Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2001
| 8. Leichtathletik-Weltmeisterschaften | |
|---|---|
| Stadt | Datei:Flag of Canada (Pantone).svg Edmonton, Kanada |
| Stadion | Commonwealth Stadium |
| Teilnehmende Länder | 200 |
| Teilnehmende Athleten | 1766 |
| Wettbewerbe | 46 |
| Eröffnung | 3. August 2001 |
| Schlusstag | 12. August 2001 |
| Chronik | |
| ← Sevilla 1999 | Paris/Saint-Denis 2003 → |
| Medaillenspiegel (Endstand nach 46 Entscheidungen) | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Platz | Land | G | S | B | Gesamt |
| 1 | Datei:Flag of Russia.svg Russland | 5 | 7 | 6 | 18 |
| 2 | Datei:Flag of the United States.svg USA | 5 | 5 | 3 | 13 |
| 3 | Datei:Flag of Kenya.svg Kenia | 3 | 3 | 2 | 8 |
| 4 | Datei:Flag of Germany.svg Deutschland | 3 | 3 | 1 | 7 |
| 5 | Datei:Flag of Cuba.svg Kuba | 3 | 1 | 2 | 6 |
| 9 | Datei:Flag of the Bahamas.svg Bahamas | 3 | – | 1 | 4 |
| 6 | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg Äthiopien | 2 | 3 | 3 | 8 |
| 7 | Datei:Flag of Romania.svg Rumänien | 2 | 2 | – | 4 |
| Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg Belarus | 2 | 2 | – | 4 | |
| 10 | Datei:Flag of Morocco.svg Marokko | 2 | 1 | – | 3 |
| Vollständiger Medaillenspiegel | |||||
Die 8. Leichtathletik-Weltmeisterschaften (offiziell: 8th IAAF World Championships in Athletics Edmonton 2001) fanden vom 3. bis 12. August 2001 in der kanadischen Stadt Edmonton statt.
Überblick
Die Wettkämpfe wurden im Commonwealth Stadium ausgetragen, zum ersten Mal gab es Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Kanada. Es nahmen 1766 Athleten aus 200 Ländern teil.
Wettbewerbe
Im Wettbewerbsprogramm gab es diesmal keine Änderungen.
Für die Frauen gab es noch ein paar wenige Defizite im Vergleich zu den Männer-Wettbewerben.
- Bereich Lauf: Es fehlte noch der 3000-Meter-Hindernislauf, der erst 2005 ins Frauen-WM-Programm aufgenommen wurde.
- Bereich Gehen: Es fehlte das 50-km-Gehen, das 2017 ins Frauen-WM-Programm kam.
Sportliche Leistungen
Die achte Austragung der Leichtathletik-Weltmeisterschaften war wie die Veranstaltungen zuvor von einem hohen Leistungsniveau geprägt.
- In dreizehn Disziplinen gab es siebzehn neue Weltjahresbestleistungen:
- 100 Meter Männer – Maurice Greene (USA): 9,82 s (Finale)
- 200 Meter Männer – Konstantinos Kenteris (Griechenland): 20,03 s (Halbfinale)
- 110 Meter Hürden Männer – Allen Johnson (USA): 13,04 s (Finale)
- 400 Meter Hürden Männer – Félix Sánchez (Kuba): 47,49 s (Finale)
- 50-km-Gehen Männer – Robert Korzeniowski (Polen): 21,77 h (Finale)
- Hochsprung Männer – Martin Buß (Deutschland): 2,36 m (Finale)
- Dreisprung Männer – Jonathan Edwards (Großbritannien): 17,92 m (Finale)
- 100 Meter Frauen – Schanna Block (Ukraine): 10,82 s (Finale)
- 100 Meter Hürden Frauen – Gail Devers (USA): 12,56 s (Halbfinale)
- 100 Meter Hürden Frauen – Anjanette Kirkland (USA): 12,42 s (Finale)
- 400 Meter Hürden Frauen – Daimí Pernía (Kuba): 53,81 s (Halbfinale)
- 400 Meter Hürden Frauen – Nezha Bidouane (Marokko): 53,34 s (Finale)
- 4 × 100 m Frauen – Deutschland (Melanie Paschke, Gabi Rockmeier, Birgit Rockmeier, Marion Wagner): 42,92 s (Vorlauf)
- 4 × 100 m Frauen – Frankreich (Sylviane Félix, Frédérique Bangué, Muriel Hurtis, Odiah Sidibé): 42,49 s (Vorlauf)
- 4 × 100 m Frauen – Deutschland (Melanie Paschke, Gabi Rockmeier, Birgit Rockmeier, Marion Wagner): 42,32 s (Finale)
- 4 × 400 m Frauen – Jamaika (Sandie Richards, Catherine Scott, Debbie-Ann Parris, Lorraine Fenton): 3:20,65 min (Finale)
- Dreisprung Frauen – Tatjana Lebedewa (Russland): 15,25 m (Finale)
- Es wurden drei Kontinentalrekorde in drei Disziplinen neu aufgestellt:
- Stabhochsprung Frauen – Swetlana Feofanowa (Russland): Europarekord mit 4,75 m (Finale)
- Stabhochsprung Frauen – Gao Shuying (Volksrepublik China): Asienrekord mit 4,50 m (Finale)
- Hammerwurf Frauen – Yipsi Moreno (Kuba): Amerikarekord mit 70,65 m (Finale)
- Es gab neun Weltmeisterschaftsrekorde in acht Disziplinen.
- Außerdem waren in 23 Disziplinen 54 Landesrekorde und eine Landesbestleistung zu verzeichnen.
Erfolgreichste Sportler
- Ein Athlet errang zwei Goldmedaillen:
- Folgende Weltmeister waren bereits bei vorangegangenen Weltmeisterschaften siegreich:
- Lars Riedel, (Deutschland) – Diskuswurf: fünfter Sieg nach 1991, 1993, 1995 und 1997
- Maurice Greene, (USA) – 100 Meter: dritter Sieg in Folge, mit seinen weiteren Siegen bei den Weltmeisterschaften 1999 über 200 Meter und 4 × 100 m jetzt fünffacher Weltmeister
- Iván Pedroso, (Kuba) – Weitsprung: vierter Sieg in Folge
- Allen Johnson, (USA) – 110 Meter Hürden: dritter Sieg nach 1995 und 1997
- John Godina, (USA) – Kugelstoßen: dritter Sieg nach 1995 und 1997
- Jan Železný, (Tschechien) – Speerwurf: dritter Sieg nach 1993 und 1995
- Tomáš Dvořák, (Tschechien) – Zehnkampf: dritter Sieg in Folge
- Gabriela Szabo, (Rumänien) – 1500 Meter: dritter WM-Titel nach ihren Siegen über 5000 Meter 1997 und 1999
- Hicham El Guerrouj, (Marokko) – 1500 Meter: zweiter Sieg in Folge
- Robert Korzeniowski, (Polen) – 50-km-Gehen, zweiter Sieg nach 1997
- Jonathan Edwards, (Großbritannien) – Dreisprung: zweiter Sieg nach 1995
- Maria de Lurdes Mutola, (Mosambik) – 800 Meter: zweiter Sieg nach 1993
- Nezha Bidouane, (Marokko) – 400 Meter Hürden: zweiter Sieg nach 1997
- Stacy Dragila, (USA) – Stabhochsprung: zweiter Sieg in Folge
- Fiona May, (Italien) – Weitsprung: zweiter Sieg nach 1995
- Elina Swerawa, (Belarus) – Diskuswurf: zweiter Sieg nach 1995
Doping
Auf diese Weltmeisterschaften fielen nachträglich und jeweils Jahre später immer mehr Schatten. Bedingt war dies durch siebzehn Sportler, die wegen ihrer Vergehen gegen die Dopingbestimmungen disqualifiziert wurden.
