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Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2017

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
16. Leichtathletik-Weltmeisterschaften
Datei:Athletics pictogram.svg
Das Olympiastadion in London
Das Olympiastadion in London
Das Olympiastadion in London
Stadt Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg London, Großbritannien
Stadion London Stadium
Teilnehmende Länder 205 (gemeldet)
Teilnehmende Athleten 2034 (gemeldet)
Wettbewerbe 48
Eröffnung 4. August 2017
Schlusstag 13. August 2017
Chronik
Peking 2015 Doha 2019
Medaillenspiegel (Endstand nach 48 Entscheidungen)<ref>Medal Table: 16th IAAF World Championships, abgerufen am 24. Februar 2021</ref>
Pl. Land G S B Su.

Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2017/Medaillenspiegel

Vollständiger Medaillenspiegel

Die 16. Leichtathletik-Weltmeisterschaften fanden vom 4. bis 13. August 2017 im London Stadium, dem ehemaligen Olympiastadion von London, statt.<ref>London selected to host 2017 IAAF world championships. In: iaaf.org. IAAF, 11. November 2011, abgerufen am 24. Februar 2021.</ref>

Vergabe

Der Weltverband IAAF vergab die Wettbewerbe am 11. November 2011 in Monaco. Nachdem London seine Bewerbung für die Weltmeisterschaften 2015 zurückzog und somit Peking Ausrichter wurde, erhielt die britische Hauptstadt bei der Wahl für die Austragung 2017 den Zuschlag. Gegen die Bewerbung aus Doha in Katar setzte die britische Hauptstadt sich mit 16:10 Stimmen durch. Barcelona war Anfang September 2011 aus dem Rennen ausgestiegen, da der spanische Staat keine finanziellen Garantien für die Veranstaltung geben wollte.<ref>Exclusive: Two bidders for 2017 World Athletics Championships after Barcelona withdrawal. In: insidethegames.biz. 2. September 2011, abgerufen am 2. August 2017.</ref>

Datei:Olympic Park, London, 14 June 2011 (2) cropped.jpg
Das London Stadium während des Umbaus im Jahr 2011

Stadion

Die Weltmeisterschaften fanden im London Stadium im Londoner Stadtteil Stratford statt. Das für die Olympischen Spiele 2012 errichtete Stadion hat seit seinem Umbau nach den Olympischen Spielen eine Kapazität von 60.000 Plätzen. Seit 2016 ist das Stadion Austragungsort der Fußballspiele des Londoner Fußballklubs West Ham United.

Wettbewerbe

Im Wettkampfprogramm gab es eine einzige Änderung: Für die Frauen wurde mit dem 50-km-Gehen eine zweite Gehstrecke mit in das Angebot genommen. So stand zum ersten Mal für Frauen und Männer dieselbe Anzahl von Disziplinen auf dem Programm. Die Wettbewerbe unterschieden sich nur unwesentlich: Die Hürden für die Frauen waren etwas niedriger als bei den Männern, die kurze Hürdenstrecke führte bei den Frauen über 100, bei den Männern über 110 Meter. Ansonsten unterschieden sich nur noch die Gewichte der Stoß- und Wurfgeräte sowie die Anzahl und einzelnen Disziplinen im Mehrkampf: die Männer hatten einen Zehn-, die Frauen einen Siebenkampf im Programm.

Organisation und Umfeld

Übertragungsrechte

Deutschland

In Deutschland waren die Wettkämpfe im Programm von ARD und ZDF zu sehen. Beide Sender wechselten sich in der täglichen Berichterstattung und im abendlichen Hauptprogramm ab. Des Weiteren boten beide Sender aufgrund der Vielzahl der Disziplinen ein umfangreiches Live-Stream-Angebot auf den jeweiligen Internetportalen der Sender an. Dort wurden alle aus deutscher Sicht relevanten Wettkämpfe gezeigt, die nicht im Fernsehen zu sehen waren.<ref>Die Leichtathletik-WM 2017 live im ZDF. In: presseportal.de. Presseportal, 1. August 2017, abgerufen am 5. August 2017.</ref>

Österreich

In Österreich wurden die Weltmeisterschaften vom ORF auf dem Sender ORF SPORT + übertragen. Auf dem Sportsender waren sämtliche Abend-Sessions sowie an Wochenenden auch die Morgen-Sessions zu sehen.

Schweiz

Das Unternehmen SRF übertrug die Weltmeisterschaften in der Schweiz. Die TV-Übertragung aus London legte einen speziellen Fokus auf die Schweizer Athleten. Wie in Österreich zeigte das Unternehmen sämtliche Abend-Sessions sowie am Wochenende auch die Morgen-Sessions.<ref>Leichtathletik-WM 2017: 50 Stunden live auf SRF zwei. In: srf.ch. Schweizer Radio und Fernsehen, 27. Juli 2017, abgerufen am 5. August 2017.</ref>

Tickets

Der Vorverkauf für Eintrittskarten der Leichtathletikwettbewerbe im Stadion begann am 1. August 2016, ein Jahr vor der Eröffnung der Weltmeisterschaften.<ref>IAAF World Championships London 2017 tickets to go on sale from 1. August. In: iaaf.org. IAAF, 19. April 2016, abgerufen am 3. August 2017.</ref> Die Preise der Eintrittskarten variierten je nach Kategorien im Stadion sowie der Finaldisziplinen der jeweiligen Sessions. Die Ticketpreise waren in die Kategorien A, B, C und D aufgeteilt, für die Kategorien C und D waren spezielle Tickets für Kinder erwerbbar.

