of Portugal.svg POR | 9:47,76 |
Finale: 30. Juni, 19:55 Uhr
Überschattet wurde auch dieser Wettbewerb von Dopingfällen, vier an der Zahl:
- Der Ukrainerin Switlana Schmidt wurde die zunächst erlaufene Silbermedaille nach Unregelmäßigkeiten im biologischen Pass 2015 aberkannt.<ref>Freudentränen: Vier nachträgliche Medaillengewinner in Nürnberg geehrt, Focus Online, 20. Dezember 2012 auf focus.de, abgerufen am 6. März 2023</ref>
- Die Russin Ljubow Charlamowa, zunächst eingelaufen als Dreizehnte, wurde nach Verstößen gegen die Dopingbestimmungen vom russischen Leichtathletikverband RusAF für zwei Jahre gesperrt. Ihr Resultat von diesen Europameisterschaften wurde annulliert.<ref name="DopCharlam" />
- Die Spanierin Marta Domínguez, die ihr Vorlaufrennen nicht beendet hatte, wurde vom Internationalen Sportgerichtshof CAS für drei Jahre gesperrt. Alle ihre zwischen dem 5. August 2009 und dem 4. Januar 2013 erzielten Ergebnisse wurden gestrichen.<ref name="DopDoming" />
- Die Türkin Binnaz Uslu, die im ersten Vorlauf nicht ins Ziel gekommen war, erhielt eine Sperre von zwei Jahren. Ihre seit dem 13. März 2007 erzielten Resultate wurden annulliert.<ref name="DopUslu" />
Weitere Teilnehmerin aus deutschsprachigen Ländern:
Datei:Flag of Germany.svg Sanaa Koubaa – Finale, Platz 12 in 10:02,33 min
4 × 100 m Staffel
Finale: 1. Juli, 17:05 Uhr
Keine weiteren Staffeln aus deutschsprachigen Ländern
4 × 400 m Staffel
Finale: 1. Juli, 19:25 Uhr
Die Staffel der Türkei, die im Vorlauf ausschied, wurde nachträglich disqualifiziert. Zwei ihrer Läuferinnen, die auch in der Einzeldisziplin über 400 Meter gestartet waren, wurden mit entsprechenden Konsequenzen des Dopingmissbrauchs überführt.
- Meliz Redif wurde wegen Auffälligkeiten in ihrem biologischen Pass für drei Jahre gesperrt – 31. März 2015 bis 30. März 2018. Alle ihre Ergebnisse von 2009 bis 2013 wurden rückwirkend annulliert.<ref name="DopRedif" />
- Pınar Saka, ebenfalls aus der Türkei, wurde 2013 wegen Auffälligkeiten in ihrem biologischen Pass für drei Jahre bis zum 23. Mai 2015 gesperrt. Alle ihre Ergebnisse vom 18. Juni 2012 an wurden rückwirkend annulliert.
Keine weiteren Staffeln aus deutschsprachigen Ländern
Hochsprung
| Platz | Athletin | Land | Höhe (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Ruth Beitia | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 1,97 |
| 2 | Tonje Angelsen | Datei:Flag of Norway.svg NOR | 1,97 NU23R |
| 3 | Irina Gordejewa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 1,92 |
| Emma Green | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 1,92 | |
| Olena Choloscha | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 1,92 | |
| 6 | Burcu Ayhan | Datei:Flag of Turkey.svg TUR | 1,92 |
| Melanie Melfort | Datei:Flag of France.svg FRA | 1,92 | |
| 8 | Mirela Demirewa | Datei:Flag of Bulgaria.svg BUL | 1,92 |
Finale: 28. Juni, 17:45 Uhr
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
In der Qualifikation (27. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Germany.svg Marie-Laurence Jungfleisch – Gruppe A, Platz 5 mit 1,87 m
Datei:Flag of Austria.svg Monika Gollner – Gruppe B, Platz 11 mit 1,78 m
Datei:Flag of Germany.svg Ariane Friedrich – Gruppe B, DNS
Stabhochsprung
| Platz | Athletin | Land | Höhe (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Jiřina Ptáčníková | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 4,60 |
| 2 | Martina Strutz | Datei:Flag of Germany.svg GER | 4,60 |
| 3 | Nikoleta Kyriakopoulou | Datei:Flag of Greece.svg GRE | 4,60 |
| 4 | Anastassija Sawtschenko | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 4,50 |
| Silke Spiegelburg | Datei:Flag of Germany.svg GER | 4,50 | |
| 6 | Vanessa Boslak | Datei:Flag of France.svg FRA | 4,50 |
| 7 | Lisa Ryzih | Datei:Flag of Germany.svg GER | 4,40 |
| 8 | Alexandra Kirjaschowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 4,40 |
Finale: 30. Juni, 19:15 Uhr
Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
In der Qualifikation (28. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Luxembourg.svg Gina Reuland – Gruppe A, Platz 13 mit 3,80 m
Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Nicole Büchler – Gruppe A, NM
