Zumberg
Zumberg Stadt Feuchtwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(108)&title=Zumberg 49° 10′ N, 10° 23′ O
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| Höhe: | 492 (471–496) m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 108 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 09852 | |||||
Zumberg ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Zumberg liegt in der Gemarkung Heilbronn.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Südlich des Dorfes fließt der Legerbach, der eine Kette von Weihern speist und in Heilbronn als linker Zufluss in den Aichabach (im Unterlauf Schönbach genannt) mündet, der wiederum ein linker Zufluss der Sulzach ist. 0,5 km nordöstlich liegt das Mühlfeld, 0,75 km östlich die Stockäcker. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Heilbronn zur Staatsstraße 2222 (1 km südwestlich) bzw. am Wiegelshof vorbei nach Oberahorn (2,2 km nordöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ortsname leitet sich von der Kapelle „Maria zum Berg“ ab, die einstmals dort stand. Am 2. Juni 1409 vertauschte das Feuchtwanger Stift sein dortiges Gut gegen zwei Güter in Unterahorn, die dem Dinkelsbühler Bürger Heinz Jakob gehörten.<ref>Zumberg auf der Website geschichte-feuchtwangen.de</ref>
Zumberg lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 15 Anwesen, 1 Hirtenhaus und 1 öden Kapelle. Grundherren waren feuchtwangische Ämter (15 Anwesen; Stiftsverwalteramt Feuchtwangen: 3 Halbhöflein, 2 Gütlein; Stadtvogteiamt Feuchtwangen: 1 Halbhof, 2 Gütlein; Klosterverwalteramt Sulz: 1 Gütlein; Vogtamt Schopfloch: 1 Hof, 1 Halbhof, 2 Gütlein), das Spital der Reichsstadt Dinkelsbühl (1 Gütlein) und das Rittergut Thürnhofen (1 Gütlein).<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Zumberg (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Zum Berg. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 195 (Digitalisat).</ref> Von 1797 bis 1808 gehörte der Ort zum Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen. Die Zahl der Anwesen blieb unverändert.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 541.</ref>
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Zumberg dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Heilbronn zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Zumberg am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Zum Berg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 541 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Zumberg. In: geschichte-feuchtwangen.de. Abgerufen am 1. August 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Zumberg in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Zumberg im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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