Kategorie Preis (£) Preis () Preis (Kinder)
A 95–155 105–172
B 75–125 83–138
C 60–80 66–88 9,58 £
(10,63 €)
D 35–45 38–49

Maskottchen

Datei:Hero the Hedgehog (mascot) (36561642145).jpg
Das Maskottchen Hero the Hedgehog in Aktion am Wassergraben

Zur Bestimmung eines Maskottchens für die Weltmeisterschaften startete das lokale Organisationskomitee in Kooperation mit der BBC einen nationalen Wettbewerb, in welchem Kinder zwischen sechs und 15 Jahren ihr eigenes Maskottchen gestalten sollten. Aus über 4000 eingegangenen Vorschlägen wählte eine interne Jury, in welcher auch Jessica Ennis-Hill vertreten war, die 30 besten Vorschläge aus. Im April 2017 wurde Hero the Hedgehog (englisch Igel), gestaltet von einem neunjährigen Mädchen, als offizielles Maskottchen ausgewählt.

Norovirus

Beeinträchtigungen der Veranstaltung

Beeinträchtigt wurden die Wettbewerbe durch einen Norovirusausbruch bei vielen Mannschaften, demzufolge etliche Sportler zu Wettkämpfen nicht antraten oder ihre volle Leistung nicht abrufen konnten oder auch wegen der 48-Stunden-Quarantänevorschrift nicht starten durften.<ref>13 Verdachtsfälle auf Norovirus im deutschen Team, Leichtathletik-WM, auf: spiegel.de, vom 9. August 2017, abgerufen am 16. August 2017</ref><ref>Norovirus bei Leichtathletik-WM: Gratulationen laut Warholm-Trainer untersagt, auf: eurosport.de, vom 10. August 2017, abgerufen am 16. August 2017</ref><ref>Drei Fälle von Norovirus bei der WM in London, Leichtathletik-WM, In: Augsburger Allgemeine vom 10. August 2017, augsburger-allgemeine.de, abgerufen am 16. August 2017</ref><ref>Remo Geisser: Das vermaledeite Norovirus, Leichtathletik-WM in London, In: Neue Zürcher Zeitung vom 9. August 2017, nzz.ch, abgerufen am 16. August 2017</ref> So gab man beim deutschen Team Isolation und Quarantäne aus, im Hotel waren an allen Ecken Desinfektionsmittel griffbereit, das Essen wurde serviert, die Athleten und Betreuer mit Verhaltensmaßnahmen ausgerüstet, neu ankommende Athleten wurden in anderen Hotels untergebracht.<ref name="norovirus">Silke Bernhart: Eine WM wie keine andere, London 2017, auf: leichtathletik.de, vom 15. August 2017, abgerufen am 20. August 2017</ref> Der Leitende Direktor Sport Idriss Gonschinska und sein Stab waren tagelang mit der Entwicklung immer neu anzupassender Verhaltensvorgaben, mit der Hotelsuche für die neu anreisenden Athleten und Trainer, der Koordination der zu verändernden Transfers zu den Trainings- und Wettkampfanlagen beschäftigt, und die Athleten mussten auch bis zur Anreise eigentlich nicht geplanter neuer Therapeuten zwischenzeitlich auf physiotherapeutische Maßnahmen weitestgehend verzichten.<ref name="norovirus" /> Welche Sportler erkrankten, wurde auf Grund der Verschwiegenheitspflicht nicht bekannt gegeben.

Kritik und Kontroversen zu Startverboten

Auf Grund des Ausbruchs der hochansteckenden Noroviren gab es u. a. Kontroversen um die Startberechtigungen des botswanischen Sprinters Isaac Makwala, der sich für das Finale des 400-Meter-Laufs qualifiziert hatte, daran jedoch nicht teilnehmen durfte, da ihm der Leichtathletik-Weltverband IAAF auf Empfehlung der staatlichen Gesundheitsbehörde Public Health England den Zutritt zum Stadion verweigerte, da eine 48-stündige Quarantäne angeordnet war.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig IAAF statement: Isaac Makwala.] IAAF, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. August 2017 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> In Folge dieser Quarantäne verpasste der Sprinter auch den Vorlauf über 200 Meter, sodass er zunächst nicht für das Finale qualifiziert war. Makwala sprach im Zusammenhang mit seiner Sperre von „Sabotage“.<ref>"Ich glaube fast, das ist Sabotage", In: Süddeutsche Zeitung. 9. August 2017, sueddeutsche.de, abgerufen am 24. Februar 2021</ref>

Der IAAF-Präsident Sebastian Coe stritt diese Vorwürfe ab. Nach Ablauf der 48-stündigen Quarantäne durfte Makwala den Vorlauf als Einzelstarter in einem eigens angesetzten 200-Meter-Lauf unter großem Beifall der Zuschauer nachholen und qualifizierte sich in 20,20 s für das Halbfinale.<ref>Nachzügler Makwala im Finale, sport1.de. 10. August 2017, abgerufen am 24. Februar 2021</ref>

Teilnehmende Nationen

Insgesamt wurden 2034 Athleten (954 Frauen und 1080 Männer) aus 205 Nationen gemeldet, das waren rund 100 Teilnehmer mehr als zum selben Zeitpunkt vor den Weltmeisterschaften 2015 in Peking.