Die betroffenen Athleten gehörten folgenden Nationen an:
USA: 6 / Russland: 3 / Belarus: 2 / Algerien: 1 / Frankreich: 1 / Italien: 1 / Kanada: 1 / Kuba: 1 / Rumänien: 1
Im Einzelnen handelte es sich um folgende Sportler:
- Tim Montgomery (USA) – 100-Meter-Lauf, zunächst Zweiter / 4-mal-100-Meter-Staffel, zunächst Platz eins. Im Jahr 2008 gestand der mehrfache Medaillengewinner, Weltmeister und Olympiasieger aus dem Gefängnis heraus, wo er sich wegen Scheckbetrugs und Geldwäsche befand, die langjährige Einnahme verbotener Substanzen wie Testosteron und Wachstumshormonen (Somatropin). Seine davon betroffenen Resultate wurden allesamt annulliert.<ref name="DopMont">Olympiasieger Tim Montgomery gesteht Doping, Die Welt / n24, 24. November 2008 auf welt.de, abgerufen am 11. August 2020</ref>
- Christophe Cheval (Frankreich) – 200-Meter-Lauf, im Viertelfinale ausgeschieden / 4-mal-100-Meter-Staffel, im Vorlauf ausgeschieden. Er wurde zweimal positiv auf Nandrolon getestet. Seine Resultate bei diesen Weltmeisterschaften wurden annulliert und erhielt eine Sperre von zwei Jahren.<ref name="DopChev">Sprinter Cheval Tests Positive auf apnews.com (englisch), 11. Januar 2002, abgerufen am 11. August 2020</ref>
- Ramon Clay (USA) – 200-Meter-Lauf, im Viertelfinale ausgeschieden. Ihm wurde für den Zeitraum von 2000 bis 2005 die Verwendung von Steroiden nachgewiesen. Alle seine Ergebnisse aus diesem Zeitraum wurden annulliert und erhielt eine Sperre von zwei Jahren, nachdem er allerdings bereits vom aktiven Leistungssport zurückgetreten war.<ref name="DopClay">Retired US Sprinter Ramon Clay Banned for Two Years Over Doping Violation auf runnerspace.com (englisch), 23. Oktober 2010, abgerufen am 6. August 2020</ref>
- Antonio Pettigrew, (USA) – 400-Meter-Lauf, zunächst Vierter / 4-mal-400-Meter-Staffel, zunächst auf Rang eins. Er gestand, ab 1997 Dopingmittel von Angel Heredia, einem mexikanischen Händler, bezogen zu haben, darunter Erythropoetin, auch bekannt als EPO, sowie Wachstumshormone. Daraufhin wurden ihm einige Resultate aberkannt, darunter seine beiden Ergebnisse von diesen Weltmeisterschaften.<ref name="DopPett">US-Läufer Pettigrew erfährt harte Strafe, Focus Online auf focus.de, 19. November 2013, abgerufen am 12. August 2020</ref>
- Jerome Young (USA) – 400-Meter-Lauf. Im Halbfinale ausgeschieden / 4-mal-400-Meter-Staffel, zunächst auf Rang eins. Er hat eine längere Dopingvergangenheit aufzuweisen bis lange nach diesen Weltmeisterschaften. Nach mehreren Verstößen unter anderem mit Erythropoetin wurden ihm 2004 zahlreiche Medaillen und Resultate – darunter auch von diesen Weltmeisterschaften – aberkannt und er erhielt eine lebenslange Sperre.<ref name="DopYoun">IAAF strips Young of more medals auf espn.com 26. Februar 2009, abgerufen am 12. August 2020</ref>
- Ali Saïdi-Sief, (Algerien) – 5000-Meter-Lauf, zunächst Zweiter. Er wurde positiv auf Nandrolon getestet. seine Silbermedaille musste er zurückgeben, er wurde für zwei Jahre gesperrt.<ref name="DopSief">Ali Saidi-Sief meldet sich zurück, auf leichtathletik.de, 6. September 2003, abgerufen am 9. August 2020</ref>
- Roberto Barbi (Italien) – Marathonlauf, zunächst auf Rang sechzig. Bereits vor diesen Weltmeisterschaften wurde er einer unangekündigten Blut- und Urinkontrolle der IAAF am 30. Juli positiv auf das Blutdopingmittel Erythropoetin getestet.<ref name="DopBarb">EPO: Marathonmann Barbi war in Edmonton positiv, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. August 2001 auf faz.net, abgerufen am 5. August 2020</ref>
- Javier Sotomayor (Kuba) – Hochsprung, zunächst Vierter. Der Hochsprung-Weltrekordinhaber wurde wenige Monate vor seinem Rücktritt im Herbst 2001 vom Leistungssport positiv auf Nandrolon getestet. Sein Ergebnis von diesen Weltmeisterschaften wurde annulliert und er erhielt eine Sperre von zwei Jahren, die jedoch keine Wirkung mehr hatte, weil der Kubaner seinen Sport nicht mehr aktiv betrieb. Er gestand sein Doping nie ein.<ref name="DopSoto">Javier Sotomayor: Weltrekorde, Doping und Fidel Castro, Aargauer Zeitung, 29. Juli 2020 auf aargauerzeitung.ch, abgerufen am 12. August 2020</ref>
- Andrej Michnewitsch (Belarus) – Kugelstoßen, zunächst Zehnter. Er wurde immer wieder positiv auf Doping getestet, unter anderem im Rahmen dieser Weltmeisterschaften, was zur Annullierung seines Resultats und einer zweijährigen Sperre führte. Später wurden ihm wegen später nachgewiesener Dopingverstöße weitere Medaillen und Siege aberkannt, schließlich wurde er mit einer lebenslangen Sperre belegt. Seine Verstöße gab er nie zu.<ref name="DopMich1">Gold nach der Doping-Sperre Ein Kugelstoßer unter Verdacht auf tagesspiegel.de, 25. August 2003, abgerufen am 5. August 2020</ref><ref name="DopMich2">Belarusian shot putter Andrei Mikhnevich stripped of 4 medals auf www.cbc.ca, 2. August 2013 (englisch), abgerufen am 5. August 2020</ref>
- Marion Jones (USA) – 100-Meter-Lauf, zunächst Zweite / 200-Meter-Lauf, zunächst Erste / 4-mal-100-Meter-Staffel, zunächst Platz eins. Die vielfache Medaillengewinnerin, Weltmeisterin und Olympiasiegerin gestand 2007 bei einer gerichtlichen Befragung, dass sie die Dopingermittler 2003 belogen habe, als sie die Einnahme verbotener Mittel abstritt. Sie verlor ihre Medaillen unter anderem von diesen Weltmeisterschaften und beendete ihre Karriere.<ref name="DopJone">Marion Jones gesteht unter Tränen Doping, RP Online, 6. Oktober 2007 auf rp-online.de, abgerufen am 21. August 2020</ref>
- Kelli White (USA) – 100-Meter-Lauf, zunächst Siebte / 200-Meter-Lauf, zunächst Dritte / 4-mal-100-Meter-Staffel, zunächst Platz eins. Ihr wurde bei einem Dopingtest im Jahr 2004 die verbotene Substanz Modafinil nachgewiesen. Zahlreiche Resultate, darunter auch die Ergebnisse von diesen Weltmeisterschaften wurden annulliert. Darüber hinaus gab es eine zweijährige Sperre, beginnend am 18. Mai 2004.<ref name="DopWhit">Kelli White verliert Medaillen, n-tv, 19. Mai 2004 auf n-tv.de, abgerufen am 21. August 2020</ref>
- Venolyn Clarke (Kanada) – 100-Meter-Lauf, im Viertelfinale ausgeschieden. Sie wurde schon vor den Weltmeisterschaften am 31. Juli in Calgary bei einer Trainingskontrolle positiv auf Stanozolol, ein anaboles Steroid, getestet. Nach offiziellem Inkrafttreten des positiven Tests wurde die Sprinterin disqualifiziert.<ref name="DopClar">Erinnerung an Ben Johnson: Kanadische Sprinterin positiv getestet, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. August 2001, auf faz.net.de, abgerufen am 17. August 2020</ref>
- Jekaterina Leschtschowa (Russland) – 200-Meter-Lauf, im Vorlauf ausgeschieden. Ihr Resultat wurde wegen eines positiven Dopingbefunds gestrichen.<ref name="DopLesh">200 metres at the World Championships in Athletics, 18. Januar 2018, auf alchetron.com, abgerufen am 5. August 2020</ref>
- Natallja Salahub (Belarus) – 400-Meter-Lauf, im Halbfinale ausgeschieden. Sie wurde positiv auf das Steroid Norandrosteron getestet und disqualifiziert.<ref name="DopSalaTerm">IAAF suspend Termure and Sologub for doping offences, 10. August 2001, auf worldathletics.org, abgerufen am 18. August 2020</ref>
- Swetlana Lauchowa (Russland) – 100-Meter-Hürdenlauf, im Halbfinale ausgeschieden. Sie wurde wegen eines Dopingverstoßes disqualifiziert.
