Unterahorn
Unterahorn Stadt Feuchtwangen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(58)&title=Unterahorn 49° 11′ N, 10° 25′ O
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| Höhe: | 453 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 58 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91555 | |||||
| Vorwahl: | 09855 | |||||
Unterahorn ist ein Gemeindeteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Unterahorn liegt in der Gemarkung Aichau.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt am Ahornbach (im Unterlauf Löschenbach genannt), einem rechten Zufluss der Wieseth. 0,5 km südlich des Orts liegt das Muschelholz, 0,5 km östlich das Mühlholz. Die Kreisstraße AN 52 führt an der Jakobsmühle vorbei nach Thürnhofen zur Staatsstraße 2222 (1,6 km südwestlich) bzw. nach Aichau (1,3 km nordöstlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Oberahorn (0,8 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde am 2. Juni 1409 erstmals urkundlich genannt, als Heinz Jakob, Bürger zu Dinkelsbühl, seine zwei Güter zu Niederahorn mit einem Gut des Stifts Feuchtwangen in Zumberg tauschte.<ref>Unterahorn auf der Website geschichte-feuchtwangen.de</ref>
Unterahorn lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Im Jahr 1732 bestand der Ort aus 7 Anwesen mit 9 Mannschaften (2 Mühlen, 2 Höfe mit doppelter Mannschaft, 2 Höfe, 1 Ziegelhütte) und 1 Gemeindehirtenhaus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das Stiftsverwalteramt Feuchtwangen.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Unterahorn (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.<ref>Johann Bernhard Fischer: Unterahorn. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 193 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 615.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Unterahorn dem Steuerdistrikt Heilbronn und der Ruralgemeinde Aichau zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Unterahorn am 1. Januar 1972 nach Feuchtwangen eingemeindet.<ref>Feuchtwangen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Feuchtwangen) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Unterahorn. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 615 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Unterahorn. In: geschichte-feuchtwangen.de. Abgerufen am 31. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Unterahorn in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Unterahorn im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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