Russland wurde durch die IAAF aufgrund der dortigen verheerenden Dopingproblematik von der Teilnahme ausgeschlossen. Abgesehen davon durften einzelne Sportler, die sich nachweislich dem vorgeschriebenen Dopingkontrollsystem unterzogen hatten, unter neutraler Flagge an den Wettkämpfen teilnehmen.

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

Qualifikationsnormen

Die Qualifikation für die 10.000 Meter, den Marathon, die Gehwettbewerbe, Staffeln und Mehrkämpfe waren in der Zeit vom 1. Januar 2016 bis zum 23. Juli 2017 zu erbringen. Für alle anderen Wettbewerbe reichte das Intervall vom 1. Oktober 2016 bis zum 23. Juli 2017.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig IAAF 2017 World Championships Entry Standards Homepage.] IAAF, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 23. April 2017.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Sportart Männer Frauen
100 Meter 10,12 s00 11,26 s00
200 Meter 20,44 s00 23,10 s00
400 Meter 45,50 s00 52,10 s00
800 Meter 1:45,90 min 2:01,00 min
1500 Meter (Meile) 3:36,00 min (3:53,40 min) 4:07,50 min (4:26,70 min)
5000 Meter 13:22,60 min 15:22,00 min
10.000 Meter 27:45,00 min 32:15,00 min
Marathon 2:19:00 h00000 2:45:00 h00000
100 Meter Hürden 12,98 s00
110 Meter Hürden 13,48 s00
400 Meter Hürden 49,35 s00 56,10 s00
3000 Meter Hindernis 8:32,00 min 9:42,00 min
20-km-Gehen 1:24:00 h00000 1:36:00 h00000
50-km-Gehen 4:06:00 h00000
Hochsprung 2,30 m 1,94 m
Stabhochsprung 5,70 m 4,55 m
Weitsprung 8,15 m 6,75 m
Dreisprung 16,80 m 14,10 m
Kugelstoßen 20,50 m 17,75 m
Diskuswurf 65,00 m 61,20 m
Hammerwurf 76,00 m 71,00 m
Speerwurf 83,00 m 61,40 m
Siebenkampf 6200 P
Zehnkampf 8100 P

Wettkampfplan

M morgens A abends Q Qualifikation V Vorlauf ½ Halbfinale F Finale
Männer
Datum → Fr
4.
Sa
5.
So
6.
Mo
7.
Di
8.
Mi
9.
Do
10.
Fr
11.
Sa
12.
So
13.
Wettkampf ↓ A M A M A M A M A M A M A M A M A M A
100 m Q V ½ F
200 m V ½ F
400 m V ½ F
800 m V ½ F
1500 m V ½ F
5000 m V F
10.000 m F
Marathon F
110 m Hürden V ½ F
400 m Hürden V ½ F
3000 m Hindernis V F
4 × 100 m V F
4 × 400 m V F
20 km Gehen F
50 km Gehen F
Hochsprung Q F
Stabhochsprung Q F
Weitsprung Q F
Dreisprung Q F
Kugelstoßen Q F
Diskuswurf Q F
Hammerwurf Q F
Speerwurf Q F
Zehnkampf F
Frauen
Datum → Fr
4.
Sa
5.
So
6.
Mo
7.
Di
8.
Mi
9.
Do
10.
Fr
11.
Sa
12.
So
13.
Wettkampf ↓ A M A M A M A M A M A M A M A M A M A
100 m V ½ F
200 m V ½ F
400 m V ½ F
800 m V ½ F
1500 m V ½ F
5000 m V F
10.000 m F
Marathon F
100 m Hürden V ½ F
400 m Hürden V ½ F
3000 m Hindernis V F
4 × 100 m V F
4 × 400 m V F
20 km Gehen F
50 km Gehen F
Hochsprung Q F
Stabhochsprung Q F
Weitsprung Q F
Dreisprung Q F
Kugelstoßen Q F
Diskuswurf Q F
Hammerwurf Q F
Speerwurf Q F
Siebenkampf F

Sportliche Leistungen

Rekorde und Bestleistungen

Die Ergebnisse dieser WM lagen auf einem insgesamt hohen Niveau.