- Natalja Sadowa (Russland) – Diskuswurf, zunächst Erste. Bei ihr wurde ein regelwidrig hoher Koffeinwert festgestellt, der Weltmeistertitel wurde ihr aberkannt. Im Jahre 2006 wurde sie erneut positiv auf verbotene Mittel getestet und anschließend für zwei Jahre gesperrt.<ref name="DopSado1">Natalya Sadova unter Dopingverdacht auf leichtathletik.de, 12. Juli 2006, abgerufen am 26. August 2020</ref><ref name="DopSado2">Natalya Sadova für zwei Jahre gesperrt auf leichtathletik.de, 24. Juli 2006, abgerufen am 26. August 2020</ref>
- Ana Mirela Țermure (Rumänien) – Speerwurf, in der Qualifikation ausgeschieden. Sie wurde positiv auf das Steroid Norandrosteron getestet und disqualifiziert.<ref name="DopSalaTerm" />
Resultate Männer
100 m
| Platz | Athlet | Land | Zeit (s) |
| 1 | Maurice Greene | Datei:Flag of the United States.svg USA | 9,82 WL |
| 2 | Bernard Williams | Datei:Flag of the United States.svg USA | 9,94 |
| 3 | Ato Boldon | Datei:Flag of Trinidad and Tobago.svg TRI | 9,98 |
| 4 | Dwain Chambers | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 9,99 |
| 5 | Kim Collins | Datei:Flag of Saint Kitts and Nevis.svg SKN | 10,07 |
| 6 | Christian Malcolm | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 10,11 |
| 7 | Aziz Zakari | Datei:Flag of Ghana.svg GHA | 10,24 |
| DOP | Tim Montgomery | Datei:Flag of the United States.svg USA |
Finale: 5. August, 17:35 Uhr
Wind: −0,2 m/s
Doping:
Tim Montgomery (USA) wurde die zunächst gewonnene Silbermedaille wegen Verstoßes gegen die Dopingregeln aberkannt. Er legte im Jahr 2008 aus dem Gefängnis heraus ein Geständnis dazu ab. Annulliert wurde auch der Sieg der US-amerikanischen 4-mal-100-Meter-Staffel.<ref name="DopMont" />
200 m
| Platz | Athlet | Land | Zeit (s) |
| 1 | Konstantinos Kenteris | Datei:Flag of Greece.svg GRE | 20,04 |
| 2 | Christopher Williams | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 20,20 |
| 3 | Kim Collins | Datei:Flag of Saint Kitts and Nevis.svg SKN | 20,20 NR |
| Shawn Crawford | Datei:Flag of the United States.svg USA | 20,20 | |
| 5 | Christian Malcolm | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 20,22 |
| 6 | Stéphan Buckland | Datei:Flag of Mauritius.svg MRI | 20,24 |
| 7 | Kevin Little | Datei:Flag of the United States.svg USA | 20,25 |
| 8 | Marlon Devonish | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 20,38 |
Finale: 9. August, 21:40 Uhr
Wind: +0,1 m/s
In diesem Wettbewerb gab es zwei Dopingfälle:
- Der im Viertelfinale ausgeschiedene Franzose Christophe Cheval wurde zweimal positiv auf Nandrolon getestet. Seine Resultate bei diesen Weltmeisterschaften – auch mit der 4-mal-100-Meter-Staffel seines Landes – wurden annulliert und erhielt eine Sperre von zwei Jahren.<ref name="DopChev" />
- Dem US-Amerikaner Ramon Clay, ebenfalls im Viertelfinale ausgeschieden, wurde für den Zeitraum von 2000 bis 2005 die Verwendung von Steroiden nachgewiesen. Alle seine Ergebnisse aus diesem Zeitraum wurden annulliert und erhielt eine Sperre von zwei Jahren, nachdem er allerdings bereits vom aktiven Leistungssport zurückgetreten war.<ref name="DopClay" />
400 m
| Platz | Athlet | Land | Zeit (s) |
| 1 | Avard Moncur | Datei:Flag of the Bahamas.svg BAH | 44,64 |
| 2 | Ingo Schultz | Datei:Flag of Germany.svg GER | 44,87 |
| 3 | Gregory Haughton | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 44,98 |
| 4 | Éric Milazar | Datei:Flag of Mauritius.svg MRI | 45,13 |
| 5 | Hamdan al-Bishi | Datei:Flag of Saudi Arabia.svg KSA | 45,23 |
| 6 | Alleyne Francique | Datei:Flag of Grenada.svg GRN | 46,23 |
| DNF | Robert Maćkowiak | Datei:Flag of Poland.svg POL | |
| DOP | Antonio Pettigrew | Datei:Flag of the United States.svg USA |
Finale: 6. August, 18:25 Uhr
Der 400-Meter-Lauf war durch zwei Dopingfälle belastet:
- Der zunächst viertplatzierte Antonio Pettigrew (USA), der 2013 ein Geständnis zu seiner Dopingpraxis ablegte, wurde nachträglich disqualifiziert. Betroffen von der Annullierung seiner Resultate war auch der Sieg der US-amerikanischen 4-mal-400-Meter-Staffel.<ref name="DopPett" />
- Dem zunächst im Halbfinale ausgeschiedenen US-Amerikaner Jerome Young wurden 2004 nach mehreren Verstößen unter anderem mit Erythropoetin zahlreiche Medaillen und Resultate – darunter auch von diesen Weltmeisterschaften – aberkannt. Er erhielt eine lebenslange Sperre. Auch er war Mitglied der disqualifizierten ursprünglich siegreichen US-Staffel.<ref name="DopYoun" />
800 m
| Platz | Athlet | Land | Zeit (min) |
| 1 | André Bucher | Datei:Flag of Switzerland within 2to3.svg SUI | 1:43,70 |
| 2 | Wilfred Bungei | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 1:44,55 |
| 3 | Paweł Czapiewski | Datei:Flag of Poland.svg POL | 1:44,63 |
| 4 | William Yiampoy | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 1:44,96 |
| 5 | Nils Schumann | Datei:Flag of Germany.svg GER | 1:45,00 |
| 6 | Mbulaeni Mulaudzi | Datei:Flag of South Africa.svg RSA | 1:45,01 |
| 7 | Khalid Tighazouine | Datei:Flag of Morocco.svg MAR | 1:45,58 |
| 8 | Hezekiél Sepeng | Datei:Flag of South Africa.svg RSA | 1:46,68 |
Finale: 7. August, 19:50 Uhr
1500 m
-
Hicham El Guerrouj – Weltmeister zum dritten Mal in Folge
| Platz | Athlet | Land | Zeit (min) |
| 1 | Hicham El Guerrouj | Datei:Flag of Morocco.svg MAR | 3:30,68 |
| 2 | Bernard Lagat | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 3:31,10 |
| 3 | Driss Maazouzi | Vorlage:FRA-1974 | 3:31,54 |
| 4 | William Chirchir | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 3:31,91 |
| 5 | Reyes Estévez | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 3:32,34 |
| 6 | José Antonio Redolat | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 3:34,29 |
| 7 | Rui Silva | Datei:Flag of Portugal.svg POR | 3:35,74 |
| 8 | Abdelkader Hachlaf | Datei:Flag of Morocco.svg MAR | 3:36,54 |
Finale: 12. August, 16:00 Uhr
5000 m
| Platz | Athlet | Land | Zeit (min) |
| 1 | Richard Limo | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 13:00,70 |
| 2 | Million Wolde | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 13:03,47 |
| 3 | John Kibowen | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 13:05,20 |
| 4 | Alberto García | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 13:05,60 |
| 5 | Ismaïl Sghyr | Vorlage:FRA-1974 | 13:07,71 |
| 6 | Sammy Kipketer | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 13:08,46 |
| 7 | Abiyote Abate | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 13:14,07 |
