Walkmühle (Feuchtwangen)
Walkmühle Stadt Feuchtwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(5)&title=Walkm%C3%BChle 49° 9′ N, 10° 20′ O
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| Höhe: | 447 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 5 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 09852 | |||||
Walkmühle ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Walkmühle liegt in der Gemarkung Aichenzell.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die Einöde liegt etwa anderthalb Kilometer südsüdöstlich der Stadtmitte von Feuchtwangen wenig nach dessen unterer Siedlungsgrenze und etwa gegenüber dem Dorf Aichenzell links der Sulzach an und über einem kurzen Mühlkanal. Nördlich schließen an das schon auf einer historischen Karte aus dem 19. Jahrhundert eingetragene Anwesen mit nur einer Hausnummer etwa ein Dutzend vorwiegend gewerblicher Bauten aus neuerer Zeit dicht an, die – anders als die Walkmühle eben noch auf der Aichenzeller – schon auf der Stadtteilgemarkung der Kernstadt Feuchtwangens stehen.
Eine Gemeindeverbindungsstraße auf der linken Flussseite führt von Feuchtwangen her durch den Ort und weiter nach Koppenschallbach. Ein Abzweig in Walkmühle erreicht über die Sulzach die rechte Talstraße auf deren Abschnitt zwischen Aichenzell und Herrnschallbach.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023.</ref>
Geschichte
Erstmals namentlich erwähnt wurde der Ort am 20. Februar 1327 als „Rüdgersmühle“.<ref>Walkmühle auf der Website geschichte-feuchtwangen.de</ref>
Die Walkmühle lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Die Mahl- und Walkmühle hatte das Stadtvogteiamt Feuchtwangen als Grundherrn.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Walkmühle bei Feuchtwangen (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.<ref>Johann Bernhard Fischer: Walkmühl bey Feuchtwang. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 194 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 80.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde die Walkmühle dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Aichenzell zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Baudenkmal
Haus Nr. 1: ehemalige Mühle, zweigeschossiger massiver Bau mit Krüppelwalmdach, 1819; mit Kanalsystem; Quaderbrücke, einbogig, gleichzeitig; Scheune, Quaderbau mit Walmdach, erste Hälfte 19. Jahrhundert, mit Fachwerkanbau<ref>Denkmalliste für Feuchtwangen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Walkmühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 80 (Digitalisat).
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 133.
Weblinks
- Walkmühle. In: geschichte-feuchtwangen.de. Abgerufen am 1. August 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Walkmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Walkmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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