Überschlagmühle
Überschlagmühle Stadt Feuchtwangen
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1)&title=%C3%9Cberschlagm%C3%BChle 49° 9′ N, 10° 20′ O
{{#coordinates:49,152222222222|10,328611111111|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Überschlagmühle | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 449 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 1 (2015)[Ohne Beleg] | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 09852 | |||||
Überschlagmühle ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Überschlagsmühle liegt in der Gemarkung Aichenzell.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die Einöde, bestehend aus einem Wohngebäude und drei Nebengebäuden, liegt am Überschlagbach, einem rechten Zufluss der Sulzach. 0,5 km östlich des Ortes liegt das Breitfeld. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Bundesstraße 25 beim Gewerbegebiet Aichenzell (0,3 km nördlich) bzw. zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,3 km südwestlich), die zur B 25 (0,1 km nördlich) bzw. nach Mögersbronn verläuft (2 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Überschlagsmühle lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Die Mahl- und Schneidmühle hatte das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen als Grundherrn.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Überschlagsmühle (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.<ref>Johann Bernhard Fischer: Ueberschlagsmühl. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 194 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 597.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jh.) wurde Überschlagmühle dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Aichenzell zugeordnet. Am 1. Januar 1972 wurde Überschlagsmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Seit 2014 wurde es zum „Kulturgut Überschlagmühle“ ausgebaut, das den Rahmen für künstlerische Ausstellungen und Begegnungen bildet.
Ehemaliges Baudenkmal
- Mühle im Kern frühes 18. Jahrhundert, zweigeschossiger Putzziegelbau von acht zu drei Achsen mit Satteldach; Ecklisenen und Geschossgesims in Glattputz; Stichbogentür mit Hausteinrahmen; Keilstein mit leerem Wappenschild und Inschrift: „IPST 1756“; darüber Sandsteinrelief mit Mühlrad, Inschrift: „Dieses Haus und Mühl ist erbaut worden von Joh. Georg Riesmüller. Anno 1723 und ferner von Georg Christian Friedrich Starck Müller-Meister hat es wieder Renoviren laßen Anno 1820“.<ref>H. K. Ramisch: Landkreis Feuchtwangen, S. 128 f. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>
Einwohnerentwicklung
<templatestyles src="FN/styles.css" />
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Ueberschlagsmühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 597 (Digitalisat).
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 128–129.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Überschlagmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Überschlagmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Aichau | Aichenzell | Ameisenbrücke | Archshofen | Banzenweiler | Bergnerzell | Bernau | Bieberbach | Böhlhof | Bonlanden | Breitenau | Bühl | Charhof | Charmühle | Dorfgütingen | Dornberg | Esbach | Eschenlach | Feuchtwangen | Gehrenberg | Georgenhof | Glashofen | Hainmühle | Hammerschmiede | Heilbronn | Heiligenkreuz | Herbstmühle | Herrnschallbach | Hinterbreitenthann | Höfstetten | Jakobsmühle | Jungenhof | Kaltenbronn | Koppenschallbach | Krapfenau | Krapfenauer Mühle | Krebshof | Krobshausen | Krobshäuser Mühle | Kühnhardt am Schlegel | Larrieden | Leiperzell | Lichtenau | Löschenmühle | Lotterhof | Metzlesberg | Mögersbronn | Mosbach | Neidlingen | Oberahorn | Oberdallersbach | Oberhinterhof | Oberlottermühle | Oberransbach | Oberrothmühle | Poppenweiler | Ratzendorf | Reichenbach | Rißmannschallbach | Rödenweiler | Sankt Ulrich | Schönmühle | Seiderzell | Sommerau | Sperbersbach | Steinbach | Tauberschallbach | Thürnhofen | Tribur | Überschlagmühle | Ungetsheim | Ungetsheimer Mühle | Unterahorn | Unterdallersbach | Unterhinterhof | Unterlottermühle | Unterransbach | Unterrothmühle | Volkertsweiler | Vorderbreitenthann | Walkmühle | Wehlmäusel | Weikersdorf | Weiler am See | Winterhalten | Wolfsmühle | Wüstenweiler | Zehdorf | Zischendorf | Zumberg | Zumhaus
Sonstige Wohnplätze: Bronnenmühle | Meierhof | Oberglasmühle | Raffelshof | Unterglasmühle | Wiegelshof
Wüstungen: Aichamühle | Eulenhof | Fallhaus | Freimannsberg | Heimlich | Mackenhofen | Rammerzell | Röschenhof | Schleifmühle | Uzenweiler | Vogelweid | Ziegelhütte