Gersbronn (Dinkelsbühl)
Gersbronn Große Kreisstadt Dinkelsbühl
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(49)&title=Gersbronn 49° 5′ N, 10° 21′ O
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| Höhe: | 470 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 49 (1. Jan. 2015)<ref name="Dinkelsbühl"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91550 | |||||
| Vorwahl: | 09851 | |||||
Gersbronn (früher auch Heißbronn genannt) ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Gersbronn liegt in der Gemarkung Hellenbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Südlich des Dorfs fließt der Mutschachgraben, ein linker Zufluss der Wörnitz. Im Osten liegt das Waldgebiet Stadtkammerneufe, im Süden der Tigertwald, 0,5 km nördlich der Lichtenschlag. 0,5 km westlich gibt es eine Campinganlage. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2220 bei Mutschach (0,5 km südlich) bzw. zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,3 km nordwestlich), die an Hopfengarten vorbei nach Dürrwangen zur Kreisstraße AN 41 bzw. nach Dinkelsbühl verläuft.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch über Gersbronn war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Feuchtwangen, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte die Reichsstadt Dinkelsbühl.<ref name="N421">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 421.</ref>
Im Jahr 1732 bestand der Ort aus drei Höfen, die in der Grundherrschaft der Spitalpflege der Reichsstadt Dinkelsbühl unterstanden.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Gersbronn (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> Auch gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es drei Anwesen. Grundherr war nach wie vor die Reichsstadt Dinkelsbühl (Spital: 2 Hofgüter; Stadtkammer: 1 Hofgut).<ref name="N421"/><ref>Johann Bernhard Fischer: Gersbronn oder Heißbronn. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 186 (Digitalisat). (= J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 311.)</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.<ref name="N564">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 564.</ref>
Im Jahr 1809 wurde Gersbronn infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt Schopfloch und der Ruralgemeinde Lehengütingen zugeordnet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort in die neu gebildete Ruralgemeinde Hellenbach überwiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 537.</ref> Am 1. Juli 1971 wurde Gersbronn im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.<ref name="N564"/><ref>Dinkelsbühl > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 1. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Peter (Sinbronn) gepfarrt,<ref name="N421"/> seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist die Pfarrei St. Paul (Dinkelsbühl) zuständig.<ref name="OV 1861"/> Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Gersbronn oder Heißbronn. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 311 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Gersbronn in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Gersbronn im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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