Pulvermühle (Schopfloch)
Pulvermühle Markt Schopfloch
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(9)&title=Pulverm%C3%BChle 49° 6′ N, 10° 18′ O
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dim=10000 | globe= | name=Pulvermühle | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 443 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 9 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91626 | |||||
| Vorwahl: | 09857 | |||||
Pulvermühle ist ein Gemeindeteil des Marktes Schopfloch im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Pulvermühle liegt in der Gemarkung Waldhäuslein.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Der Weiler liegt am Klingengraben, der etwas weiter östlich als rechter Zufluss in die Wörnitz mündet. Der Ort ist von Acker- und Grünland umgeben. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Burgstall (1,4 km südlich) bzw. nach Zwernberg (1,4 km nordwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch über die Pulvermühle wurde sowohl vom ansbachischen Oberamt Feuchtwangen als auch vom oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen beansprucht. 1732 bestand der Ort aus 3 Anwesen. Grundherr über alle Anwesen war das Vogtamt Schopfloch.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Pulvermühle (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> Auch gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es 3 Anwesen (1 Wirtshaus mit Braurecht und Zollstätte, 1 Mühle, 1 Schmiede).<ref name="N451">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 451.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Pulvermühl. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 191 (Digitalisat). (= J. K. Bundschuh, Bd. 4, Sp. 404.)</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.<ref name="N581">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 581 f.</ref>
Infolge des Gemeindeedikts wurde Pulvermühle 1809 dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Weidelbach zugeordnet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde sie der neu gebildete Ruralgemeinde Waldhäuslein zugewiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 539.</ref> Am 1. Januar 1971 wurde Pulvermühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Schopfloch eingegliedert.<ref name="N581"/><ref>Schopfloch > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 15. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Wendelin (Lehengütingen) gepfarrt.<ref name="N451"/> Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Pulvermühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 404 (Digitalisat).
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Pulvermühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Pulvermühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Buchhof | Deuenbach | Dickersbronn | Franzenmühle | Köhlau | Lehenbuch | Lehengütingen | Neumühle | Pulvermühle | Rohrmühle | Schopfloch | Waldhäuslein | Zwernberg