Sommerau (Feuchtwangen)
Sommerau Stadt Feuchtwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(121)&title=Sommerau 49° 10′ N, 10° 18′ O
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| Höhe: | 460 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 121 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 09852 | |||||
Sommerau ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Sommerau liegt in der Gemarkung Aichenzell.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt in Tallage am Dettenbach, einem rechten Zufluss der Sulzach, umgeben von Grünland mit einzelnem Baumbestand und Ackerland. 0,5 km weiter nördlich und weiter westlich befinden sich bewaldete Erhebungen der Sulzachrandhöhen, einem Abschnitt der Frankenhöhe. Im Norden wird das Waldgebiet Rothbergholz genannt. Die Staatsstraße 1066 führt nach Reichenbach (3 km westlich) bzw. zur Bundesstraße 25 bei Feuchtwangen (0,9 km östlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Esbach (0,6 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Am 28. September 1322 verkaufte Kunrat Wanbuch von Grawe seinen Hof in Sommerau an Feuchtwangen.<ref>Sommerau auf der Website geschichte-feuchtwangen.de</ref> Im Jahr 1603 raffte die Pest innerhalb eines halben Jahres in Sommerau und Esbach 30 Personen dahin.<ref>Kirchenbucheintrag Feuchtwangen 01.04.1603 Barb., Mic. Starcken Tochter vo Espach, peste obiit, ist der Anfang derselben, darauff aber 30 Personen zue Espach und Summerau an dieser Seich sein geblieben.</ref>
Sommerau lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 8 Anwesen mit 10 Mannschaften (2 Höfe, 1 Hof mit doppelter Mannschaft, 2 Halbhöfe, 2 Gütlein, 1 Gütlein mit doppelter Mannschaft) und 1 Gemeindehirtenhaus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Sommerau (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus 9 Anwesen.<ref>Johann Bernhard Fischer: Sommerau. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 192 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 349.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Sommerau dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Aichenzell zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Sommerau am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Baudenkmäler
- Haus Nr. 2: ehemaliges Gasthaus, eingeschossiger massiver Bau mit Mansardwalmdach, mit Zwerchhaus, 1801<ref>Denkmalliste für Feuchtwangen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Haus Nr. 2: zugehöriger Altsitz; erdgeschossiges Fachwerk-Wohnstallgebäude mit Satteldach und zwei zu vier Achsen; wohl erste Hälfte des 19. Jahrhunderts<ref name="Ramisch">H. K. Ramisch: Landkreis Feuchtwangen, S. 114. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen. Ursprüngliche Hausnummerierung.</ref>
- Haus Nr. 3: einfaches Wohnstallhaus; von Interesse der bezeichnete südwestliche Eckstein: „1722 AB“<ref name="Ramisch"/>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Sommerau. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 349 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 114–115.
- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Sommerau. In: geschichte-feuchtwangen.de. Abgerufen am 31. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Sommerau in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Sommerau im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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