Zumhaus
Zumhaus Stadt Feuchtwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(53)&title=Zumhaus 49° 13′ N, 10° 15′ O
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| Höhe: | 453 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 53 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 07950 | |||||
Zumhaus ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Zumhaus liegt in der Gemarkung Breitenau.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Das Kirchdorf liegt am rechten Ufer der Wörnitz und am Hirtengraben, der unmittelbar südlich des Ortes als rechter Zufluss in die Wörnitz mündet, in einer flachhügeligen Ebene bestehend aus Ackerland und Grünland mit einzelnem Baumbestand. Der Ort ist von Süden, Osten und Westen eingebettet von der Bundesautobahn 6 und A 7 sowie der Bahnstrecke Nürnberg–Crailsheim im Norden. Die AN 5 führt nach Ungetsheim (1,4 km südlich) bzw. nach Bottenweiler (1,7 km nordwestlich). Die Kreisstraße AN 36 führt nach Breitenau (1,2 km östlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Zischendorf (0,9 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Zumhaus lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 7 Anwesen, 1 Gemeindehirtenhaus und 1 Kapelle. Grundherren waren das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen (1 Anwesen), der Deutsche Orden (2 Anwesen), das Spital der Reichsstadt Dinkelsbühl (4 Anwesen, davon eines mit Wirtschaft) und das Rittergut Thürnhofen (1 Gütlein).<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Zumhaus (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Zum Haus. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 196 (Digitalisat).</ref> Von 1797 bis 1808 gehörte der Ort zum Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen. Die Zahl der Anwesen blieb unverändert.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 541.</ref>
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Zumhaus dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Breitenau zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Zumhaus am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Baudenkmal
- evangelisch-lutherische Filialkirche St. Kilian: Chorturmkirche, kleine, aus Hausteinen errichtete Anlage, 15./frühes 16. Jahrhundert, Fachwerkobergeschoss des Turms wohl 18./19. Jahrhundert; mit Ausstattung<ref>Denkmalliste für Feuchtwangen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Stephan (Breitenau) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Zum Haus. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 541 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 144.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Zumhaus in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Zumhaus im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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