Karlsholz
Karlsholz Große Kreisstadt Dinkelsbühl
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(18)&title=Karlsholz 49° 5′ N, 10° 23′ O
{{#coordinates:49,075555555556|10,381111111111|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Karlsholz | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 511 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 18 (1. Jan. 2015)<ref name="Dinkelsbühl" /> | |||||
| Postleitzahl: | 91550 | |||||
| Vorwahl: | 09856 | |||||
Karlsholz ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Karlsholz liegt in der Gemarkung Sinbronn.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Beim Weiler entspringt der Ölgraben, ein linker Zufluss der Wörnitz. Im Südosten grenzt das Bogenfeld an, im Süden der Karlsholzer Buck und im Westen der Lange Berg. 0,5 km östlich liegt das Denniholz, 0,5 km nordwestlich der Herrenschlag. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Sinbronn (1,2 km südlich), nach Halsbach zur Staatsstraße 2220 (2 km nördlich) und nach Botzenweiler zur Staatsstraße 2218 (1,9 km südwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch über Karlsholz war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Wassertrüdingen, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte die Reichsstadt Dinkelsbühl. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es 5 Anwesen. Alleiniger Grundherr war die Reichsstadt Dinkelsbühl (katholische Kirchenpflege: 2 Halbhöfe; Spital: 1 Hof, 2 Halbhöfe).<ref name="N432">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 432.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Carlsholz. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 380 (Digitalisat). (= J. K. Bundschuh, Bd. 1, Sp. 527.) Hiernach gab es nur drei Untertansfamilien.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.<ref name="N579">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 578.</ref>
Im Jahr 1809 wurde Karlsholz mit dem Gemeindeedikt dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Sinbronn zugewiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533 und 539.</ref> Am 1. Mai 1978 wurde Karlsholz im Zuge der Gebietsreform in Bayern in Dinkelsbühl eingegliedert.<ref name="N579"/><ref>Dinkelsbühl > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 1. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Peter (Sinbronn) gepfarrt.<ref name="N432"/> Die Katholiken sind nach St. Peter und Paul (Halsbach) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Carlsholz. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 527 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Karlsholz in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Karlsholz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Bernhardswend | Beutenhof | Beutenmühle | Botzenweiler | Burgstall | Dinkelsbühl | Esbach | Freundstal | Froschmühle | Gaismühle | Gersbronn | Hammermühle | Hardhof | Hardmühle | Hausertshof | Hausertsmühle | Hellenbach | Hohenschwärz | Holzapfelshof | Hungerhof (Ungerhof) | Karlsholz | Kemmleinsmühle | Kesselhof | Ketschenweiler | Knorrenmühle | Langensteinbach | Lohe | Lohmühle b.Neustädtlein | Maulmacher | Mögelins-Schlößlein | Mutschach | Neumühle bei Radwang | Neumühle bei Weidelbach | Neustädtlein | Oberhard | Obermeißling | Oberradach | Oberwinstetten | Pfaffenhof | Radwang | Rain | Rauenstadt | Reichertsmühle | Reuenthal | Rosenhof | Röthendorf | Rothhof | Sankt Ulrich | Scheckenmühle | Segringen | Seidelsdorf | Sinbronn | Sittlingen | Steineweiler | Tiefweg | Unsinnige Mühle (Ölmühle) | Untermeißling | Unterradach | Unterwinstetten | Veitswend | Waldeck | Walkmühle | Weidelbach | Weiherhaus | Weißhaus | Wolfertsbronn
Wüstungen: Fischhaus | Kobeltsmühle | Schießstätte | Siebentisch | Siechhaus