Bonlanden (Feuchtwangen)
Bonlanden Stadt Feuchtwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(11)&title=Bonlanden 49° 12′ N, 10° 19′ O
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| Höhe: | 456 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 11 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 09852 | |||||
Bonlanden ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Bonlanden liegt in der Gemarkung Dorfgütingen.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Der Weiler liegt etwa 4,5 km nördlich von Feuchtwangen am linken Ufer der Sulzach. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Bundesstraße 25 (0,9 km nordwestlich) bzw. nach Oberdallersbach (0,8 km östlich). Wirtschaftswege führen nach Neidlingen (1,2 km nördlich) und nach Krobshausen zur B 25 (0,5 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ortsname Bonlanden bedeutet verbotenes Gelände (vom althochdeutschen ban = Verbot), was wohl auf vorausgegangene Rechtsstreitigkeiten zwischen den drei Bistümern Augsburg, Würzburg und Eichstätt zurückzuführen ist, die in dieser Gegend aneinandergrenzten.<ref>Bonlanden auf der Website geschichte-feuchtwangen.de</ref>
Bonlanden lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 gab es 4 Anwesen (1 Mühle, 1 Hof, 2 Güter) und ein Gemeindehirtenhaus. Das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen war Dorf- und Gemeindeherr sowie alleiniger Grundherr sämtlicher Anwesen.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Bonlanden (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> Bis zum Ende des Alten Reiches hatte sich an den Verhältnissen nichts geändert.<ref>Johann Bernhard Fischer: Bonlanden. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 183 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 428.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Bonlanden dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Dorfgütingen zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Baudenkmal
- Haus Nr. 5: Wohnstallhaus, Mühle, zweigeschossiges Gebäude mit Krüppelwalmdach, verputzt mit Ecklisenen, bez. 1832; mit Mühlenanbau, eingeschossiger Satteldachbau, und Mühlkanal, wohl gleichzeitig<ref>Denkmalliste für Feuchtwangen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Feuchtwangen gepfarrt.<ref name="OV 1846"/><ref name="OV 1961"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> heute ist die Pfarrei Mariä Sieben Schmerzen (Weinberg) zuständig.<ref>Pfarrverband Herrieden-Aurach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 20. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Bonlanden. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 428 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 27.
- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Bonlanden und Urkataster von Bonlanden auf der Website geschichte-feuchtwangen.de
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Bonlanden in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Bonlanden im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Aichau | Aichenzell | Ameisenbrücke | Archshofen | Banzenweiler | Bergnerzell | Bernau | Bieberbach | Böhlhof | Bonlanden | Breitenau | Bühl | Charhof | Charmühle | Dorfgütingen | Dornberg | Esbach | Eschenlach | Feuchtwangen | Gehrenberg | Georgenhof | Glashofen | Hainmühle | Hammerschmiede | Heilbronn | Heiligenkreuz | Herbstmühle | Herrnschallbach | Hinterbreitenthann | Höfstetten | Jakobsmühle | Jungenhof | Kaltenbronn | Koppenschallbach | Krapfenau | Krapfenauer Mühle | Krebshof | Krobshausen | Krobshäuser Mühle | Kühnhardt am Schlegel | Larrieden | Leiperzell | Lichtenau | Löschenmühle | Lotterhof | Metzlesberg | Mögersbronn | Mosbach | Neidlingen | Oberahorn | Oberdallersbach | Oberhinterhof | Oberlottermühle | Oberransbach | Oberrothmühle | Poppenweiler | Ratzendorf | Reichenbach | Rißmannschallbach | Rödenweiler | Sankt Ulrich | Schönmühle | Seiderzell | Sommerau | Sperbersbach | Steinbach | Tauberschallbach | Thürnhofen | Tribur | Überschlagmühle | Ungetsheim | Ungetsheimer Mühle | Unterahorn | Unterdallersbach | Unterhinterhof | Unterlottermühle | Unterransbach | Unterrothmühle | Volkertsweiler | Vorderbreitenthann | Walkmühle | Wehlmäusel | Weikersdorf | Weiler am See | Winterhalten | Wolfsmühle | Wüstenweiler | Zehdorf | Zischendorf | Zumberg | Zumhaus
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