Wolfsmühle (Feuchtwangen)
Wolfsmühle Stadt Feuchtwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(3)&title=Wolfsm%C3%BChle 49° 13′ N, 10° 20′ O
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| Höhe: | 485 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 3 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 09852 | |||||
Wolfsmühle ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Wolfsmühle liegt in der Gemarkung Vorderbreitenthann.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die Einöde mit einer Hausnummer und zwei oder drei landwirtschaftlichen Nebengebäuden liegt über 6 km nördlich der Stadtmitte von Feuchtwangen am Beginn von dessen Flurbucht rechts am Wolfsgraben, einem weniger als 2 km langen linken Zufluss der Sulzach. Wenig oberhalb durchläuft der Bach einen Teich, nah an dessen rechtem Ufer steht eine Kapelle. 0,5 km südlich erhebt sich der Wolfsberg (513 m ü. NHN), im Norden grenzt das Lochholz an. Ein Wirtschaftsweg führt nach Dornberg (0,6 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Wolfsmühle lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Die Mühle hatte das Kastenamt Feuchtwangen als Grundherrn.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Wolfsmühle (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Zum Loch die Mühl. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 196 (Digitalisat).</ref> Von 1797 bis 1808 gehörte der Ort zum Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 282.</ref>
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Wolfsmühle dem Steuerdistrikt Dorfgütingen und der Ruralgemeinde Vorderbreitenthann zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Wolfsmühle am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Baudenkmal
- Haus Nr. 1: ehemalige Mühle, zweigeschossiger Satteldachbau, in Teilen Fachwerk, wohl frühes 19. Jahrhundert, im Kern 17. Jahrhundert<ref>Denkmalliste für Feuchtwangen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Maria (Dorfgütingen) gepfarrt.<ref name="OV 1846"/><ref name="OV 1961"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Mariä Sieben Schmerzen (Weinberg) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrverband Herrieden-Aurach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 20. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Zum Loch. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 541 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Wolfsmühle. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 965 (Digitalisat).
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 144.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Wolfsmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Wolfsmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
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