| 8 | Hailu Mekonnen | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 13:20,24 |
Finale: 10. August, 22:25 Uhr
In dieser Disziplin war ein Dopingfall zu verzeichnen:
Der Algerier Ali Saïdi-Sief wurde positiv auf Nandrolon getestet. seine Silbermedaille musste er zurückgeben, er wurde für zwei Jahre gesperrt.<ref name="DopSief" />
-
Charles Waweru Kamathi löste mit seinem Sieg den vierfachen Gewinner Haile Gebrselassie als Weltmeister ab
10.000 m
| Platz | Athlet | Land | Zeit (min) |
| 1 | Charles Waweru Kamathi | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 27:53,25 |
| 2 | Assefa Mezgebu | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 27:53,97 |
| 3 | Haile Gebrselassie | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 27:54,41 |
| 4 | Yibeltal Admassu | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 27:55,24 |
| 5 | Fabián Roncero | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 27:56,07 |
| 6 | José Ríos | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 27:56,58 |
| 7 | Paul Malakwen Kosgei | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 27:57,56 |
| 8 | John Cheruiyot Korir | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 27:58,06 |
Datum: 8. August, 21:30 Uhr
Marathon
| Platz | Athlet | Land | Zeit (h) |
| 1 | Gezahegne Abera | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 2:12:42 |
| 2 | Simon Biwott | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 2:12:43 |
| 3 | Stefano Baldini | Vorlage:ITA-1946 | 2:13:18 |
| 4 | Tesfaye Tola | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 2:13:58 |
| 5 | Shigeru Aburaya | Datei:Flag of Japan.svg JPN | 2:14:07 |
| 6 | Abdelkader El Mouaziz | Datei:Flag of Morocco.svg MAR | 2:15:41 |
| 7 | Tesfaye Jifar | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 2:16:52 |
| 8 | Yoshiteru Morishita | Datei:Flag of Japan.svg JPN | 2:17:05 |
Datum: 3. August, 18:45 Uhr
Hier gab es einen Dopingfall:
Dem Italiener Roberto Barbi, zunächst auf Rang sechzig platziert, war bereits vor diesen Weltmeisterschaften nach einer unangekündigten Blut- und Urinkontrolle der IAAF am 30. Juli der Einsatz des Blutdopingmittels Erythropoetin nachgewiesen worden. Er wurde nach der offiziellen Bestätigung dieses Nachweises disqualifiziert.<ref name="DopBarb" />
Marathon-Cup
Datum: 3. August, 18:45 Uhr
Im Marathonlauf gab es zusätzlich auch eine Teamwertung. Es waren fünf Läufe je Nation zugelassen, für die Wertung wurden die Zeiten der jeweils besten drei addiert. Der Wettbewerb zählte allerdings nicht zum offiziellen Medaillenspiegel.
110 m Hürden
| Platz | Athlet | Land | Zeit (s) |
| 1 | Allen Johnson | Datei:Flag of the United States.svg USA | 13,04 WL |
| 2 | Anier García | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 13,07 |
| 3 | Dudley Dorival | Datei:Flag of Haiti.svg HAI | 13,25 NR |
| 4 | Yoel Hernández | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 13,30 |
| 5 | Robert Kronberg | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 13,51 |
| 6 | Jewgeni Petschonkin | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 13,52 |
| 7 | Dawane Wallace | Datei:Flag of the United States.svg USA | 13,76 |
| 8 | Shaun Bownes | Datei:Flag of South Africa.svg RSA | 13,84 |
Finale: 9. August, 21:15 Uhr
Wind: −0,3 m/s
400 m Hürden
| Platz | Athlet | Land | Zeit (s) |
| 1 | Félix Sánchez | Datei:Flag of the Dominican Republic.svg DOM | 47,49 WL |
| 2 | Fabrizio Mori | Vorlage:ITA-1946 | 47,54 NR |
| 3 | Dai Tamesue | Datei:Flag of Japan.svg JPN | 47,89 NR |
| 4 | Hadi Soua’an al-Somaily | Datei:Flag of Saudi Arabia.svg KSA | 47,99 |
| 5 | Christopher Rawlinson | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 48,54 |
| 6 | Paweł Januszewski | Datei:Flag of Poland.svg POL | 48,57 |
| 7 | Jiří Mužík | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 49,07 |
| Boris Gorban | Datei:Flag of Russia.svg RUS | DSQ |
Finale: 10. August, 21:05 Uhr
3000 m Hindernis
| Platz | Athlet | Land | Zeit (min) |
| 1 | Reuben Kosgei | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 8:15,16 |
| 2 | Ali Ezzine | Datei:Flag of Morocco.svg MAR | 8:16,21 |
| 3 | Bernard Barmasai | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 8:16,59 |
| 4 | Luis Miguel Martín | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 8:18,87 |
| 5 | Bouabdellah Tahri | Vorlage:FRA-1974 | 8:19,56 |
| 6 | Antonio David Jiménez | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 8:19,82 |
| 7 | Khamis Abdullah Saifeldin | Datei:Flag of Qatar.svg QAT | 8:20,01 |
| 8 | Raymond Yator | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 8:20,87 |
Finale: 8. August, 20:00 Uhr
4 × 100 m Staffel
Finale: 12. August, 17:10 Uhr
Dieser Wettbewerb war von zwei Dopingfällen betroffen:
- Dem Team der USA wurde die Goldmedaille wegen des nachgewiesenen Dopings von Tim Montgomery aberkannt. Dieser gestand im Jahr 2008 aus dem Gefängnis heraus die Einnahme verbotener Substanzen ein. Annulliert wurde auch Montgomerys zweiter Platz im 100-Meter-Lauf.<ref name="DopMont" />
- Die im Vorlauf ausgeschiedene französische Staffel wurde disqualifiziert, weil der gedopte Christophe Cheval, dessen Resultat auch über 200 Meter gestrichen wurde, beteiligt war. Der Athlet wurde zweimal positiv auf Nandrolon getestet und erhielt eine Sperre von zwei Jahren.<ref name="DopChev" />
4 × 400 m Staffel
Finale: 12. August, 16:20 Uhr
Doping:
Die US-amerikanische Staffel hatte das Ziel zunächst in 2:57,54 min als erste erreicht. Wegen der Verwicklung Antonio Pettigrews in die BALCO-Affäre, der 2013 ein Geständnis zu seiner Dopingpraxis ablegte, wurde sie jedoch nachträglich disqualifiziert. Auch Pettigrews zweiter Rang über 400 Meter wurde annulliert.<ref name="DopPett" /> Ein weiteres des Dopings überführtes Mitglied dieser Staffel war Jerome Young, dem nach mehreren Verstößen unter anderem mit Erythropoetin 2004 zahlreiche Medaillen und Resultate – darunter auch von diesen Weltmeisterschaften – aberkannt wurden und der eine lebenslange Sperre bekam.<ref name="DopYoun" />
20 km Gehen
| Platz | Athlet | Land | Zeit (h) |
| 1 | Roman Rasskasow | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 1:20:31 |
| 2 | Ilja Markow | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 1:20:33 |
| 3 | Wiktor Burajew | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 1:20:36 |
| 4 | Nathan Deakes | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 1:20:55 |