Weitsprung
| Platz | Athletin | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Éloyse Lesueur | Datei:Flag of France.svg FRA | 6,81 |
| 2 | Wolha Sudarawa | Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR | 6,74 |
| 3 | Margrethe Renstrøm | Datei:Flag of Norway.svg NOR | 6,67 |
| 4 | Sosthene Moguenara | Datei:Flag of Germany.svg GER | 6,66 w |
| 5 | Ineta Radēviča | Datei:Flag of Latvia.svg LAT | 6,55 |
| 6 | Irene Pusterla | Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI | 6,53 |
| 7 | Melanie Bauschke | Datei:Flag of Germany.svg GER | 6,50 |
| 8 | Swetlana Birjukowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 6,40 |
Finale: 28. Juni, 17:25 Uhr
Die ursprünglich fünftplatzierte Karin Melis Mey (TUR) wurde aufgrund eines positiven Dopingtests disqualifiziert.<ref name="DopMelMey" />
Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:
In der Qualifikation (27. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Germany.svg Sinje Florczak – Gruppe B, Platz 11 mit 6,15 m
Dreisprung
souverän ihren EM-Titel
| Platz | Athletin | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Olha Saladucha | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 14,99 WL |
| 2 | Patrícia Mamona | Datei:Flag of Portugal.svg POR | 14,52 NR |
| 3 | Jana Borodina | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 14,36 |
| 4 | Simona La Mantia | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 14,25 |
| 5 | Dana Velďáková | Datei:Flag of Slovakia.svg SVK | 14,24 |
| 6 | Níki Panéta | Datei:Flag of Greece.svg GRE | 14,23 |
| 7 | Athanasia Pérra | Datei:Flag of Greece.svg GRE | 14,23 |
| 8 | Françoise Mbango Etone | Datei:Flag of France.svg FRA | 14,19 |
Finale: 29. Juni, 21:00 Uhr
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
In der Qualifikation (27. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Germany.svg Jenny Elbe – Gruppe B, Platz 8 mit 13,98 m
Datei:Flag of Germany.svg Katja Demut – Gruppe A, Platz 11 mit 13,31 m
Kugelstoßen
| Platz | Athletin | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Nadine Kleinert | Datei:Flag of Germany.svg GER | 19,18 |
| 2 | Irina Tarassowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 18,91 |
| 3 | Chiara Rosa | Datei:Flag of Italy.svg ITA | 18,47 |
| 4 | Josephine Terlecki | Datei:Flag of Germany.svg GER | 18,33 |
| 5 | Christina Schwanitz | Datei:Flag of Germany.svg GER | 18,25 |
| 6 | Radoslawa Mawrodiewa | Datei:Flag of Bulgaria.svg BUL | 18,14 |
| 7 | Anita Márton | Datei:Flag of Hungary.svg HUN | 17,93 |
| 8 | Helena Engman | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 17,64 |
Finale: 29. Juni, 18:00 Uhr
Keine weiteren Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Diskuswurf
| Platz | Athletin | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Sandra Perković | Datei:Flag of Croatia.svg CRO | 67,62 |
| 2 | Nadine Müller | Datei:Flag of Germany.svg GER | 65,41 |
| 3 | Natalija Semenowa | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 62,91 |
| 4 | Anna Rüh | Datei:Flag of Germany.svg GER | 62,65 |
| 5 | Julia Fischer | Datei:Flag of Germany.svg GER | 62,10 |
| 6 | Mélina Robert-Michon | Datei:Flag of France.svg FRA | 60,41 |
| 7 | Věra Pospíšilová-Cechlová | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 60,08 |
| 8 | Natalia Artîc | Datei:Flag of Moldova.svg MDA | 58,64 |
Finale: 1. Juli, 18:05 Uhr
Keine weiteren Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Hammerwurf
| Platz | Athletin | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Anita Włodarczyk | Datei:Flag of Poland.svg POL | 74,29 |
| 2 | Martina Hrašnová | Datei:Flag of Slovakia.svg SVK | 73,34 |
| 3 | Anna Bulgakowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 71,47 |
| 4 | Kathrin Klaas | Datei:Flag of Germany.svg GER | 70,44 |
| 5 | Tuğçe Şahutoğlu | Datei:Flag of Turkey.svg TUR | 70,21 |
| 6 | Stéphanie Falzon | Datei:Flag of France.svg FRA | 68,03 |
| 7 | Éva Orbán | Datei:Flag of Hungary.svg HUN | 67,92 |
| 8 | Berta Castells | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 67,42 |
Finale: 1. Juli, 16:00 Uhr
In dieser Disziplin gab es einen Dopingfall.