Medaillenwertung

In der Medaillenwertung holten sich die Vereinigten Staaten ihre Vormachtstellung zurück, nachdem vor zwei Jahren erstmals Kenia ganz vorn gelegen hatte. Mit zehn Weltmeistern hatte die USA diesmal doppelt so viele Titelträger zu Buche stehen wie die zweitplatzierte Nation Kenia. Dahinter folgten mit je drei Weltmeistern Südafrika – sechs Medaillen in der Summe – und Frankreich – insgesamt fünf Medaillen. Vier Länder hatten am Ende jeweils zwei Weltmeister in ihren Reihen: Volksrepublik China – insgesamt sieben Medaillen, Großbritannien – insgesamt sechs Medaillen, Äthiopien – insgesamt fünf Medaillen – und Polen – insgesamt acht Medaillen. Das bei früheren Weltmeisterschaften erfolgsgewohnte Russland tauchte in dieser Wertung nicht auf, weil das Land abgesehen von einzelnen Sportlern, die sich nachweislich dem vorgeschriebenen Dopingkontrollsystem unterzogen hatten, durch die IAAF aufgrund der dortigen verheerenden Dopingproblematik von der Teilnahme ausgeschlossen wurde.

Erfolgreichste Sportler

Doping

Suspendierung Russlands

Infolge des russischen Dopingskandals, der schon zum Ausschluss sämtlicher russischer Leichtathleten bei den Olympischen Spielen 2016 geführt hatte, wurden auch für die Weltmeisterschaften in London keine Athleten unter russischer Flagge zugelassen.<ref>Ban on Russian athletes to be extended to London world championships. In: theguardian.com. The Guardian, 6. Februar 2017, abgerufen am 5. August 2017.</ref> 19 russischen Athleten wurde dennoch die Teilnahme an den Wettkämpfen unter neutraler Flagge erlaubt. Voraussetzung für die Erlaubnis war, dass die entsprechenden Athleten nachweisen mussten, nicht direkt in den russischen Dopingskandal verwickelt gewesen zu sein und sich dem vorgeschriebenen Dopingkontrollsystem unterzogen zu haben.<ref>IAAF submits guidelines to russian athletics federation for applications to compete as neutral athletes in international competition in 2017. In: iaaf.org. IAAF, 3. Januar 2017, abgerufen am 5. August 2017.</ref>

Doping bei diesen Weltmeisterschaften

Hyperandrogenämie

Bei den Weltmeisterschaften wurde erneut die Diskussion um erhöhte Testosteronwerte bei Sportlerinnen thematisiert, nachdem der Leichtathletik-Weltverband IAAF Anfang Juli 2017 eine Studie zur Hyperandrogenämie veröffentlicht hatte, die belegt, dass Frauen mit hohen Testosteronwerten einen Vorteil im Bereich von 1,8 bis 4,5 Prozent in den Disziplinen 400 m, 400 m Hürden, 800 m, Hammerwurf und Stabhochsprung haben. Beim 800-Meter-Lauf entspricht das ungefähr einem Unterschied von zwei Sekunden, über 1500 Meter entsprechend mehr. Von Mai 2011 bis Juli 2015 hatte die IAAF vorgeschrieben, dass sich Sportlerinnen mit einem nicht der Norm entsprechenden Hormonspiegel einer Therapie unterziehen mussten, um unter den festgesetzten Richtwert von 10 nmol pro Liter zu bleiben.<ref>Susanne Rohlfing: Dürfen Athletinnen wegen erhöhter Testosteronwerte verbannt werden? , Leichtathletik-WM, ksta.de, vom 9. August 2017, abgerufen am 16. August 2017</ref> Diese Regelung war vom Internationalen Sportgerichtshof CAS 2015 auf Grund einer Klage der indischen Sprinterin Dutee Chand gegen ihre Disqualifikation bei den Commonwealth-Spielen Ende 2014 wegen zu hoher Testosteron-Werte ausgesetzt worden mit der Auflage, wissenschaftliche Beweise zu liefern, dass hyperandrogene Athletinnen einen deutlichen Leistungsvorteil haben. Mit der Aussetzung ging etwa bei Caster Semenya eine signifikant gestiegenen Leistung einher,<ref>Läuferin Caster Semenya – „Wenn ich pinkele, pinkele ich wie eine Frau“ In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 7. August 2017, faz.net, abgerufen am 16. August 2017</ref> die mit den intersexuellen Läuferinnen Francine Niyonsaba und Margaret Wambui den 800-Meter-Lauf dominiert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />IAAF-Studie beweist Vorteil für Semenya (Memento vom 16. August 2017 im Internet Archive), Leichtathletik, auf: tagblatt.ch, vom 4. Juli 2017</ref> Die Entscheidung des CAS zu den Ergebnissen der Studie steht noch aus.

Resultate Männer

Anmerkung:

Zu jedem Wettbewerb sind die jeweils ersten acht Athleten benannt. Ausführliche Auflistungen finden sich in den Hauptartikeln zu den einzelnen Disziplinen.