| 5 | David Márquez | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 1:21:09 |
| 6 | Joel Sánchez | Datei:Flag of Mexico.svg MEX | 1:22:05 |
| 7 | Satoshi Yanagisawa | Datei:Flag of Japan.svg JPN | 1:22:11 |
| 8 | Jefferson Pérez | Vorlage:ECU-1900 | 1:22:20 |
Datum: 4. August, 15:50 Uhr
50 km Gehen
| Platz | Athlet | Land | Zeit (h) |
| 1 | Robert Korzeniowski | Datei:Flag of Poland.svg POL | 3:42:08 WL |
| 2 | Jesús Ángel García | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 3:43:07 |
| 3 | Edgar Hernández | Datei:Flag of Mexico.svg MEX | 3:46:12 |
| 4 | Aigars Fadejevs | Datei:Flag of Latvia.svg LAT | 3:46:20 |
| 5 | Wladimir Potjomin | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 3:46:53 |
| 6 | Valentí Massana | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 3:48:28 |
| 7 | Curt Clausen | Datei:Flag of the United States.svg USA | 3:50:46 |
| 8 | Marco Giungi | Vorlage:ITA-1946 | 3:51:09 |
Datum: 11. August, 08:00 Uhr
Hochsprung
| Platz | Athlet | Land | Höhe (m) |
| 1 | Martin Buß | Datei:Flag of Germany.svg GER | 2,36 WL |
| 2 | Wjatscheslaw Woronin | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 2,33 |
| Jaroslaw Rybakow | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 2,33 | |
| 4 | Sergei Kljugin | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 2,30 |
| Stefan Holm | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 2,30 | |
| 6 | Staffan Strand | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 2,25 |
| Mark Boswell | Datei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN | 2,25 | |
| 8 | Kwaku Boateng | Datei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN | 2,25 |
Finale: 8. August, 18:40 Uhr
Hier gab es einen Dopingfall:
Javier Sotomayor hatte den vierten Platz belegt, wurde aber wegen eines positiven Nandrolon-Befunds nachträglich disqualifiziert und erhielt eine zweijährige Sperre, die jedoch keine Wirkung mehr hatte, weil der Kubaner im Herbst 2001 vom aktiven Leistungssport zurücktrat.<ref name="DopSoto" />
Stabhochsprung
| Platz | Athlet | Land | Höhe (m) |
| 1 | Dmitri Markov | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 6,05 CR |
| 2 | Alexander Awerbuch | Datei:Flag of Israel.svg ISR | 5,85 |
| 3 | Nick Hysong | Datei:Flag of the United States.svg USA | 5,85 |
| 4 | Michael Stolle | Datei:Flag of Germany.svg GER | 5,85 |
| 5 | Romain Mesnil | Vorlage:FRA-1974 | 5,85 |
| 6 | Christian Tamminga | Datei:Flag of the Netherlands.svg NED | 5,75 |
| Richard Spiegelburg | Datei:Flag of Germany.svg GER | 5,75 | |
| 8 | Adam Kolasa | Datei:Flag of Poland.svg POL | 5,75 |
Finale: 9. August, 18:10 Uhr
Weitsprung
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
| 1 | Iván Pedroso | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 8,40 |
| 2 | Savanté Stringfellow | Datei:Flag of the United States.svg USA | 8,24 |
| 3 | Carlos Calado | Datei:Flag of Portugal.svg POR | 8,21 |
| 4 | Miguel Pate | Datei:Flag of the United States.svg USA | 8,21 |
| 5 | Kareem Streete-Thompson | Datei:Flag of the Cayman Islands.svg CAY | 8,10 |
| 6 | Oleksij Lukaschewytsch | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 8,10 |
| 7 | James Beckford | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 8,08 |
| 8 | Dwight Phillips | Datei:Flag of the United States.svg USA | 7,98 |
Finale: 11. August, 14:30 Uhr
-
Weltrekordinhaber Jonathan Edwards erweiterte seine Titelsammlung um einen weiteren Sieg
Dreisprung
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
| 1 | Jonathan Edwards | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 17,92 WL |
| 2 | Christian Olsson | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 17,47 |
| 3 | Igor Spassowchodski | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 17,44 |
| 4 | Yoel García | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 17,40 |
| 5 | Walter Davis | Datei:Flag of the United States.svg USA | 17,20 |
| 6 | Brian Wellman | Datei:Flag of Bermuda.svg BER | 16,81 |
| 7 | Onochie Achike | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 16,79 |
| 8 | Rostislaw Dimitrow | Datei:Flag of Bulgaria.svg BUL | 16,72 |
Finale: 6. August, 17:00 Uhr
Kugelstoßen
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
| 1 | John Godina | Datei:Flag of the United States.svg USA | 21,87 |
| 2 | Adam Nelson | Datei:Flag of the United States.svg USA | 21,24 |
| 3 | Arsi Harju | Datei:Flag of Finland icon.svg FIN | 20,93 |
| 4 | Manuel Martínez | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 20,91 |
| 5 | Dragan Perić | Datei:Flag of Yugoslavia (1992–2003).svg YUG | 20,91 |
| 6 | Jurij Bilonoh | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 20,83 |
| 7 | Conny Karlsson | Datei:Flag of Finland icon.svg FIN | 20,78 |
| 8 | Bradley Snyder | Datei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN | 20,63 |
Finale: 4. August, 16:00 Uhr
Im Kugelstoß-Wettbewerb war ein Dopingfall zu verzeichnen:
Der Belarusse Andrej Michnewitsch, zunächst Zehnter, war ein Mehrfachtäter, der unter anderem im Rahmen dieser Weltmeisterschaften positiv auf Doping getestet wurde. was zur Annullierung seines Resultats und einer zweijährigen Sperre führte. Später wurden ihm wegen später nachgewiesener Dopingverstöße weitere Medaillen und Siege aberkannt, schließlich wurde er mit einer lebenslangen Sperre belegt. Seine Verstöße gab er nie zu.<ref name="DopMich1" /><ref name="DopMich2" />
Diskuswurf
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
| 1 | Lars Riedel | Datei:Flag of Germany.svg GER | 69,72 CR |
| 2 | Virgilijus Alekna | Datei:Flag of Lithuania (1988–2004).svg LTU | 69,40 |
| 3 | Michael Möllenbeck | Datei:Flag of Germany.svg GER | 67,61 |
| 4 | Dmitri Schewtschenko | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 67,57 |
| 5 | Adam Setliff | Datei:Flag of the United States.svg USA | 66,55 |
| 6 | Wassil Kapzjuch | Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR | 66,25 |
| 7 | Roland Varga | Datei:Flag of Hungary.svg HUN | 65,86 |
| 8 | Frantz Kruger | Datei:Flag of South Africa.svg RSA | 65,27 |
Finale: 8. August, 20:00 Uhr
Hammerwurf
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
| 1 | Szymon Ziółkowski | Datei:Flag of Poland.svg POL | 83,38 CR |
| 2 | Kōji Murofushi | Datei:Flag of Japan.svg JPN | 82,92 |
| 3 | Ilja Konowalow | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 80,27 |
| 4 | Nicola Vizzoni | Vorlage:ITA-1946 | 80,13 |
