Langensteinbach (Dinkelsbühl)
Langensteinbach Große Kreisstadt Dinkelsbühl
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(113)&title=Langensteinbach 49° 3′ N, 10° 19′ O
{{#coordinates:49,041944444444|10,309722222222|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Langensteinbach | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 470 (464–477) m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 113 (1. Jan. 2015)<ref name="Dinkelsbühl"/> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1971 | |||||
| Postleitzahl: | 91550 | |||||
| Vorwahl: | 09851 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Langensteinbach ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Langensteinbach hat eine Fläche von 3,455 km². Sie ist in 581 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 5946,01 m² haben.<ref>Gemarkung Langensteinbach (092986). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 24. September 2024.</ref> In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Hohenschwärz (zum Teil) und Holzapfelshof (zum Teil).<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Durch das Dorf fließt der Hofwiesengraben, ein linker Zufluss der Rotach. Der Ort ist unmittelbar von Acker- und Grünland umgeben, im Ort selbst gibt es eine Eiche, der als Naturdenkmal geschützt ist. Im Südosten wird die Flur Lettenfeld genannt, im Norden Riesenberg. 0,3 km westlich befindet sich das Auholz, 0,75 km südwestlich das Hirtenholz, 0,75 km südöstlich das Riesenholz und 0,5 km östlich das Brandholz. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Sittlingen (1,3 km östlich), nach Grobenhof (1,5 km südlich) und die Kreisstraße AN 45 kreuzend nach Unterwinstetten (1,5 km nordwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch über Langensteinbach war strittig zwischen dem oettingen-spielbergischen Oberamt Mönchsroth und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte die Reichsstadt Dinkelsbühl. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es 21 Anwesen und 1 Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren das oettingen-spielbergische Oberamt Dürrwangen (1 Halbhof) und die Reichsstadt Dinkelsbühl (evangelische Kirchenpflege: 1 Gütlein; Ratsamtspflege: 2 Güter; Reichalmosenpflege: 2 halbe Hofgüter, 2 Gütlein; Siechenpflege: 4 halbe Hofgüter, 1 Gut, 4 halbe Güter, 4 Gütlein).<ref name="N436">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 436.</ref>
1806 kam Langensteinbach an das Königreich Bayern. Mit dem Gemeindeedikt wurde Langensteinbach 1809 dem Steuerdistrikt Segringen und der Ruralgemeinde Wolfertsbronn zugeordnet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstand die Ruralgemeinde Langensteinbach.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 539.</ref><ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 29 (Digitalisat).</ref> Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Dinkelsbühl zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Dinkelsbühl (1919 in Finanzamt Dinkelsbühl umbenannt, seit 1973 Finanzamt Ansbach). Die Verwaltung übernahm 1862 das neu geschaffene Bezirksamt Dinkelsbühl (1939 in Landkreis Dinkelsbühl umbenannt). Die Gerichtsbarkeit lag beim im gleichen Jahr gebildeten Stadt- und Landgericht Dinkelsbühl (1879 in das Amtsgericht Dinkelsbühl umgewandelt, seit 1973 eine Zweigstelle des Amtsgerichtes Ansbach).<ref name="N569"/> Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 3,348 km².<ref name="OV 1961"/> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Januar 1971 nach Dinkelsbühl eingemeindet.<ref> </ref><ref>Dinkelsbühl > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 1. April 2025.</ref> Mit der Auflösung des Landkreises Dinkelsbühl im Jahr 1972 kam Langensteinbach an den Landkreis Ansbach.<ref name="N569">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 569.</ref>
Baudenkmal
- Haus Nr. 19: ehemaliges Feuerwehrhaus, erdgeschossiger Massivbau mit Krüppelwalm und kleinem Anbau, 19. Jahrhundert<ref>Denkmalliste für Dinkelsbühl (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Vinzenz (Segringen) gepfarrt.<ref name="N436"/> Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- August Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 15). Deutscher Kunstverlag, München 1962, DNB 451450930, S. 163.
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Langensteinbach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Langensteinbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Bernhardswend | Beutenhof | Beutenmühle | Botzenweiler | Burgstall | Dinkelsbühl | Esbach | Freundstal | Froschmühle | Gaismühle | Gersbronn | Hammermühle | Hardhof | Hardmühle | Hausertshof | Hausertsmühle | Hellenbach | Hohenschwärz | Holzapfelshof | Hungerhof (Ungerhof) | Karlsholz | Kemmleinsmühle | Kesselhof | Ketschenweiler | Knorrenmühle | Langensteinbach | Lohe | Lohmühle b.Neustädtlein | Maulmacher | Mögelins-Schlößlein | Mutschach | Neumühle bei Radwang | Neumühle bei Weidelbach | Neustädtlein | Oberhard | Obermeißling | Oberradach | Oberwinstetten | Pfaffenhof | Radwang | Rain | Rauenstadt | Reichertsmühle | Reuenthal | Rosenhof | Röthendorf | Rothhof | Sankt Ulrich | Scheckenmühle | Segringen | Seidelsdorf | Sinbronn | Sittlingen | Steineweiler | Tiefweg | Unsinnige Mühle (Ölmühle) | Untermeißling | Unterradach | Unterwinstetten | Veitswend | Waldeck | Walkmühle | Weidelbach | Weiherhaus | Weißhaus | Wolfertsbronn
Wüstungen: Fischhaus | Kobeltsmühle | Schießstätte | Siebentisch | Siechhaus
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:BibISBN
- Ort im Landkreis Ansbach
- Geographie (Dinkelsbühl)
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ansbach)
- Gemeindegründung 1818
- Gemeindeauflösung 1970
- Gemarkung im Landkreis Ansbach