100 m

Datei:100 m men final London 2017.jpg
100-Meter-Finale

Finale am 5. August 2017, 21:45 Uhr
Wind: −0,8 m/s

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

200 m

Platz Athlet Land Offiz.
Zeit (s)
Resultat in
Tausendstelsek.
1 Ramil Guliyev TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg TUR 20,09
2 Wayde van Niekerk SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg RSA 20,11 20,106
3 Jereem Richards Trinidad und TobagoDatei:Flag of Trinidad and Tobago.svg TTO 20,11 20,107
4 Nethaneel Mitchell-Blake Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 20,24
5 Ameer Webb Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 20,26
6 Isaac Makwala BotswanaDatei:Flag of Botswana.svg BOT 20,44
7 Abdul Hakim Sani Brown JapanDatei:Flag of Japan.svg JPN 20,63
8 Isiah Young Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 20,64

Finale am 10. August 2017, 21:52 Uhr
Wind: −0,1 m/s

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

400 m

Datei:Wayde van Niekerk London 2017.jpg
Wayde van Niekerk (Mitte) am Start eines Rennens

Finale am 8. August 2017, 21:50 Uhr

Keine Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern

800 m

Datei:800 m men final London 2017.jpg
Das Läuferfeld in Runde eins des 800-Meter-Finales

Finale am 8. August 2017, 21:35 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigem Land:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Marc Reuther – ausgeschieden im vierten Vorlauf: Fünfter in 1:47,78 min

1500 m

Datei:Elijah Manangoi 2016 Bislett games.jpg
1500-Meter-Sieger Elijah Motonei Manangoi

Finale am 13. August 2017, 20:30 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Hier gab es einen Dopingfall:
Der im Finale zunächst sechstplatzierte Sadik Mikhou aus Bahrain wurde wegen Unregelmäßigkeiten in seinem Biologischen Pass vom 5. September 2018 an für zwei Jahre und drei Monate gesperrt. Seine zwischen dem 3. Juni 2016 und Herbst 2018 erzielten Resultate wurden annulliert.<ref name="DopMikh" />

5000 m

Datei:Dernier virage du 5000m (36577017945).jpg
Das 5000-Meter-Finale in der entscheidenden Schlussrunde
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Muktar Edris AthiopienDatei:Flag of Ethiopia.svg ETH 13:32,79
2 Mo Farah Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 13:33,22
3 Paul Chelimo Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 13:33,30
4 Yomif Kejelcha AthiopienDatei:Flag of Ethiopia.svg ETH 13:33,51
5 Selemon Barega AthiopienDatei:Flag of Ethiopia.svg ETH 13:35,34
6 Mohammed Ahmed KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN 13:35,43
7 Aron Kifle EritreaDatei:Flag of Eritrea.svg ERI 13:36,91
8 Andrew Butchart Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 13:38,73

Finale am 12. August 2017, 20:20 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigem Land:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Richard Ringer – ausgeschieden im zweiten Vorlauf: Siebzehnter in 13:36,87 min

10.000 m

Datei:Mo Farah London 2017.jpg
Mo Farah mit erneutem Titelgewinn
Platz Athlet Land Zeit (min)
1 Mo Farah Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR 26:49,51 WL
2 Joshua Cheptegei UgandaDatei:Flag of Uganda.svg UGA 26:49,94 PB
3 Paul Kipngetich Tanui KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 26:50,60 SB
4 Bedan Karoki KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 26:52,12 PB
5 Jemal Yimer AthiopienDatei:Flag of Ethiopia.svg ETH 26:56,11 PB
6 Geoffrey Kamworor KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 26:57,77 SB
7 Abadi Hadis AthiopienDatei:Flag of Ethiopia.svg ETH 26:59,19 SB
8 Mohammed Ahmed KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN 27:02,35 NR

Datum: 4. August 2017, 21:20 Uhr

Keine Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern

Marathon

Datum: 6. August 2017, 10:55 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigem Land:
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Valentin Pfeil – Platz 23 in 2:16:28 h

110 m Hürden

Datei:Omar McLeod London 2017.jpg
Zieleinlauf über
110 Meter Hürden
Platz Athlet Land Offizielle
Zeit (s)
Tausendstelsek.
(inoffiziell)
1 Omar McLeod JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 13,04
2 Sergei Schubenkow Vorlage:ANA 13,14
3 Balázs Baji UngarnDatei:Flag of Hungary.svg HUN 13,28
4 Garfield Darien FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA 13,30
5 Aries Merritt Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 13,31
6 Shane Brathwaite BarbadosDatei:Flag of Barbados.svg BAR 13,32
7 Orlando Ortega SpanienDatei:Flag of Spain.svg ESP 13,37 13,361
8 Hansle Parchment JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg JAM 13,37 13,365

Finale am 7. August 2017, 21:30 Uhr
Wind: ±0,0 m/s

Teilnehmer aus deutschsprachigem Land:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Matthias Bühler – ausgeschieden im zweiten Halbfinale: Achter in 13,79 s

400 m Hürden

Datei:Karsten Warholm London 2017 (cropped).jpg
Karsten Warholm

Finale am 9. August 2017, 21:33 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigem Land:
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Kariem Hussein – Finale: Achter in 50,07 s

3000 m Hindernis

Datei:D4 22 3000m steeple finale mannen (37236385270).jpg
Die letzte Überquerung des Wassergrabens im Finale