| 5 | Andrij Skwaruk | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 79,93 |
| 6 | Balázs Kiss | Datei:Flag of Hungary.svg HUN | 79,75 |
| 7 | Ihar Astapkowitsch | Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR | 79,72 |
| 8 | Tibor Gécsek | Datei:Flag of Hungary.svg HUN | 79,34 |
Finale: 5. August, 16:40 Uhr
Speerwurf
| Platz | Athlet | Land | Weite (m) |
| 1 | Jan Železný | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 92,80 CR |
| 2 | Aki Parviainen | Datei:Flag of Finland icon.svg FIN | 91,31 |
| 3 | Konstandinos Gatsioudis | Datei:Flag of Greece.svg GRE | 89,95 |
| 4 | Breaux Greer | Datei:Flag of the United States.svg USA | 87,00 |
| 5 | Raymond Hecht | Datei:Flag of Germany.svg GER | 86,46 |
| 6 | Boris Henry | Datei:Flag of Germany.svg GER | 85,52 |
| 7 | Sergei Makarow | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 83,64 |
| 8 | Ēriks Rags | Datei:Flag of Latvia.svg LAT | 82,82 |
Finale: 12. August, 14:40 Uhr
-
Tomáš Dvořák siegte zum dritten Mal in Folge
Zehnkampf
| Platz | Athlet | Land | Punkte |
| 1 | Tomáš Dvořák | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 8902 CR |
| 2 | Erki Nool | Datei:Flag of Estonia.svg EST | 8815 NR |
| 3 | Dean Macey | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 8603 |
| 4 | Attila Zsivoczky | Datei:Flag of Hungary.svg HUN | 8371 |
| 5 | Lew Lobodin | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 8352 |
| 6 | Jiří Ryba | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 8332 |
| 7 | Stefan Schmid | Datei:Flag of Germany.svg GER | 8307 |
| 8 | Laurent Hernu | Vorlage:FRA-1974 | 8280 |
Datum: 6. und 7. August
Resultate Frauen
100 m
| Platz | Athletin | Land | Zeit (s) |
| 1 | Schanna Block | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 10,82 WL |
| 2 | Ekaterini Thanou | Datei:Flag of Greece.svg GRE | 10,91 |
| 3 | Chandra Sturrup | Datei:Flag of the Bahamas.svg BAH | 11,02 |
| 4 | Chryste Gaines | Datei:Flag of the United States.svg USA | 11,06 |
| 5 | Debbie Ferguson | Datei:Flag of the Bahamas.svg BAH | 11,13 |
| 6 | Mercy Nku | Datei:Flag of Nigeria.svg NGR | 11,17 |
| DOP | Marion Jones | Datei:Flag of the United States.svg USA | |
| Kelli White | Datei:Flag of the United States.svg USA |
Finale: 6. August, 17:35 Uhr
Wind: +0,3 m/s
In diesem Wettbewerb gab es gleich drei Dopingfälle:
Den beiden US-Amerikanerinnen Marion Jones, zunächst Zweite, und Kelli White, zunächst Siebte, sowie der Kanadierin Venolyn Clarke, im Viertelfinale ausgeschieden, wurden ihre zunächst erreichten Platzierungen wegen Dopingvergehens aberkannt.<ref name="DopJone" /><ref name="DopWhit" /><ref name="DopClar" /> Von der Disqualifikation war später auch die zunächst siegreiche US-Staffel über 4 × 100 Meter betroffen. Sowohl Jones als auch Kelly waren Mitglieder dieses Teams.
Auch Schanna Block, Ekaterini Thanou, und Chryste Gaines wurden im späteren Verlauf ihrer Karrieren wegen Dopingvergehen gesperrt. Dies betraf jedoch nicht die Resultate dieser Weltmeisterschaften.<ref>Mark Block given 10-year ban von Jon Mulkeen, 18. März 2011 auf athleticsweekly.com, abgerufen am 17. August 2020</ref><ref>IAAF sperrt Kenteris und Thanou, RP Online, 23. Dezember 2004 auf rp-online.de, abgerufen am 17. August 2020</ref><ref>Montgomery und Gaines gesperrt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14. Dezember 2005 auf faz.net, abgerufen am 17. August 2020</ref>
200 m
| Platz | Athletin | Land | Zeit (s) |
| 1 | Debbie Ferguson | Datei:Flag of the Bahamas.svg BAH | 22,52 |
| 2 | LaTasha Jenkins | Datei:Flag of the United States.svg USA | 22,85 |
| 3 | Cydonie Mothersille | Datei:Flag of the Cayman Islands.svg CAY | 22,88 |
| 4 | Juliet Campbell | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 22,99 |
| 5 | Alenka Bikar | Datei:Flag of Slovenia.svg SLO | 23,00 |
| 6 | Myriam Léonie Mani | Datei:Flag of Cameroon.svg CMR | 23,15 |
| DOP | Marion Jones | Datei:Flag of the United States.svg USA | |
| Kelli White | Datei:Flag of the United States.svg USA |
Finale: 10. August, 21:30 Uhr
Wind: −0,8 m/s
Hier kam es zu drei dopingbedingten Disqualifikationen:
Den beiden US-Amerikanerinnen Marion Jones, zunächst Erste, und Kelli White, zunächst Dritte, sowie die Russin Jekaterina Leschtschowa wurden ihre zunächst erreichten Platzierungen wegen Dopingvergehens aberkannt.<ref name="DopJone" /><ref name="DopWhit" /><ref name="DopLesh" /> Von der Disqualifikation war später auch die zunächst siegreiche US-Staffel über 4 × 100 Meter betroffen. Sowohl Jones als auch Kelly waren Mitglieder dieses Teams.
400 m
| Platz | Athletin | Land | Zeit (s) |
| 1 | Amy Mbacké Thiam | Datei:Flag of Senegal.svg SEN | 49,86 NR |
| 2 | Lorraine Fenton | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 49,88 |
| 3 | Ana Guevara | Datei:Flag of Mexico.svg MEX | 49,97 |
| 4 | Grit Breuer | Datei:Flag of Germany.svg GER | 50,49 |
| 5 | Kaltouma Nadjina | Datei:Flag of Chad.svg CHA | 50,80 |
| 6 | Olesja Sykina | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 50,93 |
| 7 | Mireille Nguimgo | Datei:Flag of Cameroon.svg CMR | 51,97 |
| DNF | Falilat Ogunkoya | Datei:Flag of Nigeria.svg NGR |
Finale: 7. August, 20:45 Uhr
In diesem Wettbewerb gab es einen Dopingfall:
Die im Halbfinale ausgeschiedene Belarussin Natallja Salahub wurde positiv auf das Steroid Norandrosteron getestet und disqualifiziert.<ref name="DopSalaTerm" />
800 m
| Platz | Athletin | Land | Zeit (min) |
| 1 | Maria de Lurdes Mutola | Datei:Flag of Mozambique.svg MOZ | 1:57,17 |
| 2 | Stephanie Graf | Datei:Flag of Austria.svg AUT | 1:57,20 |
| 3 | Letitia Vriesde | Datei:Flag of Suriname.svg SUR | 1:57,35 |
| 4 | Faith Macharia | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 1:58,98 |
| 5 | Diane Cummins | Datei:Flag of Canada (Pantone).svg CAN | 1:59,49 |
| 6 | Kelly Holmes | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 1:59,76 |
| 7 | Mayte Martínez | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 2:00,09 |
| 8 | Ivonne Teichmann | Datei:Flag of Germany.svg GER | 2:04,33 |
Finale: 12. August, 15:45 Uhr
1500 m
| Platz | Athletin | Land | Zeit (min) |
| 1 | Gabriela Szabo | Datei:Flag of Romania.svg ROM | 4:00,57 |
| 2 | Violeta Szekely | Datei:Flag of Romania.svg ROM | 4:01,70 |
| 3 | Natalja Gorelowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 4:02,40 |
| 4 | Carla Sacramento | Datei:Flag of Portugal.svg POR | 4:03,96 |
