Tatjana Romanowna Lebedewa
Tatjana Romanowna Lebedewa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), engl. Transkription Tatyana Lebedeva; * 21. Juli 1976 in Sterlitamak) ist eine ehemalige russische Leichtathletin. Sie wurde im Weitsprung Olympiasiegerin und Weltmeisterin sowie im Dreisprung zweimalige Weltmeisterin.
Werdegang
Bereits im Alter von 18 Jahren gewann sie bei den Juniorenweltmeisterschaften 1994 die Bronzemedaille im Dreisprung. Beim IAAF-World Cup 1998 in Johannesburg, gewann sie Silber in derselben Disziplin und wiederholte diesen Erfolg im selben Jahr bei den Goodwill Games in New York City.
Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney gewann sie im Dreisprung die Silbermedaille hinter Teresa Marinowa (BUL) und vor Olena Howorowa (UKR). Im selben Jahr holte sie sich Gold beim Europacup in Gateshead und bei den europäischen Hallenmeisterschaften in Gent. Im Jahr darauf siegte sie bei den Weltmeisterschaften 2001 in Edmonton vor Françoise Mbango Etone (CMR) und Marinowa, nebst einer Silbermedaille bei den Hallenweltmeisterschaften in Lissabon, einem weiteren Sieg bei den Goodwill Games in Brisbane und einer Goldmedaille beim European Cup in Bremen.
2002 nahm sie sich eine Auszeit. Im September brachte sie eine Tochter zur Welt, war aber bei den Weltmeisterschaften 2003 in Paris/Saint-Denis wieder in Topform und gewann die Goldmedaille vor Françoise Mbango Etone und Magdelín Martínez (ITA), ebenso beim Weltfinale in Monaco und den Russischen Hallenmeisterschaften. Das folgende Jahr sollte aber das beste ihrer bisherigen Karriere werden.
Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen gewann sie im Dreisprung die Bronzemedaille hinter Françoise Mbango Etone und Chrysopigi Devetzi (GRE). Im Weitsprung holte sie sich die Goldmedaille vor ihren Landsfrauen Irina Simagina (Silber) und Tatjana Kotowa (Bronze). Bei den Hallenweltmeisterschaften in Budapest gewann sie im Dreisprung die Goldmedaille mit einem neuen Weltrekord sowie die Goldmedaille im Weitsprung.
Im Vorfeld der Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki gewann sie alle Golden League Meetings im Dreisprung, so dass sie als Topfavoritin galt für die Weltmeisterschaften. In Helsinki verletzte sie sich dann in der Qualifikation und konnte deshalb im Endkampf nicht antreten. Nach den Weltmeisterschaften gewann sie das Meeting von Zürich. Am 4. September 2005 gewann sie dann beim Internationalen Stadionfest Berlin (ISTAF) den abschließenden Golden-League-Dreikampf und damit den kompletten Jackpot der Golden League in Höhe von 1 Mio. US-Dollar. Sie war damit die alleinige Nachfolgerin von Tonique Williams-Darling und Christian Olsson, den Siegern von 2004.
Bei den Hallenweltmeisterschaften 2006 in Moskau gewann sie, wie auch bei den Europameisterschaften 2006 in Göteborg, die Goldmedaille im Dreisprung. 2007 siegte sie bei den Weltmeisterschaften in Osaka mit 7,03 m im Weitsprung und belegte mit 15,07 m Rang zwei im Dreisprung. 2008 gewann Lebedewa mit Weiten von 7,03 m im Weitsprung sowie 15,32 m im Dreisprung zunächst jeweils die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Peking, die ihr später aberkannt wurden. Bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin holte sie im Weitsprung mit 6,97 m die Silbermedaille. Im Dreisprung belegte sie mit einer Weite von 14,37 m den sechsten Rang.
Tatjana Lebedewa hat bei einer Größe von 1,71 m ein Wettkampfgewicht von 60 kg.
