Sperbersbach (Feuchtwangen)
Sperbersbach Stadt Feuchtwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(66)&title=Sperbersbach 49° 12′ N, 10° 16′ O
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| Höhe: | 459 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 66 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 09852 | |||||
Sperbersbach ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Sperbersbach liegt in der Gemarkung Breitenau.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt in Tallage am Sperbersbach, einem linken Zufluss der Wörnitz, und ist ringsum von Ackerland und Grünland mit einzelnem Baumbestand umgeben. 1 km weiter nördlich erhebt sich der Mühlberg (526 m ü. NHN), 1 km südlich der Schloßberg (513 m ü. NHN), beides Erhebungen der bewaldeten Sulzachrandhöhen, einem Abschnitt der Frankenhöhe. Die Waldgebiete Lohe, 0,75 km weiter östlich, und Taubenschläglein, 0,75 km weiter südöstlich, befinden sich ebenfalls auf den Sulzachrandhöhen. Gemeindeverbindungsstraßen führen zur Staatsstraße 2222 bei Bergnerzell (1,5 km südlich), zur Ungetsheimer Mühle (0,7 km nördlich) und nach Oberransbach (1,4 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Sperbersbach lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 11 Anwesen und 1 Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen (4 Güter), das Kastenamt Feuchtwangen (1 Gütlein, 1 Mahlmühle, 1 Häuslein; 1 Gut, Abgaben an Pfarrei Oberampfrach), die Herrschaft Goldbach (1 Gütlein) und die Reichsstadt Dinkelsbühl (2 Gütlein).<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Sperbersbach (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus 10 Anwesen, wovon 8 feuchtwangischen Ämtern unterstanden.<ref>Johann Bernhard Fischer: Sperbersbach. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 192 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 380.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Sperbersbach dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Breitenau zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Sperbersbach am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Stephan (Breitenau) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Sperbersbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 380 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Sperbersbach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Sperbersbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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