Beutenmühle (Dinkelsbühl)
Beutenmühle Große Kreisstadt Dinkelsbühl
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(6)&title=Beutenm%C3%BChle 49° 5′ N, 10° 17′ O
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| Höhe: | 462–465 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 6 (1. Jan. 2015)<ref name="Dinkelsbühl"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91550 | |||||
| Vorwahl: | 09851 | |||||
Beutenmühle ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Beutenmühle liegt in der Gemarkung Seidelsdorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die Einöde liegt am Hausertsmühlbach, ein linker Zufluss des Walkenweiherbachs, der wiederum ein rechter Zufluss der Wörnitz ist. In unmittelbarer Nähe des Ortes befinden sich vier Weiher. Im Südosten ist auf dem Flurgebiet Lach ein Golfplatz angelegt worden. Im Westen liegt das Schusterholz. Ein Anliegerweg führt zur Staatsstraße 2218 (0,1 km nordöstlich), die nach Seidelsdorf (1,1 km südöstlich) bzw. nach Unterradach führt (1,1 km nordwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch über Beutenmühle war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Crailsheim, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Mönchsroth und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es zwei Anwesen (1 Mühle, 1 Korbhaus). Grundherr war die katholische Kirchenpflege der Reichsstadt Dinkelsbühl.<ref name="N396">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 396.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Beitenmühl. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 150 (Digitalisat). (=J. K. Bundschuh, Bd. 1, Sp. 335.)</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Crailsheim.<ref name="N578">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 578.</ref>
Infolge des Gemeindeedikts wurde Beutenmühle 1809 dem Steuerdistrikt Segringen und der Ruralgemeinde Seidelsdorf zugewiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533.</ref> Am 1. Juli 1970 wurde Beutenmühle nach Dinkelsbühl eingegliedert.<ref name="N578"/><ref>Dinkelsbühl > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 1. April 2025.</ref>
Ehemaliges Baudenkmal
- Seidelsdorf 28: Mühle am Hausertsmühlbach; zweigeschossiges Wohn- und Mühlengebäude, verputzt, mit sechs zu vier Obergeschossfenstern; vermutlich Bau des frühen 19. Jahrhunderts mit älterem Kern, erdgeschossig Wirtschaftsräume, Inschrift am Eingang der Mühle: „J. M. D. S.“ (= Johann Michael Dauberschmid) „1814“; Mühlrad, Türsturz des Wohnungseinganges bezeichnet „J. M. D. S. 1812“.<ref>A. Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl, S. 116. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Vinzenz (Segringen) gepfarrt.<ref name="N396"/> Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Beitenmühle. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 335 (Digitalisat).
- August Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 15). Deutscher Kunstverlag, München 1962, DNB 451450930, S. 116.
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Beutenmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Beutenmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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