Burgstall (Dinkelsbühl)
Burgstall Große Kreisstadt Dinkelsbühl
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(48)&title=Burgstall 49° 6′ N, 10° 18′ O
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| Höhe: | 465–477 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 48 (1. Jan. 2015)<ref name="Dinkelsbühl"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91550 | |||||
| Vorwahl: | 09851 | |||||
Burgstall (<templatestyles src="IPA/styles.css" />) ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Burgstall liegt in der Gemarkung Waldhäuslein.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt rund drei Kilometer nordwestlich der Kernstadt auf der oberen Hangkante des Wörnitztales und ist von Acker- und Grünland mit vereinzeltem Baumbestand umgeben. Im Nordwesten wird die Flur Biberklinge genannt, im Südwesten Rohrfeld. Unmittelbar südlich des Orts entspringt der Feldgraben, der 0,75 km südöstlich als linker Zufluss in den Heiligbach mündet, der wiederum ein rechter Zufluss der Wörnitz ist. 0,5 km nordwestlich von Burgstall steht eine Eiche, die als Naturdenkmal ausgezeichnet ist.
Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Oberradach (1,5 km westlich), nach Waldhäuslein (1,6 km nordwestlich), nach Pulvermühle (1,1 km nördlich) und nach Seidelsdorf zur Staatsstraße 2218 (1,4 km südlich). Ein Anliegerweg führt zum Rothhof (0,2 km südwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch über Burgstall war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Feuchtwangen, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte die Reichsstadt Dinkelsbühl.<ref name="N400">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 400.</ref>
1732 gab es 10 Anwesen und 1 Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren das Vogtamt Schopfloch (1 Gut) und die Reichsstadt Dinkelsbühl (6 Halbhöfe, 3 Güter).<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Burgstall (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Burgstall. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 184 (Digitalisat). (= J. K. Bundschuh, Bd. 1, Sp. 512.)</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es 9 Anwesen und 1 Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren das Vogtamt Schopfloch (1 Gut) und die Reichsstadt Dinkelsbühl (evangelische Kirchenpflege: 1 Hof, 1 Gütlein; Karmelitenkloster: 1 Gut; Ratsamtspflege: 1 Gütlein; Spital: 3 Höfe; Stadtkammer: 1 Hofgut).<ref name="N400"/> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.<ref name="N581">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 581 f.</ref>
Im Jahr 1809 wurde Burgstall infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Weidelbach zugeordnet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort in die neu gebildete Ruralgemeinde Waldhäuslein überwiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 539.</ref> Am 1. Januar 1971 wurde diese im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.<ref name="N581"/><ref>Dinkelsbühl > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 1. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Wendelin (Lehengütingen) gepfarrt.<ref name="N400"/> Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Burgstall. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 512 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
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- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Burgstall in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Burgstall im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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