Sankt Ulrich (Dinkelsbühl)
Sankt Ulrich Große Kreisstadt Dinkelsbühl
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2)&title=Sankt+Ulrich 49° 3′ N, 10° 20′ O
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dim=10000 | globe= | name=Sankt Ulrich | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 481 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 2 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91550 | |||||
| Vorwahl: | 09851 | |||||
Sankt Ulrich ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Sankt Ulrich liegt in der Gemarkung Neustädtlein.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Durch die Einöde verläuft die Gemeindegrenze von Dinkelsbühl und Mönchsroth. Die Wallfahrtskirche und das Wohnhaus westlich der Gemeindeverbindungsstraße ist der Gemeindeteil St. Ulrich, die zwei Wohnhäuser östlich davon sind Hausnummer 21 und 22 des Ortes Hasselbach. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Radwang (1 km nördlich), nach Sittlingen (0,5 km westlich), nach Winnetten (0,6 km südöstlich) und nach Hasselbach (0,8 km südlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Mitte des 14. Jahrhunderts wurde ein „Sant Ulrichsberges“ erstmals urkundlich erwähnt. Anfang des 15. Jahrhunderts bestand der Ort aus zwei Höfen.<ref>A. Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl, S. 188.</ref>
Die Fraisch über St. Ulrich war strittig zwischen dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort nur aus der Wallfahrtskirche und einer Klausnerswohnung.<ref name="N456">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 456f.</ref>
Im Jahr 1809 wurde St. Ulrich infolge des Gemeindeedikts dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Villersbronn zugeordnet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde der Ort an die neu gebildete Ruralgemeinde Knittelsbach überwiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 537.</ref> Am 1. April 1971 wurde St. Ulrich im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Dinkelsbühl eingegliedert.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 567.</ref><ref>Dinkelsbühl > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 2. April 2025.</ref>
Baudenkmal
- katholische Wallfahrtskirche St. Ulrich, barocker Saalbau mit eingezogenem halbrundem Chor, Volutengiebel und Dachreiter, angefügte Sakristei, 1700–1729; mit Ausstattung; ehemalige Klausnerswohnung, erdgeschossiger verputzter Walmdachbau, bezeichnet „1721“; Einfriedung, verputzte Bruchsteinmauer, zweites Viertel 18. Jahrhundert<ref>Denkmalliste für Dinkelsbühl (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.<ref name="N456"/> Die Protestanten sind nach St. Vinzenz (Segringen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: St. Ulrich. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 55 (Digitalisat).
- August Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 15). Deutscher Kunstverlag, München 1962, DNB 451450930, S. 188–190.
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Sankt Ulrich in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Sankt Ulrich im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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