Waldeck (Dinkelsbühl)
Waldeck Große Kreisstadt Dinkelsbühl
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(85)&title=Waldeck 49° 6′ N, 10° 15′ O
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| Höhe: | 491 (489–502) m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 3,25 km²<ref name="Gemarkung"/> | |||||
| Einwohner: | ca. 85 (2011)<ref name="Gemarkung" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 26 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. April 1971 | |||||
| Postleitzahl: | 91550 | |||||
| Vorwahl: | 09857 | |||||
Waldeck (<templatestyles src="IPA/styles.css" />) ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Waldeck hat eine Fläche von 3,246 km². Sie ist in 303 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 10.713,25 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Waldeck (093056). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 24. September 2024.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Beim Dorf entspringt der Schwarzgraben, ein rechter Zufluss der Zwergwörnitz. Im Süden schließt ein Gewerbegebiet an. Ansonsten ist der Ort von Acker- und Grünland umgeben. Im Nordwesten wird die Flur Veitlein genannt. 0,5 km südöstlich liegt das Radacher Holz, 1 km östlich das Herrenholz. Die Kreisstraße AN 43 führt nach Weidelbach (1,3 km nördlich) bzw. zur Staatsstraße 2218 (1 km südlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Zwernberg (1,9 km nordöstlich) und nach Oberradach (2,2 km südöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch über Waldeck war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Crailsheim, dem ansbachischen Oberamt Feuchtwangen und dem oettingen-spielbergischen Oberamt Mönchsroth. Die Reichsstadt Dinkelsbühl beanspruchte sie für ihre Güter. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Ämtlein Weidelbach des Deutschen Ordens.<ref name="N470">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 470.</ref>
1732 bestand der Ort aus 13 Anwesen und einem Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren der Deutsche Orden (elf Anwesen) und die Reichsstadt Dinkelsbühl (zwei Anwesen).<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Waldeck (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus 14 Anwesen und 1 Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren der das Ämtlein Weidelbach (1 Hof, 5 Hofgüter, 1 Gut, 5 Gütlein) und das Spital der Reichsstadt Dinkelsbühl (2 Güter).<ref name="N470"/><ref>Johann Bernhard Fischer: Waldeck. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 194 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 82.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.<ref name="N581">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 581.</ref>
1806 kam Waldeck an das Königreich Bayern. Mit dem Gemeindeedikt wurde Waldeck dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt Weidelbach und der zugleich gebildeten Ruralgemeinde zugewiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt entstand die Ruralgemeinde Waldeck.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 539.</ref><ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 30 (Digitalisat).</ref> Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Dinkelsbühl zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Dinkelsbühl (1919 in Finanzamt Dinkelsbühl umbenannt, seit 1973 Finanzamt Ansbach). Die Verwaltung übernahm 1862 das neu geschaffene Bezirksamt Dinkelsbühl (1939 in Landkreis Dinkelsbühl umbenannt). Die Gerichtsbarkeit lag beim im gleichen Jahr gebildeten Stadt- und Landgericht Dinkelsbühl (1879 in das Amtsgericht Dinkelsbühl umbenannt, seit 1973 eine Zweigstelle des Amtsgerichtes Ansbach).<ref name="N581"/> Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 3,186 km².<ref name="OV 1961"/> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. April 1971 nach Dinkelsbühl eingemeindet.<ref> </ref><ref>Dinkelsbühl > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 2. April 2025.</ref> Mit der Auflösung des Landkreises Dinkelsbühl im Jahr 1972 kam Waldeck an den Landkreis Ansbach.<ref name="N581"/>
Bodendenkmal
- Burgstall Waldeck<ref>Denkmalliste für Dinkelsbühl (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Ulrich (Weidelbach) gepfarrt.<ref name="N470"/> Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Waldeck. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 82 (Digitalisat).
- August Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 15). Deutscher Kunstverlag, München 1962, DNB 451450930, S. 209.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
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- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Waldeck in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Waldeck im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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