Pfaffenhof (Dinkelsbühl)
Pfaffenhof Große Kreisstadt Dinkelsbühl
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(5)&title=Pfaffenhof 49° 6′ N, 10° 19′ O
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| Höhe: | 452 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 5 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91550 | |||||
| Vorwahl: | 09851 | |||||
Pfaffenhof ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Pfaffenhof liegt in der Gemarkung Hellenbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Die Einöde liegt in der Talebene der Wörnitz und des Hellenbachs, der 0,5 km südwestlich als linker Zufluss der Wörnitz mündet und ist von Acker- und Grünland umgeben. 0,25 km nordöstlich liegt das Sägholz. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Hellenbach (0,4 km östlich) bzw. zur Bundesstraße 25 (0,3 km südwestlich). Ein Anliegerweg führt zur Kemmleinsmühle (0,2 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch über Pfaffenhof war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Feuchtwangen, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Pfaffenhof gehörte zur Realgemeinde Hellenbach.<ref name="N450">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 450 f.</ref> 1732 bestand der Ort aus einem Gütlein und einem Zehntstadel. Grundherr war das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Pfaffenhof (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Pfaffenhof. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 191 (Digitalisat). (= J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 328.)</ref> Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Anwesen als Gut bezeichnet.<ref name="N450"/> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.<ref name="N564">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 564.</ref>
Im Jahr 1809 wurde Pfaffenhof infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt Schopfloch und der Ruralgemeinde Lehengütingen zugeordnet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort in die neu gebildete Ruralgemeinde Hellenbach überwiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 537.</ref> Am 1. Juli 1971 wurde Pfaffenhof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.<ref name="N564"/><ref>Dinkelsbühl > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 1. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Wendelin (Lehengütingen) gepfarrt.<ref name="N450"/> Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Pfaffenhof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 328 (Digitalisat).
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Pfaffenhof in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Pfaffenhof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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