Froschmühle (Dinkelsbühl)
Froschmühle Große Kreisstadt Dinkelsbühl
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(4)&title=Froschm%C3%BChle 49° 6′ N, 10° 18′ O
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| Höhe: | 443 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 4 (1. Jan. 2015)<ref name="Dinkelsbühl"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91550 | |||||
| Vorwahl: | 09851 | |||||
Froschmühle ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Froschmühle liegt in der Gemarkung Hellenbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die Einöde liegt an der Wörnitz. 200 Meter nördlich liegt das Froschholz. Ansonsten ist der Ort von Acker- und Grünland umgeben. Ein Anliegerweg führt zur Bundesstraße 25 (0,6 km südöstlich), die nach Lehengütingen (1,8 km nördlich) bzw. nach Dinkelsbühl führt (2,3 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1385 als „Huesslismuel“ (=Häusleinsmühle) erstmals urkundlich erwähnt.<ref>A. Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl, S. 138.</ref>
Die Fraisch über Froschmühle war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Feuchtwangen, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es ein Anwesen. Grundherr war die Siechenpflege der Reichsstadt Dinkelsbühl.<ref name="N416">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 416.</ref><ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Froschmühle (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.<ref name="N564">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 564.</ref>
Im Jahr 1809 wurde Lohmühle infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt Schopfloch und der Ruralgemeinde Lehengütingen zugeordnet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort in die neu gebildete Ruralgemeinde Hellenbach überwiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 537.</ref> Am 1. Juli 1971 wurde Froschmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.<ref name="N564"/><ref>Dinkelsbühl > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 1. April 2025.</ref>
Baudenkmal
- Hellenbach 25: ehemalige Mühle, sogenannte Froschmühle, Wohnhaus, zweigeschossiger verputzter Satteldachbau, bezeichnet „1750“, im Kern älter; Stallscheune, erdgeschossiger Bau aus Bruch- und Haustein mit tief heruntergezogenem Satteldach, 18. Jahrhundert; Nebengebäude, zweigeschossiger Satteldachbau mit Fachwerk-Obergeschoss, 18. Jahrhundert; Wohnhaus, zweigeschossiger verputzter Massivbau mit Satteldach, Ende 19. Jahrhundert.<ref>Denkmalliste für Dinkelsbühl (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Wendelin (Lehengütingen) gepfarrt.<ref name="N416"/> Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Froschmühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 228 (Digitalisat).
- August Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 15). Deutscher Kunstverlag, München 1962, DNB 451450930, S. 138.
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Froschmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Froschmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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