Bernau (Feuchtwangen)
Bernau Stadt Feuchtwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(82)&title=Bernau 49° 9′ N, 10° 22′ O
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| Höhe: | 467 (460–474) m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 82 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 09852 | |||||
Bernau ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Bernau liegt in der Gemarkung Krapfenau.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Dorf liegt in Tallage am Hirtenbach, einem linken Zufluss der Sulzach. Der Ort ist von Grünland mit vereinzeltem Baumbestand und Ackerland umgeben, das im Südwesten Haderfeld genannt wird und im Nordosten Birkenfeld. Im Osten schließen sich hinter den Feldern die Waldgebiete Untere Haid und Kohlplatte an. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Krapfenau (1 km südlich) und Volkertsweiler (1 km nordwestlich) jeweils zur Kreisstraße AN 41 und nach Metzlesberg (1,3 km nördlich). Ein Wirtschaftsweg führt zur Oberlottermühle (2 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Am 16. November 1334 gab der Truchsess von Wilburgstetten, Rabeno, dem Kustos von Feuchtwangen einige grundherrliche Gefälle aus Bernau zur Vikarie des Kaisers Karl. Am 16. Oktober 1414 tauschte der Dinkelsbühler Bürger Wilhelm Hofer ein Gut zu Bernau mit dem Stift Feuchtwangen.<ref>Bernau auf der Website geschichte-feuchtwangen.de</ref>
Bernau lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 gab es 10 Anwesen mit 14 Mannschaften (3 Halbhöfe, 3 Halbhöfe mit jeweils doppelter Mannschaft, 3 Güter, 1 Gut mit doppelter Mannschaft). Das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen war Dorf- und Gemeindeherr sowie alleiniger Grundherr sämtlicher Anwesen.<ref>Nach der Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 durch Johann Georg Vetter (s. a. Bernau (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> Bis zum Ende des Alten Reiches hatte sich an den Verhältnissen nichts geändert.<ref>Johann Bernhard Fischer: Bernau. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 183 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 359.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Bernau dem Steuerdistrikt Heilbronn und der Ruralgemeinde Krapfenau zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Bernau am 1. Juli 1971 in Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Bernau. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 273 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
Weblinks
- Bernau. In: geschichte-feuchtwangen.de. Abgerufen am 31. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Bernau in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Bernau im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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