| 5 | Lidia Chojecka | Datei:Flag of Poland.svg POL | 4:06,70 |
| 6 | Natalia Rodríguez | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 4:07,10 |
| 7 | Alessja Turawa | Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR | 4:07,25 |
| 8 | Süreyya Ayhan | Datei:Flag of Turkey.svg TUR | 4:08,17 |
Finale: 7. August, 19:30 Uhr
5000 m
| Platz | Athletin | Land | Zeit (min) |
| 1 | Olga Jegorowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 15:03,39 |
| 2 | Marta Domínguez | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 15:06,59 |
| 3 | Ayelech Worku | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 15:10,17 |
| 4 | Dong Yanmei | Datei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN | 15:10,73 |
| 5 | Irina Mikitenko | Datei:Flag of Germany.svg GER | 15:13,93 |
| 6 | Jelena Sadoroschnaja | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 15:16,15 |
| 7 | Edith Masai | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 15:17,67 |
| 8 | Gabriela Szabo | Datei:Flag of Romania.svg ROM | 15:19,55 |
Finale: 11. August, 17:15 Uhr
10.000 m
| Platz | Athletin | Land | Zeit (min) |
| 1 | Derartu Tulu | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 31:48,81 |
| 2 | Berhane Adere | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 31:48,85 |
| 3 | Gete Wami | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 31:49,98 |
| 4 | Paula Radcliffe | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 31:50,06 |
| 5 | Mihaela Botezan | Datei:Flag of Romania.svg ROM | 32:03,46 |
| 6 | Ljudmila Petrowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 32:04,94 |
| 7 | Asmae Leghzaoui | Datei:Flag of Morocco.svg MAR | 32:06,35 |
| 8 | Yamna Belkacem | Vorlage:FRA-1974 | 32:09,21 |
Datum: 7. August, 21:05 Uhr
Marathon
-
Lidia Șimon – nach zweimal Bronze nun Weltmeisterin
| Platz | Athletin | Land | Zeit (h) |
| 1 | Lidia Șimon | Datei:Flag of Romania.svg ROM | 2:26:01 |
| 2 | Reiko Tosa | Datei:Flag of Japan.svg JPN | 2:26:06 |
| 3 | Swetlana Sacharowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 2:26:18 |
| 4 | Yōko Shibui | Datei:Flag of Japan.svg JPN | 2:26:33 |
| 5 | Sonja Oberem | Datei:Flag of Germany.svg GER | 2:28:17 |
| 6 | Florence Barsosio | Datei:Flag of Kenya.svg KEN | 2:28:36 |
| 7 | Shitaye Gemechu | Datei:Flag of Ethiopia (1996-2009).svg ETH | 2:28:40 |
| 8 | Ljubow Morgunowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 2:28:54 |
Datum: 12. August, 08:00 Uhr
Marathon-Cup
Datum: 12. August, 08:00 Uhr
Im Marathonlauf gab es zusätzlich auch eine Teamwertung. Es waren fünf Läuferinnen je Nation zugelassen, für die Wertung wurden die Zeiten der jeweils besten drei addiert. Der Wettbewerb zählte allerdings nicht zum offiziellen Medaillenspiegel.
100 m Hürden
| Platz | Athletin | Land | Zeit (s) |
| 1 | Anjanette Kirkland | Datei:Flag of the United States.svg USA | 12,42 WL |
| 2 | Gail Devers | Datei:Flag of the United States.svg USA | 12,54 |
| 3 | Olga Schischigina | Datei:Flag of Kazakhstan.svg KAZ | 12,58 |
| 4 | Swetla Dimitrowa | Datei:Flag of Bulgaria.svg BUL | 12,58 |
| 5 | Jenny Adams | Datei:Flag of the United States.svg USA | 12,63 |
| 6 | Dionne Rose-Henley | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 12,79 |
| 7 | Linda Ferga | Vorlage:FRA-1974 | 12,80 |
| 8 | Vonette Dixon | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 13,02 |
Finale: 11. August, 15:50 Uhr
Wind: +2,0 m/s
Im Hürdensprint gab es einen Dopingfall:
Die im Halbfinale ausgeschiedene Russin Swetlana Lauchowa wurde wegen eines Dopingverstoßes disqualifiziert.
400 m Hürden
| Platz | Athletin | Land | Zeit (s) |
| 1 | Nezha Bidouane | Datei:Flag of Morocco.svg MAR | 53,34 WL |
| 2 | Julija Nossowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 54,27 |
| 3 | Daimí Pernía | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 54,51 |
| 4 | Tonja Buford-Bailey | Datei:Flag of the United States.svg USA | 54,55 |
| 5 | Debbie-Ann Parris | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 54,68 |
| 6 | Ionela Târlea | Datei:Flag of Romania.svg ROM | 55,36 |
| 7 | Deon Hemmings | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 55,83 |
| 8 | Sandra Glover | Datei:Flag of the United States.svg USA | 57,42 |
Finale: 8. August, 19:45 Uhr
4 × 100 m Staffel
Finale: 11. August, 17:45 Uhr
Doping:
Der US-amerikanischen Staffel wurde die Goldmedaille aberkannt, da zwei ihrer Mitglieder – Kelli White und Marion Jones – gedopt waren.<ref name="DopJone" /><ref name="DopWhit" />
4 × 400 m Staffel
Finale: 12. August, 16:40 Uhr
20 km Gehen
| Platz | Athletin | Land | Zeit (h) |
| 1 | Olimpiada Iwanowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 1:27:48 CR |
| 2 | Waljanzina Zybulskaja | Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR | 1:28:49 |
| 3 | Elisabetta Perrone | Vorlage:ITA-1946 | 1:28:56 |
| 4 | Erica Alfridi | Vorlage:ITA-1946 | 1:29:48 |
| 5 | María Vasco | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 1:30:19 |
| 6 | Norica Câmpean | Datei:Flag of Romania.svg ROM | 1:30:39 |
| 7 | Melanie Seeger | Datei:Flag of Germany.svg GER | 1:30:41 DBL |
| 8 | Annarita Sidoti | Vorlage:ITA-1946 | 1:31:40 |
Datum: 9. August, 19:15 Uhr
Hochsprung
| Platz | Athletin | Land | Höhe (m) |
| 1 | Hestrie Cloete | Datei:Flag of South Africa.svg RSA | 2,00 |
| 2 | Inha Babakowa | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 2,00 |
| 3 | Kajsa Bergqvist | Datei:Flag of Sweden.svg SWE | 1,97 |
| 4 | Wenelina Wenewa | Datei:Flag of Bulgaria.svg BUL | 1,97 |
| 5 | Wita Palamar | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 1,94 |
| 6 | Blanka Vlašić | Datei:Flag of Croatia.svg CRO | 1,94 |
| 7 | Monica Iagăr | Datei:Flag of Romania.svg ROM | 1,90 |
| Dóra Győrffy | Datei:Flag of Hungary.svg HUN | 1,90 |
Finale: 12. August, 14:30 Uhr
-
Stacy Dragila siegte auch bei diesem zweiten WM-Stabhochsprung-Wettbewerb für Frauen
Stabhochsprung
| Platz | Athletin | Land | Höhe (m) |
| 1 | Stacy Dragila | Datei:Flag of the United States.svg USA | 4,75 CR |
| 2 | Swetlana Feofanowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 4,75 CR/ER |
| 3 | Monika Pyrek | Datei:Flag of Poland.svg POL | 4,55 |
| 4 | Tatiana Grigorieva | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 4,55 |
| 5 | Gao Shuying | Datei:Flag of the People's Republic of China.svg CHN | 4,50 AS |
| 6 | Þórey Edda Elísdóttir | Datei:Flag of Iceland.svg ISL | 4,45 |
| 7 | Yvonne Buschbaum | Datei:Flag of Germany.svg GER | 4,45 |
