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Sergei Petrowitsch Kljugin

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Sergei Kljugin Vorlage:SportPicto
Voller Name Sergei Petrowitsch Kljugin
Nation RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
Geburtstag 24. März 1974 (52 Jahre)
Geburtsort Kineschma, Sowjetunion
Größe 192 cm
Karriere
Disziplin Hochsprung
Bestleistung 2,36 m Freiluft
2,31 m Halle
Status zurückgetreten
Karriereende 2018
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Junioreneuropameisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold Sydney 2000 Hochsprung
 Europameisterschaften
Bronze Budapest 1998 Hochsprung
 U20-Europameisterschaften
Silber Thessaloniki 1991 Hochsprung

Sergei Petrowitsch Kljugin ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), engl. Transkription Sergey Klyugin; * 24. März 1974 in Kineschma, Oblast Iwanowo) ist ein ehemaliger russischer Hochspringer und Olympiasieger.

Nach einem zweiten Platz bei den Junioreneuropameisterschaften 1991 und einem fünften Platz bei den Juniorenweltmeisterschaften 1992 sprang Kljugin 1997 erstmals über 2,30 Meter. Bei den Weltmeisterschaften 1997 in Athen belegte er mit 2,29 Meter den elften Platz. Im Jahr darauf sprang er beim Meeting Weltklasse Zürich mit 2,36 Metern seine Besthöhe. Bei den Europameisterschaften 1998 in Budapest gewann er mit 2,32 Metern Bronze hinter dem Polen Artur Partyka und dem Briten Dalton Grant.

Sein größter Erfolg war der Olympiasieg bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney. Ihm gelang als einzigem Wettkämpfer ein Sprung über 2,35 Meter; weitere sechs Springer hatten 2,32 Meter überquert, scheiterten dann aber bei einsetzendem Regen an 2,35 Metern. Silber gewann der kubanische Weltrekordler Javier Sotomayor. Bei den Weltmeisterschaften 2001 in Edmonton wurde Sotomayor Vierter mit 2,33 Metern, Kljugin belegte zusammen mit Stefan Holm den fünften Platz mit 2,30 Metern. Nachdem Sotomayor später rückwirkend wegen Dopings gesperrt wurde, rückten Holm und Kljugin auf den vierten Platz vor.

Kljugin wurde 2000 und 2001 russischer Meister. Bei einer Körpergröße von 1,92 m betrug sein Wettkampfgewicht 82 kg.

Literatur

  • Peter Matthews (Hrsg.): Athletics 2006. The international Track and Field Annual. SportsBooks, Cheltenham 2006, ISBN 1-899807-34-9.

Weblinks

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