Lichtenau (Feuchtwangen)
Lichtenau Stadt Feuchtwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(65)&title=Lichtenau 49° 10′ N, 10° 23′ O
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| Höhe: | 487–505 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 65 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 09852 | |||||
Lichtenau () ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Lichtenau liegt in der Gemarkung Heilbronn.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Beim Dorf entspringt der Klingenbach, ein linker Zufluss des Schönbachs, der wiederum ein linker Zufluss der Sulzach ist. Im Nordwesten liegt das Flurgebiet Schäferslacken, im Süden erhebt sich der Vogelbuck (505 m ü. NHN). Im Osten grenzen die Waldgebiete Großes Holz und Obere Haid an. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Dentlein am Forst zur Kreisstraße AN 52 (2,7 km östlich) bzw. zur Staatsstraße 2222 (0,6 km nördlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Metzlesberg (1,4 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort am 27. Februar 1397 als „Liehtnow by Füchtwang“.<ref>Lichtenau auf der Website geschichte-feuchtwangen.de</ref>
Lichtenau lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus drei Gütlein. Die Grundherrschaft über diese Anwesen hatte das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen inne.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Lichtenau (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.<ref>Johann Bernhard Fischer: Lichtenau. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 188 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 346.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Lichtenau dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Heilbronn zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Lichtenau am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Lichtenau. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 346 (Digitalisat).
- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Lichtenau. In: geschichte-feuchtwangen.de. Abgerufen am 31. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Lichtenau in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Lichtenau im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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