Finale am 8. August 2017, 21:10 Uhr

Keine Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern

4 × 100 m Staffel

Datei:GB 4x100 m team London 2017.jpg
Das siegreiche Team aus Großbritannien (v. l. n. r.): Chijindu Ujah, Adam Gemili, Danny Talbot and Nethaneel Mitchell-Blake
Platz Land Athleten Zeit (s)
1 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Chijindu Ujah
Adam Gemili
Daniel Talbot
Nethaneel Mitchell-Blake
37,47 WL/ER
2 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Mike Rodgers
Justin Gatlin
Jaylen Bacon
Christian Coleman
im Vorlauf außerdem:
Beejay Lee
37,52
3 JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan Shuhei Tada
Shōta Iizuka
Yoshihide Kiryu
Kenji Fujimitsu
im Vorlauf außerdem:
Asuka Cambridge
38,04
4 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China Wu Zhiqiang
Xie Zhenye
Su Bingtian
Zhang Peimeng
38,34
5 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Stuart Dutamby
Jimmy Vicaut
Méba-Mickaël Zézé
Christophe Lemaitre
38,48
6 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada Gavin Smellie
Aaron Brown
Brendon Rodney
Mobolade Ajomale
38,59
7 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Türkei Yiğitcan Hekimoğlu
Jak Ali Harvey
Emre Zafer Barnes
Ramil Guliyev
38,73
DNF JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika Omar McLeod
Julian Forte
Yohan Blake
Usain Bolt
im Vorlauf außerdem:
Tyquendo Tracey
Michael Campbell

Finale am 12. August 2017, 21:50 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigem Land:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER (Julian Reus, Robert Hering, Roy Schmidt, Robin Erewa) ausgeschieden im zweiten Vorlauf: Platz fünf in 38,66 s

4 × 400 m Staffel

Datei:D9 20 finale 4x400m team belgium (36825350893).jpg
Finale, letzter Wechsel in der Verfolgergruppe
Platz Land Athleten Zeit (min)
1 Trinidad und TobagoDatei:Flag of Trinidad and Tobago.svg Trinidad und Tobago Jarrin Solomon
Jereem Richards
Machel Cedenio
Lalonde Gordon
im Vorlauf außerdem:
Renny Quow
2:58,12 WL
2 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Wilbert London III
Gil Roberts
Michael Cherry
Fred Kerley
im Vorlauf außerdem:
Bryshon Nellum
Tony McQuay
2:58,61 SB
3 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Matthew Hudson-Smith
Dwayne Cowan
Rabah Yousif
Martyn Rooney
im Vorlauf außerdem:
Jack Green
2:59,00 SB
4 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Belgien Robin Vanderbemden
Jonathan Borlée
Dylan Borlée
Kévin Borlée
3:00.04
5 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien Óscar Husillos
Lucas Búa
Darwin Echeverry
Samuel García
3:00,65 NR
6 KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba Williams Collazo
Adrián Chacón
Osmeli Pellicer
Yoandys Lescay
im Vorlauf außerdem:
Leandro Zamora
3:01,10 SB
7 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen Kajetan Duszyński
Rafał Omelko
Łukasz Krawczuk
Tymoteusz Zimny
3:01,59 SB
8 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Ludvy Vaillant
Thomas Jordier
Mamoudou Hanne
Teddy Atine-Venel
3:01,79

Finale am 13. August 2017, 21:15 Uhr

Keine Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern

20 km Gehen

Datum: 13. August 2017, 14:20 Uhr

Weiterer Teilnehmer aus deutschsprachigem Land:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Nils Brembach – Siebzehnter in 1:20:53 h

50 km Gehen

Datei:Médaillés du 50 km marche (36180448400).jpg
Die Medaillengewinner (v. l. n. r.): Hirooki Arai, Yohann Diniz, Kai Kobayashi

Datum: 13. August 2017, 7:47 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Hochsprung

Datei:Mutaz Essa Barshim Memorial Van Damme 2016.jpg
Mutaz Essa Barshim

Finale am 13. August 2017, 19:00 Uh

Weiterer Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Eike Onnen – im Finale Zehnter mit 2,20 m

Stabhochsprung

Datei:Sam Kendricks London 2017.jpg
Weltmeister Sam Kendricks

Finale am 8. August 2017, 19:35 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Raphael Holzdeppe – im Finale ohne gültigen Versuch

Weitsprung

Finale am 8. August 2017, 20:05 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Julian Howard – ausgeschieden in der Qualifikation, Gruppe A: Zwölfter mit 7,72 m

Dreisprung

Datei:D6 6 hinkstap taylor (37236387790).jpg
Ein weiterer großer Titel für Christian Taylor

Finale am 8. August 2017, 20:20 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigem Land:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Max Heß – Teilnahme aufgrund kurzfristig erlittener muskulärer Probleme abgesagt

Kugelstoßen

Datei:Tomas Walsh Portland 2016.jpg
Weltmeister Tomas Walsh

Finale am 6. August 2017, 20:35 Uhr

Teilnehmer aus deutschsprachigem Land:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg David Storl – im Finale Zehnter mit 20,80 m

Diskuswurf

Datei:Andrius Gudžius London 2017.jpg
Andrius Gudžius nach seinem Sieg im Diskuswurf

Finale am 5. August 2017, 19:26 Uhr

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

Hammerwurf

Finale am 11. August 2017, 20:30 Uhr

Keine Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern

Speerwurf

Datei:Johannes Vetter London 2017.jpg
Speerwurfsieger Johannes Vetter

Finale am 12. August 2017, 20:15 Uhr

Zehnkampf

Datei:Decathlon 1500 m London 2017.jpg
Zehnkämpfer im Ziel des abschließenden 1500-Meter-Lauf

Datum: 11. und 12. August 2017

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern:

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Anmerkung:

Zu jedem Wettbewerb sind die jeweils ersten acht Athleten benannt. Ausführliche Auflistungen finden sich in den Hauptartikeln zu den einzelnen Disziplinen.

