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Michael Möllenbeck

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Michael Möllenbeck Vorlage:SportPicto

Datei:Michael Möllenbeck b.jpg
Michael Möllenbeck 2006 in Göteborg

Voller Name Michael Friedrich Möllenbeck
Nation DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Geburtstag 12. Dezember 1969
Geburtsort WeselBR Deutschland
Größe 200 cm
Gewicht 120 kg
Beruf Bürokaufmann
Sterbedatum 2. November 2022
Sterbeort WeselDeutschland
Karriere
Disziplin Diskuswurf
Bestleistung 67,64 m (2002)
Verein Eintracht Frankfurt
SC Magdeburg (1997–1998)
TV Wattenscheid 01 (1999–2009)
Trainer Miroslaw Jasinski
Karriereende 2009
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Deutsche Meisterschaften 3 × Goldmedaille 6 × Silbermedaille 5 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften
Bronze 2001 Edmonton Diskuswurf
Bronze 2005 Helsinki Diskuswurf
 Europameisterschaften
Bronze 2002 München Diskuswurf
 Deutsche Meisterschaften
Bronze 1992 München Diskuswurf
Bronze 1993 Duisburg Diskuswurf
Silber 1995 Bremen Diskuswurf
Silber 1996 Köln Diskuswurf
Bronze 1999 Erfurt Diskuswurf
Bronze 2000 Braunschweig Diskuswurf
Silber 2001 Stuttgart Diskuswurf
Gold 2002 Bochum Diskuswurf
Silber 2003 Ulm Diskuswurf
Gold 2004 Braunschweig Diskuswurf
Gold 2005 Bochum Diskuswurf
Bronze 2006 Ulm Diskuswurf
Silber 2007 Erfurt Diskuswurf
Silber 2008 Nürnberg Diskuswurf

Michael Friedrich Möllenbeck (* 12. Dezember 1969 in Wesel; † 2. November 2022 ebenda) war ein deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer, der ab Ende der 1990er-Jahre zu den weltbesten Diskuswerfern gehörte.

Möllenbecks Karriere begann mit einem Eklat, als er 1994 bei einem Trainingslager im portugiesischen Albufeira angetrunken randalierte. Er wurde ein halbes Jahr aus der Trainingsgruppe verbannt und zerstritt sich hierüber mit seinem Kollegen Lars Riedel; diese Fehde hielt bis zu seinem Karriereende an.<ref name="stimme">Andreas Schirmer, dpa: WM Ziel und Ende: Diskus-Ass Möllenbeck hört auf - STIMME.de. In: Stimme. Heilbronner Stimme GmbH & Co. KG, abgerufen am 18. November 2022.</ref><ref name="welt">Carola Wittkowski: Riedel zeigt Möllenbeck den starken Arm. In: Die Welt. 29. Juni 2003 (welt.de [abgerufen am 18. November 2022]).</ref> Nach seiner Rückkehr etablierte sich Möllenbeck als einer der besten Diskuswerfer. Seine größten Erfolge sind die Bronzemedaillen bei den Weltmeisterschaften 2001 in Edmonton (67,61 m) und 2005 in Helsinki (65,95 m). In den Jahren 2002, 2004 und 2005 wurde er jeweils Deutscher Meister.

Möllenbeck hatte ein weiteres erfolgreiches Jahr 2002, als er Sieger im Europacupfinale in Annecy wurde. Ein Medaillenerfolg gelang ihm als Dritter der Europameisterschaften 2002 in München (66,37 m). Auch 2004 wurde er in Bydgoszcz Europacupsieger. Er startete auch bei den Olympischen Spielen der Jahre 1996, 2000 und 2004 sowie den Weltmeisterschaften der Jahre 1995, 1999 und 2003, jedoch ohne Medaillenrang.

Möllenbeck gehörte bis 1996 Eintracht Frankfurt an, von 1997 bis 1998 dem SC Magdeburg und ab 1999 dem TV Wattenscheid 01, wo er bei Miroslaw Jasinski trainierte. Er war 2,00 m groß und wog 120 kg. Im Jahr 1996 heiratete er die Diskuswerferin Anja Gündler, 2002 wurde er Vater einer Tochter. Er war gelernter Bürokaufmann und SAP-Programmierer.

Er starb am 2. November 2022 im Alter von 52 Jahren.<ref>Silke Bernhart: Ex-Diskuswerfer Michael Möllenbeck verstorben. In: Leichtathletik. Deutscher Leichtathletik-Verband, 7. November 2022, abgerufen am 18. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Seine Bestleistung im Diskuswurf betrug 67,64 Meter.

Erfolge

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  • 5. Platz Europameisterschaften Göteborg 2006
  • 3. Platz Deutsche Meisterschaften 2006
  • 3. Platz Weltmeisterschaften Helsinki 2005
  • Deutscher Meister 2005
  • 2. Platz Europacup 2005
  • Deutscher Meister 2004
  • Sieger Europacup 2004
  • 5. Platz Weltmeisterschaften Paris 2003
  • Deutscher Vizemeister 2003
  • 3. Platz Europameisterschaften 2002
  • Deutscher Meister 2002
  • Deutscher Vizemeister 2001
  • 3. Platz Weltmeisterschaften Edmonton 2001
  • Teilnehmer Olympische Spiele 2000
  • 3. Platz Deutsche Meisterschaften 2000
  • 6. Platz Weltmeisterschaften Sevilla 1999
  • 3. Platz Deutsche Meisterschaften 1999
  • 4. Platz Deutsche Meisterschaften 1998
  • 4. Platz Deutsche Meisterschaften 1997
  • Teilnehmer Olympische Spiele 1996
  • Deutscher Vizemeister 1996
  • Teilnehmer Weltmeisterschaften 1995
  • Deutscher Vizemeister 1995

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Commons: Michael Möllenbeck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien