Sankt Ulrich (Feuchtwangen)
Sankt Ulrich Stadt Feuchtwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(93)&title=Sankt+Ulrich 49° 9′ N, 10° 21′ O
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dim=10000 | globe= | name=Sankt Ulrich | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 462–474 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 93 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 09852 | |||||
Sankt Ulrich (fränkisch/feuchtwangerisch Duuleri<ref>2. Januar 1582 Soldner Doroteha Tauberschallbach Dulerich (gestr. S. Vlrich). Leonhard Soldner eine Tochter Dorotheam getaufft. Gevatter ist Dorothea, Hans Mayern daselbsten Haußfraw. Actum eodem die</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Sankt Ulrich liegt in der Gemarkung Krapfenau.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Dorf liegt auf einer Erhebung, die gegen Osten und Süden ins Schönbachtal und gegen Westen ins Sulzachtal abfällt. Im Osten grenzt das St.-Ulrich-Holz an. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Feuchtwangen zur Kreisstraße AN 41 (0,7 km nordwestlich) bzw. nach Schönmühle (0,4 km südöstlich), eine weitere führt ebenfalls zur AN 41 (0,5 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Benannt wurde der Ort nach einer Kapelle, die dort einstmals stand. Im Jahr 1360 verkaufte Hermann der Schweitzer der Stadt Feuchtwangen seine Güter in Freudenberg samt Zugehörungen. Das Hochstift Eichstätt, das dort Lehen hatte, bekam von diesem zum Ausgleich einen Hof in St. Ulrich.<ref>Sankt Ulrich auf der Website geschichte-feuchtwangen.de</ref>
Sankt Ulrich lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 5 Anwesen mit 6 Mannschaften und 1 Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen (2 Anwesen), das Kastenamt Feuchtwangen (1 Haus mit doppelter Mannschaft), das eichstättische Kastenamt Arberg-Ornbau (2 Anwesen, Abgaben gingen an die Pfarrei Königshofen).<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. St. Ulrich (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus 10 Anwesen, wovon 8 feuchtwangischen Ämtern unterstanden.<ref>Johann Bernhard Fischer: Ulrich (Sankt). In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 193 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 608.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Sankt Ulrich dem Steuerdistrikt Heilbronn und der Ruralgemeinde Krapfenau zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Sankt Ulrich am 1. Juli 1971 nach Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: St. Ulrich. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 55 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Ulrichsberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 608–609 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 113.
- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Sankt Ulrich. In: geschichte-feuchtwangen.de. Abgerufen am 31. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Sankt Ulrich in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Sankt Ulrich im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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