100 m

Datei:ToriRio2016.png
Tori Bowie, Weltmeisterin über 100 Meter

Finale am 6. August 2017, 21:50 Uhr
Wind: +0,1 m/s

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

200 m

Datei:D7 32 200m dames finale (37494557011).jpg
Die Läuferinnen des
200-Meter-Finales in der Startkurve

Finale am 11. August, 21:50 Uhr / Wind: +0,8 m/s
Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

400 m

Finale am 9. August 2017, 21:50 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Ruth Sophia Spelmeyer – ausgeschieden im dritten Halbfinallauf: Vierte in 51,77 s

Dieser Wettbewerb war von zwei Dopingfällen belastet:

  • Die zunächst siebtplatzierte sambische Sprinterin Kabange Mupopo wurde positiv auf Testosteron getestet, für vier Jahre gesperrt und disqualifiziert.<ref name="DopMupop" />
  • Die Ergebnisse der Nigerianerin Margaret Bamgbose, die im Halbfinale ausgeschieden war, wurden wegen Verstoßes gegen die Antidopingbestimmungen nachträglich annulliert. Die Athletin wurde vom 1. Juli bis 31. Dezember 2017 mit einer Wettkampfsperre belegt.<ref name="DopBamg1" /><ref name="DopBamg2" />

800 m

Finale am 13. August 2017, 20:10 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

1500 m

Datei:Faith Kipyegon London 2017.jpg
Faith Kipyegon feiert ihren Sieg

Finale am 7. August 2017, 21:50 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

5000 m

Finale am 13. August 2017, 19:35 Uhr

Teilnehmerin aus deutschsprachigem Land:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Alina Reh – ausgeschieden im ersten Vorlauf: Neunte in 15:10,01 min (PB)

10.000 m

Datei:Almaz Ayana London 2017.jpg
Almaz Ayana
Platz Athletin Land Zeit (min)
1 Almaz Ayana AthiopienDatei:Flag of Ethiopia.svg ETH 30:16,32 WL
2 Tirunesh Dibaba AthiopienDatei:Flag of Ethiopia.svg ETH 31:02,69 SB
3 Agnes Jebet Tirop KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 31:03,50 PB
4 Alice Aprot Nawowuna KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 31:11,86 SB
5 Susan Krumins NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg NED 31:20,24 PB
6 Emily Infeld Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 31:20,45 PB
7 Irene Cheptai KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN 31:21,11 SB
8 Molly Huddle Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA 31:24,78

Datum: 5. August 2017, 20:10 Uhr

Keine Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern

Marathon

Datum: 6. August 2017, 14:00 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

100 m Hürden

Datei:Sally Pearson London 2017.jpg
Freude bei Sally Pearson

Finale am 12. August 2017, 20:05 Uhr
Wind: +0,1 m/s

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

400 m Hürden

Datei:Women's 400m hurdles final (36393401892).jpg
Finale über 400 Meter Hürden

Finale am 10. August 2017, 21:35 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

3000 m Hindernis

Datei:D7 24 3000mst dames finale (37236389140).jpg
Wichtige Szene: Beatrice Chepkoech verpasste den Wassergraben

Finale am 11. August 2017, 21:25 Uhr

Beatrice Chepkoech stolperte an einem Hindernis, nachdem sie wegen Auslassung des Wassergrabens kurz hatte umkehren müssen. Daraufhin stürzte Gesa Felicitas Krause und verletzte sich, setzte das Rennen jedoch mit großem Rückstand fort und war im Ziel Neunte.

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

4 × 100 m Staffel

Datei:D8 76027 4x100m dames (37236391410).jpg
Die siegreiche US-Staffel (v. l. n. r.):
Allyson Felix, Aaliyah Brown, Tori Bowie, Morolake Akinosun
Platz Land Athletinnen Zeit (s)
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Aaliyah Brown
Allyson Felix
Morolake Akinosun
Tori Bowie (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Ariana Washington
41,82 WL
2 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Asha Philip
Desiree Henry
Dina Asher-Smith
Daryll Neita
42,12
3 JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika Jura Levy
Natasha Morrison
Simone Facey (Finale)
Sashalee Forbes
im Vorlauf außerdem:
Christania Williams
42,19
4 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Tatjana Pinto
Lisa Mayer
Gina Lückenkemper
Rebekka Haase
42,36
5 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz Ajla Del Ponte
Sarah Atcho
Mujinga Kambundji
Salomé Kora
42,51
6 Trinidad und TobagoDatei:Flag of Trinidad and Tobago.svg Trinidad und Tobago Semoy Hackett
Michelle-Lee Ahye
Khalifa St. Fort
Kelly-Ann Baptiste
42,62 SB
7 BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien Franciela Krasucki
Ana Cláudia Silva
Vitória Cristina Rosa
Rosângela Santos
42,63 SB
8 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande Tessa van Schagen (Finale)
Dafne Schippers
Naomi Sedney
Jamile Samuel
im Vorlauf außerdem:
Madiea Ghafoor
43,07

