Oberhard (Dinkelsbühl)
Oberhard Große Kreisstadt Dinkelsbühl
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(46)&title=Oberhard 49° 4′ N, 10° 16′ O
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| Höhe: | 466–481 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 46 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91550 | |||||
| Vorwahl: | 09851 | |||||
Oberhard ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Oberhard liegt in der Gemarkung Seidelsdorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Der Weiler liegt am Buckenweiler Bach und am Krokusgraben, beides rechtes Zuflüsse des Hardbachs (im Mittellauf Mühlgraben und im Unterlauf Walkenweiherbach genannt), der seinerseits ein rechter Zufluss der Wörnitz ist. Im Süden liegt das Kirchholz, im Norden die Hirschlach und im Osten das Heiligenfeld.
Die Kreisstraße AN 44/K 2646 führt nach Hardhof (1,5 km östlich) bzw. nach Buckenweiler (0,8 km westlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Wolfertsbronn zur Staatsstraße 2220 (1,2 km südlich) und nach Obermeißling (1,4 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch über Oberhard war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Crailsheim, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Mönchsroth und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Oberamt Mönchsroth. Der Ort gehörte zur Realgemeinde Buckenweiler. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es 8 Anwesen. Grundherren waren das Oberamt Mönchsroth (6 Lehengüter) und die Reichsstadt Dinkelsbühl (katholische Kirchenpflege: 1 Gut; Spital: 1 Gut).<ref name="N444">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 444.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Hardt. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 154 (Digitalisat). Hiernach gab es 7 Untertansfamilien.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Crailsheim.<ref name="N578">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 578.</ref>
Im Jahr 1809 wurde Oberhard infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt Segringen und der Ruralgemeinde Seidelsdorf zugeordnet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533 und 539.</ref> Am 1. Juli 1970 wurde Oberhard nach Dinkelsbühl eingegliedert.<ref name="N578"/><ref>Dinkelsbühl > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 1. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Vinzenz (Segringen) gepfarrt.<ref name="N444"/> Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Hard. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 498 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Oberhard in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Oberhard im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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