Der Moldawierin Zalina Marghieva, zunächst Achte, wurden in einem Dopingtest die verbotenen Substanzen Dehydrochlormethyltestosteron und Stanozolol nachgewiesen. Die Athletin wurde daraufhin aus der Olympiamannschaft der Republik Moldau für die Olympischen Spiele 2012 gestrichen. Später erhielt sie eine zweijährige Sperre vom 23. Juli 2013 bis 23. Juli 2015. Unter anderem ihr Resultat von diesen Europameisterschaften wurde ihr aberkannt.<ref name="DopMargh1" /><ref name="DopMargh2" />
Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:
In der Qualifikation (29. Juni) ausgeschieden:
Datei:Flag of Germany.svg Betty Heidler – Gruppe A, Platz 9 mit 65,06 m
Speerwurf
| Platz | Athletin | Land | Weite (m) |
|---|---|---|---|
| 1 | Wira Rebryk | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 66,86 NR |
| 2 | Christina Obergföll | Datei:Flag of Germany.svg GER | 65,12 |
| 3 | Linda Stahl | Datei:Flag of Germany.svg GER | 63,69 |
| 4 | Goldie Sayers | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 63,01 |
| 5 | Katharina Molitor | Datei:Flag of Germany.svg GER | 60,99 |
| 6 | Sinta Ozoliņa-Kovale | Datei:Flag of Latvia.svg LAT | 59,34 |
| 7 | Tatjana Jelača | Datei:Flag of Serbia.svg SRB | 57,58 |
| 8 | Madara Palameika | Datei:Flag of Latvia.svg LAT | 56,82 |
Finale: 29. Juni, 19:30 Uhr
Keine weiteren Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
Siebenkampf
| Platz | Athletin | Land | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Antoinette Nana Djimou Ida | Datei:Flag of France.svg FRA | 6544 |
| 2 | Laura Ikauniece | Datei:Flag of Latvia.svg LAT | 6335 |
| 3 | Aiga Grabuste | Datei:Flag of Latvia.svg LAT | 6325 |
| 4 | Jekaterina Bolschowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 6298 |
| 5 | Jessica Samuelsson | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 6262 |
| 6 | Claudia Rath | Datei:Flag of Germany.svg GER | 6210 |
| 7 | Eliška Klučinová | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 6151 |
| 8 | Ida Marcussen | Datei:Flag of Norway.svg NOR | 6073 |
Datum: 29./30. Juni
Einen Dopingfall gab es auch im Siebenkampf:
Die Ukrainerin Ljudmyla Jossypenko wurde nachträglich als Dopingsünderin erwischt und bis 2017 gesperrt. Die 2012 erhaltene Silbermedaille wurde ihr aberkannt.<ref name="DopJossyp" />
Weitere Teilnehmerin aus einem deutschsprachigen Land:
Datei:Flag of Germany.svg Carolin Schäfer – Platz 11 mit 6003 Punkten
Weblinks
- Helsinki European Championships european-athletics.com, abgerufen am 6. März 2023
- Europameisterschaft in Helsinki (Finnland), leichtathletik.de, abgerufen am 6. März 2023
- Athletics European Championship 2012 Helsinki, Finland, todor66.com, abgerufen am 6. März 2023
- European Championships - Statistics Handbook Athletics, 22nd European Athletics Championships Helsinki FIN 27 JUN–01 JUL 2012 Olympiastadion, S. 682–693, englisch (PDF, 30.741 KB), downloads.european-athletics.com, abgerufen am 6. März 2023
- XXI European Championship, Helsinki 2012, trackfield.brinkster.net (englisch), abgerufen am 6. März 2023
- 21. Leichtathletik-Europameisterschaften 2012 in Helsinki, Finnland, ifosta.de, abgerufen am 6. März 2023
- Türkisches Geständnis. In: Süddeutsche Zeitung 9. Juli 2016, sueddeutsche.de, abgerufen am 6. März 2023
- Julya und Vitaly Stepanov: Wie das russische Staatsdoping enttarnt wurde, anstageslicht.de 13. Februar 2017, abgerufen am 6. März 2023
Einzelnachweise
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Turin 1934 |
Paris/Wien 1938 |
Oslo 1946 |
Brüssel 1950 |
Bern 1954 |
Stockholm 1958 |
Belgrad 1962 |
Budapest 1966 |
Athen 1969 |
Helsinki 1971 |
Rom 1974 |
Prag 1978 |
Athen 1982 |
Stuttgart 1986 |
Split 1990 |
Helsinki 1994 |
Budapest 1998 |
München 2002 |
Göteborg 2006 |
Barcelona 2010 |
Helsinki 2012 |
Zürich 2014 |
Amsterdam 2016 |
Berlin 2018 |
Paris 2020 |
München 2022 |
Rom 2024 |
Birmingham 2026 |
Chorzów 2028
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Männer: 100 m | 200 m | 400 m | 800 m | 1500 m | 5000 m | 10.000 m | 110 m Hürden | 400 m Hürden | 3000 m Hindernis | 4 × 100 m | 4 × 400 m | Hochsprung | Stabhochsprung | Weitsprung | Dreisprung | Kugelstoßen | Diskuswurf | Hammerwurf | Speerwurf | Zehnkampf
Frauen: 100 m | 200 m | 400 m | 800 m | 1500 m | 5000 m | 10.000 m | 100 m Hürden | 400 m Hürden | 3000 m Hindernis | 4 × 100 m | 4 × 400 m | Hochsprung | Stabhochsprung | Weitsprung | Dreisprung | Kugelstoßen | Diskuswurf | Hammerwurf | Speerwurf | Siebenkampf Vorlage:Klappleiste/Ende