Archshofen (Feuchtwangen)
Archshofen Stadt Feuchtwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(181)&title=Archshofen 49° 13′ N, 10° 18′ O
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| Höhe: | 456–469 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 181 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 09852 | |||||
Archshofen ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Archshofen liegt in der Gemarkung Dorfgütingen.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Dorf liegt am Gutenbach, einem rechten Zufluss der Sulzach, und am Mühlgraben, der im Ort als rechter Zufluss in den Gutenbach mündet. Er liegt in einer leicht hügeligen Ebene, die aus Grünland mit vereinzeltem Baumbestand und Ackerflächen besteht. Im Nordwesten liegt das Flurgebiet Lühlesfeld, im Westen das Mühlfeld, im Norden das Hirtenfeld und im Nordosten das Sulzfeld. Die Kreisstraße AN 36 führt nach Vehlberg (3,5 km nordöstlich) bzw. nach Dorfgütingen zur Bundesstraße 25 (0,3 km südlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt am Auhof vorbei nach Dombühl (4 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Archshofen lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahre 1732 gab es 15 Anwesen. Alleiniger Grundherr war das Oberamt Feuchtwangen (Stiftsverwalteramt Feuchtwangen: 5 Anwesen; Klosterverwalteramt Sulz: 7 Anwesen; Kastenamt Feuchtwangen: 3 Anwesen).<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Archshofen (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> Gegen Ende des Alten Reiches gab es 17 Untertansfamilien, die allesamt feuchtwangisch waren.<ref>Johann Bernhard Fischer: Archshofen. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 183 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 161.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Archshofen dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Dorfgütingen zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Eine frühere Bezeichnung des Orts lautete „Arschshofen“.<ref>Zeitreise 1887. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. Juli 2023.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Maria (Dorfgütingen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Archshofen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 161 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
Weblinks
- Urkataster von Archshofen. In: geschichte-feuchtwangen.de. Abgerufen am 31. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Archshofen in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Archshofen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
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