Glashofen (Feuchtwangen)
Glashofen Stadt Feuchtwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(44)&title=Glashofen 49° 12′ N, 10° 20′ O
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| Höhe: | 506–516 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 44 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 09852 | |||||
Glashofen ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Glashofen liegt in der Gemarkung Vorderbreitenthann.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Der Weiler liegt auf einer Hochebene, die Westen zum breiten Sulzachtal abfällt. Im Süden grenzt das Flurgebiet Haldenfeld an, im Osten das Blaßfeld. Zwei Gemeindeverbindungsstraßen führen jeweils zur Staatsstraße 1066 (0,5 km östlich bzw. 0,5 km südöstlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Unterdallersbach (0,7 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ortsname bedeutet Hof des Nikolaus. Glas bzw. Klas ist die Abkürzung von Nikolaus.<ref>Glashofen auf der Website geschichte-feuchtwangen.de.</ref>
Glashofen lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus fünf Anwesen. Grundherren waren das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen (zwei Höfe, zwei Güter) und das Kastenamt Feuchtwangen (1 Gut).<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Glashofen (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.<ref>Johann Bernhard Fischer: Glashofen. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 186 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 326.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Glashofen dem Steuerdistrikt Tauberschallbach und der Ruralgemeinde Vorderbreitenthann zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Glashofen am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Glashofen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 326 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Glashofen. In: geschichte-feuchtwangen.de. Abgerufen am 31. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Glashofen in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Glashofen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
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