Zischendorf
Zischendorf Stadt Feuchtwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(46)&title=Zischendorf 49° 13′ N, 10° 15′ O
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| Höhe: | 457 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 46 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 07950 | |||||
Zischendorf ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Zischendorf liegt in der Gemarkung Breitenau.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt am linken Ufer der Wörnitz in einer flachhügeligen Ebene bestehend aus Grünland und Ackerflächen. Das Gebiet westlich des Ortes heißt Bräuningsfeld, das Gebiet im Nordosten Bräuningsfeld. 0,5 km südöstlich befindet sich der Schloßberg (520 m ü. NHN), der eine Erhebung der Sulzachrandhöhen ist, einem Abschnitt der Frankenhöhe. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Ratzendorf (0,9 km nördlich) bzw. nach Waldhausen zur Kreisstraße AN 4 (1,2 km nordwestlich), weitere führen nach Zumhaus (0,9 km südlich) und Breitenau (1,2 km südlich) jeweils zur AN 36.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Zischendorf lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 7 Anwesen und 1 Gemeindehirtenhaus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Klosterverwalteramt Sulz. Grundherren waren das Klosterverwalteramt Sulz (2 Höfe, 1 Drittelshof mit Wirtschaftsrecht, 2 Drittelshöfe), die Reichsstadt Dinkelsbühl (1 Gütlein) und die Reichsstadt Rothenburg (1 Gütlein).<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Zischendorf (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Zischendorf. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 195 (Digitalisat).</ref> Von 1797 bis 1808 gehörte der Ort zum Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen. Die Zahl der Anwesen blieb unverändert.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 538.</ref>
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Zischendorf dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Breitenau zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Zischendorf am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Bau- und Bodendenkmäler
- Burgstall Zischendorf<ref>Denkmalliste für Feuchtwangen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Haus Nr. 7: erdgeschossiges Wohnstallhaus in Fachwerk; drei zu drei Achsen, zweigeschossiger Giebel; am Eckpfosten eingekerbt „S[imon] T[reu] 1848“<ref>H. K. Ramisch: Landkreis Feuchtwangen, S. 144. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Stephan (Breitenau) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Zischendorf. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 538 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 144.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Zischendorf in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Zischendorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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