Finale am 12. August 2017, 21:30 Uhr

Keine weiteren Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern

4 × 400 m Staffel

Datei:D9 13 finale 4x400m team usax (37236383350).jpg
Die überlegenen Siegerinnen aus den Vereinigten Staaten (v. l. n. r.): Allyson Felix, Quanera Hayes, Shakima Wimbley, Phyllis Francis
Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Quanera Hayes
Allyson Felix (Finale)
Shakima Wimbley
Phyllis Francis (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Kendall Ellis
Natasha Hastings
3:19,02 WL
2 Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg Großbritannien Zoey Clark
Laviai Nielsen
Eilidh Doyle (Finale)
Emily Diamond
im Vorlauf außerdem:
Perri Shakes-Drayton
3:25,00
3 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen Małgorzata Hołub
Iga Baumgart
Aleksandra Gaworska (Finale)
Justyna Święty (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Patrycja Wyciszkiewicz
Martyna Dąbrowska
3:25,41 SB
4 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Estelle Perrossier
Déborah Sananes
Agnès Raharolahy
Elea Mariama Diarra
3:26,56 SB
5 NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Nigeria Patience Okon George
Abike Funmilola Egbeniyi (Finale)
Glory Onome Nathaniel
Yinka Ajayi
im Vorlauf außerdem:
Emerald Egwim
3:26,72
6 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Ruth Sophia Spelmeyer
Laura Müller
Nadine Gonska
Hannah Mergenthaler (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Svea Köhrbrück
3:27,45
7 BotswanaDatei:Flag of Botswana.svg Botswana Christine Botlogetswe
Lydia Jele
Galefele Moroko
Amantle Montsho
3:28,00
DNF JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika Chrisann Gordon
Anneisha McLaughlin-Whilby
Shericka Jackson (Finale)
Novlene Williams-Mills (Finale)
im Vorlauf außerdem:
Anastasia Le-Roy
Stephenie Ann McPherson

Finale am 13. August 2017, 20:55 Uhr

Keine weiteren Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern

20 km Gehen

Datum: 13. August 2017, 12:20 Uhr

Teilnehmerin aus deutschsprachigem Land:
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Laura Polli – Platz 49 in 1:39,05 h

In diesem Wettbewerb gab es einen Dopingfall:
Die griechische Geherin Despina Zapounidou, die ihren Wettkampf vorzeitig beendet hatte, wurde wegen eines positiven Tests auf Erythropoetin (EPO) vom 23. August an für vier Jahre gesperrt. Ihre seit dem 11. August 2017 erzielten Resultate wurden annulliert<ref name="DopZapou" />

50 km Gehen

Datum: 13. August 2017, 7:45 Uhr

Insgesamt nur sieben Teilnehmerinnen, darunter keine aus deutschsprachigen Ländern

Hochsprung

Datei:Saut en hauteur, présentation finale (36577997135).png
Präsentation der Hochsprung-Finalteilnehmerinnen vor dem Wettkampf

Finale am 12. August 2017, 19:05 Uhr

Stabhochsprung

Datei:Victory Lap (36450290786).jpg
Weltmeisterin Ekaterini Stefanidi auf einer Ehrenrunde

Finale am 6. August 2017, 19:00 Uhr

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Weitsprung

Datei:Brittney Reese Doha 2015.jpg
Weiterer Erfolg für Brittney Reese

Finale am 11. August 2017, 19:10 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Dreisprung

Finale am 7. August 2017, 20:25 Uhr

Teilnehmerin aus deutschsprachigem Land:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Neele Eckhardt – im Finale Zwölfte mit 13,97 m

Kugelstoßen

Finale am 9. August 2017, 20:25 Uhr

Teilnehmerin aus deutschsprachigem Land:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Sara Gambetta – ausgeschieden in der Qualifikation, Gruppe B: Sechste mit 17,71 m

Diskuswurf

Finale am 13. August 2017, 19:10 Uhr

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Hammerwurf

Datei:AnitaWRio2016 cropped.jpg
WM-Titel Nummer vier für Anita Włodarczyk

Finale am 7. August 2017, 19:00 Uhr

Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Speerwurf

Finale am 8. August 2017, 19:20 Uhr

Weitere Teilnehmerin aus deutschsprachigen Land:
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Christin Hussong – ausgeschieden in der Qualifikation, Gruppe B: Achte mit 60,86 m

Siebenkampf

Datei:Nafissatou Thiam London 2017.jpg
Nafissatou Thiam, Königin der Athletinnen

Datum: 5. und 6. August 2017

Weitere Teilnehmerinnen aus deutschsprachigen Ländern:

Weblinks

Commons: Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2017 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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