| 8 | Pavla Hamáčková | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 4,45 |
Finale: 6. August, 14:30 Uhr
Weitsprung
| Platz | Athletin | Land | Weite (m) |
| 1 | Fiona May | Vorlage:ITA-1946 | 7,02 |
| 2 | Tatjana Kotowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 7,01 |
| 3 | Niurka Montalvo | Datei:Flag of Spain.svg ESP | 6,88 |
| 4 | Tünde Vaszi | Datei:Flag of Hungary.svg HUN | 6,86 NR |
| 5 | Valentina Gotovska | Datei:Flag of Latvia.svg LAT | 6,84 |
| 6 | Niki Xanthou | Datei:Flag of Greece.svg GRE | 6,76 |
| 7 | Maurren Higa Maggi | Datei:Flag of Brazil.svg BRA | 6,73 |
| 8 | Ljudmila Galkina | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 6,70 |
Finale: 7. August, 18:05 Uhr
Dreisprung
| Platz | Athletin | Land | Weite (m) |
| 1 | Tatjana Lebedewa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 15,25 WL |
| 2 | Françoise Mbango Etone | Datei:Flag of Cameroon.svg CMR | 14,60 |
| 3 | Teresa Marinowa | Datei:Flag of Bulgaria.svg BUL | 14,58 |
| 4 | Magdelín Martínez | Vorlage:ITA-1946 | 14,52 |
| 5 | Heli Koivula | Datei:Flag of Finland icon.svg FIN | 14,28 |
| 6 | Cristina Nicolau | Datei:Flag of Romania.svg ROM | 14,17 |
| 7 | Ashia Hansen | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 14,10 |
| 8 | Trecia Smith | Datei:Flag of Jamaica.svg JAM | 13,92 |
Finale: 10. August, 20:00 Uhr
Kugelstoßen
| Platz | Athletin | Land | Weite (m) |
| 1 | Janina Karoltschyk | Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR | 20,61 NR |
| 2 | Nadine Kleinert-Schmitt | Datei:Flag of Germany.svg GER | 19,86 |
| 3 | Wita Pawlysch | Datei:Flag of Ukraine.svg UKR | 19,41 |
| 4 | Larissa Peleschenko | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 19,37 |
| 5 | Irina Korschanenko | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 19,35 |
| 6 | Astrid Kumbernuss | Datei:Flag of Germany.svg GER | 19,25 |
| 7 | Nadseja Astaptschuk | Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR | 18,98 |
| 8 | Yumileidi Cumbá | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 18,73 |
Finale: 5. August, 15:45 Uhr
Diskuswurf
| Platz | Athletin | Land | Weite (m) |
| 1 | Elina Swerawa | Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR | 67,10 |
| 2 | Nicoleta Grasu | Datei:Flag of Romania.svg ROM | 66,24 |
| 3 | Anastasia Kelesidou | Datei:Flag of Greece.svg GRE | 65,50 |
| 4 | Franka Dietzsch | Datei:Flag of Germany.svg GER | 65,38 |
| 5 | Seilala Sua | Datei:Flag of the United States.svg USA | 63,74 |
| 6 | Věra Pospíšilová | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 61,47 |
| 7 | Kristin Kuehl | Datei:Flag of the United States.svg USA | 61,04 |
| 8 | Anja Möllenbeck | Datei:Flag of Germany.svg GER | 60,49 |
Finale: 11. August, 16:00 Uhr
Doping:
Im März 2005 wurde die ursprüngliche Siegerin Natalja Sadowa aus Russland nachträglich wegen eines regelwidrig hohen Koffeinwert disqualifiziert. Im Jahre 2006 wurde sie erneut positiv auf verbotene Mittel getestet und anschließend für zwei Jahre gesperrt.<ref name="DopSado1" /><ref name="DopSado2" />
Hammerwurf
| Platz | Athletin | Land | Weite (m) |
| 1 | Yipsi Moreno | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 70,65 AM |
| 2 | Olga Kusenkowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 70,61 |
| 3 | Bronwyn Eagles | Datei:Flag of Australia (converted).svg AUS | 68,87 |
| 4 | Kamila Skolimowska | Datei:Flag of Poland.svg POL | 68,05 |
| 5 | Manuela Montebrun | Vorlage:FRA-1974 | 67,78 |
| 6 | Lorraine Shaw | Datei:Flag of the United Kingdom.svg GBR | 65,89 |
| 7 | Florence Ezeh | Vorlage:FRA-1974 | 65,88 |
| 8 | Ivana Brkljačić | Datei:Flag of Croatia.svg CRO | 65,43 |
Finale: 7. August, 20:05 Uhr
Speerwurf
| Platz | Athletin | Land | Weite (m) |
| 1 | Osleidys Menéndez | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 69,53 CR |
| 2 | Mirela Tzelíli | Datei:Flag of Greece.svg GRE | 65,78 |
| 3 | Sonia Bisset | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 64,69 |
| 4 | Nikola Tomečková | Datei:Flag of the Czech Republic.svg CZE | 63,11 |
| 5 | Steffi Nerius | Datei:Flag of Germany.svg GER | 62,08 |
| 6 | Mikaela Ingberg | Datei:Flag of Finland icon.svg FIN | 61,94 |
| 7 | Xiomara Rivero | Datei:Flag of Cuba.svg CUB | 61,60 |
| 8 | Aggelikí Tsiolakoúdi | Datei:Flag of Greece.svg GRE | 61,01 |
Finale: 6. August, 17:05 Uhr
In diesem Wettbewerb gab es einen Dopingfall:
Die in der Qualifikation ausgeschiedene Rumänin Ana Mirela Țermure wurde positiv auf das Steroid Norandrosteron getestet und disqualifiziert.<ref name="DopSalaTerm" />
Siebenkampf
| Platz | Athletin | Land | Punkte |
| 1 | Jelena Prochorowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 6694 |
| 2 | Natallja Sasanowitsch | Datei:Flag of Belarus (1995-2012).svg BLR | 6539 |
| 3 | Shelia Burrell | Datei:Flag of the United States.svg USA | 6472 |
| 4 | Natalja Roschtschupkina | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 6294 |
| 5 | Karin Ertl | Datei:Flag of Germany.svg GER | 6283 |
| 6 | Austra Skujytė | Datei:Flag of Lithuania (1988–2004).svg LTU | 6112 |
| 7 | Le Shundra Nathan | Datei:Flag of the United States.svg USA | 6073 |
| 8 | Irina Belowa | Datei:Flag of Russia.svg RUS | 6061 |
Datum: 4. und 5. August
Weblinks
- 8th IAAF World Championships in Athletics auf iaaf.org, abgerufen am 5. August 2020
- Athletics VI World Championship 2001 Edmonton (CAN) auf todor66.com (englisch), abgerufen am 5. August 2020
- Ergebnisse im Statistics Handbook der IAAF zur WM 2019 in Doha, Edmonton 2001 (PDF 10,3 MB), englisch, abgerufen am 5. August 2020
- Ergebnisse aller Leichtathletik-WM Edmonton 2001 auf sportschau.de, abgerufen am 5. August 2020
- Leichtathletik. Weltmeister - Medaillengewinner auf rekorde-im-sport.de, abgerufen am 5. August 2020
- Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2001 in Edmonton, Kanada ifosta.de, abgerufen am 5. August 2020
- Doping „Das Ende des Leistungssports“, Frankfurter Allgemeine Zeitung 7. Januar 2005 auf faz.net, abgerufen am 5. August 2020
Einzelnachweise
<references /> Vorlage:Klappleiste/Anfang
Helsinki 1983 | Rom 1987 | Tokio 1991 | Stuttgart 1993 | Göteborg 1995 | Athen 1997 | Sevilla 1999 | Edmonton 2001 | Paris/Saint-Denis 2003 | Helsinki 2005 | Osaka 2007 | Berlin 2009 | Daegu 2011 | Moskau 2013 | Peking 2015 | London 2017 | Doha 2019 | Eugene 2022 | Budapest 2023 | Tokio 2025 | Peking 2027
Weitere Leichtathletik-Weltmeisterschaften
Malmö 1976 |
Sittard 1980