Sittlingen
Sittlingen Große Kreisstadt Dinkelsbühl
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(40)&title=Sittlingen 49° 3′ N, 10° 20′ O
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| Höhe: | 477 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 40 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91550 | |||||
| Vorwahl: | 09851 | |||||
Sittlingen ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Sittlingen liegt in der Gemarkung Neustädtlein.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Nordöstlich des Dorfes entspringt der Sittlinger Graben, ein rechter Zufluss des Walkenweiherbachs, der wiederum ein rechter Zufluss der Wörnitz ist. Im Norden grenzt das Zellhaus an, im Süden liegt das Brandholz. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Sankt Ulrich (0,5 km östlich) bzw. nach Langensteinbach (1,2 km westlich), eine weitere führt nach Radwang (1 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch über Sittlingen war strittig zwischen dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus 10 Anwesen. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte die Reichsstadt Dinkelsbühl. Die Abgaben der jeweiligen Anwesen erhielten folgende Einrichtungen: Prädikaturpflege und Säckleinspflege (1 Gut je zur Hälfte), Siechenpflege (1 Gut) und Spital (2 halbe Hofgüter, 2 ganze Güter, 4 halbe Güter). Mit Hasselbach hatte man gemeinsam ein Hirtenhaus.<ref name="N463">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 463.</ref>
Im Jahr 1809 wurde Sittlingen infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Villersbronn zugeordnet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort in die neu gebildete Ruralgemeinde Knittelsbach überwiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 537.</ref> Am 1. April 1971 wurde Sittlingen im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 567.</ref><ref>Dinkelsbühl > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 2. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Vinzenz (Segringen) gepfarrt.<ref name="N463"/> Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Sittlingen in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Sittlingen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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