Doping
Die olympischen Medaillen von 2008 wurden ihr am 25. Januar 2017 vom IOC aberkannt, nachdem in ihren Dopingproben nachträglich das verbotene Mittel Turinabol gefunden wurde.<ref name="ioc20170125">IOC sanctions two athletes for failing anti-doping test at Beijing 2008. Internationales Olympisches Komitee, 25. Januar 2017, abgerufen am 21. April 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Bestweiten
- Weitsprung: 7,33 m (2004)
- Dreisprung: 15,34 m (2004)
Weblinks
- Tatyana Lebedeva in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Vorlage:Olympedia
Einzelnachweise
<references />
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1948: Datei:Flag of Hungary (1946-1949, 1956-1957).svg Olga Gyarmati |
1952:
Yvette Williams |
1956: Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Elżbieta Krzesińska |
1960: Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Wera Krepkina |
1964: Vereinigtes Königreich Mary Rand |
1968: Datei:Flag of Romania (1965–1989).svg Viorica Viscopoleanu |
1972: [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Heide Rosendahl |
1976: Datei:Flag of East Germany.svg Angela Voigt |
1980: Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Tatjana Kolpakowa |
1984: Datei:Flag of Romania (1965–1989).svg Anișoara Stanciu |
1988: Vereinigte Staaten Jackie Joyner-Kersee |
1992: [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Heike Drechsler |
1996: Datei:Flag of Nigeria.svg Chioma Ajunwa |
2000: [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Heike Drechsler |
2004: Russland Tatjana Lebedewa |
2008: [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Maurren Higa Maggi |
2012: Vereinigte Staaten Brittney Reese |
2016: Vereinigte Staaten Tianna Bartoletta |
2020: [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Malaika Mihambo |
2024: Vereinigte Staaten Tara Davis-Woodhall
Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
1983: Heike Daute | 1987: Jackie Joyner-Kersee | 1991: Jackie Joyner-Kersee | 1993: Heike Drechsler | 1995: Fiona May | 1997: Ljudmila Galkina | 1999: Niurka Montalvo | 2001: Fiona May | 2003: Eunice Barber | 2005: Tianna Madison | 2007: Tatjana Lebedewa | 2009: Brittney Reese | 2011: Brittney Reese | 2013: Brittney Reese | 2015: Tianna Bartoletta | 2017: Brittney Reese | 2019: Malaika Mihambo | 2022: Malaika Mihambo | 2023: Ivana Vuleta | 2025: Tara Davis-Woodhall
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1993: Anna Birjukowa | 1995: Inessa Krawez | 1997: Šárka Kašpárková | 1999: Paraskeví Tsiamíta | 2001: Tatjana Lebedewa | 2003: Tatjana Lebedewa | 2005: Trecia Smith | 2007: Yargelis Savigne | 2009: Yargelis Savigne | 2011: Olha Saladucha | 2013: Caterine Ibargüen | 2015: Caterine Ibargüen | 2017: Yulimar Rojas | 2019: Yulimar Rojas | 2022: Yulimar Rojas | 2023: Yulimar Rojas | 2025: Leyanis Pérez
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Hallenweltmeisterinnen im DreisprungVorlage:Klappleiste/Anfang 1994: Anna Birjukowa | 1998: Olga Vasdeki | 2002: Ashia Hansen | 2006: Tatjana Lebedewa | 2010: Olha Saladucha | 2012: Olha Saladucha | 2014: Olha Saladucha | 2016: Patrícia Mamona | 2018: Paraskevi Papachristou | 2022: Maryna Bech-Romantschuk | 2024: Ana Peleteiro-Compaoré Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Halleneuropameisterinnen im Dreisprung
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lebedewa, Tatjana Romanowna |
| ALTERNATIVNAMEN | Лебедева, Татьяна Романовна; Lebedeva, Tatyana |
| KURZBESCHREIBUNG | russische Weit- und Dreispringerin und Olympiasiegerin |
| GEBURTSDATUM | 21. Juli 1976 |
| GEBURTSORT